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03.2012 | www.port01.com

IM INTERVIEW:

Roger Cicero über die Musikbranche und seine Tour 2012

INTERVIEW II: »Hi kids, ich bin... CRO!« HEIM UND HERD: mit Rezept von Tim Mälzer UND SONST? Kalender, Kino, Termine u. v. m.


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Shake 'N Break | Die Pumpe

B-Day-Party | Atrium


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INHALT

CITY & LIFE

Holstein Kiel vs. BVB

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06 08 09 11 12 14 16 19 20 21 23

Gut zu Wissen: Stopp ACTA Lokaltermin: Kieler Kunstpfade Kommentar: Stichwort ACTA Kolumne: Technik über alles Sport: Holstein im DFB-Viertelfinale! Karierre: Lange Nacht der Industrie Lokaltermin: Design-Preis // Ausstellung Heim und Herd: Rezepttipp von Tim Mälzer Kolumne: Der WAF-Effekt Ticker: Trafo-Bar! Sport: Canes - Saisonstart im Mai

FASHION & BEAUTY

City-Face März 2012

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24 City-Face: mit RedBull in den März 32 Laufsteg: Trends fürs Frühjahr

SERVICE

Technik-Neuheiten

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34 35 37 38 40 55 66 68

Spiele: Games im März Technik: Neuheiten & Technik-Tipps Lesestoff: Bücher / Neuerscheinungen Filme: Aktuelle Kinofilme Film: Die Kino-Kolumne Kalender: Kultur & Termine Horoskop: Sag mir wie die Sterne stehen Impressum

MUSIK & EVENTS

Roger Cicero im Interview

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42 46 47 48 50 51 52 53

Interview: mit Roger Cicero Event: Konzert Cäthe & Saltatio Mortis Musik: delta radio Tipp // pink pirates Interview: mit CRO Musik: CD-Tipps Bühne: Ik söök en Mann // Schlaflos in NMS Event: jane // Box-Gala Event: Local Hereos // Captain‘s Diary


EDITORIAL

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Noch ein »Alaaf« ist ein »Helau« zu viel! Man mag uns Norddeutschen ja so einiges Nachsagen: beispielsweise Schrulligkeit und Kontaktarmut sowie die Unfähigkeit richtig zu feiern. Ob sich übergebende, pappnasige Funkenmariechen und gähnend langweilige Büttenreden, die man durch GEZahlte Gebühren im öffentlich Rechtlichen Fernsehen sogar in beschaulichnorddeutschen Wohnzimmern live miterleben muss, nun so viel besser sind? Nun ja... Egal, wir Norddeutschen halten es mit dem vermeintlich rheinischen Frohsinn wie auch mit der Erderwärmung, dem Schmelzen der Polkappen, dem Ozonloch und dem Rücktritt unseres Bundespräsidenten: »Dat löpt sich schon allens torecht!« Dankbar für die eigene norddeutsche stoische Gelassenheit, weiß man schließlich, dass der »Alaaf«- und »Helau«-Terrorismus bald wieder unserer beschaulichen Ruhe und Gemütlichkeit weicht und die Fastnachtwagen dahin verschwinden, wo sie auch hingehören - in ihre Garagen. Bis dahin Augen zu und durch und sich auf die wirklich wichtigen Ereignisse und

Partys freuen. Eure Lieblingsstadt an der Förde hat in diesem Monat nämlich so einiges zu bieten. Der Kieler »Kulturrausch« geht in die nächste Runde, neue Theaterstücke machen uns in Kiel ihre Aufwartung, die »Nacht der Clubs« steht vor der Tür, einige ziemlich fette Konzerte warten auf euch und natürlich gibt es im März auch wieder Party satt. Hierauf und auf viele kleine Neuigkeiten aus der Stadt haben wir uns in dieser Ausgabe konzentriert. Außerdem findet ihr Berichte und Interviews, die euch das Warten auf den Frühling etwas verkürzen sollen. Und natürlich werden wir als Nicht-Rheinländer niemals und unter keinen Umständen in irgendeiner Form auf diesen nervigen Karneval hinweisen oder ihm auch nur annähernd eine Plattform bieten. Wir geben euch unser Ehrenwort - denn das können wir Nordlichter besonders gut! Also, viel Spaß beim Lesen und kommt gut durch den März... Euer port01-Team


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GUT ZU WISSEN

»ACTA« - Die Zensurkrake? »ACTA« - Das technokratische Kürzel steht für »Anti-Counterfeiting Trade Agreement« und ist der erste Aufreger im Jahr 2012. Grundsätzlich handelt es sich um einen internationalen Vertrag, der das im Internetzeitalter noch ungelöste Problem der anarchischen Verbreitung von geistigem Eigentum lösen soll. Es soll wirksam verhindert werden, dass hemmungslos Filme oder auch Forschungsergebnisse im Internet kursieren, ohne dass der Urheber für seine Arbeit einen Cent sieht. Wenn es so einfach wäre, könnte man den Protest als unverschämten Aufschrei einer kleptomanischen Generation begreifen, aber es steckt mehr dahinter. Mit zwei Kritikpunkten treiben die Demonstranten die Politik derzeit vor sich her. Zum einen wird wieder deutlich, dass die Menschen im Informationszeitalter ein gesteigertes Demokratiebedürfnis haben. Der Widerstand entzündete sich an der Tatsache, dass abseits der Öffentlichkeit verhandelt wurde. 2006 begannen die Gespräche. Schnell mischten sich Wirtschaftslobbyisten ein, zum Beispiel die der Filmindustrie. Hier schlägt eine durch die Finanzmarktkrise sen-

sibilisierte Generation Alarm. Und egal wie man zu »ACTA« steht, es wirkt schon unbehaglich, dass man von diesem Vorhaben erst erfuhr, als sich der netzaffine Protest organisierte. Zum zweiten ist der Inhalt wohl auch durch die ökonomischen Interessen unbeholfen drastisch ausgefallen. Politiker bestreiten das, aber laut dem Widerstand sollen Provider gezwungen werden, die Datenströme ihrer Nutzer komplett zu überwachen, wobei dann theoretisch schon ein privates Foto, das in einem »McDonalds«-Restaurant aufgenommen wurde, zu restriktiven Maßnahmen führe. Es klingt nach dem Ende des freien Internets. Bevor »ACTA« bei uns in Kraft treten kann, müssen das EU-Parlament sowie alle nationalen Parlamente in Europa das Dokument unterzeichnen. ARD, ZDF, GEMA u. a. unterstützen die Unterzeichnung. Die deutsche Politik hat erschrocken die zunächst zugesicherte Unterschrift zurückgezogen - vorerst! mh Infos unter: www.antiacta.de www.europarl.de | http://ec.europa.eu


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LOKALTERMIN

Wandeln auf Kieler Kunstpfaden Offensichtlich öffentlich - Teil V

»Public Art«, oder zu Deutsch auch Kunst im öffentlichen Raum, ist ein Überbegriff für Kunstwerke, die in der Öffentlichkeit, zum Beispiel in Parks, auf Straßen oder auf öffentlichen Plätzen zu finden sind. Auch das Kieler Stadtbild wird von den unterschiedlichsten Kunstwerken mitgeprägt. Im Alltag kaum noch bewusst wahrgenommen, haben wir uns mit einzelnen Exponaten und der Frage beschäftigt, was uns die Künstler mit ihren Werken eigentlich sagen wollen.

»Walross«

»Guter Hausgeist«

»Schlangenbrunnen«

Seit 2006 verschönert das »Walross auf Landgang« von Susanne Siegl das Hörnufer. Die mit bunten Mosaiksteinen aus Keramik verzierte Beton-Skulptur entstand in Zusammenarbeit mit Schülerinnern und Schülern der Hebbelschule. Die aus Hannover stammende Bildhauerin plante die wie aus der Förde auftauchend wirkenden künstlichen Meeressäuger als Spiel- und Sitzfiguren für Kinder. Neben den »Walrossen« befinden sich mit der »Fördeschlange« und mit »Fische« bereits seit 2004 ähnliche Figuren der Künstlerin am Aquarium und an der Blücherbrücke der Kiellinie. hb

Der 1966 in Kiels Partnerstadt Tallin geborene estnische Bildhauer Tanuo Kangro wurde bereits im Alter von neun Jahren im Atelier des estnischen Künstlers Kalju Reitel ausgebildet. Lange Jahre präsentierte er seine Arbeiten anlässlich der Kieler Woche öffentlich auf dem Internationalen Markt. Mit Hilfe der Bürgerstiftung und durch Spenden konnte die Skulptur aus Bronze 2002 für 6.500 Euro erworben werden. Seit 2003 sitzt der »Gute Hausgeist« oder auch »Bonne fée de la maison« auf einer grauen Granitbank am Hintereingang des Kieler Opernhauses. hb

Direkt am Eingang des Kieler Gesundheitsamtes befindet sich dieser bronzene Wasserspender des Hamburger Bildhauers Alwin Blaue († 1958). Die beiden Schlangen des auf einen quaderförmigen Sockel aus Muschelkalk aufgesetzte Brunnens symbolisieren die Merkmale des Asklepios oder auch Äskulaps, des Gottes der Heilkunst und dienen zusätzlich als Haltegriffe. Da das Becken jedoch immer wieder als Mülleimer zweckentfremdet wurde, entschied die Stadt 1993 den Brunnen abzustellen und das Becken mit einer Plexiglashaube zu verschließen. hb

Standort: seit 2006 Hörnufer / Kaistraße

Standort: seit 2002 Rathausplatz / Oper

Standort: seit 1956 Fleethörn 18-24


KOMMENTAR

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(K)EIN KOMMENTAR Stichwort: »ACTA« von Hauke Bruhns

In den letzten Wochen ist es schwer geworden, sich den Anti-ACTA-Aktivitäten und -Aktivisten zu entziehen. Noch schwerer scheint es unseren Politikern derzeit zu fallen, sachlich korrekte Statements zu den ACTA-Verträgen zu verkünden und dabei der eigenen ursprünglichen Überzeugung treu zu bleiben. Ließen sie doch vor den Protesten und Demonstrationen noch verlautbaren, dass ACTA grundsätzlich richtig sei, wagt das heute kaum noch ein Politiker zu sagen. Doch bei aller Aufgeregtheit: Dieses Thema verdient eine entemotionalisierte Debatte. Die Frage, ob ein zu schwammig formuliertes Gesetz die Meinungsfreiheit und bürgerlichen Grundrechte, nicht nur im Internet, einschränken könnte, oder zumindest Quasi-Hintertürchen schafft, hat durchaus eine Berechtigung und muss diskutiert werden dürfen. Auch das Zustandekommen dieses Gesetzes und dessen Inhalt darf und muss kritisch hinterfragt werden. Dennoch, wer auf der einen Seite Rechte einfordert, kann auf der anderen Seite nicht die Rechte Dritter mit Füßen treten. Der Grundgedanke von ACTA war, geistiges Eigentum und Urheberschaften besser schützen zu können. Dass im Internet neuste Kinofilme oder Software in einschlägigen Börsen getauscht werden können, sollte mittlerweile jedem bekannt sein. Aber es geht eben nicht nur um die groß-

en Konzerne, denen dadurch ein wirtschaftlicher Schaden entsteht, sondern auch um die vielen kleinen Musiker, Designer, Techniker und Autoren, die um das Entgelt für ihre geistige Arbeit gebracht werden. Und das in erster Linie nicht von netzaffinen Jugendlichen, die sich den neusten Ego-Shooter illegal aus einer File-Sharing-Börse »saugen«, sondern von denen, die Raubkopieren gewerblich betreiben. Denn hinter gefälschten Markenlabeln, illegal vervielfältigten Tonträgern und Filmen, die auf asiatischen Märkten und an touristischen Stränden feilgeboten werden, steckt eine ertragreiche Schattenindustrie, die auch vor Kinderpornografie nicht Halt macht. Ob ACTA dieses Problem würde lösen können, sei mal dahingestellt. Und gerade bei nüchterner Betrachtung muss man eingestehen, dass ACTA in vielen Bereichen zu weit geht. Andererseits müssen aber effiziente Instrumente geschaffen werden, um die illegale Verbreitung persönlich-geistigen Eigentums zu unterbinden. Die Quintessenz lautet: Die pauschalisierte Ablehnung von ACTA ist nicht besonders schlau, aber eine unreflektierte Begeisterung für ACTA ist es ebenfalls nicht. Darum müssen alle Seiten zu einem fairen und unaufgeregten Dialog finden - und dann zum Schluss, ganz ohne politisches Kalkül, auch zu ihren Überzeugungen stehen. hb


PB


KOLUMNE 11

Technik

über alles! Letzte Nacht habe ich geträumt, mein Toaster würde mich versklaven… Wer nun unangemessener Weise lacht, der höre ganz genau zu: technischer Fortschritt ist böse! Ihr glaubt mir nicht? Nehmt das Fernsehen. Nicht umsonst fand Menschenfeind Goebbels das so faszinierend. Die Grundidee war gut. Endlich konnten wir sehen, was der Kampf um Freiheit in Vietnam bedeutete, aber was ist aus diesem Fortschritt der Aufklärung geworden? Mittlerweile verschwende ich unwiederbringliche Lebenszeit damit zuzusehen, wie 20 Freizeit-Prostituierte den »Bachelor« umgarnen. Das ist totale Rückverdummung! Oder das Internet: Informationen sollen frei und unbegrenzt verfügbar sein. Ein revolutionärer Schritt, wie die Erfindung der Dampfmaschine. Aber was habe ich wirklich davon? Die Kommunikation beschränkt sich auf Statusmitteilungen. Ich bin ja kaum noch in der Lage ein normales Gespräch zu führen. Dazu dieser Informations-

Overkill: Man loggt sich ein und schon heißt es: »Zebraanalverkehradfahrerudelbumsegel«. Man kann dem gar nicht entfliehen. Eigentlich will man doch nur kurz gucken, wann der nächste Zug fährt, um dann Stunden später festzustellen, dass man ihn verpasst hat, weil man sich auf »Youtube« Videos von dicken Kindern angesehen hat, die auf die Fresse fliegen. Nein, der Technikwahnsinn macht unser Leben nicht besser. Und gefährlich ist er auch noch. Letztens habe ich gesehen, wie ein hochkomplexer und schweineteurer Roboter es in einer halben Stunde geschafft hat, ein Marmeladenbrot zu schmieren, um… Naja, er hat es jedenfalls gemacht und es war eine Sensation. Erst bringen wir unseren Maschinen alles bei, was auch wir können und dann kommt der Wahnsinn: Wir sorgen dafür, dass sie es sogar besser können! Ein Computer kann heute schon schneller rechnen als ein Mensch. Im Schach schlägt er uns. Irgendwann werden sie uns komplett überflügeln! Und wenn euch dann im Jahre 2030 eurer Toaster zum Brotbacken zwingt und euch der Backofen dabei auch noch mit wüsten Beschimpfungen erniedrigt, dann hoffe ich, ihr denkt mal an mich. Ich habe euch gewarnt! mh


DFB-POKAL: VIERTELFINALE

Holstein Kiel vs. Borussia Dortmund


SPORT 13

Die KSV Holstein hat es nicht geschafft, die Borussen niederzuringen und somit in das Halbfinale des DFB-Pokals einzuziehen. Schämen müssen sich die Kieler aber dennoch nicht - und ein Gesichtsverlust war es auf gar keinen Fall! Eine beachtliche Leistung, wenn man überlegt, dass eine Mannschaft aus der vierten Liga die zwei Klassen besser spielenden Proficlubs aus Duisburg und Cottbus und im DFB-Achtelfinale den Erstligisten Mainz 05 bezwingen konnte. Als dann klar wurde, dass die Störche im Viertelfinale gegen den Bundesliga-Ersten Borussia Dortmund antreten werden, war jedem bewusst, dass das Spiel kein Spaziergang werden würde. Die Kieler, bundesweit medial als »Pokalschreck« gefeiert, traten am 07.02. hoffnungsvoll aber chancenlos gegen die Dortmunder an. Bei Minusgraden, einem eisigen Wind und vereistem Rasen kämpfte und verlor Holstein Kiel mit 0:4 (0:2). Eine wirkliche Torchance gab es für Kiel eigentlich nur einmal, als Mark Heider in der 8. Spielminute schlussendlich am BVB-Torwart Mitchell Langerak scheiterte. Die Fans konnten trotzdem stolz auf ihre Mannschaft sein, die es so weit gebracht hat. Und Fan-Gesänge mit „Wir sind besser als der HSV!“ erinnerten daran, dass auch schon Top-Liga-Vereine am BVB gescheitert sind; die Hamburger verloren vor zwei Wochen mit 1:5 gegen Dortmund. Auch Dortmunds Trainer Jürgen Klopp fand warme Worte für Holstein Kiel und stellte fest, dass die Störche mit einem Viertligisten wenig gemein haben. Die Mannschaft spiele besser or-

ganisiert und reifer als er erwartet habe: »Ich habe die ganze Zeit damit gerechnet, dass Kiel noch ein Tor schießt«, so Klopp. Ein einem Ritterschlag ähnliches, gewaltiges Lob. Nur mit den Platzverhältnissen war Kopp absolut nicht zufrieden. Ein vor dem Spiel über die neu verlegte Rasenfläche aufgebautes Klimazelt konnte ein Anfrieren des Bodens leider nicht verhindern und der Dortmund-Trainer beschwerte sich lautstark in die Richtung von DFB und ARD: »Unter normalen Umständen war dieser Platz nicht zu bespielen. Aber der Schiedsrichter hatte keine Handhabe für eine kurzfristige Absage, weil es ein LiveSpiel im Fernsehen war.«, und fügte hinzu: »Man spielt auch nicht Eishockey auf Rasen. Das ist im Profi-Fußball nicht in Ordnung. Es müsste ein Platz mit Rasenheizung zur Verfügung gestellt werden. Wir sind froh, dass es keine schweren Verletzungen gab.« Für Kiel beginnt nach dem Ende des Pokal-Märchens nun wieder der Alltag. »Es ist nun die Arbeit von mir und meinem Team, die Mannschaft auf den Boden zurückzuholen«, erklärte KSVCheftrainer Thorsten Gutzeit. Also Jungs, auf in die dritte Liga! hb (Fotos: jp) Heimspiele im Holstein-Stadion: 03.03.12: Holstein Kiel - TSV Havelse 17.03. 12: Holstein Kiel - 1. FC Magdeburg 31.03.12: Holstein Kiel - VFC Plauen VERLOST

