Issuu on Google+

34

Dezember 2012

Weihnachtskonzert mit dem „ensemble 85“ am 23. Dezember im Warndtdom


? d a B s e neu eizung? H e u ne Ăźche? K e u ne

                 

- zum festen Termin - zum fairen Preis Biewer

jetzt anrufen

06898 / 4918 GmbH

Biewer ? d a B s Alfred e u e ? n g n u z i 4918 e Heizung H e Sanitär neu Fliesen ? e h Kßchen c ß K e Besuchen Sie unsere neue neu Fliesen- und Kßchenausstellung! 06898

Karlsbrunner Str. 194 66333 VK-Ludweiler


Auf ein Wort

Liebe Leserin, lieber Leser, „Es ist nie zu früh und selten zu spät“. Ein Zitat, das mir in Erinnerung bleibt und eigentlich immer passt. Gut, der Spruch ist aus der Fernsehserie „Alf“ und kurz darauf explodierte der Gasherd. Dennoch passt dieser Spruch auf die aktuelle Ausgabe unserer Dorfzeitung. Später als sonst, aber rechtzeitig vor Weihnachten ist sie fertig geworden. Passend zur Jahreszeit konnten wir die Titelseite mit der herrlich ausgeleuchteten Kirche schmücken und damit auch auf das Konzert des „ensemble 85“ aufmerksam machen. Aber auch wärmere Themen als den Winter in Lauterbach haben wir im Angebot. So berichtet Corine Wagner von ihrer Arbeit in Afrika, der Generationentreff von seinen Wanderungen im Sommer und der Ortsvorsteher vom Brunnenprojekt auf dem Marktplatz. Edwin Rouget kennt die Geschichte von Josef Baton und Alois Festor die vom geklauten Karnickel. Einige Vereine berichten wieder von ihren Aktivitäten und natürlich finden Sie auch wieder den Veranstaltungskalender im Mittelteil. Ein Blick lohnt sich auch auf unsere neue Internetseite www.plopp.de. Heinz Plopper interviewt zum ersten Mal eine Frau und will gleich mit ihr tanzen gehen. Und für mich ist es endlich nicht zu früh, an dieser Stelle eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr zu wünschen. Ihr Erik Roskothen

Inhalt aktuell Was macht eigentlich... „Jericho“ beim Warndtdomjubiläum Hinterbliebenenrente Generationentreff Waschbrunnen Karlsbrunner Brunnen www.plopp.de

4 9 16 35 37 39 41

Veranstaltungen Kulturtermin Weihnachtskonzert Veranstaltungskalender Hallenbelegung Veranstaltungen in Völklingen Weinseminare

20 21 23 24 33

aus dem Vereinsleben Musikverein SPD Fahrt nach Straßburg Sommergrillfest des VdK Fußballverein Tischtennisclub Männergesangverein Heimatkundliches Ein ungewöhnlicher Schabernack Josef Baton Rubriken IMPRESSUM HEINZ PLOPPER heute: Reim dich oder ich beiß dich

11 13 15 19 19 25

27 29

40 42

Titelfoto: Rudi Blechschmidt Illumination des Warndtdoms im Januar 2012

3


Was macht eigentlich...

Corine Wagner?

Corine Wagner, Jahrgang 1971, ist die Tochter von Gerda und Rolf Wagner. In ihrer Jugend war sie im Musikverein und im Tennisclub aktiv. Heute arbeitet sie für „Ärzte Ohne Grenzen“ in den Krisengebieten Afrikas und des Nahen Ostens. In Lauterbach nur noch selten, doch dank Internet auch für plopp erreichbar. Für uns hat sie ihren Werdegang während eines Aufenthalts im Niger aufgeschrieben.

M

it 19 Jahren habe ich Lauterbach nach dem Abitur verlassen, um in Essen Kommunikationswissenschaft, Psychologie und Soziologie zu studieren. Nach einer dreimonatigen Reise nach Indonesien beschloss ich hingegen diesen Studiengang nach der Zwischenprüfung aufzugeben und ab 1994 an der Universität Bonn Politikwissenschaft, Anthropogeographie und Vergleichende Religionswissenschaft zu studieren. Mein Schwerpunkt lag dabei von Anfang an auf den Bereichen internationale Politik, Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe. In den Semesterferien hab ich dann verschiedene Praktika in Entwicklungsländern gemacht, z. B. bei der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit in Ägypten sowie in Malawi im südlichen Afrika. Weitere drei Monate verbrachte ich in Mittelamerika, wo ich ein Praktikum bei der Interamerikanischen Entwicklungsbank

4

in Panama absolvierte. Zudem habe ich an zahlreichen nationalen und internationalen Seminaren und Workshops teilgenommen und ausgedehnte Reisen in Mexiko und Israel und den palästinensischen Gebieten unternommen. Dabei lernte ich mit verschiedenen Institutionen und Kulturen zu arbeiten, was mir sehr viel Spass bereitet. Den Schritt das Studium der Kommunikationswissenschaften abgebrochen zu haben, bereute ich nie. Angetrieben von meiner Leidenschaft für Katastrophenhilfe bewarb ich mich nach dem Studium in Bonn bei der medizinischen Nichtregierungsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“. Ich fing 2000 zuerst als Assistentin in der Spendenabteilung an, und sechs Monate später als Assistentin des Leiters der Programmabteilung. Während der kommenden zwei Jahre absolvierte ich Kurz-


zeiteinsätze in Nordsudan und Zimbabwe und ab Juni 2003 fing ich als Projektkoordinatorin für „Ärzte Ohne Grenzen“ im Ausland an und verließ meine Stelle in der Programmabteilung, und somit auch Berlin, wohin die Organisation 2001 gezogen war. In meinem ersten längeren Einsatz als Projektkoordinatorin 2003 in Sierra Leone lernte ich meinen Mann Etienne kennen, einen Wasseringenieur und Epidemiologen aus Grenoble, der ebenfalls seit Jahren für „Ärzte ohne Grenzen“ arbeitete. In Sierra Leone lag der Schwerpunkt des Projektes auf der medizinischen Versorgung von Bürgerkriegsflüchtlingen aus Liberia, die in Camps untergebracht waren. Zudem wurde die Wasserversorgung gewährleistet. Zusammen mit 100 nationalen Mitarbeitern kümmerten wir uns um zwei Flüchtlingslager mit ca 20.000 Menschen. Acht Monate später verliess ich Sierra Leone, um in Liberia für die vom Krieg intern Vertriebenen zu arbeiten. Diesmal ging es darum 75.000 Menschen in drei Camps mit medizinischer Hilfe und Wasser zu versorgen. Zudem gab es ein Ernährungs- und ein Tuberkuloseprogramm. Nach sechs Monaten in Liberia arbeiteten mein Mann und ich dann rund ein Jahr in der Zentrale

von „Ärzte Ohne Grenzen“ in Paris. Mich zog es 2006 wieder in den Einsatz, diesmal in den Gazastreifen. Die Menschen im Gazastreifen leben seit Jahrzehnten im israelisch-palästinensischen Konfliktgebiet und leiden unter der Gewalt. Daran gewöhnt haben sie sich nicht. Im Gegenteil, neue traumatische Erfahrungen durch neue Bombardements reißen die seelischen Narben der Vergangenheit immer wieder auf. „Ärzte ohne Grenzen“ unterstützt Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Gazastreifen seit 2000 durch psychotherapeutische Begleitung und medizinische Nothilfe. Es ist wichtig ein möglichst tiefes Verständnis der Lebensumstände der Patienten zu gewinnen aber auch die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten. Trotz der schwierigen Sicherheitslage war meine Erfahrung sehr positiv: Die Menschen leiden unter der täglichen Gewalt sind aber unglaublich freundlich. Die seelischen Narben, die durch die traumatischen Erlebnisse entstanden sind, werden bleiben. Wir versuchen die Menschen dabei zu unterstützen, ihre emotionale Stabilität wiederzuerlangen. So können sie das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zurückgewinnen und Hoffnung für sich selbst und die Zukunft ihrer Kinder schöpfen.

Links: Vortrag vor Medizinstudenten der religiösen Universität Gaza, rechts: Morgendliches Sicherheitsmeeting lokalen und internationalen Mitarbeitern in Gaza.

5


2007 arbeiteten mein Mann und ich dann gemeinsam im Tschad, in einem internen Vertriebenenlager. Diese Region grenzt an Dafur, wo seit 2003 auch ein schier unlösbarer Konflikt herrscht. Wieder ging es dabei um Aktivitäten der Basisgesundheitsversorgung (ein Krankenhaus mit 30 Betten wurde in diesem sehr isolierten Gebiet errichtet, Wasserversorgung, Masernimpfung der Kinder) Meine Hauptverantwortung bei „Ärzte Ohne Grenzen“ beinhaltete das tägliche Management der Projekte und Sicherheitsfragen (Verhandlungen mit politisch verantwortlichen Ministerien, Streitkräften und Rebellen), strategische Planungen (Impfungen und Verteilung von

Bilder aus dem Tschad: Bei der Maserschutzimpfung (oben) und im Büro in Dogdore.

6

Hilfsgütern) sowie die Koordination mit anderen Organisationen und den Medien. Ich konnte auch Erfahrungen im Personalmanagement sammeln, in Liberia habe ich zum Beispiel ein Team von bis zu 320 Angestellten koordiniert. Zudem habe ich erfolgreiche Verhandlungen mit Regierungsrepräsentanten geführt, um mit viel Einsatz von Diplomatie, Fachkenntnissen und Kompromissen, die Kontinuität der Projekte zu gewährleisten.

