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Nr. 1 / 21. Januar 2008

Die Zeitung f端r die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Post

10 Jahre Post Mitarbeitende erinnern sich.

Wirbelwind Edith Mazzanti tanzt in der Boogie-Woogie-Weltelite.

Eine Banklizenz f端r die Post? Die Argumente von J端rg Bucher.

PP

4002 Basel

Die Post


2 Editorial

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Die Post Nr. 1/2008

Liebe Leserin, lieber Leser Emil, der wohl populärste Kabarettist der Schweiz, feierte am 6. Januar seinen 75. Geburtstag. Radio und Fernsehen würdigten den einstigen Postbeamten mit Sondersendungen. Das weckte Erinnerungen. Postmitarbeitende im fortgeschrittenen Erwerbsalter sehen sich unvermittelt an frühere PTT-Zeiten erinnert: Emil bei der Post oder als Beamter im Telegrafenamt. Seine Bühnenszenen sind unverwechselbar aus dem Leben der damals dargestellten Menschen gegriffen. Gute alte Beamtenzeit also? Nein. Die PTT-Reform hatte in den Neunzigerjahren längst begonnen. Spätestens dannzumal wars vorbei mit dem gemächlichen Beamtenleben. Erst seit 10 Jahren arbeiten wir bei der Post in einem eigenständigen Unternehmen. Für uns Grund genug, in einem Dossier auf den historischen Wechsel zurückzublicken. Mitarbeitende, damalige und heutige Chefs sowie Bundesrat Moritz Leuenberger berichten, wie sie den Übergang vom trägen Riesen PTT zur immer beweglicher gewordenen Post erlebt haben. Ausgewählte Meilensteine aus der vergangenen Dekade führen uns drastisch vor Augen, welch enorme Entwicklung die Post in dieser kurzen Zeit durchgemacht hat. Aus Postbenützern wurden Kunden – auch wenn sich der Kundendienst je nach Blickwinkel und Erfahrung nicht immer im Sinne der Mitarbeitenden entwickelt hat. Alle haben hautnah miterlebt, wie sich Neuorganisationen, Grossprojekte, Informatik- und Kundenlösungen in kurzen Zeitabständen abgelöst haben. Wie überall in der Wirtschaft ist der Berufsalltag bei der Post hektischer geworden. Diese Gangart wird sich auch künftig nicht ändern. Denn mit der Revision der Postgesetzgebung und der weiteren Marktöffnung steht die Post erneut vor grossen Herausforderungen. Eines ist aber sicher: Wir Pöstlerinnen und Pöstler werden auch in den nächsten zehn Jahren die Bedürfnisse der Kunden in hoher Qualität erfüllen.

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Aktuell 4 Postgelbe Hilfeleistungen in aller Welt. 2000 ausgewechselte Briefeinwürfe der Schweizerischen Post dienen künftig Postkunden in Ecuador und Aruba.

Hans-Ulrich Friedli, Redaktor

Titelbild: Michel Duperrex

6 Studie sieht die Grundversorgung gefährdet. Die Post weiss ihre Erkenntnisse bei einer vollständigen Öffnung des Postmarktes bestätigt: Ein Restmonopol bleibt die beste Lösung. 8 «Ich setze auf Technologie und Biotechnologie». Rolf Maurer, Anlagespezialist, analysiert die Aussichten für das Börsenjahr 2008.


Inhalt 3

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Die Post Nr. 1/2008

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Hintergrund 10 10 Jahre stetiger Wandel. Die Post ist seit 1998 ein eigenständiges Unternehmen. Langjährige Mitarbeitende und damalige Chefs berichten, wie sie den Wechsel von den PTT-Betrieben zur Schweizerischen Post und zur Swisscom AG erlebt haben. Dazu blicken wir auf wichtige Meilensteine der Post in den letzten zehn Jahren zurück. 16 Die einzige Bank ohne Banklizenz. Jürg Bucher, Leiter PostFinance, freut sich im Interview, dass drei Viertel der Mitarbeitenden der Meinung sind, PostFinance solle eine Banklizenz erhalten.

Leute 18 Ich kenne sämtliche Turnhallen Europas. Edith Mazzanti ist zusammen mit ihrem Ehemann und Tanzpartner Vizeweltmeisterin im Boogie-Woogie in der Oldies-Klasse. 21 Tauchschule auf den Philippinen. Der ehemalige Postmitarbeiter Lorenz Wenger führt heute die Ferienanlage BlueStar in Bohol auf den Philippinen. 23 Sprühendes Temperament. Daniel Caruso verbindet Beruf und Freizeit auf ideale Weise. Die Begeisterungsfähigkeit des PostFinance-Mitarbeiters wirkt ansteckend.

Services 25 Mehr Informatikkurse für das Postpersonal. Postmitarbeitende profitieren ab sofort von einem grösseren Angebot an Informatikkursen. 26 Personalnachrichten. Die viel beachtete Rubrik wird auch in diesem Jahr den gewohnten Platz in der Mitarbeiterzeitung einnehmen. 31 Frankierte Fantastereien. Im Fotomuseum Winterthur ist eine Ausstellung von über 500 Postkarten mit fantasievollen Fotos aus der vorletzten Jahrhundertwende zu sehen.


4 Aktuell

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Die Post Nr. 1/2008

Postteam hat Christkind mächtig geholfen

Schweizer Postgelb rund um den Globus Die Klappen der aussortierten Briefeinwürfe der Schweizerischen Post stehen künftig der Postkundschaft in Übersee offen. 2000 gelbe Blechpöstler gehen nach Ecuador, 60 auf die Karibikinsel Aruba. Text: Michael Flückiger / Bild: César Andrés Farías

Das Christkind und der Weihnachtsmann konnten auch in der vergangenen Adventszeit auf die Unterstützung der Postmitarbeitenden zählen: Sie haben den beiden bei der Beantwortung von genau 16 191 Kinderbriefen geholfen (2006/07: 17 863). Der grösste Teil, nämlich 8904 Briefe, stammte aus der Westschweiz, 3432 Briefe kamen aus dem Tessin, 2485 Briefe aus der Deutschschweiz und 25 aus der rätoromanischen Schweiz. Das fünfköpfige Postteam, das dem Christkind und Weihnachtsmann in Chiasso zur Seite stand, scheute keine Mühe, selbst Briefe mit unvollständigen oder fehlerhaften Absenderangaben zu beantworten. So konnten rund 95 Prozent oder genau 15 369 Kinderbriefe beantwortet und mit einem kleinen Geschenk verschickt werden. 285 Antworten gingen an Kinder im Ausland.

Die Post verstärkt ihr Kulturengagement

Die Schweizerische Post stärkt ihr Kulturengagement und wird neu Hauptsponsorin des internationalen Filmfestivals «Visions du Réel». Im Rahmen ihres Engagements verleiht die Post den mit 20 000 Franken dotierten Filmpreis «Grand prix La Poste Suisse – Visions du Réel». Mit ihrem Sponsoring fördert sie erstklassige Filmveranstaltungen. Als Hauptsponsorin der Solothurner Filmtage, durch ihre Partnerschaft mit dem internationalen Filmfestival Locarno und neu mit dem Westschweizer Festival Visions du Réel unterstützt die Post damit die drei wichtigsten Filmanlässe der Schweiz. Das Festival Visions du Réel findet vom 17. bis 23. April 2008 in Nyon statt.

Der Staatspräsident von Ecuador, Rafael Correa, und Thomas Gut am 22. August 2007 im Regierungspalast in Quito.

«Die Weitergabe der ausgedienten Briefeinwürfe ist eine von vielen Möglichkeiten, die wir nutzen, um nachhaltige Entwicklungshilfe im Postwesen zu leisten.» Thomas Gut, Leiter internationale Netzwerke bei PostMail, pflegt über den in Bern stationierten Weltpostverein (UPU) Kontakte zu Postverantwortlichen aus aller Welt. Daraus ergeben sich immer wieder Entwicklungsprojekte. Mehr Briefe in Ecuador In Ecuador hat der 37-Jährige das dortige Postwesen im Mandat eines Beraters umfassend analysiert. Seine Verbesserungsvorschläge im Leistungserbringungsprozess und beim Verzollungswesen stiessen auf offene Ohren. Dies gilt auch für den Vorschlag, das aus wenigen Poststellen mit limitierten Öffnungszeiten bestehende Annahmenetz aufzurüsten. «Die Post von Ecuador nimmt uns nun gerne gratis und franko 2000 der Briefeinwürfe ab, die wir bis 2010 mit neuen Modellen ersetzen. Das dürfte das Briefvolumen wohl etwas ankurbeln», meint Gut. Den ersten Briefeinwurf, den es in Ecuador überhaupt gibt, übergab er dem Staatspräsidenten gleich persönlich. Nun gilt es die weitere Umrüstung abzuwarten, bis schliesslich 2000 gut erhaltene Briefeinwürfe rückgebaut sind. Die Kosten für die Verschiffung in Containern und die Überführung nach Ecuador übernimmt das dort ansässige Postunternehmen.

Während die ecuadorianischen Briefeinwürfe eine andere Farbe erhalten, belässt Aruba das Postgelb seiner Briefeinwürfe unverändert. Der Zwergstaat (192 km2) in der Karibik unter der Krone der Niederlande hat derartige Behältnisse ausschliesslich in Hotels in Betrieb. Sie werden nun erneuert. «Die Schweizer, die dort in die Ferien gehen, werden in den Lobbies auf das gute alte Postgelb treffen», sagt Gut mit einem Schmunzeln. Und es ist nicht auszuschliessen, dass solche Briefeinwürfe bald auch in Marokko, Bolivien, Bulgarien, Costa Rica und im Kongo ihre Leuchtkraft entfalten – versehen mit dem dort üblichen Logo. Auch das in Südostafrika gelegene Malawi hat neben Ghana, Senegal und Sambia Interesse an Briefeinwürfen angemeldet.

Fruchtbare interne Zusammenarbeit Thomas Gut führt stets ausgedientes Postmaterial wie alte Motorroller, Rollbehälter, Briefeinwürfe, Schliessfachanlagen oder Sortieranlagen im «Angebot» und lässt seine Beziehungen spielen. Er ist froh darüber, dass dieses Material bis zur Weiterverwendung jeweils im ehemaligen Paketzentrum Däniken (AG) zwischengelagert werden kann. Für die postinterne Unterstützung ist Gut dankbar. Ohne diese wären solche Projekte nicht möglich. «Oft erkennen meine Gesprächspartner schnell, mit welch verhältnismässig geringem Aufwand wir nachhaltig Hilfe leisten können. Und das ist auch einer der Gründe, weshalb ich diese Arbeit so erfüllend finde.»

Keine ausgemusterten Briefeinwürfe an Private Die Schweizerische Post gibt keinen ihrer rund 20 000 ausgedienten Briefeinwürfe aus der Hand. Der jüngst als Wettbewerbspreis ausgesetzte Briefeinwurf stellt die Ausnahme dieser Regel dar. Die bis 2010 endgültig aussortierten gelben Botschafter sollen nicht nur vollständig aus dem Strassenbild verschwinden und neuen Imageträgern weichen. Die Post will auch vermeiden, dass Unbedarfte Briefe in zu privaten Briefkästen umfunktionierte Alt-Briefeinwürfe einwerfen.


Aktuell 5

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Die Post Nr. 1/2008

Neue Partnerin im Hypothekengeschäft

Aktion «2xWeihnachten» sammelt 62 000 Pakete

Bei der Vergabe von Hypotheken arbeitet PostFinance künftig mit der Münchener Hypothekenbank zusammen. Die Zusammenarbeit ermöglicht es PostFinance, der Kundschaft interessante Angebote zu machen. Text: Olivier Aebischer

Die elfte Geschenkaktion «2xWeihnachten» der drei Partner Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK), SRG SSR idée suisse und Schweizerische Post ist auch in diesem Jahr auf grosse Solidarität gestossen: Die Mitarbeitenden der Post konnten zwischen dem 24. Dezember 2007 und dem 8. Januar 2008 über 60 000 gespendete Pakete ins Logisitikzenrum des SRK in Wabern weiterleiten. 800 Pakete wurden erstmals in diesem Jahr via Internet bestellt. Rund 600 Pakete wurden von Privaten und Firmen direkt in Wabern abgegeben. Die gesamthaft rund 62 000 Pakete werden in den kommenden Wochen von gegen 700 freiwilligen Helferinnen und Helfer im SRK-Zentrum ausgepackt und sortiert. Im letzten Jahr registrierte die Aktion aufgrund des Jubiläums «10 Jahre 2xWeihnachten» die Rekordmenge von 87 000 gespendeten Paketen. (cg) Durch die Zusammenarbeit mit der Münchener Hypothekenbank erhält PostFinance einen grösseren finanziellen Spielraum, um der Kundschaft noch interessantere Angebote zu machen.

Da PostFinance nicht über eine Banklizenz verfügt, ist sie bei der Vergabe von Hypotheken auf einen Partner angewiesen. Das war bisher die UBS. Weil der Konkurrenzkampf auf dem Hypothekarmarkt in den letzten Jahren deutlich härter geworden ist, sah sich PostFinance nach einer Kooperation um, die ihr günstigere Konditionen bietet. «Dazu verhandelten wir natürlich zuerst mit der UBS sowie mit weiteren Schweizer Anbietern», sagt Jürg Bucher, Leiter von PostFinance (siehe auch unser Interview auf Seite 16). Ein gutes Angebot Keine Schweizer Bank konnte ein so gutes Angebot zur Zusammenarbeit machen wie die Münchener Hypothekenbank. Letztere ist mit einer Bilanzsumme von 32 Milliarden Euro das viertgrösste Kreditinstitut in Bayern. Sie ist genossenschaftlich organisiert und spezialisiert auf die Finanzierung von Wohnimmobilien, unter anderem für die deutschen Volks- und Raiffeisenbanken. «Mit der Münchener Hypo erhalten wir einen grösseren finanziellen Spiel-

raum. Die Angebote für unsere Kunden werden damit interessanter», erklärt Bucher. Zusammenarbeit mit der UBS geht weiter Produktgestaltung, Marketing und Verkauf wickelt PostFinance ab. Die Münchner sind verantwortlich für die Refinanzierung. Sie tragen das Kreditrisiko. Die Reaktionen nach der Ankündigung seien positiv gewesen, sagt Jürg Bucher. Er habe von keiner Seite Einwände gehört. Jürg Bucher will die neue Zusammenarbeit nicht als Misstrauensvotum gegen die UBS verstanden wissen: «Wir behalten die Zusammenarbeit mit der UBS bei den Fonds und in der Kreditkartenverarbeitung bei. Unsererseits erbringen wir für sie Dienstleistungen im Zahlungsverkehr.» Und so exotisch sei der neue Partner in Deutschland nun auch wieder nicht: Vom Flughafen Bern-Belp benötige man lediglich eine Stunde bis München. «Da dauert bereits die Reisezeit im Zug nach St. Gallen länger», sagt Jürg Bucher mit einem Augenzwinkern.

Reka-Rekorde 2007 konnte die Schweizer Reisekasse (Reka) erneut ein Wachstum ausweisen. Mit einem Plus von 3,6 Prozent verkaufte die sie Reka-Checks und Reka-Rail im Wert von 576 Mio. Franken. Mit 1 016 000 Übernachtungen in der Schweiz übertraf die Reka erstmals in ihrer 68-jährigen Geschichte die Millionengrenze. Die im Juni 2006 eingeführte Reka-Card als bargeldlose Ergänzung zum Reka-Check habe die gesteckten Erwartungen übertroffen, teilt die Reka mit. Ende 2007 waren bereits 85 000 Karten im Umlauf, der grösste Teil davon bei der Post. Viele Arbeitgeber würden für die Abgabe von Reka-Geld an ihre Mitarbeitenden schneller als erwartet auf die Reka-Card wechseln. Dank dem gesunden Geschäftsverlauf investierte die Nonprofit-Organisation Reka im Jahr 2007 rund 2,5 Millionen Franken für massiv verbilligte Ferien zugunsten einkommensschwacher Familien. Die Reka wird von Unternehmen und Verbänden der Sozialpartner, des Tourismus und von Coop getragen. (hf)


6 Aktuell

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Die Post Nr. 1/2008

Im Dezember mehr als eine Million Pakete pro Tag

Die Post hat wiederum Millionen von Weihnachtsgaben rechtzeitig unter die Weihnachtsbäume gebracht: Dank dem Einsatz ihrer Mitarbeitenden verarbeitete sie im Monat Dezember bis zum Weihnachtstag rund 15 Millionen Pakete. An den Spitzentagen vom 11. bis 20. Dezember passierten täglich über eine Million Pakete die hochmodernen Anlagen der drei Sortierzentren Daillens, Härkingen und Frauenfeld. Zum Vergleich: An normalen Arbeitstagen durchlaufen durchschnittlich gegen eine halbe Million Pakete die Sortieranlagen der Paketzentren.

PAG: Sozialpartner einigen sich auf Lohnmassnahmen Die Verhandlungsdelegationen der PostAuto Schweiz AG (PAG) und der Gewerkschaften Kommunikation sowie transfair haben sich bei den Lohnverhandlungen geeinigt. Nach drei Runden verständigten sie sich auf eine nachhaltige Lohnerhöhung von 2,2 Prozent für Mitarbeitende unter dem Durchschnittslohn. Mitarbeitende, deren Lohn über dem Durchschnitt liegt, erhalten eine Erhöhung von 1200 Franken sowie eine Einmalzahlung von 1000 Franken. Weiter werden einmalig 0,5 Prozent der Lohnsumme für individuelle, leitungsbezogene Massnahmen eingesetzt.

Ökologisch und nachhaltig Seit dem 1. Januar bezieht die Post ihre Elektrizität zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Das reduziert ihre CO2-Emissionen um acht Prozent. Die Post befindet sich nun in einer guten Ausgangslage, um ihr Reduktionsziel von zehn Prozent bis ins Jahr 2012 bereits früher zu erreichen. Für die Mitarbeiterzeitung, die Kundenzeitung und den Geschäftsbericht verwendet sie FSC-Papier aus nachhaltiger Produktion. Der Geschäftsbericht 2006 gab erstmals über die nachhaltige Unternehmensführung der Post Auskunft. Damit liegt er auf Rang 6 der Rangliste des Instituts für nachhaltiges Management (IFSM), das 250 Geschäftsberichte von Schweizer Unternehmen bewertete.

