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winter

Magazin

offizielles WM-programm 2013

2013


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Switzerland. Land of quattro® Der Audi Q3. Mit der neuesten Generation quattro sind Sie auf Schweizer Strassen nahezu jeder Herausforderung gewachsen. Ihre radselektive Momentensteuerung verteilt die Antriebskraft unmittelbar zwischen den Achsen und passt zusätzlich den Vortrieb jedes Rads bestens an die Fahrsituation an. So können Sie Kurven noch dynamischer und präziser durchfahren. www.audi.ch


winter

Magazin

2013

Inhaltsverzeichnis

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Swiss Sliding - Christian Meili

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Verschiedene Grussbotschaften und die geladenen Ehrengäste

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Bob- und Skeleton Weltmeisterschaften 2013

17

Das WM-PROGRAMM 2013

19

Übersichtsplan – Wo finde ich was?

20

Resultate vergangener Weltmeisterschaften

28

«Formel-1»-Feeling in St. Moritz

33

Das Saisonprogramm 2013

36

Adrenalinkick mit Tradition

38

Die Bobbahntaufe – Eindrücke der ersten Taxifahrt

45

Olympia Bob Run und Cresta Run – Interview mit Rolf Sachs

50

Der Bob-Sport – Kraft, Geschwindigkeit und Präzision

54

Unsere Damen- und Herren-Bobteams

58

Edith Burkard im Portrait

60

Aufruf zum Monobob – der neue Hoffnungsträger

69

Kopf voran in den Erfolg – Eindrücke vom Skeleton-Sport

71

Unsere Skeleton-Fahrerinnen und -Fahrer

72

Mit 140 km/h nach Sotschi – Kunstbahnrodeln in Höchstleistung

73

Unsere Rodlerinnen und Rodler

74

Vom Schlitten zum Rodel – Naturbahnrodeln als Einstieg

77

Der Hornschlitten-Sport – Spitzensport und Gaudi

78

…und im Sommer?

Impressum HERAUSGEBER UND VERLAG PODIUM Verlag GmbH, Merkurstrasse 3, 8820 Wädenswil, Tel 044 772 82 82, www.podium-verlag.ch mit Unterstützung des Swiss Sliding St. Moritz, www.swiss-sliding.ch und des Olympia Bob Run St. Moritz, www.olympia-bobrun.ch

CHEFREDAKTOR Marco Zimmermann

TEXTE M. Zimmermann | Olympia Bob Run | Swiss Sliding | Omega SA FOTOS PODIUM Verlag GmbH | A. Badrutt | D. Gianola | A. Moll | R. Schaffner | L. Buzzetti | Olympia Bob Run | Swiss Sliding und deren Athleten GESTALTUNG S. Raabe ANZEIGEN PODIUM Verlag GmbH

Optik Foto Rutz AG Via Maistra 24 7500 St. Moritz 081 833 32 18 www.rutz-stmoritz.ch

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Begrüssung des Präsidenten von «Swiss Sliding»

«SWISS SLIDING» ist im Fahrplan

Für «Swiss Sliding», wie der Schweizer Verband der Bob-, Skeletonfahrer und Rodler seit Juni 2011 heisst, sieht die Welt nicht mehr ganz so düster aus, wie vor zwei Jahren, nach dem fehlenden Erfolg an den Olympischen Spielen in Vancouver. Wie die Resultate zeigen, ist «Swiss Sliding» im Moment der erfolg-

Der Verband erhofft sich, dass das erarbeitete Massnahmenpaket auf

reichste Wintersportverband. Die Strukturen stimmen wieder, die Fah-

die Weltmeisterschaften im eigenen Land und auf Sochi hin Früchte

rer und Fahrerinnen sind im Fahrplan. Dass dies so ist, wollen wir an

tragen. Das andere ist die Anpassung des Sports an die Gegenwart

den Bob- und Skeleton Weltmeisterschaften 2013 in St. Moritz-Celerina

und die Zukunft. Der Bobsport ist diskussionslos heutzutage noch eine

zeigen.

zu teure Sportart. Es ist eine, der nur wenige Menschen auf der Welt zugetan sind. Trotz dieser Exklusivität ist sie doch allen zugänglich. Wo

Die Schweiz verfügt exklusiv über die einzige Natureisbahn, den le-

sonst kann man den Sport auf diese Weise erleben und selber den

gendären Olympia Bob Run St. Moritz-Celerina, jenem Eiskanal, der

Eiskanal hinunterfahren?

eben keine Sportstätte, sondern halt wirklich ein Naturerlebnis ist. Ein Glücksfall, für alle jene Sportbegeisterten, welche die Geschwindigkeit

Als Ergänzung zu den traditionellen Schlitten sehe ich deshalb den

lieben. Hier wurden Weltmeister gekürt und gar Olympiasieger gefei-

Monobob. Diesem Gerät kommt in Zukunft eine tragende Rolle zu. Der

ert. Darunter auch viele Schweizer Teams. Und das soll auch wieder

Verband ist überzeugt, dass er den Sport in die Zukunft führen wird und

in Zukunft so sein. Nach einem radikalen Strukturwechsel im «Swiss

als Ergänzung und Einstieg dienen kann.

Sliding» vor zwei Jahren schaue ich wieder positiv in die Zukunft. Der Verband hat seine strategischen Hausaufgaben gemacht und steht wie-

In diesem Sinn und Geist, wünsche ich den Zaungästen, den Athleten

der auf recht gesunden Füssen. Und doch: es ist eine Tatsache, dass

und den Verantwortlichen vor Ort faire und unfallfreie Wettkämpfe.

eine Generation an Fahrern und Fahrerinnen fehlt.

Auf einer Bahn, die aus Tradition heraus, alle Teams immer herzlich begrüsst. Ob zu Trainings oder eben zu Weltmeisterschaften.

Um so mehr fokussiert man sich im Verband momentan auf die breitere Nachwuchsförderung im Skeleton- und Bobsport. Es gilt Grundlagen

Geniessen Sie das wunderschöne Engadin und im Speziellen St. Moritz

für den Sport zu erarbeiten und diesen zukunftstauglich zu machen.

und Celerina, die Geburtstätte des Bob- und Skeletonsports.

Wir brauchen aber auch Athleten, die bereit sind, sich dem Sport mit ganzem Herzen zu widmen.

SchreinereiInnenausbau Romano Pedrini Innpark / Via Nouva 9 7505 Celerina Tel. 081 833 23 33 Fax 081 833 87 77 Mobile 079 610 53 52 www.pedrini-schreinerei.ch

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Christian Meili, Präsident «Swiss Sliding»


Grussbotschaft – Greeting Message

Ivo Ferriani Präsident Fédération International de Bobsleigh et de Tobogganing Liebe Bob- und Skeleton Athleten, Trainer

Dear All Bobsleigh and Skeleton Athletes, Coaches and Officials, distin-

und Offizielle, liebe Gäste und Zuschauer,

guished guests and spectators, on behalf of the FIBT, I would like to

im Namen der FIBT möchte ich Ihnen mei-

extend a warm welcome to the Bauhaus IBSF World Championships

ne besten Grüsse anlässlich der Bauhaus

2013 in St. Moritz, Switzerland.

IBSF Weltmeisterschaften 2013 in St. Moritz, Schweiz, überbringen. Der Internationale

The International Bobsleigh and Skeleton Federation will celebrate its

Bob- und Skeletonverband wird im Jahr 2013

90th anniversary in November 2013 – there could be no better place

sein 90-jähriges Jubiläum feiern. Es könnte daher keinen geeignete-

to hold the World Championships of our Federation than St. Moritz, a

ren Ort für die Austragung unserer Weltmeisterschaften geben als

venue steeped in our history, in this very special year.

St. Moritz – ein Ort so tief verwurzelt in der Geschichte unseres Verbandes. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir nun seit weit mehr als 90 Jahren auf

We are very proud that for more than 90 years we have been able to

dieser einzigartigen Natureisbahn in der landschaftlich wunderschönen

hold races on the unique natural track here in this beautiful area of

Gegend St. Moritz-Celerina Wettkämpfe abhalten können. Lassen Sie

St. Moritz-Celerina. Let me take the opportunity to thank the Organizing

mich die Gelegenheit nutzen, dem Organisationskomitee und vor allem

Committee, all the volunteers and track workers that we know for so

den Freiwilligen und Bahnarbeitern zu danken – wir alle kennen sie nun

many years – on behalf of the coaches and athletes I may say that it

seit vielen, vielen Jahren. Im Namen der Trainer und Athleten möchte ich

feels like coming home every time I return to the track; you make the

Ihnen sagen, dass es sich immer wieder anfühlt, als würde man nach

difference with your smile in the morning, your passion to prepare the

Hause kommen; mit ihrem Lächeln am Morgen, ihrer Leidenschaft die

track and your fabulous help whenever needed. Please be assured that

Bahn im noch so kleinsten Detail zu präparieren und ihrer unglaublichen

we are very proud of you, and you all represent a part of the FIBT. I

Hilfe wann immer sie benötigt wird, machen sie den Unterschied aus.

would like to wish you all exciting and fair competitions – may the best

Bitte seien sie versichert, dass wir sehr stolz auf sie sind und sie alle

one win!

einen Teil der FIBT repräsentieren. Ich darf Ihnen allen nun spannende und faire Wettkämpfe wünschen – möge der Beste gewinnen!

Persönlich und familienfreundlich aus Tradition Sonnig und ruhig gelegen, nur wenige Schritte zu den Sportanlagen, ist das Hotel Solaria ein ideales Zuhause für die schönsten Tage im Jahr. Sie finden Entspannung und Erhohlung in Sauna und Solarium, auf der Sonnenterrasse oder einfach in der „guten Stube“. Kegelbahn, Bocciabahn, Hotelbar und Gaststube laden zu Spass, Spiel und Geselligkeit ein. Wir bemühen uns rund um die Uhr um Ihr Wohl – das ist seit drei Generationen die Tradition unseres Hauses.

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Grussbotschaft – Greeting Message

Reto Matossi OK Präsident / President

Einer Gemeinde, die auf die ökologische Wasserkraft aus dem eigenen

Organizing Committee

Werk setzt, wo die Bobbahn ohne Kühlmittel auskommt, einer Gemeinde, die eine Symbiose zwischen Sport und Natur gefunden hat.

Back to Nature – «Die Natur braucht sich nicht anzustrengen, bedeutend zu sein. Sie

The Swiss writer Robert Walser once said: «Nature does not need to

ist es», sagte einmal der Schweizer Schrift-

strive to be significant. It simply is.» This statement accurately reflects

steller Robert Walser. Wie treffend fürs

the Engadine and its Olympia Bob Run St. Moritz-Celerina, harmonious-

Engadin und seinen Olympia Bob Run St.

ly fitted into the landscape a hundred years ago. Being located in the

Moritz-Celerina, der vor gut hundert Jahren

middle of the valley between St. Moritz and Celerina, it is the only and

harmonisch in die Landschaft hineingefügt

the largest natural-ice bob run in the world. An idyllic walk through the

wurde. Er ist die einzige und längeste Natureisbahn auf der Welt. Und

swiss stone pine and larch forest conveys the special atmosphere of the

das mitten im Tal, unmittelbar zwischen St. Moritz und Celerina. Beglei-

competition along the track. Also the public transport takes you there.

tet wird die Bahn von einem idyllischen Spazierweg, durch einen Ar-

Even directly to the world famous Horse-Shoe, the curve where male

ven- und Lärchenwald, der direkt neben der Bande verläuft und Wett-

and female athletes experience up to 4.5 G-force. So, you›ll experience

kampfstimmung vermittelt. Aber auch der öffentliche Verkehr führt Sie

the sport›s speed right in the middle of nature. A sport characterized

direkt an die Bahn, gar direkt vor den weltbekannten Horse Shoe, jene

not only by its speed but also by its filigree handling of the sports

Kurve, in der die Fahrer und Fahrerinnen bis zu 4.5 G-Belastung erfah-

equipment.

ren. Sie werden also mitten in der Natur, die Schnelligkeit des Sports erleben. Ein Sport der durch seine Geschwindigkeit, aber auch seine

Since St. Moritz is accustomed to hosting major sports events, we can

filigrane Handhabung des Sportgeräts geprägt wird.

rely on a lot of volunteers. Without their help and that of the military and civil service this event would not be possible. Seen as preparation

St. Moritz ist Grossanlässe gewohnt, weshalb wir auch, was die frei-

for the Olympic Games in Sochi as well, we are proud to carry out the

willigen Helfer angeht, aus dem Vollen schöpfen können. Ohne ihre

World Championships at our municipality. A municipality which uses

Hilfe und die des Militärs wären diese Weltmeisterschaften jedoch nicht

its own ecological water power and where the bob run requires no

möglich. Und wir sind stolz, diese quasi als Vorbereitung auf die Olym-

artificial coolant and concrete buildings. A municipality that has found a

pischen Spiele in Sochi in unserer Gemeinde durchführen zu dürfen.

symbiotic relationship between sports and nature.

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Grussbotschaft – Greeting Message

Regierungsrat Hansjörg Trachsel

Ariane Ehrat

Vorsteher Departement für Volkswirtschaft

CEO Tourismusorganisation Engadin St. Moritz

und Soziales

CEO Tourism Organisation Engadine St. Moritz

Cantonal Councillor Head of Department of Economic and Social Affairs

Es freut mich, Sie im Namen der Regierung

Allegra und herzlich willkommen! Liebe

zur Bob- und Skeletonweltmeisterschaft auf

Gäste und Sportbegeisterte, 1904 schoss

dem Olympia Bob Run St. Moritz-Celerina

man erstmals den Olympia Bobrun St.

zu begrüssen. Sie kommen damit wieder

Moritz-Celerina hinunter. Und noch heute,

zurück auf die Bahn, die als Wiege des Bobsports bezeichnet wird. Die

109 Jahre später, sorgt die einzige Natureisbahn der Welt, auf der auf

einzigartige Natureisbahn und die wunderbare Umgebung des Enga-

höchstem Niveau internationale Wettkämpfe ausgetragen werden, für

dins bilden den Rahmen für spannende Wettkämpfe um Hundertstel-

Geschwindigkeitsrausch. Wir fiebern alle mit, wenn vom 21. Januar bis

sekunden. Kraft und Schnelligkeit entscheiden über Sieg und Nieder-

zum 3. Februar 2013 die weltbesten Bob- und Skeleton-Athleten um

lage. Ich wünsche Ihnen allen schöne und unvergessliche Tage im En-

die Weltmeistertitel kämpfen. Lassen Sie sich von den Wettkämpfen im

gadin und Graubünden.

inspirierenden Hochtal der Alpen begeistern.

On behalf of the government I am pleased to welcome you to the

Allegra and welcome! Dear guests and sports enthusiasts, it was in

Bobsleigh and Skeleton World Championships at the Olympia Bob Run

1904 when the first sled rushed down the Olympia Bob Run St. Moritz-

St. Moritz-Celerina. Back to the track where bobsleigh has its roots. The

Celerina. And even today, 109 years later, being the only remaining

unique natural-ice bob run and the wonderful environment of the En-

natural-ice bob run where international competitions take place, it still

gadine form the framework for exciting competitions, often decided by

provides speed rush. From 21 January to 3 February 2013 we will all

mere hundredths of seconds. Strength and speed make the difference

cheer along when the world‘s best bobsleigh and skeleton athletes

between victory or defeat. I wish you all wonderful and memorable

will compete for the World Championship title. Enjoy the inspiring high

days in the Engadine and in Grisons.

valley of the Alps and get into the exitement of the competitions.

Im Winter Engadin Bus und RhB inbegriffen Direkter Zugang zum Hallenbad und SPA Eintritt frei Im Sommer ab 2 Übernachtungen alle Bergbahnen, RhB und Engadin Bus im Oberengadin inbegriffen Unsere Specials unter www.allegrahotel.ch Gastromaschinen Resgia CH - 7524 Zuoz Tel. 081 854 22 77 | Fax 081 854 11 28 www.rocca-zgraggen.ch 7


Grussbotschaft – Greeting Message

Sigi Asprion

Gemeindepräsident

President of the municipality St. Moritz

Ihr Zuhause im Engadin

Schön, dass die Bob- und Skeletonfahrer regelmässig bei uns im Engadin auf dem Olympia Bob Run St. Moritz-Celerina Weltmeisterschaften austragen. An jenem Ort, wo der Bobsport seine Wiege stehen hat. Einem Sport, wo sich Geschwindigkeit mit Eleganz verbindet, wo der Eiskanal auch nach 100 Jahren jährlich ohne Kunstbauten in die Natur hineingeformt wird. Ich finde es faszinierend, wie aus einem fröhlichen Freizeitsport ein rasanter Wintersport geworden ist. Und wir sind stolz auf die Bahn und ich meine, dass der Olympia Bob Run Vorbild sein sollte für unsere künftigen Überlegungen, wenn es um die Erstellung von Sportwettkampfstätten geht: zu Fuss erreichbar, lieblich ins Gelände gelegt, spektakulär und attraktiv. Und genau das wünsche ich Ihnen auch: spektakuläre und attraktive Bob- und Skeletonweltmeisterschaften. It is great that bobsleigh and skeleton athletes regularly choose Engadine‘s Olympia Bob Run St.Moritz-Celerina to carry out their World Championships. The very place where bobsleigh has its roots. A sport where speed is combined with elegance. Where the ice channel even after 100 years is annualy built into nature without any artificial constructions. I find it fascinating how a cheerful leisure sport turned into a rapid winter sport. We are proud of the Olympia Bob Run and I think it should serve as a model for our considerations about the construction of sports facilities in the future: walking distance, integrated into the landscape in a lovely manner, spectacular and attractive. And that‘s what I wish to you as well: spectacular and attractive Bobsleigh and Skeleton World Championships.

Räto Camenisch

Gemeindepräsident

President of the municipality Celerina Herzlich willkommen in Celerina, dem Zielort der traditionsreichen Bobbahn St. Moritz-Celerina. Ein weiteres Mal nach 2007 ist die Bob-WM bei uns zu Gast. Wir sind stolz darauf und sehr stolz auch auf unsere Bobbahn, welche jeden Winter wieder neu in unserer schönen Natur aufgebaut wird. Sie ist der schnellste Weg, um von St. Moritz nach Celerina zu gelangen. Es braucht sehr viel Geschicklichkeit und Mut, bei diesen hohen Geschwindigkeiten die Ideallinie zu finden und bis ins Ziel zu verfolgen. Bedingt durch neue Techniken und andere Fahrstile werden die Fahrzeiten immer kürzer. Was bleibt, ist die Spannung vom Start bis ins Ziel. Auch als Zuschauer packt mich die Spannung und ich bin überzeugt, dass wir 2013 wiederum interessante und faszinierende Wettkämpfe erleben dürfen. Ich freue mich darauf. Welcome to Celerina, location of the finish area of the venerable Olympia Bob Run St. Moritz-Celerina. We are proud to be hosting the Bobsleigh World Championships once again, only 6 years after the last ones in 2007. And we are also very

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proud on the fact that our bob run is rebuilt in the beautiful nature every winter. It is the fastest way to get from St. Moritz to Celerina. At these high speeds it requires a lot of skill and courage to find and hold the ideal line. Race times decrease due to developing technologies and different styles of riding but what remains is the excitement from start to finish. I am certain that we will experience interesting and fascinating competitions in 2013 as well and I will be on the edge of my seat watching them. I am looking forward to it.

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Grussbotschaft – Greeting Message

Rolf Sachs Präsident / President SMBC

20-jähriges WM-Jubiläum des OK

Liebe Bobfreunde, es ist mir eine Freude, Sie

Es sind die 20. Viererbob-Weltmeisterschaften, die der Olympia Bob

im Namen des St. Moritz Bobsleigh Clubs zur

Run – unter anderem – austragen darf. Schon 20 Mal sassen also Herren

diesjährigen Weltmeisterschaft willkommen

beisammen und bereiteten für den Bob- und Skeletonsport die World

zu heissen. Wir sind natürlich stolz, dieses

Championships vor. 20 Mal schon, wurden Medienlisten erstellt, mit

große Ereignis auf der ältesten und gleichzei-

den Fernsehstationen die Übertragungszeiten abgemacht, wurden

tig letzten Natureisbahn der Welt austragen

bauliche Ergänzungen vorgenommen und Medaillen bestellt.

zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass der Geist und die Tradition dieses besonderen Austra-

20 Mal schon wurde gefiebert, mit dem Wetter und den Athleten, wur-

gungsorts der Weltmeisterschaft ein besonderes Flair geben werden. Zum

den Fahnen bestellt und Hymnen organisiert. Und noch immer ist es das

ersten Mal werden während einer WM einige Monobobs zu sehen sein,

Werk einer Runde von Freiwilligen, die sich dem Bobsport verschrieben

allerdings nicht im Rahmen des offiziellen Wettkampfprogramms; eine

haben oder dem Olympia Bob Run, oder einfach Freude daran zeigen,

spannende neue Disziplin für die Zukunft. Ich wünsche allen Athleten,

dass im Engadin der Wintersport quasi erfunden wurde. Dass der Olym-

Offiziellen und Zuschauern spannende Wettkämpfe und unvergessliche

pia Bob Run – unter anderem – die 20. Weltmeisterschaften austragen

Tage in St. Moritz und dem Engadin – mit rasanten Grüssen.

darf, wird als Verbeugung vor der letzten Natureisbahn der Welt, auf der noch internationale Wettkämpfe stattfinden, verstanden. Der Geschich-

Dear bobsleigh friends, on behalf of the St. Moritz Bobsleigh Club it is my

te und Tradition des Sports, aber auch der Bahn gegenüber verbunden,

pleasure to welcome you to this year‘s World Championships. Certainly

sollen Ende Januar bis Anfang Februar Rennen stattfinden, die einen Bo-

we are proud to host that great event on the oldest and at the same

gen zur «Erfindung» des Bob- und Skeletonsports spannen. Zum Beginn,

time the last remaining natural-ice bob run in the world. I am certain

als man noch nicht an eine 20. WM dachte.

that the venue‘s spirit and tradition will add a special flair to these World Championships. Monobobs, although not part of the official competition,

Das OK besteht aus Matossi Reto – Präsident, Triulzi Roberto – Bob-

will be on display for the first time in the event‘s history; an exciting new

bahnmanager, Berthod Martin, Fratschöl Remo, Götschi Reto, Mari-

sports discipline for the future. I wish all athletes, officials and specta-

noni Bruno, Schellenberg Barbara, Mattli Jos, Meili Christian, Mevio

tors an exciting competition and memorable days in St. Moritz and the

Lorenzo, Gianola Damian.

