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Sähen

editO de samUel petersCHmitt

La Porte Ouverte Chrétienne • Mulhouse WWW.pOrte-OUVerte.COm


n eWslet t er n °1 1 OCTOBRE 2010

sOmmaire Edito : Semer Le pôle humanitaire Mission Inde Impact Jeunesse : une génération se lève ! ze-rencontre Témoignage de Shalinee Demougin Bangui : la gloire de Dieu La FEPEF, c'est quoi ? École du dimanche : présentation T'as 2 minutes ? Les coulisses : l'accueil Les coulisses : le ménage

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Brèves 34

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Le i ta rti kel sS aämuheel Pen te r s ch mi tt Liebe Freunde, liebe Geschwister Liebe Freunde, liebe Geschwister, Sähen bedeutet eine Vision haben. Der Samen fällt in die Erde und verschwindet, aber im Geist sieht der Landwirt schon das reife Korn, das sich leicht im Winde neigt. Er bereitet daher seine Scheunen für die grosse Ernte vor, schon bevor er überhaut eine einzige Aehre auf dem Feld erkennen kann. Er handelt im „Glauben“ völlig überzeugt davon, dass die Erde ihm den ihr anvertrauten Samen hervor bringen wird und zwar in vielfacher Weise, ein Korn hundertfach, eines sechzigfach, eines dreissigfach. Bevor er jedoch seine Scheunen mit der reichen Ernte füllen kann, muss er arbeiten. Die Erde, der er den Samen anvertraut, muss gepflügt, geeggt und von Steinen und allem Sonstigen befreit werden, welches das Wachsen des Sa-

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mens und die Ernte hindern könnte. Während dieser Zeit sieht der Landwirt die Frucht seiner Arbeit nicht. Was er sieht, sind grosse Steine,

Dornen und Disteln und grossen persönlichen Einsatz. In seinem Geist aber schaut er über ein Feld voller Aehren, welche sich unter dem Gewicht der reifen Körner neigen. Diese Sicht gibt ihm den Mut und die Kraft seine Arbeit fortzusetzen bis zum Tag der Ernte. Sind wir nicht auch wie dieser Sähmann? Jesus sagt: „Der Same ist das Wort Gottes.“ Lk.8/11 Luther Er lädt uns ein das Wort zu verbreiten:....“Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur.“ Mk. 16/15, Luther. Welche Sicht haben wir für die Menschen in unserer Umgebung? Haben wir die Aufforderung Jesu und den Auftrag, den er uns anvertraut, wahrgenommen? Entspricht unsere Arbeit dem Auftrag Jesu? Setzen wir uns ein für diese grosse Ernte der Seelen? Hier kann jeder nur für


sich selbst antworten. Als Gemeinde wollen wir alles daran setzen, dass der Same ausgestreut wird überall und mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. Der Prediger sagt: „Frühe säe deinen Samen und lass deine Hand des Abends nicht ab, denn du weißt nicht, ob dies oder das geraten wird und ob beides geriete, so wäre es desto besser.“ Pred.11/6, Luther Eine solche Vision bedeutet auch sich für die nachfolgende Generation einsetzen. Der Landwirt ist darauf bedacht seine Kenntnisse der Saat und der Ernte seinem Sohn beizubringen, damit dieser auch versteht, was alles damit verbunden ist. Oft verändert der Sohn im Laufe der Zeit die Arbeitsweise seines Vaters. Er braucht andere technische Mittel und andere Arbeitsmethoden: Der Vater arbeitete mit Pferden und der Sohn arbeitet heute mit einem Traktor. Ein weiser Vater aber hat Verständnis für die Bemühungen seines Sohnes und für sein Bestreben eine grössere Ernte einzuholen. Was tut also der Vater? Er freut sich und ermutigt seinen Sohn. Die Gemeinde besteht aus mehreren Generationen. Die Botschaft bleibt die gleiche, aber die Art und Weise der Verbreitung verändert sich. Die angestammten Gewohnheiten werden dadurch gestört und in Frage gestellt. Die Weisheit gebietet uns nicht an

der äusserlichen Form festzuhalten, sondern uns an der wachsenden Ernte zu freuen. Wenn wir die klassischen Kommunikationsmittel verlassen und zu moderneren übergehen, werden unsere herkömmlichen Verhaltensweisen in Frage gestellt. Wir stellen aber fest, dass das Evangelium viel mehr Menschen erreicht als zuvor. Durch das Internet sind der Verbreitung des Evangeliums keine Grenzen gesetzt. Tatsache ist, dass sich durch dieses moderne Mittel Leute zum Herrn bekehren. In dieser Newsletter werden euch die verschiedenen Arbeitsweisen der Gemeinde vorgestellt. Falls ihr schon mitbeteiligt seid, fährt in eurer Arbeit fort, denn die „Ernte ist gross“, sagt Jesus. Wenn ihr es noch nicht seid, dann kommt und arbeitet mit, denn:...“ der Arbeiter sind wenige.“

Lasst uns gemeinsam für mehr Arbeiter in der Ernte beten so wie Jesus uns dazu auffordert. Seid alle gesegnet und vergesst nicht: „Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.“ PS 126/5 Ganz herzlichen Dank an euch alle, die ihr uns unterstützt durch eure Arbeit, euer Gebet und eure finanzielle Beteiligung damit wir diesen grossen Auftrag erfüllen können. Geeint in Christus Für das Team der Pastoren Samuel Peterschmitt


H u m a n i t채 re HilF e A r ma n d M e t t li n g


serBie BUlGarie rOUmanie israËl sÉnÉGal HOnGrie


H u m an i tä re HA rilF e m a n d Me t t l i n g So hat alles angefangen: Unser Verein wurde nach einer Reise nach Israel gegründet. Wir brachten damals zwei Rollstühle mit für eine israelische Organisation, welche mittellose Menschen unterstützt. Der Leiter hat sich später nochmals an uns gewandt und um zusätzliches Material gebeten und so hat das Abenteuer begonnen. Wir haben an verschiedenen Orten angefragt und konnten auf diese Weise eine grössere Anzahl von elektrischen Spitalbetten, Rollstühlen und weiteren Spitalgeräten zusammen bringen. Um all dies Geräte aufzutreiben, wandten wir uns an verschiedene Krankenhäuser. Nun hatten wir ein Problem: Wo sollen wir dieses ganze Material lagern, bevor wir es in die verschiedenen Länder weiter leiteten? Wir danken unserem Herrn für die Lösung: Einige Mitglieder der Gemeinde haben uns mehrere Lagerräume an verschiedenen Orten im Departement Haut-Rhin zur Verfügung gestellt.

Der Kreis erweitert sich... Die Nachricht unserer Tätigkeit bekam Flügel. Wir konnten unsere Unterstützung ausdehnen auf ein weiteres asiatisches Land: Jordanien und an Länder in Osteuropa und Afrika: Serbien, Rumänien, Ungarn, Senegal und Nigeria.

