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Nr. 3 März 2012

Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

INDUS T R I EM A G A Z I N : MB- R EP O RT Vom Pionier zum Branchenleader der Schleiftechnik

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DOSSIER: MESS-, STEUERU N D REG ELTEC H NI K

DOSSIER: TRANSPORTIEREN, LAGERN, LOGISTIK, INDUSTRIEBAU

Eine Messung – ganzheitliche Auswertung

Outsourcing als Zukunftsstrategie

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Vollgas! Mit 2,5t in 5 Achsen

Als führender Hersteller von 5-Achs Bearbeitungszentren erweitert Hermle sein Produktportfolio: Perfekte Präzision, zuverlässigen Service und Automations-Kompetenz gibt es ab jetzt für Werkstückgrößen bis 2500 kg.

Hausausstellung in Gosheim 18. – 21. April 2012

www.hermle-schweiz.ch Hermle (Schweiz) AG, Neuhausen am Rheinfall · Phone: 052 6 74 00-40 · info@hermle-schweiz.ch


IMPRESSUM

MASCHINENBAU EDITORIAL

Wo sind die «Energiefresser»? 41. Jahrgang www.maschinenbau-schweiz.ch

Herausgeber Olympia-Verlag AG CH-8041 Zürich

Redaktion | Verlagsleitung Aboverwaltung Publica-Press Heiden AG Redaktion Maschinenbau Im Bad 8, Postfach 262 CH-9410 Heiden Telefon +41 (0)71 898 80 10 Fax +41 (0)71 898 80 19 maschinenbau@pph.ch Redaktion: Thomas Brosch, brosch@pph.ch Peter Göldi, goeldi@pph.ch IT-Redaktion: Andreas Wisler, wisler@pph.ch

Layout Publica-Press Heiden AG

Anzeigenverwaltung Wincons AG Fischingerstrasse 66, Postfach CH-8370 Sirnach Telefon +41 (0)71 969 60 30 Fax +41 (0)71 969 60 31 info@wincons.ch Verkauf: Beni Meier, bme@wincons.ch Hermann Rohner, hro@wincons.ch Manuel Keel, mk@wincons.ch

Die Chefs von Produktionsbetrieben wissen meist ziemlich genau Bescheid, was ihr Auto an Sprit verbraucht, aber wenn es um den Energieeinsatz in der Produktion geht, können sie kaum detaillierte Aussagen machen. Welche Energiearten kommen in welcher Menge in welchen Bereichen der Fertigung zum Einsatz und wie wird diese Energie wirkungsvoll genutzt? Wem hier genaue Informationen fehlen, wird kaum in der Lage sein, die «Energieeffizienz» seiner Maschinen und Fertigungsanlagen zu verbessern. In der Vergangenheit wurde der Bewertung und Optimierung von Energiekosten in der Industrie kaum Beachtung geschenkt. Diesen Luxus wird sich niemand mehr leisten können. Ob für Anlagenbetreiber oder Maschinenbauer, an der energieeffizienten Produktion führt kein Weg vorbei – nicht nur wegen steigender Energiekosten und strengerer Umweltauflagen, sondern um wettbewerbsfähig zu bleiben. Wer sich die Zukunftsmärkte sichern will, wird sich dem Trend energieeffizienter Herstellungs- und Verarbeitungsprozesse konsequent stellen müssen. Obwohl es in die richtige Richtung weist, wird dazu die Optimierung einzelner energiefressender Verfahren wie thermischer

Druck

Fügeprozesse oder Beschichtungen nicht ausreichen.

gdz AG, Spindelstrasse 2 CH-8041 Zürich

In dieser MB-Ausgabe werfen wir einen Blick in die «Fabrikplanung der

Abonnementpreise (inkl. MwSt) Jahresabonnement/Einzel-Nr. Inland CHF 75.–/ 8.– Ausland EUR 85,–/ 9,– Ausland EUR 100,–/ 10,– (Übersee)

Zukunft». Für eine substanzielle Steigerung der Energieeffizienz in der Fertigungstechnik sollte eine ganzheitliche, sich über die gesamte Prozesskette erstreckende Betrachtung der Energieflüsse erfolgen – eine Herausforderung und Chance zugleich.

Auflage Druckauflage 7500 Ex. Erscheint monatlich zuzüglich eine Jahreshauptausgabe

Ihr

Nachdruck | Sonderdruck Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und elektronische Wiedergabe, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Für Sonderdrucke wenden Sie sich bitte an den Verlag.

Thomas Brosch Chefredaktor

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maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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MASCHINENBAU 3/2012 I N H A LT S V E R Z E I C H N I S

ZUM TITELBILD BAUBERGER-Mechaniker für Fabrikumzüge im In- und Ausland Als führende Schweizer Generalunternehmung plant und realisiert die Spezialfirma aus CH-8353 Elgg seit 1974 komplette Demontage-, Umzugs-, Reparatur- und Montageprojekte von Werkzeugmaschinen und Anlagen, inklusive Verankerungen, Nivellieren und Inbetriebnahmen am Aufstellungsort. BAUBERGER AG als zentraler Ansprechpartner für die Schweiz, Europa und Übersee garantiert höchste Flexibilität durch persönliche Beratung vor Ort und motivierte Mechaniker mit modernsten Messmitteln, Lasermessgeräten sowie Hebe- und Verschiebemitteln. Zu den Spezialgeräten zählen Luftkissen, luftgefederte Planen-Tiefgangfahrzeuge, Kranlastwagen und hydraulische Hubanlagen – total 16 Hubsäulen bis 360 Tonnen Hubkraft. Basierend auf 35 festangestellten Mitarbeitern stehen bis 15 Arbeitsgruppen im nationalen und internationalen Einsatz. Für Problemlösungen in engen Fabrikhallen werden insgesamt 32 Spezialgeräte – vom 1,5 Tonnen Minikran-Gabelstapler bis zum 75 Tonnen Spezialgerät-Hubylift – eingesetzt. Zu den vielseitigen Dienstleistungen zählt auch die flexible Mietdauer und variable Flächen im 4000 m2 Schwergutlager mit XXL-Showräumen für Verkaufspräsentationen oder Hausmessen mit Schulungen. Stationäre Krananlagen garantieren rationelle Zwischenlagerungen sowie Umschlag, Ein- und Auspacken von Maschinen. Für Vorführungen können

SZENE

6 News

Brancheninfos in Kürze

MASCHINENBAU Auswuchtmaschine

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Leichtbau-Lösung Optimale Lösung in der Serienproduktion scheibenförmiger Rotoren.

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Präzisions-Kreissägeautomation Auf die Kunden-Anforderung angepasst.

Telefon +41 (0)52 368 60 60 www.bauberger.ch info@bauberger.ch

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Kleiner, lagerloser Absolutdrehgeber Einsatz unter schwierigen Umgebungsbedingungen.

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Füllstandsensoren für Schüttgüter mit Allspannungselektronik

Eine Messung – ganzheitliche Auswertung Ist-Daten-Ermittlung mittels Computertomographie.

Bearbeitungszenter

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Mehr Produktivität und Genauigkeit Einzigartiges Werkzeugmagazin.

Gewindewalzmaschine

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Umweltbewusst und energieeffizient Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

Dreh- und Fräsmaschine

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Effizient, schnell und präzis Prozesssicher und wirtschaftlich fertigen.

INDUSTRIEMAGAZIN Werkzeughandling Elektrisch betriebene Lünette Sichere Bearbeitung langer Werkstücke.

Sicherheit

BAUBERGER AG St.Gallerstrasse 19 CH-8353 Elgg

Mess-, Steuer- und Regeltechnik Industrielle Qualitätssicherung mit Bildverarbeitung

Sägezentrum

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Maschinen mit einer Gesamtleistung von 630 Ampere parallel im Betrieb gezeigt werden, dabei steht auch eine zentrale Luftversorgung zur Verfügung. Die vorgestellten Sicherheitskupplungen der Baureihe ST sind für Drehmoment von 1000 bis 160’000 Nm in vier verschieden Grössen verfügbar. Es können Wellendurchmesser von 40 bis 290 mm adaptiert werden. Die Kupplungen sind absolut spiel- und wartungsfrei und mit einem umfangreichen Lieferpaket angeboten. Dieses beinhaltet neben der Kupplung einen Stirnlochschlüssel zur Veränderung des Ausrückdrehmoments und eine Auskuppeleinheit zur einfacheren Verstellung des Drehmoments.

DOSSIER

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Prävention lohnt sich finanziell Sicherheit beeinflusst Qualität. Arbeitssicherheit praktisch umgesetzt Richtig gewählte Arbeitshandschuhe. Flexibler Maschinenschutz Maschinenschutz in seiner besten Form.

MB-Report

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Vom Pionier zum Branchenleader der Schleiftechnik Grundstein einer sehr erfolgreichen Geschichte.

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All-in-One-Maschinensteuerung Innovative Plasma-Schneidmaschine.

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In der Welt der Elektronik zu Hause Kundenspezifische Elektroniklösungen.

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Tragbare und stationäre Technologie? Bedienerfreundliche Benutzeroberfläche erleichtert Bedienung.

Transportieren, Lagern, Logistik, Industriebau

30 32 33 34 34

Vielseitig, ergonomisch und leistungsstark Neuer Niederhub-Kommissionierer.

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Fabrikplanung der Zukunft Energieeffizienz in der Fabrikplanung.

Neuer Elektro-Gegengewichtsstapler Leistungsstark und energieeffizient. Intelligente Stapler-Kommunikation Stapler-Ruf- und Leitsystem. Erfolgreicher Produktlaunch Diesel- und Treibgasstapler. Outsourcing als Zukunftsstrategie Auslagerung von Lagerhaltung und Materialbearbeitung.

Messen

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Messen | Tagungen | Veranstaltungen

SWISS MTM Veranstaltungen

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Veranstaltungen: Prozessplanung einfach und treffsicher EIE: Weiterbildung zum European Industrial Engineer

Steuerung

Klebe- und Vergussapplikationen Integration von PV-Materialien.

Kennzeichnung

RUBRIKEN 3 43 45 49 50 51 58

Impressum Kurse | Aus- und Weiterbildung News & Trends | Advertorials Vorschau Nr. 4 | April 2012 Kapazitäten | Occasionen | Verschiedenes Sachregister | Bezugsquellen Inserentenverzeichnis

maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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SZENE N E WS

Kennen Sie die Haftungsrisiken

Innovationspreis erhalten Q Siemens hat den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft in der Kategorie Grossunternehmen erhalten. Ausgezeichnet wurde die Gasturbine der H-Klasse von Siemens, die mit einem Wirkungsgrad von 60,75 Prozent den Effizienz-Weltrekord im Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Kraftwerk hält. Der als erster Innovationspreis der Welt eingetragene Preis wurde unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vergeben. Günther Oettinger, EUKommissar für Energie, überreichte den Preis an Michael Süss, CEO des Sektors Energy und Mitglied des Vorstandes der Siemens AG. Die Entwicklung der Gasturbine des Typs SGT58000H dauerte inklusive Testphase rund zehn Jahre. Siemens investierte in die Entwicklung und den Betrieb der Prototypanlage im bayerischen Irsching rund eine halbe Milliarde Euro. Eine einzige Turbine dieses Typs kann im GuD-Betrieb eine Grossstadt wie Berlin umweltverträglich mit Strom versorgen. «Mit diesem Preis halten wir die Früchte der Arbeit von einem ganzen Jahrzehnt und der Anstrengungen von mehr als 750 Siemens-Mitarbeitern in den Händen» sagte Michael Süss. «Ich freue mich, stellvertretend diesen Preis in Empfang zu nehmen.» Siemens hat als einziger Anbieter weltweit ein GuDKraftwerk mit einem bereits zertifizierten Wirkungsgrad von mehr als 60 Prozent im Portfolio – und damit die weltweit umweltfreundlichste fossil befeuerte Anlage am Markt. Infos: www.siemens.ch/energy

Hausausstellung im April Q Auch in diesem Jahr veranstaltet die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG wieder ihre Hausausstellung am Standort in D-78559 Gosheim. Vom 18. bis 21. April werden für interessierte Fachbesucher die Tore der Fertigungsschmiede für hochinnovative Bearbeitungszentren geöffnet. Selbstverständlich sind alle Hermle-Produkte im Technologie- und Schulungszentrum ausgestellt und mit interessanten Werkstücken aus den unterschiedlichsten Branchen bestückt. Ein weiterer Schwerpunkt widmet die Hermle AG dem Bereich Automatisierung. So werden mehrere Anlagen unter Produktionsbedingungen präsentiert. Hier kommen Palettenwechsler, Handlingsaber auch Robotersysteme zum Einsatz. Eine Sonderschau mit dem Thema «Werkzeugtechnik» bietet den Besuchern die Gelegenheit sich über Trends im Bereich Werkzeuge, CAD/CAM und Steuerungstechnik zu informieren. Über 50 Aussteller präsentieren sich in dieser Sonderschau, die Hermle seit vielen Jahren, für die Besucher bietet. Infos: www.hermle.de

Ökobilanz von Flurförderzeugen überprüft Q TÜV NORD hat die Ökobilanz der Flurförderzeugflotte von Jungheinrich zertifiziert. Als einer der weltweit führenden Hersteller von Staplern erhält Jungheinrich das Umwelt-Zertifikat «Geprüfte Produkt-Ökobilanz» und sorgt damit für ein Novum in der Branche. Grund dafür ist nicht zuletzt die Tatsache, dass Jungheinrich die CO2-Emissionen des gesamten Fahrzeugprogramms in den letzten zehn Jahren um ein Viertel reduzieren konnte. Neben dem Energieverbrauch und der Emission der Flurförderzeugflotte werden dabei auch die gesamten Umweltauswirkungen über den vollen Lebenszyklus zertifiziert. Dies reicht von der Herstellung der Ausgangsmaterialien und Vorprodukte über die eigentliche Produktion der Flurförderzeuge bis hin zur Aufarbeitung. Infos: www.tuev-nord.de

Fusioniert

Michael Süss, CEO des Sektors Energy und Mitglied des Vorstandes der Siemens AG, und Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie, bei der Preisverleihung.

Q Zum 1. Januar fusionierten die Feintool Technologie AG, Lyss und die Heinrich Schmid AG in Jona zur neuen Feintool Technologie AG. Damit will der Schweizer Weltmarktführer für Feinschneidtechnologie die Bedürfnisse seiner Kunden weltweit noch besser abdecken. In Jona wird die Entwicklung im Pressenbau zu einem Kompetenzzentrum zusammengefasst. Infos: www.feintool.com

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Q Die Umsetzung von nationalen und internationalen Normen für Maschinenbauer ist nicht nur eine Kür, sondern Pflicht. Denn wer auf hohe Rückrufkosten, Rufschädigung und unkalkulierbares Haftungsrisiko verzichten will, der tut gut daran, die Normen in die Praxis umzusetzen. Denn bei fehlerhaften Technischen Zeichnungen haftet der Hersteller. Ein weiterer Pluspunkt bei der Einhaltung der Normen ist die verbesserte Verständigung, nicht nur

IN KÜRZE Mehr Antrieb für China Q Baumüller baut seine Präsenz in China weiter aus und produziert seit dem 1. März in der Wachstumsregion. In der neu errichteten Halle auf 3000 m2 werden Servomotoren sowie Schaltschränke gefertigt. Mit der ersten Fabrik im asiatischen Raum setzt das Unternehmen einen Teil seiner Internationalisierungsstrategie um. Infos: www.baumueller.ch

Stressfrei zur Ceramitec Q Die Intermess Dörgeloh AG bringt Sie am Donnerstag, 24. Mai zum Preis von CHF 165.– im Luxusbus an die CERAMITEC 2012. Inbegriffen ist ein Frühstück à discrétion. Anmelden können sie sich noch bis 17. Mai per Telefon +41 (0)43 244 89 10 oder intermess@doergeloh.ch. Infos: www.doergeloh.ch

50 Prozent mehr Personal Q Aufgrund einer erfreulich anhaltenden guten Umsatzentwicklung sowie einem positiven Ausblick hat AxNum sechs neue Arbeitsplätze geschaffen und damit die Mitarbeiterzahl in diesem Jahr von elf auf 17 erhöht. Das Ziel dieser Entwicklung ist klar: eine erneute Steigerung der Qualität der angebotenen Leistungen. Infos: www.axnum.ch

Open House Q Vom 25. bis 27. April veranstaltet CHIRON in D-78532 Tuttlingen seine diesjährige Hausmesse, die Open House 2012. Neben den produktiven «Mill Turn»-Fertigungszentren zeigt das Unternehmen Neuheiten aus der BIG Mill-Reihe und gewährt Einblicke in seine Fertigung. Den Branchentreff ergänzen informative Fachvorträge und eine Ausstellung von Partnerunternehmen. Infos: www.chiron.de

Neuer CEO Q Der Verwaltungsrat von Sulzer hat einstimmig Klaus Stahlmann zum neuen Chief Executive Officer von Sulzer mit sofortiger Wirkung ernannt. Klaus Stahlmann verfügt über umfassende globale Erfahrungen in vielen Schlüsselmärkten von Sulzer. Infos: www.sulzer.com


S ZEN E N EW S

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Bei Materialkosten sparen

zwischen Lieferant und Kunde, sondern auch innerhalb des Unternehmens. Zudem führt eine konsequente und funktionsgerechte Anwendung der vielfältigen normativen Werkzeuge nicht nur zu einer signifikanten Verbesserung der Produktqualität, sondern auch zu einer deutlichen Senkung der Fertigungs- und Prüfkosten. Infos: www.snv.ch/de/ausbildung-seminare

Neuer Verwaltungsrat Q Thomas A. Erb wurde neu in den Feintool International Holding AG Verwaltungsrat gewählt. Als Verwaltungsratspräsident der Franke Artemis Holding AG ersetzt er das bisherige Mitglied Franz Stampfli, der sich nicht mehr zur Wiederwahl stellte. Infos: www.feintool.com

Gutes Resultat Q Die Wolfensberger AG steigerte 2011 den Umsatz auf CHF 61 Millionen. Das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Zum guten Jahresergebnis der Giesserei- und Zerspanungsfirma trugen neben dem starken Umsatzwachstum auch zahlreiche Massnahmen zur Effizienzverbesserung bei. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass Wolfensberger 2011 wieder 30 neue Arbeitsplätze schaffen konnte. Infos: www.wolfensberger.ch

Neues GL-Mitglied Q Norbert Bitzi ist per Anfang Jahr in die Geschäftsleitung der maxon motor-Gruppe berufen worden. Er ist seit 13 Jahren im Finanzwesen für die maxon motor ag tätig. Infos: www.maxonmotor.ch

Hausausstellung Q Wenn kundenspezifische Lösungen anstatt Standardmaschinen gefragt sind, setzen viele auf den kompetenten Maschinenbau der Reiden Technik AG. Die diesjährige Hausausstellung gibt allen interessierten Besucher einen Einblick, wie dies möglich ist. Am 29. und 30. März von 9.00 bis 16.00 Uhr besteht die Möglichkeit alle unsere Abteilungen zu durchlaufen. Infos: www.reiden.com/HA2012

Namensänderung Q Letztes Jahr wurde die P&S Vorspannsysteme AG, CH-8735 St.Gallenkappel durch das schwedische Unternehmen Nord-Lock International AB übernommen. Zusammen mit der amerikanischen Superbolt Inc. ist die Unternehmung nun Teil der Nord-Lock Group. Im Zuge der Integration ändert sich die Firmenbezeichnung der P&S Vorspannsysteme AG in Nord-Lock AG. Infos: www.nord-lock.com

Rekord-Ergebnis auf der Hausausstellung Q Mit einem Auftragseingang von 163,4 Millionen Euro und 530 verkauften Maschinen zieht GILDEMEISTER eine positive Bilanz aus der Traditions-Hausausstellung in Pfronten. Das Ergebnis bestärkt den guten Jahresauftakt. Auf der Haussaustellung in Pfronten wurden insgesamt 63 Exponate, darunter sechs Weltpremieren, präsentiert. Über 5000 nationale und internationale Fachbesucherinnen und Fachbesucher informierten sich über ganzheitliche Lösungen für zukunftsweisende Fertigungsprozesse. Auf grosses Interesse stiessen die exklusiven Technologieseminare der Bereiche «Medical», «Aerospace», «Automotive», «Energy Solutions» und «XXL-Maschinen»; die MegaDreh- und Fräszentren zählten zu den Publikumsmagneten. Infos: www.dmg.com

140-Jahr-Jubiläum Q 2012 ist für die Arntz Optibelt-Gruppe ein ganz besonderes Jahr, denn wir feiern ein Jubiläum. Vor 140 Jahren gründete Emil Arntz die «Höxtersche Gummifädenfabrik» und legte damit den Grundstein für die heutige weltweit tätige Unternehmensgruppe. Zu diesem Anlass haben wir uns ein paar ganz besondere Überraschungen ausgedacht. Mit dem Optibelt-Newsletter werden wir Sie monatlich durch die 140  Jahre der Optibelt-Geschichte führen. Mit kleinen Episoden und Geschichten aus den unterschiedlichsten Bereichen werden wir die letzten 140 Jahre Revue passieren lassen. Mittels einer eigens kreierten Website www.140-years-of-quality.com können Sie hier Ihr Glückwunschvideo zum Jubiläum einstellen. Als kleines Dankeschön erhalten die ersten 140  Video-Glückwünsche ein schönes und exklusives Optibelt-Retro-T-Shirt mit originellen Motiven aus der 140-jährigen Geschichte von Optibelt. Infos: www.optibelt.ch

Q Auf im Durchschnitt 7 Prozent schätzen Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes ihr Materialeinsparpotenzial in der Produktion ein, ergab eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts für Systemund Innovationsforschung ISI im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Da die Materialkosten mit über 40 Prozent den grössten Anteil an den Gesamtkosten im Verarbeitenden Gewerbe ausmachen, könnten hier durch Effizienzmassnahmen pro Jahr aus Sicht der Betriebe etwa 48 Milliarden Euro eingespart werden. «Wollte man die durch die Realisierung dieses Einsparpotenzials verbesserte Rendite stattdessen durch zusätzlichen Umsatz erzielen, müsste der Maschinenbau seinen Umsatz um etwa 30 Prozent, der Fahrzeugbau sogar um 75 Prozent steigern», sagt Dr. Marcus Schröter, Projektleiter am Fraunhofer ISI. Infos: www.ipt.fraunhofer.de

Für weltweiten Kundendienst Q Für hochwertige Services im technischen Kundendienst setzt die Jungheinrich AG auf USU-Anwendungen. Über 5000 Kundendiensttechniker des europaweit führenden Unternehmens im Bereich Intralogistik nutzen künftig Valuemation und USU Knowledge-Center zur Automatisierung operativer Serviceabläufe sowie für das Instandhaltungsmanagement. Auf Basis einer einheitlichen Datenhaltung und transparenter Informationen werden die Serviceprozesse auch international standardisiert. In Zukunft liefert eine Lösungsdatenbank bei auftretenden Störungen, zum Beispiel bei der Fahrzeugsteuerung eines Gabelstaplers, die spezifischen technischen Beschreibungen auf Knopfdruck. Die Entscheidung für die USUProdukte erfolgte vor allem aufgrund ihres hohen funktionalen Abdeckungsgrades beim Einsatz im Bereich IT-Servicemanagement. Infos: www.usu.de

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MA S C HIN E N B A U A U S WU C H T M A S C H INE

Leichtbau-Lösung D

ie Vertikalauswuchtmaschinen von Schenck RoTec gelten als optimale Lösung in der Serienproduktion scheibenförmiger Rotoren. Mit der neuen Distec bietet der Maschinenbauer nun ein modernes Komplettsystem, das das automatisierte Auswuchten bereits bei kleinen Stückzahlen wirtschaftlich macht. Die Distec arbeitet sehr energieeffizient, ist ausgelegt für Rotoren mit bis zu 30 kg Gewicht und hat ein leistungsfähiges Messsystem mit Touchscreen. Riemenscheiben, Lüfter, Kupplungen oder Schwungräder – selbst wer nur kleine Serien solcher scheibenförmigen Rotoren auswuchten muss, dürfte sich mit der neuen Vertikalauswuchtmaschine Distec von Schenck RoTec rasch anfreunden. Denn mit dieser servicefreundlichen und platzsparenden Komplettlösung hat

der Darmstädter Maschinenbauer eine attraktive Lösung für den Einstieg in die Automatisierung der produktionsnahen Auswuchtprozesse entwickelt. Schon bei kleineren Stückzahlen lässt sich die Distec wirtschaftlich einsetzen, um mit ihrer hohen Präzision einen wertvollen Beitrag zur Qualitätssicherung in der Rotorenfertigung zu leisten.

Ergonomisch und einfach Der Vorteil der neuen Distec: Sie eignet sich sowohl für die manuelle als auch für die automatische Beladung. Dabei kommt sie dem Anwender bei allen Handgriffen entgegen, denn die Ladehöhe ist optimal ausgelegt und der Spindelabstand extrem kurz – beides erleichtert (und beschleunigt) das Einlegen des Rotors. Zudem befinden sich alle Bedienelemente sowie das Tastenfeld und der

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Touchscreen des Messgeräts in unmittelbarer Reichweite des Maschinenbedieners. Nicht zuletzt an der vollautomatischen Schutzeinrichtung zeigt sich, dass die Entwickler von Schenck RoTec – wie bei den anderen Maschinen des Unternehmens auch – grossen Wert auf eine ergonomische Gesamtkonzeption gelegt haben. Die Distec eignet sich zum Auswuchten scheibenförmiger Rotoren mit Gewichten von bis zu 30 kg und Durchmessern bis maximal 500 mm. Damit deckt sie ein grosses Einsatzgebiet ab. Die Berechnung der Unwucht und des Ausgleichs erfolgt mit dem integrierten CAB-Messgerät, das sich dank Touchscreen und eindeutiger Symbolsprache sehr einfach bedienen lässt. Das Einstellen der Messvorrichtung erfolgt einfach durch die Eingabe der Geometriedaten der Rotoren. Alle Einstelldaten werden gespeichert und stehen für später Arbeiten an gleichen Rotortypen wieder zur Verfügung. Das ermöglicht effizientes Arbeiten bei optimalen Messergebnissen. Ein grosser Vorteil: Der Ausgleich der gemessenen Unwucht am Prüfling kann bei der neuen Distec mittels horizontaler oder vertika-

ler Bohrung erfolgen – je nach Geometrie des Rotors.

Sparsam und flexibel Mit der neuen Distec hat Schenck RoTec auch hinsichtlich der Energieeffizienz den aktuellen Stand der Technik realisiert. Die Maschine ist nach modernen LeichtbauKriterien konstruiert, arbeitet mit sehr sparsamen Antriebsaggregaten und verzichtet komplett auf überflüssige Hydraulik- und Kühleinrichtungen. Selbst die Bohreinheit ist energieoptimiert ausgeführt. Darüber hinaus ist die Distec als Kranhakenmaschine einfach platzierbar, hat ein sehr kompaktes Design und lässt sich ohne Fundamentierung aufstellen. Nach Anschluss an die Stromund Pneumatikversorgung ist sie sofort einsatzfertig. Das macht den Betreiber flexibel bei der Positionierung der Anlage und ermöglicht eine schnelle Anpassung an wechselnde Produktionsabläufe. Die neue Distec erfüllt alle Vorgaben der seit 2010 gültigen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und ist CE-zertifiziert. Ihr Schutzgehäuse entspricht der ISO 7475. I N F OS | KON TAKT RoViTec GmbH Studbachstrasse 16 CH-8340 Hinwil Telefon +41 (0)43 843 13 13 www.schenck-rotec.ch

Die Vertikalauswuchtmaschinen von Schenck RoTec gelten als optimale Lösung in der Serienproduktion scheibenförmiger Rotoren.

