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Der Doosan DL420-3 mit einem 260-kW-13-Liter-Motor.

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Für Dirk Adomat, Geschäftsführer von der O & K Hamburg GmbH konnte den Motor des Doosan Radladers gut als Verkaufsargument einsetzen.

Überzeugender Radlader dank leistungsfähigem Motor Helmut Lüder ist der Geschäftsführer der H. Lüder GmbH und Eigentümer des Geländes am Firmensitz Uetersen, auf dem sich Schuttberge erheben. Dirk Adomat wiederum ist Geschäftsführer von O & K Hamburg Baumaschinen. Er hat Lüder kürzlich einen Doosan Radlader für seinen Recyclingbetrieb verkauft. Lüder verarbeitet Schutt von Abrissunternehmen in Hamburg und dem benachbarten Schleswig-Holstein zu Split und Schotter. Dieses Material kann dann für den Straßenbau und andere Bauzwecke verwendet werden. Lüder und Adomat sind begeistert vom Doosan, als er sich seinen Weg in die Schutthaufen bahnt. „Sehen Sie nur, wie er hineinfährt“, sagt Adomat. Und Lüder stimmt ihm zu: „Er fährt einfach immer weiter.“ Der Radlader hat zwei Aufgaben: Er positioniert den Schutt so, dass ein Bagger ihn Helmut Lüder, Geschäftsführer wurde beim Radladerkauf durch den eingesetzten Motor überzeugt.

problemlos in den Brecher laden kann, und er lädt den Split und Schotter, den das Unternehmen verkauft, auf die Kipper, die das Material abtransportieren. Die H. Lüder GmbH wurde 1963 von Helmut Lüders Vater, der ebenfalls Helmut heißt, als Abbruch- und Erdbauunternehmen gegründet. Das Recycling, welches inzwischen rund 60 % des Geschäftes ausmacht, kam später hinzu. „Wir fingen 1994 mit dem Recycling an“, sagt Lüder. „Wir recyceln Beton, Asphalt und Bauschutt und sondern Metalle, Kunststoff, Dachpappe und Glas aus, die anderswo verwertet werden. Insgesamt verarbeiten wir rund 150.000 t pro Jahr.“ Im vergangenen Jahr hat er zwei wichtige Maschinen auf seinem Gelände ersetzt: den Brecher und den Radlader. Für ihn stand fest, dass diese Maschinen Scania-Motoren haben mussten. „Unsere Beziehung zu Scania reicht bis 1988 zurück, als die Ära des luftgekühlten LKW-Motors zu Ende ging“, erinnert er sich. „Die LKW schienen eine solide, robuste Konstruktion zu haben und sind seither bei uns im Einsatz.“ Er sei der Marke wegen des geringen Reparaturbedarfs treu geblieben. Als Lüder sich nach einem neuen Brecher umsah, entschied er sich für einen Kleemann Mobirex MR122Z mit einem 359-kW-12-Liter-Motor von Scania – den „Bentley der Industrie­motoren“, wie er ihn nennt. Und als er einen neuen Radlader benötigte, wählte er den Doosan DL420-3 mit einem 260-kW13-Liter-Motor aus gleichem Hause. „Ich muss gestehen, dass es der Motor war, der mich überzeugte“, sagt er. Die meisten Leute würden Maschinen nicht

wegen des Motors auswählen, erklärt Adomat. Sie würden eher auf den Kraftstoffver­ brauch und die Betriebskosten achten. Doch der Motor überzeugt auch in dieser Hinsicht. Mit dem Additiv AdBlue erfüllt der Motor die Abgasnorm der Stufe IIIB und hat zudem einen niedrigen Kraftstoffverbrauch. Adomat sagt, der normale Verbrauch eines vergleichbaren Radladers betrage 17 bis 27 Liter pro Betriebsstunde, doch der DL420 verbrauche nur 12 bis 22 Liter. Alle großen Doosan Radlader, die in Europa vertrieben werden, sind inzwischen mit den Motoren des Herstellers ausgerüstet. Doch trotz aller Vorteile des Motors würde es wenig nützen, wenn Doosan ihn nicht in einem überzeugenden Gesamtpaket untergebracht hätte. Viktor Widmer fährt die Radlader von Lüder seit zehn Jahren. Er ist begeistert von dem neuen Fahrzeug, das er seit zwei Monaten fährt. „Er hat alles, was man braucht“, sagt er. „Er ist leistungsstark, fährt ruhig und das Getriebe ist gut auf den Motor abgestimmt.“ Widmer gefällt es, dass die Räder nicht durchdrehen, wenn er mit abgesenkter Schaufel in einen Schutthaufen hineinfährt, sondern dass er problemlos weiterfahren kann, bis die Schaufel voll ist. „Ich mag auch den Sound des Motors“, fügt er dann noch hinzu. „Er ist sehr angenehm.“ Bilder: Thomas Müller info www.scania.de

B4 102/ 202

Viktor Widmer, seit 17 Jahren Mitarbeiter bei Lüder ist begeistert, dass das Getriebe gut auf den Motor abgestimmt ist.


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