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Dadurch wächst die Hilfe, die wir anbieten jedes Jahr: 2006, 48 Tonnen, 2009, 185 Tonnen. Für jeden Transport werden die nötigen Formulare vom sozialen Dienst der Stadt Mülhausen unterschrieben. Ein Exemplar wird an das Aussenministerium weiter geleitet, welches hiermit Einsicht in unsere Tätigkeit bekommt.

Dank freiwilliger Helfer... All diese Arbeit ist nur möglich dank eines Teams von Freiwilligen. Sie sind stets bereit sich für die verschiedenen Aufgaben des Vereins einzusetzen. Jeder kann seinen Beitrag leisten je nach seinen persönlichen Möglichkeiten, seien es die geschickten Hände in der Näherei oder die starken Arme, welche das Material in die Lastwagen befördern. Es wird abgeholt in verschiedenen Orten im Elsass, in anderen Gegenden von Frankreich und sogar im Ausland. Andere betätigen sich in der Kleiderbörse und beim Sortieren der Wäsche. Alle finden eine Arbeit. Es herrscht ein Geist der Gemeinschaft und des Dienstes. Wir erhalten auch Unterstützung durch grosszügige Beiträge. Sie dienen zur Deckung der Transportkosten, für den Unterhalt der Autos und für Reisekosten wie zum Beispiel diesen Sommer nach Ungarn. Wir hoffen dieses Werk werde

noch viel Frucht tragen und Hilfe bringen können in weitere Länder, wo Notdurft herrscht. Falls ihr euch angesprochen fühlt, könnt ihr uns finanziell oder auch durch eure Arbeit unterstützen. Wir werden euch mit Freude in unser Team aufnehmen. Armand Mettling


CHaCUn peUt appOrter sa COntriBUtiOn selOn ses pOssiBilitÉs, COmme JÉsUs nOUs le demande.

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M I S S ION iPnhi l iinp pedDi eemno u g i n

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Mitten im Herzen eines Werkes

Niedere Häuser aus Stein, Kleintiere aller Art, Menschen, die Tausende kleiner, scheinbar wertloser Gegenstände mit sich tragen, begleiten uns auf unserem Weg. Wir kommen zu einer weissen Mauer, das Gittertor öffnet sich und wir stehen auf sandigem Boden in einem grossen Hof mit mächtigen, weitausladenden Bäumen, ringsum einfache, zwei- oder dreistöckige Häuser. An diesem heissen Märztag 2007 trete ich mit Pastor Christian Gagnieux in den Hof und es eröffnet sich uns die Welt der indischen Kinder, welche von Familien unserer Gemeinde unterstützt werden. Wir besuchen einige Klassenzimmer. Die Augen vieler neugieriger Kinder richten sich auf uns und gleich darauf überzieht ein freundliches Lächeln ihr Gesicht. Wir befinden uns im Herzen des Werkes zugunsten indischer Kinder, welches dank eurer Beiträge entstanden ist.

Wie ist das geschehen?

Die Anfänge der christlichen Organisation – Rock Church Ministries – gehen zurück ins Jahr 1966 als Pastor Ernest Komanapalli und seine Frau, damals noch bequem westlich eingerichtet in U.S.A. überzeugt sind wieder nach Indien zurückzukehren, um dort ein Werk für benachteiligte Kinder zu gründen. Heute leben mehr als 5'000 Kinder, - ein Drittel davon wartet noch als Patenkind angenommen zu werden -, verteilt auf etwa fünfzig Häuser. Die meisten davon befinden sich in Hyderabad, einer vier Millionen Stadt, Hauptort der Region Andra-Pradesch im Zentrum

des Landes. Manna gründete 15 Schulen aller Altersklassen, mehrere Sanitätszentren und Leprastationen und ein Verlagshaus. Gottesdienste werden ausgestrahlt über Satelliten und Radio Sendungen. Vor Kurzem hat Manna einen Gebetsdienst eingerichtet. Manna ist ein gut aufgebautes, solides Werk mit dem klaren Ruf das Evangelium zu verbreiten. Zu Manna gehören auch zwei Bibelschulen, an welchen junge Menschen, die in Manna aufgewachsen sind oder von anderen Gemeinden geschickt wurden, eine solide biblische Grundlage erhalten. Später werden sie gezielt ausgesandt im Lande selbst oder anderswo in Asien, um mit Hilfe von Manna eine Gemeinde zu gründen, für die sie dann verantwortlich sind. Auf diese Weise wurden mehr als tausend Pastoren ausgebildet und beinahe gleich viele Gemeinden gegründet.

Im Vertrauen...

Die Arbeit von Manna ist solide und des Vertrauens würdig. Sie besteht nun schon seit einiger Zeit und sehr oft in einer schwierigen und den Christen gegenüber feindlich eingestellten, gewalttätigen Umgebung. Seit ungefähr zehn Jahren mit dem Aufstieg der radikalen Hindupartei haben sich Machtmissbrauch und Ermordungen von Christen gehäuft. Im August 2008, bei organisierten Aufstände gegen Christen wurden beinahe hundert Personen ermordet und 5'000 Häuser und Kirchen angezündet. Die Jahre 2009 und 2010 sind Jahre des Wiederaufbaus der Seelen und der Mauern. Die Patenschaft von ungefähr 300 Kindern durch Glieder unserer

Gemeinde wirkt mit in der Bemühung das Evangelium zu verbreiten. Diese Kinder kommen alle aus armen Familien. Sie wurden entweder von Eltern abgegeben, welche nicht mehr für sie aufkommen konnten, oder von der Strasse genommen. Viele der Kinder sind Voll- oder Halbwaisen und durch die gesellschaftlichen Umstände schon in ganz jungen Jahren zu einem Leben härtester Arbeit verurteilt. Der Kampf von Manna besteht darin benachteiligten Kindern zu helfen und dies unabhängig von Herkunft oder Kaste. In einer Umgebung von engagierten Christen, die ihnen in diesen Häusern verschiedene Aktivitäten ermöglichen, profitieren alle diese Kinder von guten sanitären und schulischen Einrichtungen und haben die Möglichkeit Jesus Christus kennen zu lernen.