2 x 2 Freikarten (Fanblock) für das Spiel gegen TSV Havelse und 1. FC Magdeburg Teilnahme online: port01.com/verlosung


14 KARIERRE

M端llverbrennung Kiel

Nobiskrug Werft


KARIERRE 15

Lange Nacht der Industrie 2012

Industrie live erleben

Eine tolle Gelegenheit die Industrie im Kieler IHK-Bezirk näher kennenzulernen, bot sich all jenen, die sich am 9. Februar für die »Lange Nacht der Industrie« angemeldet hatten. Dabei wurde vor allem der Frage auf den Grund gegangen: »Was machen die da eigentlich?« Die Gebäude der ortsansässigen Industrieunternehmen kennen die Meisten nur von Außen. Was hinter den Türen für Prozesse ablaufen, was dort produziert oder verarbeitet wird, wissen jedoch die Wenigsten. Die »Lange Nacht der Industrie« der IHK zu Kiel sollte da Abhilfe schaffen. Die Veranstaltung, die bundesweit an verschiedenen IHK-Standorten angeboten wird, will die Menschen aus der Region und die Industrie zusammenzubringen.

über die Jahre aufgebautes, schlechtes Image der stinkenden und rauchenden Schornsteine, hat sicherlich das Übrige dazu beigetragen.

14 bedeutende Unternehmen nahmen die Chance wahr, sich in ihrer unmittelbaren Nachtbarschaft vorzustellen und dieser einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren. Ob Lebensmittelhersteller, Werften, Kraftwerke oder Lokomotivtechnik: Die Teilnehmer konnten aus sieben buchbaren Touren auswählen und wurden mit Reisebussen zeitgleich von den IHK-Standorten in Kiel, Neumünster und Elmshorn zu den entsprechenden Firmen gefahren.

Wer hätte gedacht, dass es in einer Müllverbrennungsanlage gar nicht nach Mülll riecht? Und auch wer geglaubt hat, dass man heute noch auf einer Werft ausschließlich auf ölverschmierte Arbeiter und schmutzige Fußböden trifft, ist völlig falsch gewickelt. Bei den glänzenden, sauberen Fußböden und staubfreien HighTech-Anlagen der besichtigten Unternehmen hat sich wahrscheinlich so mancher Teilnehmer gewünscht, dass sich ihr Imbiss um die Ecke davon auch mal eine Scheibe abschneiden würde. Eine spannende und äußerst aufschlussreiche Veranstaltungsreihe, die Industrie wirklich erlebbar gemacht hat und zudem auch noch sehr gut organisiert gewesen ist. Nur etwas lang war sie, die »Lange Nacht der Industrie«. Aber da hätte man bei dem Namen auch irgendwie selber drauf kommen können. Bleibt für all jene zu hoffen, die nicht dabei waren, dass es bald eine Wiederholung gibt. hb

Die teilnehmenden Unternehmen haben jeweils ein eigenes Programm geplant und vor Ort durchgeführt: anschaulich, authentisch und »zum Anfassen«. Dabei war es vielen vor allem sehr wichtig, sich als modernes Industrieunternehmen zu präsentieren. Denn, obwohl der Industriestandort Deutschland weltbekannt ist, haben viele Firmen Nachwuchsprobleme. Ein

Heute ist das alles etwas anders. Moderne Anlagen, nachvollziehbare und ökologisch sinnvolle Prozesse sowie interessante Tätigkeiten im technischen, handwerklichen und kaufmännischen Bereich stehen Ausbildungs- und Arbeitswilligen zur Verfügung.


16 LOKALTERMIN

Muthesius Preis 2012:

Ausstellung im Holstentörn:

Die Muthesius Gesellschaft verleiht im Mai den »Muthesius Preis« für Kunst, Raum und Design 2012. Damit sollen Absolventen der Muthesius Kunsthochschule auf ihrem Weg in die berufliche Zukunft gefördert werden.

Was bedeutet Diskriminierung, Rassismus und Rechtsextremismus? Im Rahmen der »Internationalen Wochen gegen Rassismus« (12. bis 25.03.2012), werden im »Holstentörn« Plakate zum Thema ausgestellt.

Bewerben können sich die Studenten aller Studiengänge der Kieler Kunsthochschule ab dem Sommersemester 2009. Mit dem Preis werden Künstler für ihre herausragenden gestalterischen und künstlerischen Leistungen geehrt. Es gibt zwei Kategorien, in denen Preise verliehen werden. Die Kategorie Bildende Kunst sowie Design und Raumstrategien. Die Preise sind mit jewels 3.000 Euro dotiert. Zwei internationale Fachjurys bewerten sämtliche Einsendungen. Die ausgezeichneten Werke werden dann im Rahmen einer Ausstellung im Mai in der Kunsthalle zu Kiel präsentiert und in einem Katalog dokumentiert. Schriftliche Bewerbungen sind bis zum 19. März möglich, die Ausschreibungsunterlagen liegen in der Muthesius Kunsthochschule aus und können online eingesehen werden. pg

Die Fragen, was für sie Diskriminierung, Rassismus und Rechtsextremismus bedeuten, haben Schülerinnen und Schüler der Toni-JensenGemeinschaftsschule sowie Studierende der Fachhochschule Kiel für sich selbst beantwortet und zu Papier gebracht. Die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzungen mit diesen Themen sind vom 13. bis 24. März im »Holstentörn« vor »Karstadt« zu sehen. Insgesamt werden 30 Plakate ausgestellt. Die Austellung wird am 13. März von Stadtpräsidentin Cathy Kietzer mit einem Grußwort eröffnet, Professor Bernhard Schwichtenberg leistet einen wissenschaftlichen Beitrag zu diesem Thema und die Rockgruppe »The Rush« untermauert den Ausstellungsbeginn mit ihrer Musik. Im weiteren Verlauf des Jahres werden die Plakate in Form einer Wanderausstellung an verschiedenen Kieler Orten präsentiert. pg

Ehrungen für Kunststudenten Plakate gegen Rechts

Muthesius Kunsthochschule Lorentzendamm 6-8 | 24103 Kiel www.muthesius.de

Ausstellung: 13. bis 24. März 2012 Einkaufspassage Holstentörn | 24103 Kiel


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Pink Pirates


HEIM UND HERD 19

Der Rezept-Tipp von Tim Mälzer:

Mehr als saftig: »Salzhuhn mit Kartoffeln« Mälzer & Witzigmann: »Zwei Köche, ein Buch« ISBN: 978-3-442-39195-0 | EVP: 19,99 EUR 272 Seiten | Mosaik Verlag

Zutaten für 4 Personen: 5 Stängel Thymian 5 Zweige Rosmarin 2 EL schwarze Pfefferkörner 50 g Meersalz 1 Huhn (ca. 1,2 kg) 800 g neue Kartoffeln Olivenöl Salz

[1] Am Vortag Thymian und Rosmarin grob hacken, Pfefferkörner grob zerstoßen. Alles mit dem Meersalz und 1 Liter Wasser verrühren, bis sich das Salz aufgelöst hat. Zwei große Gefrierbeutel ineinanderstecken, Huhn hineingeben und den Sud dazugießen. Die Tüten verschließen und das Huhn 24 Stunden im Kühlschrank marinieren. [2] Kartoffeln unter fließendem Wasser gut abbürsten, halbieren. Etwas Olivenöl in einen Brä-

ter geben. Die tropfnassen Kartoffeln darin verteilen und leicht salzen. [3] Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Das Huhn aus dem Sud nehmen, abtropfen lassen und in den Bräter geben. Kartoffeln rundum verteilen. Im heißen Ofen auf der unteren Schiene ca. 45 Minuten braten. Falls die Haut zu stark bräunt, mit etwas Alufolie abdecken. Aus dem Ofen nehmen und auf Tellern anrichten.


20 KOLUMNE

Frauen und Technik

Der »WAF«-Effekt Als ich neulich einen neuen Laptop kaufen wollte, präsentierte mir der Verkäufer Modelle »mit leichter, intuitiver Bedienung«, und »schickem Design«. In Flieder und Pink. Bis dahin war ich überzeugt, dass das »Frauen-und-Technik-Klischee« nur ein Relikt aus den Fünfzigern ist, das lediglich in der Abgeschiedenheit der Männerstammtische überlebt hat. Aber wie kommt es dann, dass es heute frauenkompatible Technik gibt, die als eigene Sparte neben der Technik der Allgemeinheit existiert? Wenn Frauen demnach nicht zur technisch versierten Allgemeinheit zählen, besteht diese folglich nur aus Männern. Die Industrie hat dafür sogar einen Ausdruck: Der »Women-Acceptance-Factor«, kurz »WAF«, bezeichnet frauenfreundliche Produkteigenschaften, die den Frauen den Umgang mit der Technik erleichtern sollen. Konkret heißt das: herzförmige USB-Sticks in Trendfarben, die man sich um den Hals hängen kann, rosa

Glitzer-Laptops und Videokameras im LippenstiftLook. Da gerät der eine oder andere Creative Director schon mal ins Schwärmen: »Dieses Produkt hat einen weicheren, weiblichen Charme, ist leicht zu bedienen und erinnert an etwas Bekanntes, das Frauen täglich benutzen.« Möglicherweise ist es aber nicht bloß ein Klischee, dass Frauen und Technik sich nicht vertragen, sondern ein über Jahre von Männern entwickelter Masterplan. Sehen wir es doch mal so: Frauen sind in den vergangenen Jahrzehnten in die Parlamente, in Armeen, in die Chefetagen und sogar in die Männerklos eingezogen. Letztere sind als männliche Bastion längst gefallen und fallen bei jeder größeren Veranstaltung aufs Neue. Das kann für das männliche Selbstwertgefühl, das sich in Revieren aller Art entfaltet, nicht förderlich sein. Auf diese beunruhigende Entwicklung, könnten die Männer schon bei den ersten feministischen Regungen reagiert und Gegenmaßnahmen getroffen haben, um sich das Technik-Revier zu sichern. Sie erfanden Waschmaschinen und diverse Haushaltsgeräte, damit Frauen noch mehr Freude an der Hausarbeit haben können. Technik für Frauen mit hohem


TICKER 21 »WAF«-Faktor eben. Um sich das Geheimwissen um die Funktionsweise dieser Wunderdinge anzueignen, mussten sich die Frauen in jahrzehntelanger Arbeit durchkämpfen. Heute bekommen wir dafür charmante, leicht bedienbare Technik, die uns an einen Lippenstift erinnern soll, den wir ja täglich benutzen. Was Männer dabei bis heute konsequent übersehen, ist nicht nur, dass Frauen die Technik auch dann verstehen, wenn sie nicht aussieht wie aus der Barbie-Abteilung. Frauen sind mittlerweile auf dem neuesten Stand der Technik, was Betriebssysteme und Programme angeht, sogar bei denen der Männer.

Frisch und raffiniert gemixt

»Trafo«: Cocktails 4U Das »Trafo« ist die erste und einzige Bar in ganz Schleswig-Holstein, in der nicht nur preisgekrönte, sondern auch molekulare und mit Blattgold veredelte Cocktails serviert werden.

Männer sind wie Laptops: wir treffen eine Vorauswahl, vergleichen Ausstattung, Design, KostenNutzen-Faktor, wir testen, wählen einen aus und stecken ihn dann in die Tasche. Und dann gehts ans Programmieren. Wie genau das funktioniert, bleibt ein den Frauen vorbehaltenes Geheimnis. Unter Expertinnen herrscht allerdings Uneinigkeit in einer Grundsatzfrage: Wenn es zu viele Fehlfunktionen gibt, sollte man das alte Gerät entsorgen und sich ein neues zulegen, oder sollte man Zeit und Nerven investieren, um das alte umzuprogrammieren? Die Erfolgsaussichten sind mäßig, denn einen Reset-Button gibt es nicht. Bei dieser Produktgruppe lässt der »WAF«-Faktor also sehr zu wünschen übrig, und trotzdem ist sie bei Frauen sehr beliebt. Also, ist es vielleicht an der Zeit, nicht mehr unnötig viel darüber nachzudenken wie viele Swarovski-Steinchen ein Laptop braucht um von einer Frau verstanden zu werden, sondern mal am eigenen »WAF«-Faktor zu schrauben? In der Zwischenzeit basteln wir Frauen am Reset-Button. ne

Exzellente, prämierte und außergewöhnliche Cocktails - das zeichnet das »Trafo« im Herzen Kiels aus. Der dreifache Kieler-Cocktail-Cup-Gewinner und Inhaber Andreas Werner beherrscht sein Handwerk der Cocktail-Mixologie wie kein Zweiter in der Landeshauptstadt und sorgt immer wieder mit seinen geschmackvollen Eigenkompositionen für Aufsehen. Ob geheimnisvolle Espuma-Molekular-Cocktails, leckere ClassicCocktails oder hochwertige Blattgold-Cocktails - das »Trafo« schafft es auf eine immer wieder neu anregende Art den Gaumen der Gäste zu verzücken. Eine moderne Raucherlounge und ein kostenloser »TNG«-Hot-Spot runden das Angebot ab. In loser Reihenfolge finden im »Trafo« Events statt und man kann die Location natürlich auch für private Partys buchen. Lass dich in freundlicher Atmosphäre in andere Geschmackssphären entführen. hb Trafo | Kleiner Kuhberg 12a | 24103 Kiel Mo. - Do. ab 18 Uhr | Sa. & So. ab 20 Uhr Happy Hour: Di. - Do. 18 - 21 Uhr www.trafo-kiel-bar.de


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Jump & Race 2012 | Kiel


SPORT 23

Die Karten werden neu gemischt

»Canes« starten neu durch Die »Baltic Hurricanes waren in den Jahren 2008, 2009 und 2011 Vizemeister der GFL. 2010 gelang der Football-Truppe sogar der Sprung bis ganz an die Spitze und sie holte den Deutscher Meister-Titel nach Kiel. Im Jahr 2011 verpassten sie den Titel knapp und unterlagen im Finale den »Schwäbisch Hall Unicorns«. Am 5. Mai werden die Karten mit dem Beginn der deutsche Football-Saison 2012 neu gemischt. Im ersten Spiel des Jahres treten die »Lübeck Cougars« gegen die »Dresden Monarchs« an. Zwei Wochen später, am 19. Mai bestreiten dann die »Canes« ihr erstes Spiel. Sie treten gegen die »Berlin Rebels« an. Das Match findet im »Mommsenstadion« in Berlin statt, es beginnt um 18 Uhr. Der deutsche Football-Meister wird dann am 13. Oktober in der »MDCC-Arena« in Magdeburg gekürt. Dann treten die beiden Sieger der vorangegangenen Nord- und Süd-Halbfinals gegeneinander an und kämpfen um den Meistertitel. Bleibt zu hoffen, dass die »Kiel Baltic Hurricanes« an ihre Erfolge der letzten Jahre anknüpfen können. pg www.baltic-hurricanes.de 23.11.2011 www.gfl.info

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10:06 Uhr

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CITY FACES

2012


26 CITY-FACE

Mona (18) Favorit: RedBull BLUE Aydin (18) Favorit: RedBull BLUE Marie-Christin (17) Favorit: RedBull BLUE

Claire (18) Favorit: RedBull RED Davud (18) Favorit: RedBull BLUE Marc (19) Favorit: RedBull SILVER


CITY FACES

2012


28 CITY-FACE

Red-, Blue- und Silver-Edition:

Das port01 City-Face verlief im März etwas anders, als wir es gewohnt sind. Der Getränkehersteller »RedBull« wollte uns und unsere City-Face-Models, um ihre neue Kollektion an Energy-Getränken zu bewerben.

bei klassischen Mode-Shootings meist bedeckt hält und sich nicht Hals über Kopf in die neusten Fummel schmeißt, siegte diesmal die Neugierde. Bevor die Models die köstlichen Kaltgetränke in die Finger bekamen, wurde erst einmal seitens der Redakteure und Fotografen verkostet. Man muss ja schließlich wissen, was man da so anbietet... Nun ja, es fand unsere Zustimmung. Und damit kann das City-Face März beginnen.

