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plopp Der Lauterbacher

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Juni 2013

10. Dorffest vom 28. bis 30. Juni


20 Jahre Projekt „Zeitung fĂźr Lauterbach“ von Bernd Engel Urvater GĂźnther Brausch (+1993) hatte bereits 1991 die Idee, eine Tenniszeitung fĂźr Lauterbach herauszugeben. Immer wieder schleppte er Magazine der groĂ&#x;en Tennisvereine – nicht nur aus dem Saarland – an um seiner Idee Nachdruck zu verleihen. Im Oktober 1992 hatte seine Beharrlichkeit Erfolg: Die Lauterbacher Tenniszeitung war geboren. Ein Name war schnell gefunden, denn kein anderes Geräusch ist enger mit dem weiĂ&#x;en Sport verbunden als „PLOPP“. Nach drei Jahren bzw. sechs Ausgaben war uns jedoch die Lauterbacher Tenniswelt zu klein und wir trafen 1995 eine folgenschwere Entscheidung: Die GrĂźndung des Lauterbacher „Verein fĂźr Kultur und Information Plopp-Team e.V“. Neben den kulturellen Aktivitäten bietet dieser bis heute die Plattform

Ausgabe Nr. 1 April 1996

fĂźr den „Lauterbacher Plopp“. Pate fĂźr die Neuausrichtung und Weiterentwicklung stand Ăźbrigens die legendäre „Lauterbacher Rundschau“ (1974 bis 1985). Der Name blieb und das Logo wurde Ăźbernommen; nur der Tennisball wurde kurzerhand durch eine Weltkugel ersetzt, was natĂźrlich die Weltoffenheit (schmunzel) symbolisieren sollte. Mit den besten WĂźnschen vom damaligen Ortsvorsteher Guido Lallemand begleitet, starteten wir erneut mit einer Ausgabe Nr. 1. Die Abkopplung vom Tennisverein war perfekt und wir verpassten uns damit eine neue Zeitrechnung. Die Kunst etwas Bestehendes immer wieder neu zu erfinden Wurden die ersten Ausgaben von Plopp noch privat auf einem Laser-

drucker hergestellt, so stand auf der Titelseite der Ausgabe 4, im Oktober 1997, zu lesen: „5 Jahre Plopp – wir machen Druck!“ Mit dem Erscheinen der Ausgabe Nr. 6 im Jahr 1998 hatte das alte DIN A5 Format ausgedient und Plopp sollte mit einem neuen, grĂśĂ&#x;eren Format ein StĂźck erwachsener werden. Mit Ausgabe Nr. 14 wurde - fast Zeitgleich mit der „SaarbrĂźcker Zeitung“ - 2004 die erste Relaunch durchgefĂźhrt. Konzepti-

Mit Lauterbacher Veranstaltungskalender

auch diesmal wieder mit AGL-Kalender

Ausgabe Nr. 12 November 2001

Ausgabe Nr. 4 Oktober 1997 unabhängig - ßberparteilich

unabhängig - ßberparteilich

unabhängig - ßberparteilich

Der Riese aus Stein Erwin Sauders Skulptur ist auf dem Vorplatz der Grundschule Lauterbach zu bewundern

 ein amerikanischer Brauch?

Ausverkauf

Auf den Spuren der Lauterbacher Rundschau

Ende Dezember flieĂ&#x;t der letzte Tropfen Benzin aus Lauterbachs Zapfpistolen

5 Jahre Plopp Wir machen Druck

Start frei fĂźr den Euro

Indianer in Lauterbach Berthold Scherf und seine Ranch

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onell unverändert sollte der Plopp durch eine moderne Schriftart und geändertem inhaltlichen Aufbau in der Gesamtdarstellung frischer und moderner aussehen.

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2013: Die erste „echte“ Relaunch oder auch Facelift, wie es in der Autoindustrie heißt, halten sie heute in ihren Händen. Nach über 20 Jahren (!) haben wir den Schritt gewagt und die Zeitung in eine Magazinform gebracht. Das sternenförmige PloppLogo ist der Neuausrichtung zum Opfer gefallen. Mit einem zeitgemäßen Artsize-Format und der farbigen Gestaltung des Innenteils wird „Der Lauterbacher Plopp“ sicher auch weiterhin seinen festen Platz in der örtlichen „Medienwelt“ haben. Gesamtkonzept bleibt Vieles ist anders, aber redaktionell und stilistisch soll sich auch dieses Mal nichts ändern. Unser Hauptaugenmerk richtet sich weiter auf Lauterbach und seine Bürgerinnen und Bürger. Das Leben in und um die Lauterbacher Vereinswelt wird den Inhalt wie gewohnt prägen. Bemerkenswertes und Kurioses aus dem Ortsgeschehen wird auch in Zukunft hier zu lesen sein. Den Lauterbacher Veranstaltungskalender der AGL und den Hallenbelegungsplan werden sie wie gewohnt in den Rubriken finden. Unser Mann vor Ort, Heinz Plopper, wird natürlich auch weiterhin an den Brennpunkten in Lauterbach zu finden sein und die rein zufällig ausgesuchten Personen müssen seinen kritischen Fragen standhalten. Mein Dank geht an alle, die dieses Projekt bisher unterstützt haben und auch in Zukunft unterstützen, sei es in ideeller oder in finanzieller Form.


Liebe Leserin, lieber Leser,

Inhalt

Im vorausgegangenen Artikel ist es bereits skizziert: einiges hat sich an dieser PLOPP Ausgabe, die Sie gerade in den Händen halten geändert. So sind wir nach 20 Jahren endlich erwachsen geworden und haben ein „großes“ Format. Damit ist für die Redaktion ein Ziel erreicht, das wir schon seit den ersten Ausgaben angestrebt hatten. Ebenso ist es uns endlich möglich, auch die Innenseiten in Farbe zu drucken. Das kommt natürlich den Fotos zugute, von denen es in dieser Ausgabe – vielleicht auch mit Absicht – mehr gibt als sonst. Doch inhaltlich wollen wir unserer Linie treu bleiben und über unseren Heimatort und über die Menschen darin berichten. Daher kommen wieder einige Vereine zu Wort, wir berichten über Veränderungen im Ort – gute wie weniger gute – und über die Dinge, die vielleicht besser verändert werden sollten. Aber auch wenn einer eine Reise macht, so ist uns das einen Bericht wert. Wenn er dann noch Gelegenheit gibt, schöne Fotos in Farbe zu drucken – umso besser. Wir hoffen, Ihnen gefällt das Bewährte in der neuen Optik und Form. Über eine Rückmeldung würden wir uns natürlich auch freuen. Gerne können Sie mit uns Kontakt aufnehmen, wenn Ihnen etwas gefällt, oder auch wenn Ihnen etwas nicht gefällt. Vielleicht haben Sie auch einen Tipp für uns, über wen oder was wir berichten sollten. Vielleicht haben Sie ein außergewöhnliches Hobby, sportliche Erfolge oder schöne Erlebnisse, die sie mit Ihren Mitbürgern teilen möchten. Oder Sie haben besonders schöne Fotos, die sie uns überlassen möchten. Oder – ganz saarländisch – Sie kennen jemanden, der etwas davon hat und wollen ihn uns verraten. Wenn Sie uns kontaktieren wollen, werfen Sie einen Blick ins Impressum auf Seite 34. Dort finden Sie Telefonnummer und E-Mail Adressen. Oder sprechen Sie uns persönlich an – wir sind ja im Dorf, da kennt man sich.

plopp 35 Juni 2013

plopp Der Lauterbacher

35 Juni 2013

10. Dorffest vom 28. bis 30. Juni aktuell 20 Jahre Zeitung für Lauterbach ....................................... 3 Was macht eigentlich?.........................................................11 Blumen Steffi.......................................................................24 Hallensanierung ...................................................................33

Veranstaltungen Termine .................................................................................. 17 Lauterbacher Dorffest .......................................................29 SPD Grenzfest .......................................................................31 Herzlich willkommen? ....................................................... 32

aus dem Vereinsleben FSV will hoch hinaus ............................................................ 7 OGV Boule ..............................................................................9 Orgel trifft Blasorchester .................................................. 27 Männergesangverein.........................................................30

Heimatkundliches Unsere Mundart darf nicht sterben ................................21 Der zweite Streich .............................................................. 25

Rubriken Heinz Plopper ...................................................................... 34 Impressum............................................................................ 34

Wir freuen uns auf ihre Anregungen.