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PräzisionsKreissägeautomaten

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P

räzisionssägen hat einen Namen: «ROHBI». Wer grosse Mengen kleiner Durchmesser in genausten Toleranzen, ab ±0,02 mm, zu sägen hat, ist bei Rohbi Tech an der richtigen Adresse. Der Rohbi-Kreissägeautomat ist im Baukastenprinzip konzipiert und wird auf die jeweilige Kundenanforderung ausgelegt. Somit ist das optimale Sägen von rostfreiem Stahl, Stahl, Titan, Buntmetall, Aluminium oder den meisten Kunststoffen problemlos. Grundsätzlich stehen zwei Sägeköpfe zur Verfügung. Eine riemengetriebene, hochpräzise Spindel, die VollhartmetallKreissägeblätter ab einer Dicke von 0,4 mm trägt oder ein nahezu spielfreies Getriebe, geeignet für Vollhartmetall- oder Hss-Kreissägeblätter. Für beide Antriebe sind verschiedene meist stufenlose Drehzahlvorwahlen möglich. Je nach Anwendungsbereich sind Servo- oder Asynchronmotoren vorgesehen. Der Sägekopf-Vorschub erfolgt mit ACServo und Kugelrollspindel und ermöglicht verschiedene Geschwindigkeiten innerhalb eines Sägevorganges. Ein weiterer Vorteil liegt in der 100 Prozent reproduzierbaren Vorschubsgeschwindigkeit, die nebst einer hervorragenden Schnittqualität auch eine bessere Standzeit des Kreissägeblattes ergibt.

Für kleinere Losgrössen kann der Materialvorschub ebenfalls programmierbar gewählt werden, ohne Einfluss auf die Längengenauigkeit.

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Typische Anwendungen für RohbiPräzisions-Kreissägeautomaten sind: – Rohre zu Einspritzsystemen, Brems- und allgemeine Fahrzeugleitungen, Hydraulikrohre, sowie Kühlsysteme für die Automobilindustrie. – Injektionskanülen, Knochennägel, Implantate, Endoskope, usw. für die Medizinal- und Dentalindustrie. – Schlösser. – Temperaturfühler für Haushaltgeräte. – Gold/Silber-Kontakte.

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MA S C HIN E N B A U B E A R B E I T U N G S Z E N T ER

Mehr Produktivität und Genauigkeit H

ohe Präzision und Dauergenauigkeit auf der einen Seite, Geschwindigkeit und Dynamik auf der anderen; dazu eine extrem hohe Zuverlässigkeit in der Serienproduktion und modulare Ausbaustufen sowie intelligente Automationskonzepte zur Anpassung an individuelle Prozessketten und Fabrikabläufe. Das liest sich wie konkrete Forderungen aus dem Umfeld der anspruchsvollen Horizontal-Bearbeitung. Und es sind allesamt beeindruckende Tugenden der neuen DMC 60 H linear von DMG/Mori Seiki. Exemplarisch zeigt sich der hohe Anspruch in der Positioniergenauigkeit von unter 4 μm, bei einer Wiederholgenauigkeit von weniger als 6 μm. Dafür steht aber ebenso der Einsatz von Linearantrieben für Beschleunigungswerte von 1 g und extreme Geschwindigkeiten bis 100 m/min, was die Prozesszeiten kurz hält. Der Einsatzbereich der DMC 60 H linear ist vielfältig. Dazu zählen Getriebe- und Kupplungsgehäuse, Zylinderköpfe oder beispielsweise Hydraulikblöcke. Bei allen Werkstücken ist jedoch eine hohe Anforderung an Präzision sowie ein hohes Mass an Flexibilität gefragt. Mit dem jüngsten Modell der DMC H-Baureihe schafft DMG/Mori Seiki die perfekte Grundlage für ein breites Anwendungsspektrum, beginnend bei der optimalen Ausnutzung des Arbeitsraumes: In der Standardausführung beträgt die maximale Werkstückgrösse ø 800x1030 mm bei einem Gewicht von bis zu 600 kg. Das Fahrständerkonzept

Das neue Horizontal-Bearbeitungszentrum DMC 60 H linear von DMG/Mori Seiki mit Linearantrieben, einzigartigem Werkzeugmagazin und modularem Systembaukasten.

erlaubt Verfahrwege von 630, 800 und 850 mm in X-, Y-, und ZRichtung. DMG/Mori Seiki hat auch beim Design der DMC 60 H linear die Anforderungen der Anwender berücksichtigt und eine Maschine mit optimaler Ergonomie und einem Platzbedarf von lediglich 11,9 m2 in der Palettenwechsler-Ausführung entwickelt.

Höchste Produktivität dank innovativer Ausstattung Die Linearantriebe der X-, Yund Z-Achsen stehen im Mittelpunkt des Maschinenkonzeptes. Dadurch sind Eilgänge von bis zu 100 m/min und Beschleunigungswerte von 1 g möglich. Eine 60-monatige Gewährleistung unterstreicht die Langlebigkeit dieser verschleiss- und wartungsfreien Antriebstechnik. Als Hauptspindel wird von DMG/Mori Seiki im Standard ein Öl/Luft geschmiertes Modell mit

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10 maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

12’000 min-1 verwendet. Diese hat eine Leistung von 20 kW und ein Drehmoment von 110 Nm. Optional steht eine 18’000erSpindel mit 34 kW und 110 Nm zur Verfügung. Für die Schwerzerspanung bietet DMG/Mori Seiki eine drehmomentstarke Spindel mit 10’000 min-1, 46 kW und 200 Nm. Um thermische Abweichungen zu minimieren, setzt DMG/ Mori Seiki zum einen auf eine umfassende Kühlung aller relevanten Komponenten, wie Linearantriebe, Motorspindel und NC-Rundtisch. Zum anderen sind alle Antriebe ausserhalb des Arbeitsraumes angeordnet, um einen Temperatureinfluss auf die Bearbeitung zu vermeiden.

Revolutionäres Werkzeugmagazin mit kurzer Span-zu-Span-Zeit Das kompakte Radmagazin gehört zu den ausgesprochenen

Highlights. In der Grundausführung verfügt die DMC 60 H linear über ein Magazin mit 63 Werkzeugen, das um vier weitere Ringe mit je 60 Plätzen erweitert werden kann. Neben der schmalen Bauweise von 2500 mm überzeugen hier die überaus schnellen Bereitstellungszeiten selbst bei grosser Werkzeuganzahl von 3,4 bis max. 5,6 s und extrem kurze Span-zu-Span-Zeiten von 2,2 s. Dieses innovative Konzept sorgt dafür, dass die Maschine bei maximaler Ausführung mit 303 Werkzeugen um lediglich einen Meter breiter wird. Als einzigartiges Feature kommt die Möglichkeit hinzu, neue Werkzeuge bei aktivem Werkzeugwechsel in das Magazin einzulegen (ab zwei Rädern) – echtes haupt- und nebenzeitparalleles Rüsten. Die hauptzeitparallele Kegelreinigung und Werkzeugbruchkontrolle runden das produktive Gesamtbild ab.

Optionale Ausbaustufen für breites Anwendungsspektrum Das modulare Baukastenprinzip der DMC 60 H linear ermöglicht unterschiedliche Ausbaustufen. Die höchste Bearbeitungsvielfalt erzielt man mit der 5-achsigen Variante. Die Verfahrwege liegen dort bei 630/800/750 mm, wobei die maximale Werkstückgrösse ø 800x800 mm und das Werkstückgewicht bis 450 kg beträgt. Der Schwenkbereich des NC-Rundtischs umfasst 220° und reicht dabei von –20° bis +200°. Sowohl die 5-Achs- als auch die 4-AchsVariante der DMC 60 H linear sind optional zur Powertrain-Variante als Version mit Palettenwechsler verfügbar. INFOS | KONTAKT DMG (Schweiz) AG Lagerstrasse 14 CH-8600 Dübendorf Telefon +41 (0)44 824 48 48 www.gildemeister.com service.dmgschweiz@ gildemeister.com


MAS C H I N EN B A U GEW I NDEWALZMA S C H I N E

speicher ohne Fremdkühlung aus. «Gerade dadurch werden im Betriebslauf Energie und hohe Investitionen in Infrastruktur erspart», wie Geschäftsführer Ernst W. Menn betont.

Umweltbewusst und energieeffizient und Nebenantriebe. Nur Motoren- und Getriebekomponenten mit hoher Effizienzklasse und gutem Wirkungsgrad kommen zum Einsatz. In dieses Konzept gehören auch die SchwungmassenEnergiespeicher, die der Speicherung, aber auch der Abgabe von Energie bei Lastspitzen dienen. Insbesondere bei hohen Umformleistungen zeigt das angewendete Antriebskonzept bei der AF-Serie seine Pluspunkte in puncto Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit: Hier kommt der Servomotor des Hauptantriebs bei hohem Drehmoment und in Verbindung mit dem Schwungrad-Massen-

INFOS | KONTAKT EWMenn GmbH & Co.KG Trift 8 D-57271 Hilchenbach Telefon +49 (0)2733 1292 0 www.ewmenn.de info@ewmenn.de

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Mit «Ecoline» hat EWMenn seine Flachbacken-Gewindewalzmaschinen in der AF-Serie energieeffizient und umweltfreundlich weiterentwickelt. Ein Beispiel dazu ist die AF 61.

M

it den Flachbacken-Gewindewalzmaschinen der AF-Serie hat der Maschinenhersteller E.W.Menn aus D-57271 Hilchenbach für die Befestigungsmittelindustrie einen weiteren Schritt in Richtung Energieeffizienz in der Produktion von Befestigungsmitteln gemacht. Die AF 14 ist mit den neuen umweltschonenden Features die Neuentwicklung. Die Maschine ist nach neuestem Stand ausgestattet, unter anderem mit einer hydraulischen Backenkorbklemmung, einer per Knopfdruck verstellbaren Gewindeübereinstimmung und einer elektrisch steuerbaren Höhenverstellung von Schwingförderer und Gleitschiene. Mit dem Adaptive Die Match (ADM)-System, welches permanent elektronisch die Spurlage misst und selbsttätig korrigiert, kommt innovative Technik zum Einsatz. Sie produziert mit einer Leistung von 45 bis 150 Stück pro Minute und die

einsetzbare, maximale Werkzeuglänge liegt bei 230 beziehungsweise 255 mm. Flexibel sind hier aber auch kürzere Walzbacken einsetzbar.

Energiesparsamer Betriebslauf Darüber hinaus setzt EWMenn als Maschinenhersteller bei der AFSerie verstärkt auf das energieeffiziente und umweltfreundliche Antriebs-Konzept mit Servomotoren. Diese Antriebe bieten im Produktionsalltag nicht nur hohe Flexibilität durch ihren grossen Regelbereich, sie überzeugen auch durch ihr Energieverhalten, die hohe Leistung und das elektronische Handrad im Einrichtbetrieb. Der südwestfälische Maschinenhersteller verdeutlicht jetzt mit der AF-Serie sein Konzept für eine hohe Energieeffizienz bei Gewindewalzen. Es setzt auf bedarfsgerechte Dimensionen und ein elektronisches Management der Hauptmaschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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MA S C HIN E N B A U D R E H - U N D F R Ä S M ASCHINE

Effizient, schnell und präzis D

ie beiden kompakten Präzisions-Fertigungszentren FZ08 MT und FZ08K S Magnum zeichnen sich durch effiziente Leistungen und höchste Produktivität beim exakten Bearbeiten feinster Strukturen, komplexer Oberflächen und kleinster Bohrungen aus. Werkstücke aus Gold, Platin, Titan, Edelstahl, Cobaltchrom, Glaskeramik und Zirkonoxid lassen sich mit ihnen prozesssicher, wirtschaftlich und schnell fertigen. Dank des modularen Aufbaus der Fertigungszentren und zahlreicher Ausstattungsoptionen sind Modellvarianten nach individuellen Wünschen ebenso realisierbar wie eine Automatisierung der Fertigung.

NC-Rundtisch mit einem Schwenkbereich von ±120° und einer Drehoption für bis zu 6400 U/min und – dank seiner schnellen und präzisen Torque-Antriebstechnik – über eine hohe Dynamik. Damit gelingen bei kurzen Taktzeiten feinste Strukturen, komplexe Oberflächen, kleinste Bohrungen, Vorbereitungen für Sertissagen, Nuten, Taschen, Passungen und Geometrien.

Automatisierung auf engstem Raum Für eine automatisierte Fertigung und gesteigerte Effizienz ist die Baureihe 08 um die Roboterzelle Flexcell Uno erweiterbar. Der Roboter ist in das Bearbeitungszentrum integriert und wechselt die Werkstücke in rund 2 Sekunden. Er entnimmt einem Speicher mit bis zu 24 Paletten Rohteile und legt die Fertigteile dort wieder ab. Hauptzeitparallel und ohne die Fertigung zu verzögern werden die Paletten ausgetauscht.

FZ08 MT: Zeitgleich Drehen und Fräsen

Halbierte Durchlaufzeiten und damit doppelte Produktivität durch zeitgleiches Drehen und Fräsen in einer Maschine verspricht das Präzisions-Fertigungszentrum FZ08 MT.

Halbierte Durchlaufzeiten und damit doppelte Produktivität durch zeitgleiches Drehen und Fräsen in einer Maschine verspricht das Präzisions-Fertigungszentrum FZ08 MT. Möglich wird der simultane Einsatz von zwei Werkzeugen durch die Integration eines Werkzeugrevolvers für zwölf Werkzeuge, die mit 5000 U/ min angetrieben werden. Mit seinen bis zu neun steuerbaren Achsen ist es ausser-

dem hervorragend für die sechsseitige Komplettbearbeitung von der Stange geeignet. Direkte Wegmesssysteme in allen Achsen garantieren grösste Präzision im Positionier- und Simultanbetrieb. Besonders produktiv ist die FZ08 MT dank seiner Dynamik: Die schwenkbare Hauptspindel bietet Drehzahlen von bis zu 40’000 U/min, ausserdem sorgen hohe Achsbeschleunigungen und

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12 maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Eilgänge bis 75 m/min, Span-zuSpan-Zeiten von 1,9 s und Werkzeugwechsel binnen 0,8 s für eine effiziente Fertigung.

FZ 08K S Magnum five axis: Eine Aufspannung reicht Für die wirtschaftliche 5-AchsSimultan- und Komplettbearbeitung kleiner und komplizierter Uhren- und Schmuckteile in einer Aufspannung ist das innovative Präzisions-Fertigungszentrum FZ 08K S Magnum five axis konzipiert. Mit ihm können Werkstücke aus Gold, Platin, Titan, Edelstahl, Cobaltchrom, Glaskeramik und Zirkonoxid prozesssicher, wirtschaftlich und schnell gefertigt werden. Auf dem kompakten FZ 08K S Magnum five axis für die 5-Achs-Simultan- und Komplettbearbeitung lassen sich in einer Aufspannung kleine und komplizierte Uhren- und Schmuckteile, Implantate und Dentalinstrumente mit hoher Oberflächenqualität μ-genau bearbeiten. Die FZ 08K S Magnum five axis verfügt über einen 2-Achs-

INFOS | KONTAKT CHIRON-WERKE GmbH & Co. KG Kreuzstrasse 75 D-78532 Tuttlingen Telefon +49 (0)7461 940-0 www.chiron.de info@chiron.de

Auf dem kompakten FZ 08K S Magnum five axis lassen sich in einer Aufspannung kleine und komplizierte Uhren- und Schmuckteile, Implantate und Dentalwerkzeuge mit hoher Oberflächenqualität μ-genau bearbeiten.


INDUSTRIEMAGAZIN WERKZEUGHANDLING

Auf dem Weg zur hydraulikfreien Maschine

Elektrisch betriebene Lünette Eine Elektro-Lünette zur sicheren Bearbeitung langer Werkstücke zeigen die Spannexperten von Röhm. Die Neuentwicklung, die in Dreh- und Schleifmaschinen auch nachgerüstet werden kann, wird von einem Servomotor angetrieben und arbeitet völlig ohne Hydraulik.

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odernste Regelungstechnik sorgt in Kombination mit präziser Mechanik für einen energiesparenden Einsatz, der sich über die Maschinensteuerung anwenderfreundlich bedienen lässt. Auf dem konsequenten Weg zu einer hydraulikfreien Maschine hat Röhm eine weitere Lücke geschlossen. Deren neue ElektroLünette wird durch einen serienmässigen Servomotor angetrie-

ben, der die Spannkraft selbsthemmend aufbaut. Damit lassen sich lange Werkstücke wie Wellen, Achsen oder Spindeln in Dreh- oder Schleifmaschinen sicher abstützen und spannen. Auch für die Bearbeitung von Stirnseiten oder wenn aus anderen Gründen keine Zentrierspitze eingesetzt werden kann, nimmt die in C-Form gestaltete Lünette Werkstücke mit einem

Die neue Elektro-Lünette wird durch einen serienmässigen Servomotor angetrieben, der die Spannkraft selbsthemmend aufbaut.

Durchmesser von 15 bis 170 mm auf. Der elektrische Antrieb, der über den mittigen auf die beiden äusseren Spannarme wirkt, verfügt über eine Spannkraftsicherung mittels Energiespeicher. Eine Kraft- und Huberkennung durch Sensoren überwacht die Öffnungs- und Spannvorgänge. Dabei wird die Position, in der die Spannarme das Werkstück berühren, als Ausgangspunkt zur Steuerung für das Federpaket benützt. Das Federpaket wird über einen fest vorgegebenen Weg auf die gewünschte Spannkraft vorgespannt und fungiert dabei auch als Kraftspeicher. Die in bewährter Art über klassische Kurvenscheiben geführte Bewegung der äusseren Spannarme wird über den mittigen Spannarm betätigt, indem die rotierende, elektrische Antriebsenergie mittels einer Rollenspindel in eine axiale Linearbewegung umgewandelt wird. Dieser Vorgang läuft hochpräzise, prozesssicher und wiederholgenau ab. Alle Funktionen lassen sich in die Maschinensteuerung einbinden. Die Neuentwicklung bietet somit eine hochinteressante Alternative zu hydraulisch oder pneumatisch betätigten Produkten.

Die neue Elektro-Lünette ist Bestandteil des zukunftsweisenden Programms «e-QUIPMENT by RÖHM». Unter dieser Bezeichnung werden von Röhm energiesparende Produkte entwickelt, die bereits heute eine hydraulikfreie Werkzeugmaschine möglich machen. Die Komponenten zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass Energie nur dann abgerufen wird, wenn sie wirklich benötigt wird. 2010 wurde das Unternehmen für die Entwicklung eines Elektrospannkopfes mit einem Innovationspreis ausgezeichnet.

I N F OS | KON TAKT Röhm Spanntechnik AG Feldstrasse 39 CH-3360 Herzogenbuchsee Telefon +41 (0)62 956 30 20 www.roehm-spanntechnik.ch roehmch@roehm-spanntechnik.ch www.roehm.biz

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I ND U S T R I E M A G A Z I N S I C H E RH E I T

Prävention lohnt sich finanziell ausgibt, macht sich 3,8-fach bezahlt. Die Studie unterstützt mit

ihrem eindeutigen Resultat das Engagement der Suva, die sich stark für sichere Arbeitsplätze einsetzt.

Für Grossunternehmen ein «Muss» Dass Prävention gerade in Grossbetrieben ein «Muss» ist und das Studienresultat den eigenen Erfahrungen entspricht, betont Rolf Simon, Leiter Gesundheitsmanagement bei der Post, die an der

Sicherheit beeinflusst Qualität

Einen Franken zahlen und dafür einen Gegenwert von mehreren Franken erhalten. In der Prävention funktioniert dies ausgezeichnet – bei grossen wie auch bei kleinen und mittleren Unternehmen. Das zeigt eine internationale Studie, an der sich die Schweiz beteiligte.

I

n vielen Unternehmen werden Investitionen in die Prävention kritisch hinterfragt oder gar als verlorene Kosten erachtet. Die Internationale Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS) wollte es genau wissen. Gemeinsam mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse initiierte sie 2010 die Studie «Kosten und Nutzen von Präven-

tionsmassnahmen zu Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz für die Unternehmen». Weltweit wurden 300 Unternehmen befragt, zwölf davon in der Schweiz. Verfasser der Studie waren der deutsche Wirtschaftsprofessor Dietmar Bräunig (siehe Interview) und Thomas Kohstall von der DGUV. Bräunigs Fazit für die Schweiz: Jeder Franken, den ein Unternehmen für die betriebliche Präventionsarbeit

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Dietmar Bräunig, Sie sind Mitautor der internationalen Studie zum wirtschaftlichen Nutzen von Prävention. Lohnt sich Prävention für Firmen? Ja, auf jeden Fall. Mit Prävention können Firmen ein ökonomisches Erfolgspotenzial generieren, das sie im Markt noch leistungsfähiger macht. Prävention verbessert beispielsweise das Image in der Öffentlichkeit. Weiter führen weniger Betriebsstörungen durch Unfälle zu einer höheren Produktivität und Kostenvorteilen. Diese Sekundäreffekte des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes sind betriebswirtschaftlich sehr Prof. Dr. Dietmar Bräunig, Professor für wichtig. Für diese ermittelten wir für die Management personaler VersorgungsbetrieStudie den Return on Prevention (ROP), der be an der Justus-Liebig-Universität Giessen. Richtung und Stärke der Wirkung von Investitionen in der betrieblichen Präventionsarbeit angibt. Für die Schweiz kommen Sie auf einen ROP von 3,8. Heisst das, dass Schweizer Unternehmen für jeden Franken, den sie in die Prävention investieren, CHF 3.80 zurückerhalten? Ja, Prävention lohnt sich – auch finanziell. Dennoch hängt der finanzwirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens immer auch von der Gesamtwirtschaft oder auch der Akzeptanz der Produkte auf den Märkten ab. Mit Prävention alleine kann eine Firma nicht am Markt bestehen. Der ROP bedeutet, dass die befragten Schweizer Unternehmen für jeden in die betriebliche Sicherheit und Gesundheit investierten Franken ein ökonomisches Erfolgspotenzial von CHF 3.80 erhalten haben. Betriebliche Präventionsarbeit ist damit nicht nur gesellschaftlich und gesamtwirtschaftlich zweckmässig, sondern auch einzelwirtschaftlich. Die Suva engagiert sich sehr stark in der Prävention. Inwiefern unterstützt die Studie dieses Engagement? Zwischen Arbeitsschutzmanagement und Qualitätsmanagement besteht ein innerer Zusammenhang. Eine aufgeräumte Werkstatt als Massnahme des Arbeitsschutzes wirkt auch auf der Ebene der Produktions- und Produktqualität. Für Unternehmen, die bislang weniger an betrieblicher Prävention interessiert waren, besteht damit ein Anreiz, sich im Arbeits- und Gesundheitsschutz zu engagieren. Prävention kann als Vehikel für ganzheitliche Qualität in der Firma verstanden werden – das wirkt sich langfristig und nachhaltig positiv auf den Erfolg aus. In der Studie berücksichtigten Sie Unternehmen, die sich stark in der Prävention engagieren. Verfremdet dies nicht das Ergebnis? Nein, ganz im Gegenteil. Wir mussten Unternehmen befragen, die hier Erfahrung haben und entsprechend fundiert über die Wirkungen Auskunft geben konnten. Damit erfüllen wir die im Rechnungswesen übliche Bedingung einer vorsichtigen Bewertung. Firmen, die schon seit längerer Zeit gute betriebliche Präventionsarbeit leisten, dürften einen eher niedrigen Wert für den ROP benennen. Unternehmen, die sich bislang nur wenig für Prävention interessieren, weisen dagegen ein noch viel höheres ökonomisches Erfolgspotenzial auf. Selbstverständlich handelt es sich um statistische Aussagen, die mit Unsicherheiten verbunden sind.

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INDUST RIEM AGAZI N SICHERH EI T

Studie teilgenommen hat: «Gesunde und leistungsfähige Mitarbeitende sind das Kapital eines Unternehmens.» Deshalb investiere die Post systematisch in das betriebliche Gesundheitsmanagement und sechs der sieben Konzernbereiche sind mit dem weltweit einzigartigen Qualitätssiegel «Friendly Workspace» ausgezeichnet. «Alle haben das gleiche Ziel: Ihre Mitarbeitenden sollen gesund bleiben», so Simon. Letztlich würden vorbildliche Arbeitsbedingungen auch mithelfen, die Post als attraktive Arbeitgeberin zu positionieren.

Vorgesetzte als Vorbilder «Für die Verhütung von Unfällen und arbeitsplatzbedingten Krankheiten entwickelte die Post Grundlagen, Rahmenbedingungen und praxisgerechte Werkzeuge. Vorgesetzte besuchen Schulungen, damit sie ihre Vorbildfunktion bewusst übernehmen können und Mitarbeitende lernen beispielsweise Fehlverhalten zu vermeiden und im Arbeitsalltag mehr Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen», führt Rolf Simon aus. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Suva. So werden unter anderem Schulungen und Präventionskampagnen gemeinsam durchgeführt oder auch neu entwickelt.

Auch KMU profitieren Aber auch in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) macht sich Prävention bezahlt. Davon ist Ueli Steinmann, Vizedirektor der Aare Seeland mobil AG, über-

zeugt: «Dank weniger Absenzen und einer längeren vollen Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter haben wir eine echte Win-Win-Situation.» Neben spezifischen Schulungen, Gefahrenportfolios und Sicherheitsaudits gehört auch die Kunstfigur Oski zur Prävention des Unternehmens. Oski ist ehrlich, menschlich und alles andere als perfekt. Jeden Monat nimmt er in der Hauszeitschrift ein aktuelles Thema auf mit Schwergewicht auf den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung. «Oski ist unbewusst ein fester Bestandteil in unserem Arbeitsprozess und erfreulicherweise auch im privaten Bereich geworden», sagt Ueli Steinmann. Er betont zudem, dass Prävention letztlich mit Firmenkultur und Ethik zu tun hat. «Ein Hinweis in einem Leitbild reicht nicht. Der Erfolg stellt sich nur dann ein, wenn die beauftragte Person glaubwürdig ist. Prävention muss gelebt werden.» Wie auch immer Prävention in einem Unternehmen gelagert ist, sie muss authentisch und ehrlich sein, damit sie von den Mitarbeitenden akzeptiert wird. Dietmar Bräunig: «Diese müssen merken, dass sie mit ihren Sorgen und Ängsten aber auch mit ihren Ideen ernst genommen werden.» Die Studie steht kostenlos unter www.suva.ch/praeventionsstudie zum Download bereit. INFO S | K O NTA K T Suva Fluhmattstrasse 1 CH-6002 Luzern Telefon +41 (0)41 419 51 11 www.suva.ch

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. März s am 21 EXPO n u ie S n N Besuche ärz in der BER M . 2 2 d un


INDUSTRIEMAGAZIN S I C H E RH E I T

Arbeitssicherheit praktisch umgesetzt

Schutzhandschuhe in unterschiedlichen Kategorien an – vom einfachen Lederhandschuh zum Schnitthandschuh bis hin zu den hochwertigen Schweisserhandschuhen – genau abgestimmt an die Anforderungen einzelner Arbeitsbereiche und Gefahren.

Gefahr im Griff noch grösser die Verletzungsgefahr für die Mitarbeiter.

Profis schützen sich

Den Bedürfnissen und Anforderungen in vielen Arbeitsbereichen angepasst: Lederhandschuhe für exzellenten Schutz gegen mechanische Belastungen.