Genf und Islamic Relief Worldwild

2008 gönnten wir uns eine Pause und zogen nach Frankreich, direkt an die Grenze zu Genf. Ich habe dann eineinhalb Jahre für die internationale muslimische Organisation Islamic Relief in Genf gearbeitet. Für mich war dabei wichtig zu erfahren, wie eine muslimische Organisation arbeitet und auch wie diese vor Ort angenommen wird, z.B. in Mali, Irak, Afghanistan und Jemen. Als einzige Deutsche und Nicht-Muslimin war die Arbeit mit meinen internationalen Kollegen sehr lehrreich. Dabei koordinierte ich vor allem den Austausch und die Finanzierung von Projekten


Nomaden in der Region Dakoro im Niger

mit der Schweizer und der österreicherischen Niger und Léo Regierung sowie den Organisationen der UN. Von Dezember 2010 bis Ende Februar 2012 war ich zuerst als Sicherheitsexpertin und dann als Landeskoordinatorin von „Ärzte Ohne Grenzen“ Studium 2009/2010 habe ich meine theoretischen Kennt- beschäftigt. Niger ist ein Land in dem sich die nisse in den Bereichen Krisenmanagement, Sicherheitslage zunehmend verschlechtert: Al Verteidigungs- und Sicherheitspolitik aufge- Qaida im islamische Maghreb befindet sich in der frischt und einen zweiten Master am Institut für Grenzregion im Norden Malis und hat im Niger internationale Beziehungen und Strategie, IRIS, seit 2007 humanitäre Helfer und Touristen sowie in Paris absolviert. Meine Masterarbeit über zivil- Mitarbeiter einer französischen Firma entführt. militärische Kooperation in Naturkatastrophen Der Krieg um den Fall Gadafies und die Instabischrieb ich in Absprache von Forschungsinteres- lität in Lybien, das auch an den Niger grenzt, die sen der Civil-Military Coordination Section bei Geschehnisse und das Chaos im Norden Malis, der Humanitären Organisation der Vereinten die Instabilität in der Grenzregion des Norden Nationen, UN OCHA. Dort habe ich von Juni bis Nigerias, diese Umstände verschlechtern die August 2010 auch ein dreimonatiges Praktikum Sicherheitslage in der Region. in der Operations and Field Support Unit in Genf Dennoch ist entwicklungsorientierte Nothilfe gemacht. Auch im Jahr 2012 habe ich drei Monate wichtig. Wir haben zwei große medizinische nach meinem Aufenthalt im Niger nochmal für Ernährungsprojekte sowie die Kinderstationen diese Sektion in Genf gearbeitet, bevor wir dann und Gynäkologien zweier Bezirkskrankenhäuser nochmal in den Niger sind, um den neun Monate in der Region Maradi koordiniert Die jährlich wiederkehrende Nahrungsmittelknappheit, alten Léo zu adoptieren.

Ralf Biewer - Augenoptikermeister Völklinger Straße 53 66333 Völklingen-Ludweiler Telefon/Telefax 0 68 98 / 45 65

7


Zukunft

Entwicklungspolitische und humanitäre Erfahrungen ziehen sich durch meinen gesamten Lebenslauf. Aber nun mach ich eine Pause und lege eine Mission Mutter ein, um mich in unserem kleinen Haus bei Genf gut um Leo zu kümmern, unseren Adoptivsohn aus dem Niger. Die nächsten zwei Jahre bleiben wir in dieser Region, die neben schönen Wandertouren und einem exzellenten Skigebiet auch Seen zum Schwimmen im Sommer bietet. Danach ist alles offen, es könnte sein, dass wir uns dann zu dritt wieder eine Weile ins Ausland begeben oder wir Corine und Léo, der im Januar geboren wurde bleiben in der Genfer Region oder es zieht uns während der es mehr mangelernährte Kinder wegen einer guten Arbeitsstelle andererorts. gibt, und der Anstieg der Malaria-Fälle fallen in die gleiche Zeit. Die Folgen sind sehr ernst. Wir Kontakt dank Internet sehen in den Krankenhäusern, wo wir arbeiten, Über facebook bin ich nicht nur mit meinen Koleinen deutlichen Anstieg mangelernährter legen z.B. aus dem Gazastreifen oder Tschad in Kinder, die zusätzlich an Malaria leiden. Allein Kontakt sondern auch mit einigen ehemaligen im Niger wurden im Krisenjahr 2010 330.000 Schulkameraden aus Lauterbach, die ich durch Kinder gegen akute schwere Mangelernährung dieses Kommunikationsmedium habe wiederbehandelt. finden können. Nun freue mich darauf Weihnachten bei meinen Die größte Herausforderung ist, dass Mütter ihre Eltern zu sein und die Messe im Warndtdom zu Kinder oft erst in die Gesundheitseinrichtungen besuchen und vielleicht den ein oder anderen bringen, wenn es bereits zu spät ist. Im Durch- wiederzusehen. schnitt hat die nigrische Frau in den ländlichen Gebieten sieben Kinder. Die Kindersterblichkeit Wer Ärzte ohne Grenzen unterstützen möchist hoch, weil die Jungen und Mädchen oft zu te, findet Informationen im Internet: spät in Behandlung kommen. >> www.aerzte-ohne-grenzen.de

8


„JERICHO“ bei Warndtdom-Jubiläum von Barbara Hagmann, Leiterin von „Jericho“ Am Sonntag, 28. Oktober gestaltete die Band „Jericho“ aus Bretten bei Karlsruhe im Warndtdom einen Jugendgottesdienst. Anlässlich des Domjubiläums wollte das Organisationsteam der Pfarrgemeinde St. Paulinus die Kirche für junge Menschen öffnen und aufzeigen, was junge Leute auf die Beine stellen können. Die Band „Jericho“, die bereits seit 10 Jahren besteht, spielt unter der Leitung von Barbara Hagmann bei Jugend-und Firmgottesdienste. Beim diesjährigen Katholikentag in Mannheim gestaltete sie eine Eucharistiefeier mit Erzbischof Robert Zollitsch und einigen deutschen Kardinälen und Bischöfen. Am frühen Morgen machte sich die Band auf den Weg ins über 180 km entfernte Lauterbach und wurden dort mit einem französischen Frühstück begrüßt. Die Gottesdienstbesucher verlangten im Anschluss mit Begeisterung über die ungewohnt rhythmische Musik in der Kirche so manche Zugabe.

Telefon 06802/91017 · Fax 06802/91019 Hauptstraße 167 · 66333 Völklingen-Lauterbach email: elektrotechnik@kallenborn.com

www.kallenborn.com Planung und Ausführung: Datentechnik Automatierungstechnik Beschallungsanlagen Antennenanlagen Lichtrufanlagen Video- und Sicherheitstechnik

Nachdem Tonanlage, Mikrofone und Instrumente wieder eingepackt waren, wurden die Bandmitglieder zu Mittagessen und Kaffee und Kuchen ins Pfarrheim eingeladen. Dabei wurden Erfahrungen, Wünsche und Anliegen in Bezug auf die kirchliche Jugendarbeit und so mancherlei Alltägliches ausgetauscht. Es war ein gelungener und motivierender Sonntag für die junge Band „JERICHO“.

9


Andreas Klein Fliesen&Natursteine Verlegung und Verkauf

A N D R E A S

! s n u i e b r gibt es nu

individuelle Fliesen- und Natursteinarbeiten

Hauptstr. 170 66333 VK-Lauterbach 10(0 68 02) 92 00 10 - Fax (0 68 02) 95 00 15


Musikverein Lauterbach gastierte in Luxemburg von Hatto Erhardt

A

m ersten Samstag im September war das Blasorchester des Musikvereins einer Einladung nach Luxemburg gefolgt. Die Musiker traten im Rahmen der Kulturreihe „Summer in the City“ auf dem „Place d’Armes“ im Herzen der Hauptstadt auf. Nachdem der Vereinsvorstand die Anreise noch um ein Picknick und eine geführte Stadtrundfahrt „verlängert“ hatte, gab es vor dem Konzert für die Musiker noch Gelegenheit, bei herrlichem Wetter die Stadt zu Fuß zu erkunden. Diese Möglichkeit nutzten auch gern einige nicht musizierenden Vereinsmitglieder, die das Orchester begeleiteten, unter Ihnen selbstverständlich das Ehrenmitglied Guido Lallemand.

Junge Leute filmten mit ihren Smartphones die Szene, um die Musik und die Atmosphäre festzuhalten, Kinder standen mit Eis und Zuckerwatte in der Hand mit großen Augen und Ohren vor dem Pavillion, ein älteres Pärchen wagte zur Freude der Besucher und des Orchesters sogar das ein und andere Tänzchen.

Das Konzert auf dem mit gemütlichen Cafes umgebenen „Place d’Armes“ stellte am Nachmittag natürlich den Höhepunkt des Tages dar. Dirigent Bernhard Seiwert schonte seine 35 Musikerinnen und Musiker nicht und bot dem Luxemburger Ein Musikpavillon auf dem Place d‘Armes (Touristen-)Publikum durchaus anspruchsvolle Beiträge. Nun kennt man den Musikverein Wenngleich das Konzept der Veranstaltungsreihe darauf ausgelegt war, Besuchern der Landeshauptstadt einen eher zufälligen Kulturgenuss anzubieten, konnte man doch spüren, dass die Musik gerade die Gäste in den Cafes rund um den Platz schnell in ihren Bann zog. Natürlich blieben auch viele Vorbeikommende stehen, fasziniert vom Klang, der sie plötzlich auf dem Platz umfing.

Lauterbach auch in Luxemburg

Auf der Rückreise nach Lauterbach war man sich einig, einen schönen Tag mit einem gelungenen Konzert erlebt zu haben. Voller Stolz und Zufriedenheit dankte der Vorsitzende Andreas Fischer den Musikern und den Mitverantwortlichen der Reise.

11


Erfolgreich bei Herbstkonzert und Wertungsspielen

Z

weihundert Zuhörer waren der Einladung des Musikvereins zum Herbstkonzert Mitte November gefolgt und füllten die Lauterbachhalle bis auf den letzten Platz. Das Mandolinenorchester eröffnete unter Leitung von Brigitte Schwarz den Reigen der darstellenden Gruppen. In unterhaltsamer Weise angekündigt von Marga Diwo, präsentierten die Zupfer ein abwechslungsreiches „Musikdessert“, wie auch einer der Titel treffend hieß. Das Junge Sinfonische Orchester, das zum zweiten Mal Gastorchester bei einem großen Jahreskonzert war, setzte den Abend fort, ebenso erfrischend angekündigt von Madeleine Krier und Anna Schmidt. Die jungen Musiker, unterstützt von ein paar „alten Hasen“ des Vereins, zeigten ihre Fähigkeiten mit schwungvollen Stücken wie „Fanfare and Flourishes“ oder der „Renaissance Suite“. Dirigent Alexander Haser hatte aber auch mit dem „James-Bond-Theme“ an einen Gruß zum 50. Geburtstag der Agentenreihe gedacht.