Ihre PLOPP Redaktion

Titelfoto: plopp - Dorffestimpressionen 2010

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Vorstandswahlen beim FSV Lauterbach

Der FSV will hoch hinaus von Thilo Reichert

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m 25. November 2012 fanden beim FSV Lauterbach Neuwahlen statt. Nachdem der 1. Vorsitzende Reinhold Quirin nach zwei erfolgreichen Amtsperioden und der errungenen Meisterschaft nicht mehr kandidieren wollte, übernahm Peter Zimmer nach einstimmiger Wahl dieses Amt. In der neuen Konstellation sollen die anstehenden Aufgaben, sowie die sportliche und wirtschaftliche Weiterentwicklung des Vereins angepackt werden. So formulierte auch der neue 1. Vorsitzende folgende Ziele: „Etablierung der 1. Mannschaft in der Bezirksliga und dem evtl. Aufstieg in die Landesliga in den Folgejahren, Wiederbelebung der Jugendabteilung mit der Gründung weiterer Jugendmannschaften, Restrukturierung des Fußballfördervereins sowie

das Meistern der wirtschaftlichen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die enorm gestiegenen Energiekosten“. Im sportlichen Bereich sieht es zur Zeit wie folgt aus: Die erste Mannschaft spielt als Aufsteiger eine sehr gute Saison in der Bezirksliga und hat sich in der Spitzengruppe etabliert. Hier wurde in der Winterpause noch einmal personell nachgelegt und mit der Verpflichtung von vier erfahrenen Landesligaspieler der Kader noch einmal qualitativ vergrößert.

Auch Trainer Micha Groß hat seinen Vertrag um ein Jahr verlängert, so dass man erfolgreich weiterarbeiten kann. Die zweite Mannschaft spielt eine gute Runde in der Kreisliga B. In der Jugendabteilung spielen momentan 15 Spieler für den FSV Lauterbach in verschiedenen Vereinen. In der B-Jugend gibt es eine Spielgemeinschaft mit dem FC Dorf im Warndt, D- und C-Jugendliche spielen als Gastspieler beim SV Ludweiler und ein A-Jugendspieler ist beim SC Großrosseln aktiv. Ziel ist es auch

Der neue Vorstand des FSV 1. Vorsitzender Peter Zimmer 2. Vorsitzender und Spielausschuss Dieter Petry Schatzmeister Frank Schott, Schriftführer Thilo Reichert 2. Schriftführer und stellv. Spielausschuss Maik Lafontaine Pressewart und Vereinsfotograf Heiko Spies Jugendleitung Peter Zimmer und Dieter Petry Organisationsleitung und Clubheimvermietung Achim Festor Beisitzer Roman Fischer, Klaus Girlinger, Andreas Ganseur, Armin Meier

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von links nach rechts: Thilo Reichert, Achim Festor, Roman Fischer, Dieter Petry, Klaus Girlinger, Peter Zimmer, Armin Meier, Heiko Spies, Maik Lafontaine. es fehlen: Frank Schott und Andreas Ganseuer Foto Seite 7: Dimitri Karrenbauer beim Kopfball gegen den SV Felsberg. Das Spiel endete 2:0 für Lauterbach. Fotos: Heiko Spies hier, wieder eine eigenständige Jugendmannschaft ins Leben zu rufen. Ebenfalls unterhält der FSV eine AHAbteilung, die allerdings zur Zeit nicht am Spielbetrieb teilnimmt, da nicht genügend Spieler zur Verfügung stehen. Dies soll jedoch in Zukunft wieder geändert werden, interressierte Fußballer sind herzlich willkommen. Nicht zu vergessen die Aerobic-Abteilung, die jeden Donnerstag abend eifrig trainiert. Auch hier ist Nachwuchs herzlich willkommen.

Neuigkeiten gibt es auch beim Förderverein des FSV. Hier wurde ein neuer Vorstand gewählt nachdem die Gründungsmitglieder Guido Lallemand, J. Lörsch sowie Horst Kwittek sich nicht mehr zur Wiederwahl stellen wollten. Ihnen gebührt für die geleistete Arbeit der Dank des ganzen Vereins. Mit dem neuen 1. Vorsitzenden Manfred Hammes, sollen nun in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, Wege und Möglichkeiten gefunden werden, den Verein finanziell zu unterstützen und den Fortbestand der Fussballer zu gewährleisten.

Auch im kulturellen Leben ist der FSV nicht mehr wegzudenken. Beliebt und gern besucht sind die Veranstaltungen: Sommersportfest mit Jazzfrühschoppen, ein Dorf spielt Fußball sowie das Oktoberfest. Der FSV Lauterbach ist ein lebendiger Verein, der in unserem Dorf nicht wegzudenken ist, da er doch für Jung und Alt ein abwechslungsreiches Freizeitangebot bereithält. Abschlusstabelle der BL Saarlouis Pl. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16.

Verein SV Ludweiler SV Hülzweiler SV Friedrichweiler SSC Schaffhausen FSV Lauterbach FV Stella Sud FV Schwarzenholz VfB Differten SV Fraulautern SV Fürstenhausen FV Diefflen 2 SF Heidstock SV Felsberg DJK Saarwellingen SC Ay Yildiz SV Düren-Bedersdorf

Quelle: www.fussball.de

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FSV will wieder ganz klein anfangen

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er FSV will im Jugendbereich wieder „ganz klein“ anfangen. Ein erstes Schnuppertraining für die Minis (G-Jugend) findet am 20.Juni am Clubheim Weinbrunn statt. Der Verein lädt ausdrücklich alle Kinder ab drei Jahren dazu ein. Trainer sind Andreas Ganseuer und Julian Becker. Weitere Trainingstermine sollen dann jeweils donnerstags ab 17 Uhr sein. Informationen erhalten Sie bei Ralf Stähly (0175/6151877) und Jörn Buchholz (06802/175877).

Nils Allwardt / pixelio.de

OGV lädt ein zum Bouleturnier

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m Samstag, 24. August 2013 ab 9:30 Uhr richtet der Obst- und Gartenbauverein auf dem Glashüttenplatz wieder ein Bouleturnier für Jedermann und -frau statt. Im Startgeld von 8 Euro pro Person ist das Mittagessen (Spießbraten mit Kartoffel- oder Nudelsalat) enthalten. Neben dem sportlichen Aspekt wird das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Eine Tombola wird für weitere Spannung sorgen. Anmeldungen bei : Manfred Jammas Tel.: 06802/1365 oder Bernd Schneider Tel.: 06802/8389

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Was macht eigentlich...

Marco Rouget? Viele kennen Marco sicherlich noch als langjährigen Spieler des FSV Lauterbach. Er war auch Gestalter des Bildbandes „Lauterbach – Eine Reise in Bildern durch 300 Jahre Ortsgeschichte“ zum 300jährigen Orts-Jubiläum. 2012 entschloss sich Marco, für ein halbes Jahr in Schottland zu leben. PLOPP sprach mit ihm über seine Erfahrungen. Plopp: Marco, wie man hörte warst du längere Zeit in Schottland. Was hat dich in den Norden der britischen Insel verschlagen? Marco: Ja, ich war ein halbes Jahr in Edinburgh, von September 2012 bis Ende März 2013. Mir ging es darum, meine Englischkenntnisse in einem englischsprachigen Land zu perfektionieren. Ich arbeite ja als Designer in der Medienwirtschaft und das Arbeitsumfeld wird einfach immer globaler. Meine Firma war großzügig und hat mir diesen Aufenthalt ermöglicht. Ich habe in einer internationalen Wohngemeinschaft gelebt und Englisch an einer Sprachschule studiert. Außerdem wollte ich immer schon mal, über längere Zeit – und das nicht als Tourist – in einem anderen europäischen Land leben.