Studie sieht Gefährdung der Grundversorgung Eine vollständige Öffnung des Postmarktes hätte grosse Auswirkungen auf Grundversorgung und Arbeitsplätze. Zu diesem Schluss kommt eine vom Bund in Auftrag gegebene Studie. Die Post sieht ihre Erkenntnisse bestätigt: Ein Restmonopol bleibt die beste Lösung. Text: Michael Wiget / Bild: Michel Jaussi

müsste für die Finanzierung der Grundversorgung längerfristig der Staat einspringen. Bleibt ein Monopol für Briefe unter 50 Gramm bestehen, könnte die Post mit den Erträgen die Grundversorgung laut der Studie langfristig finanzieren. Zurzeit gilt das Briefmonopol für Sendungen bis 100 Gramm. Im Gegensatz zum europäischen Ausland sind in der Schweiz trotz fairerer Rahmenbedingungen für Private weniger Markteintritte von Konkurrenten erfolgt. Die Post führt das auf ihre konkurrenzfähigen Preise und die hohe Qualität zurück. Die Studie dient nun als Grundlage für die Revision der Postgesetzgebung. Der Bundesrat will 2011 das Briefmonopol von 100 auf 50 Gramm senken. Drei bis fünf Jahre später will er das Parlament über die vollständige Marktöffnung entscheiden lassen. Im ersten Quartal 2008 soll bereits die Vernehmlassung starten. Faire Bedingungen vor Monopolsenkung Die Post begrüsst, dass das UVEK eine Studie zu den Folgen der Marktöffnung vorBei einer vollständigen Liberalisierung könnte die Post legt. Die Studie bildet eine Diskussionsgrundauf regionalpolitische Anliegen nicht mehr eingehen. lage zur weiteren Entwicklung im Postmarkt. Vor der für Anfang 2008 geplanten VernehmZentrales Anliegen der Post ist eine qualitativ lassung des neuen Postgesetzes hat das Departegute und zeitgemässe Grundversorgung im Interment für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommuesse von Bevölkerung und Wirtschaft. Diese nikation (UVEK) eine Studie zu den Folgen der Grundversorgung muss ausreichend finanziert Marktöffnung publiziert. Wettbewerb ist gemäss werden. Die nachhaltigste Lösung dafür ist nach der Studie am ehesten bei der Briefpost in städtiÜberzeugung der Post nach wie vor ein Restmoschen Agglomerationen zu erwarten. Fällt das nopol im Briefmarkt. Briefmonopol ganz, kann die Post gemäss der Eine Senkung des Briefmonopols auf 50 Studie die Grundversorgung nur selbst finanzieGramm bedingt auch die Schaffung fairer Rahren, wenn sie gleiche Bedingungen erhält wie die menbedingungen, die mit jenen der Konkurrenprivate Konkurrenz. Höhere Löhne und bessere ten der Post vergleichbar sind. Das heisst insbeArbeitsbedingungen für die Angestellten der Post sondere eine Angleichung der Arbeitsbedingunwären dann nicht mehr möglich. gen zwischen Privaten und der Post, die Umwandlung der Post in eine AG. Für den Fall Langfristig weniger Arbeitsplätze einer vollständigen Marktöffnung muss zudem Bei einer vollständigen Liberalisierung werde die Grundversorgung wettbewerbsfähig ausgeder Postsektor auf lange Sicht weniger Personen staltet werden. Ansonsten droht der Grundverbeschäftigen, heisst es in der Studie weiter. Auch sorgung laut der Studie ein massives Defizit. auf regionalpolitische Anliegen könnte die Post nicht mehr eingehen. Bleiben die gesetzlichen Die Studie sowie weitere Informationen finden Sie hier: www.post.ch/politik Vorgaben auch künftig auf dem heutigen Niveau,


Aktuell 7

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Die Post Nr. 1/2008

Import: Post übernimmt die Verzollung Die Post ist ab kommendem 1. Oktober für die Verzollung von Importsendungen zuständig. Sie übernimmt diese Aufgabe vom Bund. Die Mehrkosten schlagen sich in höheren Verzollungsgebühren nieder. Der Preisüberwacher kritisiert die Zollverwaltung. Text: Michael Wiget / Bild: Michel Jaussi

Die Post wird für die Abwicklung der Verzollung insgesamt rund hundert neue Mitarbeitende einstellen. Ein Grossteil wurde bereits engagiert. Insgesamt entstehen zusätzliche Kosten von rund 30 Millionen Franken. Um die Mehrkosten zu decken, hat sich die Post mit dem Preisüberwacher auf neue Verzollungsgebühren geeinigt. Der absolut grösste Teil aller Sendungen ist abgabefrei. Die Freigrenze liegt bei fünf Franken Mehrwertsteuer auf Warenwert und Porto. Das entspricht einem Betrag von 65 Franken beziehungsweise von 208 Franken im Falle des verminderten Mehrwert- Mit dem Preisüberwacher vereinbart: neue Verzollungsgebühren steuersatzes für Bücher. ab 1. Oktober; unveränderte Preise für Briefe und Pakete im Inland. Schätzungsweise rund 15 Prozent der importierten Sendungen werden vereinfacht lung ab dem 1. Oktober 2008 statt 10 Franken verzollt. Bei solchen Sendungen bis zu einem neu 18 Franken. Warenwert von 500 Franken kostet diese VerzolKomplette Verzollung Bei Sendungen, deren Wert 500 Franken übersteigt, müssen die Empfängerinnen und EmpfänPreise im Inland ger die komplette Verzollung bezahlen. Diese bleiben gleich werden 35 Franken kosten und voraussichtlich Die Post verzichtet nach Verhandlungen mit dem rund 2,5 Prozent der Sendungen betreffen. Wird Preisüberwacher auf die angekündigte Preiserhödie Verzollung statt per Nachnahme per Rechhung für den Paketversand im Inland. Obwohl die nung bezahlt, kostet sie 30 Franken. Alle abgabePreise nicht kostendeckend sind, wird die Massfreien Sendungen werden wie bisher den Empnahme vorderhand nicht umgesetzt. Somit bleifängern kostenlos zugestellt. Die Verzollungspreiben die Preise bei Paketen und Briefen im Inland gleich. se der Post und ihrer Konkurrenten nähern sich Im internationalen Versand werden gewisse dadurch an. Die von der Post verrechneten Dienstleistungen und Preise angepasst. Für die Gebühren bleiben aber vergleichsweise tief. internationalen Pakete wird die Zahl der Gewichtsstufen von 29 auf sieben reduziert. Die Massnahmen sind ergebnisneutral. Auch für URGENT-Sendungen wird die Preisstruktur vereinfacht. Anstelle des Mengenrabatts kommt neu ein Umsatzrabatt zum Tragen. Das Produkt «PRIORITY Plus» wird neu eine Zusatzleistung zu «PRIORITY Brief», es wird ein einheitlicher Zuschlag von fünf Franken erhoben. Die Preise werden dadurch spürbar gesenkt. Beim Swiss-Express Mond (Zustellung am Folgetag) werden die Briefe und Pakete bis ein Kilogramm in einer Gewichtsklasse zusammengefasst und die Preise harmonisiert. (mw)

Kein Preismissbrauch Die Verrechnung eines Verzollungsentgelts sei kein Preismissbrauch und könne der Post nicht zum Vorwurf gemacht werden, teilte der Preisüberwacher mit. Er bezeichnete das neue Verzollungsregime aber als unbefriedigend: Es stelle besonders bei Kleinsendungen aus dem Ausland ein Handelshemmnis dar. Der Preisüberwacher hat daher bei der Oberzolldirektion um genauere Auskunft ersucht.

Presseschau Neue Kommunikationsleiterin bei PostFinance Ursula Käser Aebi wird ab 1. April 2008 neue Leiterin Kommunikation bei PostFinance in Bern. Sie nimmt in dieser Funktion Einsitz in die erweiterte Geschäftsleitung. Mit dieser Ernennung setze PostFinance auf «eine ausgewiesene Kommunikationsspezialistin», ergänzt PostFinanceMediensprecher Marc Andrey. Käser Aebi war seit dem Jahr 2000 bei der Berner Fullservice-Agentur Contexta als Client Service Direktor und Mitglied der Geschäftsleitung tätig. Sie hat an der HWZ die Ausbildung als Executive Master in Marketing abgeschlossen und engagierte sich in der Branche als Dozentin am SAWI oder als Jurymitglied des Schweizerischen Direkt Mar(Handelszeitung, 09.01.08) keting Awards.

PostAuto bekommt Zuschlag Die öffentliche Hand erteilt PostAuto die Konzession für drei weitere Linien. Zusammen mit dem Kanton Freiburg und dem Bundesamt für Verkehr hat der Kanton Bern im Mai 2007 sechs Buslinien im Laupenamt ausgeschrieben. An der Ausschreibung nahmen sechs Transportunternehmungen teil. Zum Handkuss gekommen ist nun PostAuto, das bereits drei der sechs Linien betreibt. Neu übernimmt PostAuto ab dem 14. Dezember 2008 die Linien Gümmenen-Laupen, Neuenegg-Thörishaus Dorf und Kerzers-Golaten-Wileroltigen. Diese werden noch von der Sensetalbahn betrieben. PostAuto ist verpflichtet, das bisherige Personal soweit betrieblich erforderlich, zu übernehmen. (BZ, 22.12.07)

PIN-Töchter zahlungsunfähig Sieben weitere Tochterfirmen des angeschlagenen deutschen Postdienstleisters PIN haben Insolvenz angemeldet. Damit seien bisher 17 der insgesamt 91 PINTöchter im Insolvenzverfahren. Betroffen seien insgesamt 3100 Mitarbeiter, die nun statt ihres Gehalts Insolvenzgeld in ähnlicher Höhe erhalten. Der Geschäftsbetrieb laufe aber weiter. Ziel sei weiter die Sanierung der Gesamtgruppe und der Verkauf. Der Axel Springer Verlag als Mehrheitseigner hatte der PIN-Gruppe den Geldhahn zugedreht, nachdem der deutsche Bundestag im Dezember 2007 einen Mindestlohn für Briefträger beschlossen hatte. Die Zusatzkosten durch den Mindestlohn liessen PIN keine Chance, dem Branchenprimus Deutsche Post auf Dauer erfolgreich Konkurrenz zu machen, erklärte Springer. (sda/reuters, 8.01.08)

Mehr Infos: www.post.ch/angebot08


8 Aktuell

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Die Post Nr. 1/2008

Service House nach neusten Normen zertifiziert Auf dem Weg zur stetigen Verbesserung der Qualität konnte Service House einen weiteren Meilenstein hinter sich lassen und im Dezember 2007 die angestrebten Zertifikate entgegennehmen. Die drei Zertifikate «Umweltmanagement ISO 14001:2004», «Arbeits- und Gesundheitsschutz OHSAS 18001:2007» und «Qualitätsmanagement ISO 9001:2000» bestätigen die Bestrebungen von Service House nach kontinuierlicher Verbesserung seiner Dienstleistungen. Die Zertifizierungen unterstreichen das Verantwortungsbewusstsein, das die Post gegenüber der Umwelt, den Kunden und den Mitarbeitenden wahrnimmt.

Marc Furrer leitet PostReg Marc Furrer, Präsident der Eidgenössischen Kommunikationskommission (Comcom), übernimmt interimistisch auch die Leitung der Post-Regulationsbehörde PostReg. Die Stelle soll im ersten Quartal 2008 besetzt werden, teilte das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Enenergie und Kommunikation (UVEK) kurz vor Weih(ap) nachten 2007 mit.

Post und Ladenkette PAM vereinbaren Partnerschaft Die Post und die Detailhandelskette PAM wollen gemeinsam Postagenturen betreiben. PAM (Produits alimentaires SA) betreibt unter den Namen «PAM», «Proxi» und «Treffpunkt» schweizweit rund 360 Läden und wirbt mit einem roten Apfel. Flächendeckend präsent ist die Ladenkette im Wallis und in der Westschweiz. PAM basiert auf dem Franchisekonzept und baut ihre Aktivitäten laufend auch im Mittelland und in der Ostschweiz aus. Ein erster gemeinsamer Standort ist bereits in La Tzoumaz (VS) umgesetzt. in Eischoll (VS) folgt in Kürze ein zweiter. Weitere Agenturen sind in Planung. Zu diesem Zweck hat die Post mit PAM – wie bereits mit der Ladenkette Volg – einen Rahmenvertrag abgeschlossen. Dieser regelt neben der Abgeltung des Partners weitere Aspekte, darunter die Qualitätssicherung, die Öffnungszeiten, Haftungs- und Infrastrukturfragen und die Ausbildung des Partnerpersonals durch Postmitarbeitende. Bei den Agenturen können Briefe und Pakete aufgegeben, Einzahlungen aber nur bargeldlos mit der PostFinance Card getätigt werden. Das Agenturmodell, das die Post mit verschiedenen Partnern umsetzt, hat sich bereits in der Testphase bewährt. Bis Ende 2008 sollen rund 200 solche Lösungen verwirklicht sein.

«Ich setze auf Technologie und Biotechnologie» Was passiert dieses Jahr an den Börsenschauplätzen? Rolf Maurer, Anlagespezialist der BEVAG Better Value AG, analysiert die Aussichten für 2008. Er erwartet, dass sich die Aktienkurse erholen. Interview: Bruno Bekowies

Herr Maurer, müssen wir schon bald mit einer Rezession rechnen? Kaum. Die konjunkturellen Aussichten für die Schweiz – aber auch für die umliegenden europäischen Länder – sind weiterhin gut. Selbst in den USA, wo ausgelöst durch die Krise im Immobilienbereich die Wirtschaft ins Stottern geriet, rechne ich mit einem moderaten Wachstum. Was bedeutet dies für die Aktien? Und was geschieht mit den Zinsen? Unsicherheit ist das grösste Gift für die Aktienbörsen. Mit zunehmender Gewissheit

Mit Fonds nachhaltig investieren Das Klima ist auch für Unternehmer und Anleger ein Thema. PostFinance nimmt neu drei Fonds in ihre Palette auf, die die Reduktion des Klimawandels unterstützen. Mit der Investition in den Wasserfonds leisten Anleger einen wichtigen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit dem knappen Gut Wasser. Einen Akzent mit erneuerbaren Energien und der Energie-Effizienz lässt sich mit dem New Power-Fonds setzen. Auch der Klimafonds trägt zum Klimaschutz bei. Mit den drei neuen Produkten bietet PostFinance die Möglichkeit, in zukunftsträchtige Themengebiete zu investieren. Die Mitarbeitenden der PostFinance-Filialen stehen für eine Beratung gerne zur Verfügung. www.postfinance.ch/fonds

über Ausmass und Auswirkungen der Immobilienkrise erwarte ich eine Erholung der Aktienkurse. Unterschätzt wird meines Erachtens die Gefahr von Inflation und Wechselkursturbulenzen. Aus die- Rolf Maurer, Chartered sem Grunde würde Financial Analyst und Partner der BEVAG Better ich trotz etwas höhe- Value AG. ren Zinsen als noch vor Jahresfrist Obligationen eher meiden. Dies gilt ganz besonders für solche in fremden Währungen. Wo sehen Sie 2008 die grössten Chancen, und was sollte man meiden? Wie erwähnt bevorzuge ich weiterhin Aktien gegenüber Obligationen. Längere Zeit eher verschmähten Branchen, so etwa der Technologie und Biotechnologie, gebe ich gute Chancen. Sehr skeptisch bin ich gegenüber chinesischen Aktien. Hier ist eine Korrektur längst überfällig. Grundsätzlich sollte man immer auf eine gute Diversifikation achten. Alternative Anlagen wie zum Beispiel Rohstoffe – und dabei denke ich nicht primär an Öl oder Gas – sowie Edelmetalle und Immobilien gehören auch 2008 in ein Portfolio.

Effiziente Tsunami-Hilfe greift Am 26. Dezember 2007 jährte sich die Tsunami-Katastrophe zum dritten Mal. Die Bevölkerung in der Schweiz half damals mit einer beispiellosen Solidaritätsaktion. Von den an die Glückskette gespendeten 227 Millionen Franken sind 204,3 Millionen bereits ausgegeben oder für die tranchenweise Auszahlung an bewilligte Projekte reserviert worden, wie die Glückskette mitteilt. Die restlichen Gelder werden für nachhaltige Folgeprogramme verwendet. Bis heute hat die Projektkommission der Glückskette 144 Hilfsprojekte bewilligt. 63 davon sind bereits abgeschlossen.

In Zusammenarbeit mit 27 erfahrenen Schweizer Hilfswerken und ihren Partnern vor Ort wurden in den fünf am stärksten betroffenen Ländern (Sri Lanka, Indonesien, Indien, Thailand, Somalia) 15 000 Häuser repariert oder wieder aufgebaut. Und es wurden Fischer- und Dorfgemeinschaften unterstützt sowie tausende von Betroffenen weitergebildet oder umgeschult. Hilfsprojekte auf nachhaltige Hilfe ausgelegt In Aceh (Indonesien), wo auch das Bildungssystem schwer getroffen wurde, entstehen mehrere Schulen. Viele Hilfsprojekte sind darum


Aktuell 9

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Die Post Nr. 1/2008

Intranet von zuhause oder unterwegs

Augenblick ... Weihnachtsdekoration auf der Post Gais

Mit Intranet Light greifen Sie auch von zuhause oder unterwegs auf die wichtigsten Inhalte des Intranets der Post zu. Alles was es braucht, ist ein Computer mit Zugang zum Internet. Text: Pascal Lorenzini

Rund die Hälfte aller Mitarbeitenden der Post hat Zugriff auf das Intranet. Jede und jeder Zweite bekommt aber von den nur im Intranet publizierten News nichts mit oder weiss nicht, welche Sonderaktionen dem Personal gerade angeboten werden. Der Einstieg ist leicht Um diesem Zustand abzuhelfen haben Gundekar Giebel, Leiter Elektronische Medien bei der Post, und sein Projektteam von Informationstechnologie das Intranet Light geschaffen: «Damit können sich alle ohne Computer am Arbeitsplatz einfach via das öffentliche Internet einen Überblick über die wichtigsten Informationen verschaffen.» Das Angebot richtet sich aber auch an die Mitarbeitenden von ausländischen Konzerngesellschaften. Es wurde viersprachig in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch entwickelt. Der Einstieg ist leicht: Die Adresse im Internet-Browser eintippen. Mit Personalnummer, Geburtsdatum und selbst gewähltem Passwort registrieren. Und schon ist der Zugriff zu News, Personalaktionen, internem Telefonverzeichnis und Stellenanzeiger möglich. Ein einfaches Postidea-Formular steht ebenfalls bereit. «Sprechende News» «Unsere Triebfeder war die Idee, wichtige interne Nachrichten möglichst breit verfügbar zu machen», präzisiert Giebel. «Aus diesem

Sechs Notebooks zu gewinnen! Unter allen, die von Januar bis Juni 2008 ins Intranet Light einsteigen, wird jeden Monat ein Notebook-Computer verlost. Die Post bringt ihn auf Wunsch nach Hause und schliesst ihn an. Der Einstieg ins Intranet Light reicht für die Teilnahme am Wettbewerb.