Bei den meisten Einsätzen im Betrieb und auf Montage reicht ein guter Lederoder Lederersatzhandschuh absolut. Oft geht es bei der Arbeit ja darum, die Haut vor Druck, Reibung oder Schmutz zu schützen. Und dass man gut zupacken kann. Das ist zun Beispiel auf Baustellen, im Lager oder für Mitarbeiter in der Entsorgung wichtig. MEWA bietet

Mechanische Beanspruchung, Chemikalien, Schnittverletzungen – Schutzhandschuhe sollten sorgfältig ausgewählt werden, um gegen die Gefährdungen am Arbeitsplatz zu bestehen.

Zeitdruck und Bequemlichkeit verführen oft zum Improvisieren. Dabei bleibt manchmal die Sicherheit auf der Strecke. Gerade bei Arbeitshandschuhen gilt: Wer als Arbeitgeber hier aus Kostengründen zu günstigeren Varianten greift, verliert langfristig Geld.

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ichtig gewählte Arbeitshandschuhe verbessern nicht nur die Griffsicherheit, sondern schützen gleichzeitig die Hände der Mitarbeiter vor Schmutz und Verletzungen. Ein Beispiel: In der Produktion wird mit scharfkantigen Werkstücken hantiert. Ein guter Schnittschutz sollte hier – buch-

stäblich – auf der Hand liegen. Allerdings sind Schnittschutzhandschuhe in der Regel teurer als einfache Lederhandschuhe. Weil nicht für scharfe Ecken und Kanten gemacht, gehen Handschuhe, die nur vor mechanischen Gefährdungen schützen, schneller kaputt. Entsprechend ist der Verschleiss an Handschuhen und

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16 maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

I N F OS | KON TAKT MEWA Service AG Neue Industriestrasse 6 CH-4852 Rothrist Professioneller Schutz bei konkreter Verletzungsgefahr: Schutzhandschuhe aus Para-Aramid mit Naturlatexbeschichtung.

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INDUSTRIEMAGAZIN S I C H ER H EI T

sich beide Systeme problemlos miteinander kombinieren. Selbst wenn ein Smart-Fix-System bereits installiert ist, muss man nur die Klammern austauschen, um den Maschinenschutz in ein Rapid Fix-System umzuwandeln. Genauso kann man natürlich von Rapid Fix auf Smart Fix wechseln.

Flexibler Maschinenschutz Bei Rapid Fix ist die untere Klammer mit einem Schlitz versehen, der auf das entsprechende Gegenstück am Gitterelement passt. Und der spezielle Verriegelungsmechanismus an der Klammer oben sorgt dafür, dass das Element in der richtigen Stellung einrastet. Auf Grund dieser Halteklammern lassen sich die Elemente nach der Demontage leicht wieder einhängen», sagt Martin Ask abschliessend.

Mit dem Troax Rapid Fix-System lassen sich die Elemente sehr einfach montieren und jederzeit wieder demontieren, zum Beispiel zu Wartungs- und Reinigungszwecken.

Beim bewährten Troax-Smart Fix-System werden die Elemente mit speziellen Halteklammern am Pfosten befestigt.

Die Kombinationsmöglichkeiten sind revolutionär Bei Rapid Fix und Smart Fix werden dieselben Pfosten und Elemente verwendet. Deshalb lassen

Herausragende Eigenschaften von Rapid Fix – Schnelle Montage – Flexible Höheneinstellung der Klammern – Einfacher Zugang zur Maschine zum Beispiel zu Wartungsoder Reinigungszwecken – Vollständige Kompatibilität mit unserem Smart Fix-System – Äusserst stabile Konstruktion I N F OS | KON TAKT TROAX Schweiz AG Käsereistrasse 3b CH-8532 Weiningen Telefon +41 (0)52 740 03 36 www.troax.ch info@troax.ch

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N

un hat Troax ein revolutionäres, neues System entwickelt, das zum bewährten Smart Fix eine perfekte Ergänzung darstellt. Beim neuen Rapid Fix, das selbstverständlich der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG entspricht, lassen sich die Elemente schnell und einfach demontieren.

Maschinenschutz in seiner besten Form Der Name Rapid Fix ist nicht neu. Troax hat bereits ein Rapid FixSystem am Markt etabliert, das ähnliche Funktionen wie das neue System erfüllt. Nun wurde dieses System entscheidend weiterentwickelt und bietet einzigartige Vorteile. «Wir haben unser

neues System gemäss den Anforderungen unserer Kunden entwickelt. Deshalb war es ganz besonders wichtig, dass das neue System zum bewährten Smart Fix kompatibel ist. Dies haben wir perfekt umgesetzt», erklärt Martin Ask, Produktmanager für den Bereich Automotive- und Roboterindustrie. Beim neuen Rapid Fix werden dieselben Pfosten und Elemente verwendet wie beim bewährten Smart Fix. Der entscheidende Unterschied liegt im neuen Befestigungssystem. «Statt der Smart Fix-Halteklammern kommen nun pro Pfosten zwei neu entwickelte Rapid-Fix-Klammern zum Einsatz.

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INDUSTRIEMAGAZIN MB-REPORT

Vom Pionier zum Branchenleader der Schleiftechnik Die Fritz Studer AG kann auf ihr 100-jähriges Bestehen zurückblicken. 1912 gründete Fritz Studer in Steffisburg eine kleine mechanische Werkstätte. Weil ihm zur Bearbeitung von genauen Teilen eine Schleifmaschine fehlte, konstruierte der junge Firmenchef kurzerhand ein Eigenfabrikat. Damit legte er den Grundstein zu einer sehr erfolgreichen Geschichte. STUDER ist heute weltweiter Branchenleader bei komplexen Schleifprozessen. The Art of Grinding.

D

er grösste Arbeitgeber der Region Thun, die Fritz Studer AG in Steffisburg, feiert sein 100-Jahr-Jubiläum. Unermüdlicher Einsatz, hohe berufliche Fähigkeiten und die ausserordentliche Tatkraft des Gründers halfen mit, die Anfangsprobleme zu überwinden, um der Firma und ihren Produkten bei Fachleuten auf der ganzen Welt Anerkennung zu verschaffen. Heute ist STUDER mit 100-jähriger Erfahrung Marktleader für Präzisions-Rundschleifmaschinen. Verantwortlich dafür sind rund 800 engagierte Mitarbeitende, deren Arbeit vom Firmensitz aus zu 95 Prozent exportiert wird. Vertreten werden die Fachspezialisten im Stammhaus durch über 300 Ansprechpartner in 40 Ländern. Mit der Integration der Combitec AG in Biel vor vier Jahren – als Technologiezentrum Innenschleifen in die Fritz Studer AG – konnte STUDER sei-

ne Kompetenz nochmals entscheidend verstärken.

Erstes Patent Im Februar 1912 gründete Fritz Studer in Steffisburg, ohne sichere Aussicht auf Arbeit und ohne Konstruktionsprogramm, eine mechanische Werkstätte. Zur Bearbeitung von genauen Teilen fehlte ihm in der Werkstatt eine Schleifmaschine. Kurzerhand entschied er sich, selber eine Rundschleifmaschine zu bauen. Als erste Erfindung liess der damals 33-Jährige die geräuschlose Umsteuerung des Tisches patentieren. Nach den schweren Zeiten des 1. Weltkriegs erfolgte die Umwandlung der Einzelfirma in eine Aktiengesellschaft. Mit der Besserung der Konjunkturlage blieben die Erfolge nicht aus. 1926 konnte die Fritz Studer AG für die neu gegründete Firma Watch Stones in Thun die benötigten Uhrenstein-Bearbeitungsmaschinen

Das Firmenareal im Jahr 1937.

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100 Jahre Fritz Studer AG Auch das Logo entwickelte sich über die 100-jährige Erfolgsgeschichte.

bauen und den Betrieb vollständig einrichten.

Kontinuierliche Entwicklung Anfang der 30er-Jahre war die Belegschaft auf 36 Mitarbeiter angewachsen. Trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise konnte die Produktion von 38 Maschinen pro Jahr gehalten werden. Nicht zuletzt dank grösseren Aufträgen aus Russland, wohin 1931 die erste überhaupt exportierte Maschine geliefert werden konnte. Es waren die ersten Erfolge des Alfred Studer, welcher 1929 in die Firma eingetreten war. Er beschäftigt sich neben der Planung von Erweiterungsbauten mit dem Ausbau einer weltweiten Verkaufsorganisation. Nach verschiedenen Bauetappen in den Jahren 1944/45 und 1956 erreichte das Werkareal im Jahre 1962 bereits die Grösse von 10’000 m2. Seither konnte das Unternehmen laufend Erweiterungsbauten realisieren.

Spezielles Design Zum Testen des Marktes präsentierte Dr. Marc Studer, in der dritten Generation Studer, an mehreren Ausstellungen Maschinen in den Farben bordeaux-rot und weiss. Nach den positiven Kun-

denreaktionen fiel 1985 der Entscheid, diese unverwechselbare Farbgestaltung einzuführen. Maschinen der Fritz Studer AG sollten nicht nur besser sein als jene der Konkurrenz, sondern auch schöner und sprachen damit auch die emotionale Seite der Kunden voll an. Die Palette verschiedenster Maschinentypen wurde immer breiter: von den konventionellen

Heute – mehrere Erweiterungsbauten wurden realisiert.


INDUSTRIEMAGAZIN MB-REPORT

Firmengründer Fritz Studer (1879–1964).

Rundschleifmaschinen bis zu CNC-Rundschleifmaschinen für kleine bis mittelgrosse Werkstücke. Für die Grossserienfertigung kamen Einzweckmaschinen mit optimierten Schleifzyklen und höchster Verfügbarkeit sowie für rationelle Hartfeinbearbeitung eine Kombinationsbearbeitungsmaschine zur Prozessoptimierung ins Programm. Immer die passende Maschine, auch beim Innenrundschleifen, mit bis zu vier Innenschleifspindeln. So wurde es möglich, dass in den ersten hundert Jahren der Unternehmensgeschichte rund um den Globus über 21’000 Rundschleifmaschinen von STUDER geliefert werden konnten!

Schleifring-Gruppe des Körber-Konzerns Strukturprobleme im europäischen Maschinenbau Anfang der 90er-Jahre machten Zusammenschlüsse unumgänglich, um mit einem kompletten Angebot an Spitzentechnologie dem Wettbewerb aus Japan und den USA zu

1929 trat mit Alfred Studer (1907–1988) die zweite Generation in die Unternehmung ein.

Mit Marc Studer (1941–1990) trat 1971 die dritte Generation in die Unternehmung ein.

begegnen. Seit dem Frühjahr 1994 gehört die Fritz Studer AG zur Schleifring-Gruppe des Körber-Konzerns mit Firmen im Werkzeugschleifen, Flach-/Profilschleifen und Rundschleifen. Im Bereich des Rundschleifens hat kein Mitbewerber mehr Applikations-Know-how, keiner hat ein breiteres Maschinenprogramm, keiner ein dichteres Serviceund Vertriebsnetz als die drei Unternehmen der Technologiegruppe Rundschleifen STUDER, SCHAUDT und MIKROSA zusammen.

ständlich auch die interne Softund Hardware-Entwicklung und die Zusammenarbeit mit führenden Forschungsinstituten. Die STUDER-Technologie-Kompetenz wird für über 400 Schleifversuche und Tests mit einem Customer Center und einem Tech Center unterstrichen. Maschinen von STUDER werden in einigen Jahren leichter und dynamischer gebaut sein. Zusätzliche Intelligenz und Sparsamkeit im Energieverbrauch werden sie auszeichnen. Mit dem Label Bluecompetence will STUDER beim Bau und Betrieb ihrer Maschinen im Endeffekt den CO2-Ausstoss senken. Im eigenen Applikationszentrum mit modernster Infrastruktur nehmen sich mehr als 80 Ingenieure und Konstrukteure solcher Problemstellungen an. Für begeisterte Kunden, aber auch zum Schutz der Umwelt.

Mit Innovation in die Zukunft Damit weiterhin so raffinierte Technologien entwickelt werden können, braucht es einerseits findige Köpfe, andererseits auch den Einsatz von Spitzentechnologie in der eigenen Fertigung. Neuste Produktionskonzepte wie STUDER PuLs sind tragende Säulen und der Inbegriff einer Unternehmensphilosophie, die in sämtlichen Disziplinen Vorteile verschafft. Dazu gehören selbstver-

Rundschleifmaschine S41 Anfang 2011 stellte die Fritz Studer AG ihre neue UniversalRundschleifmaschine S41 dem

Markt vor. Die S41 ist eine vollkommene Neukonzeption. Die Reaktionen des Marktes zeigen, dass sich ihr Leistungsspektrum erfolgreich an den hohen Anforderungen der Präzisionsfertigung orientiert. Wie sich bereits nach Ablauf des ersten Jahres zeigt, überzeugt das Leistungsspektrum der S41 den Anwender. Bis Ende 2011 wurden bereits 45 Rundschleifmaschinen verkauft, von denen sich 33 im anspruchsvollen Produktionsumfeld bei Kunden in Europa, den USA, in China und Indien bewähren. Zu ihren Einsatzgebieten zählen neben dem Maschinen- und Werkzeugbau (Tooling), die Herstellung von Präzisionsbauteilen für die Flugzeug-, Automobil- und Elektroindustrie sowie in Auftragswerkstätten. Auf mehreren S41 werden in der eigenen Produktion der Fritz Studer AG Präzisionsbauteile für Rundschleifmaschinen hergestellt. Hier bewähren sie sich täglich unter den höchst kritischen Augen der werkseigenen Praktiker unter rauen Produktionsbedingungen.

I N F OS| KON TAKT Fritz Studer AG Thunstrasse 15 CH-3612 Steffisburg Telefon +41 (0)33 439 11 11 www.studer.com info@studer.com

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INDUSTRIEMAGAZIN MB - R E P O RT

All-in-OneMaschinensteuerung Techserv Cutting Systems, der Hersteller von Schneidesystemen für CNC-Profile, hat eine neue, innovative Plasma-Schneidemaschine für Abgasleitungen entwickelt. Dank der erweiterten, interpolierten Bewegung des Schneidesystems – gesteuert durch ein wirtschaftliches, in Echtzeit arbeitendes Maschinensteuermodul von Baldor – lässt sich die Produktionsgeschwindigkeit deutlich erhöhen.

D

er Plasma-Rohrschneider kann Abgasleitungen aus Aluminium und Edelstahl in jedem beliebigen Winkel schneiden und Bohrungen jeder Form und Grösse erstellen. Somit automatisiert das System diesen Aspekt der Fertigung vollständig. Bis heute wurden beispielsweise Rohrbögen traditionell gefertigt, indem zuerst komplexe Formen aus flachen Metallblechen geschnitten wurden, die dann vor der Montage gerollt und verschweisst wurden. Dieser mehrstufige Fertigungsprozess ist zwangsläufig mit erheblichen Bewegungen der Werkstücke in der Fabrik verbunden und somit sehr zeitaufwändig. Mit dem neuen Schneidesystem entfällt die Notwendigkeit, komplexe Formen vorab auszuschneiden. Stattdessen wird das flache Metallblech zunächst zu einem Rohr gerollt und an der Naht geschweisst, dann wird jedes Rohr sukzessive in die Maschine geladen. Der gesamte Schneidvorgang wird autonom gehandhabt; ein einfacher Winkelschnitt ist eine Sache von Sekunden. Das Schneiden von abgewinkelten Endstücken für einen Rohrbogen und die Montage – eine Aufgabe, die zuvor etwa 15 Minuten dauerte – kann nun in etwa 4 Minuten abgeschlossen werden. Das zu schneidende Rohr wird mit dem oberen Ende in die Maschine eingespannt und von einer rotierenden, pneumatisch angetriebenen Kupplungseinheit gehalten. Der Plasma-Schneidbrenner bewegt sich während der Rotation des Rohrs nach oben und unten. Die Bewegungsge-

schwindigkeit wird durch den Schneidewinkel oder die Grösse und Form der zu schneidenden Bohrung bestimmt. Sowohl die Haupt-Drehachse als auch die Höhenachse des Plasmabrenners werden durch bürstenlose ACServomotoren der Baldor BSMSerie gesteuert, die von den digitalen Servoantrieben Baldor MicroFlex angetrieben werden. Eine Interpolation stellt eine konstante Schnittgeschwindigkeit unabhängig vom Profil des Schnittes oder dem Durchmesser des Rohrs sicher. Die Maschine verarbeitet verschiedene Rohrdurchmesser von 90 bis 350 mm mit Wanddicken von bis zu 1,5 mm. Darüber hinaus verwendet der Rohrschneider drei Achsen, die von Baldor-Schrittmotoren gesteuert werden. Zwei dieser Achsen steuern die Position eines

Ein modernes 5-Achsen-Motion-ControlSystem von Baldor ist der Schlüssel für die überragende Leistung des innovativen Plasma-Rohrschneidesystems von Techserv.

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Führungsrollenpaars, das das Rohr während des Schneidevorgangs stützt und das abhängig vom Rohrdurchmesser näher zusammen oder weiter auseinander getrieben wird. Während der Wiederbeladung bewegen sich die Führungsrollen automatisch zur Seite, um den Bedienerzugang zu erleichtern. Die dritte Schrittmotor-gesteuerte Achse variiert dynamisch den Abstand zwischen dem Plasmabrennerkopf und der Rohrwand während des Schneidens, um eine optimale Leistung sicherzustellen. Alle fünf elektrischen Achsen werden von einem Baldor NextMove ESB-2 gesteuert, einem kompakten, in Echtzeit arbeitendem Maschinensteuermodul, das die Befehle direkt von einem integrierten PC-basierten CNC-System erhält, das Techserv speziell für Anwendungen zum Schneiden von Rohrprofilen entwickelt hat. Die Software des CNC-Systems wird unter Windows XP ausgeführt. Alle Bedienerdaten werden auf einem grossen berührungsempfindlichen Farbbildschirm angezeigt. Für diese Anwendungen erweist sich der Baldor NextMove Controller als besonders kostengünstig. Er bietet sämtliche Steuerungsfunktionen für die fünf Servo- und Schrittmotor-Achsen der Maschine. Schon das Basismodell ist für zwei weitere Achsen ausgelegt, wenn zukünftig MaschinenVarianten erforderlich werden sollten. Darüber hinaus verfügt der Controller über umfangreiche integrierte E/A-Funktionen, ebenfalls mit Erweiterungsmöglichkeiten, und bietet so eine wirtschaftliche Plattform zur Maschinensteuerung. Techservs technischer Direktor, Mike Cowley, sagt: «Dank Baldors High-Level-Programmiersprache Mint können wir Motion-Control-Programme für kundenspezifische Anwendun-

gen wie diese in kürzester Zeit entwickeln. Auch die Integration des NextMove Controllers mit unserem Front-End-CNC-System gestaltete sich einfach, da er die gleichen API-Namenskonventionen wie ActiveX-Befehle verwendet. Da wir die Skalierung und die Geschwindigkeit der MaschinenServoachsen dynamisch ändern müssen, um eine konstante Schneidegeschwindigkeit zu erhalten, bieten die schnellen Interpolationsfähigkeiten des Controllers einen enormen Vorteil. Und wie bei vielen unserer PlasmaSchneidanlagen erweist sich der ‹Hold-To-Analog›-Befehl der Programmiersprache Mint für uns als besonders nützlich, da er es uns ermöglicht, die Echtzeit-Kontrolle des Plasmabogens vollständig an den NextMove-Controller zu übergeben. Wir überwachen die Lichtbogenspannung kontinuierlich, und die Software interpretiert diesen analogen Wert zur automatischen Anpassung des Abstands zwischen dem Brenner und der Rohrwand. Auf diese Weise können die konstanten Plasmaeigenschaften aufrecht erhalten werden, die für eine optimale Schneideleistung erforderlich sind.» Das neue Plasma-Schneidgerät wurde für Flues & Flashings entwickelt, ein Unternehmen, das sich auf die Fertigung von Rohrleitungsprodukten für den privaten und gewerblichen Heizungsmarkt spezialisiert hat. Laut Gary Watkins, Betriebsleiter bei Flues & Flashings, ist «Die Leistung des Plasma-Rohrschneiders hervorragend. Das Ändern unseres Fertigungsprozesses, so dass wir die Rohre vorformen, bevor wir sie schneiden, anstatt komplexe Formen aus flachen Metallblechen zu schneiden, hat unsere Produktionsgeschwindigkeit nahezu vervierfacht. Wir konnten innerhalb der ersten zwei Wochen nach Inbetriebnahme der Anlage einen Lagerbestand für sechs Monate produzieren.» I N F OS | KON TAKT Baldor Electric Switzerland AG Fulachstrasse 150 CH-8200 Schaffhausen Telefon +41 (0)52 647 47 00 www.baldor.com sales.ch@baldor.com


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– ein Reinigungssystem, dass während der Produktion die entstandenen Verunreinigungen mit qualitätsdefinierter Tauchreinigung, Dampfspülung unter Vakuum sowie anschliessender Vakuumtrocknung beseitigt.

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Integriertes Qualitätsmanagement Als eines der führenden Unternehmen in der Schweiz für kundenspezifische Elektroniklösungen im industriellen Bereich bietet die Styromat AG ein umfassendes Dienstleistungspaket an. Was 1983 als Ein-Mann-Betrieb begann, hat sich in den letzten 29 Jahren kontinuierlich zu einem der führenden Schweizer Elektronikanbieter im Bereich «kundenspezifische Elektronikprodukte» entwickelt.

… und modernste Technologien Die Styromat AG verfügt über – mehrere Bestückungsmachinen für alle SMD-Wünsche bis Fine-Pitch 0,4. Schnell, kostengünstig mit hoher Präzision. – einen Reinraum der Klasse 10’000. Darin produziert die Styromat AG extrem heikle Teile für labortechnische, medizinaltechnische und militärische Applikationen in konstanter Reinheit. – modernes Inspektionssystem mit dem bei Styromat hergestellten Elektronikboards vor der elektrischen Prüfung effizient und vollautomatisch auf einwandfreie Bestückungs- und Lötstellenqualität überprüft werden.

Das integrierte Qualitätssicherungssystem nach ISO 9001:2008 garantiert bereits seit 1996 die konstante Qualität in sämtlichen Prozessen und etabliert die Styromat AG auf höchstem industriellen Niveau.

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er einen innovativen Partner für seine Steuerungselektronik sucht, findet bei der Styromat AG diejenigen Kompetenzen, die er für seinen Projekterfolg wünscht. Die Firma hat sich für Elektronikprodukte in einem Stückzahlbereich konzentriert, der für Massenhersteller in Billiglohnländern unattraktiv ist. Dies sind vor allem kundenspezifische Elektroniklösungen in Auflagen, die für den Schweizer Markt typisch sind. Das Angebot reicht dabei von einer Idee über die Projektierung, die Hard-/Softwareentwicklung bis hin zur Serienproduktion und dem AfterSales-Service. Mehrere Jahrzehnte Erfahrung, auf allen Stufen qualifizierte Mitarbeiter und modernste Produktionstechnologien garantieren dem Styromat-Kunden Spitzenleistungen in Qualität, Termin und Preis.

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setzung des Pflichtenheftes nach neusten technischen Erkenntnissen. Projektierung: Persönlich und individuell, von der Idee bis zum Pflichtenheft. Print-Layout: Individuelles Layouting. Multilayer bis 14 Lagen, SMT- oder Mischbestückungs-Technologie mit Prototypen-Fullservie. Beschaffung: Globale Angebotsabklärung und kostenbewusste Beschaffung elektronischer Bauteile und von elektromechanischer Komponenten. Produktion: Fabrikation von elektronischen Produkten, vom Prototypen bis zur gewünschten Seriegrösse in SMT/Mischbestückungs- oder DurchsteckTechnologie. Mechanik: Montieren, verdrahten und justieren von Einzelbaugruppen oder auch kompletten Geräteeinheiten. Prüfung: Produkteprüfung nach Kundenanforderungen. Run-in, Burn-in, IT- und/oder Funktionsprüfung. maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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I ND U S T R I E M A G A Z I N MB - R E P O RT

Klebe- und Vergussapplikationen Unter gebäudeintegrierter Photovoltaik (BIPV) wird die Integration von PV-Materialien in Gebäudehüllen (Fassaden, Mauern und Bedachungen) verstanden. Diese Bauteile sind flexibel, leicht und einfach zu montieren, zudem produzieren sie mehr kWh/kWp als vergleichbare kristalline Module.

geeigneten Verarbeitungsmethode von grosser Bedeutung. Bei diesem Anwendungsfall wird eine DOPAG Dosier- und Mischanlage eldomix 101 eingesetzt, die das 2K-Polyurethan fördert und in einem Mischungsverhältnis von 100:27 dosiert. Der dynamische Mischer (dynamix) gewährleistet die geforderte homogene Mischung der beiden Materialkomponenten. Zudem wurde die Mischeinheit mit einem Kühlmantel ausgestat-

tet, um Überhitzung vorzubeugen. Das gemischte Polyurethan wird mit 40 ml pro Minute in die Anschluss box ausgetragen. Somit wird diese zum einen mit der ETFE-Oberfläche verklebt und zum anderen wird die in der Anschlussbox befindliche Elektronik vergossen. Dadurch ist sicher gestellt, dass die Module im späteren Einsatz trotz diverser Umwelteinflüsse optimale Funktionalität aufweisen.

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Die mit dem BIPV-Modul verbundene Anschlussbox.

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ehr als 95 Prozent der derzeitigen PV-Systeme bestehen aus Glasmodulen. Die materialbedingt fehlende Biegsamkeit und das hohe Gewicht schliessen die Integration in die meisten Gebäudekomponenten aus. Glasmodule erfordern deshalb eine Substruktur mit entsprechen den DachMontagekosten. Das Schweizer Unternehmen VHF-Technologies SA mit Sitz in CH-1400 Yverdon-les-Bains ist besser bekannt unter dem Markennamen Flexcell. Das Hightech-Unternehmen produziert

jährlich BIPV-Modulen mit einer Leistungskapazität von 8 Megawatt. Bei der Produktion der Module wird der Dünnfilm mit Ethylene Tetrafluoroethylene (ETFE) laminiert. Dies führt zu einem hohen Schutz des PV-Films und hinterlässt eine glatte Oberfläche. Auf Grund der Materialeigenschaften von ETFE stellt es eine Herausforderung dar, Bauteile wie etwa die Anschlussbox mit dieser glatten Fläche zu verbinden. Dabei ist die Auswahl des optimalen Klebstoffs sowie der

Austrag des Polyurethans mit einem DOPAG dynamix.

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Ihr Partner für individuelle Lösungen


I ND U S TR I EMA G A ZI N KENNZEI C H N U N G

Tragbare und stationäre Technologie Die tragbare elektromagnetische M120-Maschine arbeitet völlig eigenständig. Durch den an einem Gurt montierten Akku kann sich der Benutzer ungehindert bewegen. Zur schnellen Vorbereitung einer Kennzeichnungsdatei kann eine Tastatur angeschlossen werden. Die bedienerfreundliche grafische Benutzeroberfläche führt den Bediener durch den gesamten Arbeitsprozess und ermöglicht schnelle Markierungen von fünf Zeichen pro Sekunde.

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as pneumatische Gerät XF520Cp wiegt lediglich 2,7 kg. Durch dieses geringe Gewicht kann der Bediener das Gerät direkt zum Teil bringen. Es bietet dieselbe Flexibilität bei der Positionierung wie das M120. Mit einer Markierungsgeschwindigkeit von zehn Zeichen pro Sekunde ist es das schnellste am Markt befindliche Gerät. Ein weiterer Pluspunkt ist seine Vielseitigkeit: MesQ Anzeige

sungen von 0,5 bis 49,5 mm sind möglich. Das tragbare Arbeitsgerät XF530 ermöglicht sehr tiefe Markierungen (4 mm). Derart tiefe Markierungen sind von unschätzbarem Wert für Teile, die in korrosiver Umgebung eingesetzt werden, wie beispielsweise in der Öl- und Gasindustrie, bei der Rohrherstellung oder im Schiffsbau.