Wie kamst du gerade auf Schottland und auf Edinburgh? Der Gedanke, dort hoch im Norden bei zu vermutendem eisigem Wind und Regenwetter den Winter zu verbringen, erscheint doch eigentlich nicht allzu verlockend? Nun, es sollte ja ein englischsprachiges Land sein und Schottland hat mich aufgrund begeisternder Berichte einiger Freunde und den faszinierenden Aufnahmen in diversen Bildbänden schon immer gereizt. Da war die Entscheidung dann schnell gefallen, auch weil der Ruf der Sprachschule in Edinburgh, Kaplan International College, exzellent war. Überlegungen hinsichtlich des Wetters haben im Vorfeld ehrlich gesagt keine Rolle gespielt, da mir als Fan des Nordens schlechtes Wetter nichts ausmacht. Davon abgesehen, das Wetter war ausgesprochen gut, ich hatte einen sehr angenehmen Winter. Es gab definitiv mehr Son-

In den Highlands bei Glencoe nenschein als hier in Deutschland zu dieser Jahreszeit. Gerade in Edinburgh herrscht ein relativ mildes Klima vor, da die Stadt am Meer liegt und das Klima so vom Golfstrom profitiert. Minusgrade gab es nur an ein paar Tagen innerhalb der sechs Monate und somit fiel auch kaum Schnee. Allerdings – das Wetter wechselt unter Umständen sehr schnell. So kann es um 10 Uhr regnen, um 11 Uhr die Sonne scheinen und um 12 Uhr schneien. Wie verliefen deine ersten Tage? Los ging‘s an einem Sonntag Ende September 2012 mit dem Zug. Über Metz ging es mit dem TGV nach Paris und von dort per Eurostar und englischer Regionalbahn nach Edinburgh, wo ich nach kurzem Fußmarsch meine Studentenresidenz mit dem Namen “Beaverbank” erreichte. Eine Wohnung besteht aus jeweils sechs Einzel-Zimmern mit eigenem Bad

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ten. Und so fühlte ich mich schnell heimisch in dem mit etwa 486.000 Einwohnern nicht zu großen und nicht zu kleinen Edinburgh. Was sind die Schotten für ein Schlag Mensch?

Blick auf Edinburgh vom Edinburgh Castle in der Vorweihnachtszeit sowie einer kombinierten Gemeinschafts-Küche/Wohnzimmer, wo sich das typische WG-Leben abspielt. Die Mischung war herrlich international: Josselin aus Frankreich, Anna aus Schweden, mein Namensvetter Marco aus Italien und Christina aus Spanien bereiteten mir einen herzlichen Empfang. Schon am nächsten Morgen ging’s los mit dem Sprachkurs. Die Sprachschule erreichte ich nach zwanzigminütigem Fußmarsch – ein schöner Weg durch die Stadt, weshalb ich den Fußweg immer den öffentlichen Verkehrsmitteln vorziehen sollte. Anschließend fand ein Einstufungstest bezüglich Grammatik, Leseverständnis und Hörverstehen statt und man wurde in eine,

seinem jeweiligen Englischlevel entsprechenden Klasse, eingeteilt. Danach gab es eine kurze Stadtführung und man verabredete sich für erste Pubbesuche am Abend. Da jeden Montag neue Sprachkurse beginnen und außerdem jeden Tag organisierte Events angeboten werden, lernt man ständig neue Leute aus der ganzen Welt kennen, was nicht nur hinsichtlich des Praktizierens der Sprache wunderbar ist. Die grammatikalischen Basics werden in der Schule gelegt, aber das “Sprechen” lernt man eben nur, indem man so oft wie möglich einfach drauf los spricht. Es war sehr faszinierend zu sehen, wie sich alle Sprachen dieser Welt in einer, der Englischen, verein-

Dahingehend habe ich sehr positive Erfahrungen gemacht. Aufgrund meiner zahlreichen Reisen nach Schweden und Finnland wusste ich ja, dass die Menschen im Norden allgemein sehr freundlich und zuvorkommend sind. Auch die Schotten stellten dahingehend keine Ausnahme dar. Eine kleine Anekdote kurz nach meiner Ankunft: Ich hatte den Bahnhof kaum verlassen und keine 10 Sekunden auf den Stadtplan geblickt, als ich angesprochen und gefragt wurde, wohin ich denn wollte und ob man mir helfen könnte. Dieser Eindruck von extrem freundlichen, hilfsbereiten und immer zu Smalltalk bereiten Schotten sollte sich für die gesamte Dauer meines Aufenthaltes bestätigen. Der Dialekt ist am Anfang zwar etwas schwer zu verstehen, man gewöhnt sich aber schnell daran. Außerdem sind die Schotten ein sehr ausgehfreudiges Volk: Ab der frühen Mittagszeit bis in die späten Abendstunden sind die Restaurants “gerammelt” voll und je nach Lokal ist es unmöglich, ohne Reservierung einen Platz zu ergat-

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tern. Außerdem ist es sehr beliebt, dass man nach der Arbeit mit seinen Kollegen ein Bierchen ins Pub trinken geht oder den Tag mit einem traditionellen schottischen Tanz, “Ceilidh” genannt, ausklingen lässt. Auch der Chef trifft sich gerne mit seinen Angestellten im Pub, denn die Hierarchien sind im Gegensatz zu „hierzulande” unglaublich flach, was den beruflichen Umgang sehr angenehm gestaltet. Diesen Punkt fand ich auch gerade ihn Bezug auf meine Lehrer an der Sprachschule sehr schön, die man auch öfters mal im Pub antraf und mit denen man sich persönlich auf einer Ebene unterhalten konnte. Du sprichst die kulinarische Szene an, wie ist denn das Essen in Schottland? Auch wenn es eine große Anzahl hervorragender Restaurants in Schottland gibt – sich gesund zu ernähren ist nicht einfach! Zwar werden vor allem hochwertige Produkte aus dem eigenen Land wie Fleisch, Fisch und Kartoffeln verarbeitet und der Lachs ist bekanntlich von allerhöchster Qualität, allerdings

tischen Burger mit Aberdeen Angus Rind sehr gerne und probieren sollte man auf jeden Fall auch mal Porridge zum Frühstück, ein schottischer Getreidebrei und natürlich das Nationalgericht Haggis, ein mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Pfeffer, Hafermehl und Zwiebeln gefüllter Schafsmagen... sofern man nicht darüber nachdenkt, was man da gerade isst, ist dieser sogar ganz schmackhaft!

Zum Ausklang eines schönen Tages sind die Gerichte meistens zu kalorienreich zubereitet, das Brot ohne Geschmack und die Auswahl an fettigen Fertiggerichten schier unermesslich. Das fängt schon beim typisch schottischen Frühstück an, das aus gebratenem Bacon, Champignons, Eier, Würstchen, Bohnen, Tomaten und Blutwurst besteht – kein Frühstück für jeden Tag! In der Mittagspause haben Sandwiches aller Art mit grundsätzlich viel zu viel Majonnaise Hochkonjunktur. Nichtsdestotrotz, es ist für jeden etwas dabei. Ich mochte die schot-

Bei Schottland denkt man natürlich an Whisky – zurecht? Ja, der Whisky ist ein Kapitel für sich – bis zu meinem Schottlandaufenthalt war ich ehrlich gesagt kein Whiskyfreund, aber jetzt muss ich sagen: Ein sehr leckeres Getränk, wenn man seine Sorten gefunden hat. Scotch hat eben mit den hierzulande sehr verbreiteten minderwertigen “verschnittenen Wässerchen”, zu erkennen an der Aufschrift “Blended Whisky”, eine Mischung aus mehreren Whiskysorten, natürlich überhaupt nichts zu tun. Ein echter Scotch Single-Malt ist aus einem einzigen Getreide, der Gerste, hergestellt und stammt auch nur aus

