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In Bewegung | Ausgabe 1/2015

In Bewegung Das Magazin der Porsche Bank für mehr Mobilität

FERNWEH -----------------------------

ANS ANDERE ENDE DER WELT Über Fernweh und die Kunst des Unterwegsseins -----------------------------

RUNDUM SICHER IM PAKET Maßgeschneiderte Komplettlösungen sparen Geld -----------------------------

SPEZIALISTEN FÜR DIE LANGSTRECKE ŠKODA Superb, SEAT Alhambra oder VW Passat


Inhalt

Themen, die bewegen

Zahlen, die bewegen

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Ans andere Ende der Welt

Chile – ein wunderbares Abenteuer

Fernweh 1 x 1

Schon Jule Vernes Romanheld Phileas Fogg wusste, dass 80 Tage kaum reichen, um die Welt zu umrunden. Immer mehr Menschen träumen nicht nur von der Weltreise, sie brechen einfach dazu auf. Mit dem Auto, dem Rad, dem Segelboot oder einem Flugticket in der Tasche. Über Fernweh und die Kunst des Unterwegsseins.

Ideen, die bewegen

Große Wüstengebiete im Norden, mediterranes Klima rund um die Hauptstadt Santiago, Gebiete mit riesigen Seen und Regenwäldern, die Anden, die das Land von Norden nach Süden durchziehen, und die bizarren Berge Patagoniens: Chile ist ein unheimlich vielfältiges und aufregendes Land. Die Porsche Bank ist seit 2014 mit einem Joint Venture in Chile vertreten. Mitarbeiterin Maria Loreto Diaz hat einige Insidertipps für Chile-Reisende parat.

Autos, die bewegen

Wie viel Geld kann man für eine luxuriöse Weltreise ausgeben? Wie viele Urlaubsreisen haben die Österreicher im Jahr 1969 unternommen? Und wie viele Bahnhöfe passiert die Transsibirische Eisenbahn auf ihrer Fahrt zwischen Moskau und Wladiwostok? Ein Potpourri an Zahlen rund um das Thema Fernweh.

Menschen, die bewegen

Bewegendes

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Rundum sicher im Paket

Spezialisten für die Langstrecke

Eine lange Reise näher zum Ich

Sie haben neue Nachrichten in Ihrer e-Box!

Wer viel und lange mit dem Auto unterwegs ist, der schätzt Komfort, Platzangebot, sparsamen Verbrauch und Sicherheit. Der neue ŠKODA Superb spielt auf der Langstrecke seine Stärken ebenso aus wie der SEAT Alhambra oder der VW Passat.

Am Rande der Erschöpfung ist Petra Albenberger aufgebrochen. Zu Fuß. Ihr Weg führte sie von Salzburg über die Alpen nach Triest. Es war eine 1.100 Kilometer lange Reise zu ihr selbst. Ihre Entscheidung: Time-out statt Burn-out.

Total App-tastisch! Wir haben Ihre persönlichen myVolkswagen, myAudi, mySEAT und myŠKODA Apps der Marken um Ihre Finanzierungsinhalte erweitert. Mit der e-Box informieren Sie sich nun mit wenigen Klicks jederzeit und überall über Ihre bei der Porsche Bank und Versicherung abgeschlossenen Produkte.

Mit maßgeschneiderten Paketlösungen sparen Kunden der Porsche Bank viel Geld: Mit einem monatlichen Betrag sind Finanzierung, Versicherung, Wartung, Reparaturen oder Garantieverlängerung abgedeckt. Und weil alles aus einer Hand kommt, läuft auch die Abwicklung wie am Schnürchen.

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Märkte, die bewegen

In Bewegung | Das Magazin der Porsche Bank – 1/2015


Editorial

Liebe Leserin! Lieber Leser! ie Porsche Bank ist in Österreich der beliebteste Partner bei der Finanzierung von Mobilität. Mehr als jeder vierte Leasingvertrag läuft über uns. Wir haben über 153.400 Finanzierungsverträge im Bestand und konnten diesen im Jahr 2014 sogar um 6,1 Prozent steigern. Das ist in einem von starkem Wettbewerb gekennzeichneten Markt nicht selbstverständlich.

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Dieser Erfolg macht uns stolz. Als Teil des internationalen Volkswagen Konzerns hat die Porsche Bank das Automobil sozusagen im genetischen Alexander Nekolar und Hannes Maurer Code. Wir wissen, welche Wünsche und Bedürfnisse mobile Menschen haben, die ein Fahrzeug finanzieren. Sie schätzen Lösungen, die einen sorgenfreien Fahrspaß und umfassende Sicherheit garantieren. Unverwechselbar macht uns auch unser Servicegedanke, der sich wie ein roter Faden durch alle unsere Leistungen und Produkte zieht. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die Erwartungen unserer Kunden mit perfekten Lösungen, kompetenter Beratung und persönlicher Betreuung zu übertreffen. Dahinter steckt nicht nur die hohe Kompetenz unseres gesamten Teams, sondern vor allem eine große Portion Leidenschaft, mit der wir unsere Arbeit tun. Wir haben in dieser Ausgabe unseres Kundenmagazins das „Fernweh“ zum Thema gemacht. Sie finden darin Geschichten über Menschen, die sich ihre Sehnsucht nach Ferne und Abstand auf die eine oder andere Weise erfüllt haben.

Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe!