Bei den säulenmontierten Arbeitsgeräten bietet die wirtschaftliche XF500-Maschine schnellen Aufbau und Inbetriebnahme. Dieses Gerät verfügt über ein grosses Markierungsfeld von 120x100 mm2 und ein grafisches Display mit grosszügiger Hintergrundbeleuchtung. Es ist einsetzbar bei den verschiedensten Materialien (Metalle bis zu 62 HRC, Legierungen und Kunststoffe) und auf allen Oberflächen: flach, konvex, bearbeitet, rau, lackiert usw. Wird eine automatische ZAchse bevorzugt, dann bietet Technifor das hochgenaue Gerät XF500Zm. Es verfügt über einen berührungsempfindlichen Stift

und eine motorisierte Z-Achse. Das Gerät kann die zu markierende Oberfläche ohne Benutzereingaben oder eine manuelle Einstellung lokalisieren. Dadurch beschleunigt sich der Markierungsprozess und die Produktivität verbessert sich. Die höhere Präzision ermöglicht die Bearbeitung von Zeichen mit einer Höhe von nur 0,5 mm. Bei sicherheitskritischen und komplexen Markierungen und anderen feinmechanischen Kennzeichnungen, zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrt und der Automobilindustrie, bei denen die Rückverfolgbarkeit ein sehr wichtiges Kriterium ist, ist die MR7000-Version von Technifor mit eingebautem DataMatrixCode-Leser ideal geeignet. I N F OS| KON TAKT Gravograph AG Ch. Champ Olivier 2 CH-3280 Murten Telefon +41 (0)26 678 72 00 www.gravotech.com admin@gravograph.ch


D O S S IE R ME S S - , S T E U E R - U N D REGELT ECHNIK

Industrielle Qualitätssicherung mit Bildverarbeitung trie. Gerade in diesem Segment sind einwandfreie Bauteile von grosser Bedeutung, sodass eine durchgängige Qualitätskontrolle unabdingbar ist. Dementsprechend gross war die Nachfrage gerade aus diesem Branchenumfeld, das etwa ein Drittel aller Teilnehmer stellte.

Zur Prüfung von Werkstücken im Materialinneren stehen unterschiedlichste Technologien zur Verfügung. Neben den im Folgenden vorgestellten Verfahren der Computertomographie und der Terahertz-Technik, können je nach Prüfaufgabe zum Beispiel auch die WärmeflussThermographie oder die Prüfung mit Ultraschall Anwendung finden. Die 3D-Röntgen-Computertomographie (CT) ermöglicht die komplette Erfassung eines Objekts mit all seinen innenliegenden Strukturen und die Bestimmung aller wesentlichen Fehlermerkmale (Bild 1). Diese Technologie kann mittlerweile auch zur prozessintegrierten InlinePrüfung eingesetzt werden: MitQuelle: Fraunhofer IOSB Karlsruhe

Quelle: Fraunhofer IIS Fürth

Unter dem Titel «Innovative Technologien für die industrielle Qualitätssicherung mit Bildverarbeitung» wurden den Teilnehmern an zwei Tagen Ende des letzten Jahres die Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Bildverarbeitungstechnologien aufgezeigt.

Messen und Prüfen im Materialinneren

Bild 1: Beispiel für eine automatische Röntgenprüfung eines Gussteils. Detektierte Fehler werden farbig in ein transparent dargestelltes Objekt eingezeichnet.

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ie Technologietage der Fraunhofer-Allianz Vision sind als «Überblicksveranstaltung» über die Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Bildverarbeitungstechnologien konzipiert. Durch die Vorstellung aktueller Technologien erhalten die Teilnehmer Informationen zum aktuellen Stand der Technik und zukünftiger Entwicklungen. Dieses Wissen dient als Orientierungshilfe bei der Auswahl der geeigneten Mess- und Prüftechnik zur Bewältigung der eigenen Prüfaufgaben. Dementsprechend

gross spannt sich deshalb auch der Rahmen der vorgestellten Technologien, die in den zwei Themenblöcken «Messen und Prüfen im Materialinneren» sowie «Oberflächenprüfung und 3D-Vermessen» präsentiert wurden. Der direkte Dialog mit den Experten eröffnete den Teilnehmern zudem die Möglichkeit, individuelle Aufgabenstellungen zu diskutieren. Besonders zahlreich vertreten waren Anwender aus Schlüsselbranchen wie der Automobil- und Zulieferindus-

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Bild 2: Mit deflektometrischen Verfahren können auch grossflächige spiegelnde Flächen geprüft werden.


D O S S I ER M ESS-, ST EUER - UND REG ELTECH NI K

hilfe eines extrem robusten Detektors, der durch kurze Belichtungszeiten bis zu einer Millisekunde eine schnelle Datenaufnahme erlaubt, und neuartigen und hocheffizienten Algorithmen zur Kombination von Volumenberechnung und Bildauswertung kann ein Objekt mittels 3D-CT innerhalb von 30 Sekunden vollumfänglich geprüft werden. Anwendungsgebiete finden sich vor allem in der automatischen Gussteilprüfung, wo beilsweise die Detektion von Lunkern, Poren und Fremdeinschlüssen möglich ist. Die Computerlaminographie ist eine besondere Variante der Computertomographie (CT). Gegenüber der CT hat die Laminographie den Vorteil, dass auch grosse, flächige Objekte mit hoher geometrischer Auflösung untersucht werden können. Mittels einer Erweiterung können etablierte CT-Systeme um laminographische Fähigkeiten ergänzt werden. Mit Computerlaminographie werden schon seit Jahren erfolgreich Untersuchungen von elektronischen Leiterplatten durchgeführt, wenn optische Prüfmethoden nicht angewendet werden können. Weitere mögliche Anwendungen sind die Prüfung flächiger Bauteile aus faserverstärkten Kunststoffen, wie sie in der Luft- und Raumfahrt, in Windkraftanlagen oder im Automobilbau zum Einsatz kommen. Zwischen Mikrowellen und Infrarotstrahlung ist der FrequenzbeQ Anzeige

reich der Terahertz-Wellen angesiedelt. Mit einer hohen Eindringtiefe und einer geringen Streuung bei gleichzeitig guter räumlicher Auflösung vereinigt die Terahertz-Strahlung die Vorteile angrenzender spektraler Bereiche. Obwohl bereits einige unterschiedliche Terahertz-Techniken zur Verfügung stehen, ist diese Technologie im industriellen Einsatz noch relativ jung. Eine Vielzahl von Anwendungen ist hier denkbar, zum Beispiel zur berührungslosen und zerstörungsfreien Prüfung von Werkstücken.

Oberflächenprüfung und 3D-Vermessen Inspektion von Oberflächen und optische 3D-Messtechnik sind klassische Anwendungsfelder der industriellen Bildverarbeitung. Eine Vielzahl von unterschiedlichen Technologien kann hierbei zum Einsatz kommen. Gerade bei spiegelnden oder teilspiegelnden Oberflächen stossen gängige Inspektionsverfahren jedoch oft an ihre Grenzen. Hier können deflektometrische Verfahren herangezogen werden, wobei sowohl die Vermessung lokaler topographischer Defekte als auch die 3D-Modellgenerierung grosser und komplex geformter Objekte möglich ist (Bild 2). Damit steht für solche Oberflächen eine optische Inline-Messtechnik zur Verfügung, die die klassische qualitative Prüfung um eine quantitative Messung ergänzt und damit eine robuste Defekterkennung und -bewertung ermöglicht. Ein weiteres Verfahren zur 3D-Oberflächenvermessung ist die digitale Holographie, die mittlerweile aus dem Labor ihren Weg in die Produktionsumgebung gefunden hat. Mithilfe holographischer Verfahren können relevante Mikrostrukturen innerhalb von nur einer Millisekunde erfasst werden. Die digitale Holographie arbeitet nicht scannend und kommt stattdessen mit einer flächigen blitzartigen Belichtung aus. Dabei beleuchtet ein aufgeweiteter Laserstrahl die zu vermessende Oberfläche und wird nach der Reflexion mit dem Ursprungslaserstrahl überlagert. In der dann vorliegenden Interferenzwelle sind alle notwendigen 3D-Informationen der beleuchteten Oberfläche enthalten. Das zugrunde liegende Verfahren der digitalen Holographie arbeitet zusätzlich sehr tolerant gegenüber leicht spiegelnden oder rauen Oberflächen. Die hohe Vibrationsunempfindlichkeit des gesamten Systems erlaubt eine einfache Integration selbst in raue Produktionsumgebungen.

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D O S S IE R ME S S - , S T E U E R - U N D REGELT ECHNIK

Eine Messung – ganzheitliche Auswertung WENZEL bietet eine komplette Systemlösung zur Kompensation von Schwund und Verzug für Werkzeug- und Formenbauer. Die Ist-Daten eines nach CAD-Daten gefertigten Bauteils werden mit dem Computertomographen exaCT ermittelt. Auf dieser Basis werden mittels der Softwarelösung PointMaster ein Soll-Ist-Vergleich und die Kompensation von Schwund und Verzug durchgeführt.

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aum ein Bauteil kommt auf Anhieb so aus dem Werkzeug, wie es die Zeichnung vorschreibt. Schwund und Verzug sind der Normalfall. Zum einen tritt dies beim Herauslösen des gehärteten Materials aus der Form auf. Zum anderen wird das Werkstück beim Abkühlen etwas kleiner – es schwindet. Besonders schwerwiegend zeigt sich dieser Effekt bei komplexen Bauteilen mit hohen Genauigkeitsanforderungen. Die Systemlösung von WENZEL bietet im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren eine deutliche Zeitund Kostenersparnis. Die gewünschte Masshaltigkeit des Bauteils wird meist nach wenigen Iterationsschritten erzielt.

Ist-Daten-Ermittlung mittels Computertomographie Die Prozesskette zur Kompensation beginnt mit dem Scan des zu prüfenden Bauteils. Die realen Geometriedaten werden mittels

der präzisen Computertomographen der exaCT-Baureihe von WENZEL Volumetrik erzeugt. Der erhebliche Vorteil der Computertomographie besteht in der berührungslosen und ganzheitlichen Erfassung von äusseren und inneren Strukturen mit hoher Detailerkennbarkeit. Das Bauteil wird während des CTScans vollständig durchstrahlt und erfasst. Auf Grundlage der Durchstrahlungsbilder wird mit der Software PointMaster eine dreidimensionale Rekonstruktion des realen Bauteils und anschliessend die für den Prozess erforderliche Dreiecksvermaschung in Form von STL-Daten erstellt. Diese Daten werden aufbereitet. Schriftzüge und Auswerferabdrücke werden mittels eines STL-Modellings entfernt. Ausserdem wird der Datensatz geglättet und die Anzahl der Dreiecke optimiert. Dies bedeutet, dass die Dreiecke an ebenen

Bild 1: Analyse und Verifikation – Soll-Ist-Vergleich des unkompensierten Bauteils: Die in Rot und Blau dargestellten Bereiche zeigen Abweichungen, die sich weit ausserhalb der Toleranz befinden. Die seitliche Wandung der Schale ist nach innen hin eingefallen. Technologisches Wissen und Erfahrung von Werkzeugmachern wird mit in die Kompensationsstrategie einbezogen.

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Flächen vergrössert und somit die Anzahl reduziert wird, an stark gekrümmten Flächen wird die Anzahl der Dreiecke entsprechend beibehalten.

Festlegung der Kompensationsstrategie Nach der Datenaufbereitung werden die Scan-Daten mit dem CAD-Modell verglichen. Bei diesem Soll-Ist-Vergleich werden die Abweichungen in Falschfarben dargestellt. Bild 1 zeigt die Abweichung einer aus Kunststoff gefertigten Schachtel. Anhand der farblichen Darstellung wird ersichtlich, dass die seitliche Wandung der Schachtel nach innen eingefallen ist. Die Festlegung der Kompensationsstrategie erfolgt ebenfalls in der Software PointMaster. Bei der Ermittlung einer Geometriekorrektur wird nicht nur die blosse Spiegelung eingesetzt, sondern auch Algorithmen zum Verhalten der Werkstoffe mit einbezogen. Die Basis dafür bilden eine Vielzahl von Parametern, die in Zusammenarbeit mit der TU München aus dem Wissen und der Erfahrung von Werkzeugmachern abgeleitet wurden. Dadurch wird mit ho-

Die Computertomographie-Workstation exaCT M findet ihren Einsatz in der Messund Prüftechnik, wo 3D-Daten von komplexen inneren und äusseren Strukturen gefordert sind. Die mit dem exaCT M zu bearbeitenden Aufgaben sind vielfältig und reichen von der Materialanalyse über die Fügetechnik-Prüfung bis hin zum Reverse Engineering.

her Wahrscheinlichkeit die Form bestimmt, die nach dem Fertigungsprozess das exakte Werkstück gemäss Zeichnung abformt. Somit wird die Zahl der Iterationsschritte drastisch reduziert. Der Anwender erhält zuverlässige Informationen, wie er sein Werkzeug nachbearbeiten muss (Bild 2).

I N F OS | KON TAKT WENZEL Metromec AG Rheinfelsstrasse 1 CH-7007 Chur Telefon +41 (0)81 257 07 00 www.metromec.ch metromec@metromec.ch www.wenzel-group.com

Bild 2: Soll-Ist-Vergleich nach erster Korrekturschleife: Mittels des erneuten Messberichts wird dargestellt, dass es möglich ist, schon mit einer Iterationsschleife eine gesamte Werkzeugform geometrisch so anzupassen, dass das geformte Bauteil innerhalb der benötigten Toleranz produziert werden kann. Die Datenbasis liegt im CAD/CAM-System vor und kann jederzeit für weitere Formen verwendet werden.


D O S S I ER MESS -, S TEU ER - UND REG ELT EC H N I K

Kleiner, lagerloser Absolutdrehgeber Magnetische Drehgeber ohne Eigenlagerung sind wegen ihrer robusten Ausführung für den Einsatz unter schwierigen Umgebungsbedingungen geeignet.

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as gilt für Textilmaschinen, wo Fasern die Lebensdauer von Kugellagern deutlich mindern können, ebenso wie für raue Industrieumgebungen oder mobile Anwendungen wo Schocks, Vibrationen, Betauung und Staub den eingesetzten Drehgebern einiges abverlangen. Die lagerlosen magnetischen Absolutwertgeber gibt es jetzt erstmals auch in einer ungewöhnlich kompakten Ausführung, sodass sich die Vorteile des berührungslosen Messprinzips auch bei sehr beengten Einbauverhältnissen nutzen lassen. Als erster Hersteller bietet Baumer lagerlose magnetische Drehgeber jetzt auch in einer besonders kompakten Bauform an. Der kleine Absolutdrehgeber mit der Typenbezeichnung MHAD, der die bewährte HDmag-Drehgeberfamilie ergänzt, benötigt bei einem Durchmesser von 50 mm und eine Bautiefe von lediglich 20 mm nur sehr wenig Einbauplatz und passt praktisch in jede Lücke (Bild). Für die Montage ist kein freies Wellenende erforderlich. Dank seiner grossen Durchgangshohlwelle kann man

den Geber beispielsweise platzund kostensparend direkt auf

der Welle zwischen Getriebe und anzutreibendem Maschinenteil montieren. Dabei toleriert das berührungslose Messprinzip axiale und radiale Toleranzen von ±1 mm beziehungsweise

zwischen 0,1 und 0,5 mm. Die LED, die direkt am Gerät die Betriebszustände signalisiert, dient hierbei als Justierhilfe. Am Ausgang stellt der Drehgeber die aktuelle Position als Absolutwert mit 16 Bit Auflösung zur Verfügung, wahlweise über SSI- oder CANopenSchnittstelle. Für die Drehzahlregelung wird zusätzlich ein Inkrementalsignal (1024 bis 8192 Striche pro Umdrehung) ausgegeben. Da sich durch die kompakte Bauform bis zu vier Sensoren um das Polrad anordnen lassen, sind redundante Lösungen einfach und kostengünstig realisierbar. Die integrierte Eigendiagnose überwacht die Signalqualität und überprüft permanent die Sensorfunktion. Der kleine magnetische Drehgeber erfüllt serienmässig die Anforderungen der Schutzart IP67, arbeitet bei Umgebungstemperaturen zwischen –40 und +85 °C und funktioniert aufgrund der robusten Bauweise und des magnetischen Messprinzips auch bei Staub, Feuchtigkeit Schock und Vibration zuverlässig.

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DAS STEUERUNGSPARADIES. AUTOMATIONSLÖSUNGEN FÜR DEN MASCHINEN- UND ANLAGENBAU www.pantec.com/automation maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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D O S S IE R ME S S - , S T E U E R - U N D REGELT ECHNIK

Füllstandsensoren für Schüttgüter mit Allspannungselektronik Auch was sich über die Jahre im Einsatz bewährt hat, kann immer noch weiter verbessert werden. Das gilt auch für Drehflügel-Füllstand- oder Vibrations-Füllstand-Grenzschalter, die sich in vielen Anwendungen als Voll-, Leer- oder Bedarfsmelder etabliert haben. So optimieren die Experten für Füllstandmesstechnik der UWT GmbH ihre Produkte kontinuierlich entsprechend Kundenanforderungen. Auf der Powtech gibt der Messestand des Unternehmens einen guten Überblick über bewährte Technik und Neuheiten zur Füllstandmessung von Schüttgütern.

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ezeigt werden alle Lösungen zur Grenzstand- und Füllstanderfassung sowie passende Visualisierungssysteme des Unternehmens. Ein Schwerpunkt bei den Neuentwicklungen lag in diesem Jahr auf den Vibrationsund Drehflügel-FüllstandGrenzschaltern. Diese finden typische Einsatzbereiche zum Beispiel in der Baustoffindustrie (Kalk, Styropor, Formsand, usw.), Lebensmittelindustrie (Milchpulver, Mehl, Salz usw.), Kunststoffindustrie, Holzindustrie, chemischen Industrie und im Maschinenbau.

Vibrations-Füllstand-Grenzschalter mit hoher Sensibilität Zur sicheren Füllstandüberwachung von granulierten und pulverförmigen Schüttgütern bietet die Produktfamilie Vibranivo

Bild 1: Die Varianten Vibranivo 1000/2000/ 5000/6000 der Vibrations-Füllstand-Grenzschalter wurden jetzt so weiterentwickelt, dass das gesamte Gerät auch ohne eigensichere Versorgung direkt in Ex-Zone 20 eingesetzt werden kann.

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28 maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

verschiedene Varianten, auch solche speziell für den Einsatz unter extremer mechanischer Belastung oder in gas- und staubexplosionsgefährdeten Bereichen. Die Geräte basieren auf dem Vibrations-Messprinzip (siehe Kasten 1). Die Varianten Vibranivo 1000/2000/5000/6000 der Vibrations-Füllstand-Grenzschalter wurden jetzt so weiter entwickelt, dass das gesamte Gerät auch ohne eigensichere Versorgung direkt in Ex-Zone 20 eingesetzt werden kann (Bild 1). Im Vergleich zu früheren Varianten, bei denen im Ex-Bereich das Gehäuse in Zone 21 montiert werden musste, erschliessen sich nun mit der neuen Einbaumöglichkeit weitere Einsatzbereiche. Gleichzeitig wurde bei den Geräten dieser Serien der maximale Prozessdruckbereich von ehemals 10 auf 16 bar erhöht. Zudem werden die Messgeräte nun nicht nur in einem Standardgehäuse, sondern auch in den Gehäusevarianten druckfest und druckfest mit erhöhter Sicherheit angeboten. Generell gibt es für die Schwinggabelsonden eine breite

Das Vibrations-Messprinzip Beim Vibrations-Messprinzip schwingt eine Schwinggabelsonde piezoelektrisch angeregt auf ihrer mechanischen Resonanzfrequenz. Bedeckt Schüttgut die Sonde, wird die dadurch entstehende Dämpfung der Vibration elektronisch registriert und als Schaltsignal weitergeleitet. Sinkt der Füllstand ab und die Sonde liegt frei, kann die Schwinggabel wieder schwingen und das Gerät die Veränderung in Form eines erneuten Signals melden.

Auswahl verschiedener Auslegertypen. Über die Variante mit Rohrverlängerung kann die Auslegerlänge flexibel angepasst werden, ein Vorteil zum Beispiel für Anlagenbauer, die so mehrere Messgeräte auf Lager legen und dann je nach Anwendung

Bild 2: Beim Rotonivo 4000 wurde das Kunststoffgehäuse neu designt, um den veränderten Anforderungen der ATEX-Richtlinie zu entsprechen. Es bietet neben höherer Stabilität nun auch mehr Platz im Klemmenbereich und erleichtert dadurch die Installation.


D O S S I ER M ESS-, ST EUER- U ND REG ELTECH NI K

Das Rotations-Messprinzip Bei Drehflügel-Füllstand-Grenzschaltern treibt ein bürstenloser Synchronmotor einen rotierenden Messflügel an. Erreicht das zu messende Schüttgut den Messflügel, wird dieser in seiner Bewegung gehemmt. Der Motor ist im Gehäuse drehbar aufgehängt. Das entstehende Drehmoment betätigt einen Schalter, der ein Ausgangssignal erzeugt. Parallel dazu wird der Motor abgeschaltet. Fällt der Füllstand und der Messflügel ist wieder frei, zieht eine Feder den Motor in seine ursprüngliche Position zurück, und schaltet das Ausgangssignal wieder um und den Motor wieder ein.

individuell einstellen können. Messen lassen sich Schüttgüter ab einer Dichte von 8 g/l. Mit der Gabelvariante Vibrasil ist sogar die sichere Grenzstanderfassung von Stoffen mit einer Dichte von weniger als 5 g/l möglich, wie zum Beispiel in fluidisierter Kieselsäure.

Kompakt und wirtschaftlich Mit Vibranivo 4000 haben die Allgäuer Experten für Füllstandmesstechnik eine wirtschaftliche Produktvariante zur sicheren Füllstand-Überwachung für Schüttgüter im Angebot. Der wartungsfreie Vibrations-Füllstand-Grenzschalter ist auch für den Einsatz in staubexplosionsgefährdeten Bereichen zugelassen. In der Weiterentwicklung erhielt das Gerät ein noch kompakteres Aluminiumgehäuse, damit sich durch den reduzierten Platzbedarf künftig noch mehr Anwendungsbereiche erschließt. Auch hier wurde der Prozessdruck auf 16 bar erhöht. Messen lassen sich Schüttgüter ab einer Dichte von 60 g/l in einem Prozesstemperaturbereich zwischen –40 und +150 °C.

Drehflügel-Füllstand-Grenzschalter für hohe Prozesstemperaturen Erweiterte Funktionalität erhielt auch die Serie Rotonivo. Die zuverlässigen, multifunktionalen und wartungsfreien Geräte basieren auf dem Rotations-Messprinzip (Kasten 2) und eignen sich ebenfalls zur sicheren Füllstand-Überwachung von Schüttgütern. Sie sind dank modularem Aufbau vielseitig verwendbar und können in staubexplosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden. Angeboten werden Varianten, die Prozesstemperaturen von bis zu 600 °C standhalten. Rotonivo 3000, 4000 und 6000 werden auf der Powtech erstmals mit Allspannungselektronik präsentiert. Damit müssen für die Anpassung an verschiedene Spannungsversorgungen künftig keine Jumper mehr gesetzt werden. Mikroschalter zum Ermitteln der Motorposition wurden durch verschleißfreie, berührungslos arbeitende Hall-Sensoren ersetzt. Gleichzeitig wurde eine Heizung er-

möglicht, die sich automatisch bei Erreichen niedriger Temperaturen zuschaltet, um volle Funktionalität auch unter extremsten Bedingungen gewährleisten zu können. Optional zur Abdichtung der Prozessanschlüsse über Teflonband setzen die neuen Varianten auf eine Flachdichtung mit Dichtschulter. In Einsatzbereichen mit hohen Prozesstemperaturen, in denen Anlagen regelmäßig gewartet und die Drehflügel-Füllstand-Grenzschalter dazu ausgebaut werden müssen, erleichtert der neue Prozessanschluss den Einund Ausbau deutlich. Ausserdem wurde der Unterdruckbereich von –0,5 auf –0,9 bar erweitert. Damit wird der unbedenkliche Einsatz in Anwendungen wie Saugförderung möglich.

Zuverlässige Variante im KunststoffGehäuse Der Rotonivo 4000 ist vielseitig verwendbar und eignet sich hauptsächlich für geringere mechanische Belastungen in verschiedensten Materialien, zum Beispiel Getreide, Futtermittel, Waschmittel, Kreide, Zement, Kunststoff-Granulat und vieles mehr (Bild 2). Auch diese Produktvariante hat zur Powtech eine AllspanungsElektronik erhalten und arbeitet künftig ohne Jumper und Mikroschalter, dafür mit integrierter Heizung. Das zuverlässige Gerät ist ausgelegt für Temperaturbereiche zwischen –40 und +80 °C und ist auch für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen zugelassen. Rotonivo 4000 überzeugt durch robusten Aufbau, dazu wurde das Kunststoffgehäuse neu designt, um den veränderten Anforderungen der ATEX/IEC-Ex-Richtlinie zu entsprechen. Es bietet neben höherer Stabilität nun auch mehr Platz im Klemmenbereich und erleichtert dadurch die Installation. Zudem ist das Gehäuse jetzt gegenüber dem Prozessanschluss verdrehbar. Neben diesen zur Serie ausgereiften Produktneuheiten, die auch in Varianten mit FM-, CSA-, GOST-, RTN- und EHEDGZulassungen angeboten werden, stellen die Experten für Füllstandmessung auf der Powtech mit Capanivo 4000 auch eine neue kapazitive Produktlinie vor. Man kann sich auf dem Messestand also einen guten Überblick verschaffen, wohin die Reise in der Grenzstand- und Füllstandmesstechnik in Zukunft gehen wird. INFO S | K O NTAKT UWT GmbH Westendstrasse 5 D-87488 Betzigau Telefon +49 (0)831 57 12 30 www.uwt.de info@uwt.de maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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D O S S IE R TR A N S P O RT I E R E N , LAGERN, LOGIST IK, INDUSTR I EB A U

Vielseitig, ergonomisch und leistungsstark Die Kommissionierer der BT Optio L-Serie von Toyota Material Handling setzen neue Massstäbe im Niederhub-Bereich. Die Modellreihe umfasst eine breite Palette verschieden konfigurierbarer Geräte für die erste und zweite Regalebene mit Tragfähigkeiten zwischen 1000 und 2500 kg.

ximalen Gabellänge von 3375 mm bis zu fünf Rollcontainer gleichzeitig transportieren kann. Der Anwender wird so in die Lage versetzt, in nur einer Kommissionierrunde gleich mehrere Aufträge zu erledigen. Wie bei allen anderen Modellen der neuen Serie ist optional auch eine hebbare Fahrerplattform verfügbar, die den Zugriff auf Lagerplätze in der zweiten Ebene ermöglicht (Bild 2). Wird nur gelegentlich in dieser Höhe gearbeitet, stellt das «Aufstiegs-Kit» von Toyota mit Tritten, Geländern und rutschfesten Trittflächen

eine kostengünstige Alternative dar. Neu ist auch der OSE120CB (Nenntragfähigkeit: 1200 kg): Primär als Niederhub-Kommissionierer konzipiert, ist dieses Gerät zusätzlich mit einem Hubgerüst und einem Gegengewichtschassis ausgestattet. Dadurch lässt es sich nicht nur zum Kommissionieren einsetzen, sondern auch zum Ein- und Auslagern von Paletten in grösseren Hubhöhen – eine Kombination, die in der Praxis weit verbreitet ist. Mit einer Hubhöhe von über 4 m ist das Gerät dabei flexibel einsetzbar. Im Sinne einer verbesserten ergonomischen Arbeitshaltung stehen bei vielen Unternehmen Geräte mit höhenverstellbaren Gabeln ganz oben auf der Einkaufsliste. Die BT Optio L-Serie erfüllt diesen Wunsch ebenfalls. Die OSE120-Modelle heben Lasten von 1200 kg bis auf Taillenhöhe. Das Hochleistungsmodell OSE200X verbindet dieselbe bedienerfreundliche Hubhöhe mit extra langen Gabeln und einer Tragfähigkeit von 2000 kg. Vervollständigt wird die Baureihe

Bild 1: Der neue Niederhub-Kommissionierer aus der BT Optio L-Serie von Toyota.