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einer einzigen Brennerei. Ich habe ihn wirklich lieben gelernt, allerdings die mild-fruchtigen Sorten, nicht die ölig-rauchigen oder nach Seetang schmeckenden Tropfen. Einer meiner Lieblingswhiskys ist der Edradour, ein Whisky aus Schottlands kleinster Brennerei und die einzige, wo der Whisky noch wirklich von Anfang bis Ende handgemacht hergestellt wird. Es gibt für mich kein anderes Getränk, das solch eine angenehme Geschmacksexplosion im Gaumen hervorruft. Allen, die bisher um Whisky einen großen Bogen gemacht haben oder einfach noch keinen guten getrunken haben, empfehle ich als Einstieg – oder einfach mal, um zu probieren – den milden “Isle of Jura 10 Jahre”, den man auch in Deutschland fast überall bekommt. Was sollte man in Edingburgh gesehen haben? Zu sehen gibt es einiges, denn das Angebot an interessanten, historischen Bauwerken, grünen Parkanlagen, grundsätzlich kostenlosen Geschichts- und Kunstmuseen, entspannenden Wanderwegen am Meer entlang sowie einladenden Pubs mit ihrem nordisch-schönen Interior Design ist nahezu grenzenlos. Die Altstadt mit dem weltberühmten Castle und der Royal Mile vermittelt den Eindruck, heute noch genauso auszusehen wie vor vielen hundert Jahren. Und so fühlt man sich auch in die Vergangenheit zurückversetzt, wenn man durch die für die Altstadt typischen „Closes“ streift - kleine, verwinkelte Gassen mit vielen Treppen. Des Weiteren ist Edinburgh eine Stadt, in der viele bekannte Persönlichkeiten geboren wurden, so z.B. der Schauspieler Sean Connery, der

Edinburgh Skyline mit Blick auf Edinburgh Castle Erfinder des Antibiotikums Sir Alexander Flemings sowie zahlreiche bekannte Autoren wie Robert Louis Stevenson und Joan K. Rowling. Und überall in der Stadt findet man Spuren von ihnen, sei es ihre Geburtshäuser oder speziell abgestimmte Events. Zieht man auf eigene Faust los, sind das „Elephant House“, hier schrieb Rowling inspiriert durch den Blick auf Edinburgh Castle ihren ersten Harry Potter Roman, sowie „The Oxford Bar“ sehr empfehlenswert. „The Oxford Bar“ ist neben dem “The Royal Oak” eines der schottischsten Pubs, die ich besucht habe. Hier kommt man immer mit Einheimischen ins Gespräch, kann lokale, handgemachte Musik genießen und wenn man Glück hat Ian Rankin, einen von Schottlands bedeutendsten Gegenwarts-Autoren, den Schöpfer der “Inspektor Rebus”-Romane, persönlich auf einen Plausch treffen. Unbedingt ersteigen sollte man außerdem „Arthur‘s Seat”, Edinburghs 251 m hohen Hausberg vulkanischen Ursprungs, der vor den Toren der Stadt gelegen, echtes Highlandfeeling vermittelt. Hat man den Berg erklommen, hat man einen wun-

derschönen Ausblick über die Stadt und den nahegelegenen Meeresarm Firth of Forth. Und das Land an sich! Wo ist es in Schottland besonders schön? An den unterrichtsfreien Wochenenden war ich eigentlich immer unterwegs und nach all den Reisen, die ich unternommen habe, fällt es mir ehrlich gesagt im Nachhinein sehr schwer zu sagen, wo es in Schottland am schönsten ist, da jedes Eckchen seinen eigenen Reiz hat. Mit dem sehr gut ausgebauten Bus und BahnNetz kann man sehr komfortabel – und besonders in der Gruppe – auch günstig in fast alle Regionen des Landes vordringen, denn Schottland ist nicht gerade ein riesiges Land. Als Stadt hat mit Abstand Edinburgh das größte Flair, die industriell geprägten Städte Glasgow und Aberdeen können da, obwohl sie auch ihren eigenen Charme haben, nicht mithalten. Phänomenal sind die Natur- und Landschaftsformationen fernab der Großstädte, vielleicht die letzten Naturparadiese Europas. Sehr gut gefallen hat es mir dahingehend im Trossachs Nationalpark

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Der mystische Loch Ness mit seinen endlosen “Lochs” (Seen) und verschlungenen Wanderwegen durch die Highlands. Außerdem der mystische Loch Ness, der letztlich zwar “nur” ein See ist, dessen Wasser jedoch so pechschwarz und damit geheimnisvoll wirkt, dass man tatsächlich dazu neigen kann, “etwas” in diesem See zu vermuten! Wunderschön die im äußersten Norden gelegenen Orkney-Islands – nirgendwo war ich dem Sternenhimmel bisher näher. Und natürlich Stirling mit einem der Wahrzeichen Schottlands schlechthin: dem majestätischen WallaceMonument. Es wurde zu Ehren des schottischen Freiheitskämpfers

Wallace-Monument in Stirling William Wallace (seine Geschichte war die Vorlage für den HollywoodBlockbuster “Braveheart”) errichtet und überthront die Stadt. Wenn ich mich entscheiden müsste, hat mir die Isle of Skye, eine Insel der inneren Hebriden, aufgrund ihrer wild-romantischen Schönheit am besten gefallen. Laut der Zeitschrift National Geographic ist Skye die viertschönste Insel der Welt und dies kann man in der Tat so stehen lassen. Abschließend, was wirst du besonders in Erinnerung behalten? Die vielen tollen Menschen, die ich kennengelernt habe und von denen ich sicherlich den einen oder anderen

Alle, die mit dem Gedanken spielen irgendwann mal nach Schottland zu reisen und weitere Fragen haben, können sich gerne persönlich an Marco wenden: marco.rouget@gmail.com Marco empfiehlt ausserdem folgenden Webseiten: >> www.visitscotland.com >> www.edinburgh.org >> www.isleofskye.com >> www.visitorkney.com >> www.maltwhiskytrail.com

Isle of Skye – Der atemberaubende Blick auf “The Storr”

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wiedersehen werde. Außerdem, Silvester werde ich so schnell nicht vergessen. Im Zentrum lagen sich 80.000 Menschen friedlich in den Armen und sangen die “Auld Lang Syne”, Gänsehaut-Feeling pur. Auch die Vorweihnachtszeit war beeindruckend. Die Schotten sind verrückt nach Weihnachten und dem ganzen “Drumherum”, es gibt sogar einen deutschen Weihnachtsmarkt. Bei der offiziellen Eröffnungsfeier der Weihnachtszeit wurde unter dem Jubel von Tausenden Menschen die Stadt auf einen Schlag in ein einzigartiges Lichtermeer getaucht, das bis weit in den Januar hinein die Stadt in ein sehr festliches Flair tauchte. Auch in Erinnerung bleiben wird mir die Zeit in meiner Wohngemeinschaft und der Kontakt zu den vielen Kulturen dieser Welt. Zwar waren die Räumlichkeiten nicht die größten, aber es war immer was los. Sei es eine wilde Party oder, sehr beliebt, ein “Länderschmaus”, wo ein WG-Mitglied für alle anderen Spezialitäten aus seiner Heimat zubereitete! Dort feierte ich auch meinen dreißigsten Geburtstag und bekam “Happy Birthday” in sieben verschiedenen Sprachen gesungen, was ich sicherlich nie vergessen werde. Marco, wir danken dir für dieses Gespräch.