Engadine – with rapid regards.

Guido Gianola

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Wir wünschen eine erfolgreiche Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft

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Unsere geladenen

EHRENGÄSTE

Bundespräsident Ueli Maurer Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf Ständeratspräsident Filippo Lombardi Nationalratspräsident Maya Graf Standespräsidentin Elita Florin-Caluori Ständerat Stefan Engler Ständerat Martin Schmid Nationalrat Heinz Brand Nationalrat Martin Candinas Nationalrat Josias Gasser Nationalrat Hansjörg Hassler Nationalrat Silva Semadeni Regierungsrätin Barbara Janom Steiner Regierungsrat Mario Cavigelli Regierungsrat Martin Jäger Regierungsrat Christian Rathgeb Regierungsrat Hansjörg Trachsel Grossrat Duri Bezzola Grossrat Christian Hartmann Grossrat Gian Peter Niggli Grossrätin Heidi Clalüna Grossrätin Annamarie Perl Grossrätin Claudia Troncana Grossrat Duri Campell Grossrat Martin Aebli Grossrat Michael Pfäffli Gemeindepräs. St. Moritz Sigi Asprion Gemeindepräs. Sils Christian Meuli Gemeindepräs. Silvaplana Claudia Troncana Gemeindepräs. Celerina Räto Camenisch Gemeindepräs. Pontresina Martin Aebli Gemeindepräs. Samedan Jon Fadri Huder Gemeindepräs. Bever Ladina Meyer Gemeindepräs. La Punt Jakob Stieger Gemeindepräs. Madulain Gian Duri Ratti Gemeindepräs. Zuoz Flurin Wieser Gemeindepräs. S-chanf Duri Campell Kreispräsident Gian Duri Ratti Gemeindevorstand St. Moritz Hans Rudolf Schaffner Gemeindevorstand St. Moritz Maurizio Pirola Gemeindevorstand St. Moritz Cristiano Luminati Gemeindevorstand St. Moritz Anita Urfer Gemeindeschreiberin St. Moritz Barbara Stecher Gemeindevorstand Celerina Dino Menghini Gemeindevorstand Celerina Angela Jann Gemeindevorstand Celerina Barbara Weisstanner

Gemeindevorstand Celerina Peter Frizzoni Gemeindeschreiber Celerina Beat Gruber Gemeinderatspräsident St. Moritz Mario Salis Gemeinderat St. Moritz Regula Degiacomi Gemeinderat St. Moritz Markus Hauser Gemeinderat St. Moritz Urs Höhener Gemeinderat St. Moritz Christina Koller Gemeinderat St. Moritz Adrian Lombriser Gemeinderat St. Moritz Karin Metzger Biffi Gemeinderat St. Moritz Thomas Josi Gemeinderat St. Moritz Susi Wiprächtiger Gemeinderat St. Moritz Michel Molettieri Gemeinderat St. Moritz Arno Wyss Gemeinderat St. Moritz Beat Mutschler Gemeinderat St. Moritz Fritz Nyffenegger Gemeinderat St. Moritz Rino Padrun Gemeinderat St. Moritz Max Weiss Gemeinderat St. Moritz Giatgen Scarpatetti Gemeinderat St. Moritz Leandro A. Testa Bürgergemeinde St. Moritz Präsident Daniel Eichholzer Bürgergemeinde Celerina Präsident Claudia Bauer Bundesamt für Sport Matthias Remund Bundesamt für Sport Bruno Tschanz Bundesamt für Sport Franz Fischer Bundesamt für Sport Hanspeter Wägli Bundesamt für Sport Heinrich Huber Bundesamt für Sport Markus Regli AMAG Audi Ernesto Larghi Adidas Hans Hobi Omega Nicolas G. Hayek Prince Albert II de Monaco Albert Grimaldi Amt für Sport und Volksschule Dany Bazzell Amt für Wirtschaft und Tourismus Eugen Arpagaus Armee Divisionär Marco Cantieni Armee Brigadier Jaques Rüdin Armee Oberst Moreno Monticelli Armee Oberst i Gst F. Piffaretti Armee Oberstlt i Gst Nicolas Roduit Armee Oberstlt Thomas Ott Bobclub Celerina Schlarigna Moreno Giudicetti Bündner Verband für Sport Remo Cavegn Eidg. Nationalturnverband Geri Haussener

Eidg. Nationalturnverband Abraham Krieger Eidg. Schwingerverband Rolf Gasser Eidg. Turnverband Hanspeter Tschopp Engadin St. Moritz Ariane Ehrat Engadin St. Moritz Hugo Wetzel Handels- und Gewerbeverein St. Moritz Markus Testa Leiter Tourismusentwicklung Michael Caflisch Liechtensteinischer Bobverband Srecko Kranz Liechtensteinischer Bobverband Iwan Ackermann Nationales Sportanlagen Konzept Hans-Jörg Birrer Kantonales Sportanlagen Konzept Andreas Schleusser Polizei Ruedi Birchler Polizei Mario Salis Präsident Kur- und Verkehrsverein St. Moritz Richard Dillier Schweiz Tourismus Jürg Schmid Skeleton Club Engiadina Heinz Thoma Saint Moritz Bobsleigh Club Rolf Sachs Präsident FIBT Ivo Feriani Swiss Athletics Hansruedi Müller Swiss Athletics Peter Haas Swiss Olympic Gian A. Gilli Swiss Olympic Gian Gilli Swiss Olympic Ralph Stöckli Swiss Olympic Matthias Baumberger Swiss Olympic Cornel Hollenstein Swiss Olympic Roger Schnegg Swiss Olympic Jörg Schild Swiss Olympic Christof Kaufmann Swiss Olympic Reto Heini Swiss Sliding Christian Meili Swiss Sliding Erich Schärer Swiss Sliding Stephan Ritzler Swiss Sliding Urs Leuthold Swiss Sliding Matthias Naumann Swiss Sliding Erwin Brazerol Swiss Sliding Marc Gobeli Swiss Sliding Daniel Hayoz Swiss Sliding Hans Kohler Zivilschutz Bruno Casutt Elda Camichel Padruot Cantieni Gian Leonard Frizzoni Nino Bibbia

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Der

Olympia Bob Run ist gefordert…

kann. Und ich freue mich auf die Athleten. Auf

Welche nachhaltigen Auswirkungen hat die

der Bobbahn sind wir eine grosse Familie.

WM auf die Bahn? Die Betreiber der Bobbahn haben schon des-

Was macht die Bobbahn in St. Moritz aus?

halb etwas Nachhaltiges erschaffen, weil sie

Wir haben die älteste, die längste und die

eine Natureisbahn geblieben ist. Sie ist eine

einzige Natureisbahn der Welt, auf der noch

Konstante, sowohl im Terminkalender der Ath-

Welches sind die grössten Herausforde-

internationale Rennen durchgeführt werden.

leten, wie auch als Event in der Destination En-

rungen bei der Organisation der Bob- und

Diese drei Faktoren machen den Olympia Bob

gadin/St. Moritz. Auf der anderen Seite ist sie

Skeleton Weltmeisterschaften 2013?

Run so speziell. Und dann die Lage. Zum einen

nachhaltig, weil sie jedes Jahr anders ist. Da nur

Roberto Triulzi: Sicherlich den normalen Be-

befindet sich die Bahn im Engadin, diesem

zwei Kurven mit Steinwallen unterstützt wer-

trieb der Bahn mit der WM in Einklang zu

wunderschönen Tal und als wäre das nicht ge-

den, ist die Bahn jedes Jahr anders zu befahren.

bringen. Es ist ja nicht so, dass wir nur die

nug, liegt sie zwischen den Dörfern St. Moritz

Manchmal liegen die Schwierigkeiten im Sun-

zwei Wochen WM in der nächsten Saison

und Celerina und ist zu Fuss einfach zu errei-

ny Corner, manchmal am Horse Shoe. Insofern

auf dem Olympia Bob Run durchführen. Wie

chen. Die Bahn ist mittendrin und doch mitten

braucht es für den Bobrun nicht zwingend eine

jede Saison finden vor und nachher andere

in der Natur. Das passt einfach bestens.

WM, um Nachhaltigkeit zu erzeugen.

sicherlich der zeitliche Mehraufwand, der uns

Die wirtschaftliche Lage ist momentan für

Aber ja, natürlich nutzen wir die WM, um ei-

fordert. Schliesslich sind wir auch mit einer

viele Events nicht ideal. Wie steht der Olym-

nige bauliche Veränderungen vorzunehmen,

«normalen» Saison voll ausgelastet.

pia Bob Run betreffend Sponsoring da?

die uns auch zukünftig nutzen. So haben wir

Wir haben wirklich grosses Glück und haben

künftig ein echtes Medienzentrum und bauen

Auf was freuen Sie sich, wenn Sie an die WM

sehr treue Sponsoren, wie beispielsweise

das Zielgebäude um. Da die Bahn sehr stark

denken?

Omega. Omega ist seit den Olympischen

ausgelastet ist, müssen wir uns künftig di-

Momentan ganz fest auf den ersten Tag und

Spielen 1948 in St. Moritz dabei. Vielleicht

versifizieren. Das Zielgebäude wurde so um-

die Eröffnungsfeier. Wenn es endlich losgeht,

hat es auch mit der einzigartigen Sportart zu

gebaut, dass wir dieses auch ausserhalb der

wird auch das Fieber steigen. Dann wissen

tun, die es nur an wenigen Orten der Welt

Wintersaison vermieten und unser Potenzial

wir, ob wir alles richtig gemacht haben, ob wir

zu erleben gibt. Und sicherlich auch daran,

besser nutzen können.

alles im Griff haben. Dann kommt endlich der

dass es möglich ist, den Eiskanal mit einer

geregelte Ablauf mit den Trainings und den

Taxifahrt selber zu erfahren, während man

Roberto Triulzi, Geschäftsführer Olympia

Rennen. Es ist wie ein Kind, das man über Mo-

zum Beispiel bei einem Fussballspiel nur zu-

Bob Run St. Moritz-Celerina

nate mit sich trägt und dann endlich loslassen

schauen kann.

Wettkämpfe und Trainings statt. Dann ist es

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KULM HOTEL St. Moritz die Benutzung des Cresta Run. 1903, anlässlich eines Galaabends, wurde die grosszügige Summe von 11‘000.- Schweizer Franken zusammengetragen, welche in die Projektierung für den Bau eines eigenen Eiskanals - der Bobbahn – investiert wurde. Dank Unterstützung von Alphonse Badrutt konnte die Bobbahn auf dem ausgedehnten Areal des Kulm Hotels erstellt und am 1. Januar 1904 mit einem Bobrennen eingeweiht werden. Der 1612 Meter lange Eiskanal von St. Moritz nach Celerina ist auch heute noch die einzige Natureis-Bobbahn der Welt. In den Jahren 1928 und 1948 fand die Eröffnung der Olympischen Winterspiele zwei Mal im Park des Kulm Hotel St. Moritz statt und der Olympia Bobrun war Austragungsort der Bob Wettkämpfe. Heute finden täglich von Ende Dezember bis Anfang März nationale und internationale Wettbewerbe (über 30 Bob-Weltmeisterschaften) oder Trainings- und Taxifahrten statt. Diesen Winter bietet der Ursprungsort beider Wintersportarten – das Kulm Hotel St. Moritz - seinen Gästen eine einmalige Gelegenheit, Adrenalin geladen die Geschichte des Cresta Runs und die jüngste Form des Bobruns – den Monobob - miterleben zu dürfen. Vom 13. Dezem-

D

ber 2012 bis 8. Februar 2013 können mutige Sportler das Cresta Run

ie Anfänge des Wintersports gehen zurück auf die Siebziger- und

Erlebnis ausprobieren und vom 15. bis 16. Januar 2013 mit dem Mono-

Achtzigerjahre des letzten Jahrhunderts, nachdem Johannes Badrutt –

bob-Abenteuer experimentieren.

Pionier des Schweizer Wintertourismus - auf Initiative im Herbst 1864 eine kühne Wette mit seinen vorwiegend englischen Kurgästen einging.

Weitere Informationen finden Sie unter

Sie waren die ersten Wintertouristen der Alpen, die die neue Welt der

www.kulmhotel-stmoritz.ch

weissen Ferien entdeckten. Somit waren sie auch dieselben, welche wenige Jahre später den Weg für den modernen Wintersport einprägend bahnten. Im Herbst 1884 schlossen einige britische Offiziere im Kulm Hotel St. Moritz ein Abkommen, ein eigenes Trasse - den heutigen Cresta Run - für die Schlitten (Skeletons) anzufertigen. Die Crestabahn wurde 1885 erstmals erbaut und ist noch im Besitz des St. Moritz Tobogganing Clubs. Sie überwindet von St. Moritz nach Celerina auf 1214 Metern Länge eine Höhendifferenz von 157 Metern. Bis heute beherbergt das Kulm Hotel den St. Moritz Tobogganing Club - die jeweiligen Preisverleihungen finden seither jedes Jahr in der legendären Sunny Bar statt - sowie den Cresta Run und den Olympia Bob Run St. Moritz-Celerina, die beide auf dem Gelände des Kulm Hotel St. Moritz zu Hause sind. Die Sunny Bar im Kulm Hotel St. Moritz ist eine Legende - seit 1885 ist sie Treffpunkt der waghalsigen Piloten des Cresta Run und zahlreiche Persönlichkeiten der internationalen Jetsetter und High Society. Fotos der Besucher und Pokale des Cresta Run schmücken die Wände und vermitteln ein lebendiges Bild ihrer illustren Geschichte. In St. Moritz erfand man um 1888 den Bob, der zunächst aus zwei hintereinander liegenden Skeletonschlitten bestand, die mit einer Stange aneinander befestigt wurden. Vorwiegend englische Wintergäste, die in dem St. Moritz 1897 gegründeten Saint Moritz Bobsleigh Club - dem ältesten Bobclub der Welt - vereint waren, suchten einen Ort für die Ausübung ihrer eben erfundenen Sportart - dem Bobsport. Kurz nach der Gründung, kam es zu Streitigkeiten mit den Skeleton Fahrern um

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Das gemütliche Restaurant am Eingang des Kulm Parks vereint sportliche Eleganz mit dem rustikalen Charme gemütlicher Engadiner Stuben. Geniessen Sie auf der herrlichen Sonnenterrasse kleine Imbisse, Kaffee und Kuchen aus der hauseigenen Patisserie. Mit Spezialitäten aus der Schweiz und der internationalen Küche, die am Mittag und am Abend serviert werden, hat sich die Chesa al Parc sowohl bei Hotelgästen als auch bei einheimischen Gästen einen Namen gemacht.

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Bob- und Skeleton

Weltmeisterschaften 2013 Es freut uns sehr, Sie an den 20. Bob- und Skeleton Weltmeisterschaften in St. Moritz begrüssen zu dürfen.

64189

im Startgelände – hautnah dabei bei der Bob- und Skeleton Weltmeisterschaft 2013.

Herrliches Alpenpanorama mit Mouttas Muragl im Hintergrund und dem Zieleinlauf des Olympia Bob Run.

D

ie Weltmeisterschaften wurden unter das Thema «Back to Nature»

die Weltmeisterschaften mit Ökostrom betrieben. Dies ist möglich, da

gestellt. Damit möchte das Organisationskommitee die Natureis-

St. Moritz ein eigenes Wasserkraftwerk besitzt und die Bobbahn mit

bahn, die so einzigartig ist, in den Vordergrund stellen und manifestie-

«St. Moritz Energie» eine Vereinbarung treffen konnte.

ren, dass das Bob- und Skeletongelände des Olympia Bob Runs natürlich in das Gelände eingefügt liegt und ohne grosse Fahrwege für die

Im Ziel ein Village aus Holzgebäuden

Zuschauer erreichbar ist. Die Sportstätte liegt mitten in einem Arven-

Aber natürlich brauchen Weltmeisterschaften Infrastrukturanlagen,

und Lärchenwald, jeweils ein paar Gehminuten von den Dorfkernen

die nur für diese Wettkämpfe errichtet werden. So wird im alten Ziel

St. Moritz und Celerina entfernt.

ein Village aus Holzgebäuden aufgestellt. Dort werden an allen Renntagen diverse Speisen und Getränke angeboten. Ausserdem werden

Der Bob- und Skeletonsport ist aus einem Freizeitvergnügen entstan-

hier die Siegerehrungen aller Rennen stattfinden. Für Stimmung sorgt

den, als man die verschneite Strasse von St. Moritz nach Celerina auf

die «Finalissima», die Bar im Village, wo am Wochenende Live-Musik

Schlitten aus purer Freude hinunter gleitete. Wenn auch die Bob- und

geboten wird.

Skeletonathleten heute nicht mehr die Strasse für ihren Sport nutzen, so wird die Bahn noch heute jedes Jahr von Grund auf lediglich mit

Ein Novum an diesen Weltmeisterschaften sind die Tribünen, die zu-

Schnee und Wasser und viel Manneskraft aufgebaut. Zudem werden

sätzlich an der Bobbahn errichtet wurden. Sie stehen an so spektakulä-

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heineken.ch

Feststimmung und einzigartige Eindrücke


ren Orten wie am Horseshoe, dem Sunny-Corner, am Start und am Ziel. Von hier aus sind einzigartige Einblicke in den Bob- und Skeletonsport möglich, hautnah kann so die Geschwindigkeit und die Dynamik erlebt werden. Wer es gemütlicher mag, besucht die bekannte HorseshoeBar, die an allen Renntagen geöffnet ist. An Stimmung wird es dort erfahrungsgemäss nicht fehlen. 11 Tage WM-Stimmung Die Bob- und Skeleton Weltmeisterschaften 2013 beginnen am Donnerstag, den 24. Januar mit der Eröffnungsfeier um 18 Uhr bei der Talstation der Marguns-Bahn. Die Zuschauer und Athleten können sich auf eine spannende Show freuen. An verschiedenen Verkaufsständen kann man sich zudem verpflegen. Das Organisationskommitee erwartet rund 35 Nationen und rund 170 Athletinnen und Athleten, die an diesen Weltmeisterschaften teilnehmen. In der ersten Woche werden die Zweier-Bobweltmeisterschaften der Männer und der Frauen ausgetragen, sowie die Team-Wettbewerbe. In der darauf folgenden Woche die Skeletonrennen, sowie die Königsdisziplin, die Vierer-Bob-Wettkämpfe. Die Auslosung für diese Königsdisziplin findet am 31. Januar um 18 Uhr – zusammen mit dem Gourmet Festival in der Fussgängerzone von St. Moritz statt. Am 1. Februar wird in der Vergangenheit gefahren Der 1. Februar, ein Freitag, steht ganz im Zeichen der legendären Bobfahrer. Anlässlich des Monaco Historic Race, mit Prince Albert II de Monaco und vielen legendären Bobfahrern der vergangenen Jahre, werden die altbekannten Fritz-Feierabend-Schlitten aktiviert. Um 17.30 Uhr stürzen sich diese Fahrer in den ersten Lauf. Der zweite Lauf, 15.12.2006

8:10 Uhr

Seite 1

heineken.ch

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Der Welt schönster Kältespeicher.


wird mit Monobobs bestritten. Es ist jedes Jahr wieder ein Highlight, die alten Schlitten fahren zu sehen. Auch an der Weltmeisterschaft werden – wenn auch im kleineren Rahmen – Gästefahrten angeboten. Unter dem Link www.olympia-bobrun.ch können die Gästefahrten direkt gebucht werden. Back to Nature Das Organisationskommitee würde sich sehr freuen, wenn auch Sie die Sportler live vor Ort unterstützen. Erleben Sie das einmalige Ambiente, die rasante Sportart und geniessen Sie das «Back to Nature»-Gefühl.-

Mit grosszügiger Unterstützung des Einsatzkommandos Katastrophenhilfebereitschaftsverband (Ei Kdo Kata Hi Ber Vb), Territorialregion 3, gestellt vom Lehrverband Genie Rettung sowie des Zivilschutzes Graubünden, konnten die vielen Zusatzbauten umgesetzt werden – hierfür herzlichen Dank.

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22.1.

9.00

WM Training

2er-Bob

23.1.

9.00

WM Training

2er-Bob

24.1.

9.00 9.45 18.00

WM Training F 2er-Bob WM Training M 2er-Bob Eröffnungsfeier – Talstation Marguns

30.1.

8.00 10.00 13.00

WM Training F WM Training M WM Training

Skeleton Skeleton 4er-Bob

31.1.

9.00 10.45 13.00 18.00

IBSF Weltmeisterschaft F – Lauf 1 IBSF Weltmeisterschaft F – Lauf 2 WM Training Öffentliche Auslosung in der Fussgängerzone von St. Moritz

Skeleton Skeleton 4er-Bob 4er-Bob

25.1. 10.05 11.45 14.15

IBSF Weltmeisterschaft F – Lauf 1 IBSF Weltmeisterschaft F – Lauf 2 Training Team Competition

2er-Bob 2er-Bob Skeleton

1.2.

26.1.

9.00 10.45 12.45 14.10 16.00

IBSF Weltmeisterschaft M – Lauf 1 IBSF Weltmeisterschaft M – Lauf 2 IBSF Weltmeisterschaft F – Lauf 3 IBSF Weltmeisterschaft F – Lauf 4 Siegerehrung F

2er-Bob 2er-Bob 2er-Bob 2er-Bob 2er-Bob

9.00 10.45 13.00 14.45 16.00

IBSF Weltmeisterschaft F – Lauf 3 IBSF Weltmeisterschaft F – Lauf 4 IBSF Weltmeisterschaft M – Lauf 1 IBSF Weltmeisterschaft M – Lauf 2 Siegerehrung F

Skeleton Skeleton Skeleton Skeleton Skeleton

1.2.