Hannes Maurer

Alexander Nekolar

Vorstand Porsche Bank AG

Vorstand Porsche Bank AG

Medieninhaber, Herausgeber und Verleger Porsche Bank AG, Vogelweiderstraße 75, 5020 Salzburg, www.porschebank.at Chefredaktion Mag. Simone Gela, Konzeption, Redaktion und Organisation ikp Salzburg GmbH, Alpenstraße 48a, 5020 Salzburg, www.ikp.at Grafik, Layout und Satz Miam Miam, Franz-Josef-Straße 17a, 5020 Salzburg, www.miammiam.at. Druck- und Satzfehler sind ausdrücklich vorbehalten. Alle Preisangaben sind unverbindliche, nicht kartellierte Richtpreise inkl. MwSt., NOVA und § 6a NoVAG, sofern nicht anders angegeben, alle Verbrauchsangaben nach EU-Richtlinie 80 /1268/EWG. Alle Bilder ohne Bildnachweis: © Porsche Bank AG, Titelseite: Porsche Bank.

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Themen, die bewegen

Ans andere Ende der Welt

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Schon Jule Vernes Romanheld Phileas Fogg wusste, dass 80 Tage kaum reichen, um die Welt zu umrunden. Immer mehr Menschen träumen nicht nur von der Weltreise, sie brechen einfach dazu auf. Mit dem Auto, dem Rad, dem Segelboot oder einem Flugticket in der Tasche. Über Fernweh und die Kunst des Unterwegsseins.

infach die Sachen in einen VW Bus packen und sehen, was die Welt zu bieten hat: Davon träumten Katharina Derfler und Jakob Templ schon lange. Doch als das junge Paar Kinder bekam, legte es die Sehnsucht nach einer Weltreise vorerst auf Eis. Aber irgendwie ließ der Traum von einer langen Reise, bei der nicht das Ziel, sondern das Unterwegssein zählt, die jungen Eltern nicht mehr los. Als die Niederösterreicher im Vorjahr mit der dreijährigen Lena und dem fünfjährigen Noah fünf Wochen in Griechenland verbrachten, stand ihr Entschluss fest. Weltreisen gehen auch mit Kindern. Katharina, Jakob, Noah und Lena wollten das große Abenteuer wagen – mit im Gepäck die beiden Hunde Nanuk und Pablo.

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Katharina Derfler und Jakob Templ haben gemeinsam mit ihren beiden Kindern Lena und Noah das große Abenteuer gewagt: mit dem VW Bus die Welt zu umrunden.

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Abseits ausgetretener Pfade Zu den wichtigsten Vorbereitungen gehörte die Wahl des passenden Fahrzeugs. Schließlich wollten Katharina und Jakob auf jeden Fall mit einem Bus die Welt umrunden. „Denn erst wenn man autark in einem Land unterwegs sein kann, hat man die Möglichkeit, ausgetretene Touristenpfade zu verlassen“, lautet die Überzeugung der beiden. Nach einiger Suche fanden sie „Gustav“ – einen weißen VW Bus T4, Baujahr 1996 mit Klappdach. „Es war ein langes Hin und Her“, erzählt Jakob über die Wahl der Reiseroute. Sie wollten den Bus so wenig wie möglich verschiffen, suchten aber eine Region, in der man gemütlich überwintern kann. Den ersten Teil der Reise durch die Gegend zu hetzen, um vor Wintereinbruch nach Südostasien zu gelangen, kam für die Weltreisenden nicht in Frage. Sie wollten es gemütlich angehen und sich viel Zeit nehmen – gerade wegen der Kinder. Viele potenzielle Ziele schieden wegen der unsicheren politischen Situation aus. Schließlich entschied sich das Paar für eine Route, die von Österreich über Kroatien, Montenegro, Albanien, Griechenland, die Türkei, Georgien, Armenien und den Iran führte. Am Schluss wollten sie noch eine Fähre nehmen, um die Emirate und den Oman zu besuchen. Knapp ein Jahr sollte die Reise dauern – Anfang Juli 2014 startete das Abenteuer. Und es hatte traumhafte Erlebnisse, wunderschöne Landschaften, menschenleere Strände und herzliche Begegnungen mit Menschen parat. Aber es gab auch Herausforderungen: Straßen, die eher einer Off-Road-Piste glichen, Massenansturm bei Sehenswürdigkeiten oder die manchmal schwierige Suche nach passenden Stellplätzen für die Nacht.


Themen, die bewegen

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„Wir sind zufriedener geworden“ Katharina Derfler (25) und Jakob Templ (31) über ihr Reisejahr durch Europa, den Vorderen Orient und Asien: Was waren die schönsten Erlebnisse auf der Reise? Das ist eine wirklich schwierige Frage, da gibt es so viel, das wir erleben durften: Wir haben zwei Tage mit einem griechischen Schafhirten im Hinterland verbracht und uns stundenlang unterhalten, obwohl niemand die Sprache des anderen konnte. Wir wurden von einer georgischen Familie eingeladen, eine Nacht in ihrem Bett zu schlafen. Mitten in Kappadokien wurden wir vom Rauschen Hunderter Ballons geweckt. In Indien hat eine Gemüseverkäuferin einen Ring von ihrem Finger gezogen und ihn Katharina geschenkt. Wir haben Bärenspuren entdeckt, Delfine gesehen und haben neben einem ausgewachsenen Dugong (Seekuh) geschnorchelt. Und was war die größte Herausforderung? Sich einzugestehen, dass wir nach Georgien umdrehen mussten. Wir konnten mit den Hunden nicht in die Emirate einreisen. Würden Sie es wieder tun? Ja, definitiv. Wir denken auch schon darüber nach, in einigen Jahren wieder aufzubrechen. Weiterführende Links: www.wohnzimmerwelt.com (Homepage der Familie Derfler) www.weltrekordreise.ch (Homepage von Emil und Liliana Schmid) www.2-play-on-earth.net (Homepage der Familie Schaudy) www.weltreise-info.de (Forum für Weltreisende)

In Bewegung | Das Magazin der Porsche Bank – 1/2015

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Themen, die bewegen

haben die beiden ein Buch geschrieben. Zwei Jahre nach ihrer Rückkehr touren die Steirer mit Vorträgen über ihre fast sechsjährige Reise, die sie auf zwei Rädern durch Europa, Asien, Afrika, Australien und Amerika führte, durch die Lande und stecken andere Menschen mit ihrer Lust auf das Entdecken der Welt an.