VK-Lauterbach Hauptstraße 153 Telefon 0 68 02 / 83 21

Den Höhepunkt des Abends bildete der Auftritt des Blasorchesters. Den Zuhörern boten die 40 Musikerinnen und Musiker anspruchsvolle Literatur aus dem Repertoire für Amateurblasorchester. Mit dem Stück „Imagasy“ beispielsweise, einem Stück während dessen Verlauf gerade die Perkussionsinstrumente sich einen im wahrsten Sinne des Wortes Schlagabtausch liefern, begann das eindrucksvolle Programm. Um es überhaupt spielen zu können, hatte man sich von benachbarten Musikvereinen einige ungewöhnliche Schlaginstrumente ausgeliehen. Der Vorsitzende Andreas Fischer übernahm in diesem Teil die Moderation und versorgte auf seine sympathische und interessante Art die Besucher mit Hintergrundinformationen zu den einzelnen Arrangements. Mit dem Stück „Choreography“ präsentierte Dirigent Bernhard Seiwert auch einen weiteren Beitrag, den das Orchester am darauf folgenden Wochenende in Saarbrücken spielte. Denn im Funkhaus des Saarländischen Rundfunks fanden

Tabak Frank

Öffnungszeiten: neu: Kaffeeautomat Mo-Fr 7:30-12:00 Uhr Reinigungsmittel Di/Do/Fr 14:30-18:00 Uhr Gelbe Säcke Samstag 7:30-12:00 Uhr Handy- und Telefonkarten Dekorations- und Geschenkartikel

12

VK-Fürstenhausen Saarbrücker Straße 25 Telefon 0 68 98 / 32 76 3

Kopierservice Fotoservice Zeitschriften Schreibwaren und Schulbedarf


die Wertungsspiele des Bundes Saarländischer Musikvereine statt. Vor einer fachkundigen Jury stellte das Orchester sein Können unter Beweis. Zwar wurde das ehrgeizige Ziel, das hervorragende Ergebnis des vorletzten Jahres zu wiederholen, nicht erreicht, doch mit einer als „sehr gut“ eingestuften Leistung in der Notentasche konnten die Musiker nach Lauterbach zurückkehren. Vielleicht hatte das Orchester die unverschuldet nervöse und hektische Atmosphäre bei der Vorbereitung vor Ort mit in den Wettbewerb genommen. Trotzdem zeigte sich Andreas Fischer zufrieden mit der Leistung der Gruppe, bestätigte das Urteil der Jury doch das hohe Niveau des

Blasorchesters auf Landesebene. Außerdem sei das Ergebnis auch wieder ein Ansporn, an den kritisierten Dingen bis zu den nächsten Wertungsspielen zu arbeiten. Der Musikverein kann auf einen erfolgreichen Herbst zurückblicken.

Mit der SPD nach Straßburg ins Europaparlament

D

ie SPD Lauterbach lädt am 16. Januar 2013 zu einer Tagesreise nach Straßburg ein. Die Reise beinhaltet eine Stadtbesichtigung, eine Degustation auf einer elsässischen Weindomaine, ein kleines Mittagessen und den Empfang im Europaparlament durch den saarländischen Europaabgeordneten Jo Leinen. Nach einer Besichtigung des Parlaments und des Plenarsaals besuchen wir die laufende Parlamentssitzung. Foto: Monika Albert / pixelio Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen zu dieser Fahrt. Die Teilnahme an der Fahrt ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Teilnahme ist nur möglich mit Anmeldung bis zum 31.Dezember. Die Abfahrt ist um 9 Uhr in Lauterbach und die Rückkunft gegen 21 Uhr. Information und Anmeldung: Dieter Peters, Tel. 06802/1392 und Heinz Gerhard Rouget, Tel. 06802/545. E-Mail gerhard.rouget@web.de >> www.spd-lauterbach.info

Hauptstraße 1 66333 VK-Lauterbach

G. Zambito Telefon 06802/99 46 99 Telefax 06802/99 32 23 Mobil 0171/12 48 64 8

GZBau

GmbH

Meisterbetrieb

Hoch-Tief und Landschaftsbau

13


Sommer-Grillfest des VdK-Ortsverbandes Lauterbach

ORTSVERBAND LAUTERBACH-WEST

Bei herrlichem Sommerwetter fand am 28. Juli das zweite Sommerfest des VdK-Ortsverbandes Lauterbach auf dem Gelände des FSV Lauterbach – Stadion am Weinbrunn – statt. Wolfgang Petry als Vorsitzender des Ortsverbandes hatte wieder eingeladen und zahlreiche Mitglieder waren erschienen. Der Grillmeister Thomas Scherer und sein Helfer Dirk Boost sowie die guten Geister vom VdKGrillteam hatten alle Hände voll zu tun, um die Wünsche nach den leckeren Grillspezialitäten, hausgemachten Salaten und gekühlten Getränken rasch zu erfüllen. Wer dann noch Platz im Magen hatte, konnte sich an der Kuchentheke bedienen. Zur musikalischen Unterhaltung wurden die Überherrner Musikanten engagiert. Mit schwungvollen Melodien sorgten sie für eine gute Unterhaltung. Nach dem Essen saßen die Mitglieder noch einige Stunden zusammen und genossen den lauen Sommerabend.

Grillmeister Thomas Scherer und sein Helfer Dirk Boost bei der Arbeit

Nach dem Grillschmaus war die Stimmung hervorragend

Unsere Sprechstunde findet jeden 1. Freitag im Monat von 17.00 bis 18.00 Uhr statt. Die Lauterbacher Bürger können uns im Vereinsraum, neben dem Büro des Ortsvorstehers besuchen. Während der Sprechstunde sind wir unter der Telefon-Nr. 0176-50368011 zu erreichen. Wichtige Infos und Termine finden Sie auch im Internet unter www.vdk.de/ov-lauterbach-west

Zünftige Blasmusik der Überherrner Musikanten sorgte für gute Unterhaltung

15


Die Rente an Hinterbliebene bei Tod des Partners

informiert ... ORTSVERBAND LAUTERBACH-WEST

Das Problem der Hinterbliebenenrente ist sehr umfangreich. Durch die mehrfachen Gesetzesänderungen ergeben sich sehr unterschiedliche Rechtsansprüche an die gesetzliche Rentenversicherung. Hier eine Aufzählung der möglichen Rentenleistungen: 1. 2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

Stirbt ein Ehepartner, kann der Überlebende eine Witwen- oder Witwerrente erhalten. Eingetragene Lebenspartner können ebenfalls einen Anspruch auf Hinterbliebenenrente erhalten. Seit 2002 können Ehepaare an Stelle der künftigen Hinterbliebenenrente das Rentensplitting wählen. Heiratet ein Witwer, Witwe oder ein Partner der eingetragenen Partnerschaft, fällt die Hinterbliebenenrente weg. Die unter Punkt 4 aufgeführten Personen haben eventuell einen Anspruch auf eine Rentenabfindung. Ein Startkapital für die neue Ehe. Es ist möglich, dass nach dem Tod des Versicherten sowohl eine Witwe/Witwer wie auch eine oder mehrere frühere Ehepartner Ansprüche auf die Hinterbliebenenrente geltend machen. Bei berechtigtem Anspruch wird die zu gewährende Rente unter allen Personen entsprechend der anteiligen Ehezeit aufgeteilt. Auch Geschiedene können eine Hinterbliebenenrente erhalten. Die Ehe muss vor dem 1.7.1977 geschieden sein. Auch ist es möglich, dass sowohl eine Hinterbliebenenrente nach dem letzten wie auch nach dem vorletzten Ehegatte gewährt wird. Es werden dann zwei verschiedene Renten aus den Versiche-

16

9.

10.

11. 12.

rungsbeiträgen von zwei verstorbenen Ehepartner gezahlt. Die Rente nach dem vorletzten Ehegatten wird oft nicht in voller Höhe gezahlt. Auf diese Rente sind nämlich die neuen Ansprüche aus der Versicherung des letzten Ehepartners anzurechnen. Ist der frühere Ehepartner nach der Scheidung gestorben und erziehen Sie ein Kind, erhalten Sie auf Antrag eine Erziehungsrente aus Ihrer eigenen Versicherung. Verlieren Kinder ( unter 18 Jahren) einen Elternteil, können sie eine Halbwaisenrente erhalten. Sind beide Eltern verstorben, kann dem Kind eine Vollwaisenrente gezahlt werden Kinder über dem 18. Lebensjahr erhalten eine entsprechende Waisenrente, wenn sie sich in Berufs- oder Schulausbildung befinden. Der Rentenbezug ist bis zum 27. Lebensjahr möglich.

Besonderheiten: A. Seit 2009 ist in Deutschland eine religiöse Eheschließung auch ohne eine standesamtliche Trauung möglich. Diese religiöse Eheschließung führt nicht zu einem künftigen Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente. Im Gegenzug führt diese Art der Eheschließung nicht zum Wegfall einer Witwen-/Witweroder der Erziehungsrente. B. Die Hinterbliebenenrente wird höchstens für 12 Monate rückwirkend gezahlt. Sie beginnt mit dem Todestag. Hat der Verstorbene bereits selbst Rente bezogen, beginnt die Hinterbliebenenrente im nächsten Monat. C. Bei Heirat entfällt die Rente. Als Abfindung erhalten Sie das 24fache der Monatsrente,


berechnet nach der Einkommensanrech- G. Bei Eheschließung vor dem 1.1.2002 haben Sie grundsätzlich einen Anspruch auf die nung, jedoch vor Abzug der Kranken- und Rente, wenn Sie im Zeitpunkt des Todes Pflegeversicherung. mit dem Partner verheiratet waren. Ob Sie D. Die Hinterbliebenenrente ist eine abgeleitetatsächlich getrennt oder zusammen gelebt te Rente, das heisst, die Rente wird aus den haben, spielt keine Rolle. Ein Anspruch auf Versicherungsbeiträgen des Verstorbenen Rente besteht. Waren Sie verlobt und haben gewährt. Dieser muss mindestens für 60 zusammen gelebt, entsteht beim Tod des Kalendermonate Beiträge gezahlt haben. Partners kein Anspruch. E. Verstirbt der Partner und er hat keine 60 Beitragsmonate entrichtet, besteht kein H. Während bei Eheschließungen vor dem 1.1.2002 eine Witwen/Witwerrente in Höhe Rentenanspruch. In diesem Falle werden von 60% gezahlt wird, werden bei Eheschliedie selbst getragenen Beiträge auf Antrag ßungen ab dem 1.1.2002 nur noch 55% geerstattet. zahlt. Im letztgenannten Fall werden dann F. Bei Eheschließungen nach dem 1.1.2002 Kinderzuschläge zur Witwenrente gewährt. wird eine Hinterbliebenenrente nur gezahlt, wenn die Ehe mindestens ein Jahr bestanden hat. In der vorstehenden Aufzählung habe ich Ihnen nur einen groben Ausschnitt aus den Möglichkeiten eines Rentenbezuges wegen dem Tod des Partners aufgezeigt. Was für Sie persönlich zutreffend ist; wie ,wann und wo Sie einen Antrag auf eine Hinterbliebenenrente stellen, können Sie in einem individuellen Gespräch erfahren. Dazu lade ich Sie ein, die monatlich stattfindende VdK-Sprechstunde zu besuchen. Heinz Petry, Dezember 2012

Fahrzeugaufbereitung Dellentechnik

Kleintierund Hundebetreuung Andrea Werling Hauptstraße 295a 66333 VK-Lauterbach

Telefon 06802 175917 Mobil 0179/1127204

17


www.karlsberg-urpils.de

Kult Ur Pils.

