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Stadtgeschehen

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Stars und Sterne, Tops und Flops

Starfriseur ist tot Im Alter von 76 Jahren erlag Udo Walz im November seinem langjährigen Diabetesleiden. Dabei dachte er auch kurz vor seinem Tod nicht ans Aufhören. Seinen Beruf hat er bis zum Schluss mit Leidenschaft ausgeübt und stilsicher beraten. Auf sein Talent vertrauten unter anderem Romy Schneider, Gwyneth Paltrow, Sarah Connor, Heidi Klum, Angela Merkel und Wladimir Putin. In seinem Potsdamer Salon in der Friedrich-Ebert-Straße kann man sich auch nach seinem Tod weiterhin von Profis frisieren lassen.

Kulturprofi an der Spitze Der Förderkreis des Hans Otto Theaters hat eine neue Vorsitzende. Nach dem ehemaligen Rektor der Filmhochschule Babelsberg Dieter Wiedemann übernimmt Katja Dietrich-Kröck die Spitze. Die Potsdamerin ist keine Unbekannte in der Kulturszene der Stadt. Unter anderem ist sie vielen als DJ Katjuscha ein Begriff. Darüber hinaus hat Katja Dietrich-Kröck auch den Kunstraum geleitet und war Mitglied des Rates für Kunst und Kultur. Als Ziele ihrer neuen Tätigkeit hat sie unter anderem die Unterstützung der Bürgerbühne und der Jugendtheaterprojekte angekündigt. Foto: Manuela Clemens

Weihnachts-AHA-Effekt Alljährlich bereite ich die Familienweihnachtsgans zu. Eine alternativlose Regel dieser Tradition lautet: Eine Keule gehört mir! Als ich mich im vergangenen Jahr an den festlich gedeckten Tisch setzte, waren aber beide Gliedmaßen bereits verteilt. Nicht an mich. Das hat mich geschockt, denn Nächstenliebe und Kooperationsbereitschaft werden evolutionär bedingt eigentlich mit Kooperation beantwortet. Das klappt sogar in der Tierwelt. Kojote und Dachs gehen z.B. manchmal zusammen auf Erdhörnchenjagd. Der Dachs buddelt die Löcher, lockt die Tiere aus denselben, der Kojote schlägt am Ausgang des Baus zu. Der Dachs darf dann als erster essen. Manchmal frisst der Kojote

Dezember 2020 / Januar 2021 • www.stadtmagazin-events.de

aber auch den Dachs. Soweit würde ich nicht gehen. Aber ich habe in diesem Jahr, in dem viele Menschen solidarisch und kooperativ bereits überfordert sein könnten, einen ausgeklügelten Gänseplan. Ich werde die Keulen bis kurz vor dem Festmahl in Backofenquarantäne belassen und dann persönlich zuteilen. An mich und an den Gast, der bis zum Fest am besten die AHA-Regeln eingehalten hat. Schon Kanzlerin und Weihnachtsmann sagten: „Nur wer artig ist, darf auch Weihnachten feiern.“ EVENTS-Kolumne von Tatjana Meissner

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