James Bond auf Briefmarken Grund haben wir auch die ‹sprechenden News› geschaffen». Wer von unterwegs keinen Zugang zu Intranet oder Intranet Light hat, wählt die Gratisnummer 0800 696 397 (0800 MYNEWS). Eine Computerstimme liest dann die wichtigsten Neuigkeiten, die von den Bereichen bestimmt wurden, automatisch vor. Weitere Funktionalitäten im Frühling Giebel: «So versuchen wir, möglichst allen Mitarbeitenden der Post und der Konzerngesellschaften einen einfachen Zugang zu den elektronisch vorhandenen Informationen des Unternehmens zu ermöglichen.» Und bereits im kommenden Frühling werden weitere Funktionalitäten, beispielsweise das Kommentieren von News, auch im Intranet Light bereitgestellt. www.intranet-light.post.ch 0800 639 397 (0800 MYNEWS)

auf langfristige, nachhaltige Hilfe ausgelegt. Die Bilanz der Tsunami-Hilfe fällt nach drei Jahren sehr positiv aus, teilt die Glückskette mit. Schwierigkeiten habe es dort gegeben, wo Behörden die Sicherheitszone zum Meer nachträglich neu festgelegt hätten. Probleme gab es auch in Regionen Sri Lankas, wo der Bürgerkrieg erneut ausgebrochen ist. Im Kampf gegen mögliche Korruption liess und lässt die Glückskette – neben den üblichen Kontrollen – mehrere Überprüfungen und Audits durch unabhängige Experten durchführen. (hf) Siehe auch Beitrag «Päcklibus» Seite 24.

Das liebevoll geschmückte «Leiterwägeli» in der Schalterhalle erfreut die Postkunden, vor allem auch noch wenn sie feststellen, dass sich darin die Bahnhofkatze äusserst wohl fühlt. Werner Buff, 9056 Gais

Auch in Indien ist die Schweizer Hilfe willkommen.

James-Bond-Fans in Grossbritannien können ihr Idol nun auch auf Briefe kleben. Die britische Post hat anlässlich des 100. Geburtsjahres von Bond-Autor Ian Fleming 007-Briefmarken auf den Markt gebracht. Auf den Marken ist der Geheimdienstagent in beliebten Rollen zu sehen, darunter in «Casino Royale», «Goldfinger», «James Bond jagt Dr. No» oder «Liebesgrüsse aus Moskau». «Ich bin erfreut, dass der berühmteste Super-Spion wieder im Dienste der Königin und des Landes ist und auf Millionen Postsendungen erscheint», sagte Julietta Edgar von Royal Mail. Der britische Schriftsteller Fleming wurde am 28. Mai 1908 geboren. 1964 starb er im Alter von 56 Jahren an Herzversagen. (ATS)

Unverschämter Samichlaus Alle Kinder lieben den Weihnachtsmann. Aber offensichtlich lieben nicht alle Weihnachtsmänner Kinder. Mit unverschämten Briefen hat ein unbekannter Mitarbeiter der kanadischen Post Wunschzettel an den Weihnachtsmann beantwortet. Die Antwortschreiben sind zwar wegen der grossen Nachfrage – eine Million Wunschzettel pro Jahr – standardisiert, doch endet jedes einzelne mit einer handschriftlichen, in der Regel netten Notiz. Nicht so im Fall der kleinen Maya, deren Brief von seiner Mutter geöffnet wurde. PS: «Dein Brief ist zu lang, du dämlicher Scheisser», stand dort. In kürzester Zeit tauchten acht weitere Briefe mit Beschimpfungen des Rüpels auf. Jetzt ermittelt die Polizei unter den 250 ehrenamtlichen Wunschzettel-Beantwortern des Postbezirks Ottawa. (Bild am Sonntag)


10 Hintergrund 10 Jahre Post

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Die Post Nr. 1/2008

10 Jahre stetiger Wandel Aus den PTT, einem Regiebetrieb des Bundes, entstanden am 1. Januar 1998 zwei eigenständige Unternehmen. Die Schweizerische Post erhielt das Kleid einer selbständigen Anstalt des Bundes. Die Swisscom AG wurde eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft. Längjährige Mitarbeitende und Chefs erinnern sich. Text: Hans-Ulrich Friedli / Bild: Museum für Kommunikation

«Wandel ist Alltag. Jede Minute bringt Veränderungen. Was eben war, ist bereits wieder anders.» Mit diesen Worten beginnt das Vorwort zum PTT-Geschäftsbericht 1997. Der Bericht blickt auf das letzte Geschäftsjahr des Bundes-Regiebetriebes zurück. Was man lange nicht für möglich gehalten hatte, freute alle umso mehr: Das letzte PTT-Jahr schloss mit einem positiven Finanzrechnungsergebnis von 259 Mio. Franken ab. Das viele Jahrzehnte hochverschuldete Postdepartement fand aus dem Tief heraus. Es stand nun an der Schwelle zu einem profitablen, marktfähig werdenden Unternehmen. Zehn Jahre sind es her. Mitarbeitende aller Stufen, die den historischen Wechsel mitgestaltet und miterlebt haben,

bezeugen es praktisch ausnahmslos: Wandel und Anpassung sind schon 1998 und in den Jahren zuvor viel benützte Begriffe gewesen. Visionäre Abschiedsworte Richtiggehend visionär mutet heute die damalige Aussage des abtretenden PTT-Verwaltungsratspräsidenten Bernard Schneider an. Er schrieb im historischen Dokument: «Ziel eines fünfjährigen Reformprozesses (gemeint sind die letzten Jahre der PTT) war es, zwei eigenständige Unternehmen zu schaffen, die sich mit einer schlagkräftigen Struktur im Wettbewerb behaupten. Die Post und die Swisscom AG sind für die Herausforderungen des Marktes gewappnet. Sie sind zu modernen, flexiblen

Leistungsträgern unserer Gesellschaft geworden, die hervorragende Dienstleistungen erbringen und die hohen Erwartungen der Kunden erfüllen werden.» Seine Vision ist weitgehend Realität geworden – die unternehmerischen Erfolge, die heutige Finanzlage und die erfreulichen Resultate der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheitsumfragen bezeugen es. Das sieht auch der heutige Verwaltungsratspräsident Anton Menth so: «Besonderer Dank gilt den Mitarbeitenden für ihren Einsatz und ihre Motivation, die trotz schwierigem Umfeld täglich zu Leistungen führten, die im internationalen Vergleich zu den besten gehören.» Neuorganisationen, Umbauprojekte, Auslagerungen, Marktöffnung, neue Berufe, innovative Produkte, personelle Veränderungen und vieles mehr ... Die Jahre 1998 bis 2007 hatten es in sich. Seit ihrer Geburt vor zehn Jahren kennt die Post nur das eine Ziel: wettbewerbsfähig zu werden und die sich verändernden Bedürfnisse der Kunden erfüllen zu können. «Die Kunden sind anspruchsvoller geworden, und die Konkurrenten schlafen nicht», begründet Konzernleiter Ulrich Gygi die Notwendigkeit einer ständigen Weiterentwicklung des Unternehmens. «Wir wollen kreativ und innovativ bleiben und unsere Arbeitsabläufe, Pro-

Vielen noch bekannt: das Erscheinungsbild der Post kurz vor der Aufteilung der PTT-Betriebe in die Schweizerische Post und die Swisscom AG.


10 Jahre Post Hintergrund 11

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Die Post Nr. 1/2008

Paolo Stoira Leiter Poststellengebiet Locarno

dukte und Dienstleistungen ständig verbessern. Somit wird auch in Zukunft der Wandel die einzige Konstante sein. Veränderungen haben Spuren hinterlassen Langjährige Postmitarbeitende haben die Veränderungen bei der Post in den letzten zehn Jahren sehr intensiv erlebt. Kein Bereich, in dem sie nicht mehr oder weniger stark von strukturellen und personellen Veränderungen betroffen waren. Auch Enttäuschungen blieben nicht aus. Ein paar Mitarbeitende und Pensionierte schildern auf den nächsten Seiten ihre Erlebnisse, ihre Erfahrungen und Hoffnungen. Gerade Mitarbeitende, die an der Kundenfront arbeiten, kennen auch die Auswirkungen der Veränderungen auf ihre Kundschaft. Sie wissen, dass Kundendienst aus ihrer und aus offizieller Sicht nicht immer das gleiche bedeutet. Hektik und Zeitdruck – aber auch Grossprojekte wie REMA, Ymago und Move-it – haben bei vielen ihre Spuren hinterlassen. Der Kontakt zu den Kunden werde immer anonymer, bedauern sie. Dennoch: Zuversichtlich, wenn auch manchmal noch etwas skeptisch, blicken sie in die Zukunft. Das Rad der Zeit könne schliesslich nicht zurückgedreht werden, sagen sie und packen die Herausforderungen des Alltags immer wieder mit neuem Elan an. Denn: Mit der Revision der Postgesetzgebung und der Marktöffnung stehen in den kommenden Jahren neue Herausforderungen an. Mehr Transparenz und Kostenbewusstsein Der von den PTT eingeleitete Reformprozess hat sich bei der Post Jahr für Jahr verstärkt und beschleunigt. Diese Entwicklung ist auch aussen stehenden, aber mit der Post eng verbundenen Persönlichkeiten nicht verborgen geblieben. So auch Karl Kronig, Konservator und Historiker im Museum für Kommunikation, dem früheren PTT-Museum. Als Autor des Buches «Ab die Post», einem Band zum 150-Jahr-Jubiläum der Post aus dem Jahr 1999, hat er den Gang der Dinge bei der Post immer aufmerksam verfolgt: «In den letzten zehn Jahren hat sich mehr verändert als während Jahrzehnten zuvor». Positiv vermerkt er, dass sich das Kostenbewusstsein und die Transparenz im Unternehmen stark verbessert hätten. Die entsprechenden Anreize hätten bei den PTT noch weitgehend gefehlt. Anderseits ist er der Ansicht (er spricht dabei auch als Kunde), dass die Aufteilung der Post in einzelne, nach Autonomie strebende Bereiche zwischenzeitlich auch Reibungsverluste verursacht habe. Kronig ist aber zuversichtlich, dass die Post als lernende Organisation die Herausforderungen auf dem Weg in die Zukunft erfolgreich meistern wird.

«1998 fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Im Gegenteil. Für mich war es ein völlig natürlicher Übergang, der keinerlei Auswirkungen auf meine Arbeit hatte: Die PTT waren ein zu komplexes Gebilde mit zu vielen unterschiedlichen Interessen innerhalb des Unternehmens. Damals war ich Postverwalter in Locarno 1. Seither hat sich ziemlich viel verändert! Doch die meisten Veränderungen hingen mit der Entwicklung im Postsektor zusammen und gehen nicht auf die Trennung von Post und Swisscom zurück. Was meine Arbeit anbelangt, so betreffen die grössten Änderungen den Verkauf und die Kundenansprache. Schon allein die Tatsche, dass heute von ‹Kunden› und nicht mehr von ‹Postbenützern› gesprochen wird, belegt die neue Denkhaltung beispielhaft. Im Vergleich zu den PTT-Zeiten sehe ich eine klare Verbesserung, insbesondere bei der Kundenund der Marktorientierung. Das Rad zurück-

Ruth Scheidegger Mitarbeiterin Front- und Backoffice Poststelle Lyss «Ich absolvierte meine Lehre als Betriebsassistentin 1990 und arbeitete vor zehn Jahren in dieser Funktion bei der Poststelle Lyss. Mit ‹Change Post› waren meine Kolleginnen und ich plötzlich nicht mehr PTT-Beamtinnen, sondern Postangestellte. Fast von einem Tag auf den andern hatten wir uns im Alltag nicht mehr mit Telecom-Fragen zu befassen. Rasch hat sich

drehen? Ich wüsste nicht, warum. Wir müssen nach vorne blicken! In zehn Jahren wird die Post noch dynamischer und flexibler sein.» (cg)

dies aber wieder geändert. Heute verkaufen wir ja auch allerlei Telekommunikations- und Informatikprodukte. Hier haben bei der Post meines Erachtens auch die grössten Veränderungen stattgefunden: bei der Informatik und im Verkauf. Dadurch stehen wir stärker im Fokus der Kunden. Mit unserer neuen Postbekleidung konnten wir das Erscheinungsbild in den Poststellen verbessern. Positiv bewerte ich auch den flexibleren Einsatz innerhalb unseres Bereichs. Anderseits ist der Arbeits- und Verkaufsdruck immer grösser geworden. Für die einzelnen Kunden haben wir weniger Zeit. Was ich und viele Kunden nicht besonders schätzen, ist die ständige Nachfrage bei Schalterkunden, ob er oder sie noch einen weiteren Wunsch habe. Dieser Verkaufsdruck schlägt sich leider in einem hektischer gewordenen Arbeitsklima nieder. Durch die Aufteilung der Post in verschiedene Bereiche ist auch der Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden etwas verloren gegangen. Insgesamt habe ich mich aber in den letzten Jahren zu meiner Zufriedenheit entwickeln können. Ich kann anspruchsvollere Aufgaben übernehmen: Poststellenleiter vertreten oder Arbeiten im Backoffice besorgen. In Zukunft werden wohl kleinere Poststellen oder Agenturen von immer weniger, dafür von grösseren Poststellen geleitet. Die Post wird im Finanzmarkt und im Verkauf weiterhin eine wichtige Rolle spielen.» (hf)


12 Hintergrund 10 Jahre Post

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Meilensteine der Post 1997

Schon im Jahre 1997 führt die PTT mit den ersten Gelben Fonds Finanzdienstleistungen bei der Post ein.

1997/ 1998

Aus den PTT-Betrieben entstehen zwei eigenständige Unternehmen: die Schweizerische Post, zuständig für Brief- und Paketsendungen, Finanzdienstleistungen und Personentransporte auf der Strasse sowie die Swisscom AG, als spezialgesetzliche Aktiengesellschaft. Beide Unternehmen sollen in einem zunehmend liberalisierten Markt bestehen können.

1998

Das Finanzdienstleistungsangebot wird mit Gelben Lebensversicherungen erweitert. Die Post führt ein Umweltmanagement nach ISO-14001-Norm ein und erarbeitet parallel zur Neukonzeption der Paketlogistik eine neue Transportlogistik (Transportorganisation Strasse/Schiene).

1999

Abschluss des Projekts «Paketpost 2000» und Inbetriebnahme der drei neuen grossen Paketzentren. Ausgewählte Poststellen verkaufen erstmals Telefonieprodukte von Swisscom, Diax und Orange. Die Fonds-Palette wird erweitert. Die Postcard VISA-Kreditkarte wird lanciert.

2000

Der heutige Konzernleiter, Ulrich Gygi, tritt sein Amt bei der Post an. Die Konzerngesellschaft yellowworld AG geht mit dem Internetportal www.yellowworld.ch online. In den Städten eröffnet die Post PostCenters mit integrierten PostFinance Beratungscentern und das E-Deposito-Konto wird eingeführt.

Jean-Maurice Notz Wagenführer bei der PostAuto Schweiz AG in Yverdon-les-Bains «Es war klar, dass ich als damaliger Postauto-Chauffeur bei der Post arbeiten würde. Die Auflösung der PTT brachte für uns Wagenführer keine grossen Veränderungen mit sich. Am meisten spürten es die Garagenmitarbeiter, deren Aufgaben stark reduziert wurden. Seit 1997 haben sich die Fahrzeuge etwas verändert. Seither haben wir mit der Mechanik nichts mehr zu tun und transportieren keine Briefpost mehr. Aber grundsätzlich hat sich für uns wenig geändert. Die Arbeit ist jedoch abwechslungsreicher geworden. Ich habe jeden Tag einen anderen Einsatz (öffentlicher Verkehr, Schülertransporte, PubliCar usw.) und die Dienstzeiten sind unregelmässiger. Ich beginne am Morgen früher und arbeite abends manchmal etwas länger. Das hat aber nichts mit der Trennung von Post und Swisscom zu tun, sondern mit der Einführung des Taktfahrplans bei der SBB, der Veränderung der Nutzungsgewohnheiten im öffentlichen Verkehr und der Gründung der PostAuto Schweiz AG. Ich arbeite nun schon seit vierzig Jahren bei der Post und liebe meinen Beruf sehr. Am Steu-

Anneliese Zwicker Poststellengebietsleiterin in Andelfingen

2001

Paketpost führt PostPac Priority und PostPac Economy ein. Mit yellownet wird das Online Banking-Angebot ausgebaut. PostMail lanciert das Projekt REMA, die Neukonzeption der Briefverarbeitung (3 neue Brief- und 6 Subzentren). Startschuss zum Umbau des Poststellennetzes.

2002

Die digitale Briefmarke wird getestet und «PickPost» eingeführt. PostFinance geht mit der UBS eine Kooperation im Kreditgeschäft ein und wird zur vollständigen Finanzdienstleisterin. Die Post bietet vermehrt kundenspezifische logistische Gesamtlösungen an (Transporte, Setz AG, Swiss Post Net AG). PostAuto baut PubliCar-, ScolaCar- und Nachtangebote aus.

2003

Die Post weist erstmals einen Gewinn von mehr als 300 Milionen Franken aus. Post Auto expandiert ins Ausland und betreibt in Dole (F) erstmals ein städtisches Verkehrsnetz. Swiss Post International fasst nach den USA auch in Asien Fuss. Das Angebot SecurePost ersetzt den bisherigen «Wertkanal» der Post. Der erfolgreichen Alinghi am America’s Cup widmet die Post eine Sonderbriefmarke.

«Als sich die PTT in die Schweizerische Post und Swisscom aufteilte, leitete ich die Poststelle in Wettingen. Am Anfang mussten wir die Kunden oft darauf hinweisen, dass sie sich bei Reklamationen im Zusammenhang mit der Telekommunikation an Swisscom wenden müssen. Die Kunden rückten immer mehr ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit. Und die Mitarbeitenden mussten ihre Denkhaltung ändern.

er kann ich die Natur geniessen oder den Kindern zuhören, wie sie Weihnachtslieder singen. Ich muss oft an Jean-Pierre Favre denken, den Verwalter der Post in Yverdon, der mich 1979 dazu ermutigte, die Fahrprüfung zu machen. Ich habe es nie bereut!» (eb)

Der Verkauf wurde stärker gewichtet, die Produktpalette in den Poststellen immer vielfältiger. 1998 durfte ich die «Gelbe Zone» in Wattwil leiten. Damals begannen wir, Anlagefonds und Versicherungen zu verkaufen. Dafür musste ich eine Weiterbildung absolvieren, was mir sehr gefiel. Zu PTT-Zeiten war die Arbeit monotoner. Heute muss das Schalterpersonal viel flexibler sein, und auch der Druck ist grösser als früher. Um ihm standzuhalten, muss man Prioritäten setzen. Ein Grossteil meiner Zeit widme ich meinen Mitarbeitenden. Es ist wichtig, dass man ihnen die Änderungen innerhalb der Post gut erklärt. Diese Änderungen sind wichtig, denn das Unternehmen muss flexibel sein, wenn es sich auf dem Markt behaupten will. Die Post ist eine sehr soziale Arbeitgeberin. Sie bietet ihren Mitarbeitenden gute Weiterbildungsmöglichkeiten. Mir wurde sogar ein Langzeiturlaub von vier Monaten gewährt, während dem ich mit meinem Lebenspartner auf dem Motorrad von der Schweiz nach Südafrika unterwegs sein werde und dort noch meine langjährige Schulfreundin besuchen will. In meinen Adern fliesst gelbes Blut. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich bis zu meiner Pensionierung bei der Post bleibe.» (eb)


10 Jahre Post Hintergrund 13

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Die Post Nr. 1/2008

Peter Isenring

Meilensteine der Post

Poststellenleiter in Diessenhofen «Den Übergang von den PTT-Betrieben zur Schweizerischen Post erlebte ich als Posthalter ‹im besten Alter›. Sehr rasch hatten wir Poststellenleiter den Wandel vom Dienstleister zum Verkäufer zu vollziehen. Ein Projekt nach dem andern in rascher Reihenfolge – von OFS bis zu Ymago – verwandelte das Unternehmen vom Dienstleistungsbetrieb in eine Verkaufsorganisation. Aus der klassischen Post wurde ein Gemischtwarenladen. Einerseits bieten wir der Kundschaft jetzt massgeschneiderte Angebote zu flexibleren Preisen an, andererseits können wir uns keine Zeit mehr für (ältere) Kunden nehmen. Diese spüren den daraus resultierenden schleichenden Qualitätsabbau am Schalter und in der Zustellung deutlich. Der Poststellenleiter ist zum Befehlsempfänger geworden. Seit der Aufteilung in Konzernbereiche hat das Zusammengehörigkeitsgefühl stark gelitten. Die Informatik ist professionell ausgebaut worden; sie hat uns Mitarbeitende aber «gläsern» werden lassen. Trotz ausgebau-

Kurt Wälti pensionierter Leiter «PTT-visuell»

«Vor der Auflösung der PTT leitete ich im Generalsekretariat des damaligen Präsidialdepartements PTT die Stelle «PTT-visuell». Mit meinem Team war ich zuständig für Gestaltung und Einsatz des visuellen Erscheinungsbildes, insbeson-

2004

Per 1. Januar wird der Paketmarkt liberalisiert. Die Ende 2003 gegründete ExpressPost AG nimmt ihre operative Tätigkeit auf. Das Projekt Ymago wird gestartet. Mit ihm will die Post die Wirtschaftlichkeit des Poststellennetzes verbessern. Die Konzernleitung beschliesst die Gründung der PostAuto Schweiz AG. PostAuto passt den Fahrplan an denjenigen der Bahn 2000 an. Die Post übernimmt die BTL Logistics AG.