Mit dem Rucksack unterwegs Wer heute um die Welt reist, braucht vor allem Zeit. Geld ist nicht das große Thema. Der Weltenbummel ist auch in der Low-Budget-Variante mit Rucksack möglich. Jahresflugtickets mit einigen zentralen Stopps sind auch für Studenten leistbar. Dazwischen verdient man sein Geld mit Jobs an der Strandbar, als Erntehelfer oder mit Übersetzungen. Auch Praktika sind beliebte Möglichkeiten, um während eines Trips um die Welt das Budget wieder aufzubessern.

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Weniger ist mehr

Weltrekordreise dauert schon 30 Jahre Auch wenn eine Auszeit von einem Jahr für Urlaubs-Normalverbraucher unendlich lang erscheint, für eingefleischte Weltenbummler sind zwölf Monate nur ein Augenblick. Emil und Liliana Schmid starteten am 16. Oktober 1984 von ihrem Wohnort Wallisellen in der Schweiz nach Nordamerika – und sind seither ununterbrochen mit dem Auto durch die Welt unterwegs. Seit 1997 halten die Schweizer den Weltrekord für die längste Autoreise. Damals waren es gerade mal 13 Jahre, 117 Länder und rund 451.000 Kilometer, die das Paar hinter sich hatte. Im Oktober 2014 haben Emil und Liliana ihr 30-Jahr-Reisejubiläum gefeiert – in Angola, dem 181. Land, das sie auf ihrer „ewigen Reise“ besucht haben. „Der größte Luxus ist unsere Freiheit“, sagen die beiden unisono und denken auch nach 30 Jahren nicht daran, wieder in die Schweiz zurückzukehren. 87.020 Kilometer mit dem Rad Nicht ganz so lange waren Valeska und Philipp Schaudy unterwegs. Sie haben für ihre Tour um die Welt das Rad als Fortbewegungsmittel gewählt. Von 2006 bis 2012 legte das Paar aus Graz 87.020 Kilometer mit dem Rad zurück. Über ihre Erlebnisse

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Zu den beliebtesten Reisezielen gehören Länder mit viel Sonne: Indien, Thailand, Vietnam, Kambodscha, Indonesien oder die Philippinen. Auch Australien, die Karibik oder Südamerika liegen auf den Routen vieler Erdumrundungen. „Weniger ist mehr“, lautet der Tipp von erfahrenen Langzeitaussteigern. Wer nur durch die Gegend hetzt und eine Sehenswürdigkeit nach der anderen abhakt, hat bald den gleichen Leistungsdruck und Stress wie im Alltag daheim. Besser ist es, sich weniger Ziele vorzunehmen, dafür aber die Zeit zu genießen, intensiver in ein Land einzutauchen und vor allem die Möglichkeit zu nutzen, mit Menschen in Kontakt zu kommen. Eine Weltreise ist ein Langstreckenlauf und kein Sprint, heißt es auf der Internetseite weltreise-info.de. Deshalb: langsam reisen und Pausen einlegen. Pausen müssen auf einer langen Reise für die Dinge des Alltags sein. Auch im Dauerurlaub müssen die Wäsche gewaschen, Proviant oder Kleidung eingekauft, Reparaturen, Geldgeschäfte und Post erledigt werden. Das braucht Zeit, die man auch schon während der Reisevorbereitung einkalkulieren sollte. Reisen braucht gute Planung

Stichwort Organisation: Wer seinem Fernweh nachgibt und sich für eine längere Zeit aus dem Alltag verabschiedet, der muss auch längere Zeit vorausplanen. Die Finanzierung der Reise gehört ebenso dazu wie die Frage, ob man seine eigene Wohnung aufgibt oder weitervermietet, um vielleicht einen Teil der Reise mit den Einnahmen zu finanzieren. Wie lässt sich die Reise mit den beruflichen Verpflichtungen verbinden? Nicht jeder hat das Glück, ein Sabbatical machen zu können. Aber oft sind gerade die Zeiten beruflicher Veränderung oder der Übergang vom Studium zum Beruf ideale Gelegenheiten, um den großen Sprung in das Abenteuer zu wagen.


Themen, die bewegen

Valeska und Philipp Schaudy tourten mit dem Rad um die Welt. Die Begegnungen waren dabei sehr intensiv, denn als Radfahrer ist man sehr nahe an den Menschen dran.

— Philipp Schaudy Wie war das bei Familie Derfler? Bei Jakob und Katharina war es genauso eine Lebensveränderung, die den Ausschlag gab: Jakob hatte sein Studium gerade beendet. Die Zeit bis zu seinem Berufseinstieg und dem Beginn des Studiums von Katharina nutzte die Familie zur großen Reise. Ganz so wie ursprünglich geplant, konnten die Niederösterreicher ihre Route allerdings nicht vollenden. In Georgien – 1.200 Kilometer vor dem eigentlich angepeilten Ziel Teheran – drehte die Familie um und fuhr zurück nach Österreich. Der Hauptgrund: Sie konnten mit ihren Hunden nicht in die Emirate einreisen. Die Weltreise war damit aber noch lange nicht zu Ende. Die Familie packte nur um: vom VW Bus in Rucksäcke und flog in Richtung Indien, um den zweiten Teil der langen Auszeit in Rajasthan, auf Goa, auf den Andaman Inseln und in Nepal zu verbringen. Strand, Meer, Dschungel, Berge und Kamelsafaris inklusive.