Patenschaft

Die Patenschaft ist ein ausgezeichnetes Mittel einem Kind aus der Not zu helfen. Durch die monatlich bezahlten 25 Euro wird dem Kind materielle, schulische, affektive und geistliches Hilfe zuteil. Manna arbeitet auf gezielte Art und Weise, denn die Organisation hilft den Kindern unabhängige, gut geschulte Menschen zu werden und eröffnet ihnen eine Möglichkeit Gott zu begegnen. Dies werden Menschen sein, die ihrerseits bestrebt sind zu arbeiten, anderen zu helfen und die Erkenntnis, dass Christus befreit in Indien und ganz Asien zu verbreiten. Wir danken euch ganz herzlich für euer Vertrauen, eure Unterstützung und eure Gebete zu Gunsten der Kinder in Indien. Philippe Demougin

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IM PACT J EU N ES S E JU Ge nda r B e it C l aude E k wé Eine Herausforderung. Jung und bekennender Christ zu sein in unserer post-modernen Gesellschaft ist wahrhaftig eine grosse Herausforderung! Kameraden, Freunde und Kollegen fordern immer wieder zum Rauchen, Trinken oder perversen Handlungen auf. Darüber hinaus verbreiten die Massenmedien wahre Sprühregen von stets übleren Verführungen. Man lebt unter konstantem Druck einer Gesellschaft, welche eine einheitliche Denkart aufzwingen will, jene der Toleranz, einer Welt, in der alles erlaubt und mit Nachsicht geduldet wird, wo man aber an nichts mehr glaubt, denn echte Ueberzeugung stört. Das Wort Gottes ist die Wahrheit. Die Gemeinde hat die Aufgabe ihren Jugendlichen Stütze und Schutz anzubieten, damit sie ihren Glauben und ihre Werte leben und zu verantwortungsbewussten Menschen heranwachsen können. Sie muss etwas anbieten, worüber die Welt nicht verfügt: Angemessene Antworten auf Bestrebungen tiefgreifender Art und lebensbestimmende Entscheidungen wie Schule, Beruf und Partnerschaft.

Jeden Samstag „Impact Jeunesse“ (impact: Widerhall, Auswirkung) ist der Name der Jungendgruppe der Gemeinde, aber nicht eine andere Art von Gottesdienst.

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Die Grundlage ändert sich nicht: Das Wort Gottes bleibt das Fundament unserer Zusammenkünfte, die Form aber muss weiter entwickelt werden, um wirklich bei der Jugend zu bleiben und ihren Wünschen, vor allem aber ihren Bedürfnissen zu entsprechen. „Impact Jeunesse“ findet jeden Samstag um 20.00h statt: 80 bis 100 Jungendliche im Alter von 15 bis 25 und 5 Leiter: Es geht um persönlichen Einsatz: Unsere Jungend soll vom Wort Gottes ergriffen werden. Wir erleben Freundschaft, Gemeinschaft und Austausch.

Diese Abende sind „cool“. Sie werden das ganze Jahr hindurch gut besucht. Unser Ziel ist es die Beziehungen zu festigen und eine wirkliche Gemeinschaft zu werden. Es sind unterhaltende Abende mit verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten: Spiel, Sport, Kultur. Diese „fun“ Abende bieten gesellschaftliches Zusammensein an: Man spielt, man lärmt, man lacht, kurz: es ist ein Fest. „Impact Jeunesse“ heisst mit Gottes Hilfe wachsen und Jesus kennen lernen. Unsere Themen berühren die Jungen direkt, ihre Vergangenheit, ihr jetziges Leben, ihre Zukunft. Wir sprechen frei über Probleme der Identität, über Flirt, über Mode und Anderes mehr. Die Diskussionsabende verlaufen oft

stürmisch. Fragen und Antworten werden sachbezogen behandelt und es geht dabei stets ums Wesentliche. Claude Ekwé


ZE- R EN C ON T R E 2T h0i ĂŠ10 bau lt G e y e r

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rendeZ-VOUs

du 22 au 25 AVRIL 2011 toutes les infos sur :

www.zerencontre.fr


„Ze-Rencontré“ ist vor allem eine Begegnung, die Begegnung junger Leute mit ihrem Schöpfer, mit ihrem Gott. Es ist keine gewöhnliche Versammlung von Jungendlichen, wo man sich hauptsächlich köstlich und laut amüsiert (obwohl dies auch manchmal geschieht), es ist für jeden Einzelnen eine aussergewöhnliche Zeit Jesus näher kennen zu lernen, IHN, der die Welt erlöst hat. Es ist ein Ereignis, welches nun schon fünf Mal stattgefunden hat und stets an Bedeutung zunimmt. In der Gegenwart Gottes finden Gespräche, Busse, und Befreiungen statt und es werden entscheidende Schritte getan.....ja, viele Samen beginnen Frucht zu tragen. Der Sinn von „Ze-Rencontré“ liegt nicht darin zusammen zu kommen, um sich wohl zu fühlen, sondern vielmehr darin vom Heiligen Geist erfasst zu werden und vielen Menschen die Möglichkeit zu geben dem Schöpfer aller Dinge

zu begegnen. Es stimmt, wir haben tatsächlich einen Traum. Wir träumen von einer neuen Generation, die sich erhebt und entschlossen für JESUS einsteht, ein kompromissloses Leben führt und sich einsetzt, um der Geschichte der Französisch sprechenden Welt eine andere Richtung zu geben. Jedes Jahr kommen mehrere Hundert junge Leute im Alter zwischen 15 und 30 Jahren aus ganz Frankreich, der Schweiz, von Belgien und Luxemburg am Oster Wochenende zusammen. Der Anlass 2010 war voller Ueberraschungen, welche die Redner Yves Schlepko und Josué Binoua uns mitbrachten. Sie haben uns das Wort Gottes in voller Offenheit weiter gegeben. Jean-Phy und sein Team führten uns in die Gegenwart Gottes und seines Sohnes Jesus, unseren Erlöser, zusammen mit „Lets

Praise God“ ( Jugendchor) und Olivier Chewa. Chyc Polhit sorgte für Fröhlichkeit und herzliches Gelächter. So wurde von ihnen allen die brennende Fackel für Jesus an unsere Jugend weiter gegeben. Die Krönung des Ganzen war aber die aussergewöhnliche Gegenwart Gottes. Somit hatten die ungefähr 800 jungen Menschen eine Gelegenheit zur Begenung untereinander und vor allem mit Gott. Der Anlass für das Jahr 2011 findet statt vom 22.bis 25. April, mit Mamadou Karambiri, Brian Ost, dem Chor 2him (to him, zu Ihm), „Spooky heaven sound“ (gespenstische himmlische Töne). Es wird noch Neues dazu kommen, aber ich verrate euch jetzt nicht mehr... Thiebault Geyer

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Die Schwierigkeiten häufen sich: Im Oktober 2003, im Alter von 23 Jahren leidet Shalinee Demougin unter einem neuen Schub von Schmerzen in der Magengegend und an wiederholtem Erbrechen. Sie hat schon seit mehreren Jahren Verdauungsprobleme, doch wurde, was deren Ursache betrifft, nie eine genaue Diagnose gestellt. Der behandelnde Arzt lässt nun eine Echographie des Unterleibes anfertigen, um festzustellen, was die chronischen Schmerzen im rechten Unterleib verursacht. Die Echographie vom 15. Oktober 2003, vorgenommen in der Praxis eines Magen-Darm Spezialisten, zeigt einen Gallenstein von 8mm Durchmesser und Gallenflüssigkeit ohne Verdickung der Blasenwand. Angesichts der Grösse des Gallensteins, ist die Entfernung der Gallenblase unumgänglich.