2005

Die bisherigen Stammhausbereiche Mobility Solutions AG und SecurePost AG nehmen die operative Tätigkeit als Konzerngesellschaften auf. In ZürichMülligen erfolgt der Spatenstich für das erste der drei neuen Briefzentren. Härkingen und Eclépens werden als weitere Standorte bestimmt. Die Post stärkt den Marktauftritt im Geschäftsfeld Logistics und führt die neue Leistungsmarke PostLogistics ein. PV eröffnet den Verkaufsschalter im Netz, den Postshop online.

2006

Der Bundesrat beschliesst die Totalrevision der Postgesetzgebung. Der Monopolschutz bei den Briefen über hundert Gramm fällt. PostAuto feiert sein 100jähriges Bestehen und wird in die PostAutoSchweiz AG überführt. Die Umsetzung des Projekts Ymago läuft an. Pilotversuche mit Move-it, dem neuen Arbeitszeitmodell im Zustelldienst. Die Zukunft der Pensionskasse Post wird in einer Vereinbarung mit den Gewerkschaften neu geregelt (Übergang vom Leistungs- zum Beitragsprimat auf den 1. Januar 2008). REMA: Neben drei Briefzentren und sechs Subzentren werden zwei Standorte für die Videocodierung und die Retourenverarbeitung (Chur und Sion) geschaffen.

2007

Das Briefzentrum Zürich Mülligen wird in Betrieb genommen. Roger Federer, wird mit einer Sonderbriefmarke geehrt. Das Arbeitszeitmodell Move-it wird gestaffelt eingeführt. PV gibt sich eine neue Führungsorganisation (neu 22 Verkaufsgebiete statt 7 Regionen mit 60 Marktgebieten). Das Agenturmodell «Post im Dorfladen» weitet sich aus. Bis Ende 2008 sollen 200 solche Lösungen verwirklicht sein. Die Umrüstung des Briefeinwurfnetzes beginnt. Ende 2007 sind 1000 Standorte mit neuen Briefeinwürfen ausgerüstet.

2008

Ziel des UVEK ist es, die Totalrevision der Postgesetzgebung nach der Vernehmlassung im ersten Halbjahr 2008 in der Folge auszuwerten und die Botschaft bis Ende Jahr vorzubereiten. Die Briefzentren Härkingen und Eclépens sowie die ersten Subzentren werden in Betrieb genommen. Die Zustellung von PV und PM wird bei PostMail zusammengeführt.

tem Weiterbildungsangebot haben meines Erachtens ältere Mitarbeitende kaum noch Entwicklungsmöglichkeiten. Ich wünschte mir, dass die Post wieder mehr Gewicht auf die Kundenbedienung legt. Wir sollten von der Profit-Maximierung wegkommen und wieder zu einem gesunden Verhältnis zwischen Dienstleistung und Verkauf finden. Ich hoffe, dass die Schweizerische Post in zehn Jahren nicht eine Filiale der Deutschen Post, nicht ein Anbieter unter vielen, sein wird.» (hf)

dere des Logos der PTT und anschliessend der Schweizerischen Post. Insbesondere die Gestaltung des neuen Logos gab viel zu reden. Es war nicht einfach, die verschiedenen Meinungen unter einen Hut zu bringen. Mein Vorschlag, für die Post ein gelbes P mit integriertem Schweizerkreuz, einheitlich für unsere vier Landessprachen, zu schaffen, hätte sich meines Erachtens beim Publikum sehr rasch eingeprägt. Die Umsetzung auf Fahrzeugen, Gebäuden, Posttafeln, Uniformen und Drucksachen wäre damit einfacher und wesentlich kostengünstiger gewesen. Für mich war klar, dass ich von der PTT zur Post wechselte. Als früherer Schriftsetzer zum Postautodienst gekommen, interessierte ich mich bald für den ganzen Bereich der Post. Dies habe ich vor allem Arthur Wyss, dem Leiter des damaligen PTT-Museums und Buchautor zu verdanken. Er war es, der mich zum «Pöstler» machte. Wie kein anderer verstand er es, mir die Geschichte und Entwicklung der PTT und der Post näher zu bringen. Bei meinen heutigen Kontakten zur Post als Pensionierter und als Kunde vermisse ich ein wenig das «innere Feuer» mancher Leute – die sichtbare Freude an ihrem Beruf und des Unternehmens Post. Die Post sollte als Einheit auftreten. Sie sollte mit ihren postalischen Dienstleistungen und einem einheitlichen visuellen Auftritt «glänzen», statt aufgeteilt in viele, zum Teil fast artfremd anmutende Segmente.» (hf)


14 Hintergrund 10 Jahre Post

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Die Post Nr. 1/2008

Moritz Leuenberger

Silvano Degiovannini Leiter Personal PV Region Süd

Bundesrat, Vorsteher UVEK «Als ‹Golden Girl› wurde einst die PTT wegen ihrer Geschäftabschlüsse bezeichnet. Das Gold wurde hauptsächlich bei der Telekommunikation geortet und also der Weg an die Börse gesucht. Das bedingte die Abnabelung von der Post. Mit dieser Trennung ging auch die Überzeugung einher, es müsse die Unternehmensleitung strikt von der Politik entflochten werden. Die Verwaltungsräte wurden nicht mehr nach politischen, sondern nach unternehmerischen Kriterien zusammengesetzt. Die einstigen siamesischen Zwillinge gingen schon während des Trennungsprozesses sehr verschiedene Wege. Bei Swisscom ging es um das grosse Geld. Englisch schnarrende schwarzgekleidete Gestalten aus der aalglatten Bankenwelt suchten damals das Bundeshaus heim und liessen nach erfolgreichem Börsengang die Champagnergläser klingeln. Postpubertäre Phase überwunden. Die Post startete weniger glamourös. Der neue Verwaltungsrat trennte sich vom bisherigen Generaldirektor und wählte an seiner Stelle einen CEO, der weder den Service public noch die Schweizerischen Gewerkschaften kannte und schliesslich abgelöst werden musste. Es zeigte sich, dass die Post untrennbar in und mit unserem Schweizerischen Selbstverständnis verwurzelt ist und nicht bloss nach Gewinnoptimierungsmaximen geleitet werden kann. Sie wird als nationale Klammer aller Einwohner und aller Sprachregionen empfunden. Darauf mussten sich die Verantwortlichen einstellen. So hat denn die Post Entscheide, wie etwa die Anzahl der Poststellen und der Briefverteilzentren, auch nach politischen und nicht nur nach unternehmerischen Gesichtspunkten gefällt. Den Service public muss sie stets neu definieren und ihn unseren Lebensgewohnheiten und -bedürfnissen, die sich stets ändern, anpassen. Dass die Post heute dazu in der Lage ist und trotz Konkurrenz in einem teilweise liberalisierten Markt Gewinne erzielt, die ihr bis jetzt die Sanierung der Pensionskasse und die Äufnung eines Eigenkapitals ermöglichten, zeigt: Das Golden Girl hat seine postpubertäre Phase überwunden. Nun steht es vor der Reifeprüfung: Die Post muss sich in weiteren Marktöffnungen behaupten und weiterhin eine gute Grundversorgung erbringen.»

«Zu dem Zeitpunkt, als aus der PTT die Post wurde, war ich Leiter der Personalabteilung der damaligen Kreispostdirektion Bellinzona. Ich habe diesen historischen Wandel dank dem Vorbild des damaligen Direktors der Kreispostdirektion, Gianfranco Guidicelli, positiv erlebt: Ich habe dann aktiv beim Aufbau der Service Center Personal mitgearbeitet und in der Anfangsphase das Center der Region Süd geleitet. Die Post und Swisscom waren zu jener Zeit schon klar getrennt, auch wenn sie eng zusammengearbeitet haben. Angesichts der langsamen Entwicklung der vorangegangenen 150 Jahre hat die Post seit damals durch eine Vervollkommnung ihrer ausgeprägten Kunden- und Verkaufsorientierung und einer Erhöhung ihrer eigenen Effizienz riesige Fortschritte gemacht. Eine Errungenschaft für das Personal war sicherlich die Einführung des GAV Post. Heute hat die Konkurrenz ein wachsames Auge auf uns, denn unsere Fähigkeiten werden allgemein anerkannt. Im Gegenzug ist das Gefühl, zu einer grossen Familie zu gehören, fast verlorengegangen: Es sagen nur noch wenige, dass in ihren Adern gelbes Blut fliesse! Gewisse Dienstleistungen, die für die Kunden gratis waren oder

Marianne Probst Personalchefin Swiss Post International

«Beim Übergang zu Swisscom und Post ist mir ein spezielles Gefühl in Erinnerung geblieben. Etwas überspitzt ausgedrückt: Wegen Reorganisation geschlossen. Die meisten Leute waren mit sich und ihren möglichen neuen Funktionen beschäftigt. Die Kundschaft war nicht mehr massgebend. Ich habe mich bewusst für die Post entschieden; sie lag mir

spontan erbracht wurden, gibt es nicht mehr – oder sie werden nur noch gegen Bezahlung angeboten. Unsere Vorgänger haben unseren heutigen Weg bereitet: Trotz einiger Rückschläge oder eines anfänglichen Unbehagens können wir sehr wohl sagen, dass wir die Lage heute im Griff haben. Ich denke, wenn wir noch einmal von vorne anfangen müssten, würden wir wahrscheinlich den gleichen Weg einschlagen.» (cg)

näher. Ich war damals Adjunktin des Personalchefs der Post sowie Delegierte für Chancengleichheit. Meinen Start hatte ich 1988 als Assistentin des Generaldirektors im Postdepartement der damaligen PTT. Nachher war ich die erste Frauenbeauftragte der PTT. Heute bin ich Personalchefin bei SPI mit weltweit 1200 Mitarbeitenden. Gerne ermutige ich deshalb hier an dieser Stelle nochmals alle Post-Frauen, sich laufend weiterzubilden und sich auch auf anspruchsvolle Stellen zu bewerben. Die Post hat sich in den letzten Jahren am meisten im Bereich der Kunden- und Unternehmensorientierung entwickelt. Die Geschäftskunden schätzen unsere Kompetenz, die Qualität, und dass vieles aus einer Hand kommt. Früher waren oft das Parteibuch, die eingeschlagene Laufbahn oder der Bahnpostdienst für eine Karriere massgebend. Heute bietet der Konzern Post eine grosse Vielfalt an Funktionen an. Diese stehen auch Quereinsteigenden offen. Die Post war bereits früher eine fortschrittliche und sozialverantwortliche Arbeitgeberin. Und sie ist es heute noch. Wie ich die Zukunft sehe? Zur Zeit spüre ich wieder eine Zentralisierung. Dies war bereits vor 10 Jahren so. Ich denke, dass die Räder eben drehen, und wir spätestens in einem Jahrzehnt wieder eine Dezentralisierung haben werden.» (sg)

Bildautoren: Michel Duperrex, François Gribi, Roland Koch, Fred Leiser, TI-Press/Samuel Golay, Simone Wälti


10 Jahre Post Hintergrund 15

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Die Post Nr. 1/2008

Werner Nuber Leiter Kommunikation SBB (damals Kommunikationschef Telecom PTT/Swisscom) «Ich erlebte den Wandel der PTT und die Geburt von zwei eigenständigen Unternehmen hautnah mit. Es war faszinierend, diese Phase mitgestalten zu können. Von Anfang an war die Kommunikation nicht nur auf die Sache ausgerichtet, sondern liess auch Emotionen zu. Erst über diese konnten viele Kolleginnen und Kollegen den Wandel richtig verarbeiten. Neben kontinuierlicher Information über die Entwicklung der PTT und die Trennung in zwei eigenständige Unternehmen waren wir zuweilen auch provokativ. Beispielsweise mit einer Kampagne auf den Toiletten und Sprüchen wie «Shit, ich kann kein Englisch». Wir versuchten, die Mitarbeitenden aufzurütteln und sich dem Wandel zu stellen. Als ersten Höhepunkt erlebte ich das grosse Fest, das wir im September 1997 für alle Telecom-Angestellten und ihre Familien in Olten organisierten. 30 000 Leute verfolgten mit, wie ein riesiges Transparent mit dem neuen Swisscom-Signet enthüllt wurde. Gleichzeitig lichtete sich der Nebel und der Post-Ballon schwebte über das Gelände. Aus dem Korb wurde ein Transparent mit einer Aufschrift im Sinne von «Merci für die gemeinsamen Jahre und alles Gute» heruntergelassen. Ein emotionaler Moment. Er bedeutete für uns Abschied und Aufbruch zugleich. Ein

zweiter Höhepunkt war der Börsengang der Swisscom AG in Zürich und New York, den ich am 5. Oktober 1998 hautnah und am gleichen Tag auf beiden Seiten des Atlantiks miterleben durfte. Der Börsengang markierte den Abschluss des ersten Teils des Wandels vom Regiebetrieb zum teilprivatisierten Unternehmen. Diesen Wandel begleiten zu dürfen, war eine sehr herausfordernde, spannende und in meinem Berufsleben wohl einmalige Aufgabe. Sie hat aber (plo.) gleichzeitig auch riesig Spass gemacht.»

Ulrich Gygi Konzernleiter der Post «Ursprünglich sollte eine PTT AG als Holdingdach über die Post und die Swisscom AG gegründet werden. Im Einklang mit der Eidg. Finanzverwaltung, deren Direktor ich damals war, wandte sich Bundesrat Otto Stich vehement gegen diesen ‹unnötigen Wasserkopf› und drang im Bundesrat durch: Die ‹Siamesischen Zwillinge› konnten getrennt werden. Mit der Entwicklung der Informatik und der Telekommunikation entstehen heute Geschäftsfelder, in denen sich die beiden Unternehmen gar konkurrenzieren. Die Geschäftsbeziehungen auf kommerzieller Basis sind aber gegenseitig sehr intensiv.»

Jean-Noël Rey ehemaliger Generaldiretor PTT im Postdepartment von 1990 bis 1998 «Im Dezember 1997 erwartete ich mit Ungeduld die Schaffung der autonomen Unternehmung ‹Die Post› auf den 1. Januar 1998. Nach sieben Jahren unablässiger Reformen bildeten der Übertritt der Postdienste in die Modernität des Postmarktes und die Globalisierung der Kommunikationsmittel die Krönung unserer Anstrengungen. Die aufgebaute strategische und operationelle Basis scheint im Wesentlichen auch heute noch auf die Fundamente der Post zu passen. Damals konnte man nur daran glauben. Heute ist es Tatsache geworden – und ein Erfolg.»

Felix Rosenberg

Erika Berger Assistentin Generalsekretär und Verwaltungsrat «Die stärkste Entwicklung, die die Post in den letzten 10 Jahren durchgemacht hat: Sie schreibt schwarze Zahlen. Und sie agiert marktgerecht,

um konkurrenzfähig zu bleiben. Die Denkhaltung hat sich in den letzten zehn Jahren grundlegend verändert. Als ich als Assistentin des Generalsekretärs bei der Post begonnen hatte, waren die Mitarbeitenden Neuem gegenüber sehr verschlossen und das Denken zum Teil beamtenhaft und stur. Ich war insofern privilegiert, als ich persönlich vom Generalsekretär Swisscom und von der Generalsekretärin der Post zu einem Übertritt angefragt wurde. Ich entschied mich für die Post, weil die Aufgaben vielseitiger, kompetenter und anspruchsvoller waren. Zudem winkte ein höherer Lohn. Ich möchte das Rad nicht mehr zurückdrehen – obwohl heute viele Projekte kurzlebig sind und wir uns immer wieder neuen Verhältnissen anpassen müssen. Ich finde, die Post ist eine fortschrittliche und soziale Arbeitgeberin. Die Post hat eine Vision, die von uns Mitarbeitenden gelebt werden soll. Die Vision ist eine gute Sache. So kann man sich mit dem Unternehmen identifizieren. Dauernde Veränderungen halten uns (sg) fit!»

ehemals Generaldirektor Telecom «Die eigentliche Geburtsstunde der Trennung von Post und Telecom datiert von Anfang der Neunzigerjahre. An einem der periodischen Rapporte des Generaldirektoriums mit den Direktoren des Gesamtunternehmens PTT in Murten verlas ich im Namen des Departements Telecom eine Erklärung mit der unmissverständlichen Botschaft, die Trennung von Post und Telecom entspreche einem höchst dringenden Gebot der Zeit. Die Erklärung stiess zunächst auf Konsternation, aber schon bald auf Verständnis. Der damalige Präsident des Generaldirektoriums, Ruedi Trachsel, entschied sich für den vorzeitigen Abbruch des Seminars. Der erste Schritt auf dem Weg zur Trennung war gesetzt. Es folgten zahllose weitere Schritte. Trotz 10 Jahre Trennung dürfen wir mit Stolz auf eine gemeinsame und höchst erfolgreiche Geschichte zurückblicken.»