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Lauterbacher Terminkalender Juni 2013

Juli 2013

Freitag, 28.06. bis 30.06. AGL 10. Lauterbacher Dorffest Paulinusplatz

Freitag, 19.07. bis 20.07. Fußballverein Turnier 1. Mannschaften Sportplatz Am Weinbrunn

Belegung des Alten Kindergartens Da die Lauterbach-Halle ist wegen Umbaumaßnahmen vorraussichtlich bis nach den Sommerferien 2013 geschlossen ist, steht der alte Kindergarten den Vereinen zur Verfügung. Montag 15:00 - 16:00 16:00 - 17:00 17:00 - 18:00 18:00 - 19:00 19:00 - 22:00

TV TV TV TV MV

Dienstag 20:00 - 22:00 TV Mittwoch 19:00 - 21:00

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Sonntag, 21.07. plopp 11:00 Uhr - Jazzfrühschoppen Sportplatz Am Weinbrunn

August 2013

Samstag, 17.08. bis 18.08. CDU Brunnenfest 15:30 Uhr - Paulinusplatz Samstag, 24.08. OGV Bouleturnier 09:30 Uhr - Glashüttenplatz Freitag, 30.08. bis 02.09. AGL Lauterbacher Kirmes Glashüttenplatz

September 2013 Sonntag, 15.09. Backhausverein Backhausfest 11:30 Uhr - Backhaus

Oktober 2013 5 1/2 - 9 Jahre ab 9 Jahre

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Unsere Mundart darf nicht sterben Ein Plädoyer für ihren Erhalt

von Edwin Rouget

D

er 21. Februar 2013 wurde von der UNO zum „Internationalen Tag der Muttersprache“ erklärt.

UNESCO-Logo zum Internationalen Tag der Muttersprache Der Grund: Die Weltorganisation UNESCO, die sich schwerpunktmäßig sozialer und kultureller Bereiche annimmt, hat neben der roten Liste gefährdeter Tier- und Pflanzenarten auch eine rote Liste des gefährdeten kulturellen Welterbes erstellt. Hierzu gehören neben Bauwerken und Museen auch die Mundarten. Leider befinden sich auf dieser Liste auch das Rhein- und Moselfränkische. Beide Mundarten werden auch im Saarland gesprochen. Jede Sprache dient nicht nur der Kommunikation im Alltag. Sie ist auch ein jeweils einzigartiges, über unzählige Generationen gewachsenes Reservoir an menschlichen Erfahrungen und Kenntnissen“ sagt Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO Kommission. So verweist zum Bespiel ein bei uns bekannter Mundartausdruck wie „Mit dem do konn ma ken grad Fuhr gehen“ auf einen landwirtschaftlich-

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bäuerlichen Erfahrungsschatz. Der Ausdruck erzeugt in unserer Vorstellungskraft das Bild eines Bauern, der mit seinem Pflug eine gerade Furche zieht. Dieses Bild ist lebendiger als der hochdeutsche Ausdruck „Mit diesem Menschen kann man nicht so gut auskommen“, der dagegen steril wirkt. Verschwindet eine Sprache – und die UNESCO befürchtet, dass zur Zeit weltweit 2500 Sprachen und Mundarten aussterben – verliert die Weltgemeinschaft ein Stück Wissen über sich selbst. Das Bewahren von Sprachen bedeutet laut Bernecker stets auch das Bewahren und Anerkennen von regionaler Identität. Von daher ist die Gegenwart von Mundart und Bestrebungen zum Weiterbestand zu begrüßen. Die Fastnacht und Kappensitzungen haben hier zum Beispiel eine wichtige Funktion. Ob Kölsch oder Alemannisch oder – hier im Saarland – Moselfränkisch und Rheinfränkisch

werden die meisten Büttenreden in Mundart gehalten und ziehen auch einen guten Teil des Witzes aus dem Dialekt. Auch Kabarettisten wie Gerd Dudenhöfer, Detlev Schönauer, Alice Hoffmann, Schorsch Seitz tragen dazu bei, dass Mundart lebendig bleibt. Seit den 70er Jahren gibt es den regelmäßigen Beitrag der Sprachwissenschaftlerin Edith Braun in der Samstagsausgabe der Saarbrücker Zeitung. Edith Braun selbst hat eine Reihe von Mundartbüchern verfasst. Sie veranstaltet Symposien und arbeitet mit anderen Mundartschriftstellern zusammen wie Georg Fox. Alfred Gulden und Mundartschriftstellern aus Lothringen und Rheinland Pfalz. Die monatlich erscheinende Broschüre „Die Saarländische Mundart“ mit Mundartbeiträgen aus allen Bevölkerungsschichten und auch aus dem lothringischen, luxemburgischen und pfälzischen Raum,

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Diese Liste von Mundartausdrücken, die besonders auch in Lauterbach bekannt sind, zeigt, wie das Platt eine Vorstellungskraft und Gefühle erzeugen kann- manchmal auch durch lautmalerische Art, die das Hochdeutsche so nicht vermag. Rettet diese Mundartschpróóch! Geere – der Schoß, vor allem einer weiblichen Person, Mutter oder Großmutter, aber auch männlicher Personen. dummeln – sich beeilen: „Kumm dabba, mei Kind, dummel dich! Sitz dich uff mei Geere. Was hasche don uff’m Herz!“ Geheischnis – Behütetsein, Wohlbefinden: „Bei da Oma hod des Kind imma noch e bissche Geheinschnis.“ Duledde – Kartoffelküchel, bestehend aus geriebenen rohen Kartoffeln mit Zwiebeln, Pfeffer und Salz, die in Öl in einer Pfanne gebraten werden! „Au! Heit schmackt’s awa gudd bei eich! Jo, do gets jo ach Duledde mit Grumbasupp!“ Huddel – Schwierigkeiten, Probleme: „Macht des Kind mir heit e Huddel! Der schickst sich jo überhaupt nit!“ fuhrwerke – arbeiten, leitet sich ab von Fuhre, einen Transport mit einem Wagen, Pferdewagen, eine Fuhre Holz, Kohlen, Heu, Getreide: „Was fuhrwerkscht de donn do wieder rum. Kumm, loss mich mol mache.“, Es Kiekät on da Faasend – unpassend, schlecht angezogen, abgeleitet von Kie Kühe und Kät Katharina! Kiekät arbeitete im Kuhstall beim Misten und Melken: „Heid bisch’de gemuschdat wie’s Kiekät on da Fasend!“ uff’s Brot schmeere – jemandem etwas vielleicht auch Unangenehmes sagen müssen, abgeleitet von schmeere – aufstreichen auf eine Scheibe Brot: „Des do hon ich dem emol misse uffs Brot schmere!“ gudd im Fuda – gut ernährt sein, abgeleitet von Fuda – Futter, Heu: „Der do isch awa gudd im Fuda!“

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Sprache als gefährdet, wenn sie Kindern nicht mehr täglich begegnet. Bedarf es dazu aber nicht eines grundlegenden Bewusstseinwandels unserer nachfolgenden Generation, die ein sehr gespaltenes Verhältnis gegenüber unserer Mundart hat und sie oft ablehnt?

tersuchungen, die belegen, dass das Erlernen von Mundarten eine gute Grundlage für Mehrsprachigkeit ist. Das Hin- und Herschalten zwischen Hochdeutsch und Mundartsprache schon im Kindergartenalter erleichtert demnach das Erlernen von Fremdsprachen.

Die Hauptursache für diesen Wandel in der Einstellung gegenüber unserer Mundart liegt wohl in den veränderten Lebensverhältnissen der Familien. Mann und Frau sind oft beide berufstätig und müssen sich im Beruf meist der hochdeutschen Sprache bedienen. Der Gebrauch der Mundart ist so, wenn überhaupt, vielfach nur noch im häuslichen Bereich möglich. Hinzu kommt, dass die Dominanz der Medien die früher üblichen Gespräche innerhalb der Familie zurückdrängt. Hat man Kinder, sind viele Eltern bestrebt, auch schon in frühem Kindesalter mit ihrem Nachwuchs Hochdeutsch zu sprechen. Selbst wenn die Eltern noch selbst Mundart sprechen, wird sie oft bewusst nicht mehr bemüht, denn ihr Gebrauch wird als Hemmschuh gesehen, der dem Kind im schulischen Alltag und auch im späteren Leben nur Schwierigkeiten bereiten könnte. Platt hören die Kinder dann höchstens noch im Freundeskreis oder bei Oma und Opa.

Soll man nun aber angesichts dieser sehr schwierigen Situation resignieren und aufhören gegenzusteuern? Sind wir nicht vielmehr verpflichtet, ein von der UNESCO so hoch bewertetes und nun bedrohtes Kulturerbe zu erhalten? Es sollte vor allem der jüngeren Generation bewusst werden, dass wir mit dem Verlust unserer Mundart etwas sehr Wertvolles aufs Spiel setzen.

