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B42385 | Ausgabe 1/2011

Musikmagazin des Verbandes für christliche Popularmusik in Bayern e.V.

Überleben in der christlichen Musikszene

Gott wird Tipps für effektive immer Probenarbeit seine Musiker berufen Michael Albert Frey Ende

Raus aus der ‚Szene‘ Vorbereitung auf – Studioaufnahmen rein in die Welt Daniel Harter Lokomotor


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→ Editorial

→ Inhalt

„Engel singen nicht für Geld …“

Jonny Pechstein

Als ich vor einiger Zeit einmal nach einem Konzert mit dem Veranstalter, dem örtlichen Pfarrer, über die Gage sprach, sagte plötzlich jemand neben uns: „Engel singen nicht für Geld!“ Ich bemühte mich, möglichst ruhig zu bleiben und entgegnete: „Logisch! Die müssen auch keine Miete zahlen!“ Hinter mir rief noch ein Spaßvogel: „… und keine Alimente!“ In dieser Ausgabe wollen wir bewusst ein heißes Eisen anpacken und fragen, ob man überhaupt als Pop- und Rockmusiker im christlichen Bereich (über-)leben kann, was die Voraussetzungen sind und vieles andere mehr. Die Positionen dazu sind so zahlreich wie unterschiedlich, die Fakten sind jedoch ziehmlich eindeutig. Ach ja: „Farbe kommt in dein Leben …“ wurde vor noch nicht allzu langer Zeit mal gesungen. Farbe kommt jetzt auch in unsere m&m. Wir hoffen, das gefällt euch … Ich werde übrigens in Emails in letzter Zeit öfter mit „Frau Hartmann“ angesprochen. Ausschließlich in Emails, die an die Adresse redaktion@popularmusikverband.de gehen. Ich fühle mich trotzdem angesprochen. Entschuldigt bitte die erneut verspätete Ausgabe der m&m. Wir bemühen uns weiterhin darum, pünktlicher zu werden. Die nächste Ausgabe kommt definitiv zum 1. Juni! So wahr ich Ines Hartmann heiße. Jetzt wünsche ich euch jedenfalls viel Spaß beim Lesen der neuen m&m und hoffe, dass wir uns bei der einen oder anderen Gelegenheit mal sehen. Vielleicht beim PopKonvent 2011 oder beim Bandseminar in Altenstein? Würde mich freuen!

Die gute Nachricht – zuerst __________ 4 Verband intern ____________________ 5 Spezial: Überleben in der christlichen Musikszene_______________________ 6 Technik___________________________ 13 Promikon 2011_____________________ 14 Pop-Oratorium_____________________ 15 Regionale AnsprechPartner__________ 16 Pimp your Band____________________ 17 Königsbrunn_______________________ 18 D-Musiker_________________________ 20 Altenstein-Seminar_________________ 22 Porträt____________________________ 23 Workshop_________________________ 24 News_____________________________ 26 Rezensionen_______________________ 28 Konzerttermine____________________ 30

→ Impressum musik & message Ausgabe 1/2011 Herausgeber: Verband für christliche Popularmusik in Bayern e.V. Redaktionsleitung: Redaktionsleitung: Jonny Pechstein redaktion@popularmusikverband.de www.popularmusikverband.de www.facebook.com/ popularmusikverband Redaktionsteam: Thorsten Badewitz, Norbert Ehrensperger, Michael Ende, Jonny Pechstein

Ihr/euer

Idee und Konzept: www.crossover-productions.de Satz und Layout: www.kobold-layout.de Titelfoto: Promikon 2011

Jonny Pechstein

Verlag und Anzeigenverwaltung: Strube-Verlag GmbH Pettenkoferstraße 24, 80336 München Telefon 089/54 42 66 11 Telefax 089/54 42 66 30 info@strube.de www.strube.de

Übrigens: Der Veranstalter zahlte damals gerne die Gage, die vorher vereinbart war und führte mit dem Gast, der die eingangs erwähnte Bemerkung machte, anschließend ein sehr ausführliches und ernstes Gespräch. Mit dem Spaßvogel übrigens auch.

Es

gilt

die

Anzeigenpreisliste

vom

1. März 2011. Die Zeitschrift musik & message erscheint vierteljährlich zum Abobezugspreis

Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 2 / 2011 Redaktionsschluss: 15. 04. 2011

Die Redaktion übernimmt für unverlangt eingesandte Manuskripte und Bilder keine

von 14 Euro zzgl. Versandkosten pro Jahr. Ein-

Gewähr. Zur Veröffentlichung eingereichte Manuskripte dürfen vorher oder gleich­

zelhefte sind zum Preis von 5 Euro zzgl. Ver-

zeitig nicht anderweitig angeboten werden. Nachdruck – auch auszugsweise – sowie

sandkosten erhältlich. Für Mitglieder des Ver-

die Herstellung von fotografischen Vervielfältigungen sind nur mit ausdrücklicher

bandes für christliche Popularmusik in Bayern

Genehmigung der Redaktion und unter genauer Quellenangabe gestattet.

e.V. ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag

Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, die

enthalten.Eine Kündigung des Abonnements

nicht mit der der Redaktion identisch ist.

ist nur zum Jahresende mit einer Frist von

© Verband für christliche Popularmusik in Bayern e.V./Strube Verlag

6 Wochen möglich.

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→ Die gute Nachricht – zuerst

Einsam bist du klein …

Heiko Hermann ist geboren in Oberfranken und machte dort seine ersten Banderfahrungen. Während Theologiestudium, Vikariat und erster Pfarrerszeit lebte er in Nürnberg, wo er seine musikalische Ader mit selbst geschriebenen Liedern als Gitarrist und Sänger einer IndiePunk-Pop-Band auslebte. Seit 2003 ist er in Niederbayern, mittlerweile in Zwiesel. Im Dekanat Cham forciert er mit einigen Kollegen die Bandarbeit.

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Einsam bist du klein. Vielleicht sind es aber nicht nur die simple Akkordfolge und der Rhythmus, die dieses Lied für viele zu etwas besonderem machen. Es steckt ja eine ganz banale Wahrheit in dieser Zeile. Eine Erfahrung, die alle Menschen auf ihrem Weg durchs Leben machen – und nicht nur in der Pubertät. Wenn man einmal mit seiner Meinung ganz alleine dasteht, sich nicht von den anderen verstanden fühlt, dann ist man klein und ohnmächtig. Ein unangenehmes Gefühl, denn uns Menschen wohnt ja die Sehnsucht nach Gesellschaft, Familie und Freundschaft inne. Die neuen sozialen Netzwerke führen uns das deutlich vor Augen: möglichst viele Follower bei twitter und hunderte von Facebookfreunden zu haben ist mittlerweile schon zum Wettbewerb geworden und soll die eigene Beliebtheit bei möglichst vielen aufzeigen. Doch paradoxerweise verbringt man immer mehr Zeit alleine vor der Tastatur, je mehr Kontakte man virtuell pflegt. Einsam bist du klein, aber gemeinsam werden wir Anwalt des Lebendigen sein. Unser christlicher Glaube lebt aus der Gemeinschaft. Und so oft ich auch jemand sagen höre: „Mein Glauben ist meine Privatsache. Zum Beten muss ich nicht in die Kirche, das kann ich auch zu Hause tun.“ – so sehr ist das nicht mal die halbe Wahrheit. Natürlich kann ich auch einzeln an Gott glauben, aber wohin wird mich das führen? „Ich glaube an … die Gemeinschaft der Heiligen.“ Unzählige Male haben wir das schon im Glaubensbekenntnis mitgesprochen. Aber wie oft wird einem dabei bewusst, dass wir selbst diese Gemeinschaft sind? Dass jede und jeder Einzelne ein Teil dieser weltumspannenden Gemeinschaft ist? Und dass diese Gemeinschaft eben nur existieren kann, wenn wir selbst uns hineingeben und bereit sind, daran mit zu bauen?

Einsam bist du klein, aber gemeinsam werden wir Anwalt des Lebendigen sein. Ein Musiker erlebt das ja immer wieder: Immer nur allein für sich an seinem Instrument zu sitzen, zu üben und zu komponieren ist zwar nötig und kann auch Spaß machen, wäre jedoch auf Dauer eher unbefriedigend. Kommt man aber zusammen, ist das Erlebnis gleich ein anderes. Ob eine ungezwungene Jam-Session oder ein streng einstudiertes klassisches Konzert, ob Rockband oder Kammerchor – im musikalischen Miteinander habe ich selbst viel mehr davon. Ich kann von den anderen lernen oder erfahre, wie ich mein Können am besten in den Gesamtklang eingliedere. Ich trage zu einem größeren Werk bei, das ich alleine so nie stemmen könnte. Der absolute Höhepunkt ist es dann natürlich, wenn man vor Publikum spielen kann. Wenn der Funke überschlägt von den Musikern auf die Zuhörer und sie mit agieren, dann ist das für alle eine großartige, oft überwältigende Sache. Wenn aus den Leuten auf und vor der Bühne eine Gemeinschaft wird, dann erzeugt das Gänsehaut und wird zum unvergesslichen Erlebnis. Einsam bist du klein, aber gemeinsam werden wir Anwalt des Lebendigen sein. Die Gemeinschaft der Christenheit ist eine wunderbare Sache. Ich kann meinen Teil dazu beitragen, dass ihrer Melodie neue Töne hinzugefügt werden, ihr einen neuen Rhythmus schenken, neue Strophen schreiben. Ich bin eben nicht zu klein um nicht dabei sein zu dürfen und keiner sagt „Ey Kleiner, du darfst noch nicht mitspielen!“ Ich bin genau richtig und das was ich beitragen kann ist viel zu gut und einzigartig um die andern nicht daran teilhaben zu lassen. In so einer Gemeinschaft leben bleibt dann auch nicht unbeobachtet und wirkungslos. So wie die allerersten Christen durch ihr Verhalten und ihren Umgang miteinander (positiv!) auffielen, so können auch wir unseren Glauben durch unsere Gemeinschaft aller Welt bezeugen. Ein Anwalt des Lebendigen sein, alle zusammen. Und das könnten wir nicht nur (vielleicht, unter Umständen), nein: Einsam bist du klein, aber gemeinsam werden wir Anwalt des Lebendigen sein! Heiko Hermann

Foto istockphoto.de

Dieses kurze Lied entpuppte sich auf vielen Konfifreizeiten als der Renner. Der schnell gemerkte Text und die eingängige Melodie lassen auch Gesangsmuffel fast wie von selbst mitsingen. Mal langsam gezupft, mal die vier Akkorde punkig runtergeschrammelt (oder auch mit Gewalt in einen 3/4 Takt gepresst) ertappen sich die Jugendlichen dann beim Abspülen oder Aufräumen selbst beim Singen oder Pfeifen des Liedes.


→ Verband intern

Der Verbandsrat in der Oberpfalz …

Mathias Hartmann

Sie ist inzwischen so etwas wie eine gute Tradition: die alljährliche Klausur des Verbandrates des Verbandes für christliche Popularmusik. Und so trafen wir uns auch in diesem Jahr wieder am letzten Januarwochende zum gemeinsamen „Brainstormen“, Ideen generieren, diskutieren und planen. Nach Kastell Windsor hatte Norbert Ehrensperger uns dieses Jahr gelotst. Nein, nicht nach England und auch nicht wirklich in königliche Gemäuer. Kastell Windsor ist ein Tagungshaus der Diakonie Regensburg, idyllisch unweit von Roding gelegen, wo Norbert Gemeindepfarrer ist. Am Freitagabend – nachdem alle gut im tief verschneiten „Naturpark Vorderer Bayerischer Wald“ angekommen waren – begannen wir mit einem kreativen Brainstorming. Wir versuchten das „BigPicture“ – quasi den Kontext, in dem sich der Verband befindet – zu beschreiben und miteinander herauszuarbeiten, welche Trends wir in Bezug auf christliche Popularmusik in Gesellschaft, Kirche und Diakonie sehen (Ergebnis siehe Bild). Am nächsten Vormittag – inzwischen waren die letzten der 12 Verbandsratsmitglieder, die an diesem Wochenende mit von der Partie waren, eingetroffen – wurde es dann wieder konkreter. Mittels einer SPOT-Analyse versuchten wir die derzeitige Situation des Popularmusikverbandes darzustellen – mit den Satisfactions/Strenghts (Stärken), Problems (Schwierigkeiten), Opportunities (Chancen) und Threats (Gefahren). Nach der eingehenden Analyse machten wir uns daran, unsere Balanced Score Card (Ziel- und Maßnahmenübersicht) zu aktualisieren und zu ergänzen. Dazu überprüften und aktualisierten wir zuerst unsere vier strategischen Themen, um dann für alle vier Dimensionen der Balanced Score Card (Kunden, Prozesse, Finanzen und Mitarbeiter/Lernen und Entwicklung) Ziele und Maßnahmen zu formulieren und zu finden. Das klingt viel trockener als es war, dienten die ganzen Managementmethoden doch eher dazu, unsere Ideen, Pläne und Vorhaben zu strukturieren. Und so diskutierten und planten wir den ganzen Samstag lang bis zum Abend. Unser Planen wurde lediglich unterbrochen durch eine Mittagspause, in der viele in den herrlich sonnigen Wintertag hinausmarschierten, um die heiß geredeten Köpfe wieder abzukühlen. Eine ganze Reihe von Planungen und Projekten haben wir als Ergebnis von dem Wochenende mitgenommen: zu den RAPs (den Regionalen Ansprechpartnern), zu Arbeitshilfen und Gottesdienstmodellen, die wir veröffentlichen wollen, über die Entwicklung einer interaktiven PopularmusikverbandsApp bis hin zum Popkonvent 2011 im Mai in Nürnberg. Während unserer Planungen entstand quasi als Nebenprodukt gleich noch die brandneue facebook-Seite des Popularmusikverbandes (unbedingt aufsuchen und „Freund“ werden!) und Absprachen zu einer Gospelnight 2011 in Nürnberg. Und am Sonntagvormittag besuchten wir dann alle noch den Gottesdienst in Roding, bei dem Norbert ganz passend zum Predigttext ein Lied von der „Letzten Instanz“ vorspielte. Insgesamt ein rundes und effektives Wochenende. Man darf gespannt sein, was aus den Planungen alles entsteht … Herzliche Grüße

Wichtige Adressen: Verband für christliche Popularmusik in Bayern e.V. Präsident: Mathias Hartmann, Pfr. info@popularmusikverband.de Servicezentrum: Michael Ende, Religionspädagoge Diplom Musiklehrer Jazz und Musiker michael.ende@popularmusikverband.de Sieglinde Mörtel, Servicemitarbeiterin sieglinde.moertel@popularmusikverband.de Weiltinger Straße 17 | 90449 Nürnberg Tel. (09 11) 2 52 39 61, Fax (09 11) 2 52 39 62 www.popularmusikverband.de Thomas Nowack, Musikpädagoge Senftlstraße 4 | 81541 München Tel. (0 89) 41 07 41 06, Fax (089) 41 07 41 08 thomas.nowack@popularmusikverband.de musik & message: Jonny Pechstein redaktion@popularmusikverband.de

Ihr / Euer Bankverbindung: EKK Kassel Konto 3 509 605, BLZ 520 604 10 Mathias Hartmann, Pfr. Präsident

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→→ÖKT Thema

m&m  Woran arbeitet ihr gerade? AF  Im Moment ist es etwas ruhiger. Andrea und ich halten immer einen künstlerisch-geistlichen „Winterschlaf“, zumindest was Konzerte und Studioprojekte betrifft. Ich schreibe locker an einem Männerbuch.

Gott wird immer seine Musiker berufen Albert Frey ist einer der bekanntesten, wenn nicht sogar DER bekannteste Musiker der christlichen Musikszene in Deutschland. Viele seiner Lieder sind fester Bestandteil des modernen Gemeinde-Liedguts geworden. Wir haben ihn zu seinen Erfahrungen mit der christlichen Musikszene befragt.