16 Hintergrund Banklizenz

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«PostFinance ist die einzige Bank ohne Banklizenz» Drei Viertel der Mitarbeitenden sind der Ansicht, dass die Post eine Banklizenz braucht. Jürg Bucher, Leiter PostFinance, nimmt Stellung und erklärt die Gründe für die Zusammenbarbeit mit einer deutschen Bank. Interview: Olivier Aebischer

starten. Nein, wir sind bereits seit Jahren im Bankgeschäft tätig. In diesem werden wir uns weiter entwickeln. Dabei werden wir auch künftig für gleich lange Spiesse kämpfen, wie sie unsere Konkurrenten haben. Dazu gehören gleiche Rechte und Pflichten: einerseits die Ausweitung der Geschäftstätigkeit, andererseits die Aufsicht. Wie soll der Gesetzgeber davon überzeugt werden, PF die Lizenz zu erteilen? Die Politik muss daran interessiert sein, für das fünftgrösste Finanzinstitut der Schweiz, das über eine Bilanzsumme von über 50 Milliarden Franken verfügt, eine saubere Aufsicht zu schaffen. Dann sprechen die Fakten im hart umkämpften Markt eine deutliche Sprache. Wir haben im letzten Jahr netto 182 000 neue Konten eröffnet. Sollte PF dazu als ein Bereich des öffentlichrechtlichen Konzerns Post in eine andere Form überführt werden – etwa in eine AG? Ja. PostFinance sollte eine AG im Besitz der Post sein – und als deren Tochtergesellschaft unter die Finanzmarktaufsicht (FINMA) gestellt werden.

Jürg Bucher: «PostFinance sollte eine Aktiengesellschaft im Besitz der Schweizerischern Post sein.»

77 Prozent der Mitarbeitenden der Post befürworten eine Banklizenz für PostFinance (PF). Freut Sie dieses Resultat? Oder sind Sie ein bisschen enttäuscht über die 23 Prozent, die anderer Ansicht waren? Das ist für mich ein sehr gutes Resultat. Ich bin stolz, dass mit 77 Prozent die grosse Mehrheit findet, dass PostFinance eine Banklizenz haben soll. Offensichtlich ist es uns gelungen, nicht nur die Mitarbeitenden von PostFinance, sondern den grössten Teil aller Postmitarbeitenden von dieser Notwendigkeit zu überzeugen. Das zeigt, dass die Mitarbeitenden ein Interesse an einer erfolgreichen Unternehmen haben. Nicht nur an einer erfolgreichen PostFinance, sondern an einem erfolgreichen Konzern. Und innerhalb des Konzerns ist PostFinance ja ein wichtiger Ertragspfeiler. PostFinance legt beim Gewinn kontinuierlich zu. Die Kundengelder und die Zahl der Konten steigen ebenfalls. Brauchen Sie die Banklizenz tatsächlich, um wachsen zu können?

Wir müssen heute vorsorgen für morgen. Es stimmt, wir haben jetzt ein gutes Geschäftsmodell. Doch gerade weil es uns heute gut geht, müssen wir uns für die Zukunft wappnen. Der Wettbewerb wird härter. Mit einer Banklizenz bekämen wir mehr Freiheiten für unsere Geschäftstätigkeit. Wir könnten Hypotheken und Kredite an KMU selber vergeben. Die Aufsicht würde klarer geregelt. Das würde wiederum das Vertrauen der Kundschaft in PostFinance weiter steigern. Und wenn der Gesetzgeber PostFinance zugesteht, in Eigenregie Hypotheken und Unternehmenskredite finanzieren zu können, ohne Banklizenz. Wäre das eine Alternative? Man kann auch über das Gesetz die Geschäftstätigkeit erweitern und die Aufsicht regeln. Das ist tatsächlich eine Alternative, die uns helfen würde. Die Politik muss zur Kenntnis nehmen: PostFinance ist die einzige Bank in der Schweiz ohne Banklizenz. Es ist ja nicht so, dass wir irgendwo auf der grünen Wiese

PF hat kürzlich die Zusammenarbeit mit der Münchener Hypothekenbank bekannt gegeben. Was ist der Zweck dieser Kooperation? Erstens wollen wir unsere Kosten senken. Zweitens wollen wir in der Abwicklung des Kundengeschäfts beweglicher werden. Drittens können wir unseren Kunden nun noch attraktivere Konditionen bieten. Bezüglich Banklizenz: Was ist der Zusammenhang dieser Kooperation mit der momentanen politischen Situation? Ist damit auch ein politisches Signal verbunden? PostFinance muss in den momentan bestehenden Rahmenbedingungen das Beste herausholen, um auch in den nächsten Jahren erfolgreich sein zu können. Der politische Prozess kommt zwar jetzt in Gang, wird aber noch zwei, drei Jahre dauern. Wir können nicht warten und hoffen, dass wir in ein paar Jahren bessere Voraussetzungen haben. Bereits heute und morgen müssen wir erfolgreich sein. Eine der Möglichkeiten, die es dabei zu nutzen gilt, ist die Auswahl der richtigen Kooperationspartner. Die Schweiz ist dem Ruf nach das Land mit den besten Banken der Welt. Warum wurde nicht ein inländisches Institut berücksichtigt?


Banklizenz Hintergrund 17

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Die Post Nr. 1/2008

Resultat der Umfrage: Braucht die Post eine Bankenlizenz?

Ja 77 %

?

Wird die Post in zu schnellem Tempo reorganisiert?

Nein 23 %

Ja Nein Total Stimmen

Frage des Monats

3629 1098 4727

Diese Umfrage ist nicht repräsentativ.

Meinungen von Mitarbeitenden Ueli Wiedmer, PostLogistics Wenn die Post sich in allen Bereichen der Privatwirtschaft anpassen muss, so steht ihr auch eine Bankenlizenz zu.

Karl Koch, PostLogistics Ja, das wäre toll. Eine gesunde Konkurrenz fördert die Wirtschaft. Und die Konsumenten sind einen kleinen Schritt weniger abhängig von den Banken.

Heinz Schläfli, Niederbipp Viele unserer Parlamentarier möchten die Schweizerische Post lieber schon heute als erst morgen privatisieren. Aber sie mit einem immer noch fehlenden Instrument, einer Bankenlizenz, ausstatten, das wollen sie nicht. Hier muss ein Umdenken Platz greifen. Die Bankenlizenz muss der Post endlich erteilt werden.

Silvère Décaillet, PostLogistics Ich vergleiche die Bankenlizenz für die Post mit der Nichtmitgliedschaft der Schweiz in der EU. Im einen wie im anderen Fall werden die Bedenken der einen von den anderen als unbegründet abgetan. Die Zeit zeigt, dass trotz der Hemmnisse, die Nonkonformismus darstellen können, nichts den natürlichen Lauf der Dinge aufzuhalten vermag. Die Schweiz ist nach wie vor ein prosperierendes, neutrales Land, das der diplomatischen Tradition verpflichtet ist. Und die Schweizerische Post bleibt mit PostFinance eine starke Partnerin. Die Natur setzt sich durch, klar.

Markus Sting, PostFinance Meines Erachtens bringt uns nur schon die ganze politische Diskussion einen gewissen positiven Effekt. Selbst das Nein des Bundesrates kann als positiv empfunden werden. Es bedeutet doch, dass bei den Gegnern (den Banken), die Angst vor einer PostFinance-Bank gross ist. Würden wir nur «belächelt» werden, hätten wir wahrscheinlich die Lizenz erhalten. Der Entscheid im Hypothekarmarkt neu mit der Münchener Hypo zu kooperieren, empfinde ich als klugen Schachzug. Es zeigt, dass vorläufig auch ohne Banklizenz strategische Wechsel bei den Partnerinstituten möglich sind und wir nicht in einer zu grossen Abhängigkeit stehen. Die Bankenlizenz wird uns früher oder später gewährt werden (müssen).

Zur Abdeckung des ganzen Landes kommen nur sehr wenige Schweizer Anbieter in Frage. Dazu kommt, dass bei den Schweizer Anbietern der Konkurrenzgedanke gewisse Grenzen in der Zusammenarbeit mit PostFinance setzt. Die Deutschen sind spezialisiert auf die Übernahme und die Refinanzierung von Hypothekarkrediten. Sie sind in diesem Geschäft sehr gut positioniert. Die Münchener Hypothekenbank übernimmt bereits Hypothekarkredite aus dem Retailmarkt von deutschen Raiffeisen- und Volksbanken. Insofern passt sie sehr gut zu uns. Dazu kommt, dass München kaum weiter entfernt liegt als manche Schweizer Stadt: nur gerade eine Flugstunde von Bern Belpmoos.

Franz Kilcher, Nunningen Die Post braucht eine Bankenlizenz. Seit Jahren offeriert die Post hervorragende Finanzprodukte und bietet auch keine hochrisikofreudigen Anlagefonds an. Heinz Böckli, SPI Da immer mehr Bereiche der Post dem freien Wettbewerb geöffnet werden, sollten auch andere Dienstleistungen für die Post freigegeben werden.

Die Kooperation betrifft das Hypothekengeschäft. Ist ein Ausbau auch für andere Bankengeschäfte geplant? Mit dem neuen Partner werden wir Hypotheken für Privatkunden und später auch für Geschäftskunden abwickeln. Daneben behalten wir unsere weiteren Kooperationen bei. Die bestehenden Kredite verbleiben bei der UBS. Mit ihr haben wir eine gute Partnerin im Fondsbereich und bei den Kreditkarten. Umgekehrt erbringen wir für sie Dienstleistungen im Zahlungsverkehr. Ebenso verhält es sich mit der guten Zusammenarbeit bei den Lebensversicherungen mit der AXA Winterthur oder im Anlagehandel mit der Banque Cantonale Vaudoise. Auch diese behalten wir bei.

■ Ja ■ Nein

Schreiben Sie uns Ihre Meinung und Ihre Fragen an redaktion@post.ch oder an: Die Schweizerische Post, UK11, Redaktion «Die Post», Viktoriastrasse 21, 3030 Bern. Wir werden Ihre Fragen in der nächsten Ausgabe beantworten.

Die Post im Netz Hier finden Sie Informationen: Die Post ist seit 10 Jahren ein eigenständiges Unternehmen. Sie steht mehr denn je im Visier von Öffentlichkeit, Politik und Kunden. Viele Dinge rund um die Post werden kontrovers diskutiert. Informieren Sie sich im Internet und Intranet mit Fakten und Analysen über Themen wie Marktöffnung, PostFinance, REMA, PostMail, Poststellennetz, PostLogistics, PostAuto usw. So können Sie bei jeder Diskussion mithalten. Die Seite der Post mit vielen Informationen und Zahlen zu allen aktuellen Themen in dieser Ausgabe finden Sie unter www.post.ch Zum Dossier «10 Jahre Schweizerische Post» können Sie weitere Informationen abrufen unter www.post.ch > Über uns > Konzern > Geschichte der Post Alle Informationen über die Beziehungen der Post zu Politik und Wirtschaft sind ersichtlich im Internet unter www.post.ch/dossiers und im Intranet bei Unternehmenskommunikation > Organisation > Beziehungen zu Politik und Wirtschaft Möchten Sie sich ausführlicher über PostFinance, die Finanzdienstleisterin der Post informieren, so klicken Sie die Website www.postfinance.ch an. Informationen zum Sponsoring-Engagement der Post finden Sie im Intranet unter Unternehmenskommunikation > Leistungen > Produkte/ Leistungen > Sponsoring


18 Leute Porträt

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Die Post Nr. 1/2008

Indiskret Wer ist Cédric Luisier, Mitarbeiter Marketing bei der PostAuto Schweiz AG, Region Wallis, wirklich?

Was wollten Sie als Kind einmal werden? Sportjournalist. Wer ist Ihr Vorbild? Der ehemalige Formel-1-Pilot Michael Schumacher. Wegen seines Kampfgeistes, aber auch wegen seiner Natürlichkeit und seiner Grosszügigkeit. Wenn Sie ein Tier wären, wären Sie ... Eine Ratte. Am liebsten in einer Bibliothek, denn ich bin eine richtige Leseratte. Was ist Ihre grösste Schwäche? Meine Ungeduld, die mich manchmal zu überstürzten Handlungen verleitet. Wenn Sie eine Zeitmaschine hätten, in welche Epoche würden Sie reisen? Ins Mittelalter, in mein Heimatdorf Saillon. Um zu überprüfen, ob das mittelalterliche Fest von Saillon, bei dem ich Mitglied im Komitee bin, realitätsgetreu gefeiert wird. Wovor haben Sie Angst? Dass ich auf eine Ihrer Fragen keine Antwort habe ... Was würden Sie tun, wenn Sie über die Welt herrschen könnten? Ich würde damit anfangen, allen Menschen, die nichts haben, zu essen und zu trinken geben. Danach wäre es sehr schwierig, die richtigen Prioritäten zu setzen. Denn es gibt so viel Ungerechtigkeit in der Welt. Was würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen? Meine Frau, meinen Sohn, einen Korkenzieher und ein paar Flaschen Syrah aus dem Wallis ... Welches persönliche Ziel möchten Sie noch erreichen? Ich habe kein bestimmtes Ziel. Ich möchte jeden Tag nehmen, wie er ist. Und habe nur einen Wunsch: das Leben mit meiner Familie und bei der Arbeit zu geniessen.

«Ich kenne alle Tur Europas» PostLogistics-Mitarbeiterin Edith Mazzanti ist zusammen mit ihrem Ehemann und Tanzpartner Vizeweltmeister im Boogie-Woogie in der Oldies-Klasse. Sie überzeugen durch ihre humorvollen Darbietungen. Text: Sandra Gonseth / Fotos: Dominique Meienberg

«Er dreht wie Butter,» sagt Edith Mazzanti begeistert und meint damit ihren Ehemann und Tanzpartner. Sie stützt ihn leicht und Adorno setzt zum Rückwärtssprung an. «Mein Mann ist etwa gleich gross wie ich, aber leichter.» Deshalb der Rollentausch. Beim BoogieWoogie in der Oldies-Klasse sind nur halbakrobatische Einlagen erlaubt. Auf internationalem Parkett Das Ehepaar Mazzanti tanzt seit gut zehn Jahren zusammen. Sie schafften es ins Nationalkader, wurden Schweizermeister und wechselten vor drei Jahren altershalber von der Haupt- zur Seniorenklasse. Die Schweizer glänzen aber auch auf internationalem Parkett. Im schwedischen Halmstad tanzten sie sich letzten Oktober bis an die Spitze: Sie wurden BoogieWoogie-Vizeweltmeister in der Seniorenklasse. Ganz klar der Höhepunkt ihrer Karriere. «Und ein guter Zeitpunkt, um unsere Turnierkarriere zu beenden», sagt die PostLogistics-Mitarbeiterin, die im Paketzentrum Frauenfeld die Perso-

naladministration betreut. «Jetzt haben wir endlich wieder ein paar freie Wochenenden und können unseren Freundeskreis pflegen.» Während zehn Jahren stand durchschnittlich alle drei Wochen ein Tanzturnier auf dem Programm. «Wir kennen mittlerweile sämtliche Flughäfen und Turnhallen Europas», schmunzelt die Ostschweizerin. Vom Trainingsaufwand ganz zu schweigen: «Auf die WM hin brachten uns eine Bewegungskoordinatorin, ein Mentalguru und ein Konditionstrainer in Form.» Heute findet man die Mazzantis nur noch zweimal pro Woche im Trainingslokal des Rock’n Roll Club DAMO in Winterthur. Sie legen nun den Fokus aufs Showtanzen und trainieren den Nachwuchs. Leider seien die Boom-Jahre des Boogie-Woogie der 80er Jahre vorbei. Die Jungen könnten mit Swing und Rock’n-Roll-Musik nicht mehr viel anfangen. Spontanes Interpretieren Die Musik ist eines der wichtigsten Elemente beim Boogie-Woogie, der seinen Ursprung in


Porträt Leute 19

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nhallen den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts hat. Wenn einem die Musik nicht gefalle, müsse man gar nicht erst mit dem Training beginnen, weiss Edith Mazzanti. Sie liebt die humorvolle Seite des Musikstils. Diesen Humor auf dem Tanzparkett hinüberzubringen ist eine der Stärken des Tanzpaars: «Adorno ist ein wahrer Mimik-Künstler und kommt beim Publikum sehr gut an.» Boogie-Woogie ist ein Tanz der nonverbalen Kommunikation. Die Figuren kommen einzig durch spontane Interpretation der Musik zustande. «Ich muss durch Mimik und Bewegungen meines Partners die nächsten Schritte und Figuren erraten,» erklärt die Winterthurerin die Herausforderung des rhythmischen Tanzes. So wird selbst an Turnieren kein einstudiertes Programm vorgetragen, sondern die Musik spontan interpretiert. Boogie-Woogie sei ein natürlicher Tanz, bei dem man auch mal ungeschminkt und immer mit flachen Schuhen antrete: «Bei uns sieht man sofort, in welcher Stimmungslage wir uns befinden.» Boden unter den Füssen Edith Mazzanti arbeitet fünf Tage pro Woche bei der Post. Sie hat ihre Boogie-Woogie-Karriere immer auf Ferien oder Überzeit aufgebaut. Der finanzielle Aufwand für Flugreisen und Hotelunterkünfte sei nicht zu unterschätzen. Wie hält man dieses Tempo über Jahre durch? «Wenn ich am Abend heimkomme, hat Adorno schon den gesamten Haushalt

Ein eingespieltes Team: Edith und Adorno Mazzanti tanzen seit elf Jahren Boogie-Woogie zusammen.

geschmissen.» Obwohl auch er voll im Berufsleben steht. Sie lacht: «Er hat noch dreimal mehr Power als ich.» Bereits als 16-Jähriger hat Adorno Mazzanti mit Akrobatik-Rock-n’Roll begonnen. Und tanzte sich in die obersten Klassen. Bis eines schönen Tages vor elf Jahren

Edith ins Tanzstudio kam und eine Bedingung an Tanzinstruktor Mazzanti stellte: «Meine Füsse bleiben am Boden.» Das hat ihn wohl so beeindruckt, dass er das mit der Akrobatik fortan sein liess. Und Edith nicht nur für den Turniertanz begeisterte. Sondern auch für die Ehe.


