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Essen und Gesundheit

Österreich l(i)ebt Bio Der Biolebenswandel liegt klar im Trend. Aber können sich Durchschnittsfamilien Bio leisten, oder handelt es sich dabei um ein Luxusgut für Besserverdiener? Tipi wollte es wissen und hat bei drei Familien nachgefragt, wie wichtig ihnen eine biologische Ernährung ist und ob die Preise vertretbar sind. von lisa strebinger Die sechsköpfige Familie Rotheneder, aus Bad Fischau-Brunn südlich von Wien, legt viel Wert auf den Konsum hochwertiger Produkte. Mutter Eva (52), von Beruf Krankenschwester, weiß besonders aufgrund ihres Jobs, dass einem das Leben nur einen einzigen Körper schenkt: „Wir wollen daher gesundheitsbewusst

Die Rotheneders aus Bad Fischau-Brunn geben zu, dass Bio zwar besser schmeckt und gesünder ist, aber für eine sechsköpfige Familie manchmal schlichtweg zu teuer ist.

leben und ein Krankheitsrisiko minimieren. Obst, Gemüse, Brot, Eier, Fleisch und Milch kaufen wir vorwiegend in der Biovariante von Bauern aus unserem Ort oder im Bioladen.“ Alle Familienmitglieder der Rotheneders sind sich einig, dass sie von pestizidbehandelten und gentechnisch

Alex (13), Matthias (42), Brigitte (37) und Christoph (16) Stangl aus Witzelsberg in der Buckligen Welt kaufen nur Bio, wenn der Preis ihrer Meinung nach gerechtfertigt ist.

veränderten Lebensmitteln verschont bleiben wollen. Speziell das Fleisch muss eine Topqualität aufweisen und darf weder Wachstumshormone noch Antibiotika beinhalten. Bereits die jüngsten Familienmitglieder, die Zwillinge Ulla und Benjamin (14), wissen genau, was Bio bedeutet. Die Teeniegeschwister sind zwar

Familie Nöhammer aus Krenglbach im Hausruckviertel bezieht den Großteil ihrer Nahrungsmittel aus der Region: Claudia und Hans-Peter (beide 34) mit Antonia (3), Franziska (4) & Maximilian (8).

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Tipi – Magazin für die Familie Sommer/2014  

Sprachgewaltig. Zwei- und mehrsprachige Familien im Porträt

Tipi – Magazin für die Familie Sommer/2014  

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