Die Prophetie Während des Pastorenkonvents von 2003 bittet Shalinee den Herrn ihr zu beweisen, dass er ganz persönlich für sie da sei. Sie fügt dann noch hinzu, dass sie den gegebenen Prophetien nicht speziell Beachtung schenkt. Während des Gottesdienstes vom Mittwoch Abend, sagt ihr eine Stimme sie soll dem Mann, welcher hinter Papa Jean sitzt, zuhören, denn


ZEUGNIS sD rHaA lelx iisne e dem OU Gin Rames Gott werde durch ihn reden. Dieselbe Stimme fordert sie noch zweimal auf diesem Herren zuzuhören. Die Prophetie dieses Mannes: Eine junge Frau leidet schon seit Jahren an Bauchschmerzen, der Herr wird sie heilen. Am selben Morgen sei eine Echographie vorgenommen worden, wobei ein Nierenstein festgestellt wurde. Shalinee hat die Gewissheit, dass dieses Wort an sie gerichtet ist. In der Folge verschwinden nach und hach die typischen Schmerzen, vor allem jene beim Sitzen. Auch das regelmässige Erbrechen bleibt aus. Im Dezember des gleichen Jahres reist sie mit ihrem Mann nach Mauritius. Der Aufenthalt verläuft problemlos, trotz anderer Essgewohnheiten.

Keine Nierensteine mehr.

ein dünner Gallengang von 1mm Durchmesser.

Eine sorglose Schwangerschaft. Seit 2004 hat Shalinee keine Gallenkoliken mehr. Ihre erste Schwangerschaft (ein Umstand, der die Bildung von Gallensteinen begünstigt) verläuft ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Die Echographie ist die beste Methode, um die Existenz eines Gallensteins nachzuweisen. Das Risiko einer Fehldiagnose ist sehr gering, da bei dieser Methode eine feine und sehr detaillierte Einstellung möglich ist. Die ersten Echographie Bilder von Shalinee zeigten ohne jeden Zweifel einen Gallenstein. Diese Diagnose wurde noch erhärtet durch den typischen Krankheitsverlauf einer Person, welche an Gallensteinkoliken leidet. Das Verschwinden eines Gallensteins von 8mm Durchmesser in weniger als vier Monaten kann medizinisch nicht erklärt werden. Ein natürlicher Abgang des Gallensteins durch den Gallengang ist unmöglich, da dessen Durchmesser sehr viel geringer ist, als derjenige des Gallensteins.

Wunder das Verschwinden des Gallensteins und der Krankheitssymptome, wie Schmerzen und Erbrechen, erklären. Das prophetische Wort, welches Shalinee während des Pastoren Konventes erhalten hatte, verhiess ein Einwirken Gottes auf ihre Gallenblase. Jesus Christus ist Derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Hebr.13,8 Dr Alexis Rames

Wieder zurück in Frankreich, nach einer Konsultation beim Chirurgen der Polyklinik in St.Louis, der ihre Gallenblase hätte operieren sollen, schlug ihr Gatte vor sich zuerst beim Magen-Darm Spezialisten zu melden und nochmals eine Echographie machen zu lassen. Die Echographie vom 8. März 2004 wurde vom gleichen Eine Wunderheilung. Arzt durchgeführt, wie jene vom Oktober 2003 und zeigte keinen Gallenstein mehr. Es war eine nor- Daher kann im Fall von Shamale Gallenflüssigkeit sichtbar und linee nur eine Heilung durch ein

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BA N G U I dJ osieué BHi neoru ar l i CHKe it GOttes Zentralafrikanische Republik

Im Jahr 2001 hat mich Maranatha, meine französische Kirche, als Missionar in die Zentralafrikanische Republik (ZA) geschickt. Ich war damals zweiter Pastor neben Christian und Françoise Carson. Zusammen mit meiner Frau Babette und meinen drei Kindern habe ich dort ein Pionierwerk gegründet. Wir hatten die Vision erhalten mit allen evangelischen Gemeinden der ZA zusammen zu arbeiten und unsere Gaben, unsere Dienste, unsere materiellen Mittel, die lokalen und die auswärtigen, zusammen zu legen. So ist die Christliche Botschaft entstanden. Während der vergangenen neun Jahre, einer sehr prekäre Zeit, (mehrere blutige Staatsstreiche) wurden wir stets geliebt und unterstützt von unseren Brüdern in Frankreich. Ihre regelmässigen Besuche waren für uns und für die Gemeinden, die mit uns arbeiteten, eine wahre Quelle des Segens.

Die Anfänge in Frankreich

Wie sollten wir dem Herrn nicht von Herzen dankbar sein für die Hilfe, die uns aus Frankreich zuteil geworden ist! Die Gemeinde von Cergy-Pontoise-Osny (nordwestlich von Paris, wo die Oise in die Seine mündet) und jene der Porte Ouverte von Mulhouse haben uns ausgerüstet mit dem

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kompletten Material für einen Radiosender, Antennen und Zubehör, kurz, alles, was es braucht, um den Sender „Radio Nehemia“ auf die Beine zu stellen. Er ist zum „Radio“ der Gemeinden geworden mit mehr Einschaltquoten als das nationale Radio. Welch wunderbares Kommunikationsmittel, welch ein Geschenk für „unsere Stimme“ das Evangelium einer so grossen Zuhörerschaft zu predigen. Nun hatten wir also im Februar 2010 die Freude die Ehepaare Caron und Peterschmitt zu empfangen. Es wurde uns bald klar, dass diese Evangelisationswoche sich von den früheren unterscheiden würde. Jede Missionskampagne ist einzigartig. Schon früher waren die Besuche von Christian Gagnieux und Claude Greder sehr ermutigend für uns.

Eine ganz spezielle Ausrichtung

Dieses Mal aber haben wir die Dinge auf eine ganz andere Weise in Angriff genommen. Ich habe im Gebet eine sehr spezielle Weisung erhalten, nämlich alle Pastoren der verschiedenen Stadtbezirke von Bangui zusammen zu rufen, drei grosse Versammlungen zu organisieren, alle ausgerichtet auf die Verkündigung der Erlösung und der Heilung. Angesichts der Tragödie der sehr

weitverbreiteten AIDS Krankheit war ich überzeugt, dass Gott in diesem Bereich handeln und den Dienst unseres Hauptredners, Samuel Peterschmitt, gebrauchen wollte. Entgegen jeglicher Erwartung habe ich die Erlaubnis erhalten 60'000 gratis Bon zu verteilen (für die HIV Unersuchung) und die Finanzierung von 1'000 Teashirts für die Organisation des Empfangs ( Sensibilisierung und Prävention von AIDS). Als ich diese Vision meinen Freunden in Frankreich mitteilte, spürte ich, dass die Herausforderung für sie sehr gross war, dass sie mir aber doch vertrauten. „Dem Wort folgten Zeichen und Wunder.“

Ausserordentliche Tage.

Am ersten Nachmittag war das ganze Empfangsteam aufgestellt und das Stadium füllte sich schnell. Nach verschiedenen Darbietungen, unter anderem diejenige des Lobpreisteams, folgte die Predigt von Samuel mit Autorität und Kraft. Er schloss mit einem Aufruf zur Lebensübergabe und zum Glauben an göttliche Heilung. Mehrere Tausend Personen eilten zum Podium. Die Gegenwart Gottes war greifbar. In der grossen Menschenmenge hätte man ein gefährliches Gedränge befürchten können (wir sind in Afrika!), aber nichts dergleichen geschah. Wer unterstütze das Ordnungsteam?