20 Leute Events

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Postnachwuchs zeigt, was er kann Selbstständig, sympathisch und fit für den Arbeitsmarkt: 27 Detailfachhandelsleute im 3. Lehrjahr stellten beim Verkaufskongress der Berufsbildung Region Ost in Rapperswil SG ihr Können unter Beweis. Text und Bild: Mareike Fischer

lich sich der Verkaufsnachwuchs präsentierte, löste allseits Begeisterung aus. Rund 200 Gäste waren zum Verkaufskongress am 12. Januar erschienen: viele Führungskräfte aus verschiedenen Bereichen der Post, Vertreter aus der Berufsbildung, die Betreuenden in den Poststellen sowie Eltern und Lernende aus dem zweiten Lehrjahr. Sie informierten sich an «Marktständen» über Verkaufsförderung und Philatelie oder kauften dort Vignetten und Lose. Auf dem Programm standen zudem interaktive Ateliers zu Werbung, ReklaGute Laune: Detailhandelsfachleute im 3. Lehrjahr am Verkaufsstand Philatelie am Verkaufskongress der Berufsbildung Ost in Rapperswil SG. mationsbehandlung und mehr. Ob die Lernenden Gabi Haldner und Guillermo Mit der selbstständigen Organisation des Zihlmann locker-flockig moderierten, drei junge Grossanlasses bewiesen die DetailhandelsfachleuFrauen im Rollenspiel zeigten, wie sie mit Reklate, dass sie Verkaufstechniken beherrschen und mationen umgehen, ein anderer wiederum souüber eine hohe Methoden-, Sozial- und Sachkomverän über ein komplexes Thema wie Kaufsucht petenz verfügen. Unterstützt wurden sie durch die referierte: Wie kompetent und erfrischend natürProjektleitung von Liv Hechler und Christian

Preiss, Berufsbildung Ost. Patrick Salamin, Leiter Poststellen und Verkauf und Mitglied der Konzernleitung, zeigte sich hoch erfreut über das Gebotene: «Diese jungen Leute können planen, organisieren und eine Sache von A bis Z durchziehen», fasste er am Nachmittag seine Eindrücke zusammen. «Sie denken kreativ und kundenorientiert. Sie sind entscheidungsfreudig, gehen auf Menschen zu und gewinnen sie mit ihrer positiven Ausstrahlung. Kurz: Sie sind gute Verkäufer und eine hervorragende Visitenkarte für die Post!» Selbst wenn es vielleicht nicht so «knackig» töne, eine Lehre bei der Post zu machen – wie vielseitig, spannend und zukunftsorientiert diese sei, habe die Veranstaltung eindeutig belegt. Er freue sich bereits auf den nächsten Verkaufskongress der Region West am 26. Januar in Lausanne. Engagement zahlt sich aus Beim letzten Höhepunkt der Veranstaltung – dem pointenreich-rasanten Referat von Blacksocks-Gründer Samy Liechti – konnten sich dann auch Gabi Haldner und Guillermo Zihlmann zurücklehnen. Als Lernende zum OK-Kernteam gehörend hatten sie bis zum Schluss alles bestens im Griff. «Nach einer intensiven und lehrreichen Vorbereitungszeit haben wir unserem grossen Tag wirklich entgegen gefiebert», erklärt Guillermo Zihlmann. «Dass jetzt so viele wichtige Persönlichkeiten erschienen sind, zeigt das Interesse des Konzerns an der Nachwuchsförderung. Das finde ich super.» Dass sie auf sich stolz sein können, unterstreicht auch Gabi Haldner: «Die Rückmeldungen waren allesamt positiv. Der Verkaufskongress war für uns – auch im Hinblick auf die Abschlussprüfungen im Sommer – eine Riesenchance. Dass wir sie so nutzen konnten, gibt Selbstvertrauen!»

Ulrich Gygi trifft Lernende in Vevey Konzernleiter Ulrich Gygi und Patrick Salamin, Leiter Poststellen und Verkauf, haben am 13. Dezember 2007 eine Gruppe angehender Detailhandelskaufleute im Berufsbildungszentrum Vevey getroffen. Laury Vouilloz, die derzeit das dritte Lehrjahr absolviert, hat ihnen den Lehrablauf und die vielen Projekte, die 2007 durchgeführt wurden, vorgestellt. Angesprochen wurden etwa die Sozialwoche, «Jump-in» und der Besuchsvormittag für die Eltern.

Besonders interessiert zeigte sich Ulrich Gygi an der Sprachausbildung im Rahmen der Berufskurse. Er unterstrich die Bedeutung der Landessprachen. Sie zu beherrschen, könne privat wie beruflich einen nicht zu unterschätzenden Vorteil darstellen. Und Patrick Salamin kündigte ein Programm an, das für Lehrabgängerinnen und -abgänger Sprachaufenthalte in einer anderen Sprachregion vorsehen. Die «hohen Gäste» beschränkten sich aber nicht aufs Zuhören, sondern stellten den Ler-

nenden auch Fragen. Auch betonten sie, dass es unerlässlich sei, ortsungebunden zu sein, um nach der Grundausbildung bei der Post zu bleiben. Dieses Treffen in der Romandie, an dem alle offen gefragt und präzise geantwortet hatten, wurde von allen als bereichernd empfunden. Die Lernenden haben es insbesondere geschätzt, die «grossen Bosse der Post» persönlich kennenzulernen. Aurora Barbieri


Porträt Leute 21

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Berner Familie taucht unter Der frühere PostFinance-Mitarbeiter Lorenz Wenger hat mit seiner Familie einen Traum verwirklicht und auf den Philippinen eine Tauchbasis übernommen. Interview: Rahel Rohrer

Lorenz Wenger (32) hat vier Jahre lang in der Kommunikationsabteilung von PostFinance gearbeitet. Seit Herbst 2007 führt er zusammen mit seiner Frau Helena (34) und 15 Angestellten die Ferienanlage «BlueStar» in Bohol. Erfahrungen des Werbeprofis im philippinischen Tauchparadies. Was ist besser als in der Schweiz? Nichts, es ist nur anders! Was hat dich veranlasst, aus der Schweiz auszuwandern? Meine Frau und ich planten eine dreimonatige Auszeit in Argentinien. Plötzlich bekamen wir die Möglichkeit, eine Tauchbasis auf den Philippinnen zu übernehmen. Da wir uns vor Jahren beim Tauchen kennenlernten, waren wir beide sofort Feuer und Flamme. Was hat dein Umfeld dazu gesagt? «Spinnst du? Es geht euch doch gut!» Klar hatten wir selber auch Zweifel, ein geordnetes Leben hinter uns zu lassen. Aber die Chance, als Familie einen Lebenstraum zu verwirklichen, ist ein unbezahlbarer Luxus. Was fasziniert dich am Tauchen? Seit dem Film «Le Grand Bleu» von Luc Besson (1988) war Tauchen ein Bubentraum von mir. Ich tauche bereits seit zehn Jahren in allen Gewässern der Welt und war drei Jahre Tauchlehrer in Ägypten. Mir gefällt die Schwerelosigkeit. Wie sieht dein Arbeitsalltag aus? Vor dem Frühstück mit den Gästen informie-

Einen Traum verwirklicht: Wengers führen die Ferienanlage «BlueStar» in Bohol auf den Philippinen.

ren wir das Personal über den Tagesablauf und die Ankunft neuer Gäste. Dann tauche ich, entweder als Lehrer oder Begleiter. Administration, Essen, Gästebetreuung, Meditation – es wird nie langweilig. Und dann ist da natürlich noch unser zweijähriger Sohn Jorik. Sein erstes Wort war übrigens «Fisch». Was geniesst du am meisten? Wir sind hier nahe an der Natur und lernen, mit Tauchlehrer Lorenz Wenger: «Hier sind wir nahe an der Natur und lernen, ihr zu leben. Es ist ein- mit ihr zu leben. Alles ist noch intakt und im Gleichgewicht.» fach atemberaubend, wie hier alles noch intakt und im Gleichgewicht ist. allerdings niemand. Auch neu für mich: Hier ist es eine Selbstverständlichkeit, den VorgeVermisst du etwas? setzten nach Lohnvorschuss zu fragen. Die Privatsphäre leidet. Wir suchen längerfristig ein zweites Leiterpaar, damit wir uns Was bietest du deinen Gästen? gegenseitig vertreten können. Heute ist es noch Ein unvergessliches Ferienerlebnis mit vielnicht einmal möglich, gemeinsam in die Stadt fältigen Tauchgängen. Da gibt es immer etwas zum Einkaufen zu fahren oder einmal einen Neues zu entdecken. Tagesausflüge zu den Familienausflug zu unternehmen. Man ist eininseltypischen Märkten, zu den berühmten fach 24 Stunden am Tag präsent und gibt sogar Chocolate Hills oder zu den Tarsiers, den kleinunter der Dusche Anweisungen. sten Primaten der Welt, runden das Angebot ab. Welches sind die grössten Unterschiede zwischen der Schweiz und den Philippinen? Wie funktioniert die Post auf den PhilippiGeduld und Improvisation heisst hier die nen? Devise. Zwei Beispiele: Für den Drink «White Wir haben ein Übersee-Abo der Zeitschrift Russian» musste ich unserem Barkeeper erklä«Spiegel». Jede Ausgabe kommt zirka zehn ren, wie man einen Beutel Milch öffnet, und Tage bis zu zwei Wochen nach Erscheinungsfür einen «Gin Fizz», wie eine Zitrone aussieht. datum. Auch die Internetverbindung ist langSolche Luxusgüter hat hier noch kaum jemand sam – es ist wohl die langsamste der Welt. je zu Gesicht gekriegt. Wir kaufen sie wöchentlich im Kaufhaus, das rund anderthalb AutoDein Fazit nach den ersten Monaten? stunden entfernt liegt. Oder: Um eine fehlende Es lohnt sich! Wir werden zwar nicht reich. Schraube aufzutreiben, muss ich fünf Tage einAber die Erfahrung ist unbezahlbar. Wir haben kalkulieren. Und die Aussagen der Leute sind bereits «Wiederholungstäter» unter den oft unzuverlässig. Gästen. Ob wir zwei oder zehn Jahre bleiben, wissen wir noch nicht. Einfach solange es uns Welche Überraschungen hast du erlebt? gefällt. Wenn man das Auto einer Werkstatt anvertraut, kann es gut sein, dass nach der ReparaInformation: lorenz@bluestardive.com Internet: www.bluestardive.com tur mehr kaputt ist als vorher. Dafür haftet


22 Leute Sport

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Die Post Nr. 1/2008

Fit – nicht nur für den Frauenlauf Die Post organisiert in Zusammenarbeit mit Ryffel Running im Seminarhotel Sempachersee in Nottwil wieder Lauf- und NordicwalkingWorkshops für ihre Mitarbeiterinnen. Die Kurse finden an den Wochenenden vom 29./30. März und 5./6. April statt. Eine ideale Vorbereitung für den 22. Schweizer Frauenlauf in Bern vom 1. Juni 2008. Aber auch um die körperliche Fitness auf- oder auszubauen. Kursprogramm Die Workshops werden nach den Schwerpunkten Laufen und Nordic-Walking aufgeteilt

Post-Cup 2007: Gewinner freuen sich

und je in zwei Stärkeklassen unterteilt. Ergänzt wird das Programm mit Themen wie Kraft und Gymnastik, Ernährung, Planung, Massage und Erholung. Die Kurse finden in deutscher Sprache statt (Auskünfte franz. und ital. möglich). Kurskosten Als Begleitmasssnahme zum Sponsoring des Schweizer Frauenlaufs unterstützt die Post diese Workshops. Der Spezialpreis beträgt CHF 195.– im Doppelzimmer (Zuschlag für EZ CHF 30.–). Im Preis inbegriffen: Kursteilnahme, Übernachtung im Seminarhotel, Mittagsbuffet und

4-Gang-Abendessen, Frühstücksbuffet, Mineralwasser, Früchte. Die Anreise erfolgt individuell auf eigene Kosten. Anmeldung (siehe Talon unten) Die Anzahl Teilnehmerinnen pro Kurs ist auf 50 beschränkt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Wenn allfällige Annullierungen später als 20 Tage vor Kursbeginn erfolgen, werden 50 Prozent der Kosten belastet. Bei Abmeldungen ab fünf Tagen vor Kursbeginn ist eine Rückzahlung nicht mehr möglich.

Anmeldung für Frauenlauf-Workshops und für Gratisteilnahme an Läufen Laufen

Fortgeschrittene (2 und mehr Trainings pro Woche)

Nordic-Walking

Einsteigerin (0 bis1 Training pro Woche)

Ich melde mich an für: Kurs 1 vom 29.03./30.03.08

Kurs 2 vom 05.04./06.04.08

Übernachtung im Einzelzimmer

CHF 225.–

Übernachtung im Doppelzimmer

CHF 195.–

zusammen mit:

Kerzerslauf vom 15. März 2008

Anmeldeschluss: 1. Februar 2008

Frauen/Männer 15 km Running

Frauen/Männer 15 km Walking

Frauen/Männer 5 km Running

Frauen/Männer 5 km Walking

Giro Media Blenio vom 24. März 2008

Anmeldeschluss: 8. Februar 2008

Frauen/Männer 10 km Running

Zürich Marathon vom 20. April 2008 Männer/Frauen 42,195 km (Marathon) Post-Cup-Gewinnerin Mirja Jenni und Sabine Fischer als Zweite wollen sich für Olympia 2008 qualifizieren.

Mit dem Finale am Zürcher Silversterlauf ist der Post-Cup 2007 entschieden worden. Bei den Frauen konnte Mirja Jenni ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen. Sie setzte sich gegen Angéline Flückiger-Joly (3.) und die beiden Bernerinnen Maja Neuenschwander (4.) und Anita Weyermann (5.) durch. Eindrücklich hat sich Sabine Fischer nach einer Verletzung im Frühjahr auf den 2. Platz gekämpft. Mirja Jenni und Sabine Fischer versuchen nun, sich für die Olympischen Spiele in Peking zu qualifizieren. Philipp Bandi heisst der verdiente Gewinner der Wertung bei den Männern. Mit einer überzeugenden Leistung und mit seinen Siegen in Bern, Bulle und Basel setzte er den Grundstein für seinen Erfolg. Der Gewinn brachte ihm ein Preisgeld von 7000 Franken ein. Auf den Plätzen zwei und drei klassierten sich Jérôme Schaffner und Viktor Röthlin. Infos: www.laufsport.ch

Finisher-Shirt

Grösse:

XS

Anmeldeschluss: 31. Januar 2008

geschätzte Laufzeit: S

M

L

Luzerner Stadtlauf vom 26. April 2008

XL Anmeldeschluss: 14. März 2008

Männer 5,6 km Running

Frauen 3,8 km Running

Frauen/Männer 2,1 km Walking

Frauen/Männer 2,1 km Nordic Walking

Jungfrau-Marathon vom 6. September 2008 Marathon

Anmeldeschluss: 30. Januar 2008

geschätzte Laufzeit:

Achtung: Falls Sie sich schon angemeldet haben, können wir Ihnen aus administrativen Gründen das Startgeld nicht mehr zurückerstatten. Die Anmeldungen werden an den Veranstalter weitergeleitet. Alle Unterlagen und Infos erhalten Sie anschliessend vom Veranstalter. Wer sich anmeldet, verpflichtet sich, am Lauf teilzunehmen. Wer dennoch nicht am Lauf teilnimmt, der/dem wird das Startgeld in Rechnung gestellt.

Name:

Vorname:

Personal-Nr.:

Telefon:

Strasse Nr.:

Ort:

E-Mail:

Datum/Unterschrift:

Jahrgang:

Talon einsenden an: Die Schweizerische Post, Laufsport UK22, Viktoriastrasse 21, 3030 Bern Hinweis: Sie können sich auch direkt über das Intranet > Marktplatz >Tickets und Veranstaltungen, anmelden. Newsletter: «Sponsoring aktuell» informiert Sie regelmässig über neue Laufsport-Angebote! Abonnieren Sie den Newsletter im Intranet unter «Newsletter» oder unter sponsoring@post.ch.


Porträt Leute 23

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Die Post Nr. 1/2008

Sprühendes Temperament Daniel Caruso, PostFinance-Mitarbeiter mit spanischen und italienischen Wurzeln, verbindet Beruf und Freizeit auf nützliche Weise. Seine Begeisterungsfähigkeit wirkt ansteckend. Text: Hans-Ulrich Friedli / Bild: Oliver Amonn

Draussen ist es kalt. «Macht nichts», meint Daniel Caruso, «bei mir brennt das innere Feuer immer.» Man spürt es sofort: Der 26-jährige PostFinance-Mitarbeiter kann jeden Gesprächspartner sofort in seinen Bann ziehen. Umgeben von einem aufgestellten Team betreut er beruflich die Zahlungs-Dienstleistung «yellowpay». «Ich kann in einem meiner Lieblingsfachgebiete tätig sein», schätzt er sich glücklich – und sprüht vor Tatendrang. Er könne sein berufliches Wissen hervorragend mit seiner Freizeitaktivität als Event-Manager und Tennissportler verbinden. «Mein Ziel ist, dass die Leute ihren Freizeitspass mehrheitlich mit yellowpay begleichen können. Auf diese Weise können sie den gewünschten Event unbeschwert vom Eintrittsstress geniessen.»

Wo Daniel Caruso (ganz rechts) und DJ Scaloni (2. von links) an Events auftreten, geht die Post ab. Der beruflich mit «yellowpay» beschäftigte PostFinance-Mann ist ein engagierter Event-Organisator und Tennissportler.

mit farbigen UV-Streifen. Komplettiert wird das von Sony Ericsson gesponserte visuelle Erlebnis durch verschiedene Top-DJs, welche die Matches akkustisch untermalen.» Caruso ist so begeistert, dass er in Bern im Juni 2008 die erste «Berner Tennis Players Night» organisieren will. «Die Party wird im ‹Liquid Club Bern› über die Bühne gehen und öffentlich sein», freut er sich.

Spektakuläre Tennis-Nachtshows Carusos begeisterungsfähige Art wirkt ansteckend. Der «Virus» habe sich längst auf viele seiner Freunde übertragen, bestätigt sein Arbeitskollege und Tenniscoach Walter Hug. Erst wenige Wochen ist es her, seit Daniel Caruso als einziger Berner Tennisspieler an einer ganz speziellen Premiere teilnehmen durfte: «Ich konnte mein Glück kaum fassen, dass ich nur neun Monate nach mehreren Knieoperationen und wochenlangem Gehen an Krücken an der ‹Sony Ericsson Night Tennisshow› mitspielen konnte.» Und noch mehr: Caruso wurde Mitte November 2007 in der Zürcher Eventhalle «Puls 5» vom Publikum zum besten Show-Spieler gewählt. «Zwei Spieler messen sich in absoluter Dunkelheit auf einem schwarzen Tenniscourt», erklärt er den Ablauf. «UV-Licht macht nur die Platzlinien und den reflektierenden Ball sichtbar. Die Tennisspieler absolvieren Daniel Caruso verbindet Tennis ihre Matches in weissen Tenüs gerne mit Events und Shows.