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m&m  Hast du außer deinen eigenen Produktionen noch andere Projekte? AF  Es gibt auch dieses Jahr wieder eine „Feiert Jesus“-CD, die ich produziere. Ansonsten selten mal Aufnahmen mit Freunden, aber die meiste Energie fließt in unsere Musik. m&m  Sind diese Aufnahmen aus der christlichen Musikszene oder aus der „säkularen“? AF  In den letzten Jahren habe ich nur an christlichen Projekten gearbeitet, aber nicht aus Prinzip – so hat mich einfach mein Weg geführt. Ich genieße auch gute „säkulare“ Musik! m&m  Hast du dich irgendwann bewusst dazu entschlossen, professionell in der christlichen Musikszene zu arbeiten oder hat es sich so entwickelt? AF  Es hat sich entwickelt. Ich habe neben dem ToningenieurStudium schon viel gespielt und aufgenommen, anfangs unbezahlt. Dann war ich eine kurze Zeit bei der Gemeinschaft Immanuel Ravensburg für Musikarbeit angestellt und habe mich schließlich selbstständig gemacht. m&m  Was würdest du einem jungen Musiker sagen, der bewusst nur in der christlichen Musikszene arbeiten möchte? AF  Das kann gut und sinnvoll sein, wenn er sich speziell für diese Art Musik berufen fühlt, oder das Umfeld der säkularen Szene ihm nicht gut tun würde. Aber „arbeiten“ wird in den seltensten Fällen heißen, dass man komplett davon leben kann.


→ Thema → ÖKT

m&m  Hältst du es überhaupt für möglich, dass jemand nur in der christlichen Musikszene sein Auskommen verdienen kann? AF  Ich würde zu einem zweiten Standbein raten, damit nicht von Anfang an der finanzielle Druck auf der Musik lastet. Es ist ohnehin fraglich, ob in Zukunft noch viele von Musik überhaupt leben können. Von den klassischen CD-Verkäufen wohl kaum. Aber wir werden immer neue Musik brauchen und Gott wird immer seine Musiker berufen. m&m  Was würdest du einem jungen Musiker sagen, der bewusst nur in der nicht-christlichen Musikszene tätig sein möchte? AF  Das mag eine großartige Berufung sein, aber es lauern auch Fallen. Erfolg und Geld sind nie gute Hauptmotivationen, auch für säkulare Musik, wie man an Castingshows sehen kann. Ein echter Künstler will einfach seine Geschichte erzählen, seine Emotionen teilen, das was in ihm steckt herauslassen. Die zweite Falle ist, den Einfluss der säkularen Musikwelt zu unterschätzen. Viele wollen die „Szene“ verändern, werden aber am Ende vor allem selbst verändert – nicht zum besseren. Es braucht sehr gute Wurzeln und geistlichen Rückhalt. m&m  Eigentlich müsstest du ja für jede Aufführung eines deiner Lieder Geld bekommen. Viele Gemeinden oder Gruppen melden aber diese Aufführungen nicht den entsprechenden VerwertungsGesellschaften. Ärgert dich das? AF  Ich wünsche mir schon mehr Lizenzgerechtigkeit. Im Moment fließt noch viel pauschal an die Autoren alter Gesangbücher oder über die GEMA an die internationalen Hit-Schreiber. Aber es setzt immer mehr ein Umdenken ein.

m&m  Ist die Zukunft der christlichen PopMusiker die Festanstellung in einer Gemeinde? AF  Für einige ja. Aber das heißt auch, der Gemeinde und den Amateurmusikern dort zu dienen. Andere haben eine prophetische oder überregionale Aufgabe, das geht besser selbständig. m&m  Du hast ja vorher schon deine frühere Anstellung erwähnt. Wie war das? AF  Meine Haupttätigkeit bei Immanuel Ravensburg war hautsächlich die Studioarbeit für die Lobpreiswerkstatt, die damals die ersten deutschen Lobpreis-CDs herausbrachte. Das war sinnvoll, aber für die Gottesdienste allein wäre eine Anstellung übertrieben gewesen. m&m  Was sind deine Themen für die Zukunft? AF  Ich mache mir weiter Gedanken über Lobpreis und Liturgie, die Verbindung von Altem und Neuem. Ich glaube, darin liegt ein Schlüssel für den Lobpreis der Zukunft. Im Herbst veranstalten wir, Andrea und ich wieder einen Kongress auf dem Schönblick mit dem Thema unserer Hohenloher Worship Night, bei dem es um die Verbindung von Seelsorge und Musik geht. Das ist mir auch für mich selbst wichtig. Ich will mich immer wieder selbst hinterfragen, Lieder aus eigener Betroffenheit schreiben, und meine Schwächen nicht mit Erfolg überdecken. m&m  Vielen Dank! Das Interview führte Jonny Pechstein.

m&m  Ist es falsch, wenn man die christliche Musikszene als „zu kleinen Markt“ versteht? AF  Das ist mir zu wirtschaftlich gedacht. Darüber müssen sich vielleicht die Verlage Gedanken machen. Klar wäre es schön, wenn zum Beispiel die Kirchgänger der Großkirchen christliche Popmusik entdecken würden. Aber wir Künstler sind in erster Linie Botschafter und müssen uns fragen: Was habe ich zu wem zu sagen? Das kann nicht der Markt bestimmen. m&m  Wie siehst du die Entwicklung der christlichen Musikszene? Was müsste sich ändern, damit noch mehr gute Musiker dort ihr Auskommen finden? AF  Ich kenne inzwischen viele Kollegen, Mitarbeiter bei christlichen Verlagen und Agenturen. Sie bemühen sich wirklich, eine gute Arbeit zu machen, und vor Gott das Richtige zu tun. Ich kenne niemand, der sich ungerecht bereichert oder Musiker absichtlich unfair behandelt. Es ist einfach eng. Ich wünsche mir mehr Offenheit für Neues bei den CD-Käufern und Konzertbesuchern. Vielleicht braucht es auch neue Sponsoring-Modelle, neue Plattformen, zumindest für den Nachwuchs. Im Moment kaufen die Leute lieber einen Sampler mit 20 bekannten Liedern. m&m  Glaubst du, dass es den Gemeinden nützen würde, wenn sie für professionelle Musik noch mehr Geld in die Hand nehmen würden? AF  Ja, zum Beispiel in dem sie mehr Konzerte veranstalten, auch solche, die sich nicht selbst tragen. In größeren Gemeinden wäre ein angestellter „Worship-Pastor“ ein Gewinn. Aber alles muss im Verhältnis zum Gesamtauftrag stehen. Nicht jede Gemeinde braucht ein eigenes Tonstudio oder ein Mischpult, das keiner bedienen kann.

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→→ÖKT Thema

Raus aus der ‚Szene‘ – rein in die Welt Ein Briefwechsel zwischen Michael Ende und Manuel Hoffmann von der Band Lokomotor.

Als wir 2007 den musik&message Newcomer Award ausschrieben gab es eine Band die deutlich über dem Level der anderen Einsendungen lag. Groundstaff aus Hof beeindruckte die Jury derart dass sie beim Award zweiter wurden. Warum nicht Platz 1 für die beste Band? Nun, versehentlich hatten wir Platz 1 mit einem Bandcoaching und Platz 2 mit einem Studioaufenthalt dotiert. Anders herum wäre es sinnvoller gewesen. Und da uns klar war, dass Groundstaff schon viel zu gut für ein Coaching waren, wurde es eben „nur“ Platz 2. Mittlerweile haben sich Groundstaff umbenannt in LOKOMOTOR und sind auch säkular erfolgreich.

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Hallo Manuel, Wir planen für die kommende Ausgabe unserer Zeitschrift music&message, dem Thema „Überleben in der christlichen Szene“ nachzugehen. In diesem Kontext interessieren uns Bands die aus der christlichen Szene kommen, aber nicht nur dort unterwegs sind. Hättet ihr Lust auf eine Story über euren Weg als Band? Liebe Grüße, Micha

Hallo Micha, Schnell vorweg: Groundstaff gibt es so in der Art nicht mehr. Wir haben uns rebootet

und sind in gleicher Besetzung nun unter dem Namen LOKOMOTOR unterwegs. An sich wären wir interessiert an einem Interview. Ich weiß aber nicht ob das, was wir euch sagen werden zu dem passt, was ihr machen wollt. Wir haben mit LOKOMOTOR einen Neustart versucht und wollen die christliche Musikszene hinter uns zurücklassen. Wir haben da nie so richtig reingepasst und ich sehe in einer eigenen christlichen Szene eigentlich auch keinen Sinn. Nach wie vor sind alle von uns Christen. Das ist unser Fundament, hält uns zusammen und gibt uns Kraft. Komischerweise funktioniert das im säkularen Bereich besser. Wir haben im christlichen Bereich nie etwas wirklich erreicht. Klar ein paar kleine Sachen, wir haben zum Beispiel einen Preis von Euch bekommen. Aber außer dem Freakstock werden wir auf keines der größeren Festivals eingeladen und kein christliches Label hat Interesse an uns. Anfang diesen Jahres haben wir aus Spaß probiert an der Popakademie in Mannheim an dem Bandpoolwettbewerb teilzunehmen. Mittlerweile sind wir eine von 6 Bands, die ein eineinhalbjähriges Coaching bekommen. Bei den Besten, die es in der Musikindustrie gibt. Wir haben außerordentliche Feedbacks von Sony, Universal usw. bekommen, haben als Vorband der Söhne Mannheims gespielt. Im noch jungen Jahr sind noch einige schöne Sachen geplant. Wir wollen keine „Unterhaltungs-RumhüpfBand“ für christliche Jugendliche sein, sondern normalen Menschen mit all ihren echten Problemen begegnen, ihnen von unseren echten Fragen und Zweifeln erzählen, ihnen aber auch Hoffnung und Mut geben. Und ich denke, manchmal schiebt sich die ganze Christliche Szene einen eigenen Riegel vor die Tür. Sie alle wollen irgendwie Menschen erreichen, aber ziehen sich nur zurück in ihre eigene Glocke und niemand von außerhalb kommt da hin oder kennt auch nur irgendjemanden. Niemand, egal ob vom Radio, von Universal oder von der Popakademie hat jemals von Gerth Medien, dem größten deutschen christlichen Label gehört. Das sollte uns schon irgendwie zu Denken geben. Deshalb meinte ich oben, dass für mich diese ganze Szene eigentlich keinen wirklichen Sinn macht. Ich liebe die Menschen und mit vielen dieser Bands sind wir eng befreundet, aber unsere Berufung geht glaube ich von da raus. Das war Anfangs gar nicht so einfach. Groundstaff ist im Internet so christlich, dass uns säkulare Festivals wieder abgesagt


→ Pimp your Band → Thema 2010

haben. Das war übrigens auch ein Grund für den Namenswechsel. Wenn euch das interessiert und ihr mehr mit uns darüber reden wollt, dann können wir voll gerne ein Interview führen und ihr dürft alle Fragen stellen, die euch einfallen. Danke nochmal und liebe Grüße Manuel

Hallo Manuel, das sind doch tolle Neuigkeiten. Freut mich dass es bei euch so gut läuft! Ich kann eure Erfahrungen durchaus nachvollziehen. Die Szene ist sehr klein, gerade was Auftrittsmöglichkeiten für professionelle Künstler mit eigenen Songs angeht. Andererseits haben Newcomerbands die in kirchlichen Kreisen entstehen traumhafte Möglichkeiten, was erste Gigs und auch Förderung angeht. Eine Schritt in die „normale“ Musikwelt ist eigentlich ganz im Sinne des Missionsbefehls, Matthäus 28,16-20. Von daher habt ihr meinen Segen! :-) Welche Rolle spielt euer Glaube denn, wenn ihr auf Tour seid? Ist das ein Thema, wenn ihr euch mit anderen Bands oder mit euren Fans unterhaltet? Du schreibst ja, dass ihr Menschen mit echten Problemen Kraft geben wollt. Wie sieht das konkret aus? Freue mich darauf mehr von euch zu erfahren! Liebe Grüße, Micha

Hallo Micha, das mit den jungen Künstlern hat natürlich seine Vorteile. Die traumhaften Startbedingungen von denen du schreibst, haben wir ja auch genossen. Leider fühlen sich Bands aber gerade in dieser Szene pudelwohl, vergessen was am Anfang ihre Vision und ihr Wunsch war und vergessen dann oft zu üben. Säkular, wo die Szene einfach nur „friss oder stirb“ heißt, da musst du eben gut sein, um gehört zu werden und deshalb gibt es meiner Meinung nach wenige christliche Bands die auch säkular Erfolg haben. Es gibt immer Ausnahmen, es gibt natürlich immer gute Seiten. Es sind einfach so Gedanken, die ich mir mache, wenn ich mich so umschaue oder mal so einiges hinterfrage.

Unser Glaube spielt auf Tour die gleiche Rolle, die er überall in unserem Leben spielt. Wir sind Christen. Das heißt ich rede mit Gott über unsere Tourneen und Auftritte, bete zum Beispiel für eine gute Fahrt und ich kann zu seiner Ehre sagen, dass wir in 14 Jahren Bandgeschichte nicht ein einziges Mal einen Unfall oder ähnliches hatten. Wir hatten die fertigsten Busse, die wildesten Uhrzeiten, die schweißtreibensten Konzerte und danach 5 Stunden Heimfahrt und auf unserer US Tour 2004 sind alle von uns während der 11000km Tournee am Steuer eingeschlafen. Wir beten vor den Auftritten und ich wünsch mir natürlich, dass unser Konzert und unsere Lieder Leuten helfen können auf irgendeine Art. Es ist nicht so, dass wir zu Leuten hinkommen und ihnen sagen: „Kennst du Jesus Christus?“ Wir reden über alles mögliche und da kommt dieses Thema, egal ob Bands oder Fans oder Veranstalter oder Musikbusiness-Menschen fast immer irgendwo zur Sprache. Meistens sogar gar nicht von uns. Die Sache ist die: Wir sind einfach dankbar, dass es uns gehen darf wie es uns geht Wir sind in guten Elternhäusern aufgewachsen, hatten gute Schulbildung genossen, haben gute Freunde und all das. Aber das ist überhaupt nicht selbstverständlich heutzutage. Durch unsere Jugendarbeit in Hof sind wir so oft mit Leid oder Problemen und der ganzen Sch… von jungen Leuten konfrontiert, dass uns das extrem beschäftigt. Wir wollen einfach die Kraft, die Energie und die Liebe, die wir bekommen haben weitergeben. Unsere Texte drehen sich um solche Themen, auch um Fragen und Zweifel, die Menschen oder wir an Gott haben, zu denen auch wir keine Antwort finden. Wir versuchen da, ganz offen und absolut ehrlich zu sein, aber wir predigen nicht. Die Leute kommen nicht zu einem Konzert und wollen bepredigt werden. Stattdessen versuchen wir, uns mit den Menschen, denen wir begegnen zu beschäftigen, ihnen zuzuhören, Zeit mit ihnen zu verbringen. Ihnen durch unser Konzert eine schöne Zeit zu schenken und ihnen vielleicht, wenn sie wollen, einen Ratschlag oder was zum Nachdenken mit auf den Weg zu geben. Und wenn es sich ergibt, dann erzähl ich gerne von meinem Glauben, der mich durch die Höhen und Tiefen in meinem Leben trägt.

Wir wollen einfach die Kraft, die Energie und die Liebe, die wir bekommen haben weitergeben

Liebe Grüße Manuel

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Jeder Musiker hat seinen eigenen Weg Pfarrer Andy Lang kennen viele noch als Referenten bei uns im Verband. Mittlerweile lebt Andy komplett von der Musik. Du bist seit 6 Jahren freiberuflicher Musiker. Wie war dein Weg dort hin?

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Michael Ende, Referent beim Popularmusikverband, hat Jazz- und Popularmusik, sowie Religionspädagogik studiert. Als Profi-Bassist ist der Würzburger Musiker in unterschiedlichen Bands zwischen Heavy Metal, Pop und Jazz viel im deutschsprachigen Raum unterwegs.