Karlsberg

18

HDW


Neuer Vorstand des FSV nimmt die Arbeit auf

In der Mitgliederversammlung des FSV Lauterbach am 25. November 2012 an der etwa 60 Mitglieder anwesend waren, wurde der Vorstand für die nächsten zwei Jahre wie folgt gewählt: Vorsitzender Peter Zimmer, 2. Vorsitzender und Vorsitzender des Spielausschusses Dieter Petry, Kassierer Frank Schott, Schriftführer Thilo Reichert, Leiter Organisationsteam Achim Festor, Beisitzer Roman Fischer, Klaus Girlinger, Heiko Spies, Maik Lafontaine, Armin Meier und Andreas Ganseuer. Der neue „Superminister“ beim FSV: Dieter Petry Nicht mehr dem Vorstand gehören an: Ralf Stähly, Yves Gabriel, Björn Kaiser, Reinhold Quirin und Werner Biesdorf. Zu Kassenprüfern wurden Peter Henne und Egon Rouget gewählt. Markus Weber wird das Amt des Jugendleiters noch kommissarisch drei Monate weiter führen, da die Stelle eines Jugendleiters im neuen Vorstand noch vakant ist. Wer Interesse an der sportlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat und aus eigener Sicht für das Amt eines Jugendleiters oder einer Jugendleiterin geeignet ist, kann sich gerne mit dem Vorstand des FSV Lauterbach in Verbindung setzen. >> www.fsvlauterbach.de

Tischtennisclub mit Verletzungsproblemen

TTC beim Spiel gegen DJK Rastpfuhl

Der TTC bietet Schnuppertraining Wer sein Talent ausprobieren möchte, kann gerne donnerstags ab 17:30 Uhr in der Lauterbachhalle vorbeischauen. Ab 17:30 sind die Jüngsten dran, um 19:30 kommen die Aktiven und die Hobbyspieler dazu. Leihschläger stehen zur Verfügung.

Nach einem guten Start mit drei Siegen hatte der TTC mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Bereits zu Beginn der Saison fiel Martin Maas mit Knieproblemen aus. Zwischenzeitlich hatte auch Dieter Britz Probleme mit dem gleichen Gelenk und musste pausieren. Nach einem 8:8 gegen Rastpfuhl und einer 6:9 Niederlage gegen den Tabellenführer Sitterswald/Auersmacher verweilt der TTC auf Platz sechs der 1.Kreisklasse. Die Schüler beendeten die Vorrunde auf Platz 2 der Kreisliga. Sie mussten sich nur dem TV Geislautern mit 2:6 geschlagen geben. Die Mannschaft mit Leon Roskothen, Lukas Schmidt, Fabian Jung, Moritz Erhardt und Hendrik Bintz wurde im Laufe der Saison durch Marius Löw, Manuel Fuhrmann und Nico Anell verstärkt. >> www.ttclauterbach.de

19


Kulturtermine „100 Jahre Warndtdom“ - das Festjahr neigt sich dem Ende zu.

Sonntag, 23. Dezember 2012 - Beginn 16:00 Uhr

Weihnachtskonzert mit dem Männerkammerchor ensemble 85

Zu Bethlehem geboren - Vertonung der Weihnachtsgeschichte von Martin Folz Das für Männerchor und Akkordeon komponierte Werk erzählt die Geschichte der Geburt des Herrn Jesus Christus. Martin Folz setzt dabei - wie Hugo Distler - das bekannte Weihnachtslied „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ in einer eigenen Bearbeitung zwischen die Passagen der Erzählung. Eine besondere Klangnote ergibt das Zusammenspiel von Akkordeon und Männerchor.

Weihnachtspost - Musikalische Grüße zum Fest aus aller Welt Ein kleiner Weihnachtsgruß, abgesendet von den Liebsten irgendwo auf der Erdkugel, bringt Licht und Wärme. Die Weihnachtspost des Männerkammerchors ensemble 85 fängt die festliche Stimmung anlässlich der Feier zu Christi Geburt musikalisch ein. Die Lieder verströmen einen Hauch des Gefühls der Verbundenheit mit der Gemeinschaft der Christen in aller Welt. Eintrittskarten zum Preis von 6,- Euro erhalten Sie bei den bekannten Vorverkaufsstellen oder rufen Sie unsere Kartenhotline an: Telefon 06802 / 175 00 44.

Warndtdom als Gesamtkunstwerk Zum Abschluss des Festjahres wird der Innenraum des Warndtdoms noch einmal in Szene gesetzt. Dabei tauchen Mittelschiff, Seitengänge, Altarraum und natürlich die Decken- und Wandgemälde in ein besonderes Licht. Schlichte Beleuchtung von Orgel und Muttergottes-Kapelle runden das Gesamtkonzept ab. Die Grippe zu Bethlehem und der Weihnachtsbaum werden in das Beleuchtungskonzept mit eingebunden. Ab dem 15. Dezember bis nach Weihnachten kann das Gotteshaus täglich in der Zeit von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr von interessierten Bürgerinnen und Bürgern besichtigt werden. Höhepunkt soll auf jeden Fall das Weihnachtskonzert mit dem Männerkammerchor ensemble 85 werden.

20

Getränke

Blechschmidt

Gastronomie belieferung

Veranstaltungen

Getränke Heimservice Hauptstraße 17 Lauterbach Telefon 06802/1517


Veranstaltungskalender Dezember Samstag, 15.12. SPD Adventswanderung 14:00 Uhr ab LB-Halle Turnverein Kinder Weihnachtsfeier 14:00 Uhr LB-Halle Sonntag, 23.12. Plopp ensemble 85 16:00 Uhr Warndtdom

Januar Freitag 11.1. Plopp Udo-Live-Show 20:00 Uhr Pfarrheim Samstag 12.1. Tischtennisclub Verbandsspiel Herren 18:30 Uhr LB-Halle

Sonntag 13.1. Fußballverein Hallenturnier 9:00 Uhr LB-Halle Sonntag 20.1. Stadt Völklingen Kinderneujahrsempfang gestaltet von Lauterbacher Vereinen 14:00 Uhr - 18:00 Uhr Dorfgemeinschaftsh. Geislautern

Sonntag 20.1. Turnverein Badminton Verbandsspiel 17:00 Uhr LB-Halle Mittwoch 16.1. SPD Fahrt nach Strasbourg mit Besuch des Europaparlaments und Weindegustation im Elsaß

Mittwoch 23.1. SPD Ortsgespräch 18:30 Uhr Pfarrheim Samstag 26.1. Tischtennisclub Verbandsspiel Schüler 15:00 Uhr LB-Halle Sonntag 27.1. Turnverein IVV Volkswanderung 7:00 Uhr LB-Halle

Beim Kinderneujahrsempfang wird der Turnverein mit zwei Tanzgruppen, der Kindergarten mit der Trommlergruppe und die Grundschule mit Musikprogramm auftreten. Außerdem ein Mitspielstand des Tennisclubs, Ballonkünstler Tobi van Deisen und viele mehr. Foto: Stadt VK

Jan Woysch Praxis für Krankengymnastik Physiotherapie  Krankengymnastik  Physiotherapie  Massage  Lymphdrainage  Fango  Heißluft  Elektrotherapie  Wirbelsäulengymnastik  Med. Trainingstherapie

Völklinger Straße 81 66333 VK-Ludweiler Tel.: 06898 40999 Hauptstraße 111 66333 VK-Lauterbach Tel.: 06802 9949770 Lindenstraße 73 66787 Wadgassen Tel.: 06834 7820591

Öffnungszeiten: 8:00 - 12:00 Uhr und 15:00 - 20:00 Uhr

21


Februar

März

Samstag 2.2. Tischtennisclub Verbandsspiel Herren 18:30 Uhr LB-Halle

Samstag 9.3. Tischtennisclub Verbandsspiel Herren 18:00 Uhr LB-Halle

Donnerstag 7.2. Schule Kappensitzung 10:00 Uhr LB-Halle

Sonntag 10.3. Tischtennisclub Kreisrangliste 9:00 Uhr LB-Halle

Sonntag 17.2. OGV Sternwanderung 10:00 Uhr LB-Halle

Samstag 16.3. Tischtennisclub Verbandsspiel Herren 18:30 Uhr LB-Halle

Samstag, 23.2. Männergesangverein Kirchenkonzert Warndtdom Samstag 26.1. Tischtennisclub Verbandsspiel Schüler 15:00 Uhr LB-Halle

J

REINHOLD CLANGET

Samstag 4.5. Tischtennisclub Vereinsfahrt

Sonntag 31.3. CDU Ostereiersuchen 11:30 Uhr - Schule

Samstag 11.-12.5. SPD Grenzfest Alter Spitteler Weg Sonntag 19.5. Tennisclub Tag der offenen Tür

April Samstag 20.4. VdK Mitgliederversammlung FSV Clubheim

Samstag 25.-26.5. OGV Sommerfest Mittwoch 29.5.-2.6. FFW Zeltlager

Jörg Delles D Heizung + Sanitär Meisterbetrieb

- Öl - Gasheizung - Bäder - Kundendienst - Solaranlagen

22

Mai

Sonntag 17.3. Turnverein Badminton Verbandsspiel 17:00 Uhr LB-Halle

Am Ring 6 · 66802 Überherrn Tel. (06836) 6341 · Fax 91 98 73

Inhaber: Martin Weber

Heizöl  Brennstoffe  Baustoffe Flaschengas  Kohle  Koks

Hauptstr. 334 · 66333 Völklingen-Lauterbach Telefon (06802) 289 · Telefax 8134


Belegung Lauterbach-halle montags TV Kinderturnen 15.00-19.00 Uhr TV Badminton 18.00-22.00 Uhr MV Lauterbach 18.30-22.00 Uhr Vereinsraum

dienstags TTC Training 18.00-20.00 Uhr TV Rückenschule 20.00-22.00 Uhr AGL/VHS 19.30-22.00 Uhr Vereinsraum

mittwochs MV Lauterbach 19.00-21.00 Uhr TV Krabbelgruppe 09.30-10.30 Uhr Vereinsraum MV Lauterbach 17.30-22.00 Uhr Vereinsraum

donnerstags MV Lauterbach 14.30-17.00 Uhr Vereinsraum TTC Jugendtraining 17.30-18.30 Uhr 18.30-19.30 Uhr (2/3 der Halle)

FSV Frauen/Aerobic 18.30-19.30 Uhr (1/3) TTC Aktive 19.30-22.00 Uhr MGV Probe 19.00-22.00 Uhr Vereinsraum

freitags TV Kinderturnen 16.00-19.00 Uhr VdK 17.30-19.00 Uhr OV Büro TV Volleyball 19.00-21.30 Uhr Sprechst. Ortsvorsteher 16.00-17.00 Uhr OV Büro

Alle Termine finden Sie auch im Internet unter www.lauterbach-warndt.de Terminanmeldungen an termine@lauterbach-warndt.de oder Fax 175 00 46

samstags TC Jugendtraining 10.00-13.00 Uhr wenn keine Veranstlg.