Es gibt eine weit verbreitete Überzeugung, dass Kinder, die Mundart sprechen, schlechtere Bildungschancen hätten. Dabei gibt es auch Un-

Denkbar sind staatliche Förderung oder sprachpolitische Initiativen. Könnten nicht zum Beispiel in Schulen Mundart AG’S eingerichtet werden? Schulen und Lehrer der unteren Klassenstufen müssten der Mundart im Unterricht einen gewissen Spielraum lassen. Wenn Kinder sich in der Schule in Mundart ausdrücken, sollten auch keine missbilligenden Reaktionen seitens der Lehrer erfolgen. Hier sind Kultusminister gefordert, sich für die Verwendung von Dialekt im Unterricht auszusprechen und nicht dagegen, wie vor einigen Jahren im Saarland geschehen. Mundart ist nämlich ein ganz wesentlicher Bestandteil unserer Identität, unserer Einmaligkeit und

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damit auch unserer Heimat. Für unsere Region mit Rheinland Pfalz, Luxemburg und Lothringen, ist sie ein wesentliches Bindeglied. Die Jugend darf also nicht resignieren, sondern ist meines Erachtens verpflichtet, in einer mehr und mehr anonymen, globalisierten Welt, die Einmaligkeit unserer Heimat und Region zu erhalten. Wir, die ältere Generation, sind ja auch zweisprachig, Mundart und Hochdeutsch, mit dem Leben fertig geworden. Warum soll dies nicht auch den nachfolgenden Generationen gelingen. Das Mundartjahr und die vielen Initiativen und Veranstaltungen geben hier ein ermutigendes Signal! Lothringen Auch im Osten Lothringens, wo Rhein- und Moselfränkische Mundarten gesprochen wurden, gibt es Gruppierungen, die sich schon seit vielen Jahren für den Erhalt ihrer Mundart einsetzen. Unter dem Slogan „Parlez Platt, c’est chic“ werben sie in Sarreguemines, Forbach oder Bouzonville für den Erhalt ihrer Muttersprache, deren Gebrauch seit dem Ende des 2. Weltkriegs stark zurück geganen ist. Luxemburg Im Großherzogtum Luxemburg, wo das Moselfränkische gesprochen wird, ist die Muttersprache per Gesetzt National- und Amtssprache. „Lëtzebuergesch“ ist somit ein Pfeiler der luxemburgischen Identität, die in dem Spruch zum Ausdruck kommt: „E Volk, das sei Sproch abget, get sich selwa uff. E soe Vollek muss over dann ach de Mut hun, seich zu senger Mammesproch se bekennen“ Für eine Einbürgerung im Großherzogtum werden deshalb nachweisbare Kenntnisse der luxemburgischen Sprache gefordert.

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Lauterbacher Floristin zieht nach Völklingen Nach fast zwanzig Jahren verabschiedet sich Stefanie Benzmüller mit ihrem Blumenladen „Blumen von Steffi“ von den Lauterbacher Kunden. von Nathalie Pratt

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m Alter von nur 27 Jahren hat Steffi sich im Januar 1994 in Lauterbach angesiedelt und bis heute erfolgreich ihr Geschäft betrieben. Von Beginn an hat sie sich im Ort wohlgefühlt und auch die Lauterbacher Kundschaft und besonders die aus dem naheliegenden Frankreich haben ihr über all die Zeit hinweg die Treue gehalten. Nun ist es Zeit für einen Umzug nach Völklingen. Die neue Geschäftsstelle wird sich ab dem ersten September dieses Jahres im Blumenhaus Eisenbarth, Karl-Janssen-Straße 17, befinden. Aber auch der kleine Laden in Lauterbach wird nicht vernachlässigt werden. „Wir sind bemüht, einen Nachfolger zu finden, der den Laden entsprechend gut fortführt“, sagt Stefanie Benzmüller vor ihrem Blumenladen in der Hauptstraße, in die Floristin, die zudem einen zweiten Laden in dem man sonntags auch Kafee und Kuchen bekommt Ludweiler betreibt. Als kleinen Dank zum Abschied, der gleichzeitig als fast zwanzigjähriges Jubiläum gefeiert werden kann, wird am Wochenende des 13. und 14. Julis 2013 eine Abschiedsfeier in der Lauterbacher Geschäftsstelle stattfinden, zu der natürlich alle Kunden und auch Neukunden recht herzlich eingeladen sind. Für das leibliche Wohl wird mit kostenlosem Kaffee und Kuchen ebenfalls bestens gesorgt. Außerdem findet ab dem ersten Juni ein offizieller Ausverkauf über zwei Monate statt, bei dem es Rabatte bis zu fünfzig Prozent geben wird. Steffi verlässt Lauterbach am ersten August dieses Jahres sowohl mit einem lachenden als auch einem weinenden Auge. In jedem Fall freut sie sich auf den Neustart in Völklingen und dankt noch einmal allen Kunden, die ihr über all die Jahre treu geblieben sind und ist zuversichtlich, dass dieser Erfolg auch in Völklingen weitergeführt werden kann.

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Fastnacht 1958, hier im Saal Nimsgern: v.l. Manfred Sauder, Horst Schmitt, Robert Michels, Harry Bialy und Alois Festor.

Der zweite Streich

von Alois Festor

I

n der Wirtschaft vom „Schonglesse Rosa“ (heute Restaurant „Akropolis“) war Masken-Hausball im Jahre 1956. „Fasebòze“ und Nichtmaskierte tobten in den verschiedenen Räumen, tanzten oder saßen eng zusammen an Tischen. Robert Michels und ich standen an der Theke und hörten interessiert meinem Onkel, dem „GewiddaHeinrich“ junior, zu. Er war in seinem Element: „Ihr wisse jò noch, wie da vor iwwa em halwe Johr bei uns des Kaninche geklaut hònn. Ich hònn jeddsadd selwagemachde Kochwurschd.“ Er erzählte uns, wie sie hergestellt und selbst geraucht wurde. Das Wasser lief uns im Mund zusammen. Sie würde toll schmecken! „Dir munn wisse, da kinne heid känna esse; kummen in da nägschd Wuch vorbei; dònn kònne da ne mòl prowiere!“, prahlte er. Wir tranken genüsslich das von ihm gespendete Bier. Schließlich verabschiedeten wir uns. Wir dachten nur noch an die heißgeliebten Kochwürste. Das Kaninchen

aus der Bratpfanne war der erste Streich, doch der zweite sollte sogleich folgen! Wir schmiedeten Pläne und suchten seine Frau, Tante Martha, die bei Bekannten am Tisch saß. Wir setzten uns zu ihr und informierten sie über das geführte Gespräch mit ihrem Mann. Robert und ich wollten an diesem Abend drei von den begehrten Kochwürsten bekommen. Sie ließ sich überzeugen, gab uns den Haustürschlüssel und schlug uns vor, vier Kochwürste mitzubringen, einen für sie selbst. Sorgen bräuchten wir uns keine zu machen, weil ihre Kinder Christel und Heinz heute in Saarlouis bei ihrer Schwester schlafen würden. Das Verständnis meiner Tante beruhigte uns.