La famille Binoua

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des aVeUGles Ont reCOUVrÉ la VUe, des BOiteUX COUrent maintenant

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Wer war der Urheber dieses Friedens und dieses Glaubens? Der Heilige Geist wirkte. Man hörte Beifall, Applaus und Freudenschreie der Menschen, die Heilung erfuhren. An den beiden weiteren Versammlungen nahmen noch mehr Menschen teil. Im Ganzen haben nahezu 100'000 Personen an diesen gesegneten Anlässen teilgenommen, all jene, welche die Predigten und Anlässe am Radio Nehemia verfolgten nicht, inbegriffen. Wir haben die geheilten Personen gebeten ihre Heilung zu bezeugen, sie aber genau zu überprüfen oder Augenzeugen zur Bestätigung der Heilung beizuziehen.

Wunder

Einen grossen Eindruck hinterliess ein kleines Mädchen, welches auf seinem Dreirad (Rollstuhl) nach vorne kam. Es stand auf, schwankte, ergriff die Hand seines Vaters, zog seine Beinschienen aus begann zu gehen.....und jene Frau, welche ihren Fuss gebrochen hatte und deren Wunde nicht heilen wollte. Sie kam und glaubte. Sie ist an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt, um ihre Heilung zu bezeugen. Wir haben sie dort getroffen zusammen mit ihrem Arbeitgeber, welche die Heilung bestätigten: „Schaut meinen Fuss an! Während der Nacht ist die Wunde geheilt und nun gehe ich ohne Schwierigkeit“, sagt sie. Eine junge Muselmanin bat darum getauft zu werden auf Grund dessen, was sie gehört hatte. Hier ihre eigenen Worte: „Ich war dabei, als der ‚weisse Samuel’ predigte. Meine Mutter hatte mich mitgenommen. Neben mir war ein alter Papa, der mit seinen Kindern mit Zeichen redete und unartikuli-

erte Laute von sich gab. Er war stumm. Im selben Augenblick, als der „Weisse“ direkt die stummen Menschen ansprach, fing er an zu reden. Ich habe meinen Ohren nicht getraut! Ich möchte nun diesen Gott kennen lernen, der zuhört, antwortet und heilt!“ Die Frau eines Abgeordneten litt an den Folgen einer Zyste (Operation vorgesehen) und einer schweren Unterleibsentzündung. Sie wurde vollständig geheilt.... Sie kam, um uns die Resultate der Untersuchungen mitzuteilen – jene vor und nach der Heilung. Blinde wurden geheilt, Hinkende können rennen. Noch einige Monate nach diesen Veranstaltungen kommen Leute zu uns, um uns zu berichten, was sie erlebt haben durch den Dienst von Pastor Peterschmitt. Die Zentren für HIV AIDS Prävention werden geradezu bestürmt, um Unterlagen zu erhalten für die HIV Kontrolle. Sie geben zu, dass sich hier etwas Aussergewöhnliches abspielt: „Viel weniger seropositive Resultate als erwartet.“ Jene Leute, die es wagen von ihrem negativen Resultat zu sprechen, obwohl sie das Risiko eingehen schief angeschaut zu werden, bezeugen ihr negatives Resultat und ermuntern andere zur Kontrolle. Wie hat Gott gewirkt? Wie können wir konkret das Wunder der Heilung in diesem Bereich abschätzen? Es ist nicht einfach dem „Beweis“ treu zu bleiben. Doch hat sich ganz bestimmt auch etwas in diesem Bereich geändert. Wir halten an der Gewissheit fest, dass Gott nicht umsonst geredet hat. Nicht nur grosse Versammlungen, sondern auch persönliche Begeg-

nungen.

Besuch von Gemeinden

Samuel und Dominique Peterschmitt und Christian und Fançoise Caron haben auch verschiedene Gemeinden besucht: Seminare für Frauen, Zusammenkünfte von Pastoren, das Waisenhaus in Samba von Pastor Begbe und persönliche Gespräche geführt... Auch sie ihrerseits wurden erbaut und ermutigt durch diese Besuche.

Eine noch immer gegenwärtige Erinnerung.

Die Erinnerung an den Besuche von Papa Jean in der ZA ist immer noch sehr präsent. Die Beziehungen mit der Porte-Ouverte Chrétienne von Mulhouse wird aufrecht erhalten durch Videokassetten anlässlich des ersten Gottesdienstes in Be Oko (um 12.00h, Wiedergabe eines Gottesdienstes der Porte-Ouverte, um 14.30h, Gottesdienst von Pastor Binoua und seinen Assistenten).

Dank

Der Herr sei hochgelobt und sein Name erhoben, IHM sei Dank für die Heimsuchung des Heiligen Geistes, bestätigt durch all diese Wunder. Unser Dank geht nicht nur an die Pastoren und ihre Ehefrauen, sondern auch an die Gemeinden, an Jeden und Jede, Christen und Christinnen, welche im Gebet und in ihrer Freigiebigkeit dahinter stehen. Diese Zeilen sind an euch alle gerichtet, damit ihr die Früchte, die ihr trägt, erkennen könnt. Vergesst uns nicht!Eure Freunde und Weggefährten im Dienst unseres Herrn. Für die Christliche Botschaft Die Familie Binoua

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LA F E P E F

BUnd der Gemeinden des VOllen eVanGeliUms C hr i s t ia n C a ro n

Die Evangelikalen im Lauf der Zeit Die Botschaft der guten Nachricht von Jesus Christus verkündigt und in den vier Evangelien wieder gegeben, löst eine gewaltige Bewegung aus, welche sich durch die ganze Kirchengeschichte hinzieht. Zeitweise ist sie geschwächt und fliesst eher verdeckt, dann wieder quillt sie hervor und wird während eines gewissen Zeitabschnittes klar erkennbar: Im 16. Jahrhundert mit Luther und Calvin, in England Ende des 18. Jahrhunderts mit

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Wesley, im 19. Jahrhundert mit der Gründung der Heilsarmee..... anfangs 20 Jahrhundert die Pfingstbewegung mit der Wiederentdeckung der Geistesgaben und der „Taufe im Heiligen Geist“ wie am ersten Pfingsttag, (Apg. 2). Diese Bewegung bringt neues Leben in die Gemeinden in Armenien, Indien, China und Chile. Sie verbreitet sich in Europa zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Pfingstbewegung ist heute eine der wichtigsten protestantischen Konfessionen weltweit, 335 Millionen, in Frankreich ungefähr 400'000

Mitglieder..