17.30

Monaco Historic Race

9.00 10.45 13.45 16.00 16.30

IBSF Weltmeisterschaft M – Lauf 3 IBSF Weltmeisterschaft M – Lauf 4 Team Competition Siegerehrung M Siegerehrung Team Competition

2er-Bob 2er-Bob 2er-Bob/Skeleton 2er-Bob 2er-Bob/Skeleton

Feierabend und Monobob

2.2.

9.00 10.45 13.15 14.45 16.15

IBSF Weltmeisterschaft – Lauf 1 IBSF Weltmeisterschaft – Lauf 2 IBSF Weltmeisterschaft M – Lauf 3 IBSF Weltmeisterschaft M – Lauf 4 Siegerehrung M

4er-Bob 4er-Bob Skeleton Skeleton Skeleton

3.2.

10.00 11.45 13.30

IBSF Weltmeisterschaft – Lauf 3 IBSF Weltmeisterschaft – Lauf 4 Siegerehrung

4er-Bob 4er-Bob 4er-Bob

27.1.

28.1.

8.30

WM Training

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29.1.

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WM Training

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Sie im Startgelände, im Sunny Corner, im Horse Shoe und im Ziel. Ein Stopp beim Horse Shoe gehÜrt zum guten Ton eines jeden Rennbesuchs und vermittelt Stimmung pur!

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1'700 M.u.M

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/ Bob eton Skel

1962 1758

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346 410 1828

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300

1'750 M.u.M

1'700 M.u.M ZEITMESSUNG

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60

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1'750 M.u.M

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LAENGE

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Standorte der jeweiligen Attraktionen. Verpflegungsstationen finden

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Wo ďŹ nde ich was

Ăœber diesen Plan erhalten Sie eine Ăœbersicht Ăźber die verschiedenen

BOB - PARK Strasse gesperrt

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V.I.P.

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V.I.P.

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SUNNY - HAUS 2. Anlehner

FRIZZONIS FINISH LODGE

A

Strasse gesperrt ( 50 m )

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1. Anlehner

Bridge Corner

Sunny Corner

TV UEBERTRAGUNG

MEDIA - CENTER

TV KOMMENTATOREN

( Stadion )

Tree Corner

2.

Leap

Snake Corner 1.

Wall Corner

RESTAURATION TRIBUENEN

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Nash-

FUSSGAENGER WEG TRIBUENEN

Nameless

-Corner

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BOB - RUN TRIBUENEN

Gunter Sachs Corner

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TRIBUENEN

ZIEL

Devils Dyke Corner

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Geschwindigkeit

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LOUNGE

Ich wĂźnsche dem Olympia Bobrun eine erfolgreiche Saison!

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RESTAURANT

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Resultate der Vergangenheit an Weltmeisterschaften 2er-BOB und 4er-BOB 1930 Caux-Montreux/CH 1. Zaninetta/Biasini/Dorini/Rossi (I) 2. Moillen/Schneiter/Moillen/Pichard (CH) 3. Grau/Bertram/Brehme (D)

1931 Oberhof/D 1. Kilian/Huber (D) 2. Fischer/Gemmer (D) 3. Volkmer/Kaltenberger (A) St. Moritz/CH 1. Zahn/Robby/Bock/Hinterfeld (D) 2. Fonjallaz/Fonjallaz/Buchheim/Fonjallaz (CH) 3. Field/Coote

1933 Schreiberhau/D 1. Papana/Hubert (RO) 2. Brüme/Heinzel (TCH) 3. Grau/Brehme (D) 1934 Engelberg/CH 1. Frim/Dumitrescu (RO) 2. von Mumm/Schwarz (D) 3. Papana/Hubert (RO)

Garmisch-Partenkirchen/D 1. Kilian/Schwarz/von Valta/Huber (D) 2. Angelescu/Popescu/Gheorghiu/Gribincea (RO) 3. de Suarez d›Aulan/Rheims/Beamish/Bridou (F)

1938 St. Moritz/CH

1953 Garmisch-Partenkirchen/D

1961 Lake Placid/USA

1. Fischer/Thielecke (D) 2. McEvoy /Green (GB) 3. Feierabend/Beerli (CH) Garmisch-Partenkirchen/D 1. McEvoy/Looker/Green/Mackintosh (GB) 2. Kilian/Windhaus/Braumüller/Kemser (D) 3. Fischer/Lohfeld/Fischer/Thielecke (D)

1. Endrich/Stöckli (CH) 2. Ostler/Kemser (D) 3. Kitt/Nieberl (D) 1. Johnson/Biesiadecki/Miller/Smith (USA) 2. Ostler/Wendlinger/Hohenester/Erben (D) 3. Roesch/Pössinger/Terne/Wackerle (D) Holmström/Aronsson/Landgren/Lapidoth (S)

1. Monti/Siorpaes (I) 2. Sheffield/Tennant (USA) 3. Zardini/Bonagura (I) 1. Monti/Nordio/Rigoni/Siorpaes (I) 2. Benham/Sheffield/Tennant/Pandolph (USA) 3. Ahs/Carpö/Wennerberg/Hedblom (S)

1939 St. Moritz/CH

1954 Cortina d`Ampezzo/I

1. Baron René Lunden/Coops (B) 2. Fischer/Thielecke (D) 3. Kilian/Schletter (D)

1. Scheibmeier/Zambelli (I) 2. Petrelli/Figoli (I) 3. Benham/Bickford (USA) 1. Feierabend/Warburton/Diener/Angst (CH) 2. Roesch/Pössinger/Terne/Wackerle (D) 3. Kitt/Grün/Koppenberger/Nieberl (D)

1. Ruatti/De Lorenzo (I) 2. Zardini/Bonagura (I) 3. Maurer/Wörmann (D) 1. Schelle/Sterff/Siebert/Goebl (D) 2. Zardini/Torre/Lorenzo/Bonagura (I) 3. lsser/lsser/lsser/Isser (A)

Cortina d`Ampezzo/I 1. Feierabend/Cattani/Hörning/Beerli (CH) 2. McEvoy/Howard/Critchley/Green (GB) 3. Kilian/Windhaus/Schmidt/Kemser (D)

1947 St. Moritz/CH 1. Feierabend/Waser (CH) 2. Endrich/Waller (CH) 3. Houben/Mouvet (BEL) 1. Feierabend/Waller/Endrich/Waser (CH) 2. Houben/Houben/Lerat/Mouvet (B) 3. Fould/Evrot/Dumont/Hirigoyen (F)

1949 Lake Placid/USA

1. Capadrutt/Diener (CH) 2. Lanzendörfer/Ruzicka (TCH) 3. Sforza Brivio/Soldini (I)

1. Endrich/Waller (CH) 2. Feierabend/Angst (CH) 3. Fortune/McDonald (USA) 1. Benham/ Martin/ Casey/d›Amico (USA) 2. Bickford/Sterns/ Buckley/Dupree (USA) 3. Feierabend/Spring/ Waller/Angst (CH)

St. Moritz/CH

1950 Cortina d`Ampezzo/I

1. Kilian/Gruber/von Valta/Schwarz (D) 2. Musy/Gartmann/Bouvier/Beerli (CH) 3. Capadrutt/Feierabend/Lardi/Tami (CH)

1. Feierabend/Waser (CH) 2. Benham/Martin (USA) 3. Fortune/d›Amico (USA) 1. Benham/Martin/Atkinson/d›Amico (USA) 2. Feierabend/Madörin/ Spada/Waser (CH) 3. Kapus/Stöckli/ Bolli/Angst (CH)

1935 Igls/A

1937 Cortina d`Ampezzo/I 1. McEvoy/Black (GB) 2. Gilarduzzi/Gilarduzzi (I) 3. Capadrutt/Aichele (CH) St Moritz/CH 1. McEvoy/Looker/Green/Black (GB) 2. Fischer//H Fischer/Thielecke (D) 3. Fox/Gray/Dupree/Bickford (USA)

1951 Alpe d`Huez/F 1. Ostler/Nieberl (D) 2. Benham/Martin (USA) 3. Endrich/Spring (CH) 1. Ostler/Leitl/Pössinger/Nieberl (D) 2. Benham/Martin/Atkinson/Sheffield (USA) 3. Kapus/Stöckli/ Bolli/Angst (CH)

1955 St. Moritz/CH 1. Feierabend/Warburton (CH) 2. Aste/Isser (A) 3. Kapus/Angst (CH) 1. Kapus/Diener/ Alt/Angst (CH) 2. Feierabend/Gartmann/Warburton/Gerber (CH) 3. Schelle/Nirschl/Henn/Koller (D)

1957 St. Moritz/CH 1. Monti/Alvera (I) 2. Tyler/Thomas Butler (USA) 3. Marques Alfonso de Portago/Nunoz (ESP) 1. Zoller/Theler/Küderli/Leu (CH) 2. Monti/Piani/Pierdica/Alvera (I) 3. Tyler/Cole/Hagemes/Thomas Butler (USA)

1958 Garmisch-Partenkirchen/D 1. Monti/Alvera (I) 2. Zardini/Siorpaes (I) 3. Aste/Isser (A) 1. Roesch/Hammer/ Bauer/Haller (D) 2. Schelle/Kaltenberger/Sterff/Goebl (D) 3. Zardini/Bogana/Mocellini/Righini (I)

1959 St. Moritz/CH 1. Monti/Alvera (I) 2. Zardini/Alberti (I) 3. Tyler/Thomas Butler (USA) 1. Tyler/Sheffield/Vooris/Butler (USA) 2. Zardini/Righini/Torre/Bonagura (I) 3. Schelle/Geiger/Sterff/Goebl (D)

ANDREA PITSCH AG

1963 Igls/AUT 1. Monti/Siorpaes (I) 2. Zardini/Bonagura (I) 3. Nash/Dixon (GB) 1. Zardini/Torre/Bonagura (I) 2. Frigerio/Pallua/de Bettin/Mocellini (I) 3. Thaler/Durnthaler/Nairz/Koxeder (A)

1965 St. Moritz/CH 1. Nash/Dixon (GB) 2. Ruatti/De Lorenzo (I) 3. Emery/Young (CAN) 1. Emery/Presley/Young/Kirby (CAN) 2. de Zordo/de Lorenzo/Lesana/Mocellini (I) 3. Fortune/Knuckles/Wilson/Lord (USA)

1966 Cortina d`Ampezzo/I 1. Monti/Siorpaes (I) 2. Gaspari/Cavallini (I) 3. Nash/Dixon (GB) Vierer-WM nach Todessturz von Toni Pensperger (D) abgebrochen; Goldmedaille an Pensperger (posthum), Siebert, Wurzer, Eberhart

1967 Alpe d`Huez/F 1. Thaler/Durnthaler (A) 2. De Zordo/Tinter de Martin (I) 3. Clifton /CraIl (USA)

1969 Lake Placid/USA 1. De Zordo/Frassinelli (I) 2. Panturu/Focseneanu (RO) 3. Gaspari/Armano (I) 1. Zimmerer/Gaisreiter/Steinbauer/Utzschneider (D) 2. Gaspari/Pompanin/Zandonella/Armano (I) 3. Fenner/Huscher/Siler/Hachigian (USA)

1970 St. Moritz/CH 1. Floth/Bader (D) 2. Zimmerer/Utzschneider (D) 3. Caviezel/Candrian (CH) 1. De Zordo/Zandonella/Armano/De Paolis (I) 2. Zimmerer/Steinbauer/Bader/Utzschneider (D) 3. Stadler/Candrian/Forster/Schärer (CH)

Bauunternehmung Hoch-, Tief– und Untertagebau

1971 Cervinia/I 1. Gaspari/Armano (I) 2. Vicario/Dal Fabbro (I) 3. Gruber/Oberhauser (A) 1. Stadler/Forster/Schärer/Schärer (CH) 2. d›Andrea/Bignozzi/Brabcaccio/Caldara (I) 3. Zimmerer/Gaisreiter/Steinbauer/Utzschneider (D)

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1962 Garmisch-Partenkirchen/D

1973 Lake Placid/USA 1. Zimmerer/Utzschneider (D) 2. Candrian/Schenker (CH) 3. Panturu/Focseneanu (RO) 1. Stadler/Camichel/Schärer/Schärer (CH) 2. Karth/Karth/Eichinger/Sperling (A) 3. Zimmerer/Gaisreiter/Steinbauer/Utzschneider (D)

1974 St. Moritz/CH 1. Zimmerer/Utzschneider (D) 2. Heibl/Ohlwärter (D) 3. Lüdi/Häseli (CH) 1. Zimmerer/Wurzer/Utzschneider/Schumann (D) 2. Candrian/Casty/Marchand/Beeli (CH) 3. Karth/Eichinger/Karth/Sperling (A)


1975 Cervinia/I

1986 Königssee/D

1996 Calgary/CAN

2005 Calgary/CAN

1. Alvera/Perruquet (I) 2. Heibl/Ohlwärter (D) 3. Lüdi/Häseli (CH) 1. Schärer/Camichel/Benz/Schärer (CH) 2. Zimmerer/Utzschneider/Wurzer/Ohlwärter (D) 3. Stengl/Krenn/Jakob/Vilas (A)

1. Hoppe/Schauerhammer (DDR) 2. Pichler/Poltera (CH) 3. Richter/Grummt (DDR) 1. Schärer/Meier/Fassbind/Kiser (CH) 2. Kienast/Siegl/RedI/Mark (A) 3. Pichler/Notter/Poltera/Beerli (CH)

1. Langen/Zimmermann (D) 2. Lueders/MacEachern (CAN) 3. Götschi/Acklin (CH 1. Langen/Zimmermann/Rühr/Hampel (D) 2. Rohner/Wasser/Schreiber/Tanner (CH) 3. Hoppe/Voss/Peter/Embach (D)

1977 St. Moritz/CH

1987 St. Moritz/CH

1997 St. Moritz/CH

1. Hiltebrand/Meier (CH) 2. Lüdi/Trachsel (CH) 3. Gaisreiter/Schumann (D) 1. Nehmer/Gerhardt/Germeshausen/Bethge (DDR) 2. Schärer/Bächli/Marti/Benz (CH) 3. Resch/Berg/Ohlwärter/Barfuss (D)

1. Pichler/Poltera (CH) 2. Hiltebrand/Kiser (CH) 3. Hoppe/Schauerhammer (DDR) 1. Hiltebrand/Fehlmann/Fassbind/Kiser (CH) 2. Hoppe/Musiol/Wetzig/Schauerhammer (DDR) 3. Pichler/Ott/Dietsche/Poltera (CH)

1. Götschi/Acklin (CH) 2. Huber/Tartaglia (I) 3. Shimer/Olesen (USA) 1. Hoppe/Rühr/Hannemann/Embach (D) 2. Wiese/Bartsch/Voss/Liekmeier (D) 3. Shimer/Minton/Jones/Olesen (USA)

1. Lueders, Brown (CAN) 2. Lange, Kuske (D) 3. Annen, Hefti (CH) 1. Lange, Hoppe, Kuske, Putze (D) 2. Subkow, Golubow, Seliwerstow, Stepuschkin (RUS) 3. Lueders, Kotyk, Alexander, Brown (CAN) 1. Kiriasis, Schneiderheinze (D) – Damen 2. Minichiello, Davies (GB) 3. Rohbock, Fleming (USA)

1978 Lake Placid/USA

1989 Cortina d`Ampezzo/I

1999 Cortina d`Ampezzo/I

1. Schärer/Benz (CH) 2. Nehmer/Bethge (DDR) 3. Resch/Barfuss (D) 1. Schönau/Bernhardt/Musiol/Seifert (DDR) 2. Schärer/Bächli/Marti/Benz (CH) 3. Nehmer/Bethge/Germeshausen/Gerhardt (DDR)

1. Hoppe/Musiol (DDR) 2. Weder/Gerber (CH) 3. Kipurs/lntlers (RUS) 1. Weder/Gerber/Schindelholz/Morell (CH) 2. Baracchi/Reich/Acklin/Mangold (CH) 3. Hoppe/Ferl/Musiol/Voge (DDR)

1. Huber/Costa/Ranzi (I) 2. Langen/Zimmermann (D) 1. Mingeon/Hostache/Le Chanony/Robert (F) 2. Rohner/Nüssli/Hefti/Schaufelberger (CH) 3. Lueders/Leblanc/Hindle/Hindle (CAN)

1979 Königssee/D

1990 St. Moritz/CH

1. Schärer/Benz (CH) 2. Gaisreiter/Schumann/Ohlwärter 3. Mangold/Späte (D) 1. Gaisreiter/Wagner/Busche/Gebhard (D) 2. Nehmer/Richter/Germeshausen/Gerhardt (DDR) 3. Schärer/Bächli/Trachsel/Benz (CH)

1. Weder/Gerber (CH) 2. Czudaj/Jang (DDR) 3. Hoppe/Musiol (DDR) 1. Weder/Gerber/Schindelholz/Morell (CH) 2. Czudaj/Bonk/Szelig/Jang (DDR) 3. Appelt/Redl/Mandl/Winkler (A)

1. Langen/Zimmermann (D) 2. Lange/Hoppe (D) 3. Reich/Aeberhard (CH) 1. Lange/Hoppe/Behrendt/Embach (D) 2. Langen/Zimmermann/Plazter/Rühr (D) 3. Reich/Aeberhard/Aeberhand/Keller (CH)

1981 Cortina d`Ampezzo/I

1991 Altenberg/D

1. Germeshausen/Gerhardt (DDR) 2. Schönau/Kirchner (DDR) 3. Schärer/Benz (CH) 1. Germeshausen/Gerlach/Trübner/Gerhardt (DDR) 2. Hiltebrand/Poletti/Weinberger/Isenegger (CH) 3. Schärer/Rüegg/Rüegg/Benz (CH)

1. Lochner/Zimmermann (D) 2. Weder/Morell (CH) 3. Hoppe/Hannemann (D) 1. Hoppe/Musiol/Kühn/Langen (D) 2. Weder/Gerber/Schindelholz/Morell (CH) 3. Czudaj/Bonk/Jang/Szelig (D)

1982 St. Moritz/CH

1993 Igls/A

1. Schärer/Rüegg (CH) 2 Hiltebrand/Bächli (CH) 3. Schönau/Kirchner (DDR) 1. Giobellina/Stettler/Salzmann/Freiermuth (CH) 2. Lehmann/Wetzig/Musiol/Weise (DDR) 3. Schärer/lsenegger/Rüegg/Rüegg (CH)

1. Langen/Joechel (D) 2. Weder/Acklin (CH) 3. Hoppe/Hannemann (D) 1. Weder/Acklin/Meier/Semeraro (CH) 2. Schösser/Winkler/Redl/Haidacher (A) 3. Shimer/Leturgez/Kirby/Jones (USA)

1983 Lake Placid/USA

1994 Lillehammer/N

1. Pichler/Leuthold (CH) 2. Schärer/Rüegg (CH) 3. Hoppe/Schauerhammer (DDR) 1. Fasser/Poletti/Märchy/Strittmatter (CH) 2. Kopp/Öchsle/Neuburger/Schumacher (D) 3. Richter/Gerlach/Forch/Jerke (DDR)

1. Weder/Acklin (CH) 2. Götschi/Acklin (CH) 3. Huber/Ticci (I) 1. Czudaj/Brannasch/Hampel/Szelig (D) 2. Weder/Acklin/Meier/Semeraro (CH) 3. Hoppe/Hielscher/Hannemann/Embach (D)

1985 Cervinia/I

1995 Winterberg/D

1. Hoppe/Schauerhammer (DDR) 2. Richter/Grummt (DDR) 3. Ekmanis/Schirov (RUS) 1. Lehmann/Trübner/Voge/Grummt (DDR) 2. Richter/Jerke/Ferl/Legler (DDR) 3. Giobellina/Stettler/Salzmann/Freiermuth (CH)

1. Langen/Hampel (D) 2. Lueders/Pyc (CAN) 3. Alard/Le Chanony (F) 1. Hoppe/Hannemann/Hielscher/Embach (D) 2. Schösser/Redl/Schroll/Schützenauer (A) 3. Czudaj/Voss/Lehmann/Szelig (D)

DANK und

2000 Altenberg/D

2001 St. Moritz/CH 1. Langen/Jakobs (D) 2. Götschi/Grand (CH) 3. Annen/Hefti (CH) 1. Langen/Zimmermann/Peter/Metzger (D) 2. Lange/Behrendt/Hoppe/Embach (D) 3. Reich/Anderhub/Aeberhand/Keller (CH)

2003 Lake Placid/USA 1. Lange, Kuske (D) 2. Lueders, Zardo (CAN) 3. Spies, Sagmeister (D) 1. Lange, Hoppe, Kuske, Embach (D) 2. Hays, Schuffenhauer, Jones, Hines (USA) 3. Subkow, Seliwerstow, Golubow, Stepuschkin (RUS) 1. Erdman, Dietrich (D) – Damen 2. Prokoff, Holzner (D) 3. Martini, Cernota (D)

2004 Königsee/D 1. Lueders, Zardo (CAN) 2. Langen, Zimmermann (D) 3. Lange, Kuske (D) 1. Lange, Lehmann, Kuske, Hoppe (D) 2. Langen, Heyder, Kühn, Nohka (D) 3. Hays, Jovanovic, Schuffenhauer, Mesler (USA) 1. Erdmann, Bader (D) – Damen 2. Prokoff, Schneiderheinze (D) 3. Racine, Flowers (USA)

2007 St. Moritz/CH 1. Lange, Kuske (D) 2. Rüegg, Herzog (CH) 3. Bertazzo, Romanini (I) 1. Rüegg, Lamparter, Hefti, Grand (CH) 2. Lueders, Kotyk, Bissett, Brown (CAN) 3. Lange, Hoppe, Kuske, Putze (D) 1. Kiriasis, Logsch (D) – Damen 2. Martini, Tischer (D) 3. Rohbock, Fleming (USA)

2008 Altenberg/D 1. Lange, Kuske (D) 2. Florschütz, Pätzold (D) 3. Subkow, Wojewoda (RUS) 1. Lange, Hoppe, Kühne, Putze (D) 2. Subkow, Oretschnikow, Trunenkow, Stepuschkin 3. Höpfner, Listner, Mann, Pöge (D) 1. Kiriasis, Logsch (D) – Damen 2. Martini, Tischer (D) 3. Schramm, Herschmann (D)

2009 Lake Placid/USA 1. Rüegg, Grand (CH) 2. Florschütz, Kühne (D) 3. Holcomb, Tomasevicz (USA) 1. Holcomb, Olsen, Mesler, Tomasevicz (USA) 2. Lange, Rödiger, Kuske, Putze (D) 3. Minins, Dreiskens, Melbärdis, Dambis (LAT) 1. Minichiello, Cooke (GB) - Damen 2. Rohbock, Meyers (USA) 3. Martini, Tischer (D)

2011 Königsee/D 1. Subkow, Wojewoda (RUS) 2. Florschütz, Kuske (D) 3. Machata, Bredau (D) 1. Machata, Bredau, Adjei, Poser (D) 2. Angerer, Rödiger, Friedrich, Bermbach (D) 3. Holcomb, Langton, Olsen, Tomasevicz (USA) 1. Martini, Logsch (D) – Damen 2. Rohbock, Fleming (USA) 3. Humphries, Moyse (CAN)

2012 Lake Placid/USA 1. Holcomb, Langton (USA) 2. Rush, Lumsden (CAN) 3. Arndt, Kuske (D) 1. Holcomb, Olsen, Langton, Tomasevicz (USA) 2. Arndt, Rödiger, Kuske, Putze (D) 3. Machata, Hübenbecker, Bredau, Poser (D)

Ehrenfunktionäre Voluntaris an

Die 19 Ehrenfunktionäre des Olympia Bob Runs sind eine wichtige Stütze des Betriebes. Seit unzähligen Jahren stehen sie, wie auch viele andere Voluntaris – also Freiwillige – während der Bobsaison tagtäglich an der Bahn und unterstützen ehrenamtlich den Betrieb bei der Durchführung der verschiedenen Anlässe. Ohne die Voluntaris könnte der Olympia Bob Run nicht in seiner gewohnten Weise funktionieren. Der Olympia Bob Run bedankt sich herzlich für ihren Einsatz und ihr Engagement. Hans Hersche, Werner Winkler, Walter Brunold, Pierin Lenatti, Pietro Fanoni, Peter Bäbler, Max Gygax, Ueli Koch, Damian Gianola, Karl Weibel, Dumeng Stuppan, Lorenzo Mevio, Remo Fratschöl, Heinz Thoma, Peter Zimmerli (von vorne nach hinten).