Da es draußen dunkel war und wir Schleichwege benutzen wollten, brauchten wir noch eine Taschenlampe. Kein Problem! Schräg gegenüber von der Wirtschaft wohnte Robert. Bald hatten wir eine und fanden uns schnell zurecht. Hinter der Gaststätte suchten wir den Weg durch den Garten und erreichten sehr schnell das Haus meines Onkels im Wiesenweg, letztes Haus links. Schön aufgereiht hingen die Kochwürste in der Räucherkammer. Vier Stück packten wir ein und machten uns auf den Rückweg. Kurze Zeit später waren wir wieder auf dem Maskenball. Tante Martha überreichten wir eine der vier Kochwürste und den Haustürschlüssel. Sie freute sich sehr, als sie die Kochwurst in der Hand hielt und sie mit Genuss aß. Wir bedankten uns herzlich. Wo war jetzt ihr Mann? Wir fanden ihn mit Sangesbrüdern an der Theke stehend. Robert und ich stellten uns in die Runde. Wie abgesprochen nahm jeder von uns beiden eine Kochwurst aus dem Hosensack und biss voll Begeisterung hinein. Es war köstlich! „Gewidda-Heinrich“ sah uns verwundert an, begriff aber schnell: „Ihr hònn mich widda vawiddschd unn erinngeleht!“ „Paddé, macht nix! Mir hònn noch äna fa dich mitgebrung“, antwortete ich und gab ihm die vierte Kochwurst. Ein großes Gelächter der Umstehenden zeigte an, dass der Streich gelungen war. Ein schöner Abend, den ich nie vergessen werde!

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Orgel trifft Blasorchester Musikverein Lauterbach feiert zwei gelungene, ungewöhnliche Doppel

Der Verein gab Kirchenkonzerte mit Orgel und Blasorchester in der Lauterbacher Pfarrkirche St. Paulinus und in Bous, St. Peter von Hatto Ehrhardt

D

er Schlussakkord erfüllte noch das Gewölbe des Warndtdoms, da erhoben sich die Zuhörer des Kirchenkonzerts, um den Akteuren, dem Blasorchester des Musikvereins Lauterbach und dem Organisten der Gemeinde, Roman Wendel, ihre Anerkennung zu zollen. Eineinhalb Stunden lang war der hundertundeinjährige Kirchenraum erfüllt von einer gewagten, aber letztlich sehr gelungenen Mischung aus Blasmusik und Orgelklang. Mit der Idee, sein Orchester mit einer Orgel zusammen spielen zu lassen und gleichzeitig zeitgenössische Musik in einen Kirchenraum zu bringen, hatte sich MV-Dirigent Bernhard Seiwert einen lang gehegten Traum erfüllt. So bot sich den circa 150 Besuchern eine Mischung aus Stücken, die für

das an normale Kirchenmusik gewohnte Ohr schon eine gewisse Herausforderung darstellte. Doch die Zuhörer nahmen die bisweilen gewollt schrägeren Klänge der Orgel und die Darbietung eines Jazz-Standards von Dave Brubeck („Blue Rondo a la Turk“) genauso dankend und begeistert an wie ungewohnte Harmonien und den Ausflug in die Pop-Literatur („Mc Arthur Park“). Sehr gespannt waren nicht nur die Besucher, sondern auch die Musikerinnen und Musiker auf die Arrangements, die von der Orgel und den Bläsern gemeinsam gespielt wurden. Dies war ein, wie man schon in der Vorbereitung wusste, nicht ganz leichtes Unterfangen. Die relativ langsame Schallgeschwindigkeit hätte nämlich Orgel und Orchester, die dreißig Meter auseinander saßen, schnell auseinander bringen

können, wenn man „nur“ aufeinander hören wollte. Sie konnte es nicht. Denn auch hier wusste man sich – der Technik sei Dank – zu behelfen, erklärte der Vorsitzende des Musikvereins Andreas Fischer in seiner Moderation. Per Videokamera konnte bzw. musste der Organist auf der Empore die Einsätze des Dirigenten auf dem Monitor verfolgen und so durch Hinschauen und nicht Hinhören synchron in die Tasten greifen. Es gelang! Bei Schoonenbeeks „Canzona“ wie bei Denis Bédards „Entrée“ und bei „Ressurection“ von Scott Richards. Allerdings spielte die Technik nicht immer mit. Organist Wendel musste während des Konzerts gleich zwei Mal seine in die Jahre gekommene Orgel von blockierten Klappen befreien. Aber auch diese kleine Randnotiz trug eher zur guten Stimmung

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bei Musikern und Zuhörern bei. Denn was die Kirchenkonzertbesucher in erster Linie mitnahmen, war ein Klangerlebnis eines ungewöhnlichen, aber durchweg gelungenen Doppels von Kirchenorgel und Blasorchester. Eine Woche später gab es eine Neuauflage des Konzerts in der Pfarrkirche St. Peter in Bous. Dem Pastor der Gemeinde zuliebe, dem ehemaligen Orchestermitglied Heinz Haser, hatte sich der Musikverein bereit erklärt, eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der renovierten Orgel der Pfarrkirche zu geben. Und diese Orgel machte auch tatsächlich das zweite Konzert zu einem besonderen Klangerlebnis. Organist war an diesem Sonntag Dekanatskantor Andreas Hoffmann, der sowohl das Zusammenspiel mit der Bläsergruppe souverän meisterte als auch mit Solo-Stücken wie einem „Andante“ von Charles Marie Widor oder „Mozart Changes“ von Zsolt Gárdonyi dem Konzert seinen eigenen Stempel aufdrückte. Dass es in Bous viele zufriedene Zuhörer gab, zeigten nicht nur die erneuten „standing ovations“ für das ungewöhnliche Doppel. Die freiwilligen Spenden, die die Besucher ins Opferkörbchen am Ausgang legten, drückten neben der Freude über den schönen Klang der neuen Orgel auch die Anerkennung für ein neues und ergreifendes Musikerlebnis aus. Nach diesen beiden guten Erfahrungen ist es sicher nur eine Frage der Zeit, bis sich die Verantwortlichen des Musikvereins Lauterbach Gedanken über eine Neuauflage eines Kirchenkonzerts oder gar eine vollkommen neue Herausforderung machen.

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Oben: Warndtdom Lauterbach, unten: St. Peter Bous,

Fotos: Hatto Ehrhardt

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Wieder sind drei Jahre vorbei. In Lauterbach bedeutet dies, dass es Zeit ist ein Dorffest zu feiern. Die teilnehmenden Vereine unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft Lauterbacher Vereine (AGL) haben sich darauf verständigt, wieder auf dem Paulinusplatz, am Fuß des Warndtdoms zu feiern, wie schon 2007 und 2010. Gemeinsam wurde ein buntes Programm zusammengestellt. Diese Vereine werden das Fest kulinarisch gestalten: FSV Getränke und Grill Feuerwehr Cocktails TTC und TV Getränke MV Getränke und Speisen AWO und SPD Wein und Speisen MGV Getränke Pfarrgemeinde Wein, Kaffee, Kuchen

Große Tombola mit Reise- und Sachpreisen Lose zum Preis von 50 Cent werden von Haus zu Haus verkauft, in den Lauterbacher Gaststätten und an den Ständen des Festes. Es winken Reisen und wertvolle Sachpreise. Flohmarkt am Samstag ab 15 Uhr Anmeldung für den Flohmarkt nimmt Dieter Peters (Tel. 1392) entgegen. Die Standgebühr beträgt 5 Euro. Es werden nur private Verkäufer zugelassen.

Das vorläufige Programm sieht folgendermaßen aus: Freitag

18:00 18:00 20:00 Samstag 16:00 17:00 19:00 20:00 23:00 Sonntag 10:00 12:00 13:00 15:00 17:00 19:30

Eröffnung, Faßanstich Gesamtchor MGV Tuxedo Swing Band Öffnung Stände Gastmusikverein Born and Raised - Acoustic Rock California Show Band Feuershow Öffnung Stände Musikverein Lauterbach Gastmusikverein Kindergarten Beruser Dorfmusikanten Ziehung der Tombola

Neben dem Bühnenprogramm soll es einen Flohmarkt, ein Mittelalterlager, Kinderprogramm und eine Tombola geben. Die Lauterbacher Vereine freuen sich auf Ihren Besuch!

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Ortwin Kronser weiter an der Spitze von Christa Blechschmidt

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n der diesjährigen Mitgliederversammlung konnte der Vorsitzende Ortwin Kronser einen positiven Rückblick auf das Jahr 2012 halten. Neben vielen gelungenen Auftritten und Ereignissen besonders erwähnenswert ist die Mitwirkung des Vereins beim Pfarrfest anlässlich des 100-jährigen Jubiläums unserer Pfarrkirche St. Paulinus. Des Weiteren dankte er noch einmal dem ausgeschiedenen langjährigen Chorleiter Hans Werner Becker für seine engagierte und erfolgreiche Arbeit und begrüßte den problemlosen Übergang zu Hans-Josef Hümbert als Nachfolger.