Stadtbücherei Völklingen Zweigstelle Lauterbach Öffnungszeiten: dienstags 11:00 - 13:00 Uhr donnerstags 15:30 - 18:30 Uhr Ansprechpartnerin ist Frau Hardt. Telefon vor Ort steht derzeit nicht zur Verfügung. Telefon Völklingen (0 68 98) 13-2433

H. BERNDT i e r e n i e r h Sc nenausbau In

Hauptstraße 39 66333 Völklingen-Lauterbach Telefon 0 68 02/294 Telefax 0 68 02/777 Mobil 0170/38 78 349 www.schreinerei-berndt.de E-Mail: info@schreinerei-berndt.de

GmbH

 Fensterausbau  Holz, Kunststoff, Alu  Objekteinrichtung  Ladenbau  Treppenbau  Moderne Bauelemente  Rolladenbau  Beseitigung von Bergschäden  Historische Fenster

Neuanfertigung Restaurierung

23


Männergesangverein

Hans Werner Becker beendet seine Arbeit als Chorleiter

von Christa Blechschmidt

E

igentlich läuft 2012 alles wie in den vergangenen Jahren: regelmäßig Proben, viele Auftritte bei privaten und Vereinsveranstaltungen und viel Spaß. Unser wichtigster Termin war die festliche Eröffnung des Jubiläums-Pfarrfestes am 22. Juni zusammen mit dem Kirchenchor und dem Musikverein. Und mit Proben und Auftritten und Veranstaltungen geht es weiter, z. B. am 14. Oktober beim Seniorennachmittag der Stadt Völklingen, am 18. Dezember im AWO-Seniorenheim in Ludweiler. Zwischendurch findet noch eine Vereinsfahrt nach Heidelberg, eine Familienfeier und schließlich am Jahresende eine Messe zu einer Goldenen Hochzeit statt. In Wirklichkeit ist nichts wie es war, denn unser Chorleiter Hans Werner Becker hat in der Mitgliederversammlung am 5. Februar mitgeteilt, dass er am Ende dieses Jahres aufhören wird. Mit der Verpflichtung von Hans Werner Becker 1994 als Chorleiter erlebte der Männergesangverein einen neuen Aufschwung. Viele Lauterbacher

erinnerten sich gern an den Musikunterricht ihres ehemaligen Lehrers und traten dem Chor bei. Auch die Integration des ehemaligen Juchhöh-Chors zum Gesamtchor brachte eine deutliche Erhöhung der Mitgliederzahl und eine Steigerung der Qualität und der Vielseitigkeit der Gesangsdarbietungen. So konnte der MGV in den folgenden Jahren mit Männerchor und Gesamtchor eine Reihe von Auftritten bewältigen, die regional und überregional Beachtung fanden. Mit ehrgeizigen Plänen, großem Engagement und seiner erfolgreichen Art zu motivieren führte er in den folgenden Jahren die inzwischen rund 80 Sängerinnen und Sänger zu großen Erfolgen. Schon zum 70-jährigen Bestehen des MGV 1996 gelang ein großartiges Opernkonzert mit Männerchor, Gesamtchor und den Solistinnen Hedwig Makulik und Gabi May und der Begleitung des Kreissymphonieorchesters Saarlouis in der bis auf den letzten Platz besetzten Lauterbachhalle. Bei dem Benefizkonzert im Dezember 1996 in der Versöhnungskirche in Völklingen konnte Becker die ausgezeichneten Solistinnen und Solisten aus dem eigenen Verein einsetzen: Kerstin Louis, Sopran, Sabine Grammes (damals noch Maurer), Alt, Kurt Dreistadt, Tenor. Zum vorweihnachtlichen Konzert 1997 nutzte er die hervorragende Akustik des Warndtdoms in Lauterbach und präsentierte mit beiden Chören, den Solisten und Roman Jung

Manguin Creatives Wohnen Teppichboden · Teppiche · Gardinen · Sonnenschutz Wohnaccessoires · Parkett · Laminat Völklinger Str. 51 · 66333 Völklingen-Ludweiler ·  (0 68 98) 40 03 73 m.creativeswohnen@t-online.de · www.home-trendberater.de

25


an der Orgel eine Auswahl an stimmungsvollen Melodien. Am 30. Mai 99 lud der MGV ins „Traumland der Operette“ ein. Unter der Beckers Gesamtleitung gestalteten beide Chöre, die Solistinnen und Gasttenor Manfred Rammel unter Begleitung des Städtischen Orchesters St. Ingbert mit Norbert Feibel als Dirigenten einen bunten Reigen bekannter Operettenmelodien. Ein einmaliges Ereignis leitete Hans Werner Becker am 9. Juni 2001: ein Gala-Konzert mit dem Johann-StraußOrchester Wiesbaden, dem Männerchor und dem Gesamtchor des MGV, den Solistinnen Kerstin Louis und Sabine Maurer und Gasttenor Joachim Kraus. Die Reihe großartiger Erfolge hauptsächlich mit einer gelungenen Auswahl festlicher Musik konnte Chorleiter Hans Werner Becker in den folgenden Jahren fortsetzen. Verschiedene Orchester und Organisten konnten zur Begleitung und für Soli gewonnen werden. Es gab eine Reihe festlicher Konzerte im Warndtdom, in deren

26

Rahmen Höhepunkte wie „Die Himmel erzählen“ aus Haydns „Die Schöpfung“ und das „Halleluja“ aus Händels „Messias“ erklangen, aber auch „O du fröhliche, o du selige“ zusammen mit den Besuchern zum Ende eines vorweihnachtlichen Konzerts. Gerade die „Klänge zum Advent“ in der Vorweihnachtszeit der vergangenen Jahre bleiben den vielen Freunden des Chorgesangs in guter Erinnerung. Selbst im Rahmen einer Würdigung ist es unmöglich, alle großartigen Auftritte des MGV unter seinem Chorleiter Hans Werner Becker zu beschreiben. An keinem Tag seiner 18 Jahre Arbeit hat er seine Begeisterung für die Chormusik und sein Streben nach Perfektion nicht verloren. Sängerinnen und Sänger und die Zuhörer verdanken ihm beglückende Begegnungen mit großen Kompositionen und gefühlvollen Liedern. Der Vorstand des MGV konnte Hans Josef Hümbert, Organist und Chorleiter im Ruhestand, gewinnen, zunächst für ein halbes Jahr die Leitung zu übernehmen.


Ein ungewöhnlicher Schabernack

von Alois Festor

M

ein Onkel und Pate Heinrich Fischer war in Lauterbach als „Gewidda-Heinrich“ junior bekannt. Er und meine Mutter („GewiddaKlärche“) bekamen ihren außergewöhnlichen Namen von ihrem Vater, meinem Großvater. Heinrich Fischer hieß er ebenfalls. Er kam aus Hettenleidelheim (Pfalz). Als Zimmermann war er auf der Walz und erreichte auch Lauterbach, wo er eine junge Frau, Margaretha Dreistadt, beeindruckte. Er heiratete sie, meine Großmutter, im Jahre 1914. Das sonntägliche Kartenspielen reizte ihn immer wieder zum Fluchen. „Gewidda-Dunna-Keil“, hörte man immer wieder von ihm. Die Mitspieler und Zuschauer gaben ihm schließlich den Namen „Gewidda-Heinrich“. Später arbeitete er als Bergmann in der Grube St. Fontaine, wo er bei einer großen Schlagwetterkatastrophe im Jahre 1919 ums Leben kam. „Gewidda-Heinrich“ junior sagte in der Chorprobenpause des Männergesangvereins – es musste im Sommer 1955 gewesen sein - : „Heit gäbbt’s bei uns è Kaninchesbròòde. Dò druff freie ich mich riesig!“ Robert (Michels), mein Jugendfreund, und ich wurden hellhörig. Immer wieder prahlte mein Onkel, keiner könne ihm einen Streich spielen. Das Gegenteil wollten Robert und ich ihm schließlich nach der Chorprobe beweisen. Unmittelbar nach der sonntäglichen Probe schlichen

„Gewidda-Heinrich“ mit Frau Martha

wir uns aus der Wirtschaft. Nach dem Singen trank „Gewidda-Heinrich“ genüsslich ein gutes Glas Bier. Im Eiltempo erreichten wir bald den Wiesenweg, das letzte Haus auf der linken Seite. Robert versteckte sich. Ich klingelte. Tante Martha, Heinrichs Frau, öffnete und war sehr erstaunt, als ich ihr mit Bedauern sagte, mit den Kaninchen hinterm Haus sei etwas nicht in Ordnung. Eilenden Schrittes erreichten wir danach den Kaninchenstall. Ich stellte mich so, dass nur ich auf die Terrasse sehen konnte. Mit ernster Miene erzählte ich ihr, dass sich die Kaninchen eigenartig verhielten – alles erfunden. Ich sah, wie

GBR

Reisebüroservice

OPAL-TOURS, Hauptstraße 260, 66333 Völklingen / Lauterbach Wir haben geöffnet von Mo. Fr. von 9.00 12.00 und 14:00 - 18:00 Uhr; sowie Sa. von 9:00 bis 12:00 Uhr Tel: 06802-175930 Fax: 06802-175932 Email: info@opal-tours.de Internet: www.opal-tours.de