21


1. Humphries, Ciochetti (CAN) – damen 2. Kiriasis, Lammert (D) 3. Meyers, Eberling (USA)

1991 Igls/A

2013 St. Moritz/CH

1992 Calgary/CAN

1. Steffi Hanzlik (D) 2. Mellisa Hollingsworth (CAN) 3. Tricia Stumpf (USA)

1. Anja Huber (D) 2. Katie Uhlaender (USA) 3. Kerstin Jürgens (D)

2001 Calgary/CAN

2009 Lake Placid/USA

1. Martin Rettl (A) 2. Jeff Pain (CAN) 3. Lincoln DeWitt (USA) 1. Maya Pedersen-Bieri (CH) 2. Alexandra Coomber (UK) 3. Tricia Stumpf (USA)

1. Gregor Stähli (CH) 2. Adam Pengilly (GB) 3. Alexander Tretjakow (RUS) 1. Marion Trott (D) 2. Amy Williams (GB) 3. Kerstin Szymkowiak (D)

2003 Nagano/JAP

2011 Königsee/D

1. Gregor Stähli (CH) 2. Christian Auer (A) 3. Ryan Davenport (CAN)

1. Jeff Pain (CAN) 2. Chris Soule (USA) 3. Brady Canfield (USA) 1. Michelle Kelly (CAN) 2. Jekatrina Mironowa (RUS) 3. Tristan Gale (USA)

1. Martins Dukurs (LAT) 2. Alexander Tretjakow (RUS) 3. Frank Rommel (D) 1. Marion Thees (D) 2. Anja Huber (D) 3. Mellisa Hollingsworth (CAN)

1995 Lillehammer/N

2004 Königsee/D

2012 Lake Placid/USA

1. Duff Gibson (CAN) 2. Florian Grassl (D) 3. Frank Kleber (D) 1. Diana Sartor (D) 2. Lindsay Alcock (CAN) 3. Kerstin Jürgens (D)

1. Martins Dukurs (LAT) 2. Frank Rommel (D) 3. Ben Sandford (NZL) 1. Katie Uhlaender (USA) 2. Mellisa Hollingsworth (CAN) 3. Elizabeth Yarnold (GB)

2005 Calgary/CAN

2013 St. Moritz/CH

1. Christian Auer (A) 2. Andy Schmid (A) 3. Michael Grünberger (A)

2.

1. Bruce Sandford (NZ) 2. Gregor Stähli (CH) 3. Christian Auer (A)

3.

1993 La Plagne/F

1.

1. Andy Schmid (A) 2. Franz Plangger (A) 3. Gregor Stähli (CH)

1.

1994 Altenberg/D

2. 3.

1. Jürg Wenger (CH) 2. Andy Schmid (A) 3. Franz Plangger (A)

1. 2.

1996 Calgary/CAN

3

1. Ryan Davenport (CAN) 2. Franz Plangger (A) 3. Christian Auer (A)

SKELETON 1982 St. Moritz/CH 1. Gert Elsässer (A) 2. Nico Baracchi (CH) 3.Alain Wicki (CH)

1989 St. Moritz/CH 1. Alain Wicki (CH) 2. Christian Auer (A) 3. Franz Plangger (A)

1990 Königssee/D 1. Michael Grünberger (A) 2. Andy Schmid (A) 3. Gregor Stähli (CH)

1997 Lake Placid/USA 1. Ryan Davenport (CAN) 2. Jim Shea (USA) 3. Chris Soule (USA)

1998 St. Moritz/CH 1. Willi Schneider (D) 2. Alain Wicki (CH) 3. Felix Poletti (CH)

1. Jeff Pain (CAN) 2. Gregor Stähli (CH) 3. Duff Gibson (CAN) 1. Maya Pedersen (CH) 2. Noëlle Pikus-Pace (USA) 3. Michelle Kelly (CAN)

1. Jim Shea (USA) 2. Andy Böhme (D) 3. Willi Schneider (D)

2000 Igls/A

2008 Altenberg/D

1. Andy Böhme (D) 2. Gregor Stähli (CH) 3. Jim Shea (USA) + Alex Müller (A)

2. 3.

2007 St. Moritz/CH 1. Gregor Stähli (CH) 2. Eric Bernotas (USA) 3. Zach Lund (USA) 1. Noëlle Pikus-Pace (USA) 2. Maya Pedersen-Bieri (CH) 3. Katie Uhlaender (USA)

1999 Altenberg/D

1.

1. 2. 3.

1. Kristan Bromley (GB) 2. Jon Montgomery (CAN) 3. Frank Rommel (D)

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Champagner stilvoll öffnen mit dem Champagnersäbel Macht auf Frauen mächtig Eindruck – der gekonnte Schlag mit dem Champagnersäbel – doch wo sind sie, die napoleonischen Offiziere?

Eine Spur Protokoll, ein Hauch Ritual Sie machten es zu einem Ritual, bei Siegesfeiern Champagnerflaschen mit ihren Säbeln zu entkorken. Durch die Siegeszüge Napoleons quer durch Europa wurde dieses Ritual schnell verbreitet. Napoleon soll ge-

I

sagt haben: «Champagner! Bei Siegen hat man ihn verdient und bei

n früheren Zeiten begleitete Champagner stets die feierliche Einseg-

Niederlagen braucht man ihn.» Seit diesem Tag wird das Öffnen des

nung und Salbung der Könige von Frankreich. Heute ist das Öffnen

Champagners mit dem Säbel nicht nur als gewöhnlicher Akt praktiziert,

einer guten Flasche mit weniger Prunk und Prozedere verbunden. Das

sondern wird zelebriert, wie zum Beispiel auf Jubiläen, Hochzeiten oder

Champagnerhaus G.H.MUMM zelebriert die Wiederentdeckung der

anderen besonderen Events.

kleinen Raffinessen im Umgang mit dem edlen Wein in einem neuen Stil. Keine Zeit für Langeweile! Kreativität und Experimentierfreude sind

der Champagner-Säbel

gefragt, wenn es darum geht, Champagner mit Eleganz auszuwählen,

Es gibt in dem Bereich der Säbel für die Champagner Sabrage einige

zu servieren und zu geniessen.

Angebote und unterschiedliche Ausstattungen und Arten der einzelnen Säbel. Wählen kann man hier zwischen unterschiedlichen Längen des Sä-

Natürlich ist Champagner kein alltägliches Getränk. Das Wissen darü-

bels, Verzierungen und den verschiedensten Materialien. Der klassische

ber, dass jede Flasche ein Savoir-Faire von über 300 Jahren in sich trägt,

Säbel hat eine Länge von 50-70 cm und ein Gewicht von 500-1200 g.

sollte den Umgang damit aber nicht beschweren, sondern lediglich den Genuss bestärken.

der richtige Umgang Das Aluminium-Papier und das Drahtkörbchen müssen entfernt wer-

Das Sabrieren des Champagners

den. Der Champagner sollte leicht gekühlt, dennoch nicht zu stark he-

Das Sabrieren des Champagners, auch «Sabrage»-Ritual genannt, ist

runter gekühlt sein, da bei einer zu starken Kühlung das Glas der Flasche

eine Jahrhunderte alte Tradition, welche im Jahr 1812 durch Napoleon

springen könnte. Nun wird der Champagner in die Hand genommen,

begründet wurde. Sie bezeichnet das Köpfen der Flaschen mit einem

der Arm wird vom Körper weg gestreckt. In der anderen Hand wird der

Säbel, der Begriff stammt aus dem Französischen (sabre = Säbel). Ent-

Säbel gehalten und flach auf den oberen Teil der Champagnerflasche

standen ist diese spezielle Öffnungstechnik in Frankreich in den Zeiten

gelegt. Jetzt wird der Säbel in einer fliessenden Bewegung (niemals

nach der französischen Revolution, als der Säbel die wichtigste Waffe

mit der Schneide) am Flaschenhals entlang gezogen, bis die Wulst des

der leichten Kavallerie, der Husaren Napoleons war.

Champagners erreicht ist, welche mit dem Säbel weg geschlagen wird

24


(geköpft) und der Hals der Flasche abgetrennt wird. Dieses Ding kann mit bis zu 200 km/h nach vorne wegschiessen und dabei 20 m oder mehr zurücklegen. Leider geht hierbei immer auch etwas Champagner verloren. Allerdings werden eventuelle Glassplitter ebenfalls mitgerissen und sollten somit nicht in die Flasche fallen. Flaschenkopf mit Korken ist ein Glücksbringer Nach dem Öffnen der Flasche mit dem Champagnersäbel ist es üblich, den Flaschenkopf und den Korken mit dem Datum zu versehen und als Glücksbringer aufzubewahren. Sabrieren – Einmal selbst erleben Wollen Sie das Sabrieren einmal selbst erleben, so haben Sie zum Beispiel auf Muottas Muragl, den Bergrestaurants Marguns oder in etlichen Restaurants der Region die Möglichkeit dazu. Kombinieren Sie dieses aussergewöhnliche Erlebnis mit einer ebenso aussergewöhnlichen Umgebung. Mountain Dining auf Muottas Muragl heisst geniessen im Einklang mit der Engadiner Bergwelt – sei es zum Apéro, einem Lunch oder einem festlichen Candle-Light-Dinner – Tel 081 842 82 32, Mo-So 08:30–23:00, www.muottasmuragl.ch. Oder die Bergrestaurants Marguns mitten im Skigebiet, geöffnet während der Betriebszeiten der Gondelbahn Celerina-Marguns – Tel 081 839 80 20, www.marguns.ch. Oder versuchen Sie selbst «Ihr Glück» zu Hause, eine detaillierte Anleitung sowie weitere interessante Informationen zum Thema Sabrieren und Champanger erfahren Sie im Internet unter www.ghmumm.com. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall – Prost!

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«Formel-1»-Feeling in St. Moritz

Die beiden Sportarten Bob und Skeleton werden im Engadin nicht nur betrieben, sie wurden hier erfunden.

Auf dem Startgelände gibt der Schlittenpark des Olympia Bob Run ein «Stelldichein» – vom Nostalgieschlitten bis zum neuzeitlichen Bob für den Taxibetrieb.

A

ls zu Beginn des 20. Jahrhunderts Kron-

Männer wird von Generation zu Generation

prinz Wilhelm von Preussen mit anderen

weitergegeben, sodass die Bahn möglichst

Waghalsigen die Strasse von St. Moritz nach

immer dieselbe bleibt. Trotzdem ist sie es

Celerina hinunter fuhr, war es nichts anderes

natürlich nicht und für die Bobfahrer bietet

als ein Zeitvertreib für jene, die Nervenkitzel

sich so jedes Jahr vor der ersten Fahrt an ein

suchten und genügend Zeit hatten. Der Ner-

spannendes «erstes Mal».

venkitzel ist geblieben, alles andere hat sich aber in den letzten 100 Jahren gewaltig ge-

Die Bahn besteht aus 19 Kurven, die unter an-

ändert: Die Schlitten sind windschnittig und

derem nach britischen Bobsportlern benannt

voller Hightech, es fährt kein Preussen-Prinz

wurden. Der Nash-Dixon Corner beispielswei-

mehr mit und man zählt die Hundertstel.

se erhielt seinen Namen durch die britischen

Auch wenn der Olympia Bob Run nicht mehr

Bobpiloten Anthony Nash und Robin Dixon,

auf der Strasse ins Tal führt, ist es aber noch

beides Goldmedaillengewinner im Zweierbob

immer Natur pur. Im Sommer ist die Bahn –

bei den Olympischen Winterspielen 1964 in

bis auf den imposanten Horse Shoe und den

Innsbruck. Der Martineau Corner ist benannt

Sunnycorner – unsichtbar, denn der Olympia

nach Hubert de Martineau, einem Major der

Bob Run ist eine Natureisbahn. Die letzte auf

Schweizer Armee. Die Kurve erhielt ihren

der Welt, auf der noch internationale Rennen

Namen aus Dankbarkeit an seine 44-Jahre

stattfinden.

andauernde Präsidentschaft beim St. Moritz Bobsleigh Club. Der Portago Corner ist benannt

28

19 Kurven, die jedes Jahr anders sind

nach Alfonso de Portago, einem Bobfahrer

Jeweils in der letzten Novemberwoche reisen

der bei der Bob-Weltmeisterschaft 1957 in

also seit Jahrzehnten Männer aus einer Süd-

St. Moritz mit der Bronzemedaille im Zweier-

tiroler Gemeinde an, um innerhalb von drei

bob die bislang einzige Medaille bei einer

Wochen aus 10‘000 m³ Schnee und 5‘000 m³

Bobweltmeisterschaft für Spanien gewinnen

Wasser die Bahn zu bauen. Sie wird jedes Jahr

konnte. Der Spanier verunglückte nur wenige

von Grund auf neu gebaut. Das Wissen der

Wochen später tödlich beim Autorennen Mille


Die Eröffnung der Saison wird traditionell mit einem alten, noch fahrtüchtigen

Miglia in Italien. Eine Stiftung in seinem Namen

ter nach einer Möglichkeit suchte, die weniger

ermöglichte den Umbau des unteren Teils der

frequentierten Öffnungszeiten zu überbrücken.

Strecke. Die jüngste Kurve heisst Gunter Sachs

Die Fahrten wurden damals mit den Bobs vom

Corner. Gunter Sachs war der Präsident des

Typ «Feierabend» absolviert. Die heutige Flotte

St. Moritz Bobsleigh Club von 1969 bis 2011.

für Gästefahrten umfasst 17 Bobs. Es handelt

Andere Kurven haben einen direkten Bezug

sich um leicht modifizierte Rennviererbobs

auf die Umgebung oder die Geschichte der

aus der Werkstätte von Renzo Podar in Cortina

Bahn. Wie beispielsweise der Telefon Corner,

d’Ampezzo. Um eine Gästebobfahrt zu absol-

der auf das erste Telefon hinweist, das hier

vieren, ist eine vorgängige Reservation unum-

an der Bahn installiert wurde. Und der Tree

gänglich. Gefahren wird täglich im Anschluss

Corner weist auf einen Baum hin, der an der

an die Trainings- und/oder Rennfahrten, wobei

kurzen Wand dieser Kurve stand.

die Wochenenden den Sponsoren vorbehalten

«Feierabend-Schlitten» zeremoniert.

sind. Während internationaler Anlässe können Auch Gäste können den

nur beschränkt oder gar keine Gästefahrten

Rausch erleben

durchgeführt werden.

Die Kurven sind in 1722 Meter Eiskanal eingebaut, die im besten Fall in etwas über einer Minute bewältigt werden. Ein paar Sekunden länger brauchen die Gästebobs, die während der Saison, welche von Ende Dezember bis Anfang März dauert, den Olympia Bob Run hinunter fahren. Die Geschichte der Gästebobfahrten reicht bis in die 1930er Jahre zurück, als Nino Bibbia mit unerschrockenen Damen der Gesell-

Da werden nicht die Bäume angeschrieben,

schaft per Bob von St. Moritz nach Celerina fuhr.

sondern hier handelt es sich um

Die Gästebobfahrten im heutigen Sinn sind erst

ein «Kurvenschild», denn jede dieser

seit 1973 bekannt, als der damalige Betriebslei-

Natureisbahn-Kurven hat ihren Namen.

29


A Gemächlicher Start eines nostalgischen «Feierabend-Schlittens».

bacK to nature Wenn nun während der WM 2013 rund 30 Mannschaften im Zweierbob, Viererbob und im Skeleton diese Bahn mit ihren Kurven unter ihre Kufen nehmen, werden es für den Olympia Bob Run nicht die ersten Weltmeisterschaften sein. Das Engadin kann auf eine lange Geschichte von Wettkämpfen zurückblicken und kann daher auch auf viel Know-how zurückgreifen. St. Moritz ist Grossanlässe gewohnt, weshalb hier auch, was die freiwilligen Helfer (die hier Voluntari heissen) angeht, aus dem Vollen geschöpft werden kann. «Ohne ihre Hilfe und die des Militärs und des Zivilschutzes wären diese Weltmeisterschaften jedoch nicht möglich», sagt Reto Matossi, OK-Präsident. Und ergänzt: «Wir sind stolz, diese WM quasi als Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Sochi in unserem Tal, unserer Gemeinde durchführen zu dürfen. Einer Gemeinde, die auf die

Hier geht der Start schon rennmässig

ökologische Wasserkraft aus dem eigenen Werk setzt, wo die Bobbahn

vonstatten. Die ersten Meter entscheiden

ohne Kühlmittel und Betonbauten auskommt, einer Gemeinde, die eine

oftmals schon über einen Sieg.

Symbiose zwischen Sport und Natur gefunden hat.» Wie vor 100 Jahren.

30




Atmosphere

& Design

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Atmosphäre

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Sportarten auf dem Olympia Bob Run «Monobob»

Masse: Gewicht: Steuerung: Geschwindigkeit:

Länge 230 cm – Spurbreite 67 cm max. 130 kg (Leergewicht) Seilzug über Drehachse auf die vorderen Kufen über 130 km/h

Masse: Gewicht: Steuerung: Geschwindigkeit:

Länge 270 cm – Spurbreite 67 cm max. 390 kg Herren (inkl. Mannschaft) max. 340 kg Damen (inkl. Mannschaft) Seilzug über Drehachse auf die vorderen Kufen über 140 km/h

Masse: Gewicht: Steuerung: Geschwindigkeit:

Länge 335 cm – Spurbreite 67 cm bis 630 kg (inkl. Mannschaft) Seilzug über Drehachse auf die vorderen Kufen bis 150 km/h

«2-er Bob»

«4-er Bob»

«Skeleton»

Masse: Gewicht: Geschwindigkeit:

Länge 80–120 cm – Spurbreite 34–38 cm Skeleton bis 43 kg / inkl. Sportler bis 115 kg über 130 km/h

«Rodeln»

Masse: Gewicht: Geschwindigkeit:

Länge 124–150 cm – Spurbreite 43 cm Rodel bis 22 kg (Einer) und bis 24 kg (Doppel) bis 130 km/h

Für einen gemütlichen Abend zu zweit oder mit Freunden, Palazzo BAR WHISKY & MORE. Jeden Dienstag Käsefondue im imposanten Kreuzgewölbekeller der Caverna. Palazzo Mÿsanus Crappun 26 | CH-7503 Samedan/St. Moritz Tel +41(0)81 852 10 80 | www.palazzomysanus.ch

32


Saisonprogramm 2013 16.12. 10.00 17.–21.12. 8.30 22.–23.12. 8.30 24.12. 8.30 25.12. 26.–28.12. 8.30 29.12. 9.00 10.00 10.15 30.12. 9.00 10.00 10.15 31.12.–2.1. 8.30 12.30 3.1. 9.00 4.1. 9.00 17.00 5.1. 9.30 6.1. 9.30 7.–8.1. 8.30 9.–10.1. 8.30 14.00 11.1. 8.30 13.00 12.1. 9.30 13.1. 9.00 9.30 14.–15.1. 8.30 16.1. 8.30 14.30 17.–18.1. 8.30 13.30 19.1. 9.00 9.30 20.1. 9.00 9.15 9.30 22.1.–3.2. 1.2. 4.–6.2. 7.2.