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„Ich glaube, die größte Erfahrung war für uns, zu sehen und zu erleben, dass wir so gut wie überall willkommen waren, aufgenommen wurden, uns geholfen wurde, wenn wir Hilfe benötigten, und die Menschen generell überall gut zu uns waren. Von Gastfreundschaft kann man viel für sein eigenes Leben lernen.“

Fallen, in die man als Weltreisender nicht tappen sollte: • sich zu viel vornehmen • zu wenig Zeit einplanen • den Rucksack zu voll packen • Wertsachen mitnehmen • in der Gruppe reisen • sich zu wenig informieren und damit die schönsten und interessantesten Dinge am Weg versäumen Quelle: weltreise-info.de

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Märkte, die bewegen

Chile – ein wunderbares Abenteuer Große Wüstengebiete im Norden, mediterranes Klima rund um die Hauptstadt Santiago, Gebiete mit riesigen Seen und Regenwäldern, die Anden, die das Land von Norden nach Süden durchziehen, und die bizarren Berge Patagoniens: Chile ist ein unheimlich vielfältiges und aufregendes Land. Die Porsche Bank ist seit 2014 mit einem Joint Venture in Chile vertreten. Mitarbeiterin Maria Loreto Diaz hat einige Insidertipps für Chile-Reisende parat. „Chile ist ein Land am südlichen Ende der Welt – und der Anfang eines wundervollen Abenteuers“, so schwärmt Maria Loreto Diaz von ihrer Heimat. Lang und schmal, so könnte man die Form dieses südamerikanischen Landes beschreiben. Immerhin kommt es in Nord-Süd-Richtung auf rund 4.300 Kilometer Länge. Das wäre ungefähr die Entfernung zwischen Moskau und Madrid. An seiner schmalsten Stelle ist es nur 90 Kilometer breit. Der Nord-Süd-Verlauf wird von zwei Gebirgszügen durchzogen: den Anden, die auf knapp 7.000 Meter hinaufreichen, und die niedrigere Cordillera della Costa. Die Vielfalt an Klimazonen und Landschaften macht das Land einzigartig. „Auch wenn es ein riesiges Quelle: chileinfo.de

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Land ist, ist das Auto eine gute Möglichkeit, um Chile zu entdecken“, rät Maria Loreto Diaz. In der Nähe der „cuarta región“, einer Region in Norden der Hauptstadt Santiago de Chile, liegen beispielsweise verschiedenste Sehenswürdigkeiten. Chile hat für alle Geschmäcker etwas zu bieten: An den Küsten kann man surfen, tauchen, segeln oder Jet-Ski fahren. Hohe Berge, Vulkane, Geysire und die Atacama-Wüste locken naturverbundene Menschen. Und in den Städten wie Santiago, Iquique, Pucón, San Pedro de Atacama oder Puerto Natales pulsiert das moderne Leben. Ein Land für Abenteurer, das es zu entdecken gilt.


Märkte, die bewegen

Geografische Lage: Das Land grenzt im Westen und Süden an den Pazifischen Ozean, im Norden an Peru, im Osten an Bolivien und Argentinien. Es erstreckt sich auf einer Länge von rund 4.300 Kilometern über 39 Breitengrade. Fläche: 756.626 km² Einwohner: 16,3 Millionen Menschen Hauptstadt: Santiago de Chile Währung: Chilenischer Peso (1 Euro = 656,526 CLP, Stand April 2015) Quelle: Auswärtiges Amt, xe.com

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Republik Chile

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Märkte, die bewegen

Die Porsche Bank hat in den vergangenen Jahren einen beachtlichen Expansionskurs verfolgt und Tochtergesellschaften in der Slowakei, Kroatien, Slowenien, Rumänien, Serbien, Mazedonien, Montenegro, Ungarn, Bulgarien und der Ukraine gegründet. Vor drei Jahren gelang der Sprung nach Südamerika. Im Herbst 2012 wurde eine Niederlassung in Kolumbien und 2014 ein Joint Venture mit der Volkswagen Financial Services in Chile eröffnet.

Chiles Hotspots

Maria Loreto Diaz liebt ihre Heimat Chile. Sie hat ihre ganz persönlichen » Die Vielfalt des Klimas und der Empfehlungen und Insider-Tipps für Landschaften macht Chile einzigartig. Chile-Reisende zusammengestellt.

Zwischen den schneebedeckten Ber– gen und Küsten, zwischen einsamem Land und lebendigen Stränden liegt nur ein Katzensprung. « Maria Loreto Diaz

© Jess Kraft , shuttersto ck.co

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Porsche Volkswagen Servicios Financieros Chile

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1 Santiago de Chile: In der Hauptstadt von Chile pulsiert das Leben. Sie ist das urbane, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zentrum des Landes. Das Restaurant Donde Augusto am Marktplatz ist bei Einheimischen wegen seines Fisches und seiner Meeresfrüchte beliebt. Das Restaurant „Juan y Medio“ mit mehreren Standorten in der Stadt bietet chilenische Spezialitäten. Santiago ist aber auch weltbekannt für seine tollen Skiregionen, die vor der Haustür liegen. 2 Iquique: Die Stadt im Norden des Landes lockt mit weitläufigen Stränden, großen Einkaufszentren und historischen Attraktionen wie Erdzeichnungen, Salzseen und der Salpeterwüste. Die verfallenen Humberstone- und Santa-Laura-Salpeterwerke wirken wie eine Geisterstadt und sind seit 2005 UNESCO Weltkulturerbe. 3 San Pedro de Atacama: Die Stadt bildet das Eingangstor zu einer der größten und trockensten Wüsten der Welt, der AtacamaWüste. Diese ist auch wegen ihrer archäologischen Funde sowie wegen der Berge, Salzseen, Lagunen, Vulkane und Geysire sehr sehenswert. Das Tal des Mondes und das Tal des Todes – ideal zum Sandboarden – sollte man nicht versäumen. Beide Täler der Atacama-Wüste erinnern wegen ihrer Vegetationsarmut an eine Mondlandschaft. 4 Pucón: Die Stadt am Fuße des 2.840 Meter hohen Vulkans Villarrica liegt 800 Kilometer südlich von Santiago. In der Nähe gibt es die Nationalparks Huerquehue und Villarrica und den malerischen See Villarrica. Im Sommer führen regelmäßig Touren auf den heute noch aktiven Vulkan. 5 Nationalpark Torres del Paine: Die Felsformationen im Nationalpark sind weltbekannt. Sein Wahrzeichen sind die drei nadelartigen Granitspitzen Torres del Paine. Der Nationalpark ist durchzogen von bis zu 3.000 Meter hohen Bergen, Gletschern, Fjorden und großen Seen. Die Cueva del Milodón, eine große Höhle, in der ein Forscher im 19. Jahrhundert das Skelett eines Riesenfaultiers (Milodón) entdeckt hat, ist ebenfalls einen Besuch wert. 6 Küche: Im Süden des Landes werden Fisch, Fleisch und Meeresfrüchte auf heißen Steinen in einer Grube im Boden zubereitet. Bekannt sind in der chilenischen Küche auch Maiskuchen und gefüllte Teigtaschen.