27


Robert über die Terrassenumrandung kletterte netten Worten. Wir erwarteten schuldbewusst und in der Wohnung verschwand. Dann begann ein „Donnerwetter“. Aber er lächelte uns an und sagte anerkennend: „Es isch eisch gelung, ihr das Warten… Meine Aufgabe bestand nun darin, meine Tante hònn mich rinngeleet. Ich wette mit eisch, des Martha abzulenken. Dabei konnte ich sie be- gelingt eisch nidd noch èmòòl!“ Wir bedankten ruhigen, dass es den Kaninchen schon wieder uns und freuten uns, dass er nicht wutentbrannt besser ginge. Warum blieb Robert so lange in über unseren Schabernack mit uns geschimpft der Wohnung? Also musste ich weiterreden und hatte. Ruhe bewahren. Währenddessen nahm Robert das bratende Kaninchen aus der Pfanne und packte es in eine gefundene Tüte. Den Kopf legte er auf einen Teller, geschmückt mit den geschriebenen Dankesworten „Vergelt’s Gott“. Endlich kam Robert wieder aus der Wohnung und verdrückte sich mit seiner Beute. Sofort verabschiedete ich mich von meiner Tante. Bald traf ich Robert wieder, und wir ließen uns auf einer nahe gelegenen Wiese mit Schatten spendenden Bäumen nieder. Da Mittagszeit war, verzehrten wir genüsslich den „köstlichen“ Braten - „mh, hat das gudd geschmackt“. Plötzlich sahen wir „GewiddaHeinrich“ die Außentreppe seines Hauses hochsteigen. Nach der Gesangsstunde war er wieder Friedrich-Ebert-Straße · 66359 Bous daheim. Wird er für den Streich privat: Verständnis haben? Karlstraße 4 · 66352 Dorf im Warndt Unser jugendlicher Leichtsinn ließ Tel. 06809/1740 uns keine andere Möglichkeit: Wir gingen wieder zurück, klingelten und waren voller Erwartung. „Gewidda-Heinrich“ öffnete und Gärtnermeister machte zunächst ein ernstes Blumenhaus und Gärtnerei Gesicht. Wir überreichten ihm Bestattungsunternehmen die abgenagten Knochen und Tel. (06802) 2 19 entschuldigten uns mit einigen Felsenbrunner Str. 18 - 66333 VK-Lauterbach

Horst Kwittek KERMEISTER DACHDEC

Wir erledigen für Sie

Dachdeckerarbeiten Klempnerarbeiten Fassadenarbeiten

WOLFGANG RUPP

28


Josef Baton

Der bewegte Lebensweg eines Grenzbewohners

Von Edwin Rouget

I

m November dieses Jahres hatte ich Gelegenheit, im Vorfeld der Gedenkfeier an die Opfer des Krieges mit unserem Ortsvorsteher Dieter Peters den ehemaligen Creutzwalder Beigeordneten Josef Baton zu besuchen. Die Begegnung mit Josef Baton hat mir bewusst gemacht, wie unsere Grenzregion Lebensschicksale hervorbringt, die nur hier möglich sind.

Frankreich unterstand und im Übrigen waren die Mundart und die Lebensverhältnisse hüben wie drüben dieselben. So verbrachte Josef Baton seine frühe Kindheit auf dem Geißenhof, wo er seine Spielkameraden hatte, die er auch heute noch in guter Erinnerung hat.

Die Familie hatte sich in diesen Anfangsjahren in Lauterbach gut eingelebt, bis die Schatten Hitlers und des NS Systems auch auf das Saarland 1930 - Geburtsort Lauterbach Der Vater, ebenfalls mit Vornamen Josef, ist ein fielen und die gesellschaftliche und politische gebürtiger Lauterbacher aus einer alteingesesse- Atmosphäre trübten. nen Lauterbacher Familie. Die Mutter ist in Spittel geboren. Nach der Heirat zu Beginn der 20er Jahre wohnte das Ehepaar in Spittel, wo 1923 auch der 1. Sohn Emil zur Welt kam. 1929 zog die junge Familie aber nach Lauterbach und baute auf dem Geißenhof ein Haus. Die Mutter und Sohn Emil waren, da in Spittel geboren, Franzosen und nahmen jetzt in Deutschland wohnend, die deutsche Staatsbürgerschaft an. 1930 wurde Josef Baton gebo- Vater Josef Baton (hinten, 2.v.l.) mit seinen Eltern und Geschwistern in ren und hatte dadurch wie der den 1920ern. Vater die deutsche StaatsanRückkehr des Saarlandes ins Reich gehörigkeit. Der Vater war als MaschinenschlosDa das Saarland nach dem 1. Weltkrieg nach den ser auf der Grube Creutzwald beschäftigt. Das Bestimmungen des Versailler Vertrages politisch Leben der Batons hatte sich durch diesen Umzug vom Reich getrennt wurde und wirtschaftlich nicht wesentlich verändert. Eine Grenze gab es Frankreich unterstand, hatte der Machtwechsel nicht, da das Saarland damals wirtschaftlich im deutschen Reich auf unsere Heimat keinen

29


direkten Einfluss. Aber schon bald nach der Machtergreifung Hitlers war für das Jahr 1935 eine Volksabstimmung vorgesehen. Die Saarländer konnten dann ihre weitere politische und wirtschaftlich Zugehörigkeit selbst bestimmen: Rückkehr ins Deutsche Reich, Beibehaltung des bestehenden Zustandes mit einer Regierung des Völkerbundes, der wirtschaftlichen Zugehörigkeit zu Frankreich oder auch eine gänzliche Zugehörigkeit zu Frankreich. Waren alle politischen Parteien und auch maßgebliche andere gesellschaftliche Gruppen in den bisherigen Jahren für eine Rückkehr nach Deutschland, änderte sich dieser allgemeine Konsens nach der Machtergreifung Hitlers. SPD, KPD und auch einige Gruppierungen der katholischen Partei des Centrums fürchteten Repressalien gegenüber Gegnern der Nationalsozialisten wie sie Hitler drüben im Reich gleich nach seiner Machtergreifung durchgeführt hatte.

Besetzung Frankreichs 1940-45 und Einlieferung des Vaters ins KZ

Nach der Besetzung Frankreichs 1940 durch die deutsche Wehrmacht kam die Familie Baton erneut in Gefahr, denn jetzt waren sie wieder dem Zugriff der Deutschen ausgeliefert. Die Familie kehrte zurück nach Creutzwald. Bis zum Mai 1941 blieb Josef Baton unbehelligt und konnte seiner Arbeit nachgehen. Im Mai 1941 wurde er dann ohne Angabe von Gründen verhaftet und nach Saarbrücken auf die Lerchesflur gebracht. Baton war offensichtlich ein politischer Gefangener der Nationalsozialisten. Ab jetzt begann für Josef Baton ein dramatischer und leidvoller Weg in eine finstere Zukunft. Er wurde in das berüchtigte KZ Buchenwald transportiert. Der Aufenthalt in diesem Todeslager bedarf keiner weiteren Beschreibung. Nur wenige Tage vor der Befreiung durch die Amerikaner wurde er, eingesperrt in einer Einzelzelle, von den Nazis ermordet. Der Familie war mit der Einlieferung ins KZ der Ernährer abhanden gekommen. Es hatte keine Unterstützung seitens des Arbeitgebers oder der Gemeinde gegeben. Es herrschte bittere Not in der Familie, die sich durch Näharbeiten der Mutter und Erntearbeiten am Überleben hielt. Josef Baton Junior litt wegen der Haft seines Vaters unter Beleidigungen und Missachtungen vieler seiner Spielkameraden. Ab 1942 besuchte er das Gymnasium in St. Avold

Erfolgreich bei Herbstkonzert und Wertungsspielen

Josef Baton gehörte keiner politischen Partei an. Er trat aber in dem Wahlkampf vor dem Referendum offen und engagiert als überzeugter Demokrat für die Beibehaltung des bestehenden Status des Saarlandes ein, den „Status quo“. Nach der Abstimmung, bei der sich 90% der Saarländer für die Rückkehr ins Reich entschieden, musste Josef Baton jetzt befürchten, dass er von den Nationalsozialisten als Gegner wahrgenommen wurde. Josef Baton fasste den Entschluss, Lauterbach zu verlassen. Und zwar fand er eine Wohnung auf einer Siedlung in Creutzwald, der Cité Maroc in der Nähe seines Arbeitsplatzes. Er und sein Sohn Josef nahmen jetzt die französische Staatsangehörigkeit an. Die Familie Baton hatte sich gerade in Creutzwald eingelebt, als 1939 der 2. Weltkrieg begann. Der hatte die bekannten dramatischen Folgen: Evakuierung! Die Familie Baton fand eine Bleibe in Nordfrankreich, im Kohlegebiet in der Umgebung von Lens.

Die Nachkriegszeit

Josef Baton Junior reiste nach dem Krieg nach Buchenwald auf den Spuren seines Vaters. Ein Dokument mit einem Grund für die Einlieferung seines Vaters ins KZ konnte er nicht finden. Während sein Vater im KZ zu Tode kam, war Sohn Emil zur deutschen Wehrmacht eingezogen worden. Baton Jr. war gezwungen, für das Land zu kämpfen, das seinem Vater und seiner Familie so viel Leid zugefügt hatte: Ein Grenzlandschicksal, wie es krasser kaum vorstellbar ist.