Mit DJ Scaloni an die Spitze Events auf hohem Niveau für junge und jung gebliebene Leute zu organisieren, ist neben dem Tennisspiel Carusos zweite Leidenschaft. «Wo tolle Partys abgehen, sind immer auch gute DJs am Werk.» So kommt es nicht von ungefähr, dass er die DJ-Szene aktiv mitverfolgt. Er betreut DJ Scaloni, einen der besten DJs der Schweiz, organisatorisch und bei Vertragsverhandlungen. «Scaloni hat spanische Wurzeln – wie ich. Er ist einer meiner besten Freunde und reitet auf einer Erfolgswelle. Nachdem er es bereits mit zwei andern CDs in die ‹Top 10› der Schweizer Hitparade schaffte, ist er mit der neusten CD ‹Hacienda› auf den vierten Rang vorgerückt.» Carusos Ziel ist ehrgeizig: «Nachdem Scaloni im Sommer 2007 im beliebtesten Ferien-

Ausblick auf weitere Events Donnerstag, 19. Juni 2008: Berner Tennis Players Night im «Liquid-Club» 9.– 29. Juni 2008: Berner Tennismeisterschaften im TC Dählhölzli, Bern März / April 2008: CD-TOUR SCALONI Verlosung: D. Caruso verlost unter Postmitarbeitenden eine brandneue CD von DJ SCALONI «Hacienda CD» mit Originalsignatur von DJ Scaloni. E-Mail an: daniel.caruso@postfinance.ch

club von Kroatien, im ‹Hacienda› arbeitete, will er mit ihm jetzt an die Spitze der CH-Charts. Erfahrung beruflich einbringen Nicht erstaunlich, dass sich Daniel Caruso auch bei Events von PostFinance einbringen will. «Da kann ich meine Erfahrung umsetzen. Das wird geschätzt.» Und wieder kommt er auf einen Anlass zu sprechen, den er noch während seiner Verletzungspause sozusagen vom Krankenbett aus organisierte. «Die ‹Hacienda People Night› im Berner Theater National von letztem November war im Nu ausverkauft. Unter den über 1200 Besuchenden hatte es mehr als zehn Prozent Postmitarbeitende», erinnert sich Caruso besonders gerne an dieses Highlight. Macht er so weiter, schliesst der PostFinance-Mitarbeiter schon bald den Kreislauf von yellowpay bis zum professionellen Event. Infos: www.djscaloni.ch; www.myspace.com/ danielcaruso; www.postfinance.ch/yellowpay


24 Leute Dialog

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Die Post Nr. 1/2008

Leserbrief Der folgende Brief und die Zeichnung erreichten die Zustellstelle in 4125 Riehen.

Liebe Post «Danke für die viele Post, hergebracht von West und Ost. Hab mich immer drauf gefreut. Darum danke ich euch heut. Ich habe ein Bild ganz klein gemalt. Ja die Post die muss schön sein.» Viona Pickel, 4125 Riehen

Der schönste Päcklibus der Schweiz Die Bevölkerung von Zumikon hat Glück! Andreas Schärer, Mitarbeiter von PostLogistics, stellt den Postkundinnen und -kunden die Pakete vor Weihnachten jeweils in einem wunderschön dekorierten Bus zu. Seit acht Jahren schmückt Andreas Schärer in der Adventszeit seinen Fiat Ducato mit Zeichnungen von Kindern aus der Zürcher Gemeinde. Diesmal hat er auch gleichzeitig eine wohltätige Aktion lanciert. Mit den «Glückskilometern» werden Gelder für bedürftige Kids gesammelt. Inte- Paketbote Andreas Schärer: Glückskilometer für einen guten Zweck. ressierte können für die Kilometer, Logistics schreibt er Bücher für Erwachsene die Andreas Schärer am Steuer seines Zustellmit Gedichten und Kurzgeschichten – ein Mulfahrzeugs zurücklegt, der Glückskette einen titalent mit Herz. (eb) bestimmten Betrag überweisen. Die Spenden Weitere Informationen: www.derpoet.ch und werden für Kinderprojekte eingesetzt. «Mein www.glueckskette.ch. Spenden nimmt die GlücksWunsch ist es, positives Denken, Glück und kette weiterhin gerne entgegen: Konto 10-15000-6, Sonnenschein zu schenken», erklärt der Vermerk «Glückskilometer für die Kinderhilfe». umtriebige Bote. Neben seiner Arbeit bei Post-

Güher und Süher Pekinel Winterthur, Stadthaus Winterthur, Dienstag, 11. März 2008, 19.45 Uhr St. Gallen, Tonhalle St. Gallen, Mittwoch, 12. März 2008, 20.00 Uhr Lausanne Théâtre de Beaulieu-Lausanne, Samstag, 15. März 2008, 20.00 Uhr

Bern, Kultur-Casino Bern, Sonntag, 16. März 2008, 11.00 Uhr

Güher und Süher Pekinel, Klaviere Orchester Musikkollegium Winterthur Howard Griffiths, Leitung Werke von Beethoven, Bach und Mendelssohn Bartholdy Benefizkonzert zu Gunsten von benachteiligten Kindern und Jugendlichen in der Schweiz Vorverkauf: pro juventute classics Tel. 044 256 77 11 classics@projuventute.ch www.projuventute.ch


Ausbildung Service 25

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Mehr Informatikkurse für Mitarbeitende der Post Die Mitarbeitenden der Post profitieren ab sofort von einem grösseren Angebot an Informatikkursen. Die Kurse werden neu von Digicomp Academy AG angeboten und betreut. Text: Michael Wiget / Bild: Keystone

Die Firma Digicomp Academy übernimmt im Auftrag der Post sämtliche IT-Standardkurse der Beschäftigten der Post. «Dank dieser Zusammenarbeit können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter künftig von einem erweiterten Kursangebot profitieren», sagt Franz Weibel, Leiter IT-Schulung und Lernmedien der Post. Er hat im vergangenen Jahr verschiedene Anbieter evaluiert. Am Ende machte Digicomp das Rennen. «Durch die zentral gelegenen Seminarzentren in Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Lausanne, Genf und Bellinzona bleibt das Angebot in allen drei Sprachen gewährleistet», versichert Weibel. Die Post selbst bietet nur noch postspezifische IT-Kurse an. Preiswerte Kurse Die Preise für die Kursteilnehmenden bleiben beim Anbieter Digicomp in etwa gleich. «Die Kundenbetreuer von Digicomp können den Mitarbeitenden der Post eine umfassende Beratung bieten», sagt Weibel weiter. Das Angebot sei breit gefächert. Es beinhalte mehr Spezialkurse mit abgestimmten Unterlagen. Die Kurse finden mit einer hohen Frequenz statt und werden garantiert durchgeführt. Nicht mehr im LMS Die IT-Kurse werden nicht mehr im Learning Management System auf dem Intranet (LMS) publiziert, sondern neu auf einer speziellen Seite bei Digicomp. Interessierte können die Kurse auch auf eigene Rechnung besuchen. Eine eventuelle Kostenbeteiligung der Post an ihre IT-Weiterbildung muss mit den Vorgesetzten besprochen werden.

Sekretariat Digicomp: 0844 844 822 www.post.ch/informatikkurse www.poste.ch/coursInformatiques www.posta.ch/corsiInformatica

Durch die zentral gelegenen Seminarzentren von Digicomp in Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Lausanne, Genf und Bellinzona ist das Angebot in allen drei Sprachen gewährleistet.

Post unterstützt neuen Lehrgang der EPFL für Kadernachwuchs Die Post unterstützt einen neuen Lehrgang der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne (EPFL). Die Ausbildung zum «Executive Master in Postal Leadership» (EMPL) beginnt im April und erstreckt sich über ein Jahr. Sie richtet sich an Kadernachwuchs aus dem Postmarkt. Der neue Lehrgang wird vom Lehrstuhl für Netzwerkwissenschaften der EPFL von Professor Matthias Finger durchgeführt. Die Post unterstützt das Institut und damit den Forschungs- und Bildungsstandort Schweiz seit 2001. «Lausanne hat sich seither neben New Jersey und Toulouse zu einem der weltweit führenden Forschungs- und Bildungsinstituten im Bereich der Netzwerkindustrien entwickelt», sagt Beat Friedli, Leiter Konzernentwicklung der Post und Vorsitzender des beratenden Expertengremiums (Advisory Board) für den EMPL. Mit dem Lehrgang eines branchenspezifischen Executive Masters erhält die EPFL die

Chance, sich als weltweites Meinungs- und Bildungszentrum für die Postwelt zu profilieren. «Künftig werden an der EPFL Vertreter von im Postmarkt tätigen Firmen, von Aufsichtsbehörden, Eignern und anderen Interessengruppen in eine ganzheitliche Diskussion zur politischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Postmärkte eingebunden», erläutert Friedli. Dies gebe der Schweizerischen Post die Möglichkeit, diese Diskussionen und Meinungsbildungsprozesse genau mitzuverfolgen und mitzugestalten. Der Lehrgang zum «Executive Master in Postal Leadership» soll sich als führende Managementausbildung der Branche etablieren. «Wir wollen bei talentierten Führungskräften in aller Welt auf die Attraktivität und die Qualität der Schweizerischen Post aufmerksam machen», begründet Friedli das Engagement. http://postal-leadership.epfl.ch


26 Services Personalnachrichten

www.post.ch/personalzeitung

Die Post Nr. 1/2008

40 Jahre Treue zur Post

ne Bürgi, Thierachern; Fritz Iseli, Fraubrunnen; Christian Ledermann, Boswil; Margrit Souty, Regensdorf.

PostLogistics Raphaël Andrey, Givisiez.

PostMail Res Moser Mitarbeiter Zustellung 4562 Biberist (08.01.)

Gérard Pilloud, Vevey; Charles-Michel Trincherini, Vétroz; Heribert Büeler, Zug; Paul-André Gendre, Bern; Hans-Peter Kaufmann, Olten; Andreas Küng, Basel; Karl Meier, Küssnacht a. R.; Res Moser, Solothurn; Hans Preisig, Basel; Rudolf Schaller, Baar; Willy Zysset, Basel; Werner Bösch, Amriswil; Johann Hardegger, Buchs SG; Rudolf Lutz, Rorschach; Bruno Stocker, Regensdorf; Rolf Thalmann, Wängi.

Wir gratulieren Hans Preisig Berufbildner Briefzentrum, 4000 Basel (08.01.)

100 Jahre Lakatos Janos, Gümligen (13.02.)

90 Jahre Abderhalden Olga, Degersheim (10.02.) Bünzli Ernst, Frauenfeld (02.02.) Marti Fritz, Gwatt (Thun) (23.02.) Saurenmann Walter, Zürich (16.02.) Thalmann Jakob, Tuttwil (04.02.) Weniger Georg, Basel (09.02.)

85 Jahre Michel Schmid Back Office Poststelle 7002 Chur 2 Postplatz (01.01.)

Jakob Sutter Mitarbeiter Zustellung 9063 Stein (AR) (08.01.)

Werner Vogel Poststellenleiter 5443 Niederrohrdorf (08.01.)

Poststellen und Verkauf Jean-Daniel Simon, Chavannes-de-Bogis; Raymonde Vial, Yverdon--les-Bains; Anton Affentranger, Reinach AG; Marian-

Beaud Henri, Clarens (11.02.) Bernasconi Clemente, Viganello (11.02.) Devaud Albert, Genève (21.02.) Felber Anna, Rietheim (20.02.) Flück Werner, St. Moritz (08.02.) Folly René-Jean, Courtaman (28.02.) Hofstetter Jean, La Chaux-de-Fonds (05.02.) Ischi Walter, Oschwand (05.02.) Keller Karl, Zürich (03.02.) Koller Robert, Rüti ZH (28.02.) Mani Anetta, Lohn GR (05.02.) Michaud Samuel, Rochefort (05.02.) Reiser Pio, Zürich (14.02.) Schatzmann Hans, Zurzach (05.02.) Spielmann Hans, Obergösgen (05.02.) Thierry Louis, Pailly (09.02.) Wildhaber Walter, St. Gallen (19.02.) Zumwald Gabriel, Neuchâtel (13.02.) Zurfluh Martin, Erstfeld (16.02.)

80 Jahre Allenbach Robert, Adelboden (15.02.) Bachmann Jakob, Zürich (22.02.) Balestra Antoine, Genève (24.02.) Beaud Alfred, Zürich (12.02.) Beyeler Hermann, Wichtrach (18.02.) Bösch Albertine, Luzern (11.02.) Bossart Hans, Basel (11.02.) Brunetti Remo, Arbedo (21.02.) Chapalay Charly, Montreux (28.02.) Crottet Constant, Genève (26.02.) Dell Olivo Johann, Thalwil (28.02.) Demuth Jakob, Hüntwangen (18.02.) Deubelbeiss Hans, Aarau (21.02.) Donzé Georges, Courtételle (07.02.) Dutoit René, Villars-le-Terroir (29.02.) Eichenberger Hans, Unterentfelden (11.02.) Frey Werner, Steffisburg (09.02.) Fritschi Karl, Turbenthal (21.02.) Gasser Werner, Untersiggenthal (04.02.) Ghielmini Attilio, Canobbio (16.02.) Graber Gerda, Adliswil (05.02.) Guggisberg Alfred, Bern (11.02.)

Guggisberg Hans-Rudolf, Thalwil (15.02.) Hodel Alice, Rümlang (23.02.) Huser Josef, Erlenbach ZH (09.02.) Jaggi Karl, Toffen (11.02.) Kaltenrieder André, Grandson (14.02.) Kneubühler Margrit, Etziken (17.02.) Kovacs Ella, Petit-Lancy (16.02.) Kubli Werner, Dübendorf (15.02.) Kühnis Josef, Chur (28.02.) Lacroix Ami, Aubonne (09.02.) Lauper Erika, Bergdietikon (20.02.) Liaudat Betty, Marin-Epagnier (18.02.) Locher Lisbeth, Lützelflüh-Goldb. (28.02.) Müller Heinrich, Birmensdorf ZH (17.02.) Niklaus Hansruedi, Kerzers (11.02.) Perren Jakob, Blankenburg (14.02.) Ramseier Hans, Köniz (17.02.) Rappo Georges, Carouge GE (18.02.) Rieder Esther, Wabern (04.02.) Roy René, Montricher (01.02.) Rutschmann Hans, Weiach (24.02.) Schmid Heidi, Brunegg (21.02.) Schorderet Olga, Sâles (Gruyère) (28.02.) Schreiner Emanuel, Benglen (29.02.) Stettler Willi, Bern (26.02.) Stevenoni Rinaldo, S. Vittore (20.02.) Strähl Robert, Riedholz (13.02.) Streun Elisabeth, Grasswil (11.02.) Von-Arx Eugen, Basel (08.02.) Wermelinger Simon, Trimbach (25.02.) Wolf Max, Solothurn (13.02.) Zimmermann Jakob, Wattwil (08.02.)

75 Jahre Ballif Antoinette, Chavornay (12.02.) Baumann Albert, Glattbrugg (08.02.) Beeler Guido, St. Gallen (08.02.) Blatter Mathilde, Reckingen VS (07.02.) Bürkli Josef, Trimmis (08.02.) Buol Emmy, Winterthur (13.02.) Burri Josef, Kriens (24.02.) Burri Karl, Luzern (24.02.) Burri Raymond, St-Prex (12.02.) Cavelti Regina, Laax GR (27.02.) Chaignat André, Bern (14.02.) Cigana Yolanda, Pasiano d. Pordenone (06.02.) Debonneville Joël, Prilly (11.02.) Dubacher Franz, Weggis (13.02.) Duss Peter, Rotkreuz (13.02.) Eggenberger Rösli, Grabs (13.02.) Eichenberger Franz, Basel (17.02.) Fanger Josef, Wilen (Sarnen) (20.02.) Ferretti Cesare, Camorino (01.02.) Fiechter Walter, Riehen (08.02.) Fux Bernard, Genève (22.02.) Gattlen Meinrad, Ostermundigen (14.02.) Gendre Martin, Cousset (22.02.) Gäldi Willy, Kaltbrunn (13.02.) Hauser Ernst, St. Gallen (11.02.) Hediger Urs, Rupperswil (24.02.) Herrmann Constantin, Chur (09.02.) Iseli-Leumann Margrit, Bürglen TG (18.02.) Jösler Martin, Klosters Dorf (14.02.) Jordan Fernande, Villarimboud (03.02.) Jordil Marcel, Genève (04.02.) Jost Otto, Oberwangen b. Bern (21.02.) Koch Albert, Küsnacht ZH (12.02.) Koletsis Periklis, Zürich (10.02.) Kurz Ernst, Belpberg (15.02.) Muller Odette, Fribourg (05.02.) Portmann Josef, Kriens (24.02.) Richoz Gérard, Nyon (28.02.) Roduit Bernard, Veyrier (13.02.) Saruga Josef, Arbon (16.02.) Scheidegger Willy, Wila (09.02.) Schweizer Edwin, Zürich (17.02.) Soltermann Verena, Rüeggisberg (09.02.) Sticher Gertrud, Zürich (18.02.) Stucki Willy, Bremgarten b. Bern (18.02.) Von Ah Walter, Wilen (Sarnen) (06.02.) Wyrsch Friedrich, Attinghausen (09.02.) Wyser Lorly, Bergdietikon (18.02.) Zehnder Marie-Louise, Brig (23.02.) Zimmerli Ernst, Boniswil (01.02.)

Ruhestand Zentrale Dienste/Personal Zelda McKillop, Bern.

Poststellen und Verkauf Hilda Muff, Aarau; Anita Schüpbach, Zürich; Claire Abou Ali, Marin-Epagnier; Jean-Paul Besse, Bouveret; Jeannette Bolzli, Fleurier; Pierre Bonny, Payerne; Jean-Pierre Bovet, Lausanne; Jeannette Brülhart, Pully; Marie-Claire Gaille, Cernier; Brigitte Gujer, Murten; Denise Jan, Carouge; Solange Joye, Gimel; MarieJosé Kessler, Clarens; Aline Monbaron, Genève; Marie Negri, Genève; Gérard Oppliger, Corgémont; Lucette Peter, Thierrens; Marie-Thérèse Rieder, Savièse; Thérèse Rust, La Chaux-de-Fonds; Jacqueline Utz, Renens (VD); Michelle Voirol, Préverenges; Katharina Arn, Orpund; Myrta Arrigo, Biel-Benken BL; Margrit Bangerter, Täuffelen; Josef Birrer, Luthern; Edith Borner, Solothurn; Marianne Egger, St. Stephan; Heinrich Frank, Gunzwil; Heidi Gerber, Gümligen; Marianne Häfliger, Meisterschwanden; Erwin Hediger, Bremgarten b. Bern; Ernst Hiltbrunner, Bern; Alfred Hirt, Beinwil am See; Anna Marie Holzherr, Bärschwil Dorf; Heidi Jetzer, Bad Zurzach; Alfred Kläusler, Pfeffingen; Hans Peter Knuchel, Bätterkinden; Karl Kopp, Gersau; Veronika Mani, Zwischenflüh; Peter Michel, Flumenthal; Marianne Müller, Muri AG; Theresia Müller, Thalheim AG; Anna Niederhauser, Thun; Adelheid Pieren, Kriegstetten; Daniele Schaerer, Basel; Therese Scherer, Walperswil; Beat Thierstein, Bolligen Dorf; Rita Thommen, Hölstein; Doris Tschopp; Ziefen; Gertrud Bolli, Wiesendangen; Telgia Cantieni, Thusis; Elsbeth Diggelmann, Trasadingen; Maya Elber, Netstal; Reinhard Fäh, Benken SG; Alois Gmür, Amden; Berta Grünenfelder, Cazis; Eva Hassler, Zürich; Elisabeth Hofmann, Buchs ZH; Anita Högger, Fällanden; Sonja Peters, Schaffhausen; Annalies Reich, Bilten; Margrit Rüegg, Bassersdorf; Markus Scherrer, Kirchberg SG; Elsa Stadelmann, Neukirch; Christine Stettler, Arosa; Verena Tanner, Maienfeld; Frieda Thoma, St. Gallen; Bruno Thoma, Mollis; Pia Thür, Altstätten SG; Rosmarie Weber, Glattzentrum; Gertrud Wüst, Güttingen und Kesswil; Bice Cavadini, Lamone-Cadempino; Edy Garbani, Russo.