Zahlen, die bewegen

Fernweh 1 x 1 1.100.000 5.400.000 3

13 %

Anzahl der Auslandsreisen, die Österreicher im Jahr 1969 unternommen haben.

Anteil der Urlaubsreisen, die länger als zwei Wochen dauern.

Auslandsreisen, die Urlauber aus Österreich 2013 gemacht haben.

Anzahl der Reisen, die jeder Urlauber 2013 durchschnittlich unternommen hat.

11 Jahre

75.000 km

53

Zeit, die der Kanadier Jean Béliveau zu Fuß durch die Welt lief.

Strecke, die er dabei bewältigte.

Paar Wanderschuhe, die Béliveau in dieser Zeit verschliss.

1.160.000 €

730

962

Betrag, den der britische Veranstalter Hurlingham Travel für die wohl luxuriöseste Weltreise verlangt.

Tage, die Urlauber dafür unterwegs sind.

UNESCO-Welterbestätten, die sie in dieser Zeit besuchen.

9.288 km

7 Tage

400

Längste Bahnstrecke der Welt, die Moskau mit Wladiwostok verbindet.

Zeit, die man benötigt, um diese Distanz mit der Transsibirischen Eisenbahn zurückzulegen.

Zahl der Bahnhöfe, die Reisende auf dieser Route passieren.

Text: Philipp Jauch

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Ideen, die bewegen

Rundum sicher im Paket Mit maßgeschneiderten Paketlösungen sparen Kunden der Porsche Bank viel Geld: Mit einem monatlichen Betrag sind Finanzierung, Versicherung, Wartung, Reparaturen oder Garantieverlängerung abgedeckt. Und weil alles aus einer Hand kommt, läuft auch die Abwicklung wie am Schnürchen.

en Gourmeturlaub in Südfrankreich hatten Anna und Johann S. eigentlich erst im nächsten Jahr geplant. Eine größere Wohnung, eine moderne Küche, ein neues Auto – da erlaubte das Budget keine zusätzlichen Ausgaben. Doch dann war doch noch ein Urlaub möglich. Anna und Johann hatten sich beim Autokauf für das ŠKODA All Inclusive-Paket der Porsche Bank entschieden. Und mit dem günstigen Paket sparte das Tiroler Paar gegenüber Einzellösungen immerhin 2.730,– Euro. Genug Geld, um sich damit den Traum vom Frankreich-Trip zu erfüllen. Der neue ŠKODA Fabia Combi Style 90 PS war der ideale Begleiter für die Reise in die Provence.

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Mobilität zum günstigen Preis Das ŠKODA All Inclusive-Paket enthält alles, was sich Kunden für eine sorgenfreie Mobilität wünschen: Leasing, vollKASKO, Garantieverlängerung, Porsche Bank SERVICE und ŠKODA TopCard, Kfz-Haftpflicht, motorbezogene Versicherungssteuer und kostenlose Winterräder – alles in einer monatlichen Rate. Anna und Johann S. zahlen für ihren neuen Fabia 239,– Euro im Monat. Ein überschaubarer Betrag, der die Sicherheit gibt, vor unliebsamen finanziellen Überraschungen in Sachen Mobilität geschützt zu sein. Nur tanken müssen Anna und Johann noch selbst – alles andere deckt das ŠKODA All Inclusive-Paket ab.

Alles aus einer Hand Die Porsche Bank ist seit Langem Spezialist für innovative und serviceorientierte Paketlösungen rund um die Mobilität – persönliches Service inklusive. Die Nähe zu den Konzernmarken VW, Audi, SEAT, ŠKODA und Porsche ist ein unschätzbarer Vorteil. Die Porsche Bank kennt die Bedürfnisse rund um das Auto aus erster Hand, weiß um die perfekten Versicherungslösungen und Dienstleistungen, die anspruchsvolle Kunden erwarten. Sie wiederum profitieren vom direkten Draht zwischen Händler, Werkstatt, Versicherung und Finanzierung. Das erleichtert die Abwicklung und gewährleistet, dass alle Informationen und Leistungen wie am Schnürchen ineinanderlaufen. Im ŠKODA All Inclusive-Paket, das die Porsche Bank gemeinsam mit ŠKODA anbietet, zeigt sich, wie diese Nähe gelebt wird. Die Kunden profitieren vom günstigen Paketpreis, der auch kostenlose Winterräder als besonderen Bonus inkludiert. Starke Nachfrage für Privatkundenpaket Während das ŠKODA All Inclusive-Paket speziell für ŠKODA-Kunden geschnürt wurde, sind das Privatkundenpaket und das KMU-Paket interessante Komplettlösungen, die die Porsche