31


Unmittelbar nach Kriegsende hoffte man noch, dass der Vater vielleicht übelebt hatte. Da überbrachte ein ehemaliger KZ Mithäftling die Nachricht vom Tode des Vaters, der wohl unter dramatischen Umständen in einer Todeszelle ums Leben kam. Eine offizielle Bestätigung des Todes erfolgte aber erst 1950 durch eine deutsche Behörde. Ganz förmlich stand hier schwarz auf weiß: „Josef Baton ist als Gegner des NationalsoziJosef Baton jr. (links) mit André Bohl bei der alismus bekannt und hat sich auch dementVerleihung der Europamedaille sprechend eingesetzt. Er soll im KZ Buchenwald verstorben sein“. hinterließen keine Verbitterung und Abneigung gegenüber dem deutschen Nachbarland. Im GeDieses Schreiben war dann für die Anerkennung genteil: Josef Baton setzte sich sowohl in seinem der Rentenansprüche maßgebend. Josef Baton Beruf als Lehrer als auch in seiner politischen junior wollte ein Ingenieurstudium absolvie- Tätigkeit zusammen mit dem langjährigen ren, was aber die finanziellen Möglichkeiten Bürgermeister Bohl für freundschaftliche Bezieder Familie überstieg. Er nahm schließlich ein hungen mit den angrenzenden saarländischen Lehramtsstudium in Metz auf und war danach Gemeinden ein, um damit eine Aussöhnung bis zu seiner Pensionierung auf einem Collège zwischen Deutschland und Frankreich zu festiin Creutzwald tätig. gen. So hatte er Anteil daran, dass Dillingen und Creutzwald Partnerstädte wurden. Gemeinsame Veranstaltungen förderten das gegenseitige 1982 bis heute: Baton Jr.- ein Europäer Ab 1982 engagierte sich Josef Baton aktiv in der Kennenlernen. Auch mit Überherrn, Lauterbach Gemeindepolitik und war von 1983 bis 2008 als und Ludweiler nahm Creutzwald nicht zuletzt 1. und 2. Beigeordneter im Stadtrat Creutzwald durch seine Initiativen seine offene und freundtätig. Die schlimmen persönlichen Ereignisse liche Art freundschaftliche Beziehungen auf. Beispielsweise kam es zwischen der Grundschule Creutzwald und der Grundschule Lauterbach zu einer Partnerschaft mit gegenseitigen Besuchen und dem Austausch von Schülern. Über viele Jahre veranstalteten der Kirchenchor Creutzwald, der Gesangverein Lauterbach und einfach ohne Kabel der Schulchor gemeinsame Adventsfeiern in der Lauterbacher kabellos einfach Kirche. Hinzu kommen AusstelTelefon 06831 122280 Wir bringen Musik nach Hause! lungen, die in gemeinsamer Internet: www.hifibelzer.de eMail: info@hifibelzer.de Arbeit durchgeführt wurden.

32


Dem gebürtigen Lauterbacher Josef Baton zollte auch unser Ortsvorsteher Dieter Peters mit einer bemerkenswerten Rede anlässlich des Volkstrauertages seinen großen Respekt: (...) Trotz oder gerade wegen des Schicksals seiner Familie hat sich Josef Baton in seinem Beruf und seinem Amt für die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich besonders eingesetzt. Dafür ist er zusammen mit dem langjährigen Bürgermeister von Kreuzwald André Bohl, der auch Ehrenbürger der Stadt Dillingen ist, im Oktober dieses Jahres mit der Europamedaille des Europadenkmalvereins Berus ausgezeichnet worden. „´Wir haben beiderseits der Grenze, das Miteinander dem Nebeneinander vorgezogen´, sagt Josef Baton über die Entwicklung der deutschfranzösischen Freundschaft und er fragt sich: ´Wie konnten wir Feinde werden?´“ (...) Die gesamt Rede des Ortsvorstehers zum Volkstrauertag finden Sie im Internet: >> www.lauterbach-warndt.de

Weinseminare

Marseille · Provence

Europäische Kulturhauptstadt 2013

M

arseille und die Provence mit den Städten Aubagne, Cassis, Aix-en-Provence, Arles und Saint-Rémy sind Kulturhauptstadt 2013. Aus diesem Anlass findet zum Auftakt der Sommerreihe der vhs Weinseminare in Lauterbach am Dienstag dem 7. Mai eine besondere Veranstaltung statt. Elisabeth Häfner, Saarbrücker Importeurin von Erzeugnissen der Fromagerie von Maître Affineur Philippe Olivier, präsentiert feinste Rohmilchkäse der Provence und der angrenzenden Regionen Cévennen und Aubrac. Die Käse sind gereift in der Fromagerie von Philippe Olivier in Boulogne s/Mer. Dazu gibt es ausgesuchte und passende Weine von Spitzendomainen der provenzalischen Appellationen. Weitere Themen und Termine: 29.01.2013 Emilia Romagna 05.02.2013 Whisky 14.05.2013 Weinregion Loire 21.05.2012 Wein, Olivenöl und Essig 28.05.2013 Weine der Großregion 04.06.2013 Biologische Weine 11.06.2013 Neues aus Italien Die Seminarabende im Januar und Februar finden jeweils um 19.30 Uhr im Vereinsraum der Lauterbachhalle statt. Für Mai und Juni 2013 wird noch ein Alternativraum bekannt gegeben, da der Seminarraum wegen Umbau- und Erweiterungsarbeiten an der Lauterbachhalle nicht zur Verfügung steht. Anmeldungen und Informationen: Heinz Gerhard Rouget, Tel. 06802/545 >> www.lauterbach-warndt.de/vhs

33

© Andreas Ryser - Fotolia.com

Josef Baton ist darüber hinaus auch engagiertes Mitglied im Vorstand des „Europa-Denkmal-Vereins“. Für seine Verdienste um die gegenseitige Aussöhnung ist er 2012 zusammen mit dem ehemaligen Bürgermeister Bohl mit der Europamedaille des Europadenkmalvereins ausgezeichnet worden. Bei dieser Feier hielt Josef Baton in deutscher Sprache die Festrede, wo er die wechselvolle Geschichte der Länder im Saar-Lor-Lux Raum skizzierte und zum Fazit gelangte. „ Nach den schlimmen Ereignissen des 2. Weltkrieges fielen die Grenzen und mit der Gründung der Europäischen Union besteht für uns die Verantwortung, besonders auch auf der unteren kommunalen Ebene, gegenseitiges Vertrauen herzustellen. Dies soll für die Zukunft unser ständiges Bemühen sein.“


Monika Loyo Hauptstraße 111 66333 Völklingen-Lauterbach Tel. (06802) 12 12 Fax (06802) 92 01 44

Apotheke

Ja! Apotheke.

D

ie Initiatoren des Generationentreff Ludweiler, Lauterbach und Geislautern haben ihre Arbeit der letzten anderthalb Jahren Revue passieren lassen. Die Aktivitäten werden von der Bevölkerung gut angenommen werden. Vor allem die ältere Generation bringt sich ein.

zu meiner

Christiane Blatt, Ortsvorsteherin von Ludweiler, ist maßgebliche Organisatorin der Initiative

Besonders beliebt ist das Wandern mit dem erfahrenen Waldpädagogen Klaus Udenhorst. Wegen des großen Interesses wird Udenhorst zwischenzeitlich durch Horst Schmadel und Alois Festor unterstützt, die spezielle Wanderungen mit heimatkundlichem Hintergrund anbieten.

Unser Lieferprogramm für alle Fahrzeuge:

Manfred Roth Geschäftsführer Hauptstraße 125 66333 Völklingen-Lauterbach Telefon: (0 68 02) 17 56 96 Telefax: (0 68 02) 17 57 37

34

Batterien Inspektionsteile Motoröle Achsteile Spiegel Blechteile Auspuffanlage Reifenservice Zubehörteile

Der Kochtreff im AWO-Seniorenzentrum Ludweiler, hat bereits bis Ende des Jahres vorgeplant. Kursleiter ist der Profikoch Patrik Kelter. In Absprache mit den Teilnehmern sucht er Gerichte aus der regionalen und gutbürgerlichen Küche aus, die für alleinstehende Personen zuhause zu aufwendig sind.


Generationentreff zieht Bilanz

Pause bei der Wanderung: Wanderführer Klaus Udenhorst (mitte)

Weiterhin gab es in der Vergangenheit Vorträge über Patientenverfügung und Demenz, die gemeinsam mit dem VdK veranstaltet wurden und die eine gute Resonanz hatten. Eine echte Marktlücke hat der Generationentreff mit dem Besuch des Theatervereins Thalia getroffen. Menschen die nicht selbst mobil sind werden zuhause abgeholt wurden und im Anschluss nach der Veranstaltung wieder nach Hause gefahren. Ein besonderes Interesse des Generationentreffs liegt aber darin, Menschen aus allen Generationen zusammenzubringen und das Miteinander über alle Altersgruppen hinweg zu fördern. Aus diesem Grunde ist geplant, in regelmäßigen Abständen Spielenachmittage für Alt und Jung zu veranstalten. Auch der Städtische Kinder-

garten Ludweiler möchte sich hieran beteiligen. In Planung ist auch ein Chorprojekt, bei dem Alte und Junge gemeinsam singen und viel Spaß miteinander haben können. Mit den älteren Schülern der Graf-Ludwig-Gemeinschaftsschule Ludweiler soll ein Kurs mit dem Thema „Einführung ins Internet“ starten. Die Schüler, die Experten in Sachen Computer sind, zeigen Älteren, wie man ins Internet kommt und moderne Kommunikationska-

näle wie Facebook oder Skype nutzen kann. In Kooperation mit dem Pflegetreffpunkt Völklingen sind Vorträge geplant, wie z.B. „Was passiert, wenn ich pflegebedürftig werde“ oder „Wohnen im Alter – Hilfe und Tipps bei Umbaumaßnahmen“. Eine weitere Idee ist die „Busschule“ für Senioren. Auch an Trauernde, die ihren Partner verloren haben, wendet sich der Generationentreff. In den Räumlichkeiten des AWO-Pflegetreffpunkts, in der Völklinger Straße, tauschen sich Betroffene gegenseitig aus. Der Generationentreff hat eine gute Bilanz vorzuweisen und sich auch für die Zukunft viel vorgenommen. Für Ideen und Anregungen sind die Initiatoren offen. Wenden Sie sich bitte an die Ludweiler Ortsvorsteherin Christiane Blatt, Telefon 06898/40506 oder an den Lauterbacher Ortsvorsteher Dieter Peters, Telefon 06802/1392.

>> www.generationentreff.eu  Innen-Außenputz  Trockenausbau  Vollwärmeschutz  Gerüstbau  Renovierung-Sanierung  Fassadenanstriche

PETER BECKER STUCKATEURMEISTER Gips- und Verputzgeschäft Mitglied der saarländischen

Stuckateur-Innung

Kreuzwaldstraße 102 · 66333 VK-Lauterbach

 (0 68 02) 16 72 · Telefax 92 02 34

35


Zusammen sind wir stark: Gemeinsamkeit verbindet Unsere Stärke ist die regionale Identität. Unser Angebot umfasst die gesamte Versicherungspalette für Privatkunden, Firmen, Institutionen aller Art und Freiberufler. Ihnen bieten wir zu vernünftigen Preisen individuelle Produkte von hoher Qualität mit kompetenter und persönlicher Beratung.

Zusammen sind wir stark!