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u den Highlights der Allzweck-Kommissionierer gehört das ausgereifte ergonomische Bedien- und Designkonzept, das bereits mit einem Eintrag in die Siegerliste des «iF Product Design Award 2012» belohnt wurde. Mit den insgesamt neun Modellen aus der neuen BT Optio LSerie (Bild 1) zeigt sich Toyota Material Handling in seinem Angebotsprogramm äusserst flexi-

bel: Höhenverstellbare Gabeln, hebbare Fahrerplattformen mit Bedienkonsolen sowie extra lange Gabeln sind bei der L-Serie standardmässig erhältlich – auf Wunsch sogar in ein und demselben Gerät.

Für jeden Einsatz und Warentyp Beispielhaft für die Flexibilität der neuen Baureihe ist das Basismodell OSE250 (Nenntragfähigkeit: 2500 kg), das mit einer ma-

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Bild 2: Optional ist eine hebbare Fahrerplattform verfügbar, die den Zugriff auf Lagerplätze in der zweiten Ebene ermöglicht.


D O S S I ER T R A N S P O RTIEREN, LAGERN, LOGIST IK , I NDU S TR I EB A U

Literatur [1] Ausschlaggebend dafür, dass die neue Modellreihe aus über 2‘900 Einreichungen ausgewählt wurde, war das herausragende Abschneiden punkto Gestaltungsqualität, Verarbeitung, Materialauswahl, Innovationsgrad, Umweltverträglichkeit, Funktionalität und Ergonomie.

durch Modelle für die zweite Ebene mit begehbarem Lastenträger zum Kommissionieren von sperrigen Objekten.

Überzeugendes ergonomisches Bedienkonzept Produkteigenschaften wie diese fügen sich nahtlos in das ergonomische Bedien- und Designkonzept der Optio L-Serie ein, mit dem sich Toyota Material Handling jüngst in die Siegerliste des «iF Product Design Awards 2012» eintragen konnte [1]. Die Geräte der neuen Generation bieten zum Beispiel eine niedrigere Tritthöhe beim Ein- und Ausstieg und eine neu gestaltete, an alle Bedienergrössen anpassbare Rückenlehne. Ausserdem sind sie optional mit einem vibrationsgedämpften Boden ausgestattet. Auch die voll elektronische Bedienkonsole der BT Optio L-Serie – das sogenannte «E-man-Lenksystem» – wurde nach ergonomischen Gesichtspunkten konzipiert. Der Lenkarm kann optional nach rechts oder links verschoben werden, was das Rückwärtsfahren und Mitgehen neben dem Gerät erleichtert. Um dabei auch die Sicherheit des Bedieners zu gewährleisten, wird der Lenkeinschlag automatisch begrenzt. Das System ermöglicht zudem eine freie Standplattform für das Kommissionieren in der zweiten Ebene. Bei den Modellen mit hebbarer Plattform wird die Lenkeinheit gleich mit angehoben – das Fahren und Positionieren des Geräts stellt so auch in der Höhe kein Problem mehr dar. Die Entwickler der neuen BT Optio L-Serie haben auch die Details im Blick behalten. Dazu zählt zum Beispiel der optional erhältliche Stretchfolienhalter sowie die serienmässig integrierten Ablagefächer im und um den Fahrerstand herum. Der Fahrer kann darin Dokumente und Arbeitshilfen sicher und in Griffweite unterbringen. Auf Wunsch ermöglicht der optional erhältliche Toyota «E-Bar» den unkomplizierten Anbau von weiteren Peripheriegeräten wie Terminals und Scanner.

Starke Leistung für intensive Einsätze Leistungsstarke Motoren, die auf der Toyota AC2-Drehstromtechnologie ba-

sieren, gewährleisten eine kraftvolle Beschleunigung mit hohen Fahrgeschwindigkeiten. Wartungskosten fallen dabei kaum an, da in den Motoren keine pflegebedürftigen Kohlebürsten zum Einsatz kommen und auf bewegliche Bauteile verzichtet wurde. Dank BT Powerdrive lassen sich alle Modelle der BT Optio L-Serie intuitiv steuern. Eine einfache CAN-Bus-Verkabelung verbindet die zentrale Steuereinheit, die sämtliche Leistungsparameter regelt, mit dem kraftvollen und effizienten Motor. In Kombination mit den kontaktlosen Bedienelementen ermöglicht dies in jeder Arbeitssituation eine feinfühlige und zügige Fahrweise. Die Reichweite der Geräte kann sich ebenfalls sehen lassen. Durch den verhältnismässig niedrigen Energieverbrauch und das regenerative Bremssystem erreichen die Geräte der L-Serie mehr Arbeitsspiele pro Batterieladung.

Sicherheit geht vor Die BT Optio L-Serie erfüllt zudem alle wichtigen Sicherheitsanforderungen. Der Mini-Lenkarm E-Man kann zum Beispiel dank Servo-Unterstützung einhändig bedient werden, ohne dass die Hand des Fahrers dabei das Fahrzeugprofil verlassen muss. Das Antriebsrad kehrt stets in die Geradeaus-Stellung zurück, wenn der E-Man losgelassen wird. In Kurven und bei angehobener Plattform unterstützt das BT Powerdrive System eine automatische Geschwindigkeitsreduzierung.

INFO S | K O NTA K T Toyota Material Handling Schweiz AG Riedackerstrasse 1 CH-8153 Rümlang Telefon +41 (0)844 86 96 82 www.toyota-forklifts.ch info@ch.toyota-industries.eu


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Neuer Elektro-Gegengewichtsstapler Jungheinrich bringt im Frühjahr 2012 einen neuen Gabelstapler auf den Markt: einen elektromotorisch betriebenen Gegengewichtsstapler vom Typ EFG 425-430. Bei dem neu vorgestellten Gerät handelt es sich um ein leistungsstarkes sowie gleichzeitig energieeffizientes und sparsames Fahrzeug mit einem bis zu 13 Prozent niedrigeren Energieverbrauch.

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iese Fahrzeugserie ist in der Lage, Lasten bis zu 3000 kg zu transportieren. Das bisherige Elektrostapler-Portfolio wird mit der neuen Baureihe um zwei weitere Fahrzeuge mit 3 t Traglast ergänzt. Während das eine Fahrzeug einen erweiterten Lastschwerpunkt von 600 mm aufweist, verfügt das andere über einen besonders kurzen Rahmen, der den Wenderadius verkleinert. Dank des Einsatzes der neuesten Generation der umweltfreundlichen JungheinrichDrehstromtechnologie haben die Elektrostapler einen hohen Wirkungsgrad bei konstant niedrigem Energieverbrauch. Dieser konnte nach VDI-Zyklus um bis zu 13 Prozent im Vergleich zur Vorgängergeneration gesenkt werden. «Das neue Fahrzeug besitzt somit eine herausragende Energieeffizienz bei höchster Performance», sagt Stefan Pfetsch, Leiter Produkt- und Portfolio-Management Gegengewichtsstapler bei Jungheinrich. «Wir nennen das Pure Energy.» Die 80-V-Batterie des Fahrzeugs lässt sich bei Bedarf durch ein einfaches Batteriewechselsystem mühelos und sicher austauschen. Hierzu wurde der SnapFit-Adapter, eine Vorrichtung zur Fixierung der Batterie, mit dem Jungheinrich-Batteriewagenkonzept zusammengeführt. Jungheinrich verfügt mit SnapFit damit über ein einheitliches Wechselsystem für Fahrzeuge mit 48- und 80-V-Batterien, das sich mit einem handelsüblichen Jungheinrich-Niederhubwagen, der die zu wechselnde Batterie aufnimmt, kombinieren lässt. Stefan Pfetsch: «Dank die-

ser einfachen und flexiblen Wechseloption erhöht sich die Wirtschaftlichkeit deutlich.»

sicheres Arbeiten. Durchdachte und leicht zu erreichende Ablagen komplettieren den Arbeitsplatz des Fahrers. «Das Fahrzeug setzt Massstäbe hinsichtlich Anpassungen an den Fahrer und Ablagen.» Große Fenster und schmale Profile sorgen zudem für sehr gute Sichtverhältnisse.

Individuelle Kundenanforderungen bestimmen Fahrzeugausprägung

Verschiedene Assistenzsysteme für mehr Sicherheit und Wirtschaftlichkeit

Der neue EFG 425-430 besitzt über alle Tragkraftklassen hinweg zwei verschiedene Ausprägungen. Durch die neuen Ausstattungsvarianten Efficiency und Drive&LiftPlus ist der Stapler hinsichtlich seiner Leistung unterschiedlich konfigurierbar. Damit kann die Fahrzeugausprägung genau an die individuellen Kundenanforderungen angepasst werden. Angepasst und verbessert wurde auch die Ergonomie des neuen Jungheinrich-Elektrostaplers. Höhe und Neigung der schmalen Lenksäule lassen sich über die Einpunktverstellung mit nur einem Handgriff stufenlos justieren. Zusätzlichen Bedienkomfort liefert eine mitschwingende Armlehne. Diese ist ebenso stufenlos in Höhe und Längsrichtung verstellbar. «Alle primären Bedienelemente sind somit schnell und einfach auf die individuellen Bedürfnisse des Fahrers einstellbar», betont Pfetsch. Das Fahrzeug kann wahlweise mit einem in die Armlehne integrierten Solo- oder Mulitpiloten ausgerüstet werden. Die Kabine selber ist geräumig und verfügt über einen ebenen Kabinenboden ohne «Stolperstellen» – exzellente Bedingungen für ein

Der neue EFG 425-430 wurde mit einer Reihe modularer Assistenzsysteme ausgestattet. Diese unterstützen den Fahrer abhängig von der von ihm gewünschten Anwendung. Access Control beispielsweise ist ein Assistenzsystem, das das Fahrzeug erst nach einer bestimmten Sequenz von Kontrollmechanismen (geschlossener Sitzschalter, Gurt) freigibt. Drive Control basiert auf der in Jungheinrich-Elektrostaplern seit mehr als zehn Jahren

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erfolgreich integrierten Curve Control. Parallel zur Geschwindigkeitsreduktion bei Kurvenfahrten erfolgt ab einer definierten Hubhöhe ebenfalls eine Begrenzung der Fahrgeschwindigkeit. Beim Assistenzpaket Lift Control für das sichere Handling der Last wird zusätzlich die Neigegeschwindigkeit ab einer definierten Hubhöhe reduziert, ein integrierter Seitenschieber bei Bedarf auf eine vorprogrammierte Mittelstellung positioniert und die Mastneigung angezeigt.

I N F OS | KON TAKT Jungheinrich AG Holzikerstrasse 5 CH-5042 Hirschthal Telefon +41 (0)62 739 31 00 www.jungheinrich.ch info@jungheinrich.ch


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Intelligente StaplerKommunikation Der Münchener HUSS-VERLAG vertreibt exklusiv das «ISK – Intelligente Stapler-Kommunikation». Es unterstützt Unternehmen bei der Produktion und Lagerhaltung und dies bei einfacher Installation und Handhabung. Die funkbasierte und preisgünstige Lösung benötigt keine EDV-Anbindung und ist ideal zum Aufrüsten vorhandener Stapler geeignet.

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as Stapler-Ruf- und Leitsystem dient der drahtlosen Signalisierung von benötigter oder abholbereiter Ladung von Rufstellen an mehrere mobile Transportgeräte (zum Beispiel Gabelstapler) gleichzeitig. Die Kommunikation zwischen den Geräten erfolgt mit wenigen Funktionstasten. Die Lösung optimiert und beschleunigt den innerbetrieblichen Materialfluss. Langes Warten oder lästiges Telefonieren und Zurufen entfällt. Damit werden Stapler effektiver eingesetzt und Kostenreduzierungen sofort realisiert. Das ISK besteht aus mindestens einem Master-/Wand-Mo-

dul für das Funknetz, einem Ruf-Modul an einer und einer am Flurförderzeug montierten Stapler-Modul. Die gesamte Kommunikation zwischen den Geräten erfolgt über gebührenfreie Ultrahochfrequenz (UHF) mit bis zu 1,5 km Reichweite. Benötigt eine Rufstelle zusätzlich Material oder einen Stapler löst sie mittels Knopfdruck ein Signal aus. An allen, einzelnen oder vorher festgelegten Staplermodulen in den Staplern wird die rufende Stelle mit dem eingestellten Namen angezeigt. Das Signal wiederholt sich solange bis eine der Staplermodule den Auftrag mittels Knopfdruck an-

nimmt. Bei den übrigen Staplermodulen wird das Signal gelöscht. Optional wird die ganze Kommunikation zwischen Geräten auch dokumentiert. Umfangreiche Auswertungen wie

zum Beispiel Betriebszeiten der einzelnen Stapler sind optional auch möglich. Das System ist auf möglichst einfache Installation und Bedienung hin entwickelt und ist bereits in wenigen Stunden einsatzbereit. Neben der Anzeige am Display können die Meldungen auch durch zusätzlich installierbare Signalleuchten angezeigt werden.

I N F OS | KON TAKT HUSS-VERLAG GmbH Joseph-Dollinger-Bogen 5 D-80912 München Telefon +49 (0)89 32391 311 www.huss-shop.de management@huss-verlag.de maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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Hier werden Sie gefunden! www.maschinenbau-schweiz.ch

Erfolgreicher Produktlaunch Still erweitert sein Produktprogramm ab sofort um Diesel- und Treibgasstapler der Baureihe RC 40 mit Wandlerantrieb in den Tragfähigkeiten von 1,5 bis 3,0 t. Damit betont Still seinen Anspruch, für jede logistische Anforderung ein passendes Produkt anzubieten. Die Stapler bestechen durch Zuverlässigkeit, sind anwendungsfreundlich und bieten durchdachte Detaillösungen. Mit der Baureihe RC 40 knüpft Still an gute Erfahrungen aus der Firmengeschichte an. Erfolge mit den wandlergetriebenen Staplern hatte Still schon mit den Fahrzeugen der Baureihe R 40. in gekapselter hydrodynamischer Wandler überträgt die Antriebskraft auf die Vorderräder. Bedingt durch die grossen Vorderräder eignen sich die Stapler besonders gut für den Ausseneinsatz. Im Unterschied zum bekannten Erfolgsmodell RX 70, welches auf maximalen Umschlag bei bester Energieeffizienz ausgelegt wurde, ist der RC 40 das perfekte Einstiegsgerät.

verringern dabei die Humanschwingungen: Die grossen Antriebsräder reduzieren starke Fahrbahnstösse, das Fahrerschutzdach lagert auf vier Gummistossdämpfern und der Fussraum ist mit einer speziellen Dämm-Matte ausgestattet. Zusätzlich werden Vibrationen durch die hochwertigen Sitze von Grammer gedämpft.

Ideal für den Ausseneinsatz

Der Fahrer fühlt sich auf Anhieb wohl im grosszügigen Fahrerarbeitsplatz des RC 40, der auch mit Kabine verfügbar ist. Die Lenksäule lässt sich in der Nei-

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Der RC 40 hat eine grosse Bodenfreiheit und eignet sich besonders für unebene Transportwege. Mehrere Massnahmen

Gute Rundumsicht.

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Anwendungsfreundlicher und geräumiger Arbeitsplatz


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Verfügt über eine grosse Bodenfreiheit.

gung an jede Fahrergrösse anpassen. Die Bedienhebel für die Hydraulik sind vom Fahrersitz aus hervorragend erreichbar und das Display gut zu erkennen. Eine praktische DIN-A4-Ablage und Abstellmöglichkeit für Getränke sind funktionsgerecht rechts neben dem Fahrersitz platziert. Als serienmässiger Fahrersitz steht der bekannte Grammer MSG 20 zur Verfügung. Optional kann auch der MSG 65 in verschiedenen Ausführungen geliefert werden. Der hindernisfreie, grosszügige Fussraum erlaubt allen Fahrern eine angenehme Bewegungsfreiheit. Die Neigung der Bodenplatte und die niedrig angeordneten Pedale sorgen für ein entspannendes Aufsetzen der Füsse.

sich sicherer, denn er fährt erst los, wenn der Fahrtrichtungsschalter auf Vorwärts- beziehungsweise Rückwärtsfahren steht und das Gaspedal betätigt wird.

Hohe Verfügbarkeit inklusive Für die einfache Wartung beziehungsweise schnellen Service sind alle wichtigen Komponenten gut zugänglich. Die Motorhaube lässt sich in eine senkrechte Position bringen und die Bodenplatte ist leicht zu demontieren. Die Wartungs-/Kontrollstellen sind übersichtlich im Motorraum untergebracht.

Sicherheit – das Ergebnis der intelligenten Hub- und Fahrsteuerung (MoveControl) Sicherheit beginnt bei dem Thema Sicht! Die Rundumsicht des RC 40 ist vorbildlich – zum Beispiel nach vorn mit einem freien Blick durch das Hubgerüst. Die Sicherheit für den Fahrer erhöht ebenfalls die breite und von oben sichtbare Aufstiegsstufe. Die optionale Zwillingspedal-Steuerung bietet dem Fahrer zwei Vorteile: Erstens die Möglichkeit, die Fahrtrichtung mit dem Fuss wechseln zu können und zweitens die sichere Bedienung bei schnellem Heben und langsamen Fahren (Inchen). Drückt der Fahrerfuss in die Mitte zwischen die beiden Pedale, erhöht der Dieselmotor je nach Pedalstellung seine Drehzahl, ohne dabei vor- oder rückwärts loszufahren (MoveControl). Diese einzigartige Sicherheitsfunktion gibt es nur beim RC 40. Der klassische Stapler mit Wandlerantrieb neigt dazu, bei eingelegter Fahrtrichtungswahl zu kriechen. Der RC 40 verhält

INFO S | K O N TAKT Still AG Industriestrasse 52 CH-8152 Otelfingen Telefon +41 (0)44 846 51 11 www.still.ch info@still.ch maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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Outsourcing als Zukunftsstrategie Was denken Entscheider über Outsourcing-Projekte wie zum Beispiel die Auslagerung von Lagerhaltung und Materialbearbeitung? Genau diese Fragestellung untersuchte die Studie des Systemdienstleisters für Stähle und Metalle Günther + Schramm GmbH.

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m Fokus der Studie standen unter anderem folgende Fragestellungen: Welche konkreten Bereiche und Leistungen umfasst das Outsourcing? Was sind die Gründe beziehungsweise Ziele für das Auslagerungsprojekt? Nach welchen Kriterien wurde der Outsourcing-Partner ausgewählt? Wie bewerten die Outsourcing-erfahrenen Studienteilnehmer den Erfolg des Projekts? Und last, but not least: Wie wird die zukünftige Entwicklung von Outsourcing-Projekten eingeschätzt?

Teilnehmeranalyse Grundlage der Studie bilden die Ergebnisse einer Online-Befragung unter 99 Fach- und Führungskräften aus der metallverarbeitenden Industrie. Knapp die Hälfte aller Teilnehmer stammt aus dem Bereich Maschinenbau, jeweils 10 Prozent aus den Bereichen Stahlbau sowie Eisen- und Metallwaren. Die übrigen Befragten verteilen sich unter anderem auf die Branchen Elektrotechnik, Automobilzulieferer, Werkzeugbau und Schiffbau. Bei den Studienteilnehmern handelt

Bild 1: Die von einem Outsourcing betroffenen Bereiche und Leistungen ergeben sich aus dem konkreten Anforderungsprofil des auslagernden Betriebs. Meist handelt es sich um Unternehmensrandbereiche. Q Anzeige

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es sich vorwiegend um Einkaufsleiter (39 Prozent), Logistik-, Lager- beziehungsweise Projektleiter (13 Prozent) sowie Geschäftsführer (9 Prozent) kleinerer und grösserer mittelständischer Unternehmen. Gut 40 Prozent der Befragten sind für Firmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern tätig, jeder Fünfte arbeitet in einem kleineren Betrieb. 16 Prozent tragen in einer Firma mit 250 bis 1000 Mitarbeitern Verantwortung, rund jeder zehnte Teilnehmer arbeitet für ein grösseres Unternehmen. Etwas weniger als die Hälfte aller Befragten hatte zum Zeitpunkt der Online-Umfrage bereits Erfahrung mit der Auslagerung von Lagerhaltung und Anarbeitung gesammelt, die an-

dere Hälfte hatte noch kein Outsourcing umgesetzt. Von den Unternehmen, die bisher noch keine Auslagerung durchgeführt haben, planen 17 Prozent, ein Outsourcing-Projekt kurzfristig umzusetzen; 67 Prozent wollen mittelfristig Lagerhaltungs- und Anarbeitungsaufgaben auslagern.

Ausgelagerte Bereiche und Leistungen Besonders häufig wurden bei den Outsourcing-erfahrenen Unternehmen die Leistungen Rohstofflagerung (60 Prozent) und Sägezuschnitt (53 Prozent) vom Outsourcing-Partner übernommen. Eine Just-in-Time-Lieferung der Artikel erhielten 40 Prozent. Jedes dritte Unternehmen vergab die Rohstoffdisposition sowie weitere Anarbeitungsleistungen wie beispielsweise Laser- und Plasmaschneiden, Anfasen, Zentrieren, Entgraten, Drehen, Fräsen, Bohren und Tieflochbohren. Gegenstand der Outsourcing-Projekte war darüber hinaus das Verpackungsmanagement, die Werkzeugverwaltung sowie die Im-

Bild 2: Auch beim Outsourcing gilt: Drum prüfe, wer sich (projektweise) bindet – der Erfolg eines Outsourcing-Projekts ist in grossem Masse von dem beauftragten Dienstleister abhängig. Mehrfachnennungen waren möglich.


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Ein Outsourcing-Beispiel Um zusätzlichen Raum für die mechanische Fertigung zu gewinnen, lagerte Messtechnikspezialist Endress+ Hauser 2007 sein komplettes Stabstahllager sowie die Artikelvorfertigung aus. Das Unternehmen erhält das Material seitdem in Form von konfektionierten Sägezuschnitten und Handelslängen just in time vom Systemdienstleister Günther + Schramm. Eine wichtige Grundvoraussetzung für die effiziente Bevorratung der ca. 5000 unterschiedlichen Bestellpositionen, deren zügige Bearbeitung sowie die termingenaue Lieferung der jährlich rund 140’000 Sägezuschnitte sind die vollautomatischen Lager- und Sägeprozesse beim Outsourcing-Partner. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Zwischen Bestellung und Anlieferung liegen maximal zwei Tage, Expresslieferungen werden innerhalb von 24 Stunden realisiert. «Das Zeitfenster ist sehr knapp bemessen, wenn man bedenkt, dass wir durchschnittlich pro Werktag 650 Zuschnitte innerhalb engster Toleranzen just in time fertigen, da eine Vorproduktion der Artikel ohne detaillierten Forecast aufgrund der über 5000 unterschiedlichen Positionen ausscheidet», erläutert Günther + Schramm-Geschäftsführer Wolfgang Dörr. Nach den mannlosen Schnitten werden die Sägezuschnitte entgratet, vermessen und geprüft. Ca. 70 Prozent des Materials versieht der Dienstleister zusätzlich mittels Nadelbeschriftungsmaschine mit einer vom Kunden vergebenen Identnummer. Im Anschluss an die Vorfertigung kommissioniert Günther + Schramm die Zuschnitte und liefert sie täglich just in time in die Produktion von Endress+Hauser. Diese beansprucht heute eine Fläche von gerade einmal 30 m2. Der vor der Auslagerung benötigte Platz für Bevorratung und Sägezuschnitt betrug rund 300 m2 und wird seit dem Outsourcing fast vollständig als erweiterte Produktionsfläche genutzt. Ein weiteres Ergebnis: Im Wareneingang arbeitet heute nur noch ein Facharbeiter in halber Schicht. Vor dem Outsourcing waren es drei. Ihre Arbeitskraft wird jetzt in die wertschöpfende mechanische Fertigung eingebracht.

plementierung eines elektronischen Bestellund Lieferdatenaustauschs per EDI zwischen Dienstleister und Auftraggeber (Bild 1). Die Outsourcing-unerfahrenen Unternehmen zogen ebenfalls besonders häufig die Auslagerung von Sägezuschnitt (39 Prozent) und Rohstofflagerung (33 Prozent) in Erwägung. «Diese Bereiche sind extrem kapital-, raumund personalintensiv. Das Outsourcing ermöglicht es den Unternehmen, die freigesetzten Kapazitäten für ihre Kerntätigkeiten zu nutzen», erläutert Wolfgang Dörr, Geschäftsführer bei Günther + Schramm. «Grundsätzlich gilt das übrigens auch für alle anderen Anarbeitungsleistungen, die nicht zur Kernkompetenz des auslagernden Unternehmens zählen.»

Gründe für die Auslagerung von Leistungen Die Argumente für ein Outsourcing von Materialbevorratung und Anarbeitung sind vielfältig. Besonders häufig wurden folgende Ziele angegeben: Gewinnung zusätzlicher Platz-

Schall macht Messen für Märkte

kapazitäten für die Produktion (53 Prozent), Vermeidung von Investitionen (47 Prozent), Konzentration auf Kernkompetenzen, Nutzung externen Know-hows (jeweils 39 Prozent) sowie erhöhte Flexibilität (33 Prozent). Jeder Fünfte erhoffte sich darüber hinaus eine Reduzierung der bisherigen Prozesskomplexität, einen verbesserten Service und verminderte Personalkosten. Weitere Gründe für ein Outsourcing waren die Variabilisierung von Fixkosten, die Liquiditätserhöhung und eine Verlagerung von Risiken auf den Dienstleister. Knapp ein Drittel der Outsourcing-unerfahrenen Unternehmen verspricht sich einen verbesserten Service sowie verminderte Personalkosten durch die Auslagerung. Ausserdem rechnen sie mit Platzeinsparungen und einer höheren Flexibilität (je 22 Prozent).

Kriterien für die Auswahl des OutsourcingPartners Als Kriterien für die Auswahl ihres Outsourcing-Partners nannten die erfahrenen Studienteilnehmer besonders häufig folgende Aspekte: Fachkompetenz (73 Prozent), Erfahrung/vergleichbare Referenzprojekte (53 Prozent), kurze Lieferzeiten und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis (je 47 Prozent). Weitere relevante Kriterien waren unter anderem eine exakte Kostenkalkulation, gute Erfahrungen durch vorherige Zusammenarbeit (je 41 Prozent), Unternehmensgrösse sowie die räumliche Nähe (jeweils 34 Prozent, Bild 2). Die Outsourcing-unerfahrenen Studienteilnehmer nannten ähnliche Entscheidungsmerkmale für die Dienstleisterauswahl. Auffällig ist bei diesem Ergebnis vor allem, dass in beiden Befragungsgruppen die Kriterien Fachkompetenz und Erfahrung viel häufiger genannt wurden als das Preis-Leistungs-Verhältnis. «Natürlich spielen wirtschaftliche Aspekte bei Outsourcing-Projekten immer eine wichtige Rolle. Allerdings zeigt unsere jahrelange Erfahrung in diesem Bereich, dass viele Unternehmen vermehrt strategische oder qualitative Motive für die Auslagerungen haben», erklärt Dörr.