Ich habe als 20-jähriger angefangen, eigene Songs zu schreiben. Diese waren im englisch-irischen Liedermacherstil. Damals habe ich auch in England gelebt. Als ich zurück kam, habe ich meine erste Band gegründet. Wir waren ziemlich gut dabei, da es Anfang der 90er ein Folk-Revival gab. So habe ich mit Musik mein Studium mitfinanziert. In der Wartezeit zwischen 1. Examen und Vikariats-Beginn hab ich mit Gerd Roßner ein Gospelprojekt gestartet. Wir haben die Kirche als Veranstaltungsort entdeckt. Vorher habe ich nur in der säkularen Szene gespielt, auf Festivals und in Clubs. Wir hatten in diesen 3 Monaten 25 Gospelkonzerte, vor allem in Kirchen. Das war eine ganz neue Welt. Nach dem Vikariat habe ich eine halbe Stelle beim Popularmusikverband bekommen. Der Rest war mein freiberuflicher Versuch, mir eine Existenz als Songwriter aufzubauen. Diese Verbindung war natürlich toll, weil es sich gegenseitig ganz gut befruchtet hat. Ich hatte viele Kontakte und konnte diese für den Popularmusikverband nutzen. Umgekehrt gab es Begegnungen die ich über die Popularmusikszene hatte. Nach 4 Jahren wagte ich den Sprung in die Freiberuflichkeit. Es war ein kalkulierbares Risiko, weil ich ja schon wusste, dass es ganz gut geht. Aber natürlich war es einfach spannend. Es hat sich dann doch sehr schnell abgezeichnet, dass es funktioniert. Nicht

nur seine Konzerte zu geben und seiner Leidenschaft zu frönen, sondern eben auch Brötchen auf den Tisch zu bringen. Erst nach den säkularen Erfahrungen habe ich die Kirche als Auftrittsort entdeckt. Es ist wichtig für mich, in beiden Bereichen musikalisch unterwegs zu sein. Sich also nicht nur in christlichen Ghettos aufzuhalten, sondern auch in normalen Clubs und Festivals Konzerte zu geben. Du hast mittlerweile über 1000 Konzerte gespielt. War es überwiegend kirchlich oder viel auch in der anderen Szene? Ich würde sagen 60 Prozent Kirche, 40 Prozent säkulare Szene. Ist Kirche für Dich eher aus inhaltlichen oder ästhetischen Gründen eine geeignete Location? Aus beiden Gründen! Vielleicht noch ein bisschen mehr wegen dem Inhaltlichen. Ich würde mich zwar nicht als christlichen Liedermacher bezeichnen, aber ich bin definitiv Christ und Liedermacher. Natürlich spielt das Christsein bei vielen Liedern mit und ich möchte auch was loswerden von dem, was mich bewegt. Da ist natürlich ein kirchlicher Rahmen ganz wunderbar, weil man schon auf einer gewissen Basis aufbauen kann. Wenn ich jetzt sage, ich spiele in Kirchen, dann heißt das ja nicht, dass alle Menschen die dahin kommen automatisch sich als Christen bezeichnen. Wir haben in Deutschland die tolle Situation, dass viele Konzerte

Foto panthermedia.de

→→B-Prüfung Thema


→ D-Musiker → Thema

in Kirchen stattfinden, dass Kirche als Kulturraum auch wichtig ist. Da gehen auch Leute hin, die wollen einfach nur zu diesem Konzert. Ich kann sagen, dass ich mit meiner Arbeit sicherlich Menschen erreichen kann, die ich mit meiner Pastorenarbeit nie so erreichen könnte. Das andere stimmt aber auch. Kirchen sind in aller Regel ästhetisch wunderbare Orte. Auch akustisch, zumindest wenn man die Art von Musik macht, die ich mache! In manchen Räumen muss man gar nicht viel tun, damit viel passiert. Da muss man sich einfach nur öffnen für den Geist der dort weht und präsent sein. Dann geht es wie von selbst. Wenn man auf Deine Webseite schaut findet man mittlerweile ein sehr breites Angebot. Nicht nur Musik, sondern auch Bücher, Hörbücher und sogar Pilgerreisen. Wie kam es zu dieser Erweiterung? Ist Dir Musik alleine zu wenig? Vor acht Jahren hat mich ein Freund, der Halb-Ire ist, eingeladen, einfach mal privat nach Irland zu pilgern. Eine wirkliche Pilgerreise und kein touristisches Erkunden der Insel. Wir haben uns umgesehen und dachten: Wow, das ist so schön hier, das müssen wir einfach anderen Menschen zeigen. Dann gab es im Folgejahr noch einmal eine Erkundungsreise und im 3. Jahr haben wir wirklich das erste Mal andere mit nach Irland genommen. Keine Pauschaltouristenreise, sondern eine kulturelle und geistliche Tiefenbohrung vor Ort. Wir haben es ausprobiert und erhielten eine grandiose Resonanz! Letztes Jahr war ich mit 90 Gästen in Irland unterwegs. Im Kontext dieser Reisen sind Texte zu Themen wie Achtsamkeit, Gastfreundschaft, Geistliches Leben im Alltag, Freundschaft und Segen entstanden. Ich habe die Texte so angelegt, dass es auch ein Buch werden könnte. Dem Herder Verlag gefiel das Konzept und es wurde ein Buch draus. Eigentlich sogar zwei Bücher, denn der Folgeband wird im Herbst 2011 erscheinen. Es ist eine ganz neue Erfahrung für mich, als Autor wahrgenommen zu werden. Ich habe den Eindruck, dass bei den Konzerten sich ganz viele Leute zu einer CD auch noch ein Buch mitnehmen. Als wäre das sozusagen die Lektüre zum Soundtrack, oder umgekehrt. Das freut mich, weil es meinem ganzheitlichen Ansatz sehr entspricht. Ich will nicht nur ein Konzert hören, sondern es erleben. Da spielen mehr Dinge als die Akustik eine Rolle. Die ganze Ästhetik, das Ambiente, wie offen die Menschen sind. Mindestens 40% des Erfolgs bei einem Konzert ist nicht die Musik sondern die Moderation und die Authentizität des Künstlers. Ich bin ja eher ein Songwriter der sich ganz okay, aber nicht außergewöhnlich virtuos auf Gitarre und Harfe begleitet. Ich merke auch, wenn ich wirklich im Fluss bin und ich in mir bin, dass es völlig sekundär ist, welche virtuosen Tonkaskaden rumspritzen. Es ist wichtig, dass es einfach fließt zwischen den Menschen.

www.andy-lang.de

Welche Vorteile siehst Du in der christlichen Szene gerade für Nachwuchskünstler? Da gibt es schon eine ganze Reihe an Vorteilen. Der größte Vorteil ist erstmal das Wohlwollen der Veranstalter und auch des Publikums. Ich habe selbst Kirche vor meiner Konzertzeit als einen sehr wunderbaren Raum erlebt, wo man sich einfach mal kreativ ausprobieren kann. Wo man mal die Klampfe nehmen kann und dann merkt man schon, was passiert. Das ist ja auch wichtig, um eine Persönlichkeit zu formen, Selbstvertrauen zu gewinnen oder vielleicht um eine Leidenschaft zu wecken, die so noch gar nicht bekannt ist. Jeder Musiker hat seinen eigenen Weg, der ihm irgendwann sagt: Das ist mein Hobby oder das ist mehr als mein Hobby. Da sind kirchliche Kontexte sicherlich grandios. Weil Menschen da sind, die erstmal wohl gesonnen sind. Das ist sicherlich im säkularen Bereich ganz anders. Da gibt’s Konkurrenz, da wird sehr auf Details geschaut und verglichen. Ich würde mir deshalb auch wünschen, dass es weiterhin so möglich ist. Es gibt jedoch eine gewisse Professionalisierung in der christlichen Szene. Das hat auch Gutes, aber so ein Konkurrenzgedanke sollte nicht reinkommen, weil es der Kreativität letztendlich nicht wirklich zuträglich ist. Was ganz wichtig ist wenn man professionell oder semiprofessionell unterwegs ist, ist Networking. Das heißt, dass man nicht nur gute Kontakte zu Veranstaltern, sondern auch zu Künstlern hat und sich gegenseitig inspiriert. Man kann nicht stehen bleiben, wo man gerade ist. Es ist wichtig, sich kreativ und künstlerisch weiter zu entwickeln. Unter diesem Aspekt habe ich mir letztes Jahr einen Traum erfüllt: Ganz am Anfang meiner Musikertätigkeit hat mich eine Platte begeistert und motiviert, die Hannes Wader mit einigen Freunden aufgenommen hatte und die in Folk-Kreisen ein Riesen-Hit wurde. Ich habe anlässlich meines 40sten Geburtstags fünf SongwriterKollegen aus der ganzen Welt eingeladen, zu mir zu kommen. Aus Südafrika, Irland, Schottland, Frankreich und aus England. Jeder hat zwei bis drei Songs mitgebracht und wir haben geschaut, was passiert, wenn wir die miteinander spielen und arrangieren. Wir haben das dann in einem Konzert präsentiert und aufgenommen. Das ist mein nächstes Projekt, das in Kürze veröffentlicht wird. Hier ist der Zirkelschluss zum Anfang, als ich zum Musiker geworden bin. Ich freue mich sehr, dass ich dieser Spur folgen konnte. Das Interview führte Michael Ende.

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→ Thema

Überleben mit Unterricht Chris Halmen wurde Musiker und gibt hauptsächlich Gitarren-Unterricht

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„Mucker wollen mucken.“ Dieser Spruch, der nichts weniger ausdrückt, als dass ein begnadeter Musiker seine Gaben dazu bekommen hat, sie auch wirklich vor Publikum vorzuführen, beschreibt eine Tatsache. Musiker wollen Musik machen. Sie wollen auftreten, auf Bühnen stehen und ihre Musik und ihr handwerkliches Können präsentieren. Dann, wenn es irgendwie geht, wollen sie davon leben können und eventuell sogar eine Familie damit ernähren. Soviel zur Theorie. In der Praxis, ganz gleich, ob man sich im kirchlich-christlichen Bereich bewegt oder im säkularen, sieht das schon ein klein wenig anders aus. Für die allermeisten Musiker bleibt es ein Traum, von der eigenen Musik leben zu können. Als Ausweg aus dieser Situation, bzw. als Zusatzeinnahme um die mageren Gagen und Tantiemen ein wenig aufzumöbeln, bleibt den allermeisten nur die Möglichkeit, ihr Instrument auch anderen beizubringen. Unterricht geben. Last oder Lust? „Vor allem Lust!“ antwortet mir auf diese Frage Chris Halmen. Chris ist eigentlich gelernter Augenoptiker und Diakon. Doch daneben ist er auch noch ein fähiger Songschreiber, Sänger und vor allem ein sehr guter Gitarrist. Mit seiner Band Ebenbild ist er seit einigen Jahren in der christlichen Musikszene Bayerns unterwegs.

wir hingearbeitet. Laura hilft mir sehr bei der ganzen Organisation. Wir sind ein sehr gutes Team.“ Mittlerweile hat Chris über 40 Schüler und ist jeden Nachmittag bis teilweise um 20:00 Uhr mit dem Erteilen von Unterricht beschäftigt. Die Frage danach, ob es ihm überhaupt noch Spaß macht beantwortet er schnell. „Es gibt diese Glücksmomente, wenn ein Schüler plötzlich weiter kommt oder etwas begreift. Dann krieg ich fast feuchte Augen, so schön ist das! Ich freue mich einfach, wenn ich bei jemandem eine echte Entwicklung sehe. So mancher entdeckt Neues an sich selbst und es ist einfach schön, so etwas mitzuerleben. Musik ist eine Sprache und es macht mir Spaß anderen beim Erlernen dieser Sprache zu helfen. Die meisten meiner Schüler kommen ja, weil sie das wirklich wollen.“ Er empfängt die Schüler in seinem Arbeitszimmer, das durch eine Tür und einen Vorraum von der übrigen Wohnung abgetrennt wurde. Es ist das Arbeitszimmer eines Musikers: An den Wänden hängen mehrere Gitarren und Bässe, ein kleines Keyboard steht da. Die Regale sind gefüllt mit Liederbüchern, Bücher zu Musiktheorie, Musikzeitschriften und vielem anderen, was das Musikerdasein so mit sich bringt. Und die eigene Musik? „Die eigenen Projekte laufen mir nicht weg. Ich habe mir mittlerweile ein ganz passables Heimstudio eingerichtet und arbeite oft

Chris hat als Gitarrist und Sänger bereits auf mehreren CD-Produktionen mitgewirkt. Vor drei Jahren fasste er den Entschluss, sich als Musiker in die Freiberuflichkeit zu begeben. Jedoch war von Anfang an klar, dass er nicht mit seiner eigenen Musik würde überleben können, geschweigedenn als Sessionmusiker oder Produzent. „Das Erteilen von Unterricht war von Anfang an einer der wichtigsten Punkte für uns, als meine Frau Laura und ich begannen, an eine Selbstständigkeit zu denken. Allerdings hatte ich schon Erfahrung damit, nachdem meine unterrichtende Tätigkeit neben einer halben Stelle als Diakon auf ca. 20 Schüler angewachsen war. Ich wusste also in etwa, auf was ich mich einlasse. Wir haben dann kalkuliert, wie viele Schüler ich brauche und darauf haben

an neuen Songs und Projekten. Wir nehmen gerade mit EBENBILD unsere zweite Scheibe auf. Das kann ich dann vormittags oder in späteren Abendstunden machen. Ansonsten spiele ich an Wochenenden oft live, mit EBENBILD oder anderen Musikern aus dem Freundeskreis. Dabei ist es gut, den Unterricht im Rücken zu haben. Das entspannt ungemein und es bleibt auch Zeit für die Familie.“ Auch die Frage danach, ob er es bereut hat, diesen Schritt so zu gehen, kommt wie aus der Pistole geschossen: „Nein, ganz im Gegenteil. Die Entscheidung war absolut richtig. Ich habe das Gefühl, als Musiker am richtigen Platz zu sein, auch mit den vielen Schülern!“ Jonny Pechstein www.chrishalmen.de www.ebenbildband.de


→→Technik Thema

Multimedia lernen in Ansbach Audiodesign als Studiengang der Hochschule

Stellt euch folgende Aufgabe in einer Studienarbeit einer Hochschule vor: „GIVE – Gruppengesteuertes interaktives VJ Ensemble“. In der Arbeit geht es darum, dass die Video-Präsentationen auf einem Pop- oder Rockkonzert nicht von einem VJ (Video-Jockey) abgefahren und gesteuert werden, sondern mehr oder weniger vom gesamten Publikum, oder zumindest denen, die mitmachen möchten. Wie man das technisch und praktisch umsetzt, so dass es am Ende auch allen Beteiligten etwas bringt – das ist das Thema der Studienarbeit. Isabell Tröger, die junge Frau, die sich mit diesem Thema beschäftigte und Lösungen dafür erarbeitete, studiert an der Hochschule in Ansbach. Dort gibt es seit einigen Jahren den Studiengang MuK, ausgeschrieben „Bachelor Multimedia und Kommunikation“. Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, was das mit m&m und dem Popmusikverband zu tun hat. Im Studiengang MuK gibt es mehrere Fachbereiche, sozusagen Wahlfächer oder Schwerpunkte, die man als Student wählen kann. Wer jetzt nicht so gerne Apps für iPads programmiert, Videoproduktionen gestaltet oder Internet-Applikationen programmiert hat auch die Möglichkeit, den Bereich „Audiodesign“, der von Professor Cornelius Pöpel betreut wird, näher in Augenschein zu nehmen. Ob Videoclip, Computerspiel oder Fernsehfilm, in den meisten multimedialen Erscheinungsformen gehört der Ton als wesentliches Gestaltungselement dazu. Ziel des Schwerpunkts „Audio“ ist es Kenntnisse zu erwerben, um medienspezifische Audioinhalte konzeptionieren, herstellen und bewerten zu können. Beispiele aus der Praxis sind Musik- und Hörspielproduktionen oder Klanggestaltung für Film, Werbung, Audiologos und den Gaming-Bereich. In der Zukunft sind innovative Modelle des Zusammenspiels elektronischer Medien gefragt. Das Modul „Interaktive Audiosysteme“ bietet ein Experimentierfeld um neue Formen der Audiointeraktion kennen zu lernen, selbst zu entwickeln und diese mit anderen MUK-typischen Elementen (z.B. Video, Mediendesign, Informatik) zu verknüpfen. Somit bekommen die Studenten sowohl eine fundierte Grundlage um Audioinhalte in den traditionellen Medien zu gestalten, als auch die Möglichkeit, neue audiobezogene Spielformen elektronischer Medien zu entwickeln. Um diese Ausbildungsinhalte auch vermitteln zu können ist die Hochschule Ansbach mit allem dazu notwendigen technischen Material ausgestattet, inklusive eines aufwendig gestalteten Tonstudios. Ein erfahrener Tontechniker, Rainer Bühl, steht den Studenten (und auch den Professoren) dabei mit Rat und Tat zur Seite und hilft beim Ausprobieren, Lernen und tüfteln.