Generalagentur

PETERS & SCHÄFER Völklinger Str. 43 · 66333 VK-Ludweiler Telefon (0 68 98) 4 0313 Ludweilerstr. 23 · 66352 Großrosseln Telefon (0 68 98) 43 91 51

Zusammen sind wir stark: Gemeinsamkeit verbindet

Generalagentur

PETERS & SCHÄFER Völklinger Str. 43 · 66333 VK-Ludweiler ·  (0 68 98) 4 0313 Ludweilerstr. 23 · 66352 Großrosseln ·  (0 68 98) 43 91 51

Zusammen sind wir stark: Gemeinsamkeit verbindet Unser Angebot umfasst die gesamte Versicherungspalette für Privatkunden, Firmen, Institutionen aller Art und Freiberufler. Ihnen bieten wir zu vernünftigen Preisen individuelle Produkte von hoher Qualität mit kompetenter und persönlicher Beratung.

Generalagentur


Ein

Waschbrunnen für die

„Schnaddagass“ von Dieter Peters

I

m Rahmen seines Hundertjährigen Bestehens unterstützt der Wasserzweckverband Warndt die Ortsteile Völklingens bei der Erstellung und Aufwertung verschiedener Brunnenanlagen. In Lauterbach soll der Brunnen, der mit Trinkwasser gespeist wird, nach dem Willen des Ortsrates am Rande des Glashüttenplatzes im linken Eingangsbereich erbaut werden. Nach einem Entwurf von Ortsvorsteher Dieter Peters erinnert der Brunnen in seiner Form an die ehemaligen Waschbrunnen, die es früher in Lauterbach gab. Auch auf dem heutigen Glashüttenplatz befand sich ein solcher Brunnen. Die heutige Köhlerstraße trug früher im Volksmund den Namen „Schnattergass“, vermutlich weil am Brunnen so viel „geschnattert“ wurde von den Waschfrauen. Der Brunnen hat damit einen historischen Bezug. An der vorgesehenen Stelle trägt er auch zur Aufwertung des Glashüttenplatzes und damit zur Verschönerung bzw. zur Dorferneuerung bei.

Entwurf: Ingenieurbüro Brankowitz nach einer Idee von Dieter Peters

likumsverkehr. Ein Blumengeschäft, Arzt und Apotheke befinden sich ebenfalls in der Nähe. Daher ist zu erwarten, dass der Brunnen viele Menschen zum Verweilen einlädt. Außerdem befindet er sich unter „Aufsicht“, so dass Vandalismus vorgebeugt werden kann. Es ist zu erwarten, dass der Brunnen auch von Radfahrern genutzt wird. Sie können sich dort

An der Stelle ist der Brunnen auch vom Einkaufsmarkt „Nah und Gut“ her sicht- Trostlos sieht der Eingangsbereich zum Glashüttenplatz heute aus. Und eine nutzlos gewordene Barriere tut ihres bar. Es gibt in diesem Bereich viel Pub- zum Gesamtbild.

37


erfrischen und ihre Wasserflaschen auffüllen. Die Köhlerstraße nutzen viele Radfahrer. Der Brunnen dient damit auch zur Förderung der Naherholung und des Tourismus.

Im Frühjahr 2013 soll mit der Errichtung des Brunnens begonnen werden. Damit dies gelingen kann werden freiwillige Helfer benötigt und auch Lauterbacher Firmen, die ihre Maschinen und Erfahrung zur Verfügung stellen, denn der Die Gestaltung der Anlage wirkt regional​typisch Brunnen kann nur mit viel Eigenleistung von und wird von der Lokalen Arbeitsgruppe (LAG) Lauterbacher Bürgerinnen und Bürgern errichtet Warndt, die über Projekte für das europäische werden. Förderprogramm LEADER entscheidet, begrüßt. Das Unternehmen, das den Sandstein für den Brunnen erstellt, kam bereits im Rahmen der Wiederherstellung des historischen Karlsbrunnens zum Auftrag. Der verwendete Sandstein erwies sich als gut geeignet für jenes Projekt, so dass auch in Lauterbach von einer guten gestalterischen Ästhetik und regionaltypischen Einbindung in das Ortsbild ausgegangen werden kann. Der neue Brunnen in Karlsbrunn

Hartmut Fey

38


Der Karlsbrunner Brunnen

Nachbarschaftshilfe

Haben Sie gewusst, dass der 2011 eingeweihte Karlsbrunner Brunnen mit Lauterbacher Hilfe entstanden ist? Der Lauterbacher Bildhauer Erwin Sauder war maßgeblich an der Gestaltung beteiligt. Der Schöpfer unter anderem des Lauterbacher Glasbläsers an der Grundschule und der Holzsäulen an den Dorfeingängen war von der Idee einer Wildsau als Brunnenmund sehr angetan, so berichtet Wilhelm Wagner, der die Planung in Karlsbrunn geleitet hat, in der Erwin Sauder Festschrift „Karlsbrunner Wassergeschichten“. Auch bei der Gestaltung der Brunnenwand und der Auswahl einer Gießerei war Erwin Sauder beteiligt. Und so wurde die Skulptur in der Bitburger Gießerei Plein gefertigt, ebenso wie das Modell einer Wildsaurotte, die in der Nähe des Brunnen steht. Wagner würdigt den „Bildhauer und Modellierer“, der „mit dem Keilerkopf ein Unikat“ schuf in seiner Festschrift. Erwin Sauder starb im Oktober 2010, bevor der bronzene Keilerkopf nach Karlsbrunn geliefert wurde. Ein Jahr später wurde der Brunnen eingeweiht.

Der bronzene Keilerkopf am Brunnen

Der erste Entwurf: Tonmodell des Kopfes in Sauders Werkstatt

39


Restaurant

Alte Mühle Nebenraum für Ihre Feier bis 60 Personen

*** neu – Rollender Mittagstisch *** Leckere und frische Gerichte direkt ins Haus – sieben Tage die Woche - 365 Tage im Jahr. Dienstag bis Samstag 18:00 - 22:00 Uhr, Sonntag 11:30 - 14:00 Uhr und 18:00 - 22:00 Uhr Ruhetag Montag Inh.: Fam. Wolfgang Scheer · Fischbachstr. 22 · 66333 VK-Lauterbach Telefon 06802 175834 · Fax 06802 175835

Impressum

Herausgeber Verein für Kultur und Information Plopp-team e.V. Remsingerstraße 61 66333 Völklingen-Lauterbach Tel. (0 68 02) 9 10 33 Fax (0 68 02) 175 00 46 Bankverbindungen Volksbank Saarlouis eG 23.00.4535.06 (BLZ 593 901 00) Sparkasse Saarbrücken 47 76 10 28 (BLZ 590 501 01)

Lautsprecher von

Sonus faber Internet: www.hifibelzer.de eMail: info@hifibelzer.de

Redaktion Klaudia und Bernd Engel, Erik Motz, Erik Roskothen, Marco Rouget, Heinz Gerhard Rouget - V.i.S.d.P. Erik Roskothen E-Mail: kontakt.redaktion@plopp-teamlauterbach.info Für die Form und den Inhalt der namentlich gekennzeichneten Beiträge sind die Verfasser selbst verantwortlich! Anzeigen: Bernd Engel

Briefadresse der Redaktion, der veranwortlichen Redakteure und des Verantwortlichen für den Anzeigenteil: Remsinger Str. 61, 66333 Völklingen Druck und Auflage Krüger Druck+Verlag GmbH & Co.KG Marktstraße 1 · 66763 Dillingen/Saar Erscheinungsweise: 2 x jährlich (Frühjahr und Herbst) 1350 Stück Der Lauterbacher plopp wird kostenlos an alle Haushalte in VölklingenLauterbach verteilt. Ältere Ausgaben können bei der Redaktion angefragt werden. Eine Online Ausgabe ist kurz nach Erscheinen unter www.plopp.de erhältlich.

40

elegant sinnlich zeitlos schön


www.plopp.de

In neuem Gewand Auch an einem Webauftritt nagt der Zahn der Zeit. Daher war es notwendig, unsere zehn Jahre bestehenden Internetseiten einer Verjüngungskur zu unterziehen.

Vor allem das Archiv der bisherigen 34 Ausgaben unserer Zeitung wurde endlich vervollständigt. Mit Hilfe des Internetdienstes issuu.com können Sie nun interaktiv in unseren alten Ausgaben schmökern. Wir haben es wirklich geschafft, auch unsere erste Plopp von 1996 hier online zu stellen. Wer nun beginnt, sich Lauterbach vor 16 Jahren wieder in Erinnerung zu rufen, sollte sich etwas Zeit nehmen. Natürlich fehlen auch nicht die Informationen zu unseren kommenden Kulturveranstaltungen. Zusätzlich bieten wir für die „Auswärtigen“ einen Routenplaner zu unseren Veranstaltungsorten mit Hilfe des Kartendienstes GOOGLE-Maps. Und in unserer schnelllebigen Zeit wird der Inhalt sicher noch wachsen, wir arbeiten z.B. an einer Auflistung unserer bisherigen weit über 100 Veranstaltung und einer Bildergalerie.

41


Unser Reporter Heinz Plopper läuft durch Lauterbach. Dabei trifft er auf die „Einheimischen“ . Spontan ergibt sich ein Interview. Natürlich ist der Inhalt frei erfunden, jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist aber durchaus beabsichtigt. Viel Vergnügen. Bild und Text: Daniel Alles, Hamburg

42


dem jetzt nach rer Fragen Sie ebot in Ih g n a s in Z aktuellen sich! . Es lohnt e s s a k r a p S

Sparkasse

Lässt Wünsche schneller wahr werden: der Sparkassen-Privatkredit. Günstige Zinsen. Flexible Laufzeiten. Faire Beratung.

Machen Sie Ihren Wunsch zur Wirklichkeit. Der Sparkassen-Privatkredit ist die clevere Finanzierung für Möbel, Autos, Reisen und vieles mehr. Mit günstigen Zinsen, kleinen Raten und einer schnellen Bearbeitung gehen Ihre Träume leichter in Erfüllung. Infos in Ihrer Geschäftsstelle und unter www.sparkasse-saarbruecken.de. Wenn‘s um Geld geht – Sparkasse.


Volksbank

Was auch immer Sie antreibt, wir helfen Ihnen, Ihre Wünsche und Ziele zu erreichen. Das ist unser Grundprinzip, unsere Verpflichtung als Genossenschaftsbank. Dazu zählt auch, dass unsere Mitglieder aktiv über unseren Kurs mitbestimmen können. Dass wir uns um die Sicherheit Ihrer Anlagen kümmern. Und dass wir natürlich vor Ort immer für Sie da sind. Überzeugen Sie sich doch am besten selbst. Beim persönlichen Gespräch, am Telefon (0 68 31/9 13 - 0) oder online: www.volksbank-saarlouis.de

www.volksbank-saarlouis.de


Plopp 34