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Erfolg des Outsourcings Zum Erfolg ihrer Auslagerung befragt, vergab die Mehrheit der erfahrenen Unternehmen positive Bewertungen: Knapp 70 Prozent bezeichneten die Liefertreue als gut beziehungsweise sehr gut. 80 Prozent vergaben diese Bewertung auch für das Preis-Leistungs-Verhältnis, bei der Lieferqualität taten das sogar 90 Prozent der Befragten. Bei der Einschätzung der Prozessoptimierung vergaben 80 Prozent der Befragten das Urteil «gut» oder «sehr gut». Als messbaren wirtschaftlichen Effekt nannten viele die Vermeidung zusätzlicher Investitionen (40 Prozent) sowie einen reduzierten Personalaufwand (33 Prozent) und

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D O S S IE R TR A N S P O RT I E R E N , LAGERN, LOGIST IK, INDUSTR I EB A U

Bild 3: Zum Erfolg ihres Outsourcing-Projekts befragt, vergab die Mehrheit der Unternehmen positive Bewertungen und nannte messbare wirtschaftliche Effekte. Mehrfachnennungen waren möglich.

Bild 4: Qualitative Optimierungen durch das Outsourcing sehen die befragten Unternehmen vor allem in einer verbesserten Verfügbarkeit, einer erhöhten Lieferflexibilität und reduzierten Durchlaufzeiten. Mehrfachnennungen waren möglich.

Zukünftige Trends allgemeine Kostensenkungen (27 Prozent) (Bild 3). In qualitativer Hinsicht stellte sich ein messbarer Erfolg vor allem in einer verbesserten Verfügbarkeit (33 Prozent), einer erhöhten Lieferflexibilität (27 Prozent) und reduzierten Durchlaufzeiten (27 Prozent) ein (Bild 4). So überrascht es nicht, dass gut 70 Prozent dieser Unternehmen ihre Outsourcing-Entscheidung heute in gleicher Form wieder treffen würden. Die Unternehmen, die sich heute anders entschieden hätten, nannten fol-

gende Schwierigkeiten: schlechte Zeitplanung, qualitativ minderwertige Anarbeitung (in den Bereichen Sägen, Laser- und Plasmaschneiden, Anfasen, Zentrieren, Entgraten, Drehen, Fräsen, Bohren und/oder Tieflochbohren), schlechte Materialverfügbarkeit, zusätzlicher Verwaltungsaufwand sowie unerwartete Mehrkosten. Alle Unternehmen, die mit ihrem Outsourcing-Projekt partiell oder grundsätzlich unzufrieden waren, gaben einen unerfahrenen Outsourcing-Partner als Begründung an.

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Zum Ende der Befragung sollten die Studienteilnehmer einschätzen, welche Rolle die Fremdvergabe von Materialbevorratung und Anarbeitung zukünftig spielen wird – insbesondere vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen mit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. 45 Prozent der Studienteilnehmer vermuteten, dass der Trend zum Outsourcing zunehmen wird. Jeder Zweite nahm an, dass der Trend auf dem gleichen Niveau bleiben wird. Lediglich 3 Prozent erwarteten einen Rückgang von Outsourcing-Projekten. Dementsprechend gab ein Grossteil der Befragten mit Outsourcing-Erfahrung an, weitere Bereiche zukünftig auslagern zu wollen. Hier fielen die meisten Nennungen auf den Bereich der Anarbeitung: Sägezuschnitte (24 Prozent), weitere mechanische Bearbeitungsleistungen (19 Prozent), Wärmebehandlung (14 Prozent) und Oberflächenbearbeitung (10 Prozent). Ein Outsourcing der Rohstofflagerung hielten weitere 14 Prozent für möglich. Weitere Informationen sowie ein Management Summary Q Anzeige

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DO S S I ER T RANSPORT IEREN, LAG ER N, LOG I S TI K , I NDU S TR I EB A U

Fabrikplanung der Zukunft «Energieeffizienz» heisst die neue Zielgrösse in der Fabrikplanung. Bei der Gestaltung neuer Produktionsstätten werden Unternehmen zukünftig nicht mehr nur den Materialfluss effizient gestalten. In Zeiten steigender Strom- und Gaspreise muss auch eine effiziente Nutzung von Energie gewährleistet werden. Wie Unternehmen erstmalig beide Faktoren gleichermassen in ihre Planung einbeziehen können, untersuchen die Wissenschafter des IPH, Institut für Integrierte Produktion Hannover, nun mit Experten aus Bauphysik und Architektur.

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essourcenknappheit, zunehmende Energiekosten, globale Erwärmung – diese Themen beschäftigen nicht nur Unternehmen mit hohem Energieverbrauch. Seit Jahren versuchen auch weniger energieintensive Branchen ihren Verbrauch zu reduzieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Neben wirtschaftlichen Gründen zwingen immer strengere gesetzliche Auflagen Firmen zur Erhöhung ihrer Energieeffizienz. Bestehende Richtlinien zeigen Betrieben Möglichkeiten zur energetischen Verbesserung auf; eine ganzheitliche Betrachtung von Kriterien zur Energieeffizienz im Industriebau findet bislang jedoch nicht statt. Hinzu kommt, dass Über das IPH Das IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gemeinnützige GmbH ist 1988 aus der Leibniz Universität Hannover heraus entstanden und seitdem als Forschungs- und Beratungsdienstleister auf dem Gebiet der Produktionstechnik tätig. Zu seinen Kunden zählen Unternehmen aus der Industrie und Forschungsvereinigungen. Die Arbeitsschwerpunkte des Unternehmens sind Forschung und Entwicklung, Beratung und Qualifizierung in den Bereichen Prozesstechnik, Produktionsautomatisierung, Logistik sowie der Herstellung von XXLProdukten. Das IPH hat seinen Sitz im Wissenschaftspark Marienwerder im Nordwesten von Hannover. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 69 Mitarbeiter, 30 davon als wissenschaftliches Personal/ Berater.

Massnahmen, die zu einer effizienteren Energienutzung führen, häufig im Widerspruch zu anderen Zielgrössen der Fabrikplanung stehen, insbesondere der Effizienz des Materialflusses. Gegenwärtig fehlen allerdings die notwendigen Instrumente, um einen derartigen Zielkonflikt zu lösen. In einem neuen Forschungsprojekt des IPH soll Energieeffizienz als Ziel bei der Planung von Produktionsstätten einbezogen werden. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Bauphysik (IFBP) der Leibniz Universität Hannover und dem Department Baukonstruktion der Fachhochschule Münster, Münster School of Architecture (MSA) sollen dazu erstmalig die Wechselwirkungen zwischen Architektur, Bauphysik und Logistik berücksichtigt werden. Entstehen soll ein Bewertungsinstrument, mit dem die Energie- und Materialflusseffizienz einer Produktionsstätte beurteilt werden kann.

ten Strukturierung und synergetischen Gestaltung von Fabriken gewonnen. Das Ergebnis ist eine allgemeingültige Methode, die auf der vorteilhaften Anordnung energetisch korrespondierender Fabrikbereiche basiert. Sie wird abschliessend in mehreren Unternehmen überprüft. Das Projekt «Ableitung von Empfehlungen zur energie- und materialflusseffizienten Strukturierung und synergetischen Gestaltung von Fabriken» ist zum 1. August 2011 gestartet.

Energie und Kosten sparen, ohne den Materialfluss zu stören Für das Projekt werden die Wissenschaftler zunächst die unterschiedlichen architektonischen, bauphysikalischen und logistischen Anforderungen zusammentragen; zugleich werden bei produzierenden Unternehmen typische energieintensive Fabrikbereiche identifiziert. Auf Grundlage der Wechselwirkungen zwischen diesen Faktoren werden Empfehlungen zur energie- und materialflussorientier-

I N F OS | KON TAKT IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover GmbH Hollerithallee 6 D-30419 Hannover Telefon +49 (0)511 279 760 www.iph-hannover.de info@iph-hannover.de


D O S S IE R ME S S EN | TA G U N G EN | VERANSTALT UNGEN

Ein Branchenevent Weltweit wichformiert sich tigste Messe Mit einem anhaltend starken Ausstellerandrang sowie bewährten Partnern und ideellen Trägern (Fraunhofer-Allianz Vision, Fraunhofer IPA, DGQ) begibt sich die 26. CONTROL, vom 8. bis 11. Mai in Stuttgart, in den Endspurt. «Qualität ist nicht die Sache einer Abteilung…, Qualität ist die Verpflichtung des gesamten Unternehmens!» Dieser von einem unbekannten Praktiker stammende Spruch macht in aller Kürze klar, dass dem Thema Qualitätssicherung in allen Unternehmen eine QuerschnittsFunktion zukommt, die in einem erheblichen Ausmass den Unternehmenserfolg beeinflusst. Daran kommen übrigens weder hochautomatisierte Betriebe in den Hochlohnländern noch manuell konfektionierende Werkstätten in Billiglohnländern vorbei, wie in den vergangenen (Krisen)Zeiten so mancher zunächst stürmisch aufstrebende Newcomer erfahren musste. Erst Kontrollieren, Messen, Prüfen, Ergebnisse dokumentieren, und dann Schwachstellen beseitigen, Prozesse optimieren, Qualität langfristig sichern – dieser Ablauf gilt in allen Prozessschritten und entscheidet darüber, ob der Ausstoss an Qualitätsprodukten stimmt und ob der gewünschte Ertrag erwirtschaftet wird.

Die 19. internationale Fachmesse für Sensorik, Mess- und Prüftechnik, die SENSOR+TEST, findet vom 22. bis 24. Mai auf dem Gelände der Messe Nürnberg statt. Die SENSOR+TEST ist ein Muss für Entwickler und Konstrukteure quer durch alle Branchen, denn – so die Überzeugung von Christoph Kleye, dem Vorsitzenden des Ausstellerbeirats: «Ohne die neueste Sensorik und Messtechnik lassen sich Geräte, Maschinen, Systeme und Prozesse nicht mehr zukunftsfähig optimieren und ohne neueste Prüftechnik kann der ständig steigende Qualitätsstandard nicht gehalten werden. Es gibt keine vergleichbare Plattform in Europa, wo innovative Anwender auf so viele innovative Anbieter von Sensorik, Mess- und Prüftechnik treffen können.»

Die Fortschritte beim Thema «Elektromobilität» sind gewaltig. Dabei ist offensichtlich, dass Sensoren, Mess- und Prüfsysteme für die schnelle Entwicklung einsatzfähiger, zuverlässiger und erfolgreicher Fahrzeuge von entscheidender Bedeutung sind. Vor diesem Hintergrund hat der Ausstellerbeirat gemeinsam mit dem Vorstand des AMA Fachverbandes für Sensorik e.V. das Thema «Elektromobilität» zum diesjährigen Schwerpunkt für die SENSOR+TEST 2012 erklärt. INFO S | FA C TS

I N FOS | FACT S Öffnungszeiten Dienstag, 8., bis Donnerstag, 10. Mai von 9.00 bis 17.00 Uhr Freitag, 11. Mai von 9.00 bis 16.00 Uhr

Öffnungszeiten Dienstag, 22., und Mittwoch, 23. Mai von 9.00 bis 18.00 Uhr Donnerstag, 24. Mai von 9.00 bis 17.00 Uhr

Eintrittspreise Tageskarte 25,– Euro ermässigte Tageskarte 15,– Euro 2- Tages-Karte 40,– Euro

Eintrittspreise Tageskarte 16,– Euro Nutzen Sie den elektronischen Vorregistrierungs-Service und Sie erhalten Ihren persöhnlichen Eintrittsgutschein im Wert von EUR 16,– als PDF-Datei.

Infos www.control-messe.de

Infos www.sensor-test.de

Nächster Termin 14. bis 17. Mai 2013

Nächster Termin 14. bis 16. Mai 2013

40 maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

März

Mai

Electro-Tec, Bern

IFAT, München

Fach- und Messetage für Kommunikations-, Gebäude-, Licht- und Installationstechnik 21. und 22. März www.electro-tec.ch

Internationale Fachmesse für Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling 7. bis 12. Mai www.ifat.de

wire, Düsseldorf

Siams, Moutier

Internationale Fachmesse für Draht und Kabel 26. bis 30. März www.wire.de

Der Treffpunkt der Mikrotechniken. Fachmesse für Automation, Werkzeugmaschinen und Zulieferung 8. bis 11. Mai www.siams.ch

Tube, Düsseldorf Internationale Rohr-Fachmesse 26. bis 30. März www.tube.de

April

Control, Stuttgart Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung 8. bis 11. Mai www.control-messe.de

PaintExpo, Karlsruhe

SENSOR+TEST, Nürnberg

Internationale Leitmesse für industrielle Lackiertechnik 17. bis 20. April www.paintexpo.de

Internationale Fachmesse für Sensorik, Mess- und Prüftechnik mit begleitenden Kongressen 22. bis 24. Mai www.sensor-test.com

Erfindermesse, Genf Internationale Messe für Erfindungen und Innovationen 18. bis 22. April www.inventions-geneva.ch

HANNOVER MESSE, Hannover Die HANNOVER MESSE umfasst 9 Leitmessen: INTERKAMA+, Factory Automation, Industrial Building Automation, Digital Factory, Subcontracting, Energy, Power Plant Technology, MicroTechnology und Research & Technology 23. bis 27. April www.hannovermesse.de

Verpackung, Bern Branchen-Event für die Verpackungsindustrie 24. und 25. April www.easyfairs.com

LAUSANNETEC, Lausanne Fachmesse für die Zulieferbranchen der Hochpräzisionstechnik und der Mikrotechnologie 22. bis 25. Mai www.lausannetec.com

Automatica, München Internationale Fachmesse für Automation und Mechatronik 22. bis 25. Mai www.automatica-muenchen.de

OPTATEC, Frankfurt Internationale Fachmesse optischer Technologien, Komponenten, Systeme und Fertigung für die Zukunft 22. bis 25. Mai www.optatec-messe.de

Schüttgut, Basel Fastener Fair, Hannover Fachmesse für Verbindungs- und Befestigungstechnologie 24. bis 26. April www.fastenerfair.com

Verkaufsplattform für Schüttguttechnologien in der verarbeitenden Industrie 23. und 24. Mai www.easyfairs.com

Recycling Technologies, Basel

Mai Drupa, Düsseldorf Print Media Messe 3. bis 16. Mai www.drupa.de

Messe für die Abfall- und die Entsorgungswirtschaft 23. und 24. Mai www.easyfairs.com


D O S S I ER MESS EN | TAG U NGEN | V ER A NSTA LT U N G EN

Juni

Oktober

EPHJ/EPMT/SMT, Genf

Maintain, München

Fachmesse für Uhren und Schmuck 5. bis 8. Juni www.ephj.ch

Internationale Fachmesse für industrielle Instandhaltung 16. bis 18. Oktober www.maintain-europe.com

Erweitertes Messekonzept

Innovationstour Fertigungstrends

Die SCHÜTTGUT Schweiz ist in Basel mit der Parallelveranstaltung

Mit einer Innovationstour zu den Fertigungstrends von morgen will das PTW die Besucher der AMB vom 18. bis 22. September in Stuttgart auf den neuesten Stand bringen. Die «PTW-Innovationstour Metallbearbeitung – Trends von morgen» bietet eine umfassende Einsicht in zukunftsweisende Fertigungsschwerpunkte. Damit sich der Besucher einfach orientieren kann, wird jedes Thema eigens in einem Cluster aus unterschiedlicher Sicht von insgesamt 25 Innovationsführern beleuchtet. Zu den ThemenCluster gehören CfK im Maschi-

Arbeitssicherheit Schweiz, Bern Fachmesse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz 6. bis 8. Juni www.arbeits-sicherheit-schweiz.ch

O&S, Stuttgart Internationale Fachmesse für Oberflächenbeschichtungen 12. bis 14. Juni www.messe-stuttgart.de/ounds

LASYS, Stuttgart Internationale Fachmesse für Systemlösungen in der Laser-Materialbearbeitung 12. bis 14. Juni www.lasys-messe.de

Stanztec, Pforzheim Fachmesse für Blechbearbeitung 19. bis 21. Juni www.stanztec-messe.de

September

Materialica, München Internationale Fachmesse für Werkstoffanwendungen, Oberflächen und Product Engineering 16. bis 18. Oktober www.materialica.de

Fakuma, Friedrichshafen Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung 16. bis 20. Oktober www.fakuma-messe.de

parts2clean, Stuttgart Internationale Leitmesse für Reinigung in Produktion und Instandhaltung 23. bis 25. Oktober www.parts2clean.de

solarpeq, Düsseldorf International Trade Fair for Solar Production Equipment 23. bis 26. Oktober www.solarpeq.de

Sindex, Bern Schweizer Messe für Technologie 4. bis 6. September www.sindex.ch

Euroblech, Frankfurt

AMB, Stuttgart

International Technologiemesse für Blechbearbeitung 23. bis 27. Oktober www.euroblech.com

Internationale Messe für Metallbearbeitung 18. bis 22. September www.messe-stuttgart.de/amb

November Productronica, München

Oktober MOTEK, Stuttgart Internationale Fachmesse für Montageund Handhabungstechnik 8. bis 11. Oktober www.motek-messe.de

Bondexpo, Stuttgart Fachmesse für industrielle Klebetechnologie 8. bis 11. Oktober www.bondexpo-messe.de

Microsys, Stuttgart Fachmesse für Mikro- und Nanotechnik 8. bis 11. Oktober www.microsys-messe.de

ALUMINIUM, Düsseldorf Weltmesse und Kongress 9. bis 11. Oktober www.aluminium-messe.com

Internationale Fachmesse der ElektronikFertigung 13. bis 16. November www.productronica.de

Electronica, München Weltleitmesse für Komponenten, Systeme und Anwendungen in der Elektronik 13. bis 16. November www.electronica.de

Energy Storage, München Messe für Batterie- und Energiespeichertechnik 13. bis 16. November www.messe-muenchen.de

Sicherheit, Zürich Fachmesse für Sicherheit 14. bis 16. November www.sicherheit-messe.ch

zum Thema Recycling zusammen. Rund 3 Monate vor der Messe laufen die Vorbereitungen für die diesjährige Veranstaltung am 23. und 24. Mai in Basel auf Hochtouren. Ca. 80 Aussteller sind bereits wieder dabei. Das erweiterte Messekonzept und viele attraktive Programmpunkte wie «Geführte Messe-Rundgänge», hochkarätige learnShopstm usw. – versprechen spannende Messetage, viele Informationen und beste Möglichkeiten zum Networking. Neu in 2012: Parallel findet die RECYCLING TECHNOLOGIES Schweiz statt, die Messe für die Abfall- und die Entsorgungswirtschaft einzigartig in der Schweiz! Diese Konzeptausweitung spiegelt die Bedürfnisse der hiesigen Industrie wider, den gehobenen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Ökologie zu begegnen. Damit werden neben den prozessorientierten Industrien wie die Chemie-, Lebensmittel, Pharma-, Kosmetik-, Kunststoff- und Metallindustrie, die Logistikbranche, die Landwirtschaft, die Baubranche und der Anlagen- und Maschinenbau auch die gesamte Recyclingindustrie mit ihren Dienstleistungen angesprochen.

nenbau, Energieeffizienz, Lean Machining, Komplettbearbeitung und die Titanzerspanung. Beim Thema CfK im Maschinenbau wird der Forderung nach kontinuierlicher Produktivitäts- und Qualitätssteigerung sowie nach Energie- und Ressourceneffizienz Rechnung getragen. Spätestens seit den aktuellen Diskussionen zur Energieversorgung von morgen ist das Thema der Energieeffizienz in der Industrie in aller Munde. Neben der politisch-sozialen Dimension ist die Energieeffizienz gleichbedeutend mit Stückkostenreduktion.

I N F OS | FACT S I N F OS | FACT S Öffnungszeiten Mittwoch, 23., und Donnerstag, 24. Mai von 9.00 bis 17.00 Uhr

Öffnungszeiten Dienstag, 18., bis Samstag, 22. September

Eintrittspreise gratis

Eintrittspreise Unter www.messeticketservice.de Eintrittskarte herunterladen, ausdrucken – fertig!

Infos www.easyfairs.com

Infos www.messestuttgart.de

Nächster Termin 2013

Nächster Termin 2014 maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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S WI S S MT M V E R A N S TA LT U N G E N

Prozessplanung einfach und treffsicher ies ist eine grundlegende Voraussetzung für «Lean Produktion». Mit TiCon können Daten der Produkt- und Prozessplanung strukturiert erfasst, effizient verarbeitet und bei Bedarf flexibel an andere Systeme weitergegeben werden. Damit können bereits in einem frühen Planungsstadium die richtigen Entscheidungen auf Grundlage gesicherter Daten getroffen werden. Angepasst auf die Bedürfnisse des Schweizer Marktes, bildete in erster Linie das TiCon für den Mittelstand

D

(TiCon Ligth) den Schwerpunkt. Zur Erhaltung beziehungsweise zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit ist es für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) von besonderer Bedeutung, die Risiken bei der Angebotserstellung abzuwägen. MTM hat dafür eine speziell für diese Zielgruppe zugeschnittene Software. Seit Oktober 2010 kann MTM ein neues Produkt aus der TiCon-Familie als Add-on im SAP-Umfeld mit dem Umfang von TiCon Base den SAP-Kunden zur Verfügung stellen. Damit wurde ein Programm entwickelt,

Um die Auslastung der Arbeitssysteme und Arbeitsplätze auf ein hohes Niveau zu bringen, ist es notwendig, die Arbeitsinhalte beziehungsweise Arbeitspakete aufeinander abzustimmen.

das eine schnittstellenfreie Integration in die SAP-Datenbank mit hohem Komfort bietet.

Voraussetzung ist SAP-Umgebung – SAP Release ECC 6.0 ab SAP Basis 6.20. – Unicode. – Windows XP oder Vista am SAP Frontend. – Durch komplette Datenhaltung in SAP ist kein eigner Datenbank-Server (Oracle, SQL-Server) erforderlich.

Leistungsumfang von TiCon SAP Im Ticon SAP kann auf gewohnte Eigenschaften wie im Ticon Base bekannt, zurückgegriffen werden. – Es können graphische Datenkarten mit den Analysierbausteinsystemen SDB, UAS, MEK, Sichtprüfen, MOS und optional Logistikprozessbausteine genutzt werden. – Die Möglichkeit, firmenspezifische Standardvorgänge in Datenkarten darzustellen. – Prinzipiell ist die Mehrsprachfähigkeit gegeben (Englisch/ Deutsch im Standard, weitere Sprachen sind gegen Aufpreis möglich.

Weiterbildung zum European Industrial Engineer EIE n Zusammenarbeit mit der sfb wird im Bildungszentrum Dietikon neu diese Weiterbildung angeboten. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung erhält der Teilnehmer die Urkunde und den gesetzlich geschützten Titel «European Industrial Engineer» verliehen. Die zuständige Stiftung des «European Institute of Industrial Engineers»(EIIE) ist im Handelsregister in Bern eingetragen.

– Interkulturelle Kompetenz – Ländervergleich

Themenkreis 1 – Interkulturelles 3 Tage Denken und Handeln

Themenkreis 3 – Globalisierung 2 Tage im Unternehmen

– Interkulturelles Denken und Handeln – Grundgedanken kulturellen Handelns

– Globalisierung der Weltwirtschaft – Auswirkungen und Konsequenzen

I

Themenkreis 2 – Industrial 2 Tage Engineering (IE) – Leitbild und Aufgaben des IE – IE im strategischen und operativen Kontext – IE-Daten als EntscheidungsGrundlagen im Unternehmen – Prozessgestaltung und -optimierung – Fallstudie

42 maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Vorteile des Einsatzes von TiCon SAP Eine Systemumgebung Integration von TiCon in die SAP Software-Umgebung, damit entfällt ein Wechsel des Systems zur Prozessermittlung. Eine Datenhaltung Daten der Produktionsplanung werden ohne Schnittstelle in einer Datenbank gespeichert. Arbeiten in gewohnter Umgebung Die Benutzeroberfläche und die wesentlichen Funktionen aus TiCon Base sind verfügbar. Nutzen für das Unternehmen – Schnelle Verfügbarkeit der Daten. – Keine Redundanz der Daten. – Transparente Prozesse. – Ausweis von Wertschöpfungsund Verbesserungspotenzialen. – Geringere Kosten bei Hardware und laufendem Betrieb. Weitere Informationen erhalten Sie über unsere Geschäftsstelle. INFOS | KONTAKT SwissMTM Schrägweg 34 CH-5727 Oberkulm Telefon +41 (0)56 426 18 26 www.swissmtm.com info@swissmtm.com

Kursort sfb Bildungszentrum, Dietikon

10 Tage

– Sicherung und Wachstum – Entscheidungskriterien bei Standortwahl

Themenkreis 4 – Europa3 Tage Fallstudie – Euro-Fallstudie – Prüfung und Abschlussgespräch

Kurskosten MTM-Mitglieder Nichtmitglieder

CHF 2400.– CHF 2500.–

Kursdaten 2012 TK 1 16. bis 18. April TK 2 7. und 8. Mai TK 3 21. und 22. Mai TK 4 18. und 19. Juni Abschlussarbeit 20. Juni

INFOS | KONTAKT SwissMTM Schrägweg 34 CH-5727 Oberkulm Telefon +41 (0)56 426 18 26 www.swissmtm.com info@swissmtm.com


KURSE AU S - UND W EI TE R B I LD U N G

Drive & Control Academy

Weiter mit Bildung

Q Mit rasanter Geschwindigkeit halten die elektronischen Bildungsmedien Einzug in die Aus-und Weiterbildung. Die schon zur Normalität gehörende Infrastruktur von Notebooks, Smartphones und Tablet-PC und die Selbstverständlichkeit von W-LAN Hotspots in nahezu allen Lebensbereichen weltweit machen es leicht, diese Art von Wissenstransfer orts- und zeitunabhängig zu nutzen. eLearning, Distanzlearning, Mobile Learning, Learningmanagementsystem, «virtual class rooms» – eine Flut von von Begrifflichkeiten konfrontiert den «Lerner und Lehrer». Nicht ausser Acht darf dabei das Herzstück des Wissenstransfers – der Lerninhalt – inklusive der attraktiven didaktischen Aufbereitung gelassen werden. Für die Entwicklung von solchen Medien ist die Einbindung erfahrener und kompetenter Trainer unverzichtbar, um ein erfolgreiches eLearning zu erstellen. Die Verschmelzung mit dem «alt bewährten» Präsenz- und Praxisunterricht erlaubt so eine nahezu massgeschneiderte Lösung für jeden Lerner und Lehrer. Die Balance der Vorteile von unterschiedlichen Lernmethoden rücken das Lernen «on demand» in greifbare Nähe. Schauen Sie sich um in unseren «Lernwel-

Q Die IBZ Schulen für Technik Informatik Wirtschaft wurden 1945 gegründet und sind seit 1972 eine anerkannte Höhere Fachschule. Sie gehören seit über 65 Jahren zu den führenden Instituten für die berufliche Aus- und Weiterbildung in der Schweiz. Das Angebot umfasst eine Höhere Fachschule für Technik mit acht Fachrichtungen. Dazu kommen weitere berufsbegleitende Studiengänge in der Höheren Berufsbildung, vollzeitliche Berufsausbildungen, Nachdiplomstudien und Seminare.

ten», ob elektronisch, Face to Face, in Theorie und Praxis oder im Mix: Wählen Sie was am Besten zu Ihnen passt. Bosch Rexroth bietet seit über 50 Jahren Qualifizierungsmassnahmen in der Antriebs- und Steuerungstechnik an. In diesem Trainingsprogramm finden Sie das aktuell verfügbare Trainingsangebot von Rexroth. Unser erweitertes Trainingsangebot und zusätzliche Termine finden Sie auf www.boschrexroth.de/academy.

unter der Woche statt. Auf diese Weise kann die Abwesenheit vom Arbeitsplatz und die finanziellen Einbussen auf ein Minimum reduziert werden. Die Ausbildung Maschinenbau beginnt jeweils im April und Oktober und wird an sechs der acht Standorten angeboten: Basel, Bern, Sargans, Winterthur, Zug und Zürich. Es finden regelmässig Infoabende statt und individuelle Beratungsgespräche sind jederzeit möglich.