Der MGV Gesamtchor unter neuer Leitung. Hier beim SPD Grenzfest im Mai. Bei den anschließenden Neuwahlen des Vorstands wurden die beiden Vorsitzenden Ortwin Kronser und Fred Kindel bestätigt, ebenso die

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Schriftführerinnen Ursula Kronser und Christa Blechschmidt sowie der 1. Kassierer Manfred Peters. Anstelle von zwei Mitgliedern, die nicht mehr kandidierten, wurde Ingrid Becker als 2. Kassiererin und Edwin Otto als Beisitzer neben Fredi Altmeyer, FranzJosef Heinemann, Eleonore Zeug und Adolf Warken neu gewählt. Zwei weitere wichtige Punkte standen noch auf der Tagesordnung: Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und Terminplanung für 2013. Wegen der allgemeinen Erhöhung der Unkosten beschloss die Mitgliederversammlung – zum ersten Mal seit 20 Jahren – eine geringe Erhöhung des Beitrag um 50 Cent pro Person und Monat, gültig ab 1. Juli 2013. Wichtigster Termin 2013 ist die Teilnahme am Dorffest vom 28. - 30. Juni 2013 sowohl mit Gesang bei der Eröffnung am Freitagabend als auch mit einem Getränkestand und einem kleinen Imbiss im eigenen Zelt.


Grenzfest reloaded

SPD feiert Grenzfest auf dem Glashüttenplatz

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achdem das SPD Grenzfest im letzten Jahr dem engen Terminkalender zum Opfer gefallen war, kam die Wiederbelebung diesmal gleich mit einer Neuerung daher: Erstmals wurde das Fest nicht am Alten Spittler Weg gefeiert, sondern auf dem Glashüttenplatz. Hier profitierte die SPD von der guten Infrastruktur und der Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr und des Obstund Gartenbauvereins. Trotz des feucht-kühlem Novemberwetters wurden alle Programmpunkte „abgearbeitet“. Die Eröffnung wurde musikalisch vom Gesamtchor des MGV umrahmt. Zum Frühschoppen musizierte der Musikverein aus L‘Hopital. Für die kleinen Gäste gabs am Sonntag ein Springburg. Natürlich gab es neben dem Mittagessen auch Gegrilltes zu jeder Zeit. Also im Prinzip war alles dabei, was ein gutes Sommerfest ausmacht – bis auf den Sommer.

Wenn es nicht regnete, konnte man sogar im Freien stehen...

Frühschoppen mit dem Musikverein aus L‘Hopital.

Als Gäste konnte der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Dieter Peters neben den Lauterbacher Bürgerinnen und Bürgern auch die Ludweiler Ortsvorsteherin und Landtagsabgeordnete Christiane Blatt, die Saarbrücker Bundestagsabgeordnete Elke Ferner, sowie die Bürgermeister aus Carling, Gaston Adier und aus L‘Hopital, Gilbert Weber, begrüßen. Fotos: D.Peters (1), M. Rouget (3)

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Eine Hüpfburg gehört zu einem guten Sommerfest.

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Herzlich willkommen? Besuchern aus Richtung Ludweiler und Carling zeigt sich Lauterbach derzeit nicht von seiner besten Seite. Neben Unkraut und Unrat wuchern auch Schilder. plopp hat einige Eindrücke in Bildern festgehalten. Rechts: Die Verkehrsberuhigungsflächen wuchern vor Disteln und Dreck.

Oben links: Schilderwald – das einst vom Heimatkundlichen Verein aufgestellte Willkommensschild wurde mit Firmenschildern „verschönert“. Oben rechts: Auch aus Richtung Carling findet man wenig Schönes in der Verkehrsinsel – wenn man lange genug wartet blühen auch Disteln. Links: Diese „idyllische“ Ecke sieht man aus Richtung Carling.

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Oben: Schilderwald die zweite – aus Richtung Carling fährt nicht nur der Tabakladen starkes Geschütz auf. Auch die Straßenverwaltungen tun ihres. Links: Das Konzept „Ville Fleurie“, das Völklingen so gerne von den französischen Gemeinden kopiert hätte, sieht dort irgendwie schöner aus...


Jetzt gibt‘s was aufs Dach

Hallensanierung und Erweiterung hat endlich begonnen

Auch wenn es derzeit nach einer Jahrhundertaufgabe aussieht, die Bauleitung des GGM (Grundstückund Gebäudemanagement) der Stadt Völklingen will den Sportbereich der Halle nach den Sommerferien wieder freigeben. Natürlich wird der Innenausbau und der Umbau der Technik noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Auch Änderungen am bisherigen Plan gibt es immer wieder.

Für die Vereine und die Schule bedeutet diese dringend erforderliche Sanierung allerdings erstmal, dass sie das Feld räumen müssen. Vorläufig sind die Kindergruppen des Turnvereins und der Musikvereins in den alten Kindergarten ausgelagert. Der Tischtennis Club trainiert jetzt dienstags abends in Ludweiler als Gast des TV Ludweiler Tischtennis.

REINHOLD CLANGET

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nde April sind endlich die Bagger angerollt. Die lange geplante Erweiterung der Lauterbachhalle hat begonnen. Als erste Maßnahme wird derzeit das marode Dach der Halle abgebaut. Das undichte Flachdach wird durch ein modernes Walmdach ersetzt. In der Mitte der Halle wird künftig ein durchgängiges Glasband die bisherigen Lichtkuppeln ersetzen.

Erfreulich, dass bisher für alle Planungen die Arbeitsgruppe der Vereine ins Boot genommen wurde und auch Änderungsvorschläge umgesetzt werden. Bleibt zu hoffen, das der Zeitplan eingehalten werden kann und im Herbst dann der Sportbetrieb in der Halle wieder aufgenommen wird. Über die Fortschritte werden wir weiter berichten. Bild: Die Deckenverkleidung war Ende Mai bereits abgebaut.Jetzt liegt nur noch das Blechdach auf der Halle.

Inhaber: Martin Weber

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einz Plopper, unser rasender Reporter in Lauterbach versucht diesmal, den Vorsitzenden des Turnvereins, Hans Peter Maas, zu interviewen. Wie immer verläuft das Gespräch anders als geplant, denn der Befragte ist noch ganz berauscht vom Champions-League Sieg „seiner“ Bayern. Welch ein Glück, dass er an dem Tag noch nichts vom DFB Pokal wusste! Bild und Text: Daniel Alles, Hamburg

Impressum Herausgeber Verein für Kultur und Information Plopp-team e.V. Remsingerstraße 61 66333 Völklingen-Lauterbach Tel. (0 68 02) 9 10 33 Fax (0 68 02) 175 00 46 Bankverbindungen Volksbank Saarlouis eG 23.00.4535.06 (BLZ 593 901 00) Sparkasse Saarbrücken 47 76 10 28 (BLZ 590 501 01) Redaktion Klaudia und Bernd Engel, Erik Motz, Erik Roskothen, Marco Rouget, Heinz Gerhard Rouget - V.i.S.d.P. Erik Roskothen E-Mail: kontakt.redaktion@plopp-teamlauterbach.info

Für die Form und den Inhalt der namentlich gekennzeichneten Beiträge sind die Verfasser selbst verantwortlich! Anzeigen: Bernd Engel

Briefadresse der Redaktion, der veranwortlichen Redakteure und des Verantwortlichen für den Anzeigenteil: Remsingerstr. 61, 66333 Völklingen Druck und Auflage Die Druckerei Erscheinungsweise: 2 x jährlich (Frühjahr und Herbst) 1500 Stück

Der Lauterbacher plopp wird kostenlos an alle Haushalte in Völklingen-Lauterbach verteilt. Ältere Ausgaben können bei der Redaktion angefragt werden. Eine Online Ausgabe ist kurz nach Erscheinen unter www.plopp.de erhältlich.

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