Pfingstlich-evangelische Protestanten Diese geistliche Verbindung (ASF, Alliance Spirituelle et Fraternelle) ist in den sechziger Jahren entstanden aus dem Bedürfnis heraus verschiedene, isolierte Gemeinden zusammen zu schliessen. ASF war kein Bund und hatte keine juristische Struktur. Sie vereinte hauptsächlich die Pastoren verschiedener evangelischer Gemeinden mit pfingstlich-charismatisch-


er Ausrichtung. Im Lauf der Zeit haben die Einen und Anderen parallel an einer Verfassung für diese Verbindung gearbeitet: eine Verfassung für einen anerkannten Zentralverband von Pastoren und anderen Gemeindediensten mit gemeinsamer Ausrichtung. So entstanden mehrere Gemeindeverbände, unter anderem die FEPEF. In diesem Rahmen organisiert la Porte Ouverte de Mulhouse jedes Jahr einen Pfarrkonvent für die ASF. Im nächsten Februar findet dieser Konvent in Grenoble statt, in der Eglise du Chandelier.

Unser Verband „Unser Bekenntnis ist öffentlich. Wir praktizieren die Taufe von Gläubigen durch Untertauchen und wir legen Wert auf persönliche Verbindlichkeit, auf eine authentische Bekehrung, die absolute Gültigkeit der Bibel, (der Gültigkeit der Institution übergeordnet) und die Beziehung unter den Geschwistern der lokalen Gemeinde. Wir glauben an den Dienst des Heiligen Geistes, durch welchen der geisterfüllte Christ befähigt wird ein heiliges Leben zu führen mit den geistlichen Gaben nach 1.Kor.12.“ Der erste Zusammenschluss unserer Gemeindefamilie war 1975 die FELP, Fédération Libre de Pentecôte (Freie Pfingstgemeinde). Er hat sich entwickelt und wurde 1990 zur FEPEF, Fédérarion des Eglises du Plein Evangile de France (Bund der Gemeinden des vollen Evangeliums, Frankreich). Heute sind es über hundert Gemeinden und Werke, welche das gleiche gemeinsame Bekenntnis

angenommen haben. Sie sind autonom, aber sie verpflichten sich auf nationaler und lokaler Ebene gemeinschaftliche Verbindungen aufzubauen und weiter zu entwickeln.

Ihre Pastoren und Aeltesten 1. Sie kommen im Juni zum jährlichen Kongress zusammen. 2. Sie treffen sich zweimal im Jahr, jeweils vor der Pastorenkonferenz in Grenoble und Muhouse. 3. Sie arbeiten regional an gemeinsamen Themen und Projekten und unterstützen sich gegenseitig. 4. Sie nehmen an den Pastorenkonferenzen teil. 2008 hat der Pastor Jean-Pierre Riche, Präsident der FEPEF seit 1990 sein Amt an ein neues Team von Pastoren abgegeben. In diesen dunkeln Zeiten sind wir mit manchen Herausforderungen konfrontiert. Es ist daher überaus wichtig die Einheit im Leib Christi wirklich zu leben und dies nicht nur in der lokalen Gemeinde, sondern auch in einem weiteren Sinn einer Komplementarität zwischen den verschiedenen Gemeinden. Die FEPEF ist mitbeteiligt an der protestantischen Familienbewegung. Es wurden mehrere Familienverbände ins Leben gerufen. Pastor Samuel Peterschmitt, heute unser Vizepräsident, hat einen evangelischen Familienverband gegründet. Er hat uns damit den Weg gebahnt. Dies ermöglicht uns nicht nur die Familien in den Städten und Dörfern zu erreichen, sondern auch für ihre moralischen und geistlichen Interessen bei den Verwaltungsbezirken einzustehen.

Ein historisches nationales Ereignis Der nationale Rat der evangelischen Gemeinden in Frankreich (CNEF) wurde offiziell am 15.Juni 2010 gegründet. Um für Offenheit und Einheit einstehen zu können wird der FEPEF Mitglied des CNEF. Er gehört zu der Familie der charismatischen Pfingstbewegungen. Lieber Leser, Als Mitglied des Leibes Christi gehörst du zu einer lokalen Gemeinde, welche ihrerseits durch Banden der Liebe zu einer Familie von Gemeinden gehört. Diese wiederum ist Teil der Gesamtheit der Gemeinden in Frankreich, und warum nicht auch der ganzen Welt? Es ist ein geistliches Gesetz, eine Segensquelle. Dies ist, in Kürze, die Erklärung unseres Verbandes und der Gemeinschaft der Gemeinden. In Einheit sind wir stark. Zwei sind besser als einer allein, wie viel mehr aber vermögen mehrere zehn Tausend, die in Einheit vorwärts schreiten und das Licht des Heils in die Welt hinaus tragen! Christian Caron www.fepef.com

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S O N N TAG S S CHU LE prÄs e ntatiOn B e r t ra n d Hu e t z Scharade (Silbenrätsel) (akustisch, nicht orthographisch) Die erste Silbe ist eine Konjunktion (et = und) Die zweite dient dazu zwei Gegenstände zusammen zu bringen ( colle = Kleister, Leim). Die dritte ist hart, ohne „r“ (du(r) = hart) Die vierte ist grösser als 9 ( dix = zehn) Die fünfte ist jener Teil des Kleidungsstückes, welches den Arm umgibt (manche = Aermel). Das Ganze ist der Ort, wo sich die Kinder am Sonntag versammeln, um Gott zu „entdecken.“ (Antwort: e - col – du – di - manche: Titel des Artikels).

Achtung, hier bewegt sich etwas! Gleich nach dem Lobpreis verlässt eine Schar von mehr als viert hundert Kindern im Alter von 4 – 12 Jahren den grossen Saal der Gemeinde „La Porte Ouverte de Mulhouse“ und begibt sich, je nach Alter, in die verschiedenen Unterrichtszimmer. Die Säuglinge, die 2-3 jährigen Kinder und die Kinder der BETHESDA Gruppe sind schon zu Beginn des Gottesdienstes in den entsprechenden Lokalen. Ist euch, wenn ihr durch die Gänge hinter dem grossen Saal geht, noch nie folgender Gedanke gekommen: “ Ach, wenn ich doch noch ein Kind

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wäre...“ Ihr wisst ja, dass Jesus in seinem Wort die Kinder nicht dazu aufgefordert hat zu werden wie die Erwachsenen. Im Gegenteil, er hat die Erwachsenen dazu aufgefordert umzukehren und zu werden wie die Kinder.

Kommt und begleitet mich für eine kurze Zeit Werdet wie kleine Kinder, kommt mit mir durch die Gänge, bleibt diskret vor den Türen der Schulzimmer stehen und hört einfach hin: „Mmmmmm...wir riechen die Pfannkuchen aber gut!“ „La, la, la, er ist oben, unten, vor mir, hinter mir und um mich herum...“ „O je, ich habe meine Bibel vergessen.“ „Still, ...jetzt wollen wir die Geschichte hören!“ „Hör’ auf! Du gehst mir auf die Nerven! Ich will jetzt zuhören.! Na, hör’ mal! Die Bibel sagt David habe im Kampf gegen den Riesen Goliath gewonnen. Später will ich einmal sein wie David.“ „Ha, ha, ha, dieses Käsperlitheater ist wirklich komisch.“ Oi, oi, ich glaube hier hat Gott zu mir gesrpochen.“ „Juppi! Gott hat mein Gebet erhört.“ „Hurra! Ich habe gewonnen, ich habe die Fragen richtig beantwortet und die Geschichte begriffen.“ „Toll! Diese Bastelarbeiten!“

„Ach! Die Eltern kommen uns schon abholen!“ Wie? Ihr möchtet gerne auf der andern Seite der Türe sein und mit den Kindern teilhaben an der Sonntagsschule?...