PostLogistics Josef Räber, Dintikon; Andreas Berger, Burgdorf; Hans-Rudolf Brechbühl, Ostermundigen; Jean-Marc Hertig, Daillens; Bernhard Kolb, Ostermundigen; JeanPierre Nicole, Genève; Josef Widmer, Bern; Radovan Stojkovic, Manno; Monika Lüthin, Bern; Alice Sayin, Zürich.

Mobility Solutions AG Hans Berger, Bern; Peter Glauser, Bern; Peter Schindler, Bern.

Swiss Post International Hans-Ulrich Lack, Basel; Peter Reist, Basel.


Personalnachrichten Services 27

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Die Post Nr. 1/2008

PostMail François Baldinger, Lausanne; Monique Beuchat, Genève; Joëlle Brun, Cossonay; Myriam Buzzini, Genève; René Clémençon, La Neuveville; Jean-Marie Cuennet, Meyrin; Roland Donzel, Bienne; JeanElie Gobet, Romont; Fernande Gozel, Orbe; Rose-Marie Guex, Sion; Karin Klupsch, Genève; Simone Santschi, La Chaux-de-Fonds; Ernst Imhof, Liestal; Andreas Meister, Langnau; Karl Kreimer, Weisslingen; Vito Russo, Zürich-Mülligen; Paul Rutz, St. Gallen; Willi Schiess, Speicher; Leonhard Schwab, St. Gallen; Hansruedi Zuber, Zürich Sihlpost.

Wir trauern Aktive

Poststellen und Verkauf Maria Heller, Wauwil, geb. 1947.

PostFinance Fridolin Zopfi, Netstal, geb. 1949.

PostMail Thomas Müller, Zürich, geb. 1960.

PostAuto AG Roger Anzévui, Sion.

PostFinance Ruth Kunz-Heimberg, Bern.

Service House Post Agnes Burkhart, Kerzers; Rosmarie Fiechter, Hünibach; Heidi Jetzer, Bad Zurzach; Claudia Mangione, Bern; Vallerina Pistilli, Bern; Ingrid Verri, Bern; Doris Pürro, Zollikofen; Hélène Buache, Lausanne; Anna Franchina, Renens (VD); Marie Fryand, Sion; Josette Perrin, Bienne; Lisette Piaget, Renens (VD); Perpétua Pires, Lausanne; Christiane Rigolet, Fribourg; Annalies Reich, Bilten; Teresa Sessa, Zürich; Marilena De Luca, Bellinzona.

Pensionierte Andres Werner, Lyss *1920 ✝ 09.11. Bärtsch Arnold, Chur *1925 ✝ 14.11. Balestra Maurizio, Ponte Tresa *1918 ✝ 22.11. Bartelt Kurt, St. Gallen *1915 ✝ 02.12. Bodmer Ulrich, Endingen *1944 ✝ 25.11. Bosshard-Leuthold Lina, Zürich *1909 ✝ 27.11. Brun Theodor, Nunningen *1913 ✝ 25.11. Bucher Gottfried, Dübendorf *1923 ✝ 30.11. Camenzind Theo, Reussbühl *1936 ✝ 11.11.

Charles-Rochat Janine, Lausanne *1930 ✝ 11.10. Chevalley-Sachot Odette, Gryon *1929 ✝ 19.11. Collaud Raymonde, Lausanne *1940 ✝ 04.11. Droxler René, Le Locle *1916 ✝ 16.11. Emery Gilbert, Onex *1928 ✝ 26.10. Frühauf Urs, Deitingen *1941 ✝ 21.11. Gasser Karl, Zürich *1913 ✝ 16.11. Gemma Teresa, Zürich *1940 ✝ 09.12. Held-Genner Katharina, Küttigen *1916 ✝ 02.12. Hirschi Elsa, Tenniken *1923 ✝ 26.11. Hofer Andreas, Monbiel *1932 ✝ 27.11. Jörg-Rettich M. Josefina, Chur *1913 ✝ 08.11. Just-Benz Jda, Chur *1914 ✝ 18.11. Kapp Oscar, Colombier *1913 ✝ 20.11. Krenn-Summer Eugen, Oberentfelden *1928 ✝ 18.10. Leuzinger Hans, Thayngen *1938 ✝ 26.11. Martino Del Rio Eleuterio, Muchamiel/Alicante (E) *1937 ✝ 21.11. Mazzoni-Bertossa Emma, Cauco *1914 ✝ 02.11. Morerod Albert, Corseaux *1928 ✝ 25.11. Mühlemann-Paluszek Helena, Zürich *1938 ✝ 17.11.

Obrist Bruno, Wettingen *1927 ✝ 15.11. Patzen Jakob, Zürich *1947 ✝ 06.10. Rosch-Duvaux Susanne, Allschwil *1913 ✝ 18.11. Rutishauser Emil, Basel *1922 ✝ 30.11. Salathe-Rickenbacher Alice, Rickenbach BL *1924 ✝ 06.10. Sauter Erwin, Schlieren *1929 ✝ 29.11. Schaffner-Büss Margrit, Ormalingen *1916 ✝ 25.11. Schellenberg-Rieder Hedwig, Bellikon *1919 ✝ 30.10. Scherrer Gertrud, Bütschwil *1924 ✝ 20.11. Schmid Hans, Hüttikon *1919 ✝ 18.11. Troyon-Randin Andrée, Lausanne *1918 ✝ 21.11. Ulrich Paul, Bisisthal *1928 ✝ 20.11. Volery Robert, Petit-Lancy *1929 ✝ 12.10. Weibel-Holinger Fanny, Schüpfen *1917 ✝ 01.12. Wernle Franz, Frick *1922 ✝ 11.11. Wettler Jacques, Biel/Bienne *1918 ✝ 11.11. Wild Hans, Uznach *1919 ✝ 21.11. Wirth-Studer Elisabeth, Uznach *1926 ✝ 04.12. Wolfisberg Josef, Stans *1927 ✝ 01.11.

Spezialangebot für Mitarbeitende und Pensionierte der Post

Top Ferienresort über dem Lago di Lugano Nur 15 Kilometer von Lugano und vom Comer See entfernt, in Cima di Porlezza, liegt das Hotel****superior Parco San Marco eingebettet in eine 30 000 m2 grosse mediterrane Parkanlage. Von hier aus, auf der Südseite des Luganersees auf italienischem Boden, geniesst man eine traumhafte Aussicht auf die Berge und den See. Das Hotel mit Ristorante und Bistro San Marco sowie typischem Grottino, eleganter Lounge mit Cheminée, Beachbar, Funpool Corner, Bar San Marco und dem La Cava di Dievole (Weindegustationskeller). Zimmer: grosszügiger Schlafraum, Küchenzeile, kleiner Tisch mit zwei Stühlen, Badezimmer mit Dusche, TV mit Radio, Direktwahltelefon, Safe, Südbalkon mit Seesicht, Klimaanlage. Wellness/Sport: Innenpool, Whirlpool, Sauna, Biosauna, Dampfbad, Massageduschen, Fun- und Relaxpool, Privatstrand, Beachvolleyball, Inlineskate, Skateboard. Inbegriffene Leistungen • 3 Übernachtungen in einer JuniorSuite mit Südbalkon • 1x 4-Gang-Dinner

• Vollwertiges Frühstücksbuffet • Weindegustation in der Cava di Dievole • 1 Rücken- und Nackenmassage à 20 Minuten • Freie Benützung des Wellness Center & Spa • Benützung der Sport- und Freizeitanlage • Sport- und Freizeitprogramm • Eintritt in die Villa Carlotta und die italienischen Gärten in Tremezzo am Comer See • Kinderbetreuung im Club Bambini (4–12 Jahre) Gegen Gebühr: Abholdienst vom Bahnhof Lugano, Massage- und Kosmetikbehandlungen, Solarium, Aromakabine, Golf, Tennis, Reiten, Biken, Freeclimbing, Bogenschiessen, Surfbrettvermietung, Motorund Ruderboote.

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28 Services Marktplatz

www.post.ch/personalzeitung

Die Post Nr. 1/2008

Auto Mobilheim, gepflegt, mit festem Standort am Bodensee. Tel. 071 947 10 09 Dachgepäckträger für VW-Käfer, wenig gebraucht, muss abgeholt werden. Tel. 032 384 51 96 Oldtimer Mercedes-Benz 190 C, Jg. 64, 100 000 km, grün, Fr. 5000.–. Tel. 079 353 74 86 Fiat Mirafiori 131, Oldtimer, Jg. 78, 109 000 km, gepflegt, ab MFK, für Liebhaber, dem Meistbietenden. Tel. 026 670 66 75 4 Winterräder, 155/80 R13, für Opel Astra F, neuwertig, Fr. 270.–. Tel. 056 622 27 39 Winterräder, 205/60/15, 70%, mit Original-Radkappen, für BMW E36, Fr. 300.–. Tel. 079 432 03 90 Basisträger für Renault Scénic, Mod. 02, Fr. 100.–. Tel. 044 764 31 24 Volvo 850 GLT, Aut., Jg. 94, 45 000 km, diverse Teile neu, Austauschmotor, ab MFK, Fr. 4200.– ab Platz. Tel. 078 621 96 04 4 pneus été, 185/60 HR14, y compris jantes alu, 4 trous 6 x 14 Ronal, 99 fr. Tél. 079 680 24 23 Skiträger für Mazda 626, gut erhalten, Fr. 20.–. Tel. 061 871 09 27

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stossen. Die Beilage «Private Ferienwohnungen» erscheint zweimal pro Jahr. Annahmeschluss: 15. September für Oktober. 15. März für April. Keine tel. Entgegennahme von Inseraten. Kürzungen und Streichungen vorbehalten.

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30 Services Agenda

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Die Post Nr. 1/2008

Sport

Sport

Kultur

25./26.01.08

Schweiz. Post-Skitage VSKPS in Les Diablerets www.vskps.ch

29./30.03.08 05./06.04.08

Frauenlauf Workshops Nottwil Lauf- und Nordic Walking für Mitarbeiterinnen (Anmeld. s. S. 22)

laufend

Konzerte und Kulturveranstaltungen in der Deutschschweiz www.goodnews.ch

05.–10.02.08

Skoda-Cup in Lausanne www.postfinance.ch/ticket Hallenfussballturnier Post/Swisscom in Neuchâtel Info: Y. Gallo, Tel. 032 725 53 61

Fit und gesund mit der Post Laufseminare in Diessenhofen und Morges Anmeldung über www.laufseminar.ch

aktuell

10.02.08

18.-20.04.08 und 25.-27.04.08

12.02.08

PostFinance Top Scorer-Ehrung NLB; Ausw.verf. Playoffs, Biel

05./06.09.08.

23.02.08

Bremgarter Reusslauf www.reusslauf.ch

Jungfrau-Marathon Anmeldung über Intranet > Marktplatz oder Talon S 22 www.jungfrau-marathon.ch

Verkehrshaus der Schweiz in Luzern; IMAX-Filmtheater: Aktuelle Filme: Grosserfolge «Die Alpen» (über 100 000 Bes.) «Pinguine – Könige im Eis» «Deep Sea – Wunder der Tiefe»

21.01.08 – 27.01.08

Solothurner Filmtage www.solothurnerfilmtage.ch

11.03.08 12.03.08 15.03.08 16.03.08

pro juventute Classics 2008 Benefizkonzerte, Orchester Musikkollegium Winterthur Winterthur, Stadthaus St. Gallen, Tonhalle Lausanne, Théâtre de Beaulieu Bern, Kultur-Casino Tel. 0900 800 800 (CHF 1.19/Min.) www.ticketcorner.com oder alle Ticketcorner-Verkaufsst., inkl. Post

23./24.02.08

Schweizermeisterschaften Hallenfussball Post in Wil SG Auskunft: Elmar Stadler Tel. 071 923 23 42 Anmeldeschluss: 27.01.08 www.vskps.ch

Ausstellungen und Messen bis 06.07.08

Museum für Kommunikation Ausstellung «Bilder, die lügen» www.mfk.ch

SM Curling Post, Lausanne Auskunft: Claudine Gremion Tel. G: 021 643 09 27

30.01.08 – 01.02.08

Fondsmesse Zürich www.fondsmesse.ch

E-Mail: claudine.gremion@polyval.ch

www.vskps.ch

15.02.08 – 24.02.08

MUBA in Basel www.muba.ch

25.02.08

PostFinance Top Scorer-Ehrung NLA in Bern

07.03.08 – 09.03.08

Immoespo in Locarno www.postfinance.ch/messen

09.03.08

SM Post Eishockey VSKPS in La Chaux-de-Fonds Auskunft: Eric Amstutz, PF 1490, 2301 La Ch.-d.-Fonds

13.03.08 – 16.03.08

ImmoBienne in Biel ImmoExpo in Zug www.postfinance.ch/messen

15.03.08

Kerzerslauf Anmeldung über Intranet > Marktplatz oder Talon S 22 www.kerzerslauf.ch

14.03.08 – 16.03.08

Immomesse in St. Gallen www.postfinance.ch/messen

05./06.04.08

Imex in Zürich www.postfinance.ch/messen

23./24.02.08

24.03.08

Giro Media Blenio Anmeldung über Intranet > Marktplatz oder Talon S 22 www.mediablenio.ch

09.04.08 – 13.04.08

Aarauer Messe AMA in Aarau www.ama-messe.ch

10.04.08 – 13.04.08

Salon immobilier in Lausanne www.postfinance.ch/messen

19.04.08 – 27.04.08

RHEMA in Altstätten SG www.rhema.ch

25.04.08 – 27.04.08

ImmoExpo in Basel www.postfinance.ch/messen

25.04.08 – 04.05.08

BEA in Bern www.beaexpo.ch

Nützliche Ansprechstellen

25.04.08 – 04.05.08

LUGA in Luzern www.luga.ch

Schwierige Lebensumstände, Konflikte am Arbeitsplatz Die Sozialberatung berät kostenlos und diskret Mitarbeitende, deren Angehörige und Pensionierte bei Schwierigkeiten (z. B. Verschuldung, Beziehungsprobleme, Suchtverhalten, Mobbing). Tel. 058 448 09 09

Impressum

20.04.08

26.04.08

Zürich Marathon Anmeldung über Intranet > Marktplatz oder Talon S 22 www.zurichmarathon.ch Luzerner Stadtlauf Anmeldung über Intranet > Marktplatz oder Talon S 22 www.luzernerstadtlauf.ch

Wunsch nach neuen beruflichen Perspektiven Das Arbeitsmarktzentrum Post (AMZ) berät kostenlos Postmitarbeitende, die sich beruflich verändern wollen (Standortbestimmung, Laufbahnberatung, Bewerbungscoaching). Tel. 058 448 09 03 Ferienwohnungen Der Personalfonds bietet Postmitarbeitenden und Pensionierten vergünstigte Ferienwohnungen an. Tel. 031 310 53 23, www.pfp-ferienwohnungen.ch

Herausgeberin Die Schweizerische Post Unternehmenskommunikation Viktoriastrasse 21 CH-3030 Bern 11. Jahrgang, Nr. 1 Erscheint monatlich in deutscher, französischer und italienischer Sprache. E-Mail: redaktion@post.ch Fax: 058 667 31 71 http://www.post.ch/personalzeitung

Nachdruck nur mit ausdrücklicher Einwilligung der Redaktion gestattet.

20.04.08

Konzert der Postmusik Bern im Mattenhofsaal Gümligen www.postmusikbern.ch

17.04.08 – 23.04.08

Internationales Filmfestival «Visions du Réel» in Nyon www.visionsdureel.ch

Diverse 29.03.08

Delegiertenversammlung VSKPS in Zürich; www.vskps.ch

März 08 und April

Briefzentrum Zürich-Mülligen Besichtigungen für Mitarbeitende Mehr Infos im Intranet unter PostMail

Im Voraus immer bestens informiert Die Redaktion nimmt Anregungen für Publikationen im Veranstaltungskalender gerne entgegen. Das Kriterium: Der Anlass muss etwas mit der Post zu tun haben. Und er muss für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Die Redaktion

Redaktion

Abos/Adressänderung

Emmanuelle Brossin (eb), Chefredaktorin Hans-Ulrich Friedli (hf) Sandra Gonseth (sg) Claudia Grasso (cg)

Aktivpersonal: Adress- und Aboänderungen beim zuständigen Personaldienst.

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Adress- und Aboänderungen schriftlich an Pensionskasse Post, Adressierwesen, Postfach 528, 3000 Bern 25

M. Kerschbaumer, Tygraline AG, Postfach, 3000 Bern 14

Anzeigen Publimag AG, Postfach, 3001 Bern, Tel. 031 387 22 11; Fax 031 387 21 00

Druck Basler Zeitung Hochbergerstrasse 15, 4002 Basel

Rentenbezüger(innen):

Andere Abonnenten: Die Schweizerische Post MailSource AG, Abodienst Post, Viktoriastrasse 21, 3030 Bern Fax: 031 338 03 99, E-Mail: abo@post.ch Abopreis: CHF 24.– pro Jahr


Agenda Services 31

www.post.ch/personalzeitung

Die Post Nr. 1/2008

Frankierte Fantastereien Eine Ausstellung in Winterthur zeigt spielerische Fotos auf alten Postkarten. Originelle Texte sind auf Postkarten selten: «Viele liebe Grüsse» heisst es meistens. Aber die Hauptbotschaft einer Postkarte befindet sich in der Regel nicht auf der Rückseite, sondern ganz klar auf dem Konterfei. Mit Bildern können Gefühle ausgedrückt, Stimmungen und Erlebnisse beschrieben werden. Die Postkarte wird 1869 von der österreichisch-ungarischen Post erfunden. Um die vorletzte Jahrhundertwende erlebt sie einen gewaltigen Boom. Zu den gängigen Landschaftsaufnahmen kommen unterhaltsamere Fantasiepostkarten hinzu. Alle neuen Kunstgriffe werden eingesetzt: Fotomontage, Doppelbelichtung, Verzerrung und Grossaufnahme. Wer mehr zum Thema sehen will, kann dies noch bis zum 10. Februar 2008 im Fotomuseum Winterthur tun. Die Ausstellung «Frankierte Fantasterei(sg) en» präsentiert über 500 Postkarten. Infos und Bilder: www.fotomuseum.ch

Foto eines unbekannten Studiofotografen aus Frankreich um ca. 1923 (aus Sammlung Marc u. Sylvie Sator).

Samen Mauser säen – Knackig, frisch auf den Tisch! Salatschüssel: 2,3 Liter und 22 cm Durchmesser. Der praktische Deckel ist perfekt zum Abdecken, Frischhalten und Transportieren. Zudem dient er als Unterlage während der Zubereitung. Spülmaschinenfest. Besteck: Salatzange und -besteck in einem. Direktes Einhängen in die Schale verhindert ein Abrutschen. Perfekt fürs Buffet – kann als Zange sogar gestellt werden. Ideal auch für Pastagerichte und vieles mehr! Solange Vorrat

Hitangebot: 5 Tüten und 10 Franken und Sie sind stolzer Besitzer des praktischen und modernen Salatsets. Überall, wo es Samen-Mauser-Tüten gibt, finden Sie Bestellkarten für dieses Angebot.

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