Prof. Cornelius Pöpel

Rainer Bühl Ziel des Studienganges ist es, eine Ausbildung anzubieten, die den modernen Multimedia-Anforderungen unserer Wirtschaft entgegenkommt und junge Leute fit macht für einen stetig wachsenden Multimedia-Arbeitsmarkt. Dabei bekommen die Audio-Designer eine Ausbildung, die in der Praxis zu den unterschiedlichsten Jobs führen kann. Vom PC-Spiel bis zur Spülmaschine: In kaum einem Bereich sind Multimedia-Anwendungen inklusive Audio mehr wegzudenken und werden Fachkräfte gesucht, die hier auch eingesetzt werden können. In vielen Bereichen wird es immer wichtiger, Mitarbeiter zu haben, die mit einem Tonstudio umgehen und die Aufnahmen dann später auch in andere Systeme einbinden können. Könnte es sein, dass der eine oder die andere von euch, die sich als Musiker oder Tontechniker ohnehin schon mit dem Thema beschäftigen, Interesse bekommen hat? Noch etwas: Die Hochschule bietet ambitionierten Bands an, das top-ausgestattete Studio in Ansbach für Aufnahmen von 2 bis 3 Songs kostenlos nutzen zu können. Dann könnte ein Student oder eine Studentin die erlernten Fähigkeiten in der Praxis ausprobieren und ihr kämt zu einer günstigen Aufnahme eures Songmaterials.

Jonny Pechstein ist Musiker und Autor und lebt mit seiner Familie in Nürnberg. www.jonny pechstein.com

Wer näheres dazu oder zum Studiengang Audiodesign wissen möchte, der wende sich bitte an den Fachbereichsleiter, Professor Cornelius Pöpel. Mehr Informationen gibt es auch auf der Homepage der Hochschule: Prof. Cornelius Pöpel Telefon +49 (0)981 4877- 359 cornelius.poepel@hs-ansbach.de www.hs-ansbach.de Jonny Pechstein

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→ Promikon 2011

Promikon 2011 – back to the roots

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Am 06.02.2011 war es nach zwei Jahren wieder einmal soweit. Die Promikon – einzige Musikmesse im christlichen Bereich – öffnete für einen Nachmittag und Abend wieder ihre Türen. Sie tat dies, eingedenk ihrer Wurzeln, wieder in den Räumen der Giessener Uni. Dies bedeutete zwar insgesamt weniger Raum, aber dafür mehr Atmosphäre. Eine gute Entscheidung der Macher rund um Christoph Buskies. Der Popularmusikverband war mit einem Stand vertreten und nutzte die Möglichkeit, mit vielen alten und neuen Freunden zu sprechen. Auf Interesse stieß vor allem unser Musikmagazin, unsere music life GmbH und unsere Arbeit in der Landeskirche. Der Aha-Effekt bei unseren Gesprächspartnern im Bezug auf solche Angebote in vielen Gliedkirchen der EKD war erstaunlich. Vielen Aktiven sind derartige Verbände, Initiativen oder Angebote in kirchenmusikalischen oder Jugendarbeitsbezügen immer noch unbekannt. Das Messekonzept als solches hatte sich im Bezug auf die Vorjahre nicht geändert. Neben drei Bühnen, auf denen im Halbstundentakt unterschiedliche Gruppen Programmausschnitte zeigten, gab es wieder eine Workshopschiene, Stände unterschiedlicher Anbieter und, als abendlichen Abschluss der Veranstaltung, die Verleihung des David Award im Rahmen einer Bühnenshow, die für´s Fernsehen mitgeschnitten wurde. Dass die Promikon sich als feste Größe mittlerweile etabliert hat ist sicher keine Frage mehr. Ob sie in vollem Umfang das erreichen kann, was sie beabsichtigt, ist aber auch nach diesem Jahr diskussionswürdig. Rund 50% der Besucher kommen aus dem direkten Umkreis von Giessen und nutzen die Messe als Festival. Natürlich eine gigantische Möglichkeit angesichts all der Namen. Für die beteiligten Gruppen aber eher unbefriedigend. Ebenfalls unbefriedigend in diesem Jahr: die angebotenen Workshops. Die beiden von uns besuchten Veranstaltungen verdienten diesen Namen nicht wirklich, waren sie doch Werbeveranstaltungen für die Firmen, die hinter den Referenten standen. Grundsätzlich ist gegen derartige Jointventures nicht unbedingt etwas einzu-

wenden. Bei klaren Fehlinformationen oder einem krassen Missverhältnis zwischen Werbung und angebotener Information, wie in den besuchten Workshops der Fall, wird diese Art der Werbung dann aber ärgerlich. Dafür tummelten sich auf den Bühnen eine Reihe interessanter und auch neuer Namen. Die zum 17. mal durchgeführte PROMIKON klang abends mit der Retroshow „Forever Young“ aus, in der auf 50 Jahre christliche Popmusik „mit Künstlern von damals und heute“ zurückgeschaut wurde. Die gut zweieinhalbstündige kurzweilige Gala stand ganz im Zeichen langjähriger Szenekenner und etablierter Musiker wie „Arno und Andreas“, die tatsächlich einen ihrer Klassiker gemeinsam zum Besten gaben. Auch Clemens Bittlinger, Damaris Joy, Manfred Siebald und Werner Hucks wurden gesichtet. Höhepunkt der Show und Abschluss der Messe war die Vergabe der David Awards 2011, des Musikpreises für christliche Künstler. Gewonnen haben als nationaler Künstler des Jahres Samuel Harfst und als Newcomer des Jahres Good Weather Forcast. „Du bleibst“ von Gracetown wurde als Album des Jahres ausgezeichnet. Siegfried Fietz wurde mit einem David Award als Künstlerpersönlichkeit des Jahres 2010 ausgezeichnet. In seiner Laudatio würdigte Hanno Herzler Fietz als einen Vorreiter, der viele Künstler gefördert und ermutigt habe. Ein Tag voller Eindrücke, mit vielen guten Gesprächen und Begegnungen. Wohin sich die Promikon in den nächsten Jahren entwickelt, bleibt allerdings spannend. Dass es weitergeht, bestätigte uns Christoph Buskies auf Anfrage. Es war in diesem Jahr gelungen, die Besucherzahlen stabil zu halten und auch viele Sponsoren meldeten sich zufrieden zurück. Das ändert allerdings nichts daran, dass in Teilbereichen noch nicht das erreicht ist, was sich die Macher auf die Fahnen geschrieben haben. Vor allem die Veranstalter fehlen als primäre Besuchergruppe. Angesichts der rückläufigen Konzertzahlen in der Szene ohnehin schon ein Problem. Neue Ideen sind also gefragt. Wir sind gespannt was dem Promikonteam einfallen wird. Thomas Nowack


→ Pop-Oratorium

Pop-Oratorium „Die 10 Gebote“ Sängerinnen und Sänger zum Mitwirken gesucht! Jede und jeder kann mitsingen!

Sing mit, wenn „Die 10 Gebote“ hier aufgeführt werden:

→ 04. Juni 2011 glücksgas Stadion Dresden

auf dem 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag

→ 28. August 2011 Open Air Berlin → 29. Januar 2012 TUI ARENA Hannover → 12. Februar 2012 ISS DOME Düsseldorf → 26. Februar 2012 SAP ARENA Mannheim

Grundlage des Oratoriums ist einer der großen Werke der Weltliteratur: Moses erhält von Gott den Auftrag, das Volk Israel aus der Knechtschaft ins verheißene Land zu führen. Erst nach qualvollen Plagen lässt der Pharao das Sklavenvolk ziehen, bereut seine Entscheidung jedoch. Am Schlilfmeer kommt es zum großen Showdown. Nach der Rettung erkennt Moses, dass nur Lebensregeln den Weg zur Freiheit ebnen können. Doch das Volk hat keine Geduld: Während Moses die Gebote von Gott erhält, wendet es sich von ihm ab und erschafft das Goldene Kalb. Aber Gott gibt seinem Volk eine zweite Chance, denn das größte Gebot ist: Liebe. Die fulminante Welturaufführung in der Dortmunder Westfalenhalle – ein Beitrag der evangelischen Kirche zum Kulturhauptstadtjahr 2010 – hatte im Januar 2010 einen Massen-Chor mit 2.555 Stimmen, ein 70-köpfiges Orchester, eine große Band und namhafte Solisten zusammengerufen und wurde vor 18.000 Zuschauern präsentiert. Zweimal ausverkauft war somit die große Westfalenhalle. Das Beteiligungsprojekt wird mit bundesweiten Großaufführungen fortgesetzt. Jede Aufführung hat ihren eigenen Massen-Chor, der aus der jeweiligen Region kommen wird. Mitwirken können natürlich auch Sängerinnen und Sänger, die nicht aus der jeweiligen Region kommen. Ab sofort werden Sängerinnen und Sänger sowie Chöre (Kirchen-, Pop-, Gospel-, Schul- und Jugendchöre) gesucht, die Spaß daran haben, das Oratorium im Chor einzustudieren und im Vorfeld an den gemeinsamen Proben in der Region teilzunehmen. Für Sängerinnen und Sänger, die nicht im eigenen Chor proben können, wird es jeweils einen speziellen Workshop in jeweiligen Aufführungsort geben. WICHTIG: Für die Aufführung in Berlin war am 10. März, für Dresden am 11. März 2011 Anmeldeschluss. Für alle anderen Aufführungsorte im Juni/ Juli 2011. Die Hauptrolle spielt der Musicaldarsteller Michael Eisenburger. Bahar Kizil, sonst mit dem Trio „Monrose“ erfolgreich in den Charts vertreten, wird Zipporah, die Frau des Moses, singen. Der Schauspieler Otto Sander verleiht seine Stimme der „Stimme Gottes“. Als Erzähler treten die Kinder Paul Falk und Yosefin Buohler auf. Im Internet gibt es Bilder und Videos von der Entstehung des Pop-Oratoriums und seiner Welturaufführung in Dortmund. www. die10gebote.de

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→ RAPs

RAP’s – eine alte Idee wird wiederbelebt

10 Jahre wird der Popularmusikverband dieses Jahr alt. Solche Termine lenken schon im Vorfeld den Blick zurück auf Entwicklungen, die die popularmusikalische Arbeit insgesamt genommen hat. Ein kleines Team aus Verbandsaktiven hat bereits vor einem Jahr damit begonnen, eine alte Strukturidee der AGMB aufzugreifen: Die regionale Arbeit. In einer Landeskirche wie der unseren kann man sich bei genauem Hinsehen ohne ein solches Netzwerk durchaus als eingeschränkt arbeitsfähig begreifen. Aus diesem Grund entwickelte die Arbeitsgruppe das Modell eines RAP’s (Regionaler AnsprechPartner). Die neue, alte Grundidee dabei lautet: Auf regionaler Ebene soll es Ansprechpartner geben, die ähnlich wie ein Bezirksposaunenwart, Bezirkskantor, Jugendreferent oder Dekanatsjugendpfarrer als Ansprechpartner für Rock- und Popmusik zur Verfügung steht. Die dabei angepeilte kleinste Bezugsgröße ist das Dekanat oder Prodekanat. Idealerweise gibt es dann auch nicht nur einen Ansprechpartner, sondern zwei, damit man als Team das „Amt“ teilen kann. Damit sind die Idealvorstellungen in der Endphase beschrieben. Kurz: Jedem Dekanat seine RAP’s. Gedanken gemacht hat sich die Arbeitsgruppe natürlich auch über die möglichen Zielgruppen und Arbeitsfelder, bzw. Arbeitsweisen eines RAP. Als Zielgruppen wurden zunächst drei Gruppen benannt: Musiker/innen im kirchlichen und popmusikalischen Kontext und alle mit diesen Personen im Kontakt Stehenden, also Pfarrer/innen, traditionelle Kirchenmusiker, Dekanatskantoren, Jugendwerke, Kirchenvorsteher, Oberkirchenräte, Synodale, usw. … Die dritte Gruppe setzt sich aus allen Mitgliedern des Verbandes zusammen. Die Arbeitsweise eines RAP’s stellt sich die Arbeitsgruppe dabei in etwa so vor: Von vorhandenen Informationen ausgehend soll er Kontakte zu den Zielgruppen in seiner Region herstellen. Neue Information über die Zielgruppen notieren, verwalten und an das Servicezentrum weitergeben. Irgendwann soll so eine lückenlose Landkarte des popmusikalischen Lebens in der evangelisch–lutherischen Kirche in Bayern und darüber hinaus entstehen. Außerdem sollen bei Kontakten Bedürfnisse der Zielgruppen abgefragt werden. Persönliche Kontakte erschienen hier die erfolgversprechendste Methode zu sein.

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Wichtig erschien es außerdem, optimale Voraussetzungen für diese Arbeit zu schaffen. Alle aktuellen Medien des Verbandes (Verbandsflyer, Fortbildungsflyer, musiclifeflyer, m&m-Zeitschriften, etc.) stellen wir zur Verfügung. Bei allen Detailfragen der Zielgruppen kann über das Servicezentrum eine Verbindung zu unseren Fachleuten hergestellt werden und Antworten entweder durch diese oder durch den RAP selber weitergegeben werden. Zur fachlichen Unterstützung ist ein jährlicher RAP-Impulstag (RAPday) angedacht. Ein möglicher RAP sollte mit den Grundlagen der Verbandsarbeit vertraut sein, Grundkenntnisse über Popmusik und Bandarbeit mitbringen und über Kommunikationsfähigkeit und eine offene Ausstrahlung verfügen. Und das führt uns direkt zu Euch. Eine ganze Reihe von Verbandsmitgliedern haben wir schon angesprochen, aber natürlich noch nicht alle. Deshalb versuchen wir auf diesem Weg, Euch als RAP zu gewinnen. Wenn Du Interesse hast, melde Dich doch bitte direkt bei Thomas Nowack, der für das Projekt als Hauptamtlicher verantwortlich ist. Entweder unter thomas.nowack@popularmusikverband.de, der Telefonnummer unseres Servicezentrums oder der Münchner Büronummer 089 – 4107 4106. Wir würden uns freuen, Euch als Botschafter vor Ort gewinnen zu können. Damit im Jubiläumsjahr eine alte Idee neue Flügel bekommt.


→ Pimp your Band

Pimp your Band at home! Unter den „Großen“ ist es längst üblich dass man sich kreative Berater in die Band holt um am Zusammenspiel zu arbeiten oder die Arrangements zu polieren. Bei CD-Aufnahmen macht diesen Job z.B. der Produzent. Dem Popularmusikverband liegt viel daran, dass Bands die Möglichkeit haben sich zu einem günstigen Preis von qualifizierten und erfahrenen Musikern coachen zu lassen. Wir bieten ab sofort zwei Coaching-Pakete an.

Professional Coaching:

Startup Coaching: Mit dem Startup Coaching bekommt Ihr wichtiges Know How für die ersten gemeinsamen Schritte als Band. Ihr lernt z.B. wie man eine Band im Proberaum so platziert, dass alle einen guten Sound haben und bekommt Tipps zum einstellen von Instrumenten und Verstärkeranlage. Erste Songs werden zusammen geübt und das Zusammenspiel in der Band trainiert. Angehende Bandleiter bekommen wichtiges Handwerkszeug zur Organisation der Band 111€ (zzgl Fahrtkosten für den Referenten). incl. 10€ Einkaufsgutschein bei music life GmbH

Ihr spielt schon einige Zeit zusammen, habt Erfahrung mit Konzerten oder Gottesdiensten und seid heiß auf neue Ideen? Möglicherweise stehen auch Studioaufnahmen an und ihr wollt Euch euren Arrangements den letzten Schliff geben? Vielen Bands tut es auch gut einmal intensiv am Zusammenspiel oder an der Live-Performance zu arbeiten. Unser Professional Coaching kann euch euren Zielen ein großen Schritt weiterbringen. Profitiert von Know How professioneller Musiker mit viel Konzert- und Studioerfahrung und beschleunigt so den Weg zu erfolgreichen Konzerten und professionellen CD-Aufnahmen. 179 € (zzgl. Fahrtkosten für den Referenten) incl. 20€ Einkaufsgutschein bei music life GmbH

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Popkonvent Zehn

Jahre

11 Uhr Gottesdienst mit Swinging Rainbow und dem LUX-Gospelchor

Die Coachings dauern jeweils von 10.00 – ca. 18.00. 8 Schuldstunden + Pausen. Beratung und Terminabsprachen bei Michael Ende in unserem Servicecentrum. michael.ende@popularmusikverband.de

Verband für christliche Popularmusik Weiltingerstrasse 17 90449 Nürnberg fon 0911-2523961 fax 0911-2523962 www.popularmusikverband.de www.music-life.de

12.30 Uhr musikalisch-kulinarisches Mittagessen mit Jo Jasper, Gospelchor Sternenfänger, Christiane Dehmer 14.30 Uhr Familienkonzert mit Johannes Roth & Gästen

Samstag 7. Mai 2011


→ Königsbrunn

Der Go.10:30 in Königsbrunn Eine Kirchengemeinde – zwei Kirchen und mehrere Pfarrer. Macht es da Sinn, jeden Sonntag in beiden Gottesdiensträumen denselben Gottesdienst zu feiern? Nein, hat für sich der Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Königsbrunn letztes Jahr im März beschlossen. Wenn wir schon zwei Kirchen haben, dann bieten wir jeden Sonntag auch zwei unterschiedliche Gottesdienstformate an und sprechen damit auch unterschiedliche Menschen an: In der St. Johanneskirche, jeden Sonntag um 9 Uhr mit dem klassischen Gottesdienst mit Orgel und den Chorälen aus dem EG und um 10.30 im MartinLuther-Haus mit dem Go.10:30, dem Kreativ-Gottesdienst mit Band und Musik und Liedern aus dem Pop-Bereich. Seit vier Monaten (1. Advent 2010) läuft nun dieses neue Konzept mit zwei unterschiedlichen Gottesdiensten in Königsbrunn und bis jetzt kann die Kirchengemeinde auf eine Erfolgsgeschichte zurückschauen. Nach dem Beschluss des KV im März 2010 wurden Arbeitsgruppen eingerichtet. Eine kümmerte sich um die Renovierung des MartinLuther-Hauses. Ein andere plante und organisierte die technische Ausstattung. Nachdem die Orgel verkauft war, wurde das MartinLuther-Haus mit einer hochwertigen Musikanlage ausgestattet: Schlagzeug, Stage-Piano, Bass- und Gitarren-Amp fest installiert. Mikros, Monitore, Großbildleinwand, hochwertiger Beamer und ein Technikraum mit Fenster, von dem aus der Ton über ein digitales Mischpult gemischt und alles was über den PC an die Leinwand projiziert werden soll, gesteuert werden kann.