Natürlich! Das ist möglich! Kommt, gesellt euch zu uns, unser Team besteht aus mehr als 200 Mitgliedern. Ihr werdet ausgebildet werden, bis ihr soweit „umgebildet“ seid, „wie die Kinder.“ Kennt ihr die Geschichte von jenem Menschen, der mit den Ameisen reden wollte? Er ist selbst eine Ameise geworden, um für sie erreichbar zu sein. Kennt ihr die Geschichte von jener anderen Person, welche mit „den kleinen Kindern“ reden wollte? Es ist leicht sich den Rest der Geschichte vorzustellen... Oh! Ich habe noch etwas vergessen!.... Ich danke euch Eltern, dass ihr uns eure Kinder anvertraut. Es geht oft sehr laut zu, doch sind sie auch fähig zuzuhören: Sie sind wirklich sehr lieb! Unser ganzes Team bittet darum, der gute Samen der Bibel möge auf den Boden Nr.4 von Markus 4 fallen, auf die gute Erde, welche in ihren Herzen viel Frucht aufgehen lässt. Die Kinder sind die Gemeinde von heute und morgen. Es lohnt sich daher sich für sie einzusetzen...

für das Team der Mitarbeiter Bertrand Huetz


tOUtes nOs ÉQUipes prient, pOUr QUe la BOnne semenCe tOmBe dans la BOnne terre

Réponse :

ECOLE DU DIMANCHE

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semer par le net et les mÉdias


H AST D U ZWEI M IN U T EN ? eine mÖGliCHKeit ZU sÄHen J e a n - M a r ie R ibay Hast du zwei Minuten...?

Eigentlich müsste man schreiben: Hast du 2Minuten? (T’as2min.) Dies ist der Titel der Videoclip Serie für das Internet, welche wir mit Jerry und Thomas drehen. Jeder Abschnitt dauert ungefähr zwei Minuten. Ich wähle Begebenheiten aus, momentan aktuelle, oder solche aus dem Gesellschaftsleben und leite über zu einer Ueberlegung oder einer Frage. Auf diese Weise kann ich auftreten als Fischer, Radfahrer, Weihnachtsmann, Lastwagenfahrer, Skifahrer, oder ich

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komme im Ferrari oder auf dem Fahrrad. Das Ziel ist nicht die Lehre des Evangeliums zu verbreiten, sondern einem Gedanken Ausdruck zu verleihen, der sich vom Evangelium ableitet oder zu ihm hinführt. Man könnte es Vor-Evangelisation nennen. Dieses „Produkt“ wird umgesetzt mit zwei Filmapparaten und wendet sich an ein grosses Internet Publikum. Webseite der Gemeinde: www.porteouverte.com Wir bringen jede Woche eine T2M

Episode auf der Webseite der Gemeinde. Ein Blog wurde geschaffen: www. tas.2minutes.blogspot.com, auf welchem ihr auch euer Kommentar eingeben könnt (auch per facebook zugänglich). Unsere momentane Herausforderung ist die Verbreitung. Wenn ihr den Wert von T2M erkannt habt, erwarten wir von euch, dass ihr es durch e-mail an all jene weiterleitet, die auf eurer Adressenliste stehen. Euer Bruder in Christus, Jean-Marie Ribay


ZEU G N I S S E VO N IN T E R NET Lau ren t O b el li a nne

Guten Tag. Ich habe in meiner Stadt keine Gemeinde mehr gefunden, wo eine Atmosphäre herrscht und eine Gemeinschaft gepflegt wird, wie ich sie in meiner früheren Gemeinde kannte. Im Internat habe ich nun durch eure Gottesdienste eine Frische erfahren. Ich werde euch einmal während der Ferien besuchen. Möge unser Gott euch segnen.

Ich danke dem Herrn für das Vorbild, welches ihr in eurer Gemeinde in Mulhouse für uns seid: Das gute Zeugnis der Reportage auf France 2. Ich freue mich über das, was der Herr in Frankreich tut und vor allem über das, was noch kommen wird. Möge Gott euch weiterhin alle segnen!

Alain (Calais)

Isabelle (Annecy)

Dank für alles! Seid gesegnet! Ich spreche euch viel Mut zu! Eure Arbeit ist nicht umsonst! Die Anstrengung lohnt sich. Der Herr gibt den Samen zur gegebenen Zeit. Euer Bruder aus Algerien. Nacer (Algérie)

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I N D EN KU L IS S EN . . . de r e mpFan G Na tha l i e S ch n o e b elen In den Kulissen der Porte Ouverte Chrétienne. Régis und Nathalie Calvez sind für den Empfang verantwortlich. Régis ist 41 Jahre alt und Nathalie 39, sie sind verheiratet und haben drei Kinder. Régis ist Handelsvertreter und Nathalie ist Mutter zu Hause. Sie wohnen in Courcelles les Montbéliard im Departement Doups. Wir werden sie nun etwas näher ken-

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nen lernen: N. : Seit wann kommt ihr zur PO? R. & N : Wir sind 2006 hier in die Gegend gezogen . Wir kommen regelmässig in die PO seit Mai desselben Jahres. N. : Was war es, das euch dazu geführt hat euch in der Gemeinde zu engagieren? R. & N : Wir fühlen uns in dieser Gemeinde wohl. Sie ist ausgewogen

und lebendig. Seit wir den Herrn kennen, hatten wir stets den Wunsch uns zu engagieren, zu helfen und zu unterstützen. N. : Warum habt ihr euch für den Empfang entschieden? R. & N: Es machte uns stets Freude Leute bei uns zu empfangen. Die Gastfreundschaft gehört für uns zum Leben. Dazu müssen wir uns nicht überwinden. Irgendwie muss das sichtbar sein, sonst hätte man uns nicht


L ES C OU L I SS ES . . . lNa' aC C U e i l tha l i e S ch n o e b elen

vorgeschlagen uns um den Empfang zu kümmern. N. : Was meint ihr, welche Qualitäten sollte man haben, um beim Empfang tätig zu sein. R. & N : Die Leute lieben, lächeln können, innerlich ruhig sein. Mit anderen Worten heisst das die Frucht des Geistes zum Ausdruck bringen, so wie wir es in Galater 5/22 lesen können. Das ist eine Herausforderung! N. : In wie fern befriedigt euch dieser Dienst? R. & N : Der Dienst am Nächsten macht uns Freude. Wir hatten dadurch die Gelegenheit noch andere Geschwister kennen zu lernen. Die logische Folge davon ist, dass wir damit enger verbunden sind mit dem