»RedBull« ist ein Name, der aus der Lifestyleund Party-Szene nicht mehr wegzudenken ist. Oft kopiert und nie erreicht, tummeln sich immer wieder Nachahmer auf dem Markt der EnergyGetränke. Jetzt setzt RedBull noch einen drauf und erweitert seine Produktpalette. Red Bull Red-, Blue- und Silver-Edition heißen die neuen Muntermacher, die sich neben der Farbe der Dosen natürlich auch im Geschmack unterscheiden. »The Red Edition« schmeckt nach Cranberry, »The Blue Edition« nach Heidelbeere und »The Silver Edition« nach Limette. Eines haben jedoch alle gemein, sie liefern uneingeschränkt den Hallo-Wach-Kick und erfrischen. Da kann jede Tasse Kaffee einpacken. Wenn unsere Redaktion sich

Wie immer haben sich für die diesmalige Aktion zahlreiche neue und frische Gesichter bei uns beworben. Da wir bei diesem Shooting auch ein wenig Club-Atmosphäre vermitteln wollten, entschieden wir uns für insgesamt sechs Kielerinnen und Kieler: Mona (18), Claire (18), MarieChristin (17), Aydin (18), Davud (18), und Marc (19). Auch bei der Auswahl unserer LocationPartner waren wir diesmal besonders sorgfältig. Mit der sytlisch-gemütlichen »Trafo-Bar«, dem »ease club« und den Partymachern von den »pink pirates«, sollte es uns zusammen mit »RedBull« doch wohl gelingen, ein abgefahrenes Shooting zu realisieren. Fotografisch wurde das »City-Bull-Face« wieder von den kreativen Köp-

RedBull setzt neue Akzente


CITY-FACE 29


CITY FACES

2012


CITY-FACE 31 fen rund um das Team unseres Kooperationpartners »Central Studios Kiel« umgesetzt, die auch maßgeblich an der Konzeption beteiligt gewesen sind. Also, dann kann es ja losgehen.

ben wir alles wieder abgebaut. Nächster Stopp: »ease club«.

Start war die »Trafo«-Bar im Herzen von Kiel. Seit vier Jahren für der Inhaber und mehrfache Cocktail-Cup-Gewinner Andreas Werner diese kleine und feine Location. Heute bekommen seine ausgefallenen, edlen und exklusiven Cocktails allerdings Konkurrenz: Attraktive Models mit der neuen »RedBull«-Edition im Gepäck.

Der »ease club« in der Bergstraße, bekannt als einer der Kieler in-Clubs, schien uns besonders gut geeignet. Tanzfläche und DJ-Pult werden durch besondere LED-Wände beleuchtet, die sich auf den Fotos unseres City-Faces besonders gut machen.

20:30 Uhr Aufbau. Binnen weniger Minuten verwandelt sich die Trafo-Bar in ein improvisiertes Foto-Studio. Scheinwerfer und Kameras werden aufgebaut und die Models samt Dosen in Szene gesetzt. Mehrere Szenen und Posen wurden ausprobiert und auf »Zelluloid« gebannt. Spass und natürlich jede Menge von der »RedBull« Blue-, Red- und Silver-Edition inklusive. 22:00 Uhr: Szenenwechsel. Genauso schnell, wie wir in der »Trafo«-Bar angerückt waren, haTrafo Bar Kleiner Kuhberg 12a | 24103 Kiel www. trafo-bar-kiel.de ease club Bergstraße 17a | 24103 Kiel www.ease-club.de pink pirates | 10. März 2012 Ostseekai | 24105 Kiel www. pinkpirates.net

Auch hier war ein zügiger Aufbau notwendig, da der normale Club-Betrieb anstand. Motive auswählen, die »RedBull«-Dosen ins rechte Licht rücken, dazu netter Club-Sound und unsere Models hielt nichts mehr. Jeder Party-Scout hätte seine Freude an unseren Models gehabt. Und fertig! Ein riesiges Lob an unsere diesmaligen Models und an unsere Fotografen Jonas Petong, Torben Dieckert und Babian Nockel von den Central Studios für eine großartige Show und eine super Stimmung. Der Autor hat übrigens die Nacht kaum geschlafen - eindeutig zuviel von der neuen RedBull-Edition! hb VERLOST

Einen VIP-Tisch in der Trafo-Bar für dich und 5 deiner Freunde inkl. RedBull Boot mit 12 Dosen und im Anschluss... Freier Eintritt bei den pink pirates am 10.3. für dich und 5 deiner Freunde, inkl. VIP-Tisch und RedBull-Boot mit 12 Dosen


Sie ist die M ter den Blog niert Stile s das Schönst zeigt sie, wi selbst Model Fotostrecke

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Mehr Ino www.na

Blog »Chic Muse« wurde sie innerhalb von zwei 32 LAUFSTEG Jahren zur Ikone. Jetzt modelt Elias und schmückt Zeitschriften-Cover. Noch immer lädt sie fast tägDie fünf bezauberndsten Trends fürs Frühjahr lich Fotos hoch, auf denen sie meistens selbst MoWährend auf den internationalen Laufstegen schon die Mode für 2013 zu sehen ist, bereitet es manch einem noch Großer Kopfschmerzen,Vorteil: womit der eigene Kleiderschank dieses Frühjahr del steht. Elias gibt fürpreis, wo aufgesie rüstet werden sollte. Auf den Catwalks rund um den Globus gab es schließlich wieder unzählige Kreationen für den Lenz 2012 zu bestaunen. Aber nicht jede Kuriosität der Designer schafft die getragene Mode gefunden hat – und das sind es als Trend auf die Straße. Was ist also wirklich tragbar? Welche Klamotte hat echtes MustHave-Potential? port01 hat die schönsten Trends für den diesjährigen Frühling rausgesucht. erfreulicherweise nicht nur Designerstücke, sonAchtung, fertig, Shoppen! uk dern auch Teile von Zara, Mango und H&M. In Pastell getunkt

Foto: www.thechicmuse.blogspot.com

li: Zarte Töne von Kopf bis Fuß, gesehen bei monki.com re: Tolles Outfit in Mint und Zartgelb, gesehen bei laredoute.at

Miu Miu Frühjahrsliebling: Der Schnabelschuh

Lust zu gaukeln? Das dürfte ein umstrittener Trend werden, doch Miu Miu, Alexander Wang und Louis Vuitton kratzt das wenig. Die Designer haben den etwas gewöhnungsbedürftigen Schnabelschuh schon längst in Umlauf gebracht. Was also im Spätmittelalter noch Gauklerfüße zierte, soll 2012 in modischer Umsetzung Fashion-Victims begeistern. Erkennbar sind die vom dunklen Zeitalter inspirierten Schuhe an ihren vergleichsweise langen Schuhspitzen, die sich leicht nach oben neigen. Oftmals sind die Schuhe hinten offen und nur zum Reinschlüpfen gedacht. Es ist also mehr eine Andeutung des Gaukler-Images. Deshalb bitte keinsfalls übereilt Mittelaltershops nach Lederlatschen durchsuchen. Bei solchen Trends ist Taktgefühl angesagt: Hohe Hacken und Leder oder Samt in Bordeaux, Perlweiß, Nachtblau oder Dunkelgrün – das hat Potential.

Foto: www.thechicmuse.blogspot.com

Mehr Inos unter: www.thechicmuse.blogspot.com Mehr Inos unter: www.thechicmuse.blogspot.com

die getragene Mode gefunden hat – und das sind erfreulicherweise nicht nur Designerstücke, sondern auch Teile von Zara, Mango und H&M.

Herrlich sanft strahlt es derzeit aus den Regalen der In-Läden. Die Pastellfarben haben wieder Einzug gehalten – wie jeden Frühling, könnte man meinen. Doch dieses Jahr ist der Umfang der Pastell-Invasion einfach unglaublich. Kaum eine Kollektion kommt ohne Mint, Zitrone, Flieder und Apricot aus. Da muss man einfach zuschlagen. Die einzige Schwierigkeit: Die vornehme Winterblässe, der man sich nach Monaten ohne wärmende Sonne geschlagen geben musste, steht auf Kriegsfuß mit den zarten Tönen. Extrem helle Hauttypen sollten den Trend deswegen nur von Weitem bewundern. Außerdem gilt Vorsicht: Pastelltöne sind momentan zwar in allerhand Lookbooks von Kopf bis Fuß zu sehen, auf der Straße wirkt das Ganze allerdings schnell nur noch ausgeblichen und ungeschickt. Dementsprechend sollte man sich, um auf Nummer Sicher zu gehen, auf ein Pastellteil pro Outfit beschränken.


Der Vorreiter

katen und Laufstegen umwerfend aus. Auh LAUFSTEG 33 wahren Leben legt Suarez großen Wert aufe Über ihn zu schreibe dividuelles Styling und liegt dabei immer r ohne Kreationen Superlative Welche ausgefallenen siezu Tagbef nutzen, zaubert, ist fast zeigen unmög aus ihrem Kleiderschrank d fessionell anmutenden Fotos Scott in ihrem Blo lich. Denn Schu Besonderheit: Klamottentechnisch geht’s man wird von der Onh was exklusiver und dementsprechend hoch und EinOffline-Modewe Absolut deine Kragenweite fit aufwertet. schlichter, unifarbener Pulger zu. Trotzdem lohnt sich – Sua li wird beispielsweise mitein Hilfe Blick eines weißen Was sich in der letzten Saison schon anbahKragens ohne viel Aufwand zum stylischen nicht umsonst vergöt fertunübersehbar: in ihrenKra-Einträgen in Anders allerfunktioniert Regelmäßigke nte, wird dieses Frühjahr Garconne-Outfit. es mit gen sind in! Und damit man sich nicht mit dem zarten Häkel-Kragen – die kommen sehr weibwird inWahn-Mode einem Kauf unzähliger Blusen mit den hübschen Kralich tert. und daher. Der garantierte sönliche Einblicke inverspielt dasEr Leben eines

D

Kragen von WearTheCanvas (mitte), Dear Demure (links) und luminia (rechts), gesehen bei Etsy.com

Atemzug mit Vogue Mehr Inos unter: Chefredakteurin Ann www.natalieoffduty.blogspot.com Falten ausdrücklich erwünscht Wintour genannt wenn es um die einflussreichsten Personen de Szene geht. Das Geschafft hat er aus das mit Mädchen l.a.»The Sartori alist«, mit dem er 2005 die Ära der Modeblogs ein Sie Jahre ist die Meisterin des gekonnten läutete. Sechs später wird der New Modem Yorke Schößchen hui, Hüften pfui ter den Bloggerinnen. Kaum eine andere als der erfolgreichste Blogger überhaupt gehank niert Stile so geschickt wie Julie Sarinanw delt. Rund 140.000 Besucher schauen täglich au das Schönste: In ihrem Blog »Sincerely S seiner Seite zeigt vorbei eine von der steht manch ei sie,–wie es Zahl, geht. Sarinana dabei a Modelabel nur träumen Das schönerweise Prinzip war da selbst Model kann. und postet bel Fotostrecke dazu, von welcher mals wie heute simpel:haarklein Schuman stromert durc a die Straßen der internationalen Metropolen un gen in Schulden stürzt, gibt es die Teile jetzt überall einzeln – und deshalb ziemlich günstig – zu haben. Damit werden sie zum absoluten Alleskönner, der im Handumdrehen jedes Out-

Während in der Modebranche ja üblicherweise selbst die kleinste Falten retuschiert wird, gibt es in dieser Saison Entwarnung: Falten sind ausdrücklich erwünscht – zumindest bei Röcken und Kleidern. Plissée heißt das Zauberwort und ist der Stoff, der in diesem Frühling alle Labels in seinen Bann gezogen hat. Diese Falten sind absolut tragbar!

sinn ist ein Goldkragen wie der von Schmuckdesigner Young Frankk. Wer richtig schöne Kragen finden möchte, der ist mit Etsy.com gut beraten.

Minikleider von Paprika und Aqua, gesehen bei asos.de

Bodenlanger Plissée-Rock und süßes Kleid mit Spitze und Plissée von A Wear, gesehen bei asos.de

Dieses Frühjahr ist das Schößchen auf dem Vormarsch. Jede Wette, dass man bei jeder Shoppingtour drei oder vier Teile in der Hand hält, die genau auf diesen Trend abzielen. Schößchen – das sind die Stoffteile, die ab der Taille ansetzen und dann bis zur Hüfte fallen und bei denen es eine ganze Fülle an Variationsmöglichkeiten gibt. Prinzipiell ein interessanter Kniff der Designer, um ein Kleid oder ein Cardigan aufzupeppen, allerdings trägt das Ganze im Hüftbereich ziemlich auf, deshalb bei weiblichen Rundungen eher auf dezente Varianten setzen.


34 SPIELE

Die Spielehits im März

Mit viel Spannung und Action in den Frühling Auch wenn es draußen noch etwas frostig ist, ist eines sicher: Der Frühling steht bevor. Passend zur neuen Jahreszeit blühen zwei begehrte Marken im Videospielmarkt wieder auf. In diesem Monat veröffentlichen die finnischen Entwickler »Remedy« eine überarbeitete Neuauflage des Videospiel-Blockbusters »Alan Wake« für den PC und »Bioware« präsentiert mit dem dritten Teil der action-geladenen »Mass Effect«-Serie das Ende der »Shepard«-Saga.

Alan Wake - Licht gegen Finsternis

Mass Effect 3 - Die Entscheidung

Ein erholsamer Urlaub sollte es werden. Alan Wake ist Beststeller-Autor, eine Schreibblockade hindert ihn jedoch an seiner Arbeit. Mit seiner Frau Alice reist er in das Städtchen Bright Falls, um dort zu neuen Kräften zu kommen.

Die übermächtige Alien-Zivilisation »Reaper« beginnt mit einer groß angelegten Invasion. Die Angreifer gehen erbarmungslos vor, sie hinterlassen nichts als eine gigantische Schneise der Verwüstung.

Doch der Schein trügt, denn plötzlich verschwindet Alice unter mysteriösen Umständen. Die Urlaubs-Idylle mutiert zu einem nervenzerreißenden Kampf ums Überleben.

Es dauert nicht lange, da ist die Erde eingenommen, die gesamte Galaxie steht am Rande ihrer Vernichtung. Commander Shepard ist der einzige, der die Angreifer stoppen kann.