Eidg. dipl. Techniker/in HF Maschinenbau

INFO S | K O NTA K T

Durch ein klar strukturiertes und modular aufgebautes Konzept bieten die IBZ Schulen die Möglichkeit, sich zum/r dipl. Techniker/in HF Maschinenbau auszubilden und diese auf dem Arbeitsmarkt gefragten Kompetenzen zu erlangen. Der Lehrgang wird mit einem eidg. anerkannten Diplom abgeschlossen.

Bosch Rexroth Schweiz AG Hemrietstrasse 2 CH-8863 Buttikon

Berufsbegleitend, zwei Ausbildungsstarts pro Jahr, acht Schulstandorte

Telefon +41 (0)55 46 46 111 www.boschrexroth.ch info@boschrexroth.ch

Es wird grundsätzlich samstags und vereinzelt am Freitagabend unterrichtet. Lediglich ein Workshop pro Semester findet

I N F OS | KON TAKT IBZ Schulen für Technik, Informatik, Wirtschaft Tellistrasse 4 CH-5000 Aarau Telefon +41 (0)62 836 95 00 www.ibz.ch ibz@ibz.ch

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maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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KURSE A U S - U N D W E IT E R BILDUNG

Die Welt des Orbitalschweissens

Praxisorientierter ModulLehrgang für Projektleiter

Q Unter dem Motto «Heutige Ansprüche an Rohrverbindungen und deren Realisierung mit moderner Technologie» veranstaltet die Polysoude Schweiz AG das erste Symposium dieser Art im Alpenraum. Vorträge und Workshop dieser eintägigen Konferenz geben Einblicke in die Praxis – von der Materialauswahl über das Fügen bis hin zur Qualitätskontrolle des Endprodukts: dem Konstrukteur, Hersteller wie dem Betreiber von Anlagen in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie, der Bio- und Feinchemie sowie der Baubranche. Im Fokus steht das automatisierte TIG-Orbitalschweissen als Fügetechnologie ohne Alternative. Die Vorträge beinhalten unter anderem folgende Themen: – Ferritreduzierung mithilfe entsprechender Gase – Vorgehensweise beim Formieren von Rohren – Schweissnahtprüfung mit zerstörungsfreien Techniken – Alles ist vertraglich geregelt: «Wir sind zertifiziert» und andere Irrtümer – Wichtige Rahmenbedingungen für reproduzierbare Orbital-Schweissnähte

Q Komplexe Aufgabenstellungen werden zunehmend als Projekt definiert und mit der Methode «Projektmanagement» bewältigt. Die Arbeit in Projekten ist fester Bestandteil des industriellen Alltags geworden. Oft ist diese Methode für Fach- oder Führungskräfte jedoch neu und ungewohnt. Die praktische Umsetzung verlangt entsprechendes Know-how. Die fachlichen, wirtschaftlichen, führungsmethodischen und sozialen Anforderungen an Projektleitende sind hoch. Dabei können sie sich nicht auf eine feste hierarchische Position in der Stammorganisation abstützen. Sie müssen durch ihre Qualifikation und Persönlichkeit überzeugen.

– Schweisszusatzwerkstoffe D100/D300 (Unterschiede in der Kaltdrahtqualität) – Hygienische Anforderungen an Produktedesign und Schweisstechnik

Datum 27. oder 28. März

Zeit 9.30 bis 19.00 Uhr

Ort Swiss Welding Institute rue du Nord 3 CH-1400 Yverdon-les-Bains

INFO S | K O NTA K T www.schweissenonline.ch/ symposium

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Swissmem- und IPMA-Zertifikat

Eine Grundausbildung im Projektmanagement, welche ganz auf die industrielle Projektleitungspraxis ausgerichtet ist. Der Swissmem Modul-Lehrgang legt grosses Gewicht auf die Führung seiner selbst und der Mitarbeitenden in Projektteams. Die methodischen, organisatorischen und planerischen Kompetenzen werden in dieser Ausbildung vermittelt, damit Sie als Projektmanager/in das komplexe Projektgeschehen mit all seinen Vernetzungen stets im Griff haben.

Der Modul-Lehrgang «Projektmanager/in» schliesst mit dem in der MEM-Industrie anerkannten Zertifikat «Projektmanager/in Swissmem» ab. Er orientiert sich inhaltlich an den von der International Project Management Association (IPMA) formulierten Wissenselementen und kann als Prüfungsvorbereitung für die international anerkannten IPMA-Zertifikat Level C «Certified Project Manager» und Level D «Certified Project Management Associate» dienen. Für die IPMA-Zertifizierung (extern) gelten levelspezifische Anforderungen und Prüfungsprozedere. Über Ihre Zulassung entscheidet der VZPM. Die Daten und Kosten für die IPMA-Zertifizierung finden Sie unter www.vzpm.ch oder Telefon +41 (0)44 809 11 77 .

Zielgruppe

Daten und Infos

sind Fach- und Führungspersonen, die Projekte oder Teilprojekte leiten oder für solche Aufgaben vorgesehen sind und ihre erworbenen Kompetenzen über Zertifikaten nachweisen wollen und folgende Voraussetzungen erfüllen: Abgeschlossene qualifizierte Berufsausbildung/Studium in Technik oder Wirtschaft. In Ausnahmefällen genügt eine entsprechende Erfahrung als spezialisierte Berufsperson. Idealerweise leiten sie bereits Projekte beziehungsweise Teilprojekte oder sind darin stellvertretend tätig.

Die Daten der einzelnen Module, welche mindestens zweimal jährlich angeboten werden finden Sie unter www.SwissmemKaderschule.ch. Vertiefende Auskunft erhalten Sie bei Michael Toepfer, Fachbereichsleiter Projektmanagement, Swissmem Kaderschule, CH-8400 Winterthur, Telefon +41 (0)52 624 54 54.

Kosten CHF 120.– pro Person

Jedes Modul kann auch einzeln gebucht werden. Der gesamte Lehrgang wird üblicherweise innerhalb eines Jahres absolviert. Absolvierte Kurse behalten vier Jahre ihre Gültigkeit. Gleichwertige Kurse einer anderen Ausbildungsinstitution werden angerechnet. Für Absolventen der Lehrgänge für Leitende Techniker bzw. Leitende Ingenieure existieren verkürzte Aufbauvarianten.

Ein Lösungsansatz

Ort Swissmem Kaderschule, Winterthur und Seminarhotel.

Die Themen der Module (Totaldauer 17 Kurstage) – Grundlagen des Projektmanagements – Betriebswirtschaftliche Aspekte im Projektmanagement – Projekte planen und abwickeln mit MSProject – Wirkungsvolle Kommunikation in der Projektarbeit – Projektteams erfolgreich führen – Sich selbst und andere besser verstehen, DISG – Persönliche Arbeitsmethodik – Vorbereitung auf die IPMA-Zertifizierung Level C und D – Praxis-Projekt aus dem eigenen Arbeitsbereich – Eintägige, schriftliche Prüfung zu den Hauptthemen des Lehrgangs und Präsentation des Praxisprojekts

44 maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

I N F OS | KON TAKT Swissmem Kaderschule Brühlbergstrasse 4 CH-8400 Winterthur Telefon +41 (0)52 260 54 54 www.swissmem.ch kaderschule@swissmem.ch


NEW S & T R EN D S AD V ERT O R I A LS

Erfolgreiche Inbetriebnahme Komfortabel stehen – auf Fitwell Bodenmatten

Q Wer kennt es nicht, das lange Stehen im Labor, hinter Verkaufs- und Kassentheken oder in Küchen, an Werkbank, Fliessband usw. All dies strapaziert die Muskulatur, Füsse, Beine, Gelenke und das Rückgrat. Daraus resultieren schwere, müde Beine, Gelenkschmerzen wie auch Rückenschmerzen. Q Am 9. Januar wurde die neue CNC-gesteuerte vollautomatische Bandsägemaschine erfolgreich in die Serienfertigung integriert. Es handelt sich dabei um das Modell Pilous TMJ PP302 mit 6 m Zufuhrrollenbahn. Die Schnittgenauigkeit und Winklichkeit liegt in der Regel bei Abweichungen unter 0,1 mm pro 100 mm Schnitt. Die Maschine kann bis zu 305x360mm rechteckig zuschneiden. Die Bündelspannvorrichtung erlaubt die Spannung einer Vielzahl von gleichen Stabstählen oder Q Anzeige

Rechteckrohren. Mit der CNC-Programmierung kann die Anzahl der verschiedenen Längen eingestellt und ganze Serien in einer Aufspannung zugeschnitten werden.

INFO S | K O NTA K T INNOLTA AG Köllikerstrasse 118 CH-5014 Gretzenbach Telefon +41 (0)62 212 33 11 www.innolta.ch info@innolta.ch

keit der Mitarbeiter/Innen und somit zu höherer Produktivität und sinkenden Krankmeldungen. Schon bei einem Tag weniger krank, hat sich die Matte (ab CHF 129.–) bezahlt gemacht! Immer mehr Firmen aus folgenden Branchen rüsten ihre Steharbeitsplätze mit unseren ergonomischen Fitwell-Bodenmatten aus: Gesundheitswesen, Metall-, Bauund Maschinenindustrie, Handels- und Dienstleitungsunternehmen, Produktionsbetriebe usw..

Vorteile der ergonomischen Arbeitsplatzmatten – mindern Ermüdungserscheinungen in den Beinen und Füssen, sie dämpfen und schonen den Rücken, regen die Durchblutung an, isolieren bei kalten Böden. – erhöht die Leistungsfähigkeit – sind rutschfest und stossdämpfend – sind formbeständig und elastisch Ein gesundes Arbeitsumfeld führt zu besserer Motivation, erhöht die Leistungsfähig-



I N F OS | KON TAKT M. Scherrer AG Industriestrasse 25d CH-9524 Zuzwil Telefon +41 (0)71 944 42 42 www.m-scherrerag.ch info@m-scherrerag.ch


N E WS & T R E N D S A D V E RT O R IA L S

Industrial Ethernet-Leitungen Palettenhubwagen für jede Bewegung mit Waage Q Kunststofftechnik-Spezialist igus, Köln, stellte auf der SPS/IPC/DRIVES zahlreiche Neuheiten im Bereich «chainflex»-Leitungen für Energiekettensysteme und dem «drylin E»-Baukasten elektrisch angetriebener Lineareinheiten vor. Zu den Highlights auf dem igus-Messestand zählten unter anderem neue Industrial Ethernet-Leitungen für Energieketten. Ihre spezielle Konstruktion sorgt für gleichbleibend hohe Datenqualitäten im dauerbewegten Einsatz. Mit verschiedenen Mantelwerkstoffen (unter anderem PUR, TPE, PVC), Biegeradien (ab 5 x d), Leitungslängen (bis 400 m) und Torsionswinkeln (bis

±180°/m) garantieren sie Funktionssicherheit in nahezu jeder bewegten Anwendung. Damit eignen sich die Ethernetleitungen von igus für unterschiedlichste chemische Einflüsse, dynamische Parameter, Zyklenzahlen und Temperaturen. Ein Beispiel für aus dem Bereich Industrial Ethernet-Leitungen ist die Glasfaserleitung «CFLG.2LB» mit TPE-Aussenmantel, die für besonders grosse Leitungslängen bis zu 400 m und kleine Biegeradien von nur 5xd entwickelt wurde. Sie verbindet mehrere Vorteile: Hohe Übertragungskapazitäten, mechanische Stabilität sowie uneingeschränkte EMV-Sicherheit und Langlebigkeit. Mithilfe der Daten aus zwei Milliarden Testzyklen pro Jahr, die im igus-Testlabor auf über 1700 m2 gefahren werden, lässt sich die Lebensdauer nahezu aller Leitungen der «chainflex»Familie präzise vorherbestimmen.

Q Die Waage verfügt über eine LCD Brutto/ Netto-Anzeige, eine Nullstellung, Tarafunktion und hat einen Additionsspeicher mit Summenbildung. Die Wiegeeinheit wird durch ein Ganzstahlgehäuse gesichert, die Tastatur ist mit einer staub- und wasserdichten Folie geschützt. Robust und zuverlässig, auch als «normaler» Palettenhubwagen einsetzbar.

Technische Daten – – – –

Messbereich 1 bis 2000 kg Normalhub Waagenanzeige 1 kg Schritte Wiegegenauigkeit 99,9 Prozent

INFO S | K O NTA K T

Mit zwei Milliarden Zyklen pro Jahr im über 1700 m2 grossen igus-Labor getestet.

I N F OS | KON TAKT

igus® Schweiz GmbH Industriestrasse 11 CH-4623 Neuendorf

MAPO AG Europa-Strasse 12 CH-8152 Glattbrugg

Telefon +41 (0)62 388 97 97 www.igus.ch i_Schweiz_G@igus.de

Telefon +41 (0)44 874 48 20 www.mapo.ch glattbrugg@mapo.ch

Einzigartiges Verfahren Q Für die Erkennung transparenter Packmittel wie Folien, Schalen und Flaschen bringt Baumer für die Lebensmittelverpackung neue Lichtschranken ohne Reflektor auf den Markt. Die SmartReflect Lichtschranken garantieren bei 50% Zeitersparnis in der Montage eine sichere Objektdetektion. Die photoelektrischen Sensoren erkennen Transparentes ebenso zuverlässig wie Ultraschallsensoren, verfügen dabei aber über eine bis zu 15 Mal kürzere Ansprechzeit. Im optischen Bereich sind die SmartReflect die einzigen Sensoren, die transparente Objekte auf eine Distanz bis 800 mm ohne Reflektor detektieren können. Das zum Patent angemeldete Verfahren kann zur Lagekontrolle, Positionsüberwachung oder zum Triggern eines synchro-

– Wiegeeinheit ist staub- und spritzwassergeschützt, IP65 – Batteriebetrieb 4x1,5 AA (2,7 Ah) – Abschaltung nach 3 min. wenn Nichtgebrauch – Gabellänge 1150 mm – Tragbreite 570 mm – Gesamtlänge/Gewicht 1580 mm/105 kg – Farbe Signalgelb RAL 1003 – Hergestellt aus hochwertigem Stahl, strapazierfähig und zuverlässig – Einfache Handhabung, Überlast-Sicherung – Lenkräder aus Vollgummi, Tandem-Gabelrollen aus Polyurethan – CE-Konform optional – mit Thermo-Printer – Lenkräder Polyurethan

nisierten Prozesses genutzt werden. Der Teach-in kann über die Teach-Leitung erfolgen. Um die speziellen Anforderungen der Anwendungen zu erfüllen, gibt es zwei Sensorvarianten: eine für die Erkennung von hochtransparenten Folien, die Königsdisziplin bei der Transparenterkennung, sowie eine für Schalen und Flaschen. Die Sensoren sind sowohl im Hygiene- als auch im Washdown-Design mit Schutzart IP 69K und proTect+ Dichtigkeitskonzept verfügbar und damit vor allem für Anwendungen in der Lebensmittelverpackung geeignet. Da die Schwachstelle Reflektor eliminiert wurde, profitiert der Anwender von einer erhöhten Prozesssicherheit.

INFO S | K O NTA K T Baumer Electric AG Hummelstrasse 17 CH-8500 Frauenfeld Telefon +41 (0)52 728 11 22 www.baumer.com sales.ch@baumer.com

46 maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

Neue Edelstahl-Servomotoren

Q Die Serie AM8800 ergänzt die hochdynamischen Servomotoren der neuen Beckhoff-Baureihe AM8000 um eine Variante in Edelstahlausführung. Die Edelstahlmotoren sind vollständig im «Hygienic Design» gestaltet, in extrem rauer oder korrosionsgefährdeter Umgebung einsetzbar und speziell für den Einsatz in der Lebensmittel-, Chemie- oder Pharmaindustrie geeignet. Die Motoren der Serie AM8000 benötigen nur noch ein Motoranschlusskabel, statt der bisher üblichen zwei. Die sonst notwendige Feedbackleitung entfällt, da die Geberinformationen digital über zwei Adern der Motorleitung übertragen werden. Die Einkabel-Feedbacktechnologie führt zu einer deutlichen Materialkostenersparnis und reduziert den Montage- und Engineering-Aufwand. Technologisch basiert die Edelstahlmotorserie AM8800 auf der Beckhoff-Mo-

torbaureihe AM8000. Sie wurde jedoch ergänzt um ein komplettes Edelstahlgehäuse in AISI 316L, welches nach FDA-Richtlinien gestaltet wurde, und eine Motorwelle aus Edelstahl. Die Baureihe umfasst drei Baugrössen mit je drei Baulängen. Der Leistungsbereich bewegt sich von 1 bis 8 Nm Stillstandsdrehmoment. Durch eine optimale Anbindung der Statoren an das Edelstahlgehäuse konnte die Leistungsreduktion gering gehalten werden. Dies ist bemerkenswert, da die Motoren ohne zusätzliche Kühlung eingesetzt werden und die Wärmeleitfähigkeit von Edelstahl um ca. das 14-fache niedriger ist als bei dem Aluminiumgehäuse des Motors in Standardausführung. Zur Temperaturüberwachung sind alle Servomotoren AM8000 mit einem Sensor ausgestattet, der die Daten über die Einkabelleitung an den Drive weitergibt.

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NEW S & T R EN D S A D V ERT O R I A LS

Gelbes Band symbolisiert 4-fache Sicherheit

Mit einem neuen Markenauftritt unterstreicht Pilz seinen Anspruch als Lösungsanbieter für alle Automatisierungsaufgaben.

Q Auf der letztjährigen SPS/IPC/DRIVES in Nürnberg stellte Pilz seinen neuen Markenauftritt erstmals der Öffentlichkeit vor. Mit neuen Anzeigenmotiven und Erscheinungsbild unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch als Lösungsanbieter für die industrielle Automatisierung. Auffallendste Änderung: Das Markenzeichen von Pilz, der gelbe Pfeil, wurde dreidimensional und dynamisch erweitert zu einem gelben Band, das sich durch alle gedruckten und digitalen Medien zieht. Es umspannt, verbindet oder kombiniert die Komponenten, Systeme und Dienstleistungen, die Pilz heute anbietet. Der Auftritt mit neuem Farb- und Fotokonzept arbeitet mit reduzierten, kühlen Farben in einem blaugrauen Farbschema. Der neue Markenauftritt versinnbildlicht die vierfache Sicherheit in der Automation, die Pilz seinen Kunden bietet: Technisch, persönlich, ökologisch und wirtschaftlich. Technische Sicherheit, weil Sicherheit von Maschinen und Anlagen immer Bestandteil der Produkte und Lösungen von Pilz ist. Persönliche Sicherheit, weil sich Kunden auf eine professionelle Beratung und individuelle Abwicklung verlassen können. Die ökologische Dimension steht für energieeffiziente Produkte und umweltfreundliche Applikationen, weil die Umsetzung umweltschonender Anwendungen stets erste Priorität hat. Die wirtschaftliche Dimension schliesslich beinhaltet effiziente Produktionsabläufe und die Investitionssicherheit von Systemlösungen von Pilz. Das Unternehmen erweitert so den Begriff Sicherheit über das rein Technische hinaus. «Automatisch richtig» lautet der kommunikative Leitgedanke hinter dem neuen Markenkonzept. «Wenn sich ein Unternehmen nach einer Lösung für seine Automatisierungsaufgaben umschaut, trifft es mit Pilz in jedem Fall die richtige Entscheidung – ob es eine sichere Lösung braucht oder

nicht», verdeutlicht Horst-Dieter Kraus, Leitung Marketing-Kommunikation bei Pilz, die Idee hinter dem neuen Markenauftritt. Das Automatisierungsunternehmen hat sich durch innovative Produkte zu einer der starken Marken in der Industrie entwickelt. Weltweit gilt Pilz heute als Synonym für Sicherheit in der industriellen Automatisierung: Pilz = gelb = Sicherheit. Aktuell gehört Pilz zu den führenden Marken in Deutschland mit einem Eintrag im «Deutsche Standards – Marken des Jahrhunderts», dem Standardwerk für die deutsche Markengeschichte. In den letzten Jahren hat das Unternehmen, zum Beispiel mit der Einführung des Automatisierungssystems PSS 4000, sein Leistungsspektrum erweitert und bietet heute ein umfangreiches Portfolio an Lösungen für die gesamte Automation an.

INFO S | K O NTA K T

Sichere Positionierung hochkomplexer Kleinteile Q Die Endreinigung komplizierter Baugruppen und Kleinteile erfolgt nicht nur in der optischen Industrie immer häufiger mit Plasmaverfahren. Wesentlich für ein optimales Ergebnis dabei ist, dass die Teile genau positioniert werden und gleichzeitig die Oberfläche des Reinigungsbehältnisses minimiert wird. Metallform Wächter konzipierte für rund 9x6x3 mm grosse Endstoppteile Werkstückträger, die diese Anforderungen optimal erfüllen. Die zunehmende Miniaturisierung von Bauteilen stellt nicht nur an die Reinigung selbst, sondern auch an die Werkstückträger besondere Anforderungen. Denn einerseits müssen die Teile häufig definiert positioniert und sicher gehalten werden. Andererseits müssen sowohl die Anlagepunkte als auch die Oberflächen des Werkstückträgers sehr filigran sein, damit ein bedarfsgerechtes Ergebnis gewährleistet ist. Sowohl die Werkstückträger als auch die Kommissionshorde besteht aus rostfreiem Edelstahl mit elektropolierter Oberfläche. Das hochwertige Material gewährleistet eine lange Lebensdauer der Hordensysteme und schliesst eine Verschmutzung vom Werkstückträger auf das Bauteil aus.

Durch die sorgfältige Verarbeitung und stumpfe Verschweissung weisen die Reinigungsbehältnisse keine scharfen Kanten oder Ecken auf, die beim manuellen Bestücken Verletzungen verursachen könnten.

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Spannverbindungen Q Bei Bandförderanlagen und Umlenktrommeln treten nebst dem zu übertragenden Drehmoment durch die Gurtzüge grosse Radiallasten und Biegemomente auf. Diese zusätzlichen Belastungen müssen von den Spannverbindungen sicher übertragen werden. Zur Auslegung derartiger Verbindungen müssen die zusätzlichen Belastungen hinsichtlich der Trommelwellendurchbiegung, der zusätzlichen Pressungen auf Trommelwelle und Trommelboden, sowie die in der Spannverbindung selbst auftretenden Spannungen berücksichtigt werden. Spannsatz, Welle und Trommelboden müssen aufeinander abgestimmt werden. Speziell für derartige Anwendungen hat die Firma RINGFEDER zwei neue Spannsatzbaureihen entwickelt: RfN 7012.2 und RfN 7515. Diese Spannsätze sind hinsichtlich der auftretenden Belastungen bezüglich Materialfestigkeit, Inner-Spannungen,

Schrauben und Oberflächenqualität optimiert und auch nach langer Einsatzdauer leicht lösbar. Bei Beachtung aller Kriterien sind Trommelbefestigungen mit Spannverbindungen dauerfest. Die hier dem Anwender zur Verfügung stehenden Vorteile erlauben den Anforderungen entsprechende Konstruktionen und dadurch Wettbewerbsvorteile.

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Pilz lndustrieelektronik GmbH Gewerbepark Hintermättli CH-5506 Mägenwil

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N E WS & T R E N D S A D V E RT O R IA L S

Höhere Produktivität mittels schneller Diagnose

Q Die modulare Sicherheitssteuerung samos® PRO von Wieland Electric kann jetzt optional an ein intelligentes Touchpanel angeschlossen werden, mit dem im Störfall Hardware-Fehler und deren Ursachen schnell erkannt und identifiziert werden können. Damit wird die Diagnose wesentlich erleichtert und die Verfügbarkeit der Maschine beziehungsweise Anlage erhöht. Das Visualisierungs-Komplettpaket samos® PRO SP-VISUAL-SET enthält ein 3,5”-TFTTouchpanel, Kabel und USB-Stick mit Applikations-Software. Nicht nur die Anforderungen an die Sicherheitstechnik werden im Maschinenund Anlagenbau immer höher, auch an die Verfügbarkeit sind die Erwartungen extrem hoch. Im Störfall oder bei Wartungsarbeiten ist es deshalb wichtig, dass Diagnosedaten schnell und unkompliziert ausgelesen und weiterverarbeitet werden können. Diese Optionen erfüllt ein intelligentes Touchpanel für die leistungsfähige Sicherheitssteuerung samos® PRO. Das hochauflösende HMI (Human Machine Interface) kommuniziert über die integrierten seriellen Schnittstellen RJ45 beziehungsweise RS232/RS485 sowie über Ethernet 10/100BaseT zum Beispiel für Modbus TCP und Ethernet IP. Es visualisiert den aktuellen Zustand der Maschine mit allen programmierten Sicherheitsfunktionen, zeigt Ein- und Ausgänge an, verwaltet Alarme und signalisiert diese und erzeugt Rezepte. Bei Alarm werden Aktionsbilder sichtbar, die Hinweise auf eine mögliche Lösung des Problems geben. Das Display kann neben der Anzeige der Alarmliste auch E-Mails versenden, um zum Beispiel Instandhaltungspersonal zu benachrichtigen. Durch die integrierte Webserver-Funktionalität hat der Anwender weltweit Zugriff auf die projektierten Daten. Für das HMI wurde eine vollständige Beispielapplikation programmiert, mit deren Hilfe der Anwender seine Anwendung schnell konfigurieren kann.

Das TFT-Touchpanel QVGA 3,5’’ bietet mit 65k eine brillante Farbdarstellung und hat eine Auflösung von 320x240 Pixel. Es wird an die Sicherheitssteuerung samos® PRO über mitgelieferte Kabel angeschlossen. Das Display kann werkzeuglos mittels innovativer 22-mm-Einlochbefestigung und Befestigungsclips am Schaltschrank einfach und schnell befestigt werden und ist bei Bedarf auch mobil einsetzbar. Für USBStick oder Tastatur stehen eine USB- und Mini-USB-Schnittstelle zur Verfügung. Das komplette Visualisierungspaket mit Display, Kabeln, USB-Stick inklusive Applikationsprogramm trägt die Bezeichnung samos® PRO SP-VISUAL-SET.

Multitouch-Panel bietet grösstmögliche Flexibilität Q Die neuen Beckhoff-Control-Panel- und Panel-PC-Baureihen CP2xxx und CP3xxx zeichnen sich durch ein modernes Bedienkonzept mit Multitouch-Display sowie zeitgemässes, elegantes Gerätedesign aus. In der Ausführung als Einbau- oder Tragarmgeräte sind die Panels aus Aluminium und Edelstahl äusserst robust und für den Einsatz unter rauen industriellen Bedingungen ausgelegt. Neben den klassischen Displaygrössen im Format 4:3 stehen auch Widescreen-Panel in verschiedenen Grössen und Auflösungen zur Auswahl. Auch für Single-Touch-Anwender bietet die neue PanelGeneration zahlreiche Vorteile wie zum Beispiel ein optimiertes Preis-Leistungs-Verhältnis mit Einsparungen bis zu 28 Prozent zu den bisherigen Geräten. Durch Smartphones und Windows 7 werden Multifinger-

Touchscreens immer populärer. Um diese Technologie auch für industrielle Anwendungen verfügbar zu machen, hat Beckhoff seine 1995 in den Markt eingeführten Control-Panel-Serien durch die Baureihen CP2xxx und CP3xxx ergänzt. Die vollständig neu konstruierten Panels ermöglichen neue, innovative Visualisierungskonzepte mit intuitiver Bedienung und verbinden elegantes Design in robuster Bauform. Die neuen Control-Panel- und PanelPC-Serien sind in verschiedenen Displaygrössen und Formaten erhältlich. Neben den modernen Widescreen-Formaten werden auch die klassischen 4:3-Formate unterstützt. Dadurch können Anwender ihre bestehenden HMI-Lösungen einfach ohne weiteren Aufwand auf die neuen Geräte portieren.