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Ideen, die bewegen

Der Fabia Act ive

Bank für alle Konzernmarken zusammengestellt hat. Das kostengünstige Privatkundenpaket ist eine gut durchdachte Lösung, die Finanzierung, vollKASKO, Kfz-Haftpflichtversicherung, Arbeitslosigkeits-/Arbeitsunfähigkeits-Versicherung, Kfz-Rechtsschutz-Versicherung, Insassenunfall-Versicherung und das Porsche Bank SERVICE inkludiert. Dieses Top-Servicepaket enthält nicht nur die regelmäßige Inspektion, sondern auch Motorölwechsel, Zündkerzen, Kraftstofffilter, Luftfilter, Staub- und Pollenfilter, Wechsel der Bremsflüssigkeit, Scheibenfrostschutz und die §57a-Überprüfung. Ein Paket, das rundum sorgenfreie Mobilität garantiert und von den Kunden der Porsche Bank immer stärker nachgefragt wird. Paketlösung für Unternehmer Das KMU-Paket ist eine tolle Komplettlösung, die perfekt auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten ist. Die vielen Vorteile des Pakets genießt der Betrieb schon ab dem ersten Firmenfahrzeug. Die Finanzierung über Operating oder Restwert Leasing ist die Basis des KMU-Pakets. Dazu kommen vollKASKO, Kfz-Haftpflicht-Versicherung, Insassenunfall-Versicherung, Kfz-Rechtsschutz-Versicherung, das Porsche Bank SERVICE, Tankkarte und Sonderkonditionen bei Europcar.

60 PS, im Ope rating Porsche Bank Leasing der im Paket

ab EUR 179,-

*

Paket-Preisvo rteil: EUR 1.98 0,48 Monate La ufzeit, 15.000 km/Jahr. Winterräder gratis! Eigenleistung 30 % vom List enpreis, vollK ASKO: 29 ,94 Euro mtl., Kfz-Haf tpflicht : 17,95 Euro mtl.

Ab drei Fahrzeugen umfasst das KMU-Paket auch das Fuhrpark-Informationssystem. Mit dem KMU-Paket hat man als Unternehmer den Kopf frei, um sich um die eigentlich wichtigen Dinge im Betrieb und im Leben zu kümmern. Weil man im Hintergrund einen starken und verlässlichen Partner weiß. *Angebot *A b t freibleibend f ibl ib d inkl. i kl MwSt., M St NoVA, N VA zzgl. l V Vertragsgebühr t büh und dB Bearbeitungsb it kosten. Gültig für alle ŠKODA Modelle, Versicherungsstufe 0, Selbstbehalt 350,Euro bei Reparatur in einem ŠKODA Betrieb, Anmeldebezirk S, ab 24 Jahre. Ausgenommen Sonderkalkulationen für Flottenkunden. Nicht mit anderen Porsche Bank Aktionen kombinierbar. Stand 05/2015.

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Autos, die bewegen

Spezialisten für die Langstrecke Wer viel und lange mit dem Auto unterwegs ist, der schätzt Komfort, Platzangebot, sparsamen Verbrauch und Sicherheit. Der neue ŠKODA Superb spielt auf der Langstrecke seine Stärken ebenso aus wie der SEAT Alhambra oder der VW Passat.

enn Familie Leitner im Sommer auf Campingurlaub fährt, dann hat alles Platz: die Eltern, drei Kinder, ein Hund, Badesachen, Zelte, Schlafsäcke, Wanderausrüstung, Proviant und sogar noch Spielsachen für unterwegs. Und dank der Drei-Zonen-Klimaanlage kommt die ganze Familie auch entspannt am Urlaubsort an. „Kaum zu glauben, was in dieses Auto alles reingeht“, wundert sich Karl Leitner jedes Mal wieder darüber, wie der Gepäckberg für den Familienurlaub in seinem neuen ŠKODA Superb mühelos verschwindet.

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Das neue Flaggschiff ist beim Raumangebot und beim Kofferraumvolumen gegenüber seinem Vorgänger kräftig gewachsen. Modernste Technik, schöne Proportionen und innovative Details überzeugen. Dabei ist der ŠKODA Superb sportlich im Fahrstil, dynamisch im Design und sparsam im Verbrauch: Er bietet Spitzenwerte in Sachen Komfort, Infotainment, Sicherheit, Umwelt, Verbrauch und Performance. Das schont die Umwelt und die Reisekasse.


Autos, die bewegen

SEAT Alhambra – das Raumwunder Seit 27. April 2015 ist das neue Raumwunder von SEAT auf dem Markt. Der Alhambra hat vor allem bei Menschen, die gerne mit großem Gepäck reisen, einen guten Namen. Sportgeräte, Picknickkorb, Kinder, Großeltern, Kolern, Freunde oder die neuen Kol lektionsmuster eines Unternehmens: hmens: Der SEAT Alhambra hat viel Platz, sein Kofferraum fasst st bis zu 2.340 Liter. Die Sitze der zweiten und dritten Sitzreihe lassen ssen sich im Fall des Falles mit Easy Fold einfach in den Boden n versenken. Für Sicherheit sorgen unter anderem sieben eben Airbags, ein optisches Parksystem und eine ne Rückfahrkamera. Passende Unterhaltung g während der Fahrt gewährleistet das neue ue Infotainment-System des Alhambra. a. Eine moderne Designsprache sowie ie die neuen Motoren mit EU6 Norm m und die damit verbundene hohe Dynamik namik machen das Fahren mit dem SEAT Alhambra zum Vergnügen.

Ein Klassiker – der VW Passat Dass man auch Klassiker weiter verbessern kann, zeigt die neue Generation des VW Passat: weniger Gewicht, neue Motoren, modernste Assistenz-, Infotainment- und Komfortsysteme. Zu den Highlights bei den Innovationen gehören der Emergency Assist – ein Fahrzeugstopp im Notfall – der Trailer Assist, der das Rangieren mit Anhänger unterstützt, und der Stauassistent. Der Passat ist mit drei TSI- und vier TDI-Motoren erhältlich. Alle sind mit dem Start-Stopp-System ausgestattet und haben ein System zur Rückgewinnung der Bremsenergie.