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Parallel sollte eine inhaltliche Planungsgruppe ein neues Gottesdienstkonzept entwickeln. Der KV beauftragte Pfarrer Alan Büching und ein Team von Kirchenvorstehern mit dieser Aufgabe. Menschen sollten zur Mitarbeit gewonnen und ermutigt (Kreativteam) und ein Konzept für diesen neuen Gottesdienst erarbeitet werden. HansGeorg Stapff, der Popkantor des Dekanates Augsburg, stand bei

einigen Treffen und Sitzungen beratend zur Seite und brachte seine Fachkompetenz ein. Die Arbeitsgruppe traf sich mehrfach, entwickelte mehrere Flyer, führte an einem Samstag einen Kreativworkshop durch. Inzwischen sind über 20 Personen mit großer Begeisterung und persönlichem Gewinn im Kreativteam engagiert, das allen offen steht, die gerne mitmachen möchten. Neben der inhaltlichen Planungsgruppe startete Pfarrer Alan Büching auch eine Liedauswahlgruppe, zu der sich auch Popkantor Hans-Georg Stapff gesellte. Unmengen von Liedern wurden gesichtet und nach verschiedenen Kriterien (z.B. Textaussage, Sprache, Singbarkeit etc) ausgesucht. Für die Bands wurden sogenannte „song sheets“, die diese Bands über eine nicht öffentliche Internetseite abrufen können, erarbeitet. Ein Gemeindeglied mit entsprechendem Knowhow wurde beauftragt die Liedfolien für die Leinwand zu erstellen. Das Ergebnis ist optisch, wie ästhetisch einmalig. Wenn man diesen Prozess betrachtet, so muss man feststellen: Dass so viele Menschen sich in solcher Weise engagieren, ist schon ein Erfolgsgeschichte an sich. Aus einem Gottesdienst, der früher fast ausschließlich von Hauptamtlichen (also Personen, die dafür bezahlt werden) geplant und gestaltet wurde, ist ein Gottesdienst geworden, an dem ganz viele Menschen mitwirken und ihre Gaben einbringen. Viele können nun sagen: das ist unser Gottesdienst (und nicht mehr: „der Gottesdienst von Pfarrer XY“). Gespannt war der Kirchenvorstand natürlich, wie der neue Go10.30 bei den Gottesdienstbesuchern ankommt. Pfarrer Alan Büching hat aufgrund der Erfahrungen der Kirchengemeinde in Lauf bei Nürnberg, die vor 6 Jahren einen ähnlichen weg gewählt hat, immer die große Hoffnung geäußert, dass der Gottesdienstbesuch zunimmt, sich vielleicht sogar verdoppelt. Was wir allerdings an den ersten 5 Sonntagen erlebt haben, hat alle unsere kühnsten Träume in den Schatten gestellt. Im Vergleich zum Vorjahr kamen durchschnittlich viermal so viele Menschen am Sonntagvormittag in den Gottesdienst. Und das Schönste. Es


→ Königsbrunn

sind alle Generationen vertreten vom Kleinkind bis Senioren, die 90 Jahre alt sind. Und bis auf ganz wenige Ausnahmen bekommt der Go10.30 ein sehr positives Echo. Pfarrer Alan Büching erzählt, dass er bei der Verabschiedung an der Kirchentüre ausschließlich sehr positive Rückmeldungen in großer Zahl von den Besuchern hört, wie zuvor noch nie. Inzwischen sind vier Monate vergangen. Die Zahl der Besucher hat sich auf ein hohes Niveau von ungefähr 300 Prozent zu den Zahlen in den Jahren zuvor eingependelt. Eine große Anzahl von Bands und MusikerInnen aus der Gemeinde und aus Nachbargemeinden wechseln sich ab. Die Mitarbeitenden im Kreativteam empfinden es als große Bereicherung sich zu den Bibeltexten (richten sich nach der Perikopenreihe) kreative Ideen und Impulse zu überlegen. Und der Kirchenvorstand ist Gott dankbar, dass durch dieses neue Konzept neuer Schwung in die Gemeindearbeit gekommen ist und dass Menschen auf einmal auftauchen – sowohl als Besucher, als auch als Mitarbeitende – die bisher nicht im Blick waren. www.koenigsbrunn-evangelisch.de

Eine große Anzahl von Bands und MusikerInnen aus der Gemeinde und aus Nachbargemeinden wechseln sich ab. 19


→→Seminar D-Musiker Altenstein 2010

Bandleitung und Gitarre D- Kurs 2009/2010 in Nürnberg

Mein Name ist Susanne Graf, ich bin 41 Jahre alt, getrennt lebend und habe 2 Kinder, 10 und 12 Jahre alt. Von Beruf bin ich Rechtsanwältin und seit 10 Jahren nebenberuflich selbständige Gitarrenlehrerin. Seit Juli 2010 darf ich mich zudem, Dank des D-Kurses des Popularmusikverbandes, „D-Kirchenmusikerin für Bandleitung und Gitarre“ nennen. Ich spiele Gitarre, seit ich 5 Jahre alt bin, habe vorwiegend klassischen Gitarrenunterricht gehabt und in meiner Jugend- und Studentenzeit mit der klassischen Gitarre bereits einiges erlebt: Ich war 10 Jahre Mitglied im „Münchner Gitarrenorchester“, und habe in dieser Zeit mehrere Konzerttourneen im In- und Ausland machen dürfen, sowie CD- Einspielungen, Aufnahmen beim Bayerischen Rundfunk als Solistin und mit Ensemble und einen 1. Platz sowie einen Sonderpreis beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Goslar. Seit meine Kinder auf der Welt sind, spiele ich mit verschiedenen Ensembles, Stubenmusik, Popularmusik, Klassik, Chansons, Gospel, vorwiegend im kirchlichen Bereich zusammen. Wir gestalten Hochzeiten, Gottesdienste, Beerdigungen, Symposien, Vernissagen, Meetings und natürlich Konzerte. Seit 2007 treibe ich zudem als Sängerin und Gitarristin im ökumenischen Vokal- und Instrumentalensemble „mix´nfree“ mein Unwesen und bin dort für die Instrumentalarrangements zuständig.

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Wie war der D-Kurs für mich? Was habe ich gelernt? Im Oktober 2009 besuchte ich den D-Kurs für Bandleitung und Gitarre in Nürnberg, weil ich mir neue Anregungen für die Gestaltung meines gitarristischen Ensemblespiels erhoffte. Zudem suchte der Pfarrer meiner Kirchengemeinde jemanden, der eine Band für die Konfirmanden anbietet und ich wollte diese Herausforderung nicht

annehmen, ohne vorher das für Bandleitung und –arrangements nötige Handwerkszeug wenigstens ansatzweise erlernt zu haben. Los ging´s aber erst mal mit dem ersten Kursabschnitt bei Gerd Roßner, der für die Solo-Gitarre zuständig ist. Für mich als LangzeitGitarrenschülerin (über 26 Jahre) war hier inhaltlich und technisch nicht allzu vieles neu, trotzdem habe ich persönlich unheimlich viel aus diesem Kursabschnitt mitgenommen. Für meinen Wissensstand hat sich vieles zusammengefügt. Ich habe gemerkt, wo ich von meinem Können her selbst stehe und was ich noch verbessern kann. Ich habe vor allem gelernt, mein Wissen praktisch besser anzuwenden. Durch die Hausaufgaben, Lieder aus dem EKG für den Gottesdienst neu zu arrangieren, habe ich gelernt, freier mit meinem Wissen umzugehen und mit Hilfe von Akkorden, Pickings und Improvisationen meine „eigenen Versionen“ draus zu machen und auf diese Weise alle meine Empfindungen in den Song zu legen. Die so entstandenen Arrangements waren dann zwar zugegebenermaßen oft so frei, daß sie nicht mehr zum Mitsingen geeignet waren, aber ich wußte gar nicht, daß ich überhaupt so was zustande bringe! Was ich zudem von dem Kurs nicht erwartet hätte, waren die vielen didaktischen und pädagogischen Anregungen, die ich für meinen eigenen Instrumentalunterricht bekommen habe. Durch den 1. Teil des D-Kurses bei Gerd Roßner habe ich vor allem Mut und Selbstvertrauen gelernt. Mut, noch freier meinen Unterrichtsstoff zu vermitteln, noch mehr mich auch selbst in Neues vorzuwagen. Damit kann ich viel besser auf die Wünsche der Schüler eingehen und vermitteln, dass man Gitarre spielen auch anders lernen kann, als irgendein Lehrwerk von vorne bis hinten durchzuackern. Für meine erwachsenen Schüler hat mir Gerd vor allem mit seiner Unterrichtsmethode und den vielen Erzählungen zum Thema Bandpädagogik wertvolleTipps gegeben, die ich fast eins zu eins in meinem Unterricht anwenden kann. Auch für mein eigenes Ensemblespiel habe ich viele neue Anregungen für neue Gitarrenarrangements bekommen. Während ich, als „alter Klassiker“, früher die Gitarrenstimme von Einspielungen einfach nachgespielt habe oder mich an vorhandene Klaviernoten gehalten habe, traue ich mich jetzt mehr an eigene Interpretationen, weg von den Noten und vom Original heran, versuche meinen eigenen Stil zu finden. Der 2. Teil des Kurses war für mich komplett neu und dadurch natürlich noch spannender: In Bandleitung und Bandarrangements hatte ich, anders als einige der anderen Kursteilnehmer, bisher in dieser Form keine Erfahrung. So war es für mich besonders interessant, die Grundlagen der einzelnen Instrumente wie E-Gitarre, Schlagzeug, E-Bass und Keyboard selbst zu lernen und deren Einsatzmöglichkeiten in Bandarrangements. Dadurch, dass wir von Anfang an unsere eigenen Hausaufgaben selbst spielen mussten, durfte jeder alle Instrumente ausprobieren. Vertieft haben vor allem wir „Nicht-Nürnberger“ (wir durften in den Kursräumen übernachten) den Kursstoff im Anschluß an die Kurssamstage in gemeinsamen ausgedehnten Jamsessions. So manch eine(r) hat hierbei neue Vorlieben für einzelne Bandinstrumente entdeckt.


→ D-Musiker

Sehr viel Wert legten unsere Kursleiter Michael Ende und Christiane Dehmer auch auf das Hören und Erlernen verschiedener Rhythmen sowie der Stilistik. Dies sowie das Anhören und Analysieren bekannter Pop- und Rocksongs fand ich sehr hilfreich für meine eigenen Bandarrangements, vor allem die Erkenntnis, dass Bandarrangements nicht kompliziert sein müssen, um gut zu klingen. Ein tolles Erlebnis war es, das Ergebnis unserer Arrangements von unserer „Kurs-Band“ gespielt zu hören. Schöne Erlebnisse waren für mich auch die gemeinsamen Frühstücke und Andachten, unser Zusammenwachsen als Gruppe durch das gemeinsame Spielen und Proben an den verschiedenen Instrumenten. Zusammenfassend habe ich durch den D-Kurs nicht nur viel Neues gelernt, es hat sich bei mir auch bereits vorhandenes Wissen zusammengefügt. Ich habe Mut und Selbstvertrauen und viele neue Anregungen bekommen, sehr nette Leute kennengelernt und mit ihnen sehr viel Spass beim gemeinsamen Musizieren gehabt. Die Prüfung war schließlich nicht so schlimm wie gedacht, wir waren von unseren Kursleitern gut vorbereitet worden. Danach gings direkt zurück nach München, wo ich das Erlernte im Anschluß gleich bei einer Hochzeitsfeier umsetzen durfte. Was hat sich seit der D-Prüfung bei mir getan?: E-Gitarre und E-Bass samt Verstärker zieren seither als Neuanschaffungen das Wohnzimmer und sind vor allem bei unserem Chor im Dauereinsatz. Seit neuestem wartet ein günstig erworbenes Schlagzeug im Keller auf den Einsatz in der Band und dient solange dem Aggressionsabbau einer von pubertären Kindern gestressten Mutter. Meine Instrumentalarrangements für den Chor kann ich seither auf diese Instrumente erweitern, unser Repertoire ist dadurch abwechslungsreicher geworden. Ich selbst merke vor allem beim Schreiben dieses Artikels, dass mir der Austausch mit den Kursteilnehmern und Dozenten fehlt und würde mich sehr über die Möglichkeit einer Fortsetzung in Form eines C-Kurses freuen! Ein Tipp für zukünftige D-Kursler: Sehr hilfreich war für mich das bewußte Anhören verschiedener Popsongs, bei Zeitmangel lässt sich das auch gut im Auto/Zug machen. Dabei kann man gleich verschiedene Rhythmen üben, indem man versucht, den Bass bzw. das Schlagzeug mitzusingen. Wer raushören kann, was die verschiedenen Instrumente bei einem Song jeweils spielen, in welcher Funktion sie eingesetzt werden, kann vieles übernehmen, in eigene Arrangements verarbeiten und auf dieser Basis eigene Ideen entwickeln. Ich möchte mich hier nochmal bei allen Dozenten und den anderen Kursteilnehmern bedanken, die den Kurs zu einer musikalischen und menschlichen Bereicherung für mich gemacht haben!  Susanne Graf www.mixnfree.de www.oha-musik.de

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→ Altenstein-Seminar

Seminar für christliche Pop- und Rockmusik vom 23. – 25. September 2011

Ob Gitarrenhero oder ambitionierter Amateurmusiker, ob LiedermacherIn, Musiker im Kindergottesdienst-Team, LobpreisleiterIn, Gospelröhre oder sogar ganze Band: Beim Seminar für christliche Pop- und Rockmusik sind alle richtig, die sich gern von renommierten und erfahrenen Profis aus der christlichen Szene auf die Finger schauen lassen wollen, eine Menge von Anregungen, Motivationen, Tipps und Tricks für die eigene Weiterentwicklung abstauben und geistliche Kraft tanken wollen. Dazu gibt’s außerdem noch viele Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten mit anderen MusikerInnen, die legendäre Open Stage „musik&message – live“ am Samstagabend, die berüchtigten Nachtcafes bis in die ersten Stunden der neuen Tage, den Musikgottesdienst, das Bible-Meeting und natürlich einen Haufen spannender Leute. Für 2011 haben wir uns wegen unseres Jubiläumsjahres außerdem in Bezug auf unsere Dozenten so einiges einfallen lassen. So haben wir einen Dozentenmix aus „Legenden“ von Altenstein bis hin zu prominenten Ersttätern:

Sarah Kaiser (Gesang) Jonny Pechstein (Songwriting) Jean-Francois Drozak (Moderation) Haiko Hainz (E-Gitarre) Andreas Hönsch (Keyboard) Michael Ende (E-Bass) Anzeige