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Unsere Stärken

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DOSSIER

Volle Durchgängigkeit Die VISI-Software erlaubt dem Formenbauer, mit dem System durchgehend zu konstruieren und zu fertigen. Darüber hinaus weiss die Software auch bei der Datenerfassung von Kunststoffteilen mit einem ComputerTomografen zu überzeugen.

Oberflächentechnik | Härten

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Keramik-Coatings verbessern Korrosions- und Verschleissfestigkeit von Metallteilen Mit keramischen Beschichtungen das Eigenschaftsprofil metallischer Bauteile zu optimieren, erweist sich in vielen Fällen als überaus erfolgreich. Häufig sind es Verschleissprobleme oder steigende Forderungen an den Korrosionsschutz, die Konstrukteure, Zulieferer und Werkzeugbauer an keramische Schichten denken lässt.

Neue Generation der Spritzgiesssimulation Die Spritzgiesssimulation ist nicht mehr nur auf die Phase der Artikelentwicklung begrenzt, sondern kann darüber hinaus während der Werkzeugentwicklung, Abmusterung, Identifikation von Prozessfenstern und Trouble Shooting in der Produktion unterstützen.

Flexible Arbeitszeit Es ist wenig wirtschaftlich, Arbeitnehmer bei schwacher Auftragslage mit wenig wertschöpfenden Arbeiten zu beschäftigen und bei hoher Auslastung nicht nur die Überstunden, sondern auch noch den Zuschlag auf diese Stunden zu bezahlen.

Der umweltschonende Unterschied Chemisch hergestellte Überzüge auf Aluminiumoberflächen sind Konversions- oder Umwandlungsschichten, die durch die Reaktion der Aluminiumoberfläche mit den Bestandteilen der Behandlungslösung entstehen.

Mehr Gestaltungsfreiheit für Konstrukteure Für alle Konstrukteure, Instandhalter und Maschinenbauer, die Sonderteile selbst herstellen oder spritzgegossene Kleinserien schnell und ab Losgrösse eins benötigen, hat es ein passendes Angebot. Kunststoffe schweissen mit Licht Die Frage, wie Kunststoffteile sich möglichst gut und dauerhaft verbinden lassen, beschäftigt die Experten, seitdem es diese Werkstoffe gibt.

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Q Filtration und Siebung

Q Gleitlager

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Q Feinblech Q Gravuren/Beschriftungen

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Q Industrie- und Gewerbebau

TYP AG, Ritterquai 27, CH-4502 Solothurn Tel. +41 (0)32 625 58 58 Fax +41 (0)32 622 72 40 www.typ-gummi-tgw.com info@typ-gummi-tgw.ch

De Meeuw AG Wiesenstrasse 1, 9463 Oberriet Tel. +41 (0)71 763 70 20 Fax +41 (0)71 763 70 25 www.demeeuw.ch, info@demeeuw.ch

Q Härtesäcke – Metallfolie EFD Dosiertechnik CH-7324 Vilters SG Tel. +41 (0)81 723 47 47 Fax +41 (0)81 723 71 09 www.dosiertechnik.ch/info@dosiertechnik.ch

Q Härte- und WärmeBehandlungsanlagen Häberli Härterei- und Werkstofftechnik AG Jägerweg 20, CH-3097 Bern-Liebefeld Tel. +41 (0)31 971 73 30 Fax +41 (0)31 971 73 49 haertetechnik@bluewin.ch

Q Industrieöfen/Wärmeschränke

Girmatic AG

Badstrasse 14 CH-8590 Romanshorn Tel. +41 71 466 15 15 Fax +41 71 466 15 00 www.girmatic.ch, info girmatic.ch

Hydraulik

Pneumatik

Q Hebebühnen-Warenlifte

Q Industrielle Automation

Elektronik

Q Hydraulik, Schläuche und Verschraubungen

Q Heizbänder/-kabel/-matten/ -platten/-schläuche

Q Hochhitzebeständiger Kitt – Thermoguss 2000 EFD Dosiertechnik, CH-7324 Vilters SG Tel. +41 (0)81 723 47 47 Fax +41 (0)81 723 71 09 www.dosiertechnik.ch, info@dosiertechnik.ch

Q Honen/Kreuzschleifen Flexibler Kleinbetrieb empfiehlt sich für

Kreuzschleifen (Honen), ø 3-250 x 3000mm Klein- und Grossserien Suhm GmbH Schiffmühlestrasse 17b 5417 Untersiggenthal Tel. 056/282 17 70, Fax 056/282 17 92 www.suhm-mechwerk.ch info@suhm-mechwerk.ch

Q Hydraulik ATP Hydraulik AG Aahusweg 8, CH-6403 Küssnacht am Rigi Tel. +41 (0)41 799 49 49 Fax +41 (0)41 799 49 48 www.atphydraulik.ch, info@atphydraulik.ch NT HYWAG AG Hochdruckhydraulik, Fabrikweg 1 CH-8634 Hombrechtikon Tel. +41 (0)55 254 54 74 Fax +41 (0)55 254 54 75

Q Infrarot-Wärmestrahler ABECON AG ZÜRICH Friesenbergstrasse 108, CH-8055 Zürich Tel. +41 (0)44 451 14 00 Fax +41 (0)44 451 20 22 www.abecon.ch, info@abecon.ch

Q Industriebedarf

TECALTO AG Rautistrasse 58, 8048 Zürich Telefon 044 404 58 58 Telefax 044 404 58 00 info@tecalto.ch, www.tecalto.ch

Q Industrieumzüge

Q Industrie-PC‘s und Displays

Q Hydraulik-Schnellservice hydroline-service ag, Kälte- und Klimatechnik Kohlestrasse 12, CH-8952 Schlieren Tel. +41 (0)44 730 87 10 Fax +41 (0)44 730 87 19 www.hydroline-service.ch kontakt@hydroline-service.ch

Q Hydraulikzylinder

Spectra (Schweiz) Gewerbestrasse 12 a 8132 Egg / ZH Tel. 043 277 10 50 info@spectra.ch www.spectra.ch Q Industrielle Automation Unser Team macht den Unterschied! Rockwell Automation AG Buchserstrasse 7 5001 Aarau Tel. 062 889 77 77 Fax 062 889 77 28 www.rockwellautomation.ch E-Mail: csc.ch@ra.rockwell.com

maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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S A C H R E G IS T E R BEZUGSQUELLEN

Q Kabelkonfektion

Q Laserschneiden

Kompressoren Vakuum Gebläse Service Engineering Aufbereitung interconnecting systems

• • • • •

Einzelkabel/-litzen Litzengarnituren Baugruppen GesamtlĂśsungen Montage

Amriswilerstrasse 82 8589 Sitterdorf

Tel. 071 424 29 90 www.confecta.ch

Q Kälte- und Klimatechnik hydroline-service ag Aeroquip-/Eaton-Vertretung Kohlestrasse 12, CH-8952 Schlieren Tel. +41 (0)44 730 87 10 Fax +41 (0)44 730 87 19 www.hydroline-service.ch kontakt@hydroline-service.ch

KAESER Kompressoren AG

-

8105 Regensdorf

Tel. 044 871 63 63 Fax 044 871 63 90 www.kaeser.com info.swiss@kaeser.com

Kolben- und Schraubenkompressoren, Druckluftaufbereitung, DruckluftzubehÜr, Märwilerstrasse 43, CH-9556 Affeltrangen Tel. +41 (0)71 918 60 60 Fax +41 (0)71 918 60 40 www.prematic.ch, info@prematic.ch

Q Kupplungen/Schnellverschlßsse/ Druckmessgeräte Wieland + Oertli AG, CH-8308 Illnau Tel. +41 (0)52 346 14 88 Fax +41 (0)52 346 10 86 www.wieland-oertli.ch service@wieland-oertli.ch

Q Lager-/Archivierungssysteme

Q Klettverschluss-Systeme

/DJHUWHFKQLN DXIGLH6LHEDXHQN|QQHQ )2&2/DJHUXQG)|UGHUWHFKQLN$*$HVFK 7HOHIRQ    7HOHID[    (PDLO LQIR#IRFRFK  ,QWHUQHW  ZZZIRFRFK

Telefon 062 789 75 95, www.servatechnik.ch

Q Kondensatableiter Q Kompressoren und ZubehĂśr airtag engineering AG Drucklufttechnik und Anlagenbau HĂślzliwisenstrasse 5, CH-8604 Volketswil Tel. +41 (0)43 399 30 20 Fax +41 (0)43 399 30 21 mail@airtag.ch

HW-Regale AG, Lagertechnik Riedgrabenstrasse 10, CH-8153 Rßmlang Tel. +41 (0)44 817 60 50 Fax +41 (0)44 817 24 34 Filiale: Säntisstrasse 9, CH-9030 Abtwil Tel. +41 (0)71 311 29 35 Fax +41 (0)71 311 23 55

t Blechbearbeitung t Laserschneiden t Roboterschweissen t Behäusebau

SCHWARZ AG FEINBLECHTECHNIK 056 297 16 16 info@schwarzag.ch www.schwarzag.ch

.RPSUHVVRUHQà.§OWHWURFNQHU )LOWHUà*HVDPWV\VWHPH Amblank AG I Holzgasse 18 I 5242 Birr Tel.056 / 444 83 34 I Fax 056 / 444 98 06 www.amblank.ch I info@amblank.ch

Q Kunststoffbearbeitung Novoglas AG, Kunststoffe in Bestform Durisolstr. 10, CH-5612 Villmergen Tel. +41 (0)56 622 24 24 Fax +41 (0)56 622 77 65 www.novoglas.com, info@novoglas.com Filiale ZĂźrich: Tel. +41 (0)44 307 56 74 Filiale Basel: Tel. +41 (0)61 225 42 94

Q Kupplungen Atlas Copco (Schweiz) AG Kompressoren und Druckluftaufbereitung BĂźetigenstrasse 80, CH-2557 Studen Tel. +41 (0)32 374 14 02 Fax +41 (0)32 374 12 97 www.atlascopco.ch kompressoren@ch.atlascopco.com

Widmer AG Lagertechnik Frauenfelderstrasse 33 CH-8555 MĂźllheim Tel. +41 (0)52 763 35 35 Fax +41 (0)52 763 35 36 info@widmertools.ch

Q Laserbeschriftung

54 maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.


SA C H R EG I S T ER BEZU G S Q U ELLEN

Q Lineartechnik

Q Materialprüfung

Q Metallspritztechnik

Q Normalien Zylinderstifte, Lochstempel, Auswerferstifte, Führungsbolzen, Mess-Stifte, Bohrbüchsen Alfonso S.A. ch. Louis-Hubert 2, CH-1213 Petit-Lancy Tel. +41 (0)22 3 44 51 20 Fax +41 (0)22 345 43 00 www.alfonso-sa.ch, alfonso@alfonso-sa.ch

Q Oberflächentechnik info@amsler.ch www.amsler.ch

Q Lochstempel/ Formenbaunormalien E. Ramseier – Werkzeugnormalien AG Dübendorfstrasse 27 CH-8602 Wangen Tel. +41 (0)44 834 01 01 Fax +41 (0)44 834 02 00 www.ramseier-normalien.ch ramseier@ramseier-normalien.ch

Q Mechanische Bearbeitung Humech AG Gewerbe Seeben, CH-8460 Marthalen Tel. +41 (0)52 319 15 55 Fax +41 (0)52 319 16 34

Q Messebauer

Q Montage DKM, Althau 1, CH-5303 Würenlingen Tel. +41 (0)56 290 00 05 Fax +41 (0)56 290 00 06 dkm@bluewin.ch

Iten Galvanik AG Bernstrasse 6, CH-8964 Rudolfstetten Tel. +41 (0)56 633 43 43 Fax +41 (0)56 633 84 58 www.iten-galvanik.ch, info@iten-galvanik.ch

Q Öl(nebel)abscheider

Q Montagetechnik

Q Logistikzentrum Lestoprex AG Kronenstr. 11, CH-8735 St.Gallenkappel Tel. +41 (0)55 284 51 51 Fax +41 (0)55 285 51 53 www.lestoprex.ch, mail@lestoprex.ch

Q Pneumatik-Komponenten, Garagen- und Luftdienstgeräte/ Manometer und Ventile Q Messtechnik

Q Nivellierschuhe und -elemente

Q Löten im Durchlaufofen Grenacher Metall AG Metallwarenfabrik, CH-5275 Etzgen Tel. +41 (0)62 867 20 00 Fax +41 (0)62 867 20 01 www.grenacher-metall.ch info@grenacher-metall.ch

stops vibrations

AZE Handels + Vertriebs AG Sihlquai 278, Postfach, CH-8031 Zürich Tel. +41 (0)44 272 76 11 Fax +41 (0)44 271 10 88 www.aze.ch, info@aze.ch

Q Präzisionstrennautomat/ Präzisionskreissägeautomat

Q Magnete HEIL Magnet-+Werkzeugtechnik Blegistrasse 15, CH-6340 Baar-Walterswil Tel. +41 (0)41 760 76 60 Fax +41 (0)41 760 76 65 www.heilmagnet.ch, info@heilmagnet.ch

AirLoc Maschinen-

Q Metall-Servicezenter

aufstelltechnik und Schwingungsisolation

Q Maschinenhandel AirLoc Schrepfer AG Industriestrasse 2 CH-8618 Oetwil am See Telefon +41 44 929 77 00 Fax +41 44 929 77 10 www.airloc-schrepfer.com info@airloc-schrepfer.com

Werkzeugmaschinen Kon. + CNC +AW+ Maschinen GmbH, CH-6110 Wolhusen Tel. +41 (0)41 490 11 11 Fax +41 (0)41 490 27 20 Natel +41 (0)79 730 11 11

Q Maschinenschutzabdeckungen

Q Pressen

SWISS TECHNOLOGY

Lestoprex AG Kronenstr. 11, CH-8735 St.Gallenkappel Tel. +41 (0)55 284 51 51 Fax +41 (0)55 285 51 53 www.lestoprex.ch, mail@lestoprex.ch

Maschinenverkleidungen · Maschinenunterbauten Werkmeisterkabinen · Profile und Komponenten

SYMA-SYSTEM AG Systemverkauf / Tronic Panoramastrasse 19 9533 Kirchberg/SG Tel. 071 932 32 32 tronic@syma.ch

Q Metallspritzanlagen FEHR Oberflächentechnik AG Industriestrasse 36, CH-8108 Dällikon Tel. +41 (0)44 844 26 64 Fax +41 (0)44 844 54 40 www.fehr-oberflaechen.ch fehrag@active.ch

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Moderne Pressentechnologie www.schmidttechnology.ch Telefon 031 755 40 71 Q Profile

K-Profile AG Bisrütistrasse 3, CH-9220 Bischofszell Tel. +41 (0)71 424 26 40 Fax +41 (0)71 424 26 49 www.k-profile.com, info@k-profile.com

Fax 071 932 32 33 www.syma.ch

maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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S A C H R E G IS T E R BEZUGSQUELLEN

Q Rohr- und Profilbiegemaschinen Rohr-ø 4 bis 120 mm Maschinenverkleidungen ¡ Maschinenunterbauten Werkmeisterkabinen ¡ Profile und Komponenten

SYMA-SYSTEM AG Systemverkauf / Tronic Panoramastrasse 19 9533 Kirchberg/SG Tel. 071 932 32 32 tronic@syma.ch

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MEWAG Maschinenfabrik AG Dorfstrasse 51 CH-3457 Wasen Tel. +41 (0)34 437 75 75 Fax +41 (0)34 437 75 76 www.mewag.com mewag@mewag.com

Q Sensoren

SGT Strahlmaschinen AG Ruchstuckstrasse 12 CH-8306 BrĂźttisellen Tel. +41 (0)44 805 52 00 Fax +41 (0)44 805 52 09 www.strahlmaschinen.ch info@strahlmaschinen.ch

Q Sandstrahlmittel

Q Rohr- und Profil-Service

Q PrĂźfmittelĂźberwachung SCS Kalibrierstelle Nr. 038/3D-Messungen SULZER INNOTEC AG, Messlabor 1581, Hegifeldstrasse 12, CH-8404 Winterthur Tel. +41 (0)52 262 58 73 Fax +41 (0)52 262 00 43

Q Pumpen Gysi Pumpen AG CH-1726 Farvagny Tel. +41 (0)26 411 30 71 www.gysi-pumpen.ch info@gysi-pumpen.ch

Q Radialventilatoren ABECON AG ZĂœRICH Friesenbergstrasse 108, CH-8055 ZĂźrich Tel. +41 (0)44 451 14 00 Fax +41 (0)44 451 20 22 www.abecon.ch, info@abecon.ch

Q Räumarbeiten

3TRAUSAK2Ă‹UMTECHNIK M. Strausak & Co. AG Bruggetenstrasse 5, CH-8833 Samstagern Tel. +41 (0)44 786 80 00 Fax +41 (0)44 786 80 01 www.broaching.ch, info@broaching.ch

Fix durch Lasertechnik

Q Sondermaschinen

bei Einzelteil + Serie H.P. Kaysser GmbH + Co. KG Hans-Paul-Kaysser-Str. 8 ¡ 71397 Leutenbach Tel. 07195 188-870 ¡ Fax 07195 188-875

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Q Schaltschränke Ihr Partner fßr industrielle Elektrotechnik.

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Q Rohre und Profile biegen

Q Sicherheitsschuhe im Freizeitlook

Q Schmiermittel Q Spanntechnik

Q Rollen und Räder

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Perfix Apparatebau AG Ruchstuckstrasse 12, CH-8306 BrĂźttisellen Tel. +41 (0)44 805 52 05 Fax +41 (0)44 805 52 09 www.strahlmaschinen.ch info@strahlmaschinen.ch

Cleantec AG Alte Winterthurerstr. 90 CH-8309 NĂźrensdorf Tel. +41 (0)44 836 47 57 Fax +41 (0)44 836 47 58 www.cleantec.ch cleantec@cleantec.ch

Sondermaschinenbau Automatisierung

SCHWARZ AG FEINBLECHTECHNIK 056 297 16 16 info@schwarzag.ch www.schwarzag.ch

Q Reinigungs- und Entfettungsanlagen

Q Reinigungs- und Entfettungsanlagen, Ultraschall

Stockstr. 8, CH-9444 Diepoldsau Tel. +41 (0)71 733 15 73 Fax +41 (0)71 733 18 69 www.rhenatech.ch, rhenatech@paus.ch

Q Rohrbiegen

BRUNOX AG WEMAS – J.-P. Mathez & Cie CH-2720 Tramelan Tel. +41 (0)32 487 43 28 Fax +41 (0)32 487 44 43 www.wemas.ch

Q Sandstrahlanlagen FEHR Oberflächentechnik AG Industriestrasse 36 CH-8108 Dällikon Tel. +41(0)44 844 26 64 Fax +41(0)44 844 54 40 www.fehr-oberflaechen.ch fehrag@active.ch

Rohrbiegerei Bommer AG

Hubstrasse 76 9500 Wil Tel. +41 (0)71 912 40 40 Fax +41 (0)71 912 40 43 www.bommer.ch Rohre und Profile biegen und walzen, von 3 bis 160 mm, eigener Werkzeugbau

56 maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

www.brunox.com

 Tel. 055 285 80-80, Fax -81

Q Schweisskonstruktionen

HANS SIGNER AG 8586 Ennetaach-Erlen Tel. 071 649 11 11 Fax 071 649 11 22 www.signerag.ch LASER- und Wasserstrahlschneiden, CNC- Stanzen, Abkanten bis 7 m, Schweisskonstruktionen und mech. Grossbearbeitung bis 30 t StĂźckgewicht.

Q Schwingungsmessgeräte Mßller-Technik AG Buchsweg 2, CH-3052 Zollikofen Tel. +41 (0)31 901 02 03 Fax +41 (0)31 901 03 09 www.muellertechnik.ch info@muellertechnik.ch RoViTec GmbH, Auswuchttechnik Studbachstrasse 16, CH-8340 Hinwil Tel. +41 (0)43 843 13 13 Fax +41 (0)43 843 13 00 www.rovitec.ch, rovitec@bluewin.ch

Q Spannwerkzeuge

Lestoprex AG Kronenstr. 11, CH-8735 St.Gallenkappel Tel. +41 (0)55 284 51 51 Fax +41 (0)55 285 51 53 www.lestoprex.ch, mail@lestoprex.ch Präzisionswerkzeuge Aussergrßtstrasse 2 CH-6319 Allenwinden Tel. (d+e) + 41 (0) 41 727 27 27 www.triag.com Fax + 41 (0) 41 727 27 99 E-Mail: office@triag.ch


SA C H R EG I S T ER BEZU G S Q U ELLEN

Q Spritzgussteile

Q Stellventile

Q Verbindungstechnik

Q Wasserstrahlschneiden

Moderne Pressentechnologie www.schmidttechnology.ch Telefon 031 755 40 71 Q Verpackungen

Q Stahlrohre

Aeberhard AG, CH-9434 Rheineck Tel. +41 (0)71 886 40 00 www.aeberhardag.ch kartonagen@aeberhardag.ch

Q Strahlmittel BBA AG, Schachenallee 29, CH-5001 Aarau Tel. +41 (0)62 824 58 62 Fax +41 (0)62 824 61 40

Q Technische Kunststoffteile

Q Stanz- und Umformtechnik

Novoglas AG, Kunststoffe in Bestform Industriegebiet, Durisolstrasse 10 CH-5612 Villmergen Tel. +41 (0)56 619 70 00 Fax +41 (0)56 619 70 01 www.novoglas.com, info@novoglas.com Filialen: Tel. +41 (0)44 307 36 74, +41 (0)61 225 42 94, +41 (0)31 311 21 63

www.allesausblech.ch

Q Vibrationsmessungen Müller-Technik AG Buchsweg 2, CH-3052 Zollikofen Tel. +41 (0)31 901 02 03 Fax +41 (0)31 901 03 09 www.muellertechnik.ch info@muellertechnik.ch RoViTec GmbH, Auswuchttechnik Studbachstrasse 16, CH-8340 Hinwil Tel. +41 (0)43 843 13 13 Fax +41 (0)43 843 13 00 www.rovitec.ch, rovitec@bluewin.ch

Q Wälzlager

Spanlose Metallumformung Bernstrasse 30, CH-3250 Lyss Telefon ++41 (0) 32 387 39 87

info@allesausblech.ch Q Stapler aller Art Q TeilereinigungsWaschmaschinen Perfix Apparatebau AG Ruchstuckstrasse 12, CH-8306 Brüttisellen Tel. +41 (0)44 805 52 05 Fax +41 (0)44 805 52 09 www.strahlmaschinen.ch info@strahlmaschinen.ch

Q UV/Ultraviolettstrahler ABECON AG ZÜRICH Friesenbergstrasse 108, CH-8055 Zürich Tel. +41 (0)44 451 14 00 Fax +41 (0)44 451 20 22 www.abecon.ch, info@abecon.ch

 044 846 51 11

Q Wärmetauscher

WT Wärmeaustausch Technologien AG Aergerastrasse 10, 1734 Tentlingen Tel. 026 418 06 56, Fax 026 418 06 57 e-mail info@wt-sa.ch, www.wt-sa.ch

Q Wärmetauscher-Stationen

Q UV-Strahler/-Geräte

www.allesausblech.ch Kauf Miete Leasing

www.still.ch

Spanlose Metallumformung Bernstrasse 30, CH-3250 Lyss Telefon ++41 (0) 32 387 39 87

Q Vakuumpumpen und Kompressoren

info@allesausblech.ch

r

maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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SACHREGISTER BEZUGSQUELLEN

Q Werkzeuge und Betriebseinrichtungen CH-3401 Burgdorf Tel. +41 (0)34 445 56 11 Fax +41 (0)34 445 62 00 www.haessig-maschinen.com info@haessig-maschinen.com

Q Werkzeugmaschinen

Q Werkzeug- und Formenbau

Q Werkzeugreparaturen

Q Zahnräder Q Werkzeugbau-Normalien

Hans Christen AG CH-3360 Herzogenbuchsee Tel. +41 (0)62 956 50 50 Fax +41 (0)62 956 50 55 info@cag.ch

E. Ramseier – Werkzeugnormalien AG Dübendorfstrasse 27, CH-8602 Wangen Tel. +41(0)44 834 01 01 Fax +41(0)44 834 02 00 www.ramseier-normalien.ch

Q Zerspanungswerkzeuge für Experten

Q Werkzeuge

Präzisionswerkzeuge Aussergrütstrasse 2 CH-6319 Allenwinden Tel. (d+e) + 41 (0) 41 727 27 27 www.triag.com Fax + 41 (0) 41 727 27 99 E-Mail: office@triag.ch

Lestoprex AG Kronenstr. 11, CH-8735 St.Gallenkappel Tel. +41 (0)55 284 51 51 Fax +41 (0)55 285 51 53 www.lestoprex.ch, mail@lestoprex.ch

Steiner Werkzeugmaschinen AG Wynenmattenweg 1, CH-5722 Gränichen Tel 0041 62 855 0660 Fax 0041 62 855 0669 info@steinermachine.ch www.steinermachine.ch

Service, Handel, Reparaturen, Revisionen DKM, Althau 1, CH-5303 Würenlingen Tel. +41 (0)56 290 00 05 Fax +41 (0)56 290 00 06 dkm@bluewin.ch

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Aeberhard AG

11

Furter + Co. AG

22

Max Mitschjeta AG

30

39

BAMAG Maschinen AG

35

GERSAG Krantechnik AG

16

Mostec AG

38

Wegmüller AG

UG 1

Bauberger AG

50

Gysi Pumpen AG

14

Müller Biegetechnik

50

Wekatex Handels GmbH

34

Betschart AG

UG 2

Hermle (Schweiz) AG

27

Pantec Engineering AG

4

Wenk AG

13

Biax Maschinen GmbH

15

HKS Fördertechnik AG

28

Primus Transportgeräte AG

29

Bibus AG

UG 3

HME-Technologies GmbH

10

pro-ro handling

Messen

23

Bosch Rexroth AG

50

Huvit GmbH

25

R+W Antriebselemente GmbH

41

50

Brändle Werkzeugmaschinen GmbH

33

IBZ co. Basler Bildungsgruppe

38

Rotax A. Moser

37/40 Control, Stuttgart

21

Bunorm AG

34

IGD Grüter AG

25

Rupp Metalltrend AG

45

Hannover Messe

15

Demelectric AG

24

Innolta AG

SOLO Swiss Group

41

Schüttgutt, Basel

49

Di Santo & Partner GmbH

UG 4

Kaeser Kompressoren AG

31

Steinblock Handling AG

40

Sensor+Test, Nürnberg

35

Egli Federnfabrik AG

3

Kanya AG

19

Styromat AG

50

Erag AG

44

Larag AG

17

Suhner Abrasive Expert AG

Beilagen

12

Estech Industries Holding AG

UG 1

LIDAG Laserbearbeitungszentrum AG

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KNUTH Werkzeugmaschinen GmbH

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Eurebis AG

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Marcel Bützer AG

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Martin Hänssler

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Troax Schweiz AG

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58 maschinenbau 3/2012 | Das Schweizer Industriemagazin. Seit 1972.

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Univer AG

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Maschinenbau: März Ausgabe 2012