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Menschen, die bewegen

Eine lange Reise näher zum Ich Am Rande der Erschöpfung ist Petra Albenberger aufgebrochen. Zu Fuß. Ihr Weg führte sie von Salzburg über die Alpen nach Triest. Es war eine 1.100 Kilometer lange Reise zu ihr selbst.

en 31. Juli 2013 wird Petra Albenberger lange nicht vergessen: An diesem Sommertag ist sie von Salzburg aus zu einer Wanderung über die Alpen aufgebrochen. Ihr Ziel: Triest in Italien. Den Alpe-Adria-Trail, der in 43 Etappen von Österreich über Slowenien nach Italien führt, hatte sich die Salzburgerin ausgesucht, um wieder zu sich selbst zu finden. Die damals 45-jährige gelernte Pflegehelferin hatte sich beruflich und privat ausgepowert. Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, ein beginnender Tinnitus: Die sportliche Mutter von drei erwachsenen Kindern, die damals in einem Altersheim arbeitete, stand

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am Rande des Burnouts. Ein schöner Sommertag im August 2012 brachte die Wende: Ihr langjähriger Lebensgefährte hatte ihr einen Heiratsantrag gemacht. Am selben Tag las sie in einer Zeitschrift vom Alpe-Adria-Trail. Die verlockende Weitwanderung wurde zum Ziel der Hochzeitsreise. Als der Urlaub ihres Mannes nach zwei Wochen endete, ging sie den Rest des Weges wie geplant alleine weiter. Vier Wochen bei Wind und Wetter unterwegs, einsame Zeltplätze, viele Begegnungen und unglaubliche Erfahrungen. Wie war es für Sie, alleine unterwegs zu sein? Am Anfang hatte ich ein bisschen Bauchweh. Aber ich habe rasch meinen eigenen Rhythmus gefunden. Zu zweit war es wie eine Urlaubsreise, auf den Weg zu mir selbst machte ich mich, als ich allein unterwegs war. Wie lange waren Sie unterwegs? Insgesamt habe ich sechseinhalb Wochen gebraucht. Es waren 1.100 Kilometer und 36.000 Höhenmeter. Wie haben Sie sich auf die Wanderung vorbereitet?

Petra Albenberger und ihr Mann machten eine etwas andere Hochzeitsreise: Sie gingen gemeinsam den Alpe-Adria-Trail.

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In Bewegung | Das Magazin der Porsche Bank – 1/2015

Ich habe im Vorfeld viele Wanderungen auf die Salzburger Hausberge mit einem schweren Rucksack gemacht. Schließlich musste ich mich erst daran gewöhnen, ständig einen 20-Kilogramm-Rucksack zu tragen.


© Petra Albenberge g r ((4))

Menschen, die bewegen

Wo hatten Sie Ihre schönste Übernachtung? Am ersten Abend habe ich mein Zelt am Ufer des Nassbodensees aufgeschlagen. Ich hatte eine traumhafte Aussicht, ich war ganz allein. Ein unheimlich schönes Gefühl der Freiheit. Haben Sie sich allein nie gefürchtet? Einmal sind mir in Slowenien zwei Männer ein längeres Stück nachgegangen, ich bin immer schneller geworden. Das war unangenehm. Angst hatte ich auch während eines unheimlich starken Gewitters. Die elektrische Spannung hat mir die Haare zu Berge stehen lassen. Es hat gekracht und geblitzt, das war wirklich beängstigend. Aber sonst hatte ich keine Angst.

und spürt intensiver. Und man bekommt wieder ein Gefühl für sich und seinen Körper. Ich bin jeden Tag sechs bis sieben Stunden gegangen, der Körper findet zu seinem eigenen Rhythmus. Der Kopf wird ganz frei. Was haben Sie für Ihren Alltag mitgenommen, damit es nicht wieder zum Burnout kommt? Ich nehme mir jeden Tag Zeit, um einige Minuten abzuschalten. Kein Handy, keine Musik, einfach nur Zeit für mich. Und am Abend überlege ich mir, was die drei schönsten Dinge an diesem Tag waren. Es macht einen glücklicher, die positiven Dinge zu sehen, als über Probleme nachzudenken. Wie war der Tag, an dem Sie in Triest angekommen sind?

Was war Ihr schönstes Erlebnis? Das, was bleibt, sind die menschlichen Begegnungen. In einem italienischen Bergdorf traf ich eine alte Frau, die auf der Bank vor ihrem Haus saß. Sie hat mich zu Kaffee und Keksen eingeladen und konnte es gar nicht glauben, dass ich alleine bis nach Triest gehe. Sie hat mich zum Abschied herzlich umarmt und mir alles Gute gewünscht. Was haben Sie beim Weitwandern für sich selbst gelernt?

Es war einerseits die Freude, es geschafft zu haben und meinen Mann wieder zu sehen. Andererseits mischte sich auch viel Wehmut darunter, weil die Zeit so schnell vergangen war. Ihr Tipp an Menschen, die von einer Auszeit träumen? Macht es. Es hat keinen Sinn, nur davon zu träumen. Danke für das Gespräch!

Ich bin anderen Menschen gegenüber viel offener geworden. Ich habe alles viel stärker wahrgenommen. Man riecht, schmeckt Zur Person: Petra Albenberger ist 1968 in Salzburg geboren. Die Pflegehelferin hat zusammen mit ihrem Mann drei erwachsene Kinder. Albenberger war im Sommer 2013 allein auf dem Alpe-Adria-Trail zwischen Salzburg und Triest unterwegs. Im Pustet-Verlag ist kürzlich ihr Buch „Mein Alpe-Adria-Trail. Time-out statt Burnout“ erschienen.