Bereits vor zwei Jahren erschien »Alan Wake« auf der Xbox 360. Das Spiel löste in der Fachpresse wie auch unter Spielern wahre Begeisterungsstürme aus, es wartet mit einer bis heute noch unerreicht fesselnden Geschichte auf. In diesem Monat erscheint »Alan Wake« auf dem PC. Damit PC-Spieler voll auf ihre Kosten kommen, wurde die Grafik des Action-Abenteuers noch einmal aufpoliert. Außerdem unterstützt die PC-Version die 3D-Technologie, durch welche das Game wahrlich unter die Haut geht. pg

Mass Effect 3 ist der dritte und letzte Teil der Videospiel-Serie. Ein letztes Mal schlüpfst du in die Rolle von Commander Shepard, einem Charakter, den du nach deinen eigenen Vorstellungen anpassen kannst. Du bestimmst die Entwicklung der Ereignisse, du entscheidest, welche Planeten du erforschst und mit wem du Bündnisse eingehst. Es bleibt dir überlassen wie du diesen Krieg führst; ob du aus allen Rohren feuerst oder taktisch agierst. Sicher ist: Nicht jeder wird überleben. pg

Nordic Games | Plattform: PC, X360 Preis ab 38,99 EUR | Release: 02.03.2012

Electronic Arts | Plattform: PC, PS3, X360 Preis ab 46,95 EUR | Release: 08.03.2012


TECHNIK 35

Kobot: »E-Auto im Manga-Look« Das kleine japanische Unternehmen »Kowa Tmsuk« hat mit dem »Kobot« ein elektrisch betriebenes Miniauto in einer offenen Einsitzerund einer geschlossenen Zweisitzer-Variante vorgestellt. Aktiviert werden die »Kobots« durch ein Smartphone. Ein »Low Speed Modus« soll es ermöglichen, Gehwege oder andere Flächen gemeinsam mit Fußgängern nutzen zu können. Im sogenannten »Drive Mode« erreicht der »Kobot« eine Geschwindigkeit von bis zu 30 Stundenkilometern. Je nach Modell lässt sich zum Parken der Radstand um 30 bis 40 cm verkürzen, bei der offenen Version werden die Instrumente mit einer Abdeckung verschlossen und der Sitz eingefahren Die Serienproduktion soll noch 2012 beginnen. hb

Magic Cube: porjizierte Tatstaur ermöglicht präzises Tippen Transportable Bluetooth-Tastaturen sind meist noch sehr sperrig. Eine Alternative bietet jetzt der »Magic Cube« von »Celluon«. Dieser Projektor projiziert eine vollständige Tastatur mit speziellen Lasern auf jede Oberfläche. Der Nutzer soll bereits nach wenigen Minuten keinen Unterschied mehr zu einer normalen Tastatur feststellen. Ebenfalls ist eine Multi-Touch-Maus integriert, die mit 2 Fingern gescrollt werden kann. Mit nur 75 x 29 mm ist der »Magic Cube« so klein, dass man ihn in jede Tasche stecken kann. Die Datenübertragung erfolgt über Bluetooth zu einer Vielzahl von Geräten; Tablets, Smartphones sowie sämtliche PC- und Mac-Systeme. Ein Ladekabel ist im Lieferumfang vorhanden. hb z. B. über www.amazon.de Preis um die 159 Euro http://celluon.com

BioLite Campingkocher: »Essen kochen & Handy laden« Camping-Freunde aufgepasst. Für all jene, die es in die freie Natur zieht, die aber trotzdem nicht auf kleinere technische Errungenschaften verzichten wollen, bietet der »CampStove« der Firma »BioLite« jetzt die Lösung. Ein in diesen Campingkocher integrierter Konverter wandelt die Wärme in nutzbare elektrische Energie um. Diese kann mittels USB-Anschluss, an verschiedene Geräte wie Smartphones, Tablets oder Lampen abgegeben werden. Der »CampStove« erzeugt die Hitze zum Kochen und für die Energiegewinnung durch die Verbrennung von Ästen, Tannenzapfen, Holzpellets oder anderen Bio-Brennstoffen. Somit sind auch längere Aufenthalte in der Natur ohne konventionelle Stromquellen möglich. Das nur 13 x 21 cm große Gerät lässt sich zum Transport bequem zusammenklappen und wiegt weniger als ein Kilogramm. Der CampStove kann bereits jetzt für die Camping Saison 2012 vorbestellt werden. hb http://biolitestove.com Preis 129 US-Dollar (ca. 98 Euro)


www.port01.com

Ăœ25 | Traum GmbH

The Green Manalishi | Die Pumpe


LESESTOFF 37 Andrew Feinstein: »Waffenhandel - Das globale Geschäft mit dem Tod«

Das Enthüllungsbuch über Korruption und illegale Top-Secret-Milliardengeschäfte, die Politiker, Industrielle, Militärs und Waffenhändler betreiben. Bei ihren Einsätzen gegen Gaddafi mussten die NATO-Streitkräfte nicht nur russische Waffen zerstören, sondern auch Kriegsausrüstung, die unter anderem Deutschland dem Diktator verkauft hatte. Es wird Licht in eine Schattenwelt gebracht, die sich sonst der öffentlichen Kontrolle entzieht: ein globales Netz, dazu geschaffen, das ganz große Geld zu machen - auf Kosten von Leben, Sicherheit und Demokratie. Ein Buch, das in seiner Aktualität schockiert. hb ISBN 978-3-455-50245-9 (Hoffman & Campe) | EVP 29,99 EUR | ET: 9.3.2012

Cornelia Travnicek: »Chucks«

Mae ist Anfang zwanzig, und noch vor Kurzem zog sie als Punk durch die Straßen Wiens, lebte von Dosenbier und den Gesprächen mit ihrer Freundin.Im AidsHilfe-Haus, wo sie eine Strafe wegen Körperverletzung abarbeiten muss, lernt sie Paul kennen und verliebt sich in ihn. Als bei ihm die Krankheit ausbricht, beginnt Mae gegen sein Verschwinden anzukämpfen: Sie sammelt seine Haare und fängt zuletzt die Luft aus seinem Krankenzimmer in einem Tupperdöschen ein. Eine bezaubernde Geschichte vom Aufwachsen zwischen Liebe und Tod, mal humorvoll, mal aufwieglerisch, aber auch überaus zärtlich. hb ISBN 978-3-421-04526-3 (DVA) | EVP 14,99 EUR | ET: 5.3.2012

John Hart: »Das eiserne Haus«

Zwei kleine Jungen werden an einem Bach ausgesetzt und müssen um ihr Überleben kämpfen. Als Männer führen sie ganz unterschiedliche Leben. Doch beide sind unlösbar miteinander verbunden. Als der zwölfjährige Julian im Waisenhaus seinen brutalen Peiniger umbringt, nimmt sein älterer Bruder Michael die Schuld auf sich und flieht nach New York. 20 Jahre später kehrt er zurück, mit skrupellosen Killern auf den Fersen. Sein verloren geglaubter Bruder kämpft dagegen mit ganz eigenen Dämonen. Beide werden das Rätsel ihrer Vergangenheit nur gemeinsam lösen können. Spannung pur ist garantiert. hb ISBN 978-3-570-10119-3 (C. Bertelsmann) | EVP 19,99 EUR | ET 5.3.2012

Christian Frascella: »Meine Schwester ist eine Mönchsrobbe«

Im Leben des jugendlichen Ich-Erzählers läuft wenig rund: Die Mutter ist durchgebrannt, für den Vater gehört Prügel zu den gängigen Erziehungsmethoden. Seine Schwester Francesca, von ihm nur »Mönchsrobbe« genannt, richtet den Haushalt und verkümmert dabei in eine fiebrige Frömmigkeit. Ein familiärer Schicksalsschlag zeigt ihm, dass er dem Vater und der »Mönchsrobbe« näher steht als gedacht. Mit charmantem Humor und liebenswerter Leichtigkeit wird die Geschichte eines Einzelgängers und Maulhelden erzählt, der sich im Laufe des Textes immer mehr den Respekt des Lesers erwirbt. hb ISBN 978-3-627-00181-0 (Frankfurter VA) | EVP 22,90 EUR | ET: 1.3.2012


38 FILM

Die Filmstarts im März Die eiserne Lady

»Die Medizin ist stark, aber der Patient hat sie bitter nötig.« Dieser Satz kann nur aus dem Mund einer von Ehrgeiz zerfressenen Frau stammen. Margret Thatcher war die Spitze der zu ihrer Zeit meist gehassten britischen Regierung aller Zeiten. Sie war eisern. Und eine Lady. Eine einzigartige Geschichte und ein großartig inszenierter Film, der ganz sichert den ein oder anderen Oscar abräumen wird. Genre: Drama. Bundesstart: 01.03.2012 (Concorde)

Das gibt Ärger

Hm. Auf den ersten Blick eher bäh, auf den zweiten jedoch scheint es durchaus amüsant, wenn zwei amerikanische Topagenten, zufällig beste Freunde, mal nicht für den Frieden, sondern um die Gunst von Reese Witherspoon kämpfen. Hier und da ist es tatsächlich sogar richtig witzig. Bis Til Schweiger kommt und auf seine eigene Art aufräumt. Genre: Actionkomödie. Bundesstart: 01.03.2012 (20th Century)

Devil Inside

Boa. Junge, Junge. Was ist das denn!? Eine wahre Begebenheit, eine Mischung aus »Der Exorzist« und »The Blairwitch Projekt«, aber diesmal richtig gut gemacht. Angst ist hierbei das falsche Wort, aber wenn ein Film sprichwörtlich fesseln kann, dann hat er das Genre Thriller wirklich verdient. Unbedingt als Adrenalin-Geheimtipp speichern! Genre: Thriller. Bundesstart: 01.03.2012 (Paramount)

Die vierte Macht

Was von der Kritik vernichtet wird, hat entweder die Aussicht auf Kultstatus oder ist wirklich Müll. »Die vierte Macht« tanzt auf eben dieser scharfen Klinge. Bleibtreu, der Lebemann, geht als Chefredakteur nach Russland, veröffentlicht den falschen Artikel, wird dann gejagt und landet schließlich wegen Terrorverdachts im wenig demokratischen Russenknast. Genre: Thriller. Bundesstart: 08.03.2012 (Universal)

The Music Never Stopped

Wunderbar. Welche Kraft Musik hat, beweist dieser Filme auf eine derart angenehm leichte und doch tiefe Art und Weise. Nach einem Hirntumor kann sich Gabriel, der schon früh eine große Leidenschaft für PopMusik zeigte, an nichts mehr erinnern. Eine Musiktherapie hilft. Ihm. Seinem entfremdeten Vater. Doch diese Musiktherapie hilft vor allem uns. Versprochen! Genre: Drama. Bundesstart: 29.03.2012 (Senator)


FILM 39

John Carter

Irgendein Banause hat die DVDs von »Avatar«, »300«, »Prince of Persia« und »Star Trek« in seinen Kochtopf geworfen. Was dabei herauskam war ein ungesalzener, irgendwie affig schmeckender Film, den man wohl mögen muss, um ihn in voller Länge durchzustehen. Schwer verdaulich und nichts für verwöhnte wie anspruchsvolle Mägen. Genre: Abenteuer. Bundesstart: 08.03.2012 (Walt Disney)

Wer weiß, wohin?

»Caramel« war schon ein verdammt guter Film, doch was das AllroundTalent Nadine Labaki hier ist aus dem Hut zaubert, ist an feinster Unterhaltung auf enorm hohen Niveau kaum zu überbieten. In einem Dorf im Libanon leben Christen neben Moslems und stänkern. Bis deren Frauen mit der Kraft des Cannabis und reichlich schöner Damen aus dem Westen dem Testosteron den Kampf ansagen. Genre: Drama. Bundesstart: 22.03.2012 (Tobis)

Zorn der Titanen

Nee. Nee, nee, nee. Nicht gut. Schlauster Satz in diesem Film: »Du schwitzt wie ein Mensch, als nächstes kommen Tränen.« Sagt alles. Götter. Helden. Das Ende der Welt. Es ist immer der gleiche Dreck. Aus Protest wird an dieser Stelle auf weitere Scheußlichkeiten verzichtet und auch nicht erwähnt, dass Liam Neeson sich mit diesem Fetzen sicher keinen Gefallen getan hat. Genre: Abenteuer. Bundesstart: 29.03.2012 (Warner)

Die Piraten! Ein Haufen merkwürdiger Typen

Animierte Knete mit Herz, Verstand und Humor. So macht (Familien-) Kino wirklich jedem Spaß. Und wenn dann auch noch ein witziger, jedoch in weiten Teilen unfähiger Kapitän mitsamt seiner bunt zusammengewürfelten Crew versucht »Pirat des Jahres« zu werden, wird’s verrückt. Man beachte den Affen und diesen mit viel Liebe zum Detail gemachten Film! Genre: Animation. Bundesstart: 29.03.2012 (Sony)

Russendisko

Wladimir Kaminer is back! Und nun auch für alle, die nicht lesen wollen oder können. Wir lernen nicht nur, dass Vodka mit Honig und Pfeffer gegen Liebeskummer hilft und Schweighöfer ein wirklich unterhaltsamer Schauspieler ist, sondern auch Historisches: Früher wollten alle Juden Russen werden, heute ist es andersrum. Rundum ein sehr gelungener Film, der bei der literarischen Steilvorlage aber auch gut werden musste! Genre: Komödie. Bundesstart: 29.03.2012 (Paramount)

Text: Tim Wache


40 FILM Vielleicht empfehlen wir Michael »Geis« Geithner (25) für die amtliche Nachfolge von Terry Gilliam, Martin Scorsese und die Wachowski-Brüder in Personalunion. Frühestens jedoch nach Abschluss seines Studiums der Film- und Fernsehregie an der HFF »Konrad Wolf« in Potsdam-Babelsberg. Bis dahin muss er für euch die Werke seiner künftigen Kollegen sezieren.

Shame – Sex, Sex, Sex Brandon Sullivan (Michael Fassbender) ist süchtig nach Sex. Sex, Sex, Sex, so viel wie es geht. Wenn er gerade keine Partnerin findet, dann bestellt er sie sich telefonisch. Wenn auch das nicht geht, steht ihm die weite Welt der Internet-Pornographie zur Verfügung: Fotos, Videos, Chat-Rooms. Sex steckt in seinem Kopf wie ein nicht zu löschender Virus, und ab 1. März haben wir die Möglichkeit, ihn dabei zu erwischen. »Shame« ist die schamlos erzählte Geschichte eines Getriebenen auf der Suche nach Erlösung. Mit eindringlichen Bildern und einem ausgezeichneten Hauptdarsteller stellt sich mir die Frage: »Kann ein Film noch Tabus brechen?«

zum Akt ist, kehrt »Shame« das einfach um und konzentriert sich letztlich vor allem auf Brandon Sullivan und sein verzerrtes Bild der Welt. Brandon sieht gut aus, er hat einen guten Job, ist charmant und bedient das Bild des perfekten Schwiegersohns. Dann kommt der Tag, an dem sein bis oben hin mit digitaler Schmuddelware gefüllter Arbeitsrechner auf Viren überprüft wird und seine Schwester (Carey Mulligan) überraschend zu Besuch kommt. »Shame« ist ein Film, in dem wenig erzählt, aber viel erklärt wird. Er hätte das triste Potenzial in Brandenburg zu spielen, hält aber über die gesamte Zeit eine ganz eigene Intensität. Dafür sind vor allem auch die Bilder der Kamera verantwortlich, welche kühl und ent-

Ich habe gerade erst einen Absatz geschrieben und schon acht mal das Wort »Sex« verwendet. Ich könnte es auch noch einmal schreiben: Sex, oder zweimal: Sex, Sex. Es ist überall und längst keine Schande mehr, wenn es in einem jungen Life-Style-Magazin wie diesem hier geschrieben steht. Auch im Film ist es längst keine Besonderheit mehr, zumal auch der Porno auf dem Weg ins Mainstreamkino ist. Vielleicht ist »Shame« ein Versuch, bestimmte Ästhetiken zu übernehmen und uns damit zu konfrontieren. Als ich den Film vorab sehen konnte, hatte ich jedoch nicht das Gefühl, bei einem Tabubruch Zeuge zu sein. Der Film zeigt viel nackte Haut, er zeigt explizite Sexszenen, aber, und hier ist der große Unterschied, er lässt noch viel mehr davon im Kopf des Zuschauers entstehen. Wo beim Porno die Handlung der Vorwand

sättigt nach Porno-Manier drauf hält – jedoch im besten Sinne. Es wird nicht weggeschaut, stattdessen wird jeder Schritt des Hauptdarstellers gezeigt. Der Film ist brutal in seiner Erzählweise und sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Wen das Thema interessiert, dem wird kein Psychogramm des Protagonisten geliefert. »Shame« ist ein Film für die Sinne, die sonst im Verborgenen liegen, kraftvoll, auch ohne ein Tabu zu brechen. Start: 01.03.2012 | Länge: 101 Minuten Regie: Steve McQueen Darsteller: Michael Fassbender, Carey Mulligan

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Anregungen und (Gegen-)Meinungen bitte an: flimmerkammer@port01.com


42 INTERVIEW

ROGER CICERO IM INTERVIEW

»Der Erfolg kam zwar nicht schnell, wenn man meinen Lebensweg betrachtet, aber dafür ziemlich plötzlich.«


INTERVIEW 43

»Ich gehöre glücklicher Weise zu denen, die von ihren Plattenverkäufen noch leben können.« Der Swing-Club scheint ihm zu eng geworden zu sein. Auf »In diesem Moment« präsentiert Roger Cicero Klänge, die man eigentlich nicht von ihm erwartet hätte und liefert ein herausragendes Pop-Album ab. Unterstützung hierfür bekam der Wahl-Hamburger unter anderem von den »Jamiroquai«-Musikern und -Produzenten Rob Harris und Matt Johnson, von Musikern der Band »Juli« sowie von »Reamonn«-Frontmann Rea Garvey. In einer Pause, zwischen den Bandproben für seine anstehende Tour, gab er port01 ein paar Einblicke in sein musikalisches Leben. Roger, dein Vater war ein bekannter JazzPianist und deine Mutter war Tänzerin. Kann man sagen, dass deine Eltern dich zur Musik verführt haben? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob das etwas mit den Genen oder der Erziehung zu tun hat. Aber auf jeden Fall haben meine Eltern, vor allem mein Vater, mich musikalisch sehr geprägt und gefördert. Deine Musik orientierte sich ja bisher vorwiegend am Swing der 1940er und 1950er Jahre. Momentan erlebt diese Stilrichtung in Formaten wie »Nu-Jazz« und »Electroswing« einen Hype. Wie erklärst du dir das? Also, meine Musik ist ja nicht ausschließlich Swing, wie man auf meinem aktuellen Album hören kann. Aber ich beschäftige mich schon mein ganzes Leben mit dieser Art von Musik und kann den Hype daher natürlich gut nachvollziehen. Warum er bei vielen jungen Menschen allerdings erst heute angekommen ist, kann ich nicht sagen, und es ist mir ehrlich gesagt auch ein Rätsel. Könntest du dir vorstellen auch mal ein Stück à la Caro Emerald aufzunehmen, musikalisch also eher 1920er Jahre und mit mehr Elektroeinflüssen? Diese moderne Art der Interpretation von Jazz und Swing finde ich sehr interessant. Und Caro Emerald macht großartige Sachen, die ich auch wirklich sehr gut finde. Ich denke aber, dass kann und sollte man mit meinem Stil nicht direkt vergleichen.