Bahneröffnung Training Training Training Bahn geschlossen Training SM Elite F/M Lauf 1+2 SM Elite F Lauf 1+2 SM Elite M Lauf 1+2 SM Elite F/M Lauf 3+4 SM Elite F Lauf 3+4 SM Elite M Lauf 3+4 Training Monobobschule 1 Training Training Sachs – Getty Challenge SM Elite Lauf 1 + 2 SM Elite Lauf 3 + 4 Training Training Monobobschule 2 Training Monobobschule 2 Werner Camichel Memorial Elektro Melcher Wall Trophy Hans Hiltebrand Cup Training Training Monobobschule 3 Training Monobobschule 3 Elektro Melcher Sunny Trophy Tulux Cup Elektro Melcher Horse-Shoe Trophy 1. Audi Monobob Race AudioRent ClairTrophy / Senioren Cup

FA B MS R B MS R B MS R

9.2. B MS S 2er-B 2er-B S 2er-B 2er-B B MS M B MS B MS M 4er-B 4er-B B MS B MS M B MS M 2er-B S 2er-B B MS B MS M B MS M S 2er-B S M 2er-B

10.2.

11.–12.2. 13.2. R R R

Monaco Historic Race Schule Training Schule

14.2. 15.2. 16.2.

R R 17.2. R

18.2. R R R

Bob- und Skeleton-WM – Extraprogramm im Magazin 17.30 9.00 8.00 9.00

8.2.

FA / M 2er-B S B MS R 2er-B

19.2. 20.–21.2. 22.2. 23.2. 24.2. 25.2. 26.–28.2. 1.3. 2.3. 3.3.

LEGENDE:

8.00 9.00 17.00 17.30 9.00 9.30 9.00 9.15 9.30 8.30 14.30 8.30 14.30 8.30 8.30 14.00 9.00 9.00 9.15 9.30 18.00 9.00 9.15 9.30 9.30 8.00 12.30 8.00 8.30 8.00 8.30 9.00 9.00 9.00 7.30 7.30 7.30 9.00 7.30 11.00

Training Schule Elektro Melcher Night Race Hotel Bären Night Race Elektro Melcher Telephone Trophy Bündnermeisterschaft Elektro Melcher Bridge Trophy 2. Audi Monobob Race Elektro Triulzi Cup Training Monobobschule 4 Training Monobobschule 4 Training Training Combined and Double Top III. Elvio Giani Memorial Junioren-SM Naumann-Rossi Race L 1+2 III. Elvio Giani Memorial Naumann-Rossi Race L 3+4 Elektro Melcher Portago Trophy 3. Audi Monobob Race BC Celerina Trophy Junioren-SM Training 13. Bremser Trophy Training Training Training Skeleton Club Engiadina Trophy Gunter Sachs Memorial Hotel Solaria Cup B-SM Training Training The Sun Trophy Polenta Race Training End of Season

B MS 2er-B S 2er-B S 2er-B S M 2er-B B MS M B MS M B MS B MS M S S M 2er-B M S M 2er-B 2er-B B MS FA B MS B MS B MS S 2er-B 2er-B 2er-B B MS R R B S R B MS

R

R R R R

R R R R

R

R

B = 2ER/4ER BOB; S = SKELETON; R = RODELN; M = MONOBOB; FA = FEIERABEND

Täglich Gästefahrten und zum Teil auch Trainings der Eliteathleten – weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.olympia-bobrun.ch.

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Adrenalinkick mit Tradition W

ir befinden uns Ende der 30er Jahre

Schneller geht‘s nicht mehr

des zwanzigsten Jahrhunderts, als der

Bevor es im Bob rasend schnell dem Ziel

italienische Bobpilot Nino Bibbia erstmals un-

entgegen geht, bietet sich ein gemächlicher

erschrockene Gäste auf dem Olympia Bob Run

Spaziergang auf dem idyllischen Wanderweg

von St. Moritz nach Celerina chauffierte. Was

entlang der Bahn – der zugleich grössten Eis-

damals noch eine Seltenheit war und sich in

skulptur der Welt – an. Quer durch den win-

einem offenen Bob vom Modell «Feier­abend»

terlichen Arven- und Lärchenwald verläuft

abspielte, ist heute aufgrund der grossen

der Weg überwiegend direkt am Rande der

Beliebtheit zu einem festen Bestandteil des

Bande. Ein faszinierender Anblick, nicht nur

Bahnbetriebes in St. Moritz geworden. Im Ge-

aufgrund der vorbeirasenden Bobs und Ske-

gensatz zu den Feierabendschlitten von da-

letons. Einblicke, die den Adrenalinspiegel un-

mals, werden heute leicht modifizierte Renn-

weigerlich steigern und die Spannung auf die

viererbobs eingesetzt.

bevorstehende Fahrt erhöhen.

Bobfahren für Jedermann in St. Moritz

Jeder ist sein eigener Sieger

ist ein unvergessliches Erlebnis

Am Start der Bahn angekommen, finden sich

Auch wenn die Fahrt im Bob unbestritten die

die Gäste zunächst am Info-Point ein. Hier

schnellste Möglichkeit ist, von St. Moritz nach

erhalten sie neben ihrer persönlichen Start-

Eine Fahrt mit dem Taxibob vermittelt ein reales

Celerina zu gelangen, so erklärt dies nicht de-

nummer einen Pin als Souvenir sowie einen

Renngefühl im 4er-Bob.

ren grosse Beliebtheit. Dabei spielen vielmehr

Gutschein für ein Glas Prosecco in der Günther

Stichwörter wie Nervenkitzel, Adrenalinkick

Sachs Lodge – dem urigen Bob-Restaurant am

und die Ausschüttung von Glückshormonen

Start der Bahn, welches spannende Einblicke

eine Rolle. Doch die Fahrt auf der 1722 m lan-

in die Geschichte des Bobsports und des

gen Natureisbahn ist weit mehr als das.

Olympia Bob Run bietet. Es bleibt ausreichend

36


Zeit, die zur Verfügung gestellten Helme anzuprobieren. Der Speaker,

noch weiter bis auf fast 135 km/h steigen. Nach etwa 75 energie- und

der die Fahrten fachmännisch begleitet, gibt den Gästen das Zeichen,

spannungsgeladenen Sekunden passiert der Bob die Ziellinie und die

sich am entsprechenden Bob einzufinden. Hier wird man bereits vom

Bremsen kommen zum Einsatz. Im Zielbereich angekommen gratulie-

Piloten oder Bremser erwartet, welche die letzten Instruktionen geben.

ren der Pilot und der Speaker den noch von der Geschwindigkeit be-

Sobald der Bob in die Startbox gehoben ist, heisst es: Platz nehmen.

rauschten Gästen zur bestandenen Bobtaufe.

Es wird sogleich ein gemeinsames Foto im Bob geschossen, welches später das offizielle Diplom ziert.

Ist der Bob auf dem Transporter verladen, geht es gemeinsam entlang der Bahn wieder hoch zum Start, zurück auf bekanntem Terrain –

Vorbei mit Gemächlichkeit – 135 km/h warten auf Sie

der Strasse. Ein schöner Abschluss und die Möglichkeit sich mit Pilot

«Die Bahn ist frei» erklingt es aus den Boxen. Es ist soweit. Es kann los-

und Bremser über die Erfahrungen der Fahrt auszutauschen, deren

gehen. Der Bremser beginnt den Bob anzuschieben, welcher langsam

Leistungen man nach diesem aufregenden Erlebnis meist mit ganz

Fahrt aufnimmt. Man spürt das Rattern der Kufen auf dem Natureis

anderen Augen sieht.

und hört den Speaker im Hintergrund, der die Namen der gestarteten Mannschaft nochmals durchgibt. Spätestens ab dem Sunny Corner ist

Schon bald wieder bereit für die nächste Fahrt

es vorbei mit der Gemächlichkeit. In der Horse Shoe Kurve, dem Herz-

Am Start warten bereits die persönlichen Diplome zur «Bobtaufe» da-

stück der Bahn, sind die natürlichen Fliehkräfte mit bis zu 4G erstmals

rauf, abgeholt zu werden. Ein schönes Andenken an ein unvergess-

deutlich zu spüren. Von da an wird die Geschwindigkeit bis zum Ziel

liches Erlebnis.

37


Die

Bobbahntaufe Fast 25 Jahre lang hatte ich mich gedrĂźckt. ÂŤDa mĂźsste man mir schon was dafĂźr bezahlenÂť, scherzte ich jeweils, wenn mich jemand zur Bobfahrt einladen wollte. Den Gutschein, den ich einmal bei einer Tombola gewann, verschwand im Kehricht. Nein, Bobfahren ist nicht meine Sache.

W

obei, so ganz stimmt das nicht. Das Ge-

es sei wie immer. Man wßrde mich belächeln

lände zwischen St. Moritz und Celerina,

und beschwichtigen und es dann sein lassen.

in dem die einzige Natureisbahn fĂźr den Bob-,

Nein, die Zeit war nicht. Hinter mir standen 20

Skeleton- und Rodelsport der Welt eingebettet

Menschen. Keine Zeit zum Diskutieren.

ist, kenne ich auswendig. Es ist ein ideales Na-

Barbara Schellenberg

turerholungsgebiet mit Animation. Ein wun-

Bob Nr. 32. Ob ich einen Lieblingspiloten hät-

derschĂśner Weg fĂźhrt entlang der Bobbahn,

te? Ob man mir einen empfehlen kĂśnne, der

Ăźber BrĂźcken und an vorbeisausenden Sport-

rund und schĂśn fahre? ÂŤDonald HolsteinÂť, war

geräten. Was fßr ein Spektakel! Als die TÜch-

die Antwort. OK. Donald Holstein.

ter noch klein waren, war das unser liebster Sonntagsspaziergang. Gut, es mag auch an

Ich muss etwas klarstellen: Ich habe keine

der heissen Schoggi gelegen haben, die wir

Angst. Aber bei hoher Geschwindigkeit mit

jeweils im Starthaus getrunken haben.

schnellen Kurven wird mir leicht schlecht. Ich liebe es mit Kutsche und Schiff zu reisen.

Ich kenne also jede Kurve, weiss wie es ausse-

Wobei mir auch auf dem Schiff schlecht wird,

hen muss, wenn der Bob aus dem Horse Shoe

und im Lift und in der Tram. Mein Blutdruck ist

kommt und wie nicht. Aber selber in so einem

nicht gerade ideal. Das spĂźre ich in solchen

Ding sitzen und die 1722 Meter in etwas um

Situationen immer wieder.

die 90 Sekunden herunterfahren: Nein danke!

Spezielle Taxifahrt mit einem nostalgischen

Esthi gibt mir Tipps, schon 30 Minuten vor

Bobschlitten des Bobclub Bivio.

Und dann kam dieser Tag. Ein Sonntag. Eisig kalt

meinem Start: ÂŤBis zum Horse Shoe wirst Du

und wunderschĂśn. Ich hatte einen Termin auf

es geniessen kÜnnen, danach fängt die Fahrt

der Bobbahn (also eigentlich im Starthaus). Da

aber erst richtig an. Sie rät mir, meine sämt-

kam Marcus, Ăźberreichte mir eine Helmkappe

lichen Muskeln anzuspannen. Der Horse Shoe

und schob mir einen Zettel rĂźber. ÂŤEinfach da

kĂśnne sonst einen so in den Bob drĂźcken, dass

unterschreibenÂť, forderte er mich auf. NatĂźrlich

man den Kopf nicht mehr hoch bekomme. OK.

sagte ich mein SprĂźchlein auf, in der Annahme,

Muskeln anspannen, memorisiere ich.

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Der Taxibob von «Engadin St. Moritz Mountains» im Horse Shoe, wo Kräfte bis 4G und höchste Renngeschwindigkeit herrschen.

Dann kommt Donald auf mich zu. Sein Lächeln,

muskulatur anspannen, erinnere ich mich. Und

seine Liebenswürdigkeit nehmen jede Beden-

dann fängt, wie Esthi prophezeite, die Reise

ken. Wir (in einem Taxibob haben immer zwei

erst richtig an. All die kleinen Kurven, die man

Gäste Platz) sollten mit dem Bob gehen, uns

nur auf dem Papier sieht, spüre ich jetzt. Es

bereit machen, den Bob spüren, erklärt der

geht hin und her. Und dann falle ich wie in ein

Auch im Weltmeisterschaftswinter gibt

langjährige Pilot, der auf dem Olympia Bob

Nichts. Die Gerade vor der Schlusskurve lässt

es ab 16.12.2012 wieder die Möglich-

Run auch eine Bobschule führt und Nach-

den Bob nochmals so richtig beschleunigen.

keit, eine solch aufregende Fahrt zu

wuchsförderung betreibt. Seine Ruhe über-

Vielleicht so auf 130 km/h. Geschafft. Mir ist

absolvieren.

trägt sich auf mich. Es wird schon gut gehen.

schlecht. Und hoffe, dass man es mir nicht an-

Aber gegen die Gewissheit, dass mir schlecht

merkt. Den Apéro, der am Ziel auf mich war-

Die Fahrten kosten CHF 250.- je Person.

werden wird, kann auch er nichts machen. Zu-

tet, lasse ich sein. Nicht jetzt. Jetzt muss sich

Buchungen und Informationen unter

mal er davon ja gar nichts weiss. Augen zu

zuerst mein Magen wieder erholen und dann

www.olympia-bobrun.ch,

und durch, heisst es. Der Bauch rebelliert und

mein Kopf.

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Bob-Taxifahrten – ein Erlebnis der Superlative

telefonisch

am Info-Point.

der Kopf sagt: Das musst Du einmal gemacht haben, damit Du weisst, wovon die immer

Wie es war? Ich erinnere mich an das wohlige

sprechen. Ich bin ein rationaler Mensch.

Gefühl, mich in die Verantwortung eines anderen zu geben. Wir waren wie eine Schick-

Vom Turm aus begrüsst mich Guido Ratti, wie

salsgemeinschaft. Ich bin Donald für das

er alle begrüsst. Unermüdlich. Stundenlang.

Erlebnis sehr dankbar. Und ich weiss jetzt,

Ich winke ihm zu. Danach höre ich nichts

wie es sich anfühlt, in so einem Bob, diese

mehr. Wir starten. Gemächlich. An der Wall

wunderschöne Bahn hinunterzufahren. Das

entlang. Dann wird es schneller. Sunny Corner.

musste einfach sein. Auch wenn es 25 Jahre

Wow, die Piloten sind ja wahnsinnig. Das ma-

gedauert hat, bis ich mich traute.

chen die freiwillig!? Wenn ich könnte, ich würde den Kopf schütteln. Es drückt mich in den

Ein Bericht von und über Barbara Schellen-

Sitz, der eigentlich nur ein Kissen auf Eisen ist.

berg bei ihrem grossen Erlebnis auf dem

Es rüttelt. Dann zum Horse Shoe. Halsnacken-

Olympia Bob Run.

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39


Auf dem

Weg zum Bobpiloten

Der traditionelle einwÜchige Lehrgang auf dem Olympia Bob Run St. Moritz – Celerina wird seit 1990 von Donald Holstein geleitet.

D

as Teilnehmerfeld ist jeweils bunt gemischt – von jungen Sportlern,

Schon nach kĂźrzester

arrivierten Handwerksleuten bis hin zu erfolgreichen Managern.

Zeit werden die SchĂźler

Sie alle verbindet die Neugier auf den Adrenalinkick im ca. 2 km langen

ihre ersten Fahrver-

Eiskanal von St. Moritz nach Celerina. Namhafte Pilotinnen und Piloten

suche unternehmen –

haben so den Einstieg in diese Wintersportart begonnen. So gingen seit

stets unter dem

1990 vier Juniorenweltmeister aus dieser Schule hervor.

wachsamen Auge von Donald Holstein (oben).

wie läuft der erste taG in der bobschule ab? Nach einer kurzen Begrßssung und Erläuterungen zum Kursver-

Danach erfolgt die Zuteilung und Anpassung der Bobs. FrĂźher wurde

lauf treffen sich die Teilnehmer am Start zur ersten Bahnbegehung.

die Geschwindigkeit durch Schnee in der Bahn respektive Bremsen vor

Während ca. 2 Stunden wird den Neulingen der Startvorgang, das

der Horse Shoe Kurve gedrosselt. Heute werden die Kufen durch ge-

Durchfahren jeder Kurve, die Zielankunft und der Verlad erklärt. Vor

zielte Präparierung so angepasst, dass der Schßler mit der Geschwin-

allem das beängstigende Gefßhl, ungebremst im immer schneller

digkeit der ersten Fahrten nicht Ăźberfordert ist. Der Bobschule St. Mo-

werdenden, nur teilweise lenkbaren Gefährt talwärts zu rasen, muss

ritz stehen fĂźnf 2-er Bob sowie bis zu drei Monobob zur VerfĂźgung.

bewältigt werden. Anschliessend wird die persÜnliche Ausrßstung der

Auch besteht die MĂśglichkeit, dass die Teilnehmer ihren eigenen Bob

Piloten kontrolliert, fĂźr die ersten Fahrten werden ein Integralhelm mit

einsetzen. Die Mannschaften auf dem 2-er Bob bestehen normaler-

speziellem Visier oder Skibrille sowie einfache Protektoren benĂśtigt.

weise aus 2 Piloten, wobei die Position im Bob nach jeder Fahrt gewechselt wird. Pro Tag werden nicht mehr als zwei Fahrten an den Steuerseilen absolviert. Nach einem gemeinsamen Mittagsessen werden die aufgezeichneten Fahrten analysiert.

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Im Verlauf der Woche wird durch Videoanalyse und Instruktion an ! ).

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der Fahrtechnik gefeilt und die Geschwindigkeit individuell gesteigert. An den Nachmittagen werden Bobmechanik, Materialkunde, das Sommertraining sowie die Organisation eines Bobteams thematisiert. Nach erfolgreich absolvierter Bobschulwoche muss ein Teilnehmer die Bobbahn von St. Moritz ungebremst und kontrolliert bewältigen kĂśnnen. Nur so erhält er das wohlverdiente Bobschuldiplom. Die Kosten fĂźr einen einwĂśchigen Lehrgang belaufen sich inkl. Materialmiete und Mittagessen auf CHF 1‘000.– Die Teilnehmerzahl ist auf 10 beschränkt, wobei die NachwuchsfĂśrderung im Vordergrund steht.

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Wie der Engadiner Lorenzo Buzzetti zum Skeletonsport kam.

«Eigentlich wollte ich ja nur mal … … die Bobbahn mit einem Taxibob runterfahren. Das war im Win-

Die Rennzeiten waren eigentlich ganz passabel, nur hatte mein Schlit-

ter 1998/99. Und weil es gerade einige Taxitestfahrten gab, sass ich

ten ein bisschen zu viel Tuning. Das führte zu meiner ersten Begegnung

irgendwann auf der Bremse. Das habe ich dann die ganze Saison ge-

mit der Oberstenjury. Heinz erklärte mir die Regeln und ich baute das

macht und sass als Bremser in den Taxibobs. Ich durfte auch beim

Teil (meinen alten Schlitten) also regelkonform um, der Schlitten lief

Zweierbob auf die Bremse, merkte aber sofort, dass ich nicht schnell

immer noch schnell.

genug war, um dort zu starten. So habe ich meine ersten Schritte an und auf dem Eiskanal gemacht.

Im darauf folgenden Winter 2000/01 absolvierte ich wieder über 20 Fahrten in Igels und über 70 in St. Moritz und über 100 Taxifahrten mit

Dann wollte der Zufall, dass ich Michaela Pitsch kennen lerne. Sie

dem Bob. Ein weiteres Jahr später fragte mich Heinz, ob ich Lust hätte,

fuhr mit dem Skeleton den Bob Run hinunter. Ich wollte dies auch aus-

eine Skeletonschule zu führen. Klar sagte ich zu und gab mein Einver-

probieren. Gepanzert mit Schulterschonern vom Hockeysport, einem

ständnis. So entstand die erste offizielle Skeletonschule. Sie dauerte

alten Paar Skihandschuhe, einem Bobhelm und einem alten Club-

drei Tage, alle hatten Spass am Fahren und an der Gesellschaft. Neben-

schlitten ging es los. Das erste Mal vom Sunny Corner weg, unter

bei begann ich die Schlitten des Clubs zu revidieren. Wohl deswegen

der Anleitung von Heinz Thoma (ich wusste damals noch nicht, dass

bin ich dann in der Jury-Materialkommission gelandet.

Heinz noch nie mit einem Skeleton den Bob Run runter gefahren war). Blick geradeaus, immer schön in der Mitte der Bahn. Danach kamen

Die Skeletonschule wurde jedes weitere Jahr durchgeführt, manchmal

die Starts von oben. Jeans und Pulli reichten als Renndress. Ich bin

gar mit zwei Gruppen und über zwei Wochen, weil die Anfrage so

tatsächlich ohne Berührung der Bancinas bis unten angekommen. Und

gross war. Dann wieder mit kleineren Gruppen. Zwischendurch auch

so war eigentlich das Trainingslager in Igels (Innsbruck) schon gebucht,

mit Athleten aus dem Europacup oder dem Weltcup, die eigentlich die

bevor ich mich eines anderen besinnen konnte.

Bahn kennenlernen wollten.