Das Buch

„Mein Alp eAdria-Tra il. Tim meout statt Burn-out “ könn en Sie auf Seite 20 gewinn en.

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Bewegendes

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Mit Leasingthemen zur Matura Wenn es um interessante Themen für Projektarbeiten von Maturanten von Schulen mit wirtschaftlichem Schwerpunkt geht, dann ist die Porsche Bank ein beliebter und engagierter Partner für junge Menschen. Die Porsche Bank begleitet und unterstützt interessierte Projektteams bei der Auswahl von Themen, bei der Erstellung von Konzepten und bei der Realisierung ihrer Arbeiten. Präsentationen können auf Wunsch in den Räumlichkeiten der Porsche Holding gemacht werden. Im Schuljahr 2014/15 haben beispielsweise Maturaklassen der Handelsakademie Salzburg und der Handelsakademie Neumarkt die Möglichkeit genutzt. Es entstanden zwei spannende Projektarbeiten zum Thema Leasing. Herzliche Gratulation zu den tollen Ergebnissen!

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Schauen Sie rein und genießen Sie Ihren Informationsvorsprung!


Bewegendes

Gelebte Partnerschaft Viele Klein- und Mittelbetriebe schätzen die kompetente Beratung der Porsche Bank. Denn mit dem KMU-Paket bietet sie eine Komplettlösung, die speziell auf diese Zielgruppe zugeschnitten ist. So hat beispielsweise die Ötscher Berufsbekleidung Götzl GmbH in Amstetten ihre Fahrzeugflotte auf VW Sharan umgestellt – dank einer attraktiven Finanzierung über die Porsche Bank. Aber nicht nur Ötscher setzt auf VW, auch VW vertraut auf Ötscher. Der Spezialist für Berufsbekleidung stattet seit 25 Jahren VW Betriebe mit individueller Bekleidung für die Mitarbeiter in den Werkstätten aus.

Ing. Jürgen Wurz, Porsche Steyr, und Ing. Mag. Thiemo Götzl, Ötscher Berufsbekleidung, freuen sich über die intensive Zusammenarbeit (v. li.).

Die „e-ntwicklung“ bei Europcar Österreich Europcar Österreich setzte als erster Autovermieter in Österreich schon 2011 auf Fahrzeuge mit Elektroantrieb. Heuer wurde der VW e-up! in die Flotte aufgenommen, weil die Nachfrage nach E-Mobilität auch bei Leihfahrzeugen laufend steigt. Mit seinem langjährigen Know-how in der umweltfreundlichen Autovermietung ist Europcar ein gefragter Partner bei der Entwicklung integrierter städtischer Mobilitätskonzepte und Stadtplanungsansätze. Aktuell stellt der Autovermieter seine Erfahrung für ein Forschungsprojekt bereit, das im Rahmen des europäischen Projektes transform+ nachhaltige Energiesysteme und intelligente Mobilitätsdienstleistungen erarbeitet. Besonders wertvoll ist in diesem Zusammenhang das Wissen um die Bedürfnisse von Firmen- und Privatkunden, die Leihautos nutzen. Damit kann das Projektteam marktnahe Daten in die Lösungsansätze einbeziehen. Mehr dazu unter: www.europcar.at/neuemobilitaet Holen Sie sich Ihren e-up! Mietwagen um € 69,- pro Tag! Mit der Elektrofahrzeugflotte von Europcar sind Sie mit einem der VW e-up! in Wien und Umgebung schon heute sauber unterwegs, und das um € 69,- pro Tag. Einfache Reservierung in der Europcar Station Wien Ketzergasse unter +43 1 866 16 13 oder via E-Mail an wien23@europcar.at. Ein weiterer Vorteil: Das Aufladen an den Wien Energie Elektrotankstellen oder den Ladestationen von Smartrix ist für Kunden von Europcar Österreich kostenfrei.

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Spielen Sie! Gewinnen Sie! Beantworten Sie die Frage einfa einfach unter Welche Leistung bietet das Privatkundenpakett www.porschebank.at/gewinnspiel oder der Porsche Bank neben Finanzierung, Kfz-Haft- schicken Sie die Antwort an: pflicht-Versicherung und SERVICE noch?*

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Porsche Bank, Abteilung Marketing, Kennwort: Gewinnspiel, Vogelweiderstraße 75, 5020 Salzburg

Als Hauptpreis verlosen wir ein Essen mit Weitblick für zwei Personen. Auf die weiteren 10 Gewinner wartet jeweils ein Buch „Mein Alpe-Adria-Trail. Time-out statt Burn-out“ von Petra Albenberger. Wir wünschen Ihnen viel Glück! Auflösung Gewinnspiel „In Bewegung“ 2/2014. Die richtige Antwort auf die Frage, was das Besondere am „langweiligsten Angebot“ der Porsche Bank ist, lautete: variable Zinsen werden fix. Kathrin Lechner und Walter Zechner haben den Hauptpreis, jeweils 2 Karten für ein spannendes „Dinner & Crime – das mörderische Abendessen“, gewonnen. Wir gratulieren allen Gewinnern sehr herzlich. *Die Antwort finden Sie in diesem Heft. Sie können bis 31.07.2015 an unserem Gewinnspiel teilnehmen. Der Rechtsweg und die Barablöse sind ausgeschlossen. Die Gewinner werden von der Porsche Bank AG verständigt. Die Teilnehmer erklären sich im Fall eines Gewinnes mit der Veröffentlichung ihres Namens und Bildes einverstanden. Der Hauptpreis wird einmal für je 1 x 2 Personen und die Bücher zehnmal österreichweit ausgespielt. Mitarbeiter des Porsche Konzerns und deren Angehörige sind von der Verlosung ausgeschlossen.

www.porschebank.at

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Das Porsche Bank Kundenmagazin

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