Und du willst auch bei deutschsprachigen Songs bleiben? Zunächst bleibe ich mal der deutschen Sprache treu. Ich will aber auch nicht ausschließen, dass es irgendwann mal wieder etwas in englischer Sprache von mir geben wird. Mal gucken, was mir so angeboten wird. Dein aktuelles Album »In diesem Moment« präsentiert ja verstärkt deine Pop-lastige Seite. Ist das die Richtung, in die du künftig gehen willst, oder ist das nur eine Stilblüte? Ja, richtig, das ist alles sehr Pop-lastig (lacht). Aber auf keinen Fall ist es nur eine Stilblüte. Meine letzten Alben waren mehr Swing und Jazz, und jetzt wollte ich mal in eine andere Richtung gehen, weg vom bisherigen Big-Band-Sound. An diesem Album ist alles neu, außer meiner Band und mir. Allerdings war meine Musik schon immer eine Mischung aus Pop, Jazz, Swing und Soul, und es ist eigentlich dieser Mix, der mich musikalisch ausmacht. Deine aktuellen Texte wirken sehr viel nachdenklicher, als bei deinen vorausgegangen Alben. Sind sie alle autobiografisch oder woher kommen die kreativen Impulse? Ich habe bei diesem Album mit vielen verschiedenen neuen Produzenten, Komponisten und Textern zusammengearbeitet und mich selber mit Hingabe viel stärker als früher eingebracht. Dabei ist ein Album entstanden, das wahrscheinlich das ehrlichste und somit auch persönlichste ist, was ich bisher gemacht habe. Da ist sehr viel von mir drin.


44 INTERVIEW Gibt es einen Künstler mit dem du gerne einmal zusammenarbeiten oder ein Duett aufnehmen würdest? Darf ich spinnen, oder muss ich eine realistische Antwort geben? Du darfst da gerne kreativ sein. Dann würde ich sagen: Stevie Wonder. Auch wenn du es wahrscheinlich nicht mehr hören kannst: Du hast ja ein bisschen den Ruf eines Womanizers. (lacht) Vielen Dank.

Wenn du wie jetzt kurz vor einer Tour stehst, wie bereitest du dich vor - oder ist das gar nicht mehr nötig? Es ist ja nun nicht so, dass meine Band und ich einfach auf die Bühne springen, irgendwann zu spielen und zu singen anfangen und dann einfach irgendwann wieder aufhören. So eine Tour muss wirklich gut geplant sein, und ich bin da Perfektionist. Vor Tour-Beginn gehören etliche Proben und Vorbereitungen einfach dazu, so wie jetzt gerade. Alles muss perfekt inszeniert und aufeinander abgestimmt sein. Schließlich soll es dem Publikum ja auch gefallen.

Durch Raubkopien können viele Musiker kaum noch von ihrer Musik leben. Musik kann und darf aber keine brotlose Kunst sein. Jedem muss klar sein, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist. Lassen sich dieses Image und Groupies denn mit deiner Familien- und Vaterrolle vereinbaren? Warum sollte sich das nicht vereinbaren lassen. Es ist doch sehr schmeichelhaft, wenn Frauen einen attraktiv und nett finden. Woran das liegt, musst du allerdings die Fans fragen. Der Haussegen hängt bei mir deswegen auf jeden Fall nicht schief.

Und was machst du nach einem Konzert? Ins Hotel und Schlaf nachholen oder mit deiner Crew das Nachtleben unsicher machen? Nach einem Konzert esse ich meistens eine Kleinigkeit hinter der Bühne, schreibe dann Autogramme und steige in den Tour-Bus. Dann geht es durch die Nacht zum nächsten Auftritt. Schlafen kann ich meist sowieso nicht so früh. Für Streifzüge um die Häuser, bleibt da wenig Zeit.


INTERVIEW 45 Du bist ja 2007 mit »Frauen regier‘n die Welt« für Deutschland beim »Eurovision Song Contest« angetreten. Hast du für den diesjährigen deutschen Kandidaten einen heißen Tipp?? Naja, bei meiner damaligen Platzierung (er belegte den 19. Platz, Anm. d. Red.) bin ich wohl kaum der Richtige, der irgendjemandem in Bezug auf den »Eurovision Song Contest« Tipps geben sollte (lacht). Nein, ich kann ihm nur raten, einfach auf die Bühne zu gehen und sein Bestes zu geben. Ob es dann reicht, entscheiden andere. Gab es für dich ganz persönliche Höhepunkte in deinem bisherigen Leben - sowohl künstlerisch als auch privat? Zu meinen privaten Höhepunkten gehörte auf jeden Fall die Geburt meines Sohnes Louis. Ein künstlerischer Höhepunkt ist es für mich eigentlich jedes Mal aufs Neue, wenn ich auf der Bühne stehen darf. Aber es gibt natürlich Ereignisse, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind; die Verleihung des »ECHO« 2007 war beispielsweise ein solcher Moment. Künstler müssen von ihrer Musik leben können. Wie stehst du zu dem derzeit heiß diskutierten Gesetz »SOPA« und dem Handelsabkommen »ACTA«? Teilst du die Sorge von einer restriktiven Zensur des Internets? Ich kann diese Aufgeregtheit ehrlich gesagt nicht verstehen. Das Internet ist schließlich kein rechtsfreier Raum. Natürlich müssen wir als Künstler von irgendetwas leben. Ich gehöre nun glücklicher Weise zu denen, die von ihren Plattenverkäufen noch leben können. Ich kenne aber genügend junge Künstler, bei denen es kaum oder gar nicht reicht. Es kann doch nicht wirklich erwartet werden, dass Musiker ihr geistiges und künstlerisches Eigentum allen frei zur Verfügung stellen und diese dann selber um ihre Existenz bangen müssen. Musik kann und darf keine brotlose Kunst sein. Letzte Frage: Auf dem Tour-Plan deiner »In diesem Moment«-Tour stehen ja einige ziemlich große Hallen. Was erwartet uns auf deiner Tour und warum sollten wir alle hingehen? Vor ein paar Jahren haben wir eine Club-Tour gemacht, die mir viele persönliche und schöne

Erfahrungen gebracht hat. Diesmal ist alles etwas größer. Ich habe eine fantastische Band, mit der ich eine super Show auf einer großen Bühne abliefern darf. Außerdem werden wir nicht nur Stücke aus dem aktuellen Album spielen, sondern eine bunte Mischung aus neuen und alten Titeln. Das wird eine ziemlich große Party. Dann wünsche ich die viel Spaß und Erfolg auf deiner Tour und danke dir für das Gespräch. Interview: Hauke Bruhns Fotos: Mathias Bothor

11.03.2012 | 20 Uhr Sparkassen-Arena-Kiel www.roger-cicero.de Weitere Tour-Daten im Norden: 03.03.12 Bremen 15.03.12 Braunschweig 18.03.12 Hannover 23.03.12 Lübeck 24.03.12 Hamburg

»In diesem Moment« erschien Ende 2011 bei »Starwatch« (Warner Music)


46 EVENT

»Sturm aufs Paradies«

Tour 2012: »Saltatio Mortis« Zur Jahrtausendwende trafen sich auf einem historischen Markt sieben Musiker, deren jeweiliger Werdegang ein breites Spektrum von Metal bis Folk abdeckte. Eines aber war allen gemein: Die Faszination für mittelalterliche Musik. Diese führte zur Gründung einer Band, die von den Bühnen der Mittelalterfeste nicht mehr weg zu denken ist: »Saltatio Mortis.« »Vom Sandkorn zur Perle.«

Mutig-ehrlicher Deutsch-Pop

Cäthe: »Ich muss gar nichts« Auf so eine Künstlerin wie »Cäthe« hat man in Deutschland lange gewartet. Ende März ist sie live in Kiel zu erleben und im Mai 2011 erscheint ihr ungewöhnliches und erfrischendes Album »Ich Muss Gar Nichts«. »Cäthes« deutschsprachige Popmusik kann mutiger und ehrlicher nicht sein. Die in Hamburg lebende Sängerin nimmt in ihren Texten kein Blatt vor den Mund und überzeugt mit ihrer rotzigen Röhre, die einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Ihre Musik ist laut, verspielt, ansteckend und außergewöhnlich. Mit zwölf Jahren kaufte ihr der Vater eine Gitarre, mit vierzehn gab sie ihr erstes Konzert. Auf ihrem im Mai erscheinenden Debütalbum »Ich Muss Gar Nichts« singt sie ehrlich und befreiend über Gefühle und Eindrücke, die sie beschäftigen. »Cäthe« kann laut und rockig sein, aber auch leise Töne stehen ihr gut. Heißer Tipp und bald live in Kiel! hb

Erst wenige Monate sind vergangen, seit »Saltatio Mortis« mit ihrer Live-DVD »Wild und Frei« auf Platz 2 der »Media Control«-DVD-Charts einstiegen. Kein Grund jedoch, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Die Band legte nach, spielte vierzehn neue Songs ein und präsentiert nun ihr neues, sechstes Rock-Studioalbum »Sturm aufs Paradies«. Dieses begeistert durch groovige Melodien und den speziellen Sound des Zusammenspiels von elektrisch verstärkten und mittelalterlichen Instrumenten. Dabei führt es den charakteristischen Stil der rockenden Spielmänner weiter. Für alle Fans und Neuentdecker zu sehen und zu hören bei ihrem Tour-Stopp in Kiel. hb 31. März 2012 | 20 Uhr Die Pumpe | Haßstraße 22 | 24103 Kiel Vvk: 18 EUR | www.mittendrin-gmbh.de

30. März 2012 | 18:30 Uhr Orange Club | Grasweg 19, 24118 Kiel Vvk: 16 EUR | www.mittendrin-gmbh.de VERLOST

3 x 2 Tickets für das Konzert von »Cäthe« am 30.03.2012 im Orange Club

»Rockende Spielmänner live in Kiel.«


MUSIK 47

Das delta radio-Album des Monats

Olly Murs: »In Case You Didn’t Know«

Der Frühling kann kommen: Mit seinem Hit „Heart Skips A Beat“ sorgt Olly Murs ja schon seit Januar für gute Laune, jetzt bringt der britische Shootingstar endlich das dazugehörige Album „In Case You Didn’t Know“ in die Plattenläden. Seit seiner Teilnahme bei der UKAusgabe von »X-Factor« vor zwei Jahren ist Olly Murs in seiner Heimat schon richtig durchgestartet. Insgesamt drei Nummer-EinsHits und ein Nummer-Eins- Album darf der Sänger dort sein Eigen nennen. Nun ist der Rest Europas dran. Aber das sollte für den smarten Sunnyboy eigentlich kein Problem sein. Olly Murs bringt so ziemlich alles mit, was man in der Musikwelt braucht: Talent, Charme und echte Entertainer-Qualitäten - wie er sie mit »Heart Skips A

Beat« schon unter Beweis gestellt hat. Die Platte steht der ersten Singleauskopplung in nichts nach: 13 Songs voller guter Laune - die meisten davon auch noch tanzbar. Zudem schreibt der sympathische Brite viele Songs selbst und zeigt sich damit als ein wahres Multitalent. »In Case You Didn’t Know« bietet somit ziemlich alles, was ein gutes Album haben sollte: tolle Stimme, eingängige Melodien und gute Texte. Auch Deutschland kann sich auf eine erfolgreiche Karriere des Briten gefasst machen. Insofern solltet ihr euch den Termin pink im Kalender anstreichen, wenn es zum vorerst letzten Mal heißt: »If you‘re ready to rock, we‘re ready to roll!«. Mit viel Liebe zum Detail wird der Ostseekai auf Hochglanz poliert und erneut zum Club für eine Nacht, der seinesgleichen suchen muss. Die individuelle Dekoration und die geschmackvoll eingerichteten Lounge-Bereiche werden die Location in gewohntem Glanz erstrahlen lassen. Die musikalische Regie übernimmt an diesem Abend Mirko, der das Publikum mit seinen Tunes packen und mitreißen wird. Es besteht also Anwesenheitspflicht am 10. März! Um die sonst obligatorische Warteschleife zu vermeiden, ist ein frühzeitiges Erscheinen zu empfehlen. hb

Alle Nachtschwärmer aufgepasst! Am Samstag, den 10. März rocken die pinkpirates den Kieler Ostseekai. Und das zum letzten Mal vor der üblichen langen Sommerpause.

10. März 2012 | 22:30 Uhr | Ostseekai Kiel www.facebook.com/Pinkpirates www.pinkpirates.com


48 INTERVIEW

»Keep it Kiel!«

Hi kids, ich bin... CRO! CRO bezeichnet seine Art von Musik als »Raop«, eine Mischung aus Indie, Pop und Rap. Doch viel Privates gibt es über den 19-jährigen Stuttgarter nicht zu berichten, der mit bürgerlichem Namen Carlo heißt. Wir trafen ihn im Rahmen seiner »Pandas gone wild«-Clubtour im Kieler MAX. Im Moment scheint es, als erlebst du einen richtigen Hype. Wie sieht dein Alltag aus? Ich versuche, dass ich Zeit finde, Musik zu machen. Am Wochenende bin ich jetzt die meiste Zeit unterwegs. Dann komme ich sonntags heim, gehe wahrscheinlich schön in die Therme, und danach hab ich dann wieder eine Woche Zeit, Musik zu machen. Du hast ja ursprünglich eine Ausbildung zum Mediendesigner gemacht, warst Cartoonist, hast dein eigenes Modelable »VIO VIO« und dann noch die Musik. Was inspiriert dich? Mein Vater war krass, also bin ich auch krass! Nein, Scherz! Woher kommt das? Gute Frage. Ich habe gelesen, dass dein Opa künstlerisch und musikalisch begabt war. Ey, wie krass du vorbereitet bist. Ja, aber stimmt. Mein Opa war krass künstlerisch begabt. Vor allem was Instrumente anging. Aber auch Leinwände bemalen, Skulpturen und so weiter. Ich glaube dadurch habe ich dann einfach ein bisschen dieses Händchen dafür bekommen.

Wann hast du mit der Musik angefangen? Mit elf oder zwölf. Da hab ich Grundkenntnisse bei so einer Art Klavierunterricht bekommen. Gitarre habe ich mir selber beigebracht bzw. zusammen mit meinem Bruder. Der kann das ganz gut. Und der Rest kam dann einfach so. Irgendwann habe ich einen PC bekommen. Damit hab ich dann mal ein bisschen was aufgenommen, ein paar Beats gebaut und so hat sich das entwickelt. Das fing damals mit »Ejay« und ganz schlechten Bauklotz-Dingern an. Wie würdest du deine Musik selbst beschreiben? Raop - total positive, lebensbejahende, eingängige, schöne...(überlegt) Musik! Welcher Rap inspiriert dich oder wen siehst du als deine Vorbilder? Da passt eigentlich ganz gut »Mac Miller«, »Wiz Khalifa«, »Kid Cudi« und »Kanye West« als Produzent. Aber ich würde sagen, dass ich auch in Indie bewandert bin. Also ich höre auch Indie zum krass-abchillen, so was wie »James Blake«.


INTERVIEW 49 Wie sehr spielt in der heutigen Zeit das Internet eine Rolle? Na klar, spielt das Internet eine Rolle. Wenn ich was poste...ZACK...verteilt sich das ein paar tausend Mal. Aber ich glaube, wenn man tief diggt, wie man es früher machen musste, wie die »Beginner« und so, dann wäre da bestimmt auch irgendwann was zurückgekommen, wenn auch nicht unbedingt so krass. Man kann ja sagen, dass dein Track »Easy« schon der Hype-Auslöser für dich war. Meinst du, es hätten auch andere Tracks von deinen Mixtapes wie z.B. »Hi kids« geschafft, diesen Hype auszulösen? Ich denke, der Song, das Video und der richtige Zeitpunkt haben gut zusammengespielt, so dass ein Erfolg daraus geworden ist. Deswegen hätte ein anderer Track wahrscheinlich nicht so eingeschlagen. Und ich wollte auch unbedingt genau zu diesem Lied das Video machen. Nach deiner Clubtour wirst du im März unter anderem als Supporting-Act von »Casper« wieder in Kiel sein. Haben »Marteria« oder »Casper« einen neuen Grundstein in Sachen deutscher Hip Hop gelegt? Nee, glaube ich nicht. Weiß nicht so richtig, es ist ja immer noch ein bisschen was anderes, was die machen und was ich mache. Casper hat ja mehr die Türen in Richtung Indie aufgemacht. Natürlich haben sie schon mal etwas anderes gemacht als dieses ganze böse Zeug von den bösen Jungs wie »Haftbefehl«.

