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Social Media / Web2  Chancen und Gefahren  Anwendungsbeispiel: Facebook (Konfiguartion)

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Inhaltsverzeichnis 1

Social Media ..................................................................................... 4

1.1

Definition Social Media .................................................................................. 4

1.2

Wichtigste Social Media ................................................................................ 5

2 2.1

3

1.2.1

Kontaktnetzwerke Allgmein

5

1.2.2

Kontaktnetzwerke Business

5

1.2.3

Fotocommunitys

5

1.2.4

Videocommunitys

5

1.2.5

Newscommunitys

6

1.2.6

Musikplattormen

6

1.2.7

Wissensdatenbanken

6

Web2 ................................................................................................ 6 Definition ........................................................................................................ 6

Chancen und Gefahren der Social Media ......................................... 8

3.1

Chancen .......................................................................................................... 8

3.2

Gefahren ......................................................................................................... 9

3.3

Allgemeine Probleme des Informatikmissbrauchs ................................... 11

3.4

Handlungsanweisungen .............................................................................. 12 3.4.1

Umgang mit Hard- und Software

12

3.4.2

Eltern beraten und begleiten

12

3.4.3

Allgemeines Know-how

13

3.4.4

Gefahren kennen

13

3.4.5

Web2 Arbeitsmittel und Zeitmanagement

13

3.4.6

Bei Suchtgefahr handeln!

14

3.4.7

Richtige Tooleinstellungen

14

3.4.8

Nichts zu verbergen

14

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4

Facebook richtig nutzen .................................................................. 15

4.1

Facebook richtig konfigurieren .................................................................. 15

4.2

Registrierung ................................................................................................ 15 4.2.1

Der erste Registrierungsschritt

16

4.2.2

Der zweite Registrierungsschritt

17

4.2.3

Der dritte Registrierungsschritt

17

4