Sängerin sucht christliche Band oder einzelne Musiker zum Bandaufbau im Raum Nürnberg und Umkreis Habe bereits Kontakte zu versch. Kirchen zwecks Gottesdienst – Auftritt Bevorzugte Musikrichtung: christliche Popularmusik, neues geistliches Lied und Gesangbuchlieder. Mache seit 5 Jahren Gesangsausbildung, habe seit einem halben Jahr Bühnen- und Banderfahrung im Raum Nürnberg, probe regelmäßig zusätzlich mit einem Gitarristen (Berufsmusiker aus Erlangen) weltliche Songs (z.b. Pink), auch Musical, Rock+Pop. Studioaufnahme als Demo-CD vorhanden, kann gerne zum anhören bereitgestellt werden. Bin auch gerne bereit, neben den Gottesdiensten auch auf kleineren Festivitäten weltliche Songs zu singen, großes Repertoire an geistlichem sowie weltlichem Liedgut vorhanden, möchte aber hauptsächlich in den Gottesdiensten zum Lobpreis singen

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Eva Wendt Bergstr. 19a, 92331 Parsberg Tel.: 09492/6013818, mobil: 0151/11704955 E-Mail: EvaWendt@t-online.de

Yogo Pausch (Schlagzeug) Michael Dotzler (Tontechnik) Matthias Sammet (relax) Für unser Eröffnungskonzert am Freitag Abend wird es eine AllstarBand unter der Leitung von Jonny Pechstein geben. Ebenfalls legendär ist unser Tagungsort. Wir treffen uns wieder im Freizeitheim des CVJM in Altenstein. Mit Übernachtung, Vollverpflegung und Kursgebühr seid ihr ab 105 € dabei. Nähere Infos zu den Preisen, sowie unseren Flyer gibt es hier: ausbildung@popularmusikverband.de


→ Porträt

Volle Kraft voraus

300 Augenpaare hängen an den Lippen des nach eigenen Aussagen zum fünften Mal 30 werdenden Lausbuben auf der Bühne des Gemeindesaales der Paul-Gerhardt-Gemeinde in München. Seit 10 Jahren ist diese Gemeinde geistliche und weltliche „Heimat“ von Andi Weiss und seiner Frau Martina. Das sind 10 Jahre, in denen mittlerweile 3 CD’s und einige Bücher entstanden sind, die sich im Markt sehr gut platziert haben. Da ist es nicht verwunderlich, dass die neue, dritte CD ganz programmatisch auch den Titel „Heimat“ trägt. Es versteht sich von selbst, dass der offizielle Release in dieser Gemeinde stattfindet, in der Andi Weiss auch als Diakon für die Jugendarbeit zuständig ist. Es scheint auch fast zwingend zu sein, dass es thematisch um Biografien geht. Um die eigene und die von Andi Weiss. Schließlich ist er auch ein Geschichtensammler, der immer auf der Suche nach biografischen Erlebnissen von Menschen ist. Wer zum fünften Mal 30 wird, hat mit Ironie auch viel über sich selber zu erzählen. Das tut er an diesem Abend ausführlich. „Mit der Biografiearbeit kann man gar nicht früh genug beginnen“ wird er später im kurzen Pausen-Interview lachend auf die Frage, wie man schon so früh mit dem Ordnen von eigenen Erinnerungen beginnen kann, antworten. „Es würden sich viele schwierige Entwicklungen vermeiden lassen, auch im Bezug auf unseren Glauben, würde man beginnen, seine eigene Geschichte schon früh zu reflektieren. Fragen Sie meine Frau, die arbeitet in der Jugendpsychologie mit diesem Werkzeug“, so seine Aussage.

Porträt

In knapp zweieinhalb Stunden entsteht so ein Kaleidoskop aus seinem Leben zwischen Lachen und Weinen. Gäbe es eine Auszeichnung für „ausgezeichnetes Entertainment“ gerade im christlichkirchlichen Bereich, Andi Weiss hätte ihn verdient. Er kennt den schmalen Grat zwischen Authentizität und Rolle, er kann sich auf den Punkt auf sein Publikum einstellen, er vermeidet Allgemeinplätze und wenn er in der Gefahr steht, allzu plakativ zu werden, dann hält er inne und rückt Klischees gerade. Das wird besonders eindrücklich, wenn es um Lebenswege in ihrer Gesamtheit geht. Um die Brüche, um das Leid, um Ausnahmesituationen und die Erlebnisse die eben nicht alltäglich sind. Er kennt sie aus seiner Tätigkeit als Diakon und er versucht gar nicht erst, mit frommen Sprüchen eine Erklärung zu wagen. Egal ob es um den frühen Krebstod eines Gemeindemitglieds, den immer noch auf der Straße lebenden Penner DJ Lothar oder andere Begegnungen geht. Diese Erlebnisse bleiben unerklärbar, undurchschaubar und auch schmerzhaft. Er lässt sie auch so stehen, hält sich an dem fest, was er in der Bibel findet. So wie im Psalm 23, der davon spricht, das Leben eben auch dunkle Zeiten hat. Das kann man nur glaubend erfassen und als Lebensmodell anbieten. Davon zu erzählen, das ist die eigentliche Intention des SingerSongwriters. Das tut er augenzwinkernd und nachdenklich, ohne geistlichen Holzhammer und immer die Grenze zum Betulichen im Blick behaltend.

Selbst das Nachtgebet aus Kindertagen, das mit den Engeln an jeder Ecke des Bettes, wirkt da nicht kitschig oder aufgesetzt. Man nimmt ihm ab, dass er die Realität der Engel erfährt und dieses Gebet auch heute noch betet. Dass seine Songs dabei gewohnt eingängig daherkommen macht diesen Abend richtig rund. Hier hat einer seinen Stil gefunden und er passt zu den Inhalten. Dabei bleibt er ein Künstler zum Anfassen. Das wird spätestens deutlich am Ende des Abends, als sich der Künstler bedankt. Bei seinem Team, seiner Gemeinde und den Menschen, die ihn in den letzten Jahren begleitet haben. Dieses Danke ist kein notwendiges „das darf nicht vergessen werden“. Dazu kommt Andi Weiss von der Bühne und holt alle, denen er danken möchte zu sich nach vorne. Auf Augenhöhe lässt er alle wissen, dass ihm die Menschen, mit denen er unterwegs ist, wichtig sind. Dass es sich dabei nicht um eine der üblichen Dankesnummern handelt ist spätestens dann klar, als die Jugend der Gemeinde sich bei Ihm mit einem Blumenstrauß bedankt für die Arbeit, die er in der Gemeinde tut, in der er immerhin seit knapp einem Jahr nur noch mit einer halben Stelle präsent ist. Seit dieser Zeit ist er mit der anderen Hälfte freiberuflich als Singer-/ Songwriter unterwegs. Man kann heute schon sagen, dass diese Entscheidung die Richtige gewesen ist. Man kann außerdem gespannt sein, was uns Andi Weiss noch zu erzählen hat. Dass er das weiter tun wird, hat er im Kurzinterview in der Pause schon deutlich gemacht. Auf die Frage, wie zufrieden er denn mit seiner neuen CD ist, antwortet er: „Ich bin nie ganz zufrieden, sonst hätte ich auch keinen Grund weiterzumachen“. So darf man sich noch auf viele interessante Begegnungen mit dem Tausendsassa freuen. Dieser Abend blieb musikalisch und menschlich schon mal nichts schuldig. Thomas Nowack

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→ Workshop

Neuer Pfiff in alten Schläuchen – Teil II oder: Warum alte Lieder nicht schlecht werden, nur weil es neue gibt. In der letzten Ausgabe der m&m hat Gerd Roßner darüber berichtet, wie man ein älteres Lied, insbesondere einen Choral, neu interpretieren kann. Ausgehend von den Wünschen vieler GemeindeLeiter, Choräle poppig mit Band zu spielen, stehen die Bandleiter immer wieder vor dem Problem: „Was tun in einem solchen Fall?“ Diese Überlegungen waren auch der Ausgangspunkt für die Produktion „Feiert Jesus Hymns“ die ich zusammen mit Produzent Samuel Jersak im Sommer 2009 anging. Mir fiel dabei die Rolle des Arrangeurs zu. In den Jahren zuvor hatte ich immer wieder Choräle in die Konzerte und Gottesdienste mit meiner Band aufgenommen. Natürlich gaben die klassischen Begleitungen für uns als Band nichts her, wollten wir ganz neu an die alten Melodien und Texte herangehen. Die Lieder, die wir am häufigsten interpretierten waren „Großer Gott wir loben dich“ und „In dir ist Freude“. In beiden Fällen kamen die neuen Begleitungen relativ schnell und einfach zusammen.

Nun danket alle Gott 4/4;

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Tempo: 110 bpm

Intro: Dm7 Dm7

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Bridge 1: Dm7 Dm7

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Bridge 2: Fm7 Fm7 Cm7 Bbsus4

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Verse 4: Gm7 Gm7 Dm7 Bb

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Ending: Fm7 Fm7 Fm7 Fm7 Fm7

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Text: Martin Rinckart (1636) Melodie: Johann Crüger (1647)/Leipzig 1636 Arrangement: Jonny Pechstein © 2010 SCM Hänssler, 71087 Holzgerlingen

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In beiden Fällen stand eine deutliche Reduzierung der Akkorde im Vordergrund. Das ist auch ohne weiteres möglich. Nicht nur das: Es ist sogar für die gute Mitsingbarkeit in einer Gemeinde sehr förderlich. Alleine schon die Tatsache, dass nicht bei jeder Viertelnote der Akkord wechselt, verleiht den Songs sogar noch etwas mehr Pepp. Als nächstes wurden aus den 3/4-Takten einfach 6/8-Takte und somit der Rhythmus den Sing-Gewohnheiten moderner Pop- und Rockmusik angeglichen. Das alles ist nicht wahnsinnig kompliziert und führte uns doch immer wieder zu klasse Ergebnissen. Der Song, den ich euch heute vorstellen möchte, hat mir da schon wesentlich mehr Kopfzerbrechen bereitet. „Nun danket alle Gott“ wurde Ende der 80er von Dieter Falk instrumental neu interpretiert. Diese Version schwirrte mir bei der Arbeit an dem Arrangement permanent durch den Kopf. Leider ist sie für eine Gemeinde völlig ungeeignet. Maßgabe für das anstehende Projekt war auch, die Melodien der Lieder so wenig wie möglich zu verändern, um eine möglichst gute Mitsingbarkeit für die zu garantieren, die sie schon kennen. Gleichzeitig sollte es natürlich möglich sein, die Lieder auch schnell kennen zu lernen. Das einzige, was von den Gedanken Dieter Falks übrig blieb ist die deutliche Verkürzung der Auftakt-Note. Handelt es sich in der Gesangbuch-Version um eine halbe Note, ist bei uns eine Viertel draus geworden. Falk startete damals mit einer Sechzehntel-Note durch. Also war klar, dass sich mal abgesehen vom Auftakt nicht viel an der eigentlichen Melodie ändern sollte. Wesentlich herausfordernder war die harmonische Gestaltung des Ganzen. Hierbei entschied ich mich nach einigem Überlegen und Ausprobieren für einen Start auf der zweiten Stufe. Wir befinden uns in F-Dur, also startete die Akkordfolge in G-Moll und wanderte aufwärts. Dieses „Wandern“ variierte ich ein wenig für die einzelnen TextZeilen und war relativ schnell bei einer passenden Akkordfolge für das Ganze. Das Problem, das sich als nächstes stellt ist die „Refrain-Losigkeit“ der allermeisten Choräle. Der in der Popmusik übliche und gebräuchlichste Ablauf mit Strophe, Refrain und Soloteil ist in einem Kirchenlied des 17. Jahrhunderts einfach nicht gegeben. Also baute ich der Spannungskurve zuliebe einen Zwischenteil ein, bei dem die Band auf As-Dur wechselt, um nach 14 (!) Takten wieder ganz gepflegt in F-Dur zu landen. Angelehnt ist dieser Teil an das Intro, bzw. die Bridge zwischen den Versen. Soviel zur Theorie. Anbei findet ihr eine Noten-Version und ein Chordsheet des Arrangements. Die Audio-Version findet sich auf dem Album „Feiert Jesus Hymns“ des Verlags SCM Hänssler, erhältlich beim Verlag direkt, bei Internet-Händlern wie Amazon oder in jeder gut sortierten christlichen Buchhandlung. Die Arrangements und Chordsheets aller übrigen Songs sind auf Anfrage kostenlos bei mir erhältlich. Wer gerne ein Coaching beim Einüben der Stücke hätte, der wende sich an den Popmusikverband. Viel Spaß beim musizieren! Jonny Pechstein


→ Workshop

Nun danket alle Gott Text: Martin Rinckart (1636) Melodie: Johann Crüger (1647)/Leipzig 1636 Arrangement: Jonny Pechstein

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© 2010 SCM Hänssler, 71087 Holzgerlingen

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→Christliche News → Popmusik – live!

Christian Artists kommen nach Deutschland

Musikmesse

Große Neuigkeiten von Christian Artists. CA 2011 wird in Deutschland stattfinden. Der Tagungsort ist das KSI-Konferenzzentrum in Bad Honnef bei Bonn. Außerdem ändert sich der termin geringfügig. Der neue Termin lautet: 08. – 13. August. Alle Informationen dazu unter www.christianartists.org. Laut den Organisatoren werden die Preise durch den Umzug günstiger. Da die Anfahrt für uns ebenfalls kürzer ist, vielleicht mal eine Reise wert. Vom Verband sicher dabei: Heike Wetzel, die einen Querflötenworkshop anbieten wird.

Jedes Jahr findet in Franke eine große Musikmesse statt. In diesem Jahr ist der Termin vom 06. – 09. April. Die Musikmesse Frankfrut ist der Branchenführer im Bereich Popularmusik. Wer sich Stars hautnah, jede Menge Infos und natürlich Equipment ohne Ende anschauen möchte, ist dort genau richtig. Alle Infos unter www.musikmesse.com.

Rechtsschutz für Musiker Seminar für Rock- und Popmusik 2011 Unser diesjähriges Seminar wird wieder von einer Reihe hochkarätiger Musiker gestaltet werden. So ist es uns bspw. gelungen, Sarah Kaiser für den Bereich Solostimmbildung zu gewinnen. Unser Einstiegskonzert am Freitagabend wird Jonny Pechstein mit einer All Star Referentenband bestreiten. Grund genug, sich also schon heute zu freuen. Alle Detailinfos in der nächsten m&m oder ab Anfang April auf der Webseite.

Freiberufliche Musiker müssen sich für viele Eventualitäten absichern. Auch der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung mit Privatabdeckung (ähnlich der von Kleinunternehmern) ist da durchaus sinnvoll. Verschiedene Unternehmen bieten derartige Policen an. Zum dritten Mal in Folge ausgezeichnet wurde die ÖRAG im Bezug auf Kundenzufriedenheit. Infos dazu über die bayerische Versicherungskammer.

Mitgliedsbeiträge DEKT 2011 vom 01. – 05. Juni sind wir in Dresden mit von der Partie. Unser Stand wird im Zentrum Kirchenmusik sein. Dieser liegt direkt im Herzen von Dresden an der Lukaskirche. Interessant in diesem Jahr: Vieles wird sich in Zelten abspielen. Auch wir sind zusammen mit den anderen kirchenmusikalisch Aktiven in einem Zelt direkt an der Kirche untergebracht. Der geplante Treffpunkt christliche Popularmusik ist von den Gremien des Kirchentages abgelehnt worden. Da werden wir sicher für den Kirchentag in Hamburg noch mal kräftig Lobbyarbeit leisten müssen. Gelungen ist es über den Bundesverband christliche Jugendkultur ein Projekt am Samstag auf der Bühne im Zentrum Jugend zu setzen. Mit dabei auch eine unserer bayerischen Bands. Noch werden Helfer für Auf- und Abbau und Standbetreuung, benötigt. Für Helfer ist die Teilnahme am Kirchentag kostenlos. Rückmeldung bitte umgehend an thomas.nowack@popularmusikverband.de oder unter 089 – 4107 4106.

Aufgrund von Veränderungen bei der Auszahlung der Zuwendungen der Landeskirche für unseren Verband passen wir den Einzug unserer jährlichen Mitgliedsbeiträge in zwei Schritten an. Statt in der Jahresmitte abzubuchen haben wir in diesem Jahr bereits zum 01.03. den Jahresbeitrag 2011 erhoben und werden ab 2012 jeweils am Jahresbeginn den Einzug vornehmen. Wir bitten um Euer Verständnis!

pimp your band Lange haben wir mit der Entscheidung gerungen. Nach Abwägung aller Kriterien haben wir uns nun dafür entschieden pimp dieses Jahr ausfallen zu lassen. Bis einen Monat vor dem Termin hatten sich dieses Jahr nur zwei Bands angemeldet. Aufgrund von Verpflichtungen gegenüber dem Tagungshaus und auch den nicht unerheblichen Ausgaben, die wir selber für pimp tragen müssen haben wir diesen Ausstieg schweren Herzens für dieses Jahr beschlossen. 2012 wird pimp wieder ausgeschrieben. Wir hoffen, das dann die Bandanmeldungen im Vorfeld so hoch sind, das wir uns über eine mögliche Absage gar keine Gedanken machen müssen.