Igels ist bestimmt eine der einfacheren Bahnen, um herunter zu kom-

Aber ich möchte nicht ein Trainer an der Bahn sein, ich kann das auch

men. Aber schnell und ohne Schläge – dafür brauchte es ziemlich

nicht. Die Schule führe ich weiter, auch wenn ich selber im letzten

viele Fahrten. Das war im Winter 1999/2000. Nach zwei Tagen blaue

Winter nicht gefahren bin und diesen Winter geht es in die gleiche Rich-

Flecken sammeln (gestaffelt), hatte Clava Mitleid mit mir und besorgte

tung: Familie, Juryeinsätze, Rennleiter-Assistenz und dann natürlich die

mir ein paar Schoner und ein paar Nagelschuhe. Den Bobhelm und

Arbeit, die eigentlich die Familie ernährt und uns die Freiheit gibt, den

den alten Schlitten liessen sie mir. Zurück in St. Moritz besorgte ich

Sport und andere Sportarten zu betreiben, weisen mir den Weg.

mir einen Helm, der leichter war, und einen Schlitten von Nico. Danach passte eigentlich auch schon alles. Es wurden in diesem Winter

Ich hoffe, ich kann die Schule weiter führen und meine Tätigkeit als

insgesamt 70 Fahrten in einer Saison für mich und rund 100 Taxifahrten

Jurymitglied für wenige Wochen während der Saison realisieren. Das

mit dem Bob.

wäre mein Wunsch. Mein Ideal.

43 14:40


Gregor Stähli und die Leovadis AG Gregor Stähli ist ein Mann, der es nicht lassen kann. Der Sportler liebt Herausforderungen. Mit seinen Erfolgen schrieb der Schweizer Skeleton-Fahrer Geschichte. Er wurde nicht nur dreimal Weltmeister (1994, 2007 und 2009), sondern sogar 11-facher Schweizer Meister.

Z

udem gewann er zwei olympische Medaillen. Mit diesen Erfolgen

Deshalb traf Gregor Stähli eine folgenschwere Entscheidung: Er grßndete

ging er in die Geschichtsbßcher ein. Jeder andere hätte sich damit

mit Beat Ambord das Schweizer Unternehmen Leovadis AG. Unter seiner

zufrieden gegeben. Nicht aber Gregor Stähli. Während das Gros der er-

FederfĂźhrung gelang es ihm, einzigartiges Expertenwissen, Produkte und

folgreichen Sportler mit 40 Jahren in Rente geht, hat sich Gregor Stähli

Vertriebs-Know-how in einem Unternehmen zu vereinen. Experten aus

dafĂźr entschieden, eine erneute Erfolgsstory zu schreiben.

der Medizin, Chemie, Forschung und Wissenschaft, wie z. B. Dr. Sc. Nat. Eidg. Dipl.-Pharm. Hans-E. Holzgang, Dr. Sc. Tech. Marco Piacentini und

Zwei Giganten gehen eine ÂŤEheÂť ein

Dr. med. Martin K. Kägi, um nur einige zu nennen, stehen fßr jahrzehn-

Wer, wenn nicht er, wĂźsste es besser, was Sportler, Manager, erfolg-

telange medizinische und wissenschaftliche Arbeit. Diese Erfahrungen

reiche PersĂśnlichkeiten und Menschen, die jeden Tag ÂŤihren Mann

fĂźhrten zu einzigartigen Produktentwicklungen, wie z. B. OM24ÂŽ, das

stehen mĂźssen (die Damen sind an dieser Stelle ebenso gemeint)Âť

einen umfassenden natĂźrlichen Zellschutz bietet. Die Produkte wurden

wirklich brauchen, damit sie zu jeder Zeit ihre Leistung punktgenau ab-

im Forschungslaboratorium der Omnimedica, einem Spin-Off-Unter-

rufen kĂśnnen. DafĂźr gibt es neben den mentalen Techniken zahlreiche

nehmen der ETH ZĂźrich (EidgenĂśssische Technische Hochschule), ent-

Produkte, welche die Leistungsfähigkeit steigern kÜnnen. Die Rede

wickelt. Alle Produkte wurden in klinischen Studien in Zusammenarbeit

ist natĂźrlich nicht vom Doping. Was mit Sportlern passiert, die nicht

mit der ETH Zßrich und dem Universitätsspital Zßrich auf molekularer,

bei der Wahrheit bleiben, zeigt sich eindrucksvoll im Radsport. Doch

zellulärer, physiologischer und mentaler Ebene geprßft.

trotz intensiver Suche fand Gregor Stähli keine Produkte, die seinen kritischen Augen auch nur halbwegs gerecht werden konnten. Nicht,

Damit ist es Gregor Stähli gelungen, diese einzigartigen Produkte un-

dass diese Produkte ihr Geld nicht wert gewesen wären, sie waren

ter einem Dach zusammenzufassen. Die Pflege-, Sport-, Wellness- und

einfach nicht gut genug.

Ernährungsprodukte, die die Leovadis AG als eigene Marke oder in Lizenz in den Handel bringt, werden ausschliesslich und exklusiv ßber LocalPartner vertrieben, darunter Apotheken, Drogerien, Krankenhäuser, Hotels, Restaurants, Sportvereine sowie Sport- und Fitness-Center. Eine wichtige Entscheidung. Der Konsument soll nicht im Selbstversuch herausfinden, welches der zahlreichen Produkte aus dem Hause Leovadis AG fßr ihn von Nutzen ist. Die Produkte der Leovadis AG ergänzen das vorhandene Angebot der LocalPartner, weil sie einzigartig sind. Das hat dazu gefßhrt, dass inzwischen das Who is Who namhafter

GBDIFS8FMUNFJTUFS  GBDIFS4DIXFJ[FS.FJTUFS VOE[XFJGBDIFS .FEBJMMFOHFXJOOFSCFJ 0MZNQJB

Deutscher wie Schweizer Unternehmen Leovadis-Produkte vertreiben. Ob in einem Restaurant auf 3`500 Meter HÜhe oder im Tal bei einem Fßnf-Sterne-Hotel, sie alle wollen auf die Produkte der Leovadis AG, die von hÜchster Qualität und teilweise auf natßrlicher Basis produziert werden, nicht verzichten. Selten hat ein Start-Up-Unternehmen so eine Punktlandung vorgelegt wie die Leovadis AG. Wer Power auf Dauer braucht, liegt z.B. mit dem 4protection Recovery Drink richtig. Das Getränk deckt den unmittelbaren Energiebedarf vor und nach einem Training oder Wettkampf ab. Die Regenerationssysteme der Zellen werden unterstßtzt und beschleunigt. Recovery Drink enthält OM24Ž. Diverse physiologische Parameter und Blutwerte, die einen entscheidenden Einfluss auf die Regenerationsfähigkeit haben, werden damit verbessert, wie eine Studie mit Leistungssportlern an der ETH Zßrich eindrucksvoll zeigen konnte. Die Liste der einzigartigen Produkte ist so lang, dass sie hier nicht kom-

-&07"%*4"( #SFJUFONBUUTUSBTTF*$)8JM;)*XXX!MFPWBEJTDI*JOGP!MFPWBEJTDI GBDFCPPLDPN-FPWBEJT"H UXJUUFSDPN-&07"%*4"(QMVTHPPHMFDPN IMEF

44

plett aufgefĂźhrt werden kann. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie unter www.leovadis.ch.


Final: 4th of September 2012

MP

RU

N

LY

O

Olympia Bob Run und Cresta Run

IA BOB

Rolf Sachs, Präsident des St. Moritz Bobsleigh Club.

Ein klassischer Schlitten des «Cresta Run», welche eher nostalgisch anmuten, jedoch grösster Tradition verpflichtet sind.

In St. Moritz liegt die Wiege des Bob- und des Skeletonsports. Beim Bobsport sitzen die Athleten in einem fast geschlossen Gefährt und manövrieren mittels Seilen den Eiskanal hinunter.

B

eim Skeletonsport, der übrigens in St. Moritz als Freizeitver-

Wie sind denn Sie überhaupt auf diese Sportarten gekommen?

gnügen auf einer eigenen Bahn, dem Cresta Run, zelebriert

Sagen wir es so: Das lag bei mir von Anfang an in den Genen.

wird, liegen die Waghalsigen bäuchlings und mit dem Kopf voran auf einem niedrigen Schlitten und bewegen diesen mittels ihrer Ge-

In St. Moritz wird Skeleton – sehr tradi­tionell – auf einer separaten

wichtsverlagerung. Natürlich waren es die Engländer, die sich diesen

Eisbahn, dem Cresta Run, gefahren. Hier geht es sehr englisch zu und

Spass ausdachten. Und so sind auch heute noch die beiden Sport-

her. Noch heute?

arten sehr englisch geprägt. So sehr, dass der Verein der Skeleton-

Der St. Moritz Tobogganing-Club ist ein richtiger Verein von Freunden,

fahrer auf dem Cresta Run «St. Moritz Tobogganing Club» und der

es geht hier sehr gentlemenlike zu und her. Es geht nicht ums Gewin-

St. Moritzer Bobclub noch heute «St. Moritz Bobsleigh Club» heissen.

nen, es geht ums Mitmachen. Wenn der Club vor dem Ersten Weltkrieg

Präsident des Bobclubs ist Rolf Sachs, der aber eigentlich besessener

auch noch sehr englisch war, hat sich doch einiges geändert. Im Club

Tobogganer ist.

sind mittlerweile sehr viele Einheimische, wenn auch keine Frauen. Sie können als Non Active Members mitmachen und einmal im Jahr am

winterSportMAGAZIN: Rolf Sachs, Sie sind passionierter Skeleton-

Ladiesday mitfahren. Ein wenig anglophil chauvinistisch geht es hier

fahrer und seit einigen Jahren auch Monobobfahrer.

doch noch zu und her, aber alles mit Stil, Humor und Charme.

Was macht die Faszination eines Eiskanals aus? Rolf Sachs: Zuerst und vor allem die Geschwindigkeit und dann – und

Zurück zum Bobsport, wo Sie als Präsident des «St. Moritz Bobsleigh

das ist das eigentlich Faszinierende, weil Einzigartige – die Verbindung

Club» amten. Bobfahren ist ein Randsport und wird oft als elitär

mit der Natur.

verschrien. Ein Sport, dem das Aussterben droht? Sport war früher immer elitär und die Ausübung nur jenen vorbehalten,

Nun gleichen sich beide Sportarten ein wenig und doch sind sie ganz

die genügend Zeit dazu hatten. Inzwischen hat sich das geändert. Natür-

unterschiedlich.

lich ist Bobfahren, das in der Schweiz nur auf einer Natureisbahn betrie-

Der Unterschied besteht offensichtlich darin, dass der Olympia Bob Run

ben wird, eine Randsportart. Aber es ist ein faszinierender Randsport.

eine geschlossene Bahn und der Cresta Run eine offene Bahn ist. Zwar

Und mit den Monobobs, da bin ich überzeugt, entsteht eine Sportart,

kann man in beiden Eiskanälen stürzen, aber eigentlich nur auf dem

die eine grosse Zukunft hat und die dem Bobsport Wachstum bescheren

Cresta Run rausfliegen.

wird. Monobobfahren wird einmal die Königsdisziplin auf dem Eiskanal.

45


Spital Oberengadin Samedan Vom Absonderungshaus zum modernsten Zentrumsspital in den Alpen.

Spital Oberengadin heute als

Radiologie der «Swiss Quality Award 2012» in

hochmodernes Spital mit

der Kategorie «Patientensicherheit» verliehen.

universitärer Kooperation

Seit Anfang 2012 bietet das Spital Oberenga-

Unsere Tradition, weltbekannte Gastärzte kon-

din die Orthopädie, respektive die Chirurgie

Die Anfänge des organisierten

siliarisch beizuziehen, wird weiter gepflegt. So

des Bewegungsapparates, 365 Tage im Jahr

Gesundheitswesens im Oberengadin

waren u.a. Prof. F. Sauerbruch, einer der bedeu-

rund um die Uhr, in enger Kooperation mit

Bis ins ausgehende 19. Jahrhundert hatten die

tendsten und einflussreichsten Chirurgen in der

dem Universitätsspital Basel an. Dies bedeutet

Gemeinden des Oberengadins ihre eigenen

ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, und 1996

für die Patienten, dass sie am Spital in diesen

«Absonderungshäuser», bzw. Ortsspitäler, in

Prof. M. DeBaky, US-amerikanischer Herzchi-

Fachdisziplinen eine hochstehende universitäre

denen sie ihre erkrankten Bewohner behandeln

rurg, welcher u. a. die Herz-Lungen-Maschine

Betreuung erhalten – und dies in familiärer At-

und pflegen konnten. Mit dem zunehmenden

perfektionierte und an der Entwicklung chir-

mosphäre. Aber auch die medizinische Klinik

medizinischen Fortschritt und der wachsenden

urgischer Verfahren für das Kunstherz betei-

mit ihren Subspezialitäten hat durch die enge

Bevölkerung im Oberengadin musste sich aber

ligt war, am Spital Oberengadin tätig. Heute

Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital Grau-

auch das öffentliche Gesundheitswesen wei-

lässt ein Blick hinter die Kulissen des Spitals so

bünden und dem Universitätsspital Zürich eine

terentwickeln. Eine Gruppe vorausschauender

manchen Besucher staunen: Das 24h-Notfall-

weit über die Region hinaus anerkannte, füh-

und innovativer Bewohner vertrat die Idee, die

zentrum betreut gleichermassen chirurgische

rende Rolle in Südbünden erlangen können.

gemeindeeigenen Absonderungshäuser durch

wie medizinische Spezialfälle. Durch die Inten-

ein zentrales Regionalspital zu ersetzen. Trotz

sivpflegestation ist es jederzeit bereit, höchst

Hoher Qualitätsanspruch

politischen Widerstandes und hoher finanzi-

komplexe Fälle kompetent zu betreuen. In der

in allen Bereichen

eller Belastung konnte 1895 schliesslich das

Radiologie arbeitet das Spital seit geraumer Zeit

Am Spital Oberengadin gilt: We take care of

erste Oberengadiner Kreisspital in Samedan

bei der bildgebenden Diagnostik (CT) nur noch

you! Qualität und maximale Leistungsbereit-

eröffnet werden. Zum ersten Spitalarzt wurde

mit einem Drittel der üblichen Strahlendosis, bei

schaft sind Werte, denen sich das Spital ver-

Dr. O. Bernhard, der Begründer der Heliothera-

gleicher Bildqualität, was die Patienten mas-

pflichtet hat. Spital Oberengadin / Ospidel

pie im Oberengadin, gewählt.

siv entlastet. Für diese Innovation wurde der

Engiadin`Ota – Telefon 081 851 81 11.

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25.10.2012

BILD: © ENGADIN St. Moritz By-line: swiss-image.ch/Christof Sonderegger

Ins Podium Wintersport 188-129.ai


Mit

Swiss Helicopter Horizonte überfliegen… Wir fliegen Sie zusammen mit einem patentierten Bergführer mitten in die verschneite Bergwelt. Bereits der Flug ist ein herrliches Erlebnis. Sie geniessen die Stille der Bergwelt und das winterliche Panorama. Vor Ihnen liegen unberührte Tiefschneehänge, die verträumt auf Sie warten.

Fotos: Andrea Badrutt, Chur Fotograf, Grafiker, Kletterer und Bergsteiger

Als Erster eine Spur ziehen – wer träumt nicht davon?


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swiss helicopter aG CH-7503 Samedan / Switzerland Fon ++41 (0)81 852 35 35 Fax ++41 (0)81 852 32 72 samedan@swisshelicopter.ch www.swisshelicopter.ch Rundflüge Taxiflüge Heliskiing Film- und Fotoflüge Arbeits- und Transportflüge Logging Montageflüge Spezialholzerei Seilzüge Feuerlöschflüge Alp- und Hüttenversorgung Lawinensprengung Seilbahnevakuation

Badrutt’s Palace Hotel D

as Badrutt’s Palace Hotel steht seit jeher

kundung der insgesamt 350 erstklassig präpa-

«sKi breaK» und «sKi sensation»

für auserlesenen Luxus, erstklassigen Ser-

rierten Pistenkilometer, 57 Bergbahn-Anlagen

Wer das zauberhaft verschneite Oberengadin

vice und grenzenlosen Genuss – ein Unikat der

und drei Snowparks in der Region Engadin

etwas weniger aufregend erkunden möch-

Weltklasse-Hotellerie, das sich stetig weiterent-

St. Moritz hält das legendäre Grand Hotel eini-

te, kann bei den Arrangements «Perfekt Ski

wickelt, ohne seine historischen Verpflichtungen

ge spezielle Angebote bereit.

Break» und «Ski Sensation» zwischen dem winterlichen Kurztrip und dem perfekten

aus den Augen zu verlieren. Seit der Eröffnung im Jahre 1896 eine Ikone der Gastlichkeit, in der

«heli adventure»

Winterurlaub wählen. Beide Pakete umfas-

die hohen Ansprüche der Gäste Massstab für

Mit einem professionellen Guide geht es im

sen zwei beziehungsweise sieben Übernach-

Neuerungen und Modernisierungen sind. Jeder

Helikopter mitten hinein in die weisse Berg-

tungen inklusive Halbpension, Skipässe für die

Gast fühlt sich zu Recht wie ein Star mit V.I.P.-

welt, wo der passionierte Skifahrer die ersten

gesamte Region und einen Voucher für den

Status, wenn er im hoteleigenen Rolls-Royce

Spuren in den unberührten Schnee zieht – ab

Palace Wellness. Preise ab CHF 1`120.– bzw.

vom Bahnhof zum traditionellen Grand Hotel

CHF 2`670.– pP im DZ buchbar.

CHF 3`430.– pP im DZ.

gefahren und dort auf seiner Suite vom persönlichen Butler umsorgt wird. Der Zugang zum «Palace Wellness» mit Fitness Center, Sauna, Dampfbad sowie Innen- und Aussenpool bietet zusätzliche Entspannung nach dem Skifahren, während die Benutzung der Eislaufbahn und der Eintritt in den legendären «King’s Club» für exklusives Entertainment sorgen. Alle Zimmerpreise beinhalten – neben dem «Ski Pass Inclusive» ab einem Aufenthalt von zwei Nächten – die Refreshment Bar, den WiFi-Internetzugang, Movie Channels und eine Tageszeitung. Zur Er-

48

mehr informationen und reservierungen unter www.badruttspalace.com




          

              

                    

  



  


Der

Bob-Sport Seinen Ursprung hatte der Bobsport Ende des 19. Jahrhunderts im Engadin, als abenteuerlustige Touristen aus England anfingen selbstgemachte fahrbare Untersätze zusammenzuschrauben.

M

it diesen rudimentären Geschossen kurvten die ersten Engländer auf den Strassen von St. Moritz wagemutig runter nach Celerina,

wobei meist nur ein Gartenrechen als Bremse diente. 1898 konstruierte schliesslich der St. Moritzer Hufschmied Christian Mathis das erste stabile Gefährt aus Stahl mit einem vorderen drehbaren Schlitten und Stricken für die Lenkung. Der Bob war geboren!


Geboren im Winter 1897

treiben den Sport zusammen mit ihren Teamkollegen jeweils von Okto-

Von nun an entwickelte sich der Bobsport in St. Moritz rasant weiter:

ber bis Februar in Vollzeit, um zu trainieren, zu testen und Wettkämpfe

Die Strassen wurden mit Seitenwänden und besseren Kurven ausge-

zu bestreiten.

baut, ausserdem wurden erste offizielle Bobrennen durchgeführt. 1897 gründeten die Einheimischen schliesslich den St. Moritzer Bobsleigh

Aber auch das Material bzw. der Bob selbst hat sich zu einem regel-

Club, den ersten Bobklub der Welt. Kurz darauf, im Jahr 1903, wurde

rechten Hightech-Gerät weiterentwickelt. Früher noch aus Holz mit

bereits die weltweit erste Natureis-Bobbahn, parallel zur Strasse von

Stahlkufen, sind die Bobs von heute im Windkanal optimierte Stahl-

St. Moritz nach Celerina, gebaut. Diese war ein wichtiger Grundstein

oder Aluminiumkonstruktionen mit einer Hülle aus Polyester und Kevlar

für die Professionalisierung und Verbreitung des Bobsports. Durch die

und bewegen sich auf vier hoch polierten Stahlkufen. Beim Rennen

Aufnahme in die olympischen Spiele wurde die neue Sportart nun auch

entscheiden dann häufig nur einige hundertstel Sekunden zwischen

zunehmend international bekannt und populär. Mit Austragungen in

Sieg und Niederlage. Um die Sicherheit der Athleten und die gleiche

den Jahren 1928 und 1948 konnte St. Moritz der Sportwelt gleich zwei-

Chance für alle zu gewährleisten, hat der internationale Bobverband

mal beweisen, dass es in der Lage ist, einzigartige olympische Win-

zahlreiche Reglemente und Normen erlassen und lenkt so den Bob-

terspiele durchzuführen. Nun ist zu hoffen, dass Graubünden 2022 die

sport in die richtige Richtung.

olympische Kandidatur gelingen wird und der Bob zu seinem Ursprung Schnuppern im Eiskanal

zurückkehren kann!

Am 30. Dezember 2012, 6. Januar 2013 und 9. Februar 2013 erhalMit 145 km/h in die Kurve

ten nun erstmals auch Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren die

Inzwischen hat sich der Bobsport gegenüber seinen Anfängen grund-

Gelegenheit, selbst einmal das Steuer bzw. die Seile in die Hand zu

legend verändert und sich zu einem Hochleistungssport weiterent-

nehmen. Der Schweizerische Bobverband Swiss Sliding führt unter

wickelt. Die Spitzensportler von heute sind athletisch, schnellkräftig,

den geschulten Augen des ehemaligen Bobweltmeisters Reto Götschi

sowie sprint- und sprungstark. Insbesondere der Pilot muss bei Ge-

an den drei obengenannten Daten spezielle Schnuppertage durch.

schwindigkeiten bis zu 145 km/h und teilweise fünffacher Erdbeschleu-

Die Schnupperfahrten können die Jugendlichen in einem neu entwi-

nigung einen kühlen Kopf bewahren, situativ die richtige Linie finden

ckelten Ein-Personen-Schlitten, dem sogenannten Monobob, absol-

und beim Lenken grosses Feingefühl beweisen. Die Profibobfahrer be-

vieren und die Faszination Bobsport auf diese Weise hautnah erleben. Und wer weiss, ob dann nicht ein zukünftiger Bobweltmeister die ersten Kurven im Eiskanal meistern wird…

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Monobob-Schnuppertage in St. Moritz Für Mädchen und Jungen zwischen 14-21 Jahren - Sonntag, 30. Dezember 2012 - Sonntag, 6. Januar 2013 - Samstag. 9. Februar 2013 Anmeldungen für diese Schnuppertage bitte an: info@swiss-sliding.ch


Traditionsunternehmen für Edelstahl E

s gibt wohl kaum einen Werkstoff, der so

160 Mitarbeitern zu den führenden Schwei-

seine Anwendung dort, wo Korrosion ein Pro-

viele überzeugende Vorteile in sich vereint

zer Edelstahlhändlern und vertritt seit vielen

blem darstellt – zum Beispiel im Apparatebau,

wie rostfreier Edelstahl. Das ausserordentlich

Jahren erfolgreich namhafte Hersteller von

im Anlagenbau, in der Wasseraufbereitung,

ästhetische Material ist korrosionsbeständig

Edelstahlprodukten, vornehmlich aus Skandi-

in der Lebensmittelindustrie, bei Haushalts-

und ohne aufwändigen Unterhalt nahezu un-

navien. Sie importiert Halbzeug und Fertig-

geräten, in der Medizinaltechnik sowie bei

begrenzt einsetzbar. Edelstahl ist hygienisch

produkte aus rostfreiem Stahl für die Indust-

Architektur-Applikationen.

und leicht zu reinigen. Darüber hinaus ist

rie und das Gewerbe.