Leben der Gemeinde. N. : Wie organisiert ihr euch? R. & N : Wir wohnen ziemlich weit weg von der Gemeinde. Da wir für den Empfang bei Zeiten an Ort und Stelle sein müssen, ist es nötig, dass wir frühzeitig von zu Hause fort fahren. Wir mussten den Zeitplan unserer Familie neu organisieren. Wir machen das gemeinsam: Aufstellen des Zeitplanes für die verschiedenen Teams, Stellvertretung für abwesende Personen, Verteilung der verschiedenen Flyers etc...Damit verbringen wir einige Stunden in der Woche, aber das ist durchaus machbar. N. : Eine kleine Anekdote? Régis : Meine Frau liebt es sehr die Leute am Eingang zu empfangen, weil man sie mit: „Guten Tag Fräu-

aimer les persOnnes saVOir sOUrire

lein“ begrüsst. Einwenig Humor tut immer gut. N. : Was ist nach eurer Meinung der Sinn des Empfangs? R. & N : In einer Gemeinde wie der Porte Ouverte, offen für alle ohne Unterschied, ist es wichtig geistig grosszügig und offen zu sein, mit derselben Zuwendung die Regelmässigen und die Neuen zu empfangen, mit den Besuchern zu reden und mit jenen, die auf der Durchreise sind, um dem zu entsprechen, was der Apostel Paulus uns nahe legt: „Nehmet einander auf wie auch Christus euch aufgenommen hat.“ Rom.15/7

Zusammengestellt von Nathalie Schnoebelen

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L ES C O U LIS S ES . . . le m É naG e Na tha li e S ch n o e b elen

Dans les coulisses de la Porte Ouverte Chrétienne... Gaston est marié à Liliane. Il est père de 2 filles, Rébecca et Loïs qui vivent en Guadeloupe. Aujourd’hui retraité, il fait partie de l’équipe du ménage de l’église. Nathalie : Depuis quand êtes-vous à la PO ? Gaston : La 1ère fois que je suis entré à la PO, c’était en 1993, et depuis nous n’avons pas cessé de venir. Nathalie : Comment avez-vous rejoint l’équipe du ménage ? Gaston : C’est ma femme, la première, qui a donné des heures à l’église pour la nettoyer. Et comme elle le faisait depuis quelques temps, je me suis dis « pourquoi pas moi ? ». Et depuis 2003, chaque mardi et vendredi, je viens pour prêter main forte à l’équipe. J’ai pris cet engagement devant Dieu. Ce n’est vraiment pas pour en tirer des honneurs, je fais mon travail et puis je rentre. Vous savez, je suis fier de faire le ménage dans la maison de Dieu. Le Seigneur

prend soin de moi, alors en retour, j’aime prendre soin de Sa Maison. Dans Matthieu 6, on voit comment Jésus prend soin de chacun, et je peux dire que le Seigneur a toujours été fidèle dans ma vie. Nathalie : Dites-nous, un homme pour faire le ménage, c’est plutôt rare, non ? Gaston : Détrompez-vous, je ne suis pas le seul. Quand vous avez l’habitude de le faire à la maison, chez vous, si vous aidez votre femme, alors à plus forte raison, je veux le faire pour l’église. C’est loin d’être une honte, au contraire ! Jésus nous voit, et je le fais pour Lui. Nathalie : Y a-t-il eu des moments où vous vous êtes dit : « stop, j’arrête ! » ? Gaston : Non, je ne l’ai jamais pensé, ni regretté. D’ailleurs, qu’il y ait du monde ou non, je suis toujours aussi heureux de le faire.

après le culte du dimanche. Le vendredi, les tâches sont moins nombreuses, et donc on sort plus vite. Il faut compter environ 2 heures à chaque fois. Bien sûr, si nous étions plus nombreux, nous irions plus vite. C’est vrai qu’il manque de l’aide, mais on s’adapte, et on est toujours heureux de venir. Qu’il vente, qu’il pleuve, qu’il neige, peu importe, moi, je viens !

Nathalie : Quelque chose à rajouter ? Gaston : Il y a une excellente ambiance dans l’équipe. C’est très bien organisé, et on invite jeunes ou moins jeunes, homme ou femme, à partager 2 heures avec nous et à être bénis ! Vous savez, on ne peut pas regretter un tel choix. propos recueillis par Nathalie Schnoebelen

Nathalie : A quelle fréquence est fait le ménage ? Gaston : Le mardi et vendredi matin. Le mardi, il y a plus à faire

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FÊte de nOËl

avec Bertrand Huetz le samedi 11 décembre 2010 à partir de 10h00 Entrée gratuite pour tout le monde. Plein d'activités pour les enfants. Ls parents sont également les bienvenus. Lieu La Porte Ouverte Chrétienne 62 rue de Kingersheim 68200 Mulhouse Renseignements Betrand Huetz Tel : 06 26 42 33 81 bertrand.huetz@wanadoo.fr

semaine de JeÛne

du 21 au 25 février 2011 avec Claude Houde Lieu La Porte Ouverte Chrétienne 62 rue de Kingersheim 68200 Mulhouse Info Tel : 03 89 50 44 22 contact@porte-ouverte.com

Ze renCOntre

du 22 au 25 avril 2011 avec Mamadou Karambiri Info et inscriptions Thiebault Geyer Tel : 06 29 85 11 91 serviteur2dieu@hotmail.com

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www.zerencontre.fr


Voilà un livre passionnant et rafraîchissant. Foi et compassion sont au cœur de ce témoignage au dieu vivant de Jésus-Christ qui, aujourd’hui comme hier et demain est "el rapha", le dieu qui guérit. Cet ouvrage simple, vrai et direct mérite d’être lu et diffusé très largement. dans notre époque d’incroyance et de rationalisme desséchant, mais aussi de spiritualités de toutes sortes et de superstitions, il montre le chemin vers Celui qui veut le meilleur pour chacun et auquel rien n’est impossible. Jacques Beauverd

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pHOtOGrapHes : Antony Hoell, Laure-Elyse Obellianne rÉdaCtiOn : Samuel Peterschmitt, Armand Mettling, Bertrand Huetz, Dr Alexis Rames, Claude Ekwé, Jean-Marie Ribay, Josué Binoua, Christian Caron, Thiebault Geyer, Jacques Beauverd, Nathalie Schnoebelen, Laurent Obellianne COrreCtiOns : Hubert Ley

La Porte Ouverte Chrétienne • Mulhouse WWW.pOrte-OUVerte.COm

l es aCt iV it És nO n C U ltU el le s s On t G É rÉ es par d ’aUt re s as sO Ci atiO n s CU ltU r ell e s ( pH ila d e l p H i e , l’a Fp e s F. . . ) - © tO U s d r O i ts r É s e rV É s p O rte O U V e rte CHrÉtie nne - 2 0 1 0

direCtiOn de la pUBliCatiOn : Samuel Peterschmitt direCtiOn pÔle COmmUniCatiOn : Laurent Obellianne direCtiOn de la FaBriCatiOn : Alain Kugler direCtiOn artistiQUe : Dominique Monhardt


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