Kommt, atmet auf! lautet der Titel des neuen Liederheftes für die Gemeinde, das die Nachfolge des legendären Silberpfeil antritt. Der Silberpfeil war vor gut 30 Jahren als Ergänzung zum damaligen evangelischen Gesangbuch aufgelegt worden. Mittlerweile ist der Silberpfeil stark in die Jahre gekommen und der Ruf nach neuen Liedern war zu hören. So beschloss die Landeskirche nun ein neues Heft herauszubringen. Das Ergebnis ist auf S. 28 in einer Rezension gewürdigt. Die Vorschläge des Popularmusikverbandes nach umfassenden Überlegungen wie das neue Liederheft konzeptorisch und inhaltlich aufgebaut sein könnte und ein runder Tisch für diesen Prozess fanden leider kein Gehör. Lediglich einige wenige „neue“ Lieder konnten wir vorschlagen. Das Gottesdienstinstitut hat das neue Heft herausgebracht. Es ist dort zum günstigen Preis von 3,30 Euro (kartoniert) und 5,40 Euro (gebunden) zu erhalten. Aufgrund urheberrechtlicher und finanzieller Gründe wurde von der Idee eine Liederplattform im Internet zu konzipieren, Abstand genommen.

GEMA kassiert auch bei Benefizkonzerten Auch bei Benefizkonzerten ist die GEMA mit von der Partie. Dies musste jetzt die in Münster ansässige Humanity-Care-Stiftung erfahren. Für ein Benefizkonzert zugunsten von Flutopfern in Pakistan mußten rund 470 Euro, etwa fünf Prozent des Gesamterlöses, an die GEMA gezahlt werden. Für uns als Kirche gilt: auch bei Benefizkonzerten nie vergessen, das Konzert an die GEMAmeldestelle der EKD in Hannover zu melden. Direkte Kosten entstehen durch den Pauschalvertrag ohnehin nicht, die Meldepflicht besteht aber grundsätzlich für jedes Konzert.

Kopieren in Kindergärten Die GEMA hat in Bezug auf die Diskussion um die nun auch von Kindergärten verlangten Lizenzgebühren jede Verantwortung von sich gewiesen. Sie führe nur für die VG Musikedition das Inkasso durch, wurde durch eine GEMASprecherin mitgeteilt. Dies ist zwar objektiv richtig lässt aber sowohl VG Musikedition, wie auch GEMA wieder in einem recht schlechten Licht dastehn.

Das Wasser des Lebens

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ist der Titel eines neuen Psalmenprojektes, das die Poesie des Alten Testamentes einfangen will. Gesprochen von Xavier Naidoo, Moses Pelham, Patrick Nuo und vielen anderen Sängerinnen und Sängern. Anschließend nachvertont mit atmosphärischen Kompositionen von George Garcia. Eine Mischung aus Pop, Jazz und Klassik. Es ist bereits das zweite Projekt des Komponisten und erschienen im Hänssler Verlag.

Streit eskaliert Die GEMA hat alle Verhandlungen mit dem Videoportal youtube abgebrochen und das Videoportal dazu aufgefordert alle illegal genutzen Titel der durch die GEMA vertretenen Künstler zu löschen. Damit geht der Streit der beiden Giganten in die nächste Runde. Derzeit ist nicht abzusehen, wie er sich entwickeln wird.


→ –News → Christliche Popmusik live!

Filesharer zu Schadenersatz verurteilt Immer mehr, meist jugendliche Filesharer, werden derzeit zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt. Dabei ist der Höhe der Zahlungen von Gereicht zu Gericht durchaus unterschiedlich. Im Fall eines Volljährigen aus Köln geht das Gericht sogar von einem Streitwert von 400.000 Euro aus. Das würde etwa 100 Euro pro hochgeladenem Song entsprechen. Also Finger weg auch vom Einstellen von Songs auf der Band- oder Chorwebseite wenn die Urheberschaft nicht lückenlos klar ist und die eingestellten Stücke entweder rechtsfrei – oder in Eurem eigenen Besitz sind.

PopKonvent 2011 Der Popularmusikverband wird 10 Jahre alt. Und das ist ein Grund zu feiern! Wir laden alle Interessierte, Mitglieder, und Freunde von christlicher Popmusik zum Popkonvent, einem bunten Fest mit viel Musik und gutenBegegnungen. Besonders Familien sind herzlich willkommen! Nach dem Gottesdienst um 11 Uhr gibt es ein musikalisch-kulinarischem Mittagessen (Unkostenbeitrag 5,- € Erwachsene/ 3,- € Kinder) und um 14.30 Uhr ein Konzert mit Johannes Roth und Gästen (Eintritt frei!). Das Programm endet um 16 Uhr.

Der Popkonvent findet in den Räumlichkeiten von LUX – Junge Kirche Nürnberg statt. Ein Spielplatz und -raum für Kinder ist vorhanden. Zur besseren Planung erbitten wir eine Anmeldung an servicezentrum@popularmusikverband.de Anfahrt: Leipziger Straße 25, 90491 Nürnberg. Eine Wegbeschreibung findet ihr unter http://www.lux-jungekirche.de/kontakt/wegbeschreibung

Siegfried Fietz – Biografie erschienen Seit vielen Jahren prägt Siegfried Fietz die konfessionelle Szene mit seiner Musik. Seine Lieder, darunter auch die berühmte Vertonung des BonhoefferTextes „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, erfüllen landauf, landab die Gotteshäuser. Im Januar 2011 erschien seine Biografie „Siegfried Fietz – Von guten Mächten und bewegten Zeiten“ (Gerth Medien, Asslar) sowie sein gleichnamiges „Best-Of“-Album. Anlässlich der Veröffentlichung gab Fietz am 4. Januar 2011 ab 20 Uhr ein Konzert im Apollo-Theater Siegen.

Sowas gibt’s in Bayern bisher nur einmal: Eine komplett umgebaute Kirche, in der statt Orgel und Querflöte regelmäßig Rock, Pop, Punk oder Alternative Music zu hören ist. In LUX sind Gottesdienste angesagt, die sind fast wie ein Livekonzert und Konzerte, die haben die spirituelle Kraft eines Gottesdienstes. Nach der ersten erfolgreichen Bandgründung geht das Casting für die Band 2011 in die zweite Runde. Und DU kannst dabei sein! Bewirb dich jetzt für Vocals, E- Gitarre, Akustik-Gitarre, Bass, Keyboard, Drums, Bläser oder Laptop (Samples & DJing)

Du bist die Band! MACH MIT BEIM LUX - MUSIKERCASTING 2011

Du bietest: • Bühnentalent • Erfahrung am Instrument • Lust auf ein bis zwei Auftritte pro Monat im Rahmen der Gottesdienste und Konzerte • Zeit für regelmäßige Proben • Lust, dich in einem kreativem Umfeld musikalisch weiterzuentwickeln • Alter zwischen 15 und 29 Jahren Wir bieten dir: • Regelmäßige Auftrittsmöglichkeiten bei Konzerten und Gottesdiensten in der JK • Know How und dauerhaftes Bandcoaching von Musikprofis aus der Szene • Beste technische Ausstattung auf der Bühne und im Probenraum • 1a Umfeld für musikalische und persönliche Weiterentwicklung • Ne Menge Spaß

LUX - Junge Kirche Nürnberg // Leipziger Straße 25 // 90491 Nürnberg // 0911-5690562 // band@lux-jungekirche.de // www.lux-jungekirche.de

Du bist die Band!

Interesse? Dann fackel nicht lange und bewirb dich mit Foto, musikalischem Lebenslauf und Demo-CD für die nächste LUX-Band. Nach einer musikalischen Live-Kostprobe von dir, werden die Bands zusammengestellt. Lass von dir hören! Bei Rückfragen schreib ein Mail an band@lux-jungekirche.de oder ruf an unter der 0911-5690562

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für Gesang

Sonntag 3. April 2011 13-21:15 Uhr

Zielgruppe Dieser Seminartag lädt Sängerinnen und Sänger ein, sich fortzubilden, sich weiter zu entwickeln oder ihre Probleme zu lösen. Angesprochen sind in erster Linie alle, die in einer kirchlichen Band singen, männlich oder weiblich, sowie Solistinnen und Solisten aus Gospelchören. Weitere Interessenten, Neueinsteiger und Wiederholer sind gleichermaßen willkommen. Vorbereitung  Alle Teilnehmer/innen bekommen mit der Anmeldebestätigung 1. acht Lieder vorgelegt, aus denen sie ZWEI erarbeiten und mitbringen sollen, 2. einen Fragebogen vorgelegt, den sie ausfüllen und VORHER

zurückschicken sollen und 3. bringen natürlich alle ihre eigenen, konkreten Fragen mit. Teilnahmebeitrag 33,00 Euro, inklusive Kursgebühr und Abendessen

20:00 Internes Konzert der Teilnehmer/innen 21:00 Schlussrunde 21:15 Ende

Ort  Evangelisches Gemeindehaus Friedenskirche, Am Graben 21, 86391 Stadtbergen (Linie 3 Endhaltestelle) Plätze  Es können maximal 20 Personen teilnehmen, um es möglichst effektiv zu machen. Wer zuerst kommt, mahlt/ singt zuerst. Ablauf 13:00 Ankommen und Begrüßen 13:15 Workshop 17:30 Abendessen 18:30 Workshop

Organisation und Anmeldung Dekanatskantor für Popularmusik Hans-Georg Stapff Altvaterstr. 25, 86675 Buchdorf, Telefon: 09099-921762 Mail: stapff@notenkessel.de Veranstalter Evangelisch-Lutherisches Dekanat Augsburg

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→Christliche Rezensionen → Popmusik – live!

Klaus-Andre Eickhoff

„Halbwegs gelassen“ Cap-music

Ende 2010 habe ich ihn zum ersten mal live erlebt. Umso mehr war ich jetzt gespannt auf das neue Album von Klaus-Andre Eickhoff. Den meisten von euch mag dieser Name noch gar nichts sagen, deswegen erstmal ein paar ganz grundlegende Infos. Klaus-Andre ist Liedermacher und lebt in Wiesbaden. Er begleitet sich selbst auf dem Klavier, singt und erzählt in seinen Konzerten Geschichten vom Leben, vom Staunen und Glauben. Ich bewundere die Liedermacher ja, wie sie Themen finden und diese auf immer neue und interessante Art und Weise zu Musik und Text verarbeiten. Und Klaus-Andre ist sicher ein Meister seines Fachs. Gekonnt wechselt er von keck zu nachdenklich, von albern zu ernst und bleibt dabei immer auf einem hohen textlichen und musikalischen Niveau. Er begeistert mit seinem intellektuellen Wortwitz und seinen lebensnahen, tiefgründigen Texten. „Halbwegs gelassen“ stellt sicher einen Höhepunkt in seinem Schaffen dar. Gesanglich und am Klavier souverän zeigt er die ganze Breite seines Könnens. Musikalisch ist das Album dezent arrangiert und eher etwas für die ruhigen, eben „gelassenen“ Stunden des Tages. Ich kann das gute Stück nur empfehlen. Kleiner Reinhörtipp: „Im Himmel sind wir alle Kommunisten“. Jonny Pechstein

„Kommt, atmet auf – Liederheft für die Gemeinde“

Fazit: Schade, da wäre mehr drin gewesen. Dieses handwerklich schlecht gemachte Liederheft mit fragwürdiger Liedauswahl werde ich nicht kaufen. Peer Mickeluhn, Pfarrer in Sauerlach

Andi Weiss

„Heimat“ Gerst-Medien

Allein mit dem Wort „Heimat“ bringt Andi Weiss bei mir schon eine Saite zum Klingen. Ein ganz wichtiges Thema. Und damit ist nicht nur die lokale Heimat gemeint, sondern vor allem auch die geistliche. Daneben trifft er mit seinem Album meinen musiklischen Nerv. Denn, anders als man es vermuten mag, hört man auf dem Album nicht unbedingt das, was man von einem Liedermacher erwarten würde. Was erklingt ist gut gemachte Popmusik mit deutschen Texten, die sich auch mal bei Gospel, Folk, Rock und Indie bedient und dadurch immer frisch und abwechslungsreich wirkt. Es dauert nicht lang, da hat mich das Album ganz in Andis Gedankenwelt entführt. Es ist diese Kombination aus anspruchsvoller, gut gemachter Musik auf der Höhe ihrer Zeit und intelligenten Texten, die mich fasziniert. Texte zum Schmökern und Nachsinnen, Musik zum Schwelgen und Begeistern. Der Diakon, der macht das schon, könnte man sagen. Es ist ihm einmal mehr gelungen, ein tolles Album abzuliefern. Tolle Arbeit, Herr Weiß! Anspieltipps: #2 Heimat, #14 Nie allein  Jonny Pechstein

„Friends“ und „Welcome“ – Gospelsongs von Jörg Wöltche (Musik) und Michaela Lynes (Texte) Strube Verlag

Im evangelischen Lila mit einem Kinderbild auf dem Umschlag präsentiert sich das Ergänzungsliederbuch zum Gesangbuch. Nach einem Vorwort folgt eine Übersicht der thematischen Kategorien, nach denen die 176 Lieder geordnet wurden. Seltsam die Form der Nummern mit einer führenden „0“. Das Notenbild ist scharf, die Serifenschrift ist sehr gut lesbar. Aber die Akkorde: Dass sie in hellgrau gedruckt wurden, lässt sie spätestens beim Spielen bei schlechter Beleuchtung verschwinden. Diese mangelnde Praxistauglichkeit steigert sich noch wesentlich: Schon beim zweiten Titel erscheinen die Akkorde in Capo-Notierung für Gitarristen. Das dürfte für viele Pianisten und Organisten ein technisches „K.O.“ bedeuten. Die Harmonien gleichzeitig zum Melodiespiel zu transponieren, wird die meisten Amateur (!!)-Musiker überfordern. Und dann traut man seinen Augen kaum: 10 Lieder sind nicht zu spielen, ohne eine Kopie der nächsten Seite anzufertigen – man müsste während des Singens hin- und herblättern. Die Auswahl der Lieder kann ebenfalls nicht überzeugen: „Nehmt Abschied Brüder“ in ein neues Liederbuch aufzunehmen, wäre mir nicht im Traum eingefallen, dazu kommt mindestens eine Doppelung zum EG und schließlich taucht auf einmal der 23. Psalm ohne Melodie auf. Hier fragt man sich, mit welchem Ziel das Liederbuch erstellt wurde. Soll der Nutzer eine neue Melodie erfinden, wenn doch „das Singen als solches gefördert werden soll“ (Vorwort)? Überhaupt ist nicht zukunftsweisend, bei der Auswahl nur in die Vergangenheit zu sehen. Von wem werden diese Lieder „gern gesungen“ (Vorwort)? Viele wirklich weit verbreitete Lieder der letzten 10 Jahren fehlen. Oder wurde z.B. C. Bittlinger als Autor bewusst ausgeblendet? Und

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ganz neue Lieder sind schon gar nicht dabei. Neben theologischen Bedenklichem (Nr. 100 – da wird doch die eigene Mitwirkung am Reich Gottes weit überschätzt) sind viele altbekannte Kindergartenlieder enthalten. Dafür brauche ich keine neue Ausgabe. Jonny Pechstein

Jörg Wöltche ist seit einigen Jahren Kantor in Bad Kissingen und unter anderem Chorleiter des Gospelchors „Die Kissingers“. Er ist ein umtriebiger Kerl und hat immer wieder kreative Ideen. So organisierte er unlängst im Februar einen Flashmob in der unterfränkischen Stadt, bei dem er es schaffte, hunderte Schüler an einer Bushaltestelle zum Singen von „Sing and Pray“, eines alten SRUF-Schlagers, zu bringen. Zusammen mit Texterin Michaela Lynes, Chorleiterin aus Stadtlauringen, hat er Anfang 2010 beim Strube-Verlag zwei Notenhefte mit Gospelsongs herausgebracht. Diese entstanden in den Jahren 2000 bis 2010 aus der Zusammen­ arbeit der beiden. Eine Absicht war es, die zeitgenössische (contemporary) amerikanische Gospelmusik, die von einem Chor ohne Bass ausgeht und gegen Ende eines Gospels sich in vielfälti­gen Wiederholungen einer Schlusssequenz „in Ekstase singt“, mit der europäischen Chortradition des vierstimmigen Chorsatzes, der von Liedstrophen mit Refrain ausgeht, in Verbindung zu bringen. Die Songs sind eingängig und dennoch an einigen Stellen sehr anspruchsvoll zu singen. In den meisten Fällen sollte der Chor bereits einige Erfahrung haben, um die Stücke auch gut interpretieren zu können. Der Klavier-Part ist jeweils komplett ausnotiert. Es gibt deutsche Textübertragungen zur Verständnis-Hilfe. Was leider fehlt sind übersichtliche Versionen der Sätze ohne den Klavier-Part. Natürlich ist es immer wieder gewagt, neue Gospels zu schreiben und diese dann auch noch in der unüblichen 4-stimmigen Version zu arrangieren. Letztendlich wird die Praxis zeigen, ob die Songs von Wöltche und Lynes den Weg in das Repertoire vieler Chöre finden können. Sehr hilfreich dazu wäre eine gute CD, auf der man sich die Stücke einmal anhören könnte. Das kommt ja vielleicht noch. Zu wünschen wäre es dem ambitionierten Duo in jedem Fall. Jonny Pechstein


→ Prämien → Christliche Popmusik – live!

Die Mitgliedschaft

im Verband für christliche Popularmusik bringt viele Vorteile. Überzeugen Sie Ihre Freunde und Musikerkollegen von den Vorteilen einer Verbandsmitglieschaft und erhalten Sie eine der folgenden Sachprämien*. Für jedes neu geworbene Mitglied können Sie eine der folgenden Sachprämien auswählen. Sie bekommen die Prämie versandkostenfrei zugesandt.

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Jetzt Mitglied werden – jetzt Mitglieder werben! Am einfachsten mit unserem Onlineformular. Einfach auf www.popularmusikverband.de in der Navigationsleiste links „Wir“ anklicken, dann auf „Mitglied werden“ clicken. Das Formular ist in 2 Minuten ausgefüllt und verschickt.

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→ Christliche Popmusik – live!

Wolfgang Buck

Christiane Dehmer Trio

www.wolfgang-buck.de 01.04.2011 03.04.2011 08.04.2011

10.04.2011 07.05.2011

13.05.2011 17.05.2011

20.05.2011 22.05.2011 26.05.2011 28.05.2011

91325 ADELSDORF, SOLO, Hotel 3 Kronen. 20h. 09195-920400. 91058 ERLANGEN, SOLO, Ev. Thomaskirche. 19h. 09131-33444. 96450 COBURG-BEIERSDORF, SOLO, Schwarzer Bär. 20:30h. 09563-30820. 96138 BURGEBRACH, SOLO, Kulturraum. 17h. 09546-941664. 91723 SAMMENHEIM, SOLO, Kirche. 20h. 09831-613714 bzw 09834-97650 91126 SCHWABACH, SOLO, Galerie Gaswerk. 20h. 09122-937881 97070 WÜRZBURG, SOLO, Juliusspital, Zehntscheune, 20h. 09313931406. 91522 ANSBACH, SOLO, Kammerspiele. 20h. 0981-13756 97631 BAD KÖNIGSHOFEN, SOLO, Evang. Kirche. 20h. 09761-3217. 90556 CADOLZBURG, SOLO, Kulturbauhof. 20h. 09103-50936. 86156 AUGSBURG, SOLO, St. Thomas Chapel, Columbusstr.7. 20h. Ab 19h Imbiß. 0821-401311.

07.04.2011

08.04.2011 08.04.2011 09.04.2011 10.04.2011 07.05.2011

Ensemble Horst Bracks www.horstbracks.de

08.05.2011

30.04.2011

20.05.2011

91560 Heilsbronn, Kulturscheune Silberhorn, Gottmannsdorf 22, 20.00 Uhr

22.05.2011 25.05.2011

35685 Dillenburg-Manderbach, Evang. Gemeinschaft Manderbach, 20.00 Uhr TV-Produktion, GottseiDank, Wetzlar 57635 Wölmersen, EFG Wölmersen, 20.00 Uhr CH-6375 Beckenried, Altes Schützenhaus, 19.30 Uhr CH-6375 Beckenried, Kath. Pfarrgemeinde, 9.00 Uhr, Gottesdienst Konzert CMF Christliches Medienforum Gottesdienst CMF Christliches Medienforum 91085 Weisendorf, Kreuz & Quer, 19.00 Uhr 86316 Friedberg, 19.00 Uhr 80469 München, Schwabinger Krankenhaus, Gottesdienst

18.04.2011 05.05.2011 12.05.2011

74336, Brackenheim-Meimsheim, Martinskirche, 19:30, 07135-8450 74626, Bretzfeld, Gemeindehaus, Adolzfurter Str. 6, 19:00 75378, Bad Liebenzell, Missionszentrum, Heinrich-Coerper-Weg 11, 10:00, 07052-1798353

Sarah Kaiser www.sarah-kaiser.de 02.04.2011 15.04.2011 16.04.2011 17.04.2011 15.05.2011

Andi Weiss

40213, Düsseldorf, Maxhaus 01589,Riesa, Trinitatiskirche, 19.30, 03525-62010 38350, Helmstedt, Kirche St. Stephanie, 19:00, 05351/552112 38350, Helmstedt, Kirche St. Christophorus, 11:00, 05351-552-112 91438, Bad Windsheim, Spitalkirche, 19:00, 09841-401858

www.andi-weiss.de

Stefan Rauch & Band/Chor 01.04.2011 02.04.2011

02.04.2011 03.04.2011

03.04.2011 03.04.2011

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91572 Bechhofen, Evang. Johanniskirche, 19.00 Uhr 92599 Dentlein am Forst, Evang. Gemeindehaus, 9.30 Uhr, Konzertfrühstück 91710 Gunzenhausen, Lutherhaus, 19.30 Uhr 91710 Gunzenhausen, Evang. Stadtkirche, 9.30 Uhr, Gottesdienst 96160 Geiselwind, Autohof Strohofer, 14.30 Uhr 91177 Eysölden, St. Thomaskirche, 20.00 Uhr

www.rauch-music.de  09.04.2011 29.04.2011 02.06.2011

73635 Rudersberg, 071838020 97944 Uiffingen, 07930/2009 56379 Oberndorf, 02604/9434-0

addi m. www.addi-m.de 21.04.2011 06.05.2011 02.07.2011

Christoph Zehendner www.christoph-zehendner.de 03.04.2011

74196, Neuenstadt. A.K., Stadtkirche, St. Nikolaus, 19:00, 071397018

91586 Immeldorf, Kirche 91189 Rohr, Gemeindesaal (mit ‚songs unlimited‘) 91564 Neuendettelsau, Kärwa (mit ‚songs unlimited’)


→ Christliche Popmusik – live!

11.04.2011

Michael Ende auf Tour mit Anna Katharina  & Band

Living Water

www.annakatharina-saitensprung.de

09.04.2011

03.04.2011 09.04.2011

07.05.2011 02.12.2011

Unterhaching, Kubiz, Konzert Anna Katharina & Band, 19 uhr Großkarolinenfeld, Max-JosephHalle, Anna Katharina & Band, 20 Uhr Gut Mergenthau bei Augsburg, Gartenfestival Germering, Stadthalle/Amadeussaal, Konzert Anna Katharina & Band

www.livingwater.de

16.04.2011

21435 Stelle, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Stelle, Harburger Straße 11 30657 Hannover, Freie evangelische Gemeinde Hannover, Langenforter Straße 32

91710 Gunzenhausen, Kindergarten-Mitmachkonzert, Lutherhaus, 9.30 – 11 Uhr 22.-25.04.2011 Dubai/Abu Dhabi, Gottesdienste und Andachten, DT.Evang. Gemeinde am Golf 07.05.2011 90491 Nürnberg, Kinder –und Familien-Mitmachkonzert; LUX – Junge Kirche Nürnberg, ca. 14 Uhr 19.05.2011 55481 Kirchberg, Schüler- Mitmachkonzerte, Turnhalle, 9- 12 Uhr

Gospelsterne www.gospelsterne.de

STERNALLEE 25.06.2011

EBENBILD www.ebenbildband.de 23.04.2011

28.05.2011

03.06.2011

96114 Hirschaid, Regnitzarena / Georg-Kügel-Ring 3, 19:30h, SNCOsternacht 90403 Nürnberg, Albrecht-DürerPlatz 7 / LKG Füll, 20:00h, Konzert zur Blauen Nacht 91207 Lauf, Altstadtfest, ab 18:00h, Open-Air-Konzert

Würzburg, Festival „Umsonst & Draussen“, 01. – 02.07.2011 63936 Schneeberg, Vereinsstraße 10, Dorfwiesenhaus Schneeberg, Workshop für Pflegekräfte und pflegende Angehörige 02.07.2011 63916 Amorbach, Schlossplatz 2, Abteikirche Amorbach, Workshop-Abschlusskonzert, 19.00 Uhr

www.sternallee.de 09.04.2011

in motion trio: www.inmotiontrio.de 20.05.2011

Johannes M. Roth

21.05.2011

www.johannes-music.de 22.05.2011 01.04.2011

Christiane Dehmer www.christiane-dehmer.de 03.04.2011 10.04.2011

16.06.2011

91522 Ansbach, Crailsheimstr. 62,  Evang. Friedenskirche Ansbach, 19.00, solo 97980 Bad Mergentheim, Wandelhalle, Lothar-Daiker-Str. 4, 19.30, Trio

10.04.2011

97340 Markt Breit, Kinder–und Familien–Mitmachkonzert, Turnhalle, 16 Uhr 86159 Augsburg, Kinder–und Familien–Mitmachgottesdienst, Landeskirchliche Gemeinschaft, Max-Gutmann-Straße 5, 10 Uhr 91710 Gunzenhausen, Stadthalle, Geistlicher Abend in Wort & Musik, mit Anselm Grün, Claudia Sommer,

34123 Kassel, 20:00, FEG Sandershäuserstr. 9 58566 Kierspe, 19:30, FEG Kierspe Am Nocken 42 76133 Karlsruhe, 19:00, EFG Kreuzstr. 29

Stefanie Schwab www.stefanie-schwab.de 08.04.2011 10.04.2011 03.06.2011

Sternallee

36093 Künzell/Dietershausen, St. Bartholomäus, Gottesdienst & Kurzkonzert, 18:00 Uhr

97702 Reichenbach, Kath. Kirche, 19.00 Uhr 63934 Röllbach, Pfarrheim, 19.00 Uhr 97421 Schweinfurt, Heilig-GeistKirche, 18.30 Uhr

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...um sich an die Aufführung großer Werke heranzuwagen! Thomas Gabriel Daniel Rock-Oratorium für Solisten, 3-stg. gem. Chor, Band und Bläser. Text: Eugen Eckert nach dem Buch des Propheten Daniel. Part. 136 S. VS 1810. € 25,(Chorpart. und Instrumentalstimmen einzeln erhältlich

Michael Benedict Bender King Dave Pop-Oratorium. Text (englisch) von Markus Berger. Besetzung: 4stg. gem. Chor, Flöte/Piccolo, Klarinette in B, Alt-Sax. in Es, Trompete in B, Posaune, Gitarre, Keyboard, Streicher, Bass(gitarre), Schlagzeug. Part. 210 S. VS 6206. € 35,- (Dirigier-, Chorpart. und Instr.-Stimmen einzeln erhältlich)

KING DAVE erzählt die biblische Geschichte des König David in verschiedenen Szenen und Bildern, so z.B. die Auswahl des Hirtenjungen David, sein Zusammentreffen mit Saul an dessen Hof, aber auch die Geschichte von David und Goliath. Das Libretto von Markus Gustav Berger schildert äußerst packend seine Geschichte und fügt die einzelnen Szenen zu einer spannenden Gesamtdramaturgie zusammen. Dem Komponisten Michael Benedict Bender ist das musikalische Bravourstück gelungen, den alttestamentarischen Handlungsstoff in vorwiegend aktuellem Pop-Sound zu präsentieren, sodass die Geschichte einen höchst gelungenen aktuellen Bezug gewinnt. Dazu erhältlich: CD „King Dave“. Jugendkantorei der Evang. Singschule Ravensburg, diverse Solisten und Instrumentalisten unter Leitung von Michael Benedict Bender. Doppel-CD. VS 6206 CD. € 20,Georg Corman Die Schöpfung Oratorium für Solo, Chor und Big Band in neun Sätzen nach Texten des Alten Testaments. Auftragswerk der Abteilung Erziehung und Bildung der Evang. Kirche im Rheinland für den Kirchentag 2007 in Köln. Part. 154 S. VS 7533. € 25,- (Chorpart., Klav.-Ausgabe, SoloStimme und Instr.-Stimmen einzeln erhältlich)

Ein monumentales Werk, das Jugendlichen die Schöpfung und die Notwendigkeit ihrer Bewahrung auf der Grundlage der Texte des Alten Testaments, musikalisch umgesetzt in der variantenreichen und weltoffenen Klangsprache des Jazz, nahe bringen will. Die Komposition besteht aus einer Reihe abgeschlossener Songs, die auch einzeln aufgeführt werden können, jeder Satz ist dabei stilistisch einem anderen Genre zugeordnet und bietet den Musikern ausreichend Gelegenheit zur solistischen Entfaltung.

Das Rock-Oratorium Daniel ist die Geschichte des jüdischen Volkes in babylonischer Gefangenschaft unter den Königen Nebukadnezar, Belsazar und Darius. Und es ist die Geschichte des Propheten Daniel, der sich den Herrschenden nicht unterwirft - auch nicht angesichts des drohenden Todes in der Löwengrube - und sein Volk, das Volk der Israeliter, durch die schwere Zeit der Gefangenschaft führt. Mit einer musikalischen Mischung aus Rock und Jazz ist das Werk weder streng Oratorium noch Musical, sondern liegt dazwischen. Eingebunden in die Berichterstattung des Erzählers, wechseln sich szenische Darbietungen mit tänzerischen ab, umrahmt von Soli der sechs Hauptdarsteller und des Chores. Wer sich von der musikalischen Wucht und der Sprachgewalt dieses monumentalen Werkes überzeugen will, sollte die CD “Daniel” gleich mitbestellen. Absolut hörenswert! VS 1810 CD. € 15,Ralf Grössler Mass of Joy Gospelmesse für Solo, 2 Chöre und Orchester. Part. 180 S. VS 1778. € 25,75

(Chorpartituren, Klavierauszug und Instrumentalstimmen einzeln erhältlich)

In seiner zweiten Gospelmesse setzt Ralf Grössler die ganze musikalische Palette - von Stilelementen der Gregorianik über die barocke Form der Fuge bis hin zu Swing und Gospel-Songs - höchst wirkungsvoll ein! Und die “altgedienten” Mitwirkenden - Joanne Bell, Kantorei, Gospelchor und Orchester der Alexanderkirche Wildeshausen machen auch diese CD zu einem Hörereignis der Extraklasse! Dazu erhältlich: CD “Mass of Joy”. Live-Mitschnitt der Uraufführung in der Alexanderkirche Wildeshausen. Solo: Joanne Bell, USA. Kantorei der Alexanderkirche Wildeshausen. Bläser der Musikhochschule Hannover. Leitung: Ralf Grössler. Dauer 78:57 Min. VS 1778 CD. € 15,50 Katharina Reinl / Jochen Roth Ruth Ein Rock-Musical. Text: Christina Trapp-Schaefer. Part. 88 S. VS 6457. € 15,(Chorpart., Instr.-Stimmen und Klav.-Auszug einzeln erhältlich)

Ein Rock-Musical für Jugendliche, das aber bewusst auf einen Jugend-Jargon verzichtet, sondern die Texte möglichst nahe am biblischen Original führt. Das Werk hat eine in sich geschlossene Handlung, die mittels moderner Musik-Stile singspielartig aufgeführt wird. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Liedern mit eingängigen Songmelodien aus verschiedenen Stilrichtungen der Pop- und Rock-Musik, während auf Latin- und Jazz-Stile bewusst verzichtet wurde.

Preisänderung und Irrtum vorbehalten!

Strube Verlag GmbH m Pettenkoferstraße 24 m 80336 München Tel.: 089/54 42 66 11 m Fax: 089/54 42 66 30 m E-Mail: info@strube.de Alle Noten auch im Online-Shop erhältlich: www.strube.de


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