Gibt es schon ein paar spruchreife Sachen für deine Zukunft? Das »Easy«-Mixtape ist ja noch relativ frisch, aber gibt es Gedanken über ein Album, vielleicht sogar noch in 2012? Hoffentlich kommt im Sommer mein Album. Das wäre auf jeden Fall ganz cool, wenn ich das zeitlich schaffe mit den ganzen Touren und so vielen Thermalbädern, Massagen. (lacht) So, vorletzte Frage: Welche Frage darf man dir ab jetzt nicht mehr stellen? Ob das Internet verantwortlich für meinen Erfolg gewesen ist! Letzte Frage, was natürlich jeden interessiert: Warum diese Panda-Maske? Ähm, darf ich noch mal sagen, welche Frage mir nicht mehr gestellt werden sollte? (alle lachen) Okay. Nee, die Panda-Maske war eigentlich überhaupt nicht überlegt. Das war einfach die coolste Tiermaske. Psaiko hat zum Beispiel einen Eisbären und ich den Panda. Wir wussten nicht, wer welche nimmt und eigentlich wollte ich auch den Eisbären haben. Jaaa, fast wäre es ein Eisbär geworden, aber jetzt ist es doch ein Panda. Aber ich hätte da durch die Augen rappen müssen und das geht nun mal nicht. PANDA, weil man beim Eisbären nicht durch den Mund rappen kann, ANTWORT! Mehr Infos: www.chimperator.de Das vollständige Interview unter: www.port01.com/kiel Interview / Fotos: Sebastian Zwicker


50 MUSIK

Hier gibts was auf die Ohren!

CD-Neuvorstellungen im März Feinster Synthie-Pop strömt aus den Boxen, wenn man das Debüt-Album der Leipziger Combo Here Is Why »HRSY« (Riotvan / CD / Pop) auflegt. Assoziationen zu Genregrößen wie Human League lassen sich dabei nicht vermeidenHere Is Why bauen eine Atmosphäre auf, die einen zurück in die Zukunft der 80er schickt, aber auch die Noblesse hiesiger Clublandschaft innehat. Die acht Songs des Albums wissen zu überzeugen, schmeicheln dem Zuhörer mit intelligenten Melodien und einer sehr guten Produktion. Wer also den Synthie-Pop zu seinen Favoriten zählt, wird bestens bedient. dr

Rune Simonsen, Andreas Hoyer und Esko Pedersen aus Norwegen kennen sich seit ihrer frühen Jugend. Unter den Namen Washington fingen sie an zu musizieren und brachten es auf einige Veröffentlichungen. Nach ihrem gemeinsamen Umzug Richtung Berlin erfolgte die Umbenennung zu Mount Washington. Und so wurde das vorliegende Album »Mount Washington« (Glitterhouse / CD / Rock) ebenfalls zu einem musikalischen Berg. Der verträumte Rock spannt einen Bogen von Pop über Folk bis hin zu leichter Elektronik und gibt dem Hörer ein zufriedenes Gefühl. Die drei Herren haben ein Gespür für besondere Songs; als Gesamtbild schmeckt das Album wie ein gut temperierter Rotwein aus bester Lage. Mount Washington sind zwar wenig experimentell, doch passt die einfache Verspieltheit prima in die entstehenden Soundlandschaften. dr


BÜHNE 51

»Männer sind keine wahren Überflieger ?«

»Wir sind: Die Besseren.«

»Ik söök en Mann, de nich kann«

Politsatire von John von Düffel:

Nach dem Roman »Suche impotenten Mann fürs Leben« von Gaby Hauptmann und Florian Battermann, niederdeutsch: Heino Buerhoop.

John von Düffel gibt mit seiner satirischen Vorlage den geplagten Wahlkämpfern etwas fast Menschliches.

Carmen hat endgültig genug. Sie ist der Meinung, die Männer wollen eigentlich immer nur das Eine. Doch auch auf diesem Gebiet hält Carmen sie für keine wahren Überflieger. Carmen möchte nicht länger mit dem anderen Geschlecht herumexperimentieren, sie ist auf der Suche nach einem Mann, dem es um mehr geht als einfach nur Sex. Kurzerhand gibt sie daher eine KontaktAnzeige auf: »Suche impotenten Mann fürs Leben« schreibt sie, in der Hoffnung, dass ohne Geschlechtsverkehr eher die tiefgreifende Konversation, die sinnvollen Freizeitaktivitäten, der respektvolle Umgang miteinander und die kleinen Zärtlichkeiten im Vordergrund stehen. Dass dieser Plan nicht aufgehen kann, ist beinahe vorprogrammiert. Der charmante, kluge und attraktive David meldet sich und durchkreuzt Carmens Kandidatenschau. Er verliebt sich sofort in sie. Dass David jedoch alles andere als impotent ist, verschweigt er ihr wohlweislich zunächst. pg

Die Politik ist sein Leben. Als Abgeordneter in Berlin ist er Kultur- und Verteidigungspolitischer Sprecher seiner Partei. Und nun ist er auf Wahlkampftour in Schleswig-Holstein. Sein Motto: »Ich komme - Euer Landesvater!« Seine Partei: »Die Besseren«. Markus Dentler überzeugt damit auch die kritischen Wechselwähler. In einer flammenden Wahlkampfrede verspricht er den Wählern »Alles und/ oder Nichts«. Später an der Hotelbar versucht er der Barfrau, gespielt von Anke Pfletschinger, mit Anekdoten aus seinem Leben zu imponieren. Immer getreu dem Motto: »Wir sind die Besseren, wir mischen uns ein, wir zeigen, was Sache ist, wir bieten die harte Kante. Wir stehen für Sicherheit, Vertrauen, Zukunft, Jugend und Transparenz«. In einer Zeit, in der man Politik eigentlich nur noch in Form von Satire ertragen kann, gibt dieses Stück Orientierung im Polit-Dschungel. Am Ende ist klar, man wählt nicht irgendeine Partei, man wählt: »Die Besseren«. hb

Premiere: 23. März 2012 | 20 Uhr Theater am Wilhelmplatz Wilhelmplatz 2 | 24116 Kiel www.nbkiel.de | Telefon: 0431 17704

»Schlaflos in Neumünster«

Theater »Die Komödianten« Wilhelminenstraße 43 | 24103 Kiel Kartentelefon: 0431 553401 www.komoedianten.com


52 EVENT

Arthur Abraham auf WM-Kurs?

»Box-Gala« in Kiel

Arthur Abraham brennt darauf, wieder Weltmeister zu werden. Am 31. März muss der WBO-Weltranglistenzweite im Super-Mittelgewicht die nächste Hürde auf dem Weg zurück an die Spitze nehmen. Sein Gegner in der Sparkassen-Arena-Kiel wird der Pole Piotr Wilczewski sein. Und der könnte dem früheren IBF-Mittelgewichts-Weltmeister das Leben durchaus schwer machen.

Eine deutsche Rocklegende:

»jane« live in Kiel »jane« aus Hannover waren neben Udo Lindenberg und »Kraftwerk« in den 1970ern und 1980ern der Top-Rock-Act in Deutschland schlechthin. Als »jane« 1970 erstmalig in Erscheinung trat, ahnte wohl niemand, dass diese Formation zu einem der erfolgreichsten Rock-Acts Deutschlands avancieren sollte. Dem Debüt-Album »Together« folgten zahlreiche Tourneen, national wie international und über 25 LP-/ CD- und DVD-Produktionen (insgesamt über 2 Millionen verkaufte Tonträger). Sie geben ein Zeugnis von der Schaffenskraft und der ungebrochenen Beliebtheit dieser einmaligen Band mit ihrer zeitlosen Musik. Zusammen mit Peter Panka, dem wichtigsten Mitglied von »jane«, hat Werner Nadolny gemeinsam über Jahrzehnte hinweg alle Höhen und Tiefen des Rock-Business erfahren. Mit ihrem 2011 erschienenen Album »The Journey - Best of jane '70 - '80« steht die Band im Rahmen einer Best-of-Tour erneut auf den Brettern, die die Welt bedeuten. hb 23. März 2012 | 19:30 Uhr | Räucherei Kiel Preetzer Straße 35 | 24143 Kiel www.raeucherei.org | Vvk 16 / Ak 19 EUR VERLOST

2 x 2 Tickets für das Kieler Konzert von »jane«

Die bisher größte Stunde für Wilczewski schlug am 4. März 2011 in der Hartwall Areena in Helsinki. Denn in Finnland erkämpfte er mit einem technischen K.o.-Sieg gegen Ex-Europameister Amin Asikainen. Im Oktober letzten Jahres musste er sich dann in Liverpool dem Briten James DeGale geschlagen geben und war den EM-Titel wieder los. Er wird Arthur viel mehr abverlangen, als das zuletzt der Argentinier Farias konnte. Das Publikum in Kiel wird einen äußerst interessanten Kampf sehen, denn wenn Arthur Abraham um die WBO-Weltmeisterschaft kämpfen will, dann muss in Kiel ein Sieg her. Und das will er auf jeden Fall:. »Erst will ich Wilczewski besiegen und dann wieder nach dem WM-Titel greifen.« hb 31. März 2012 | 18:30 Uhr Sparkassen-Arena | 24103 Kiel www.boxen.com | www.eventim.de Tickets im Vvk ab 19 EUR


EVENT 53

Eine echte Empfehlung:

»Captain’s Diary«

Seit gut zehn Jahren schreibt der 29-jährige Oberhausener Sebastian Müller unter dem Namen »Captain‘s Diary« eigene Lieder, die er mit einer Akustikgitarre und seinem Gesang vertont. Nachdem 2011 sein drittes Album »Niemals jedem recht« erschienen ist, kommt er jetzt auf einen Abstecher nach Kiel.

Bewerbungen noch bis Mitte März

»Local Heroes 2012« »Local Heroes« ist ein Bandcontest, der zurzeit in 14 Bundesländern sowie in Österreich und Ungarn stattfindet. Ziel ist es, die teilnehmenden Nachwuchsbands in ihrer Heimatregion und darüber hinaus bekannt zu machen. Noch bis zum 15. März können sich Bands aus Schleswig-Holstein bewerben. Interessierte Bands müssen sich mit einem eigenen Programm bewerben, das mindestens 30 Minuten dauert und darf keine gecoverten Songs enthalten. Außerdem darf der Altersdurchschnitt aller Bandmitglieder zum Zeitpunkt des Finales nicht über 27 Jahren liegen. Ferner muss der Wohnsitz von mehr als der Hälfte der Bandmitglieder in Schleswig-Holstein sein. Bands, die von Labels unterstützt werden, dürfen ebenfalls an dem Contest teilnehmen, sofern sie keinen Majordeal haben. Einschränkungen in Sachen Musikstil gibt es keine. Noch bis zum 15. März können sich alle interessierten Bands mit einem Foto, einem Info-Text über die Band und einem Link zu einer Hörprobe per E-Mail bewerben. Ein Bandprofil auf local-heroes.de ist ebenfalls Pflicht. pg Bewerbungen bis 15. März 2012 an: info@coast-rock.de www. local-heroes.de www.coast-rock.de

Auf »Niemals jedem recht« gibt es zehn deutschsprachige Songs zu hören, die bezüglich des Stils vom Liedermacher-Akustiksong bis zum Punkrocksong alles zu bieten haben. Auf seiner aktuellen Tour wird er den Besuchern seiner Konzerte sicherlich nicht nur aus diesem etwas zu Gehör bringen. Als lokaler Support begleitet ihn der Kieler Malte Feldmann. Seit Jahren ist »Captain‘s Diary« mit seiner Musik auf den Bühnen Europas unterwegs und kann auf über 300 Konzerte sowie unzählige Touren durch Deutschland, Frankreich, Österreich, Tschechien, die Schweiz und die Niederlande zurückblicken. Nicht nur Freunde der handgemachten Musik, werden seinen Auftritt in der Kieler Räucherei mit Ungeduld erwarten. cvw 01. April 2012 | 20 Uhr | Räucherei Kiel Preetzer Straße 35 | 24143 Kiel www.raeucherei.org

»Für Liebhaber des Akustik-Sounds.«


54 KOPFNUSS

Harajuku. Auf Deutsch bedeutet das in etwa »Wiesenheim«, aber in Japan ist es der Inbegriff sehr populärer Mode. Harajuku ist eigentlich nur ein Bahnhof in Tokio, allgemein nennt man aber das ganze Viertel so. Dort treffen sich junge Leute in schrägen, punkigen Outfits, die damit vor allem auffallen wollen. Und deren Harajuku-Mode kennt verschiedene Stile: Lolita – übertrieben viele Accessoires, niedliche und kindliche Wirkung. Ganguro – tief gebräunte Haut, gebleichte Haare, extremes Make Up, leuchtende Kleidung. Kogal – hohe Schuhe, voluminöse Haare, Designer-Accessoires; sehr materialistische »California Girls«. Kuro – schwarze Gothics. Shiro – weiße Gothics. Vorbilder: krasse Musiker, Manga-Figuren. Die ständige Verkleidung wird auch »cosplay« (costume play) genannt und findet vor allem sonntags statt. Und Harajuku im Westen? Schaut euch mal Gwen Stefani an. Und nun noch schnell was zum Rechnen ... kus

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KALENDER 55

»zwanzigzwölf«

Ausstellung der Künstlergruppe DoKuKiel 18. März 2012 bis 15. April 2012 Zum 3. Mal stellt die »DoKuKiel« in der Kulturscheune ihre Arbeiten aus. Die Gruppe besteht aus langjährigen Privatschülern von Deborah De Meglio. Die Bilder entstehen aus der Inspiration der »Abstrakten Expressionisten«. Hof Akkerboom Stockholmstraße 159 | 24109 Kiel Mi. 16 bis 18 Uhr Sa. + So. 15 bis 18 Uhr Eintritt frei

Politische Plakate des 20. Jahrh.

aus der Sammlung des Stadt- und Schifffahrtsmuseums bis zum 5. Februar 2012 Das Plakat spielt in der politischen Kommunikation seit über 100 Jahren eine zentrale Rolle. Das Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum verfügt über einen umfangreichen Bestand historischer, politischer Plakate, aus dem nun erstmals 120 Exponaten zu sehen sind. Stadtmuseum Warleberger Hof Dänische Straße 19 | 24103 Kiel Mo. - So. 10 bis 18 Uhr Eintritt 3 EUR (ermäßigt: 1 EUR)

»Gute Gesellschaft«

Lotte Hegewisch und das Mäzenatentum 18. Februar bis 24. Juni 2012 Anlässlich des 190-jährigen Geburtstags der Stifterin der Kunsthalle, Charlotte Hegewisch, werden Werke von Georg Friedrich Kersting, Erich Heckel, Marlene Dumas, Gerhard Richter und bisher kaum gezeigte Schätze präsentiert. Kunsthalle der CAU zu Kiel Düsternbrooker Weg 1 | 24105 Kiel Di., Do-So. 10 bis 18 Uhr, Mi. 10 bis 13 Uhr

»Viererley«

eine Kunstausstellung im Botanischen Garten 1. März 2012 bis 9. April 2012 Die Künstlerinnen Philine Fahl, Christa Liebe, Gisela Milse und Angela Viain präsentieren Keramikfiguren, Petit uniques, Skulputuren und Textile Installationen. Botanischer Garten der CAU Am Botanischen Garten 1-9 | 24118 Kiel Mo. - So. von 9:30 bis 16:30 Uhr (ab April bis 17:30 Uhr) | Eintritt frei


56 KALENDER

Donnerstag, 01.03.

Freitag, 02.03.