Für die internationalen Rennen werden welt-

Edelstahl absolut umweltfreundlich – mind.

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weit sämtliche Bob- und Skeletonschlitten mit

95% des Materials sind im Recyclingkreislauf

den

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Seit fast 100 Jahren ist die HANS KOHLER

in der Verbindungstechnik ein umfangreiches

AG im Edelstahlhandel tätig, zählt mit über

Sortiment an. Rostfreier Stahl hat vor allem

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Bleche/Bandstahl,

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Die Herren-Bobteams BOBTEAM

Gregor Baumann Pilot

1983 | aus Schwarzenbach 193 cm | 95 kg | Automechaniker

Roman Meier 1991 | aus St. Gallen 190 cm | 100 kg Schreiner

Patrick Blöchlinger 1983 | aus Eschenbach 180 cm | 89 kg Konstrukteur

Gregor Baumann

Noah Chiozza

1986 | aus Stein am Rhein 183 cm | 96 kg Konstrukteur

BOBTEAM

Beat Hefti Pilot

1978 | aus Goldau 183 cm | 106 kg | Zimmermann

Thomas Lamparter 1978 | aus Aarwangen 183 cm | 100 kg Informatiker

Alex Baumann 1985 | aus Stein 181 cm | 100 kg Student

Jürg Egger

1982 | aus Farnern 178 cm | 102 kg

BOBTEAM

Rico Peter Pilot

1983 | aus Kölliken 185 cm | 95 kg | Landschaftsgärtner

Thomas Ruf

1987 | aus Oberkulm 183 cm | 95 kg Schreiner

Owen Taylor

1988 | aus Schöftland 190 cm | 100 kg Sanitär

Fabio Badraun

1987 | aus Schlattingen 183 cm | 94 kg Hochbauzeichner

Beat Hefti

Clemens Bracher 1987 | aus Wasen 188 cm | 95 kg Haustechniker

Rico Peter

Simon Friedli

1991 | aus Derendingen 183 cm | 88 kg Koch

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BOBTEAM

Martin Suter pilot

1987 | aus Ebikon 178 cm | 85 kg | Student

rené blättler 1989 | aus Kerns 185 cm | 95 kg Maurer

Simon briker 1987 | aus Flüelen 180 cm | 97 kg Fitnessinstruktor

Martin Meier 1987 | aus Schiers 180 cm | 90 kg Informatiker

BOBTEAM

Martin Galliker pilot

1973 | aus Muhen 185 cm | 96 kg | Fensterbau

thomas Amrhein 1989 | aus Oberwil 188 cm | 92 kg Kaufmann

WARUM

kevin Mitterhuber 1991 | aus Oeschgen 185 cm | 95 kg Sportartikelverkäufer

Martin Suter

thomas krieg

1987 | aus Ermenswil 180 cm | 95 kg Bauführer

peter Schalch

1986 | aus Fischbach 180 cm | 80 kg Sanitär

Martin Galliker

Abe Morlu

1981 | aus Jachsonville 180 cm | 92 kg Bankangestellter

Fabian egli

1988 | aus Muttenz 177 cm | 105 kg Scheiner

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Die Damen-Bobteams BOBTEAM

Edith Burkard

edith burkard

Seraina kärft

pilotin

1983 | aus Chur 183 cm | 90 kg Kfm. Angestellte

1991 | aus Kleinwangen 162 cm | 68 kg | Kfm. Angestellte

BOBTEAM

Fabienne Meyer

Fabienne Meyer pilotin

hanne Schenk

1981 | aus Willisau 167 cm | 74 kg Hochbauzeichnerin

1984 | aus Zürich 182 cm | 82 kg Kfm. Angestellte, Zeitmilitär

BOBTEAM

caroline Spahni pilotin

1982 aus Biel 172 cm | 70 kg Bäckerin

Michelle huwiler

1987 Ennetbaden 170 cm | 75 kg Physiotherapeutin

1988 | aus Farnern 174 cm | 78 kg Kfm. Angestellte

Caroline Spahni Ariane Walser

1981 Wangen 168 cm | 66 kg Kfm. Angestellte

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Andrea bitzer

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Edith Burkard im Portrait Edith Burkard Jahrgang:

1991

Wohnort: Kleinwangen LU Grösse:

1.62 m

Gewicht:

68 kg

Beruf: Kauffrau

winterSportMAGAZIN: Wie sind Sie zum Bobsport gekommen und

Wie haben Sie den Wechsel von Anschieberin zur Pilotin erlebt?

wie lange sind Sie schon dabei?

Der Wechsel ging ganz gut. Als ich im Februar 2010 die Bobschule

Edith Burkard: Am Eidgenössischen Turnfest in Frauenfeld im Sommer

absolviert habe, war mir klar, dass ich die Saison 2011/2012 als An-

des Jahres 2007 hat der Bobverband eine Anschiebebahn aufgestellt.

schieberin bei Tamaris fahren werde. Das war meine erste Saison im

Meine Kollegin und ich machten mit und wir konnten die Tages‑

Europacup, wo wir zwei Top 10 Plätze erreichten. Diese Saison freue ich

­bestzeit aufstellen. Später wurde ich zu einem Leistungstest eingela-

mich auf die neuen Herausforderungen als Pilotin!

den und im Winter darauf durfte ich zum ersten Mal mit einem Bob den Eiskanal runterdonnern! In der Saison 2009/2010 bestritt ich

Wo liegen die Unterschiede in den körperlichen Fähigkeiten bzw. im

zum ersten Mal Rennen im Europacup in dem Team von Tamaris

körperlichen Einsatz zwischen Anschieberin und Pilotin?

Dennler-Allemann.

Da am Start Pilot und Anschieber den Bob anschieben, müssen beide athletisch sehr fit sein. Grundsätzlich ist die Anschieberin eher grösser

Was fasziniert Sie an dieser Sportart besonders?

und schwerer als die Pilotin, es gibt jedoch auch Ausnahmen.

Ich mag alles was mit viel «Speed» zu tun hat! Es ist faszinierend die Bobbahn hinunterzudonnern und im richtigen Augenblick die richtige

Wie sieht Ihr Training aus und wie oft müssen Sie trainieren?

Lenkbewegung zu machen. Und wenn man während der Fahrt merkt,

Im Sommer habe ich pro Woche insgesamt fünf bis sechs Trainingsein-

dass der Bob immer mehr Tempo machen kann und alles passt, ist es

heiten. Zweimal Krafttraining, einmal Anschiebetraining, einmal Sprint-

ein unbeschreibliches Gefühl.

trainig und einmal in der Woche habe ich als Ausgleich zum harten Bobtraining noch ein Stabhochsprungtraining. Manchmal kommt aber

Wie war Ihre Zeit als Anschieberin?

noch ein zweites Sprint- oder Anschiebetraining dazu.

Die Zeit als Anschieberin war sehr toll. Ich war mit dem Team Tamaris Dennler-Allemann unterwegs und wir konnten uns vermehrt unter den

Woher holen Sie sich die Motivation für die Sommertrainings?

Top 10 im Europacup klassieren.

Meine Motivaton liegt darin, dass ich im Winter wieder Bobfahren darf, und dass ich schnell sein möchte. Es gibt natürlich auch einmal einen

Wie ist es dazu gekommen, dass Sie jetzt Pilotin sind?

Durchhänger, aber sobald ich wieder im Bob sitze und den Eiskanal

Mir war von Anfang an bewusst, dass ich früher oder später vorne

hinunterfahre, weiss ich, weshalb ich im Sommer trainiert habe.

im Schlitten sitzen möchte. Als ich dann die Bobschule in St. Moritz gemacht habe, wurde mir klar, dass ich noch lange Bobfahren möchte

Was erhoffen Sie sich für Ihre sportliche Zukunft?

und zwar als Pilotin. Ausserdem hat mir auch der Bobverband dazu

Mein langfristiges Ziel sind ganz klar die Olympischen Winterspiele 2018

geraten Pilotin zu werden, da ich mit meiner Körpergrösse höhere

in Pyeonchang (KOR). Für die nächsten 2-4 Jahre möchte ich mich immer

Chancen als Pilotin habe.

näher an die Weltspitze und den Juniorenweltmeistertitel herantasten!

58

Hotel


familiär lebendig 1800 Meter über dem Alltag. So hoch liegt Sils. Abgehoben geht’s im Seraina aber nicht zu. Hier erleben Sie, wie frische Luft die Seele weitet und Freundlichkeit das Herz erwärmt. In einem Hotel, das Moderne und Tradition auf schönste Weise verbindet.

Im Sommer 2007 hat die Familie Kobler den ältesten Teil des Hotels abgerissen und in neun monatiger Bauzeit einen modernen und doch traditionellen Neubau errichtet. Für seine Gäste bringt dies viele Annehmlichkeiten. Eingang und Reception sind nun ebenerdig, ohne Treppen, erreichbar. Es entstanden schöne und grosszügige Doppel- und Einzelzimmer, 3 romantische Suiten und 2 Familienzimmer mit Verbindungstüre, einige davon auch rollstuhlgängig. Ein kleiner Seminarraum für bis zu 20 Personen kann für Sitzungen gemietet werden. Ein zentraler Lift trägt zur Bequemlichkeit bei und im ganzen Haus erinnert Arvenholz an die Atmosphäre der luftigen Bergwälder. Nach einem erlebnisreichen Tag heisst es, die Muskeln zu lockern und in der attraktiven, neuen Wellness-Anlage zu entspannen. Sie haben die Wahl: Aroma-Dampfbad, Kneippanwendung mit Wärmebank, Sauna und ein Ruheraum, um den Tag Revue passieren zu lassen. Auf die kleinen Gäste wartet ein richtig tolles Kinderspielzimmer mit Kletterwand, Ritterburg mit Rutschbahn, Fussballino, Playstation. Dort vergeht die Zeit wie im Flug und Mama und Papa können in Ruhe essen. Das gemütliche Familienhotel ist seit 1961 im Besitze der Familie Kobler-Giovanoli. Im Restaurant und Engadiner Stübli sowie auf der windgeschützten Sonnenterrasse servieren wir unsere gutbürgerliche Küche mit regionalen und internationalen Köstlichkeiten sowie ausgesuchte Tagesmenüs. Im restlichen Hoteltrakt stehen den Gästen die großzügigen Balkonzimmer zur Südseite sowie kleinere Standard Doppel- und Einzelzimmer und 6 Ferienwohnungen zur Verfügung.

Wir wünschen Eveline Gerber sowie Edith Burkard und Ihren Teams viel Erfolg in dieser Bob-saison! Familie Marcus und Sabine Kobler, Hotel Seraina, CH-7514 Sils/Segl Maria

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12.12.2012 18:07:22 Uhr


Nicolas G. Hayek mit «seinem OMEGA-Monobob»

Aufruf zum

Monobob

Die aktuelle Problematik im Bobsport ist schnell dargelegt: Ob in der Schweiz, in Deutschland oder in Österreich, es fehlt – weltweit – an BobfahrerInnen. Nicht nur die Verantwortlichen der Eiskanäle sind sich einig, dass sich dieser Zustand ändern muss. Bobfahren muss wieder attraktiver werden.

D

ank des Engagements von Nicolas G. Hayek, CEO der Swatch

trainieren, Freude zu bekommen und wieder nach Hause zu fahren.

Group, zu welcher auch OMEGA – Zeitmesser fast aller Bobbah-

Ein simpler Ablauf, nahezu ohne (Team-)Kosten und Aufwand für den

nen – zählt, hat sich Erich Schärer, erfolgreichster Schweizer Bobfahrer

einzelnen Bobpiloten.

aller Zeiten, der Nachwuchsförderung angenommen. Die Massnahme: der Monobob. «Der Bobsport ist aufwendig und teuer. Deswegen fin-

«Bis zu 100 Monobobs ist unser Ziel»

den sich nur wenige motivierte Sportlerinnen und Sportler, welche den

Erste Gespräche mit Bahnverantwortlichen und Bobbauern resultierten

Sprung in diese Sportart wagen. Mit dem Monobob, einem Einzelbob,

in einem äusserst positiven Feedback, wodurch die Initianten ihrem

in welchem der Fahrer Pilot und Bremser zugleich ist, soll sich dies

konkreten Ziel – in zwei Jahren 50 bis 100 Monobobs weltweit zur Ver-

nun ändern.» Ziel ist es, durch Sponsoren und den Bobbahnen selbst

fügung stehen zu haben – einen Schritt näher gekommen sind.

finanzierte Einheits-Monobobs (maximale Kosten pro Bob 10‘000 CHF) an sämtlichen Eiskanälen zur Verfügung zu haben. So brauchen poten-

Des Weiteren wurde das Mindestalter auf 16 Jahre heruntergesetzt, da

tielle FahrerInnen lediglich anzureisen, den Monobob «zu mieten», zu

mit den (in diesem Jahr erstmals ausgetragenen) Olympischen Jugend-

60


Eine spezielle Technik wird beim Start des Monobob angewendet: Der Pilot steigt von hinten ein, und nicht wie sonst von der Seite.

*HZOTLYL/V\ZL3HTT =PH4HPZ[YH :[4VYP[a ;LS! ^^^JHZOTLYLSHTTJO

61


Winterspielen 2016 in Lillehammer (NOR) ein Grossanlass ansteht,

der Schweizer Bobsport so wieder an alte, erfolgreiche Zeiten anknüpfen.

bei welchem junge, motivierte BobfahrerInnen (Höchstalter 18 Jahre)

Durch die geplanten neuen Umstände wäre ein optimaler Einstieg in den

am Start sein sollen – und entsprechend vorgängig gesucht werden.

Bobsport mit minimalen Kosten für nahezu jedermann zumindest schon

Es braucht erst einmal nicht viel, um in den Monobob-Sport einzustei-

einmal garantiert. Und wer weiss, vielleicht – in weiter Ferne– könnte

gen: «Die SportlerInnen sollten einen athletischen Körperbau, Freude

die Monobob-Sportart ja tatsächlich eine olympische Disziplin werden.

am Fahren, dem Eis und der Geschwindigkeit haben. Der Rest kommt in der Praxis von allein», meint Schärer.

Interessierte junge SportlerInnen und Sportler melden sich zur Vereinbarung von Monobob-Testfahrten bitte bei Swiss Sliding.

Man will den Jungen den Einstieg erleichtern Ursprünglich waren vier Monobob-Demonstrationsrennen («OMEGARaces») während des Weltcups geplant. Zwei davon in Deutschland (Winterberg, Königssee), eines in Igls (AUT) und eines in St. Moritz. Die Idee des Monobobs besteht darin, es den jungen Sportlerinnen und Sportlern einfacher zu machen, den «ersten Kontakt» mit der Bobbahn zu bekommen. Dadurch soll ein späterer Wechsel auf den 2er- oder 4er-Bob erleichtert werden. Die Initianten des hier thematisierten Projekts, Schärer und OMEGA, wollen die Sportart jedoch ohne Einschränkungen anbieten, um den Bobsport allgemein in der Breite sowie den Möglichkeiten weiter zu entwickeln. Der Fahrer soll selbst entscheiden können, beim Monobob bleiben zu wollen, oder an einem gewissen Zeitpunkt auf den 2er- oder 4er-Bob umzusteigen. Denn: Es geht um das Wohl und die Zukunft des Bobsports. Wichtig ist für den Olympiasieger von 1980 insbesondere die Schaffung einer höheren Nachfrage, bzw. einer Basis an Athleten. Denn nur aus den stetigen Wettkämpfen innerhalb eines angemessen grossen Rahmens an aktiven Sportlern können Spitzenfahrer hervorgehen, und

«Good FOOD good MOOD» RESTAURANT Im Restaurant Piste 21, wurde bei der Renovation viel Wert darauf gelegt, ein heimeliges Ambiente zu schaffen, wo sich Jung und Alt, Einheimische und Gäste in einer ungezwungenen Atmosphäre gerne treffen. Im Restaurant mit Pizzeria erhalten sie den ganzen Tag durchgehend beliebte Gerichte von der Pizza bis zum Steak. CAMPING GRAVATSCHA Der Campingplatz Gravatscha befindet sich in Samedan auf 1707 m.ü.M nur 5 km vom Weltkurort St. Moritz entfernt. Die Einzigartigkeit des Campingplatzes liegt in der naturnahen Gestaltung und in der optimalen Eingliederung in einen leichten Waldbestand. Für unsere Gäste stehen neben den Zelt-und Stellplätzen auch 9 rustikale Holzbungalows für 2-6 Personen zum Mieten zur Verfügung.

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Familie Schraemli heisst Sie herzlich willkommen im «HOTEL STATION» und im «the PIZ» im «PISTE 21» und «CAMPING 21»

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«Eat and sleep 4less» Das neuste Hotel im mondänen St. Moritz liegt zentral nahe dem Ortszentrum. Die verschiedenen, grosszügigen Zimmer und Appartement strahlen auf Anhieb eine erholsame Note aus und bieten jeden Komfort. Das Herzstück des Hauses – das ebenfalls neue Restaurant mit Pizzeria und Bar – besticht durch sein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Zimmer Das «the PIZ» verfügt über insgesamt 30 neue, geräumige Hotelzimmer und ein Appartement mit eigener Küche die allesamt den Ansprüchen eines zeitgemässen Gastes entsprechen. Zimmerausstattung: · Sämtliche Zimmer mit Toiletten, Dusche oder Bad · Satelliten-TV mit Radio und Selbstwahl-Telefon · W-LAN und Minisafe Via dal Bagn 6 · 7500 St. Moritz T 081 832 11 11 · F 081 832 24 30 www.piz-stmoritz.ch info@piz-stmoritz.ch

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17.12.2012 13:54:27 Uhr


«007 meldet sich zum Dienst!»

Wenn Daniel Craig in SKYFALL wieder in die Rolle des James Bond schlüpft, wird er eine OMEGA Seamaster Planet Ocean 600 m 42 mm tragen, die über ein schwarzes Zifferblatt und eine matt-schwarze, einseitig drehbare Taucherlünette verfügt.

D

Anders verhält es sich jedoch bei ihrem In-

haber wissen nicht nur, dass der be-

nenleben: Die Uhr wird vom OMEGA Co-Axial

liebteste Geheimagent der Welt (seit 1995)

Kaliber 8500 angetrieben, dessen bahnbre-

Modelle der Seamaster Linie trägt, son-

chende Co-Axial Hemmung und freie Unruh-

dern auch, dass er seit CASINO ROYALE

Spiralfeder nicht nur für Langlebigkeit hin-

von 2006 auf die Planet Ocean schwört.

sichtlich Beständigkeit und Präzision sorgen,

sondern auch den Wartungsbedarf deutlich

James Bonds erste Wahl

verringern. Des Weiteren ist die Uhr mit einer

In SKYFALL entschied sich James Bond für

Si14-Silizium-Spiralfeder ausgestattet, und ihre

die OMEGA Seamaster Planet Ocean 600 m

Garantie erstreckt sich über ganze vier Jahre.

ie James-Bond-Fans und OMEGA Lieb-

Co-Axial Chronometer aus Edelstahl mit Edel-

64

stahlarmband, deren Designmerkmale in

Für eine perfekte Ablesbarkeit in unterschied-

direkter Verbindung zu den klassischen Sea-

lichsten Lichtverhältnissen sind die Zeiger und

master-Modellen der 1950er-Jahre stehen.

Indexe mit Super-LumiNova beschichtet. Sie


bilden einen deutlichen Kontrast zum matt-

nur die Seamaster in Frage. Sie beschrieb

schwarzen, gemusterten Zifferblatt der Uhr.

James Bond als Mitglied der Marine und dis-

Durch die Super-LumiNova-Beschichtung er-

kreten Gentlemen von Welt. Ein Argument,

strahlen die Indexe sowie der Stunden- und

dem OMEGA voll und ganz beipflichtet!

Sekundenzeiger in einem bläulichen Licht, und die Leuchtbeschichtung auf dem Minu-

Daniel Craig in der Rolle des

tenzeiger sowie auf dem Punkt der Lünette

berühmtesten Geheimagenten der Welt,

sorgt für ein grünliches Leuchten. Dank dieses

James Bond

Kontrastes können die Taucher auf einen Blick

Seit GoldenEye im Jahr 1995 trägt James Bond

ablesen, wie lange sie sich bereits unter Was-

eine OMEGA Armbanduhr, auf die er sich auch

ser befinden. Des Weiteren kann auch der Lauf

in den folgenden Filmen bei zahlreichen atem-

des orange leuchtenden Sekundenzeigers mit

beraubenden Actionszenen und waghalsi-

roter Spitze im Dunkeln abgelesen werden.

gen Stunts verliess. In SKYFALL trägt 007 eine

Bei 6, 9 und 12 Uhr befinden sich arabische

42 mm OMEGA Seamaster Planet Ocean 600 m

Ziffern, deren Komposition durch ein Datums-

aus Edelstahl mit Edelstahlarmband und matt-

fenster bei 3 Uhr abgerundet wird.

schwarzer, einseitig drehbarer Taucherlünette.