KIELER UMSCHLAG 2012

KIELER UMSCHLAG 2012 10 Uhr | Innenstadt

10 Uhr | Innenstadt

LIVE-KONZERT 20 Uhr | Prinz Willy

LESUS CHRISTUS

COSMIC TRIBE LIVE Neo Hippie Space Rock! 20 Uhr | Räucherei Kiel

THE GREENBAUMS LIVE

SCHLAFLOS IN NEUMÜNSTER Politsatire von John von Düffel 20 Uhr | Die Komödianten

Slamlesebühne Kiel 19:30 Uhr | Die Pumpe 20 Uhr | Räucherei Kiel

DER BEWEGTE ABEND

Filmgespräch und Filmclub 20 Uhr | LUNA

CABARET

20 Uhr | Schauspielhaus

BERNARDA ALBAS HAUS 20 Uhr | Schauspielhaus FANNY MACHT ERNST 20 Uhr | Werftparktheater

HELLO, I´M JOHNNY CASH

DANCE & DRINK Musik für jeden Geschmack 20 Uhr | Kieler Brauerei

MALLORCA LETT GRÖTEN

MALLORCA LETT GRÖTEN Theater op Platt 20 Uhr | Niederdeut. Bühne

mit Gunter Gabriel 20 Uhr | Kieler Schloss

Theater op Platt 20 Uhr | Niederdeut. Bühne

ELEMENTS OF BOND

Jede Woche neue Specials 21 Uhr | BOND

AFTER WORK PARTY

Erst die Arbeit, dann NSP 22 Uhr | Non Solo Pane

ALL YOU CAN DANCE

NDR SINFONIEORCHESTER 20 Uhr | Kieler Schloß EINE SOMMERNACHT David Greig / Gordon McIntyre 20:30 Uhr | Schauspielhaus KONZERT: EUZEN 21 Uhr | Die Pumpe U2 - MUSIKSHOW IN 360° 21 Uhr | Mediendom Kiel

Jeden Donnerstag Party 23 Uhr | weltruf

Ü30 · DAS ORIGINAL! 22 Uhr | MAX /DISCO

ELECTROPIA

LADIES NIGHT 22 Uhr | Mausefalle Kiel

DJ-Set: Special Guest 0:00 Uhr | Die Pumpe

90ER // ALTERN STYLES 23 Uhr | Traum GmbH GOLDENER KÄFIG Easekalation / 2 Years Bash 23 Uhr | ease club BODEGA GUNNAR STILLER House, Techno, Minimal 0:00 Uhr | LUNA

Samstag, 03.03. INDOOR-FLOHMARKT Standvergabe: 0431 129436 07 Uhr | Räucherei Kiel KIELER UMSCHLAG 2012 10 Uhr | Innenstadt HOLSTEIN KIEL VS. HAVELSE 14 Uhr | Holstein Stadion

MALLORCA LETT GRÖTEN Theater op Platt 18 Uhr | Niederdeut. Bühne PINK FLOYD: THE WALL 19:30 Uhr | Mediendom Kiel SCHLAFLOS IN NEUMÜNSTER Politsatire von John von Düffel 20 Uhr | Die Komödianten KONZERT: JUSTBE4 Rock- und Bluesband 20 Uhr | Hof Akkerboom RADIO NORA KULT-PARTY mit DJ Volker Marczynkowski 20 Uhr | Traum GmbH LIVE-KONZERT 20 Uhr | Prinz Willy


KALENDER 57 CABARET 20 Uhr | Schauspielhaus FANNY MACHT ERNST 20 Uhr | Werftparktheater

WE.BE.GHOSTS., HEKOUSION UND MAASHOLM LIVE Folk & Rock 21 Uhr | Studio Filmtheater

DER BARBIER VON SEVILLA von Gioachino Rossini 20 Uhr | Opernhaus Kiel

CHILTLIN CIRCUIT VOL. 3 K and the Offbeats // DJs Mzuzu, Latenite 79 & Chris Cutter 21 Uhr | Schaubude

IMPROVISATIONSTHEATER TANTE SALZMANN 20 Uhr | Werftparktheater

STARING GIRL LIVE Konzert: knarziger Folk-Pop 21 Uhr | Hansa 48

DANCE & DRINK Musik für jeden Geschmack 20 Uhr | Kieler Brauerei

WE LOVE ATRIUM Partyhits & Blackmusic 21:30 Uhr | Atrium

DIE NACHT DER CLUBS Ein Ticket für alle Clubs, kostenloser Shuttleservice zwischen 14 Clubs, Diskotheken und Veranstaltungen

„HILLS – GET IT WILD“ Rock, Pop, Classics - wild DJ und classic Bartending 22 Uhr | HillStreet

KONZERT: CHAPEAU! UND GROOVE AFFAIRS LIVE Lounge-Musik, Funk & Soul 20 Uhr | KulturForum BAND-CLASH mit Halbtrocken, Jellybay und Rumba Santa live - Rockabend 20 Uhr | Greenfields Ü30 PARTY 20 Uhr | Galileo BIGGS B SONIC LIVE Konzert: Rockabilly Sound der 1950er & 1960er Jahre 20:30 Uhr | Blauer Engel KING KONG KICKS Wilhelm Tell Me live 21 Uhr | LUNA BACARDI RAZZIDENT CLUB 21 Uhr | MAX /DISCO

PLAYROOM FT. CHRIS REGER Party Classics, Club Sounds, Oldschool & House 22 Uhr | ease club ELECTROPIA,MESTIZO SOUND & GREEN MANALISHI TechHouse, Balkan Beatz, Reggae, Latin, Ska, 60‘s & 70‘s 22 Uhr | Die Pumpe U BE 40 SPEZIAL UND 2. DANCEFLOOR Charts, House & Electro 22 Uhr | Holsteiner VOODO VIBES BY JAKOB THE BUTCHER Balkan, Cumbia, Swing, Reggae, Boogaloo 22 Uhr | weltruf PARTY SUBKULTURELL DJ Lord of Midnight: Indie, Gothic, Rock, Wave, New Metal 22 Uhr | Räucherei Kiel

GEBURTSTAGSFEIER Charts, DanceClassics & R‘n‘B 23 Uhr | tamen-T

Sonntag, 04.03. KIELER UMSCHLAG 2012 10 Uhr | Innenstadt CABARET 16 Uhr | Schauspielhaus LOHENGRIN von Richard Wagner 17 Uhr | Opernhaus Kiel 9. KIELER FIGHT NIGHT 17:30 Uhr | MAX /DISCO MALLORCA LETT GRÖTEN Theater op Platt 18 Uhr | Niederdeut. Bühne U2 - MUSIKSHOW IN 360° 19:30 Uhr | Mediendom Kiel SCHAFLOS IN NEUMÜNSTER Politsatire von John von Düffel 20 Uhr | Die Komödianten LIVE-KONZERT 20 Uhr | Prinz Willy TATORT auf Großbildleinwand 20 Uhr | Studio Filmtheater

Montag, 05.03. ART L‘ÈTAGE VERNISSAGE Studenten der Muthesius Kunsthochschule stellen aus 19 Uhr | ART l‘étage FÜLLE DES WOHLLAUTS 20 Uhr | Opernhaus Kiel IMPROVISATIONSTHEATER 20:30 Uhr | Blauer Engel


58 KALENDER

Dienstag, 06.03. LIVE-KONZERT 20 Uhr | Prinz Willy

AMERICAN DRAMA GROUP: DAVID COPPERFIELD 20 Uhr | Schauspielhaus

EINE SOMMERNACHT

David Greig / Gordon McIntyre 20:30 Uhr | Schauspielhaus

KULTURRAUSCH FILM-KONZERT

Film: Attack of the Living Dead Punkers // Konzert: Uncommonmenfrommars & Dirty Fonzys 21 Uhr | Schaubude

LIEBER SCHÖN

MARIA STUART

PINK FLOYD: THE WALL

INGO APPELT

vom Neil LaBute 20:30 Uhr | Schauspielhaus 21 Uhr | Mediendom Kiel

CRAZY & SEXY

von Friedrich Schiller 20 Uhr | Schauspielhaus Neues Programm: »Göttinnen« 20 Uhr | metro Kino

22 Uhr | Mausefalle Kiel

CHEAP CHEAP CLUB

Bald ist Wochenende! 22 Uhr | Orange Club

Donnerstag, 08.03. WAS HEISST HIER LIEBE?

18 Uhr | Werftparktheater

KIELER POETRY SLAM

ELEMENTS OF BOND

POETRY DINNER

AFTER WORK PARTY

20 Uhr | Prinz Willy

Kulturrausch 19 Uhr | ART l‘étage

DER SCHIMMELREITER

AUSBILDER SCHMIDT

ALL YOU CAN DANCE

DIE KALTE SEE

ACOUSTIC GUERILLAS

ELECTROPIA

THW KIEL VS. HBW BALINGEN-WEILSTETTEN

ANNE HAIGIS & JAN LAACKS

KARAOKE 21:30 Uhr | Pogue Mahone

Mittwoch, 07.03. LIVE-KONZERT

von Theodor Storm 20 Uhr | Werftparktheater von Olafur Haukur Símonarson 20 Uhr | Schauspielhaus

20:15 Uhr | Sparkassenarena

Moderation: Björn Högsdal 19 Uhr | Die Pumpe

10 Jahre Ausbilder Schmidt 19 Uhr | Die Pumpe Kulturrausch-Rock-Konzert 20 Uhr | HillStreet wanderlust-Tour 2012 20 Uhr | KulturForum

GULAS MENÜ

Ausstellungseröffnung 20 Uhr | Literaturhaus

LIVE-KONZERT STAGE CONNECTION

Live: Fox Ville & GreenGrandma 20:30 Uhr | Orange Club

20 Uhr | Prinz Willy

DER BEWEGTE ABEND

Filmgespräch und Filmclub 20 Uhr | LUNA

Jede Woche neue Specials 21 Uhr | BOND Erst die Arbeit, dann NSP 22 Uhr | Non Solo Pane Jeden Donnerstag Party 23 Uhr | weltruf DJ-Set: Marke Click 23 Uhr | Die Pumpe

Freitag, 09.03. UNS SIEGFRIED

von Jens Raschke 18 Uhr | Werftparktheater

SOMINKA & KLEZZ TRIO LIVE Konzert: Folk meets Klezmer 19 Uhr | Unrat

SCHLAFLOS IN NEUMÜNSTER

Politsatire von John von Düffel 20 Uhr | Die Komödianten


KALENDER 59 MR. IRISH BASTARD

ALTERN STYLES

RÄUBER ZWO (URAUFFÜHRUNG)

LIVE-KONZERT

ROYAL ELECTRIC

PREMIERE: RADAMISTO

Never mind the Bastards 20 Uhr | Die Pumpe 20 Uhr | Prinz Willy

DIE KALTE SEE

Alternative-/ Rock-/ Indie Party 23 Uhr | Traum GmbH mit wechselnden DJs 23 Uhr | Orange Club

SZENEN DER LUST

TGIF - THANK GOD IT‘S FRIDAY

DER NUSSKNACKER

80ER/90ER MEETS SCHLAGER

von Peter Iljitsch Tschaikowski 20 Uhr | Opernhaus Kiel

DANCE & DRINK

Musik für jeden Geschmack 20 Uhr | Kieler Brauerei

MALLORCA LETT GRÖTEN

Theater op Platt 20 Uhr | Niederdeut. Bühne

OHNSORG THEATER HAMBURG: DE FLOH IN‘T OHR

Schwank von Georges Feydeau 20 Uhr | Kieler Schloß

FUTUREPILE LIVE

Jazz-Konzert 20:30 Uhr | STATT-Café

LIEBER SCHÖN

von Neil LaBute 20:30 Uhr | Schauspielhaus

PINK FLOYD: THE WALL

21 Uhr | Mediendom Kiel

GAYLIRIUM EVENT

22 Uhr | tamen-T

LADIES NIGHT

22 Uhr | Mausefalle Kiel

von Georg Friedrich Händel 20 Uhr | Opernhaus Kiel

SCHNITZEL-FÖRSTER

von Olafur Haukur Símonarson 20 Uhr | Schauspielhaus von Franziska Steiof 20 Uhr | Werftparktheater

von Jens Raschke 20 Uhr | Werftparktheater

Electro, House & Deep House 23 Uhr | ease club 23 Uhr | MAX /DISCO

SUBSTEP PRESSURE

drum’n’bass vs. dubstep 0:00 Uhr | LUNA

Samstag, 10.03. MALLORCA LETT GRÖTEN

Theater op Platt 18 Uhr | Niederdeut. Bühne

TANZFABRIK

Standard & Latein 19 Uhr | Traum GmbH

THW KIEL - TV GROSSWALLSTADT

Das Jugend-Impro-Theater 20 Uhr | Werftparktheater

DANCE & DRINK

Musik für jeden Geschmack 20 Uhr | Kieler Brauerei

EL DIABLO RUN 2011 Filmpremiere 20:30 Uhr | LUNA

U2 - MUSIKSHOW IN 360°

21 Uhr | Mediendom Kiel

POWER HOUR

Jede Stunde andere Specials 21:30 Uhr | Atrium

Ü30 AMBIENTE- & ROCK PARTY 22 Uhr | Traum GmbH

PINK PIRATES

Die letzte Party vor der Sommerpause! 22:30 Uhr | Ostseekai

19 Uhr | Sparkassen-Arena

CD-RELEASE: HOODOO MEN

19:30 Uhr | Räucherei Kiel

LIVE-KONZERT

20 Uhr | Prinz Willy

SCHLAFLOS IN NEUMÜNSTER

Politsatire von John von Düffel 20 Uhr | Die Komödianten

SCHAUSPIELGALA FÜR DIE VOLKSBÜHNE

20 Uhr | Schauspielhaus Kiel

STUDIO EASE »NORDISH BY NATURE«

Dance Classics & House 23 Uhr | ease club


60 KALENDER NIGHT CREATURES

KONZERT: THE SUBWAYS

POP & TRASH

SCHAFLOS IN NEUMÜNSTER

23 Uhr | Die Pumpe 23 Uhr | Die Pumpe

SATURDAYZ

20 Uhr | Halle400

Politsatire von John von Düffel 20 Uhr | Die Komödianten

Die neue Samstags-Club-Nacht 23 Uhr | MAX /DISCO

LIVE-KONZERT

SOULFOUD

TATORT

Sonntag, 11.03.

Montag, 12.03.

FLOHMARKT BEI IKEA

LESUNG: MARKKU ROPPONEN

Funk & Oldschool 23:59 Uhr | LUNA

8 Uhr | IKEA Kiel

SCHLAFEN FISCHE?

von Jens Raschke 18 Uhr | Werftparktheater

MALLORCA LETT GRÖTEN

20 Uhr | Prinz Willy auf Großbildleinwand 20 Uhr | Studio Filmtheater

»In diesem Moment«-Tour 20 Uhr | Sparkassen-Arena

STAGE CONNECTION

Live: »Das Beben« 20:30 Uhr | Orange Club

LIEBER SCHÖN

von Neil LaBute 20:30 Uhr | Schauspielhaus

Bald ist Wochenende! 22 Uhr | Orange Club

von Simon Stephens 20 Uhr | Schauspielhaus

HELLO, DOLLY!

KONZERT: ROGER CICERO

Comedy: »Kann ich hier mal eine Sache zuende?!« 20 Uhr | metro Kino

STEILWAND / TERMINAL 5

U2 - MUSIKSHOW IN 360°

mit Torsten Wolff und Björn Högsdal 19 Uhr | Café exlex

PIET KLOCKE

U2 - MUSIKSHOW IN 360°

Dienstag, 13.03.

KULTURRAUSCH LESUNG

von Olafur Haukur Símonarson 20 Uhr | Schauspielhaus Kiel

»Reusenkadaver und andere Unannehmlichkeiten“ 20 Uhr | Literaturhaus

Theater op Platt 18 Uhr | Niederdeut. Bühne 18 Uhr | Mediendom Kiel

DIE KALTE SEE

von Jerry Herman 19:30 Uhr | Opernhaus Kiel

21 Uhr | Mediendom Kiel

CHEAP CHEAP CLUB

CRAZY & SEXY

22 Uhr | Mausefalle Kiel

Donnerstag, 15.03. ELECTROPIA

Mittwoch, 14.03.

DJ-Set: Nilsson & Manez 17 Uhr | Die Pumpe

WAS HEISST HIER LIEBE?

AFTER WORK PARTY

18 Uhr | Werftparktheater

RADAMISTO

von Georg Friedrich Händel 19:30 Uhr | Opernhaus Kiel

LIVE-KONZERT

mit wechselnden Künstlern 20 Uhr | Prinz Willy

DER TOD UND DIE MÄDCHEN

Ein heiterer Liederabend über das Sterben 20 Uhr | KulturForum

mit Live-Musik 18:30 Uhr | Räucherei Kiel

OFFENES GELÄNDE MIT SITZGRUPPE OST

Konzert & Jamsession: akustischer Balkan Beat 19 Uhr | Unrat

KÖNIG LEAR

von William Shakespeare 19:30 Uhr | Schauspielhaus

KONZERT: LA PHAZE LIVE 20 Uhr | Die Pumpe


KALENDER 61 LIVE-KONZERT

20 Uhr | Prinz Willy

KONZERT: CASPER LIVE

LET´S SING TOGETHER

Folk- und Popsongs 20 Uhr | Hof Akkerboom

»Der Druck steigt«-Tour 20 Uhr | MAX /DISCO

LIVE-KONZERT

DER BEWEGTE ABEND

DER BARBIER VON SEVILLA

DER NUSSKNACKER

MARIA STUART

ELEMENTS OF BOND

KLAMMS KRIEG

AFTER WORK PARTY

DANCE & DRINK

Filmgespräch und Filmclub 20 Uhr | LUNA von Peter Iljitsch Tschaikowski 20 Uhr | Opernhaus Kiel Jede Woche neue Specials 21 Uhr | BOND Erst die Arbeit, dann NSP 22 Uhr | Non Solo Pane

von Gioachino Rossini 20 Uhr | Opernhaus Kiel

von Friedrich Schiller 20 Uhr | Schauspielhaus von Kai Hensel 20 Uhr | Werftparktheater Musik für jeden Geschmack 20 Uhr | Kieler Brauerei

MALLORCA LETT GRÖTEN

Freitag, 16.03.

FEGEFEUER

JAZZ SLAM KIEL

Poetry Slam meets JAZZ 19 Uhr | STATT-Café

CROSS OVER MIT NIGHTSTICK & LUZI

Jungen Musikerinnen treffen auf alte Rocker 19:30 Uhr | Räucherei Kiel

SCHLAFLOS IN NEUMÜNSTER

Politsatire von John von Düffel 20 Uhr | Die Komödianten

Theater op Platt 20 Uhr | Niederdeut. Bühne von Sofie Oksanen 20:30 Uhr | Schauspielhaus

KONZERT: MOBYLETTES LIVE

amerikanische Popularmusik der 60er Jahre 21 Uhr | Hansa 48

MITTELALTERLICHES NACHTSPEKTAKEL

22 Uhr | Orange Club

GOTHIC AREA

22 Uhr | Die Pumpe

LADIES NIGHT LOTTO KING KARL & DIE BARMBEK DREAM BOYS

20 Uhr | Sparkassen-Arena

House & Electro Beats 23 Uhr | ease club

20 Uhr | Prinz Willy

ALL YOU CAN DANCE

Jeden Donnerstag Party 23 Uhr | weltruf

EASE CLUBBING FEAT. DIRTHOUSE BROTHERS

22 Uhr | Mausefalle Kiel

»SWITCH OF YOUR BRAIN«

Fachschaft Wirtschaft (FH) 23 Uhr | Traum GmbH

90´S MEETS OLDSKOOL

23 Uhr | MAX /DISCO

SWEAT!

Disco, House & Techno 23:59 Uhr | LUNA

Samstag, 17.03. INDOOR-FLOHMARKT

Standvergabe: 0431 129436 07 Uhr | Räucherei Kiel

HOLSTEIN KIEL VS. 1. FC MAGDEBURG

13:30 Uhr | Holstein Stadion

MALLORCA LETT GRÖTEN

Theater op Platt 18 Uhr | Niederdeut Bühne

ST. PATRICK‘S DAY

mit Live-Musik 19 Uhr | Räucherei Kiel

LIVE-KONZERT

20 Uhr | Prinz Willy

SCHLAFLOS IN NEUMÜNSTER

Politsatire von John von Düffel 20 Uhr | Die Komödianten

BERNARDA ALBAS HAUS

von Federico García Lorca 20 Uhr | Schauspielhaus


62 KALENDER DIE LOMBARDEN

von Giuseppe Verdi 20 Uhr | Opernhaus Kiel

SCHWITZENDE MÄNNER IM SCHUHGESCHÄFT

20 Uhr | Werftparktheater

DANCE & DRINK

Sonntag, 18.03. JAZZFRÜHSCHOPPEN

11 Uhr | Hof Akkerboom

MALLORCA LETT GRÖTEN

Theater op Platt 18 Uhr | Niederdeut. Bühne

Musik für jeden Geschmack 20 Uhr | Kieler Brauerei

CABARET

NORMANDIE TRIFFT RAPHAËL MARIONNEAU

SCHAFLOS IN NEUMÜNSTER

DJ-Set: Chill-Out 21 Uhr | Café exlex

PINK FLOYD: THE WALL

21 Uhr | Mediendom Kiel

HANGOVER NIGHT

Partyhits & Cocktails 21:30 Uhr | Atrium

19 Uhr | Schauspielhaus Politsatire von John von Düffel 20 Uhr | Die Komödianten

DIE KALTE SEE

von Olafur Haukur Símonarson 20 Uhr | Schauspielhaus Kiel

LESUNG: AXEL HACKE 20 Uhr | metro Kino

STAGE CONNECTION

Live: Songwriter Kilian Holst 20:30 Uhr | Orange Club

CHEAP CHEAP CLUB

Bald ist Wochenende! 22 Uhr | Orange Club

KÖNIGE DER STRASSE

CRAZY & SEXY

Ein Trucker-Liederabend 20 Uhr | Schauspielhaus

6. PHILHARMONISCHES KONZERT

Dienstag, 20.03. 22 Uhr | Traum GmbH

20 Uhr | Prinz Willy

Montag, 19.03.

20 Uhr | Kieler Schloss

80ER PARTY // LOST SOULS

LIVE-KONZERT

LIVE-KONZERT

22 Uhr | Mausefalle Kiel

Donnerstag, 22.03. COMEDY: DAVE DAVIS FEAT. MOTOMBO UMBOKKO 20 Uhr | Halle400

KONZERT: LIONS OF NEBRASKA 20 Uhr | HillStreet

20 Uhr | Prinz Willy

DJ CANADA THE WOLFMAN

AMERICAN DRAMA GROUP: DON QUIXOTE

JUST EASE FEAT. CHRIS REGER

LESUNG: AXEL HACKE 20 Uhr | metro Kino

Stummfilm mit Begleitung des Werner-Loll-Quartets 20 Uhr | Studio Filmtheater

FEGEFEUER

LIVE-KONZERT

and his Rock ’n’ Roll Show 22 Uhr | Die Pumpe

Party Classics, Club Sounds, Oldschool & House 23 Uhr | ease club

SATURDAYZ

Gastspiel Miguel de Cervantes 20 Uhr | Schauspielhaus

von Sofie Oksanen 20:30 Uhr | Schauspielhaus

Neue Samstags-Club-Nacht 23 Uhr | MAX /DISCO

Mittwoch, 21.03.

AGAINST BLING BLING

BLECHSCHADEN & GEIR LYSNE

Oldschool & HipHop mit den DJs Genos, Subotage & Exzem 0:00 Uhr | LUNA

Konzert mit Bigband Sound 20 Uhr | KulturForum

NOSFERATU

20 Uhr | Prinz Willy

DER BEWEGTE ABEND

Filmgespräch und Filmclub 20 Uhr | LUNA

BERNARDA ALBAS HAUS

Federico García Lorca 20 Uhr | Schauspielhaus


KALENDER 63 DER SCHIMMELREITER

nach Theodor Storm 20 Uhr | Werftparktheater

EINE SOMMERNACHT

David Greig / Gordon McIntyre 20:30 Uhr | Schauspielhaus

ELEMENTS OF BOND

Jede Woche neue Specials 21 Uhr | BOND

AFTER WORK PARTY

Erst die Arbeit, dann NSP 22 Uhr | Non Solo Pane

ALL YOU CAN DANCE

Jeden Donnerstag Party 23 Uhr | weltruf

EXAMENSPARTY

der Krankenpflege am UK S-H 23 Uhr | LUNA

Freitag, 23.03. HOLIDAY ON ICE

19 Uhr | Sparkassen-Arena

SCHLAFLOS IN NEUMÜNSTER

Politsatire von John von Düffel 20 Uhr | Die Komödianten

KRÖHNERTS KRÖNUNG

CLUB 21

LIVE-KONZERT

MOONBOOTICA

20 Uhr | Prinz Willy

WERNER NADOLNYS JANE

Eine deutsche Rocklegende 20 Uhr | Räucherei Kiel

MARIA STUART

Samstag, 24.03. ZAUBER DER ANDERSWELT

DANCE & DRINK

LOHENGRIN

PREMIERE: IK SÖÖK EN MANN, DE NICH KANN

SCHLAFEN FISCHE?

Musik für jeden Geschmack 20 Uhr | Kieler Brauerei

Theater op Platt 20 Uhr | Niederdeut. Bühne

JAZZPARTY NR. 26

SHOWTIME

von Richard Wagner 18 Uhr | Opernhaus Kiel von Jens Raschke 18 Uhr | Werftparktheater

IK SÖÖK EN MANN, DE NICH KANN

Theater op Platt 18 Uhr | Niederdeut. Bühne

TANZFABRIK

Standard & Latein 19 Uhr | Traum GmbH

Nightlife Audience Award 21 Uhr | Mediendom Kiel

HOLIDAY ON ICE

GAYS AND FRIENDS // GAYLECTRIC

KONZERT „EIGHT VOICES“

mit DJ Lenzomania 22 Uhr | Traum GmbH

Jacques Offenbach 19:30 Uhr | Opernhaus Kiel

LADIES NIGHT

DIRNENLIED

MY GLORIOUS

Krimikomödie aus den 20ern 20 Uhr | Werftparktheater

House, Techno, Electro 0:00 Uhr | LUNA

Weltpremiere im Mediendom 18 Uhr | Mediendom Kiel

von Sofie Oksanen 20:30 Uhr | Schauspielhaus

HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN

23 Uhr | MAX /DISCO

20 Uhr | Schauspielhaus

FEGEFEUER

mit Mighty Mouse-Jazz Trio 19 Uhr | Lessingbad

Electro, House & Vocal House 23 Uhr | ease club

Polit-Parodie Kabarett 20 Uhr | KulturForum

20 Uhr | Greenfields

DIE SCHLINGENSIEF »MASSAKER-FILM-NACHT«

TGIF - THANK GOD IT‘S FRIDAY FEAT. TBS

22 Uhr | Mausefalle Kiel Indie-Rock-Trio aus Wien 22:30 Uhr | Die Pumpe

19 Uhr | Sparkassen-Arena Gospel, Swing, Pop vokal 20 Uhr | Hof Akkerboom

LIVE-KONZERT

20 Uhr | Prinz Willy

20 JAHRE PLASTIC SKANKSTERS

Jubiläums-Show 20 Uhr | Räucherei Kiel


64 KALENDER SCHLAFLOS IN NEUMÜNSTER

Politsatire von John von Düffel 20 Uhr | Die Komödianten

DIE KALTE SEE

von Olafur Haukur Símonarson 20 Uhr | Schauspielhaus

IK SÖÖK EN MANN, DE NICH KANN

Theater op Platt 18 Uhr | Niederdeut. Bühne

SCHAFLOS IN NEUMÜNSTER

LIVE-KONZERT

20 Uhr | Prinz Willy

LIVE: THEES UHLMANN & BAND 20 Uhr | MAX /DISCO

Politsatire von John von Düffel 20 Uhr | Die Komödianten

THW KIEL - FÜCHSE BERLIN

Musik für jeden Geschmack 20 Uhr | Kieler Brauerei

LIVE-KONZERT

STAGE CONNECTION

PAPA BOYE & THE RELATIVES

CABARET

DANCE & DRINK

Reggae Frühlings-Feeling 21 Uhr | Felder Seegarten

LADIES NIGHT

21:30 Uhr | Atrium

Ü30 AMBIENTE-/ ROCK-PARTY

20 Uhr | Prinz Willy

HARALD MARTENSTEIN

Lesung: »Ansichten eines Hausschweins« 20 Uhr | metro Kino

Montag, 26.03.

ROCKASMUS

LIVE-KONZERT

CHUNES VOL. 1

Dancehall, HipHop, Reggae 22:59 Uhr | LUNA

EASEKALATION FEAT. MIRCO

Club Sounds & Party Classics 23 Uhr | ease club

PRAXIS DR.MOSH

23 Uhr | Die Pumpe

SATURDAYZ

Neue Samstags-Club-Nacht 23 Uhr | MAX /DISCO

Sonntag, 25.03. DER BARBIER VON SEVILLA von Gioachino Rossini 18 Uhr | Opernhaus Kiel

UNS SIEGFRIED

18 Uhr | Werftparktheater

Live: Band Ocean Stereo 20:30 Uhr | Orange Club

20 Uhr | Schauspielhaus

22 Uhr | Traum GmbH

Rock-Disco mit DJ Gazi 22 Uhr | Die Pumpe

20:15 Uhr | Sparkassenarena

DEAD PREZ LIVE

HipHop at its best! 21 Uhr | LUNA

CHEAP CHEAP CLUB

20 Uhr | Prinz Willy

Bald ist Wochenende! 22 Uhr | Orange Club

FÜLLE DES WOHLLAUTS

CRAZY & SEXY

BALTIC SOUND ATTACK LIVE

Donnerstag, 29.03.

20 Uhr | Opernhaus Kiel 20:30 Uhr | Blauer Engel

Dienstag, 27.03.

22 Uhr | Mausefalle Kiel

LESUNG: WIGALF DROSTE

19:30 Uhr | Studio Filmtheater

WAS HEISST HIER LIEBE?

4. SCIENCE SLAM

DER GROSSE CHINESISCHE AKROBATIKZIRKUS

LIVE-KONZERT

18 Uhr | Werftparktheater

20 Uhr | Sparkassen-Arena

LIVE-KONZERT

20 Uhr | Prinz Willy

Mittwoch, 28.03. LESEBÜHNE FEDERKIEL Entspannte Literatur 20 Uhr | Hansa 48

Wissenschaft in 10 Minuten 19:30 Uhr | Die Pumpe 20 Uhr | Prinz Willy

DER BEWEGTE ABEND

Filmgespräch und Filmclub 20 Uhr | LUNA

ELEMENTS OF BOND 21 Uhr | BOND

ALL YOU CAN DANCE 23 Uhr | weltruf


KALENDER 65 IMPULS

Das Gymnasium Ravensberg präsentiert: House & Electro 23 Uhr | LUNA

Freitag, 30.03. KONZERT: CÄTHE

»Ich muss gar nichts« 18:30 Uhr | Orange Club

IK SÖÖK EN MANN, DE NICH KANN

Theater op Platt 20 Uhr | Niederdeut. Bühne

JAHRÔME + BO FLOWER

KÖNIG LEAR

19:30 Uhr | Schauspielhaus

LIVE-KONZERT

BILDERGESCHICHTEN II

STONY WATERS & DOUBLE VISION

LADIES NIGHT

22 Uhr | Mausefalle Kiel

EASE CLUBBING FEAT. JOHANN SCHWARZ

Eine Kooperation von Schauspielhaus und Kunsthalle 19 Uhr | Kunsthalle zu Kiel

18 Uhr | Mediendom Kiel

Konzert: Hamburger Hip Hop 21 Uhr | Schaubude Eine Kooperation von Schauspielhaus und Kunsthalle 21 Uhr | Kunsthalle zu Kiel

BILDERGESCHICHTEN II

ZAUBER DER ANDERSWELT

Vocal & Tech House, Electro 23 Uhr | ease club

ABI PARTY

23 Uhr | MAX /DISCO

20 Uhr | Prinz Willy

20 Uhr | Räucherei Kiel

SCHLAFLOS IN NEUMÜNSTER

Politsatire von John von Düffel 20 Uhr | Die Komödianten

BALLETT: DREI SCHWESTERN 20 Uhr | Opernhaus Kiel

DANCE & DRINK

20 Uhr | Kieler Brauerei

MEGA BIRTHDAY XXL 21:30 Uhr | Atrium

SLAM POETRY DELUXE

5 YEARS FREQ. + SPECIAL GUEST SASCHA BRAEMER

LIVE-KONZERT

Samstag, 31.03.

B-DAY-PARTY

HOLSTEIN KIEL VS. VFC PLAUEN

NORDIC BY NATURE

mit Micha-El Goehr 19:15 Uhr | TNG Shop Kiel 20 Uhr | Prinz Willy

EIGHT BALLS, IN VINO VERITAS UND SCHLOIDERGANG

Deep, House, Techno 0:00 Uhr | LUNA

14 Uhr | Holstein Stadion

20 Uhr | Räucherei Kiel

SCHLAFLOS IN NEUMÜNSTER

20 Uhr | Kieler Brauerei

22 Uhr | Mausefalle Kiel Best Pop, Indie & Electro 23 Uhr | weltruf

Party Classics & Club Sounds 23 Uhr | ease club

SCHWITZENDE MÄNNER IM SCHUHGESCHÄFT DANCE & DRINK

Sturm auf das Paradies 2012 21 Uhr | Die Pumpe

COLOURFUL NIGHT FEAT. SOLSONID

Politsatire von John von Düffel 20 Uhr | Die Komödianten

20 Uhr | Werftparktheater

SALTATIO MORTIS

SATURDAYZ BOXGALA

Arthur Abraham kämpft in Kiel 18:30 Uhr | Sparkassenarena

Neue Samstags-Club-Nacht 23 Uhr | MAX /DISCO

SOULFIRE HIFI

Reggae, Roots and Dancehall 0:00 Uhr | LUNA


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68 IMPRESSUM

REDAKTIONS SCHLUSS

22.

port01 KIEL Kirchhofallee 44 - 48 24114 Kiel

NEUE TELEFONNUMMER 0431 7299-7611 NEUE TELEFAXNUMMER 0431 7299-7612 kiel@port01.com

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TERMINE UND ONLINE-REDAKTION

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AUSGABE APRIL // REDAKTIONSSCHLUSS: 22.03.2012 // ANZEIGENSCHLUSS: 23.03.2012 MONATLICHE DRUCKAUFLAGE

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port01 KIEL // März 2012  

port01 KIEL // Ausgabe März 2012

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