Eine Taucheruhr für Profis

Als preisgekrönter Schauspieler, der sich durch

Als professionelle Taucheruhr ist die OMEGA

die Vielfalt seiner unterschiedlichen Rollen

Seamaster Planet Ocean 600 m Co-Axial Chro-

grosse Anerkennung verschaffte, stellt sich

nometer mit einem Heliumventil ausgestat-

der OMEGA Botschafter Daniel Craig in der

tet. Ihr Edelstahlarmband, das sich verlängern

Rolle des legendären James Bond einmal

lässt, um ebenfalls über einem Taucheranzug

mehr abenteuerlichen Herausforderungen. In

getragen zu werden, besitzt eine Taucher-

SKYFALL wird die Loyalität von Bond gegen-

schliesse. Wie ihr Name vermuten lässt, ist

über M (Judi Dench) auf die Probe gestellt, die

die Planet Ocean 600 m wasserdicht bis zu

sich den Schatten ihrer Vergangenheit stellen

einer Tiefe von 600 Metern (60 bar).

muss. 007 muss die Bedrohung identifizieren und besiegen, koste es, was es wolle.

OMEGA und der eleganteste Spion der Welt

Daniel Craig war der sechste Schauspieler,

Seit dem Film GOLDENEYE von 1995 trägt

auf den 2005 die Wahl für den neuen Bond-

James Bond eine OMEGA Seamaster an sei-

Darsteller fiel. Seitdem war er in den Filmen

nem Handgelenk. Laut der Oscar-prämierten

CASINO ROYALE und EIN QUANTUM TROST zu

Kostümbildnerin Lindy Hemming, die James

sehen. Neben seiner Rolle als Superspion hat

Bond als erste an OMEGA heranführte, kam

Daniel Craig in unterschiedlichsten Bereichen

65


gearbeitet und Theater am Broadway gespielt

der Karibik» zu sehen. Nach ihrem Abschluss

oder Rollen in verschiedenen Fernsehserien

an der Cambridge University studierte sie

wie «Our Friends In The North», «Die rote Ver-

Schauspielerei an der Bristol Old Vic Theatre

schwörung» und «Copenhagen» übernommen.

School und machte sich neben ihren zahlreichen Film- und Fernsehrollen auch einen Na-

BÉrÉnice Marlohe und naoMie

men als Theaterschauspielerin.

harris: die Bond-schausPielerinnen aus sKYfall

Im Film SKYFALL trägt Naomie Harris‘ Charak-

In SKYFALL, dem 23. Teil der berühmten Film-

ter Eve eine OMEGA Aqua Terra mit schwar-

reihe, bezirzen gleich zwei Schauspielerinnen

zem Zifferblatt, Edelstahlgehäuse und einem

den beliebtesten Spion der Welt: Bérénice

passenden

Marlohe, die die glamouröse, geheimnisvolle

Charakter Séverine trägt eine OMEGA De Ville

Séverine spielt, und Naomie Harris in der Rolle

Prestige mit Perlmuttzifferblatt, Edelstahlge-

von Field Agent Eve. Im Film tragen beide – wie

häuse und Edelstahlarmband.

James Bond selbst – eine Uhr von OMEGA. SKYFALL war die erste englischsprachige Rolle für Bérénice Marlohe, die bis dato nur in ihrer Muttersprache Französisch gedreht hatte. Über ihre Rolle sagte die französische Schauspielerin: «Ich wollte die Figur von jeglichen Stereotypen lösen. Es sollte nicht von Anfang an klar sein, welcher Typ sie ist.» Und sie fügte hinzu: «Daniel Craig hat James Bond etwas ganz Besonderes verliehen – er ist gleichzeitig stark und verletzlich, und man weiss nicht immer, was er eigentlich denkt. Und genau das wollte ich bei Séverine auch schaffen – schliesslich ist sie nicht nur auf der Leinwand, um von Bond gerettet zu werden.» Naomie Harris spielt seit ihrer Kindheit in Kinofilmen und im Fernsehen. Ihren internationalen Durchbruch schaffte sie in dem Film «28 Die neue Uhr von James Bond in SKYFALL:

Days Later» von Danny Boyle. Des Weiteren

OMEGA Seamaster Planet Ocean 600 m 42 mm

war sie im zweiten und dritten Teil von «Fluch

66

Armband.

Bérénice

Marlohes


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‌Kopf voran in den Erfolg Skeleton verbindet Schnelligkeit mit KÜrperbeherrschung, Jung mit Alt und Mensch mit Natur. Die olympische Wintersportart ist ein Spektakel, das Zuschauer und Athleten gleichermassen in seinen Bann zieht.

14:51


S

ich bei Minusgraden Kopf voran in eine kurvige Eisbahn zu stürzen, das Gesicht

nur wenige Zentimeter von der Eisfläche entfernt, auf einem Schlitten liegend, der über das knackende Eis rast – den einen mag diese Vorstellung kalte Füsse machen, für die SkeletonAthleten ist es eines der schönsten Gefühle überhaupt. Es waren Engländer, die den Sport mit dem skelettartigen Schlitten in der Schweiz bekannt machten. Die Eisbahn, die sie damals in St. Moritz geschaffen hatten, ist bis heute Trainingsstützpunkt. Der perfekte Skeleton-Athlet Ein guter Skeleton-Athlet ist nicht einfach zu beschreiben: Anders als in anderen Sportar-

Nach der eindrücklichen Startphase geht

ten, erkennt man ihn nicht an seinem Kör-

es kopfvoran in den Eiskanal und mit rasanter

perbau. Ob gross oder klein – wichtig ist es,

Geschwindigkeit dem Ziel entgegen.

über ein sehr gutes Körpergefühl zu verfügen, vorausschauend zu fahren, den Schlitten mit minimalen Lenkeinsätzen zu steuern und am Start schnell zu sein. Der Weg ist das Ziel Die Schweiz will an den nächsten Olympischen Winterspielen 2014 mit mindestens einem Skeleton-Athleten vertreten sein. Kein leichtes Unterfangen, haben doch die Rücktritte von Athleten wie Maya Pedersen und Gregor Stäh-

Erfolgstrainer Michael Grünberger sollen nun

li eine grosse Lücke hinterlassen. Zur Zeit hinkt

jedoch die Nachwuchsförderung optimiert und

die Schweiz den Top-Nationen hinterher. Ge-

die Infrastruktur verbessert werden, sodass

meinsam mit Olympiamedaillengewinnerin

die Schweiz in Zukunft wieder über Olympia-

und Sportchefin Kerstin Szymkowiak und dem

medaillen im Skeleton jubeln darf.

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Die Skeleton-Fahrerinnen und -Fahrer Michael Höfer

Barbara Hosch

Marina Gilardoni 1987 aus Eschenbach 165 cm | 65 kg Kfm. Angestellte

1986 aus Rappeswil-Jona 188 cm | 82 kg Student Bewegungs­ wissenschaften

Lukas Kummer

Ronald Auderset

Florentin Spadin

1980 aus Emmen 160 cm | 63 kg Area Sales Manager

1985 aus Laufen 165 cm | 67 kg Wirtschaftsjurist

1989 aus Marly 169 cm | 70 kg Student Maschinentechnik

1989 aus Plaffein 170 cm | 67 kg Student angew. Physik

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Mit

140 km/h

nach

Sotschi

Rodeln – das ist Geschwindigkeit, Adrenalin und Fahrspass, häufig mit Schweizer Top-Ergebnissen. Die Schweizer Elite-Athleten profitieren von ausländischem Fachwissen und wollen in «Sochi 2014» weit nach oben und deshalb schnell nach unten.

R

odler wollen mit einem gelungenen, schnellen Start, einer optima-

Diplomränge in Sotschi

len Fahrlage und den richtigen Kurvenfahrten möglichst schnelle

Die Schweizer Rodler trainieren hart und sind erfolgshungrig: Für

Zeiten erzielen. Die Schlitten nehmen während der Abfahrt auf einer

«Sotchi 2014» werden nun wiederum Diplomränge angestrebt. Am-

Kunst- oder Naturbahn gar Geschwindigkeiten von bis zu 140 Stunden-

bitionierte Nachwuchsathleten wie Luca Hunziker, Christian Maag und

kilometern auf.

Natalia Maag starten derzeit im Juniorenweltcup und sind ein grosses Versprechen für die Zukunft.

Kunst- oder Naturbahn? Der Kunstbahnrodler liegt flach auf seinem Schlitten und bemüht sich, auch in den Kurven nur eine minimale Silhouette zuzulassen, sodass der Luftwiderstand verringert werden kann. Anders als in der Naturbahn ist das Kurvenprofil der Kunstbahn erhöht, sodass die Kurven mit voller Geschwindigkeit gefahren werden können. Schweizer Elite-athleten profitieren von Deutschland Die Schweiz verfügt mit Martina Kocher und Gregory Carigiet über zwei Athleten, die sich auf den Top-Plätzen der Weltrangliste etabliert haben. Martina Kocher fuhr zuletzt an den Olympischen Spielen in Vancouver sogar auf einen Diplomrang. Die Elite-Athleten profitieren dank eines Patenschaftsprogramms der FIL von der Möglichkeit, mit dem sehr erfolgreichen deutschen Rodelteam trainieren zu dürfen. Sie umgehen somit das Problem der begrenzten Infrastruktur in der Schweiz und

Mit einer speziellen Starteinrichtung schiebt sich der Rodler an und «paddelt»

erhalten regelmässig Feedbacks von ausgewiesenen Erfolgstrainern.

anschliessend auf den ersten Meter.

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Die Rodlerinnen und Rodler Martina Kocher 1985 aus Hinterkappelen 171 cm | 59 kg Sportsoldatin

Gregory Carigiet 1987 aus Chur 183 cm | 85 kg Pflegefachmann

Natalie Maag 1997 aus Wernetshausen 173 cm | 68 kg Schülerin

Christian Maag 1994 aus Wernetshausen 180 cm | 80 kg Lehrling Auto­mecha­troniker

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Vom Schlitten zum Rodel «Wer hat’s erfunden?» – So klingt eine bekannte Werbebotschaft und jeder weiss, worum es geht. Wo wurde vor über 130 Jahren von gelangweilten Engländern das erste Schlittenrennen erfunden? Richtig, in der Schweiz! Zwar können wir Schweizer uns nicht als eigentliche Erfinder berühmter Wintersportarten wie dem Skifahren oder dem Bergsteigen deklarieren, sind aber durch stetige Weiterentwicklung in vielen alpinen Sportarten an der Weltspitze. ber leider gibt es auch Sportarten, die in der Schweiz über Jah-

A

Wohin führt der Naturbahnrodelsport?

re hinweg intensiv ausgeübt wurden und dann fast vollkommen

Ist deshalb der Naturbahnrodelsport in der Schweiz auf einem Abstell-

verschwunden sind. Dies gilt ganz speziell für den Rodelsport auf der

gleis? Ganz und gar nicht! Engagierte, begeisterte und junge Athleten

Naturbahn. Dank Erhebung zur olympischen Disziplin, erreichte der Ro-

sammeln seit einigen Saisons wieder internationale Erfahrung und der

delsport in der Kunstbahn seine Höhepunkte. Wie entwickelt sich aber

Verband Swiss Sliding Naturbahn unter der Führung von Franz Hof-

das Rodeln auf der Naturbahn?

mann, einem gebürtigen Südtiroler, dem die Rodel in die Wiege gelegt wurde, engagieren sich stark, das enorme Potenzial der Naturbahn zu

Alle umliegenden Länder entwickelten sich auf der Naturbahn stetig

fördern und bekannt zu machen.

weiter und führten das Naturbahnrodeln zur Blüte. Die Länder, die heute den Weltcup und die Weltmeisterschaften dominieren, sind schnell

«Es braucht in der Schweiz eine Änderung der Geisteshaltung und Ein-

aufzuzählen: Italien bzw. Südtirol und Österreich. In diesen und anderen

stellung zu den Geräten Schlitten und Rodel» sagt Franz Hofmann. «Wir

Ländern wurde eine kontinuierliche Nachwuchsförderung, eine stetige

kennen den Begriff Schlitteln und jeder weiss, was gemeint ist». Dass

Entwicklung der Sportgeräte und der Bahnen betrieben. Als Resultat

der Rodel aber der bessere Schlitten ist, wissen die Wenigsten. Eine

muss heute leider neidvoll gesagt werden, dass die Nachbarländer die

jahrelange Weiterentwicklung vom ursprünglichen Schlitten als Trans-

Schweiz überholt haben und ihr um Längen voraus sind.

portgerät zum hochmodernen Freizeit-, Sport- und Rennrodel hat die

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Schweiz leider verschlafen. Das ist nur wenig verständlich, denn gerade die Schweizer Skisportler sind dafür bekannt, die neuesten Entwicklungen und die modernsten Skisportgeräte zu kaufen und zu benutzen. In allen anderen Wintersportarten ist die Ausrüstung auf einem top Niveau. Schlitteln für Jung unD Alt Wie steht es aber beim Schlitten? Der Volkssport Schlitteln wird zu mehr als 90 % mit dem klassischen Davoser- oder Grindelwalder-Schlitten ausgeübt. Davoser- und andere Schlitten stellen eine veraltete und unsichere Technik dar. Die aus Holzlatten bestehende Sitzfläche eines klassischen Schlittens ist aus medizinischer Sicht nicht vertretbar, denn die Schläge einer Abfahrt gehen hier direkt auf die Wirbelsäule und bieten absolut keinen Komfort. Die SBB hat schon vor Jahrhunderten die Dritte Klasse mit Holzsitzen abgeschafft. Aber beim Schlitteln wird dies hingenommen, obwohl die Unterlage einer Schlittelbahn viel holpriger ist, als das damalige Schienennetz der SBB. roDeln – Sicherer AlS Schlitteln Dabei gibt es komfortable und vor allem sicherere Geräte als den klassischen Holzschlitten. Ein moderner Qualitätsrodel hat ein flexibles Grundgerüst mit schräg gestellten Kufen, die den Drehwiderstand in den Kurven verringern und zu einer viel höheren Wendigkeit führen. Der Rodel wird durch Ziehen am Lenkseil und durch Druck auf die Kufe gelenkt. Die bespannte Sitzfläche federt Schläge gut ab und ist dadurch sehr rückenschonend. Die Füsse bleiben auch in der Kurve oben und werden nicht in den Schnee gestemmt. Innen ziehen – Aussen leicht

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drücken, ganz einfach. So ist der Rodel wendig und sicher in der Kurve, der Fahrkomfort sowie der Spass am Schlitteln wird erhöht. Ein Schlitten ist nicht gleich ein Rodel Wer einmal mit einer Rodel gefahren ist, weiss, wie angenehm sich dies anfühlt. Wenn der Schwung aus der Kurve elegant und dynamisch mitgenommen wird, kann sich jeder schnell vorstellen, dass mit diesem Gerät auch

Naturbahnrodeln als olympische Disziplin mit

wir Schweizer Geschichte für die nächsten

noch etwas Sportlicheres zu machen ist. Vom

einer Olympiade in der Schweiz, nimmt eine

130 Jahre schreiben, denn dann können wir

Schlitten über den Sportrodel ist der Sprung

konkrete Gestalt an.

sagen: Ja, das olympische Naturbahnrodeln fand zum ersten Mal am Ort seiner Geburt

zum Rennrodeln auf Natureis nicht mehr weit. So gewinnt eine alte, traditionelle Sportart ei-

Ja, «wir haben es erfunden» und mit einer

statt! Bis dahin gibt es noch viel zu tun, doch

nen ganz anderen Blickwinkel und die Vision

eventuellen Schweizer Olympiade würden

der Grundstein ist gelegt.

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04.12.12 14:11


Der

Hornschlitten-Sport Seit rund zwanzig Jahren wird der Hornschlitten-Sport mit Hochleistungssportgeräten betrieben. Vor allem in der Kategorie der Dreier-Schlitten, die sich, nebst den Zweier- und Vierer-Schlitten, als wichtigste Kategorie etabliert hat. International wird nur mit diesen Schlitten gefahren.

I

n der Schweiz ist die Hornschlitten-Szene im Schweizerischen Hornschlitten und Schlitten Verein (SHSV) zusammengefasst, der wiede-

rum Swiss-Sliding angeschlossen ist. Elf Clubs aus der Ostschweiz sind als Mitglieder des SHSV registriert. SHSV-Trophy Acht dieser Clubs führen Hornschlittenrennen durch, die in der SHSVTrophy gewertet werden. Veranstalter der Rennen sind die Clubs selbst, der SHSV erstellt die Rangliste und führt Ende der Saison ein Rangverlesen durch. Gefahren wird in den Kategorien «Jugendliche», «Damen» und «Herren» mit 3er- und 4er-Rennschlitten. In den geraden Jahren wird eine Schweizer Meisterschaft durchgeführt. Teilweise wird auch mit 2er-Schlitten gefahren oder mit den sogenannten «Originellen» Schlitten, bei denen es nicht um Zeit, sondern um Originalität geht. Sie werden jedoch nicht in der SHSV-Trophy gewertet.

er!

schlittler Europas, in der Kategorie der Dreier-Schlitten, eruiert. In jedem ungeraden Jahr wird eine Europameisterschaft durchgeführt. Im

Rennkalender SHSV-Trophy 2013

Jahr 2009 konnte die Schweiz den Europameister- und 2011 den Vize-

05.01.2013

Paralellrennen

Malbun

Europameistertitel erringen. Die auf den bis zu 1200 Meter langen Na-

12.01.2013

Plauschrennen

Brigels

turrodelbahnen auf Eis ausgeführten Rennen finden in Österreich, Ita-

19.01.2013

Plauschrennen

Heiden

lien, Deutschland und Slowenien statt. In der Schweiz besteht bis heute

26.01.2013

Plauschrennen

Weisstannen

keine Naturrodelbahn, die den internationalen Standards entspricht.

09.02.2013

Plauschrennen

Fideris

Doch was nicht ist, kann noch werden. Es ist bereits eine Rennstrecke

16.02.2013

Plauschrennen

Alt St. Johann

geplant, die hoffentlich 2013 gebaut wird.

23.02.2013

Plauschrennen

Unterschächen

09.03.2013

Plauschrennen

Avers

Rennkalender Europacup 2013 19.–20.01.2013

Eröffnungsrennen Longiarü (ITA)

Europacup

02.–03.02.2013

Europacuprennen Gsies (ITA)

Unter dem Dach des Internationalen Rennrodelverbandes (FIL) wur-

09.–10.02.2013

Europacuprennen Kindberg (AUT)

de vor rund zehn Jahren der Hornschlitten-Europacup etabliert. In fünf

16.–17.02.2013

Europameisterschaft Oberperfuss (AUT)

Rennen werden jedes Jahr im Januar und Februar die besten Horn-

23.–24.02.2013

Finalrennen Villnöss (ITA)

77 14:11


michael.meisl charly and matthias in ‘pic’n mix’, coire an lochain, scotland

…und im Sommer?

Starter-Schweizermeisterschaften

Schnelle und kräftige

als Bühne für schnellen Nachwuchs

Nachwuchsathleten gesucht

Die Wettkämpfe finden auf der modernen

Junge Nachwuchstalente aus anderen Sport-

Bob-Anstossbahn in Andermatt statt. Das

arten, die gross gewachsen sind und über

massive Holz- und Stahlkonstrukt wurde

eine ausgeprägte Schnellkraft und Explosi-

im Jahr 2009 fertig gestellt. Die 170 Meter

vität verfügen, haben die Chance, Einblicke

lange Strecke mit Gefällen an beiden Enden

in die faszinierende Welt des Bobsports zu

wird vorzugsweise als Trainingsbahn für die

erhalten. Während der Schnuppertage bie-

Bob-Fahrer eingesetzt, kann aber auch von

tet sich ihnen die Gelegenheit, den Bob

Rodlern und Skeleton-Athleten für ihr Start-

durch den kurvigen Eiskanal zu lenken. An

training genutzt werden.

den Starter-Schweizermeisterschaften 2013 können schliesslich schnelle und kräftige

Beat Hefti unschlagbar

Anschieber ihr Talent vor Publikum unter

An den diesjährigen Wettkämpfen bewies

Beweis stellen.

Beat Hefti seine Stärke auf den ersten Metern, indem er sich in allen drei Disziplinen (Einzelanschub, Zweier- und Viererbob) souverän durchsetzte. Erfreulich war zudem

Die Starter-Schweizer-

die grosse Anzahl an teilnehmenden Junio-

Meisterschaften finden am

ren. Auch 2013 wird ein möglichst breites Teilnehmerfeld angestrebt: Dasjenige des

23. September 2013 in

Nachwuchses soll wiederum gut und über-

Andermatt statt.

aus erfolgversprechend besetzt sein.

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© 2012 adidas AG. adidas, the 3-Bars logo and the 3-Stripes mark are registered trademarks of the adidas Group.

Die Starter-Schweizermeisterschaften gelten als Auftakt und Standortbestimmung für die Weltcup-Saison der Schweizer Bobfahrer. Jedes Jahr messen sich im Spätsommer Top-Athleten und Nachwuchstalente bezüglich ihrer Startschnelligkeit.


michael.meisl charly and matthias in ‘pic’n mix’, coire an lochain, scotland © 2012 adidas AG. adidas, the 3-Bars logo and the 3-Stripes mark are registered trademarks of the adidas Group.

rough feels good coire an lochain scotland - 2:17 pm We climb in bad weather ‘cause it’s the only weather. But Scottish mixed climbing means much more. Charly and Matthias brave the elements Scots’ style to test the new adidas terrex™ series. more on: adidas.com/outdoor facebook.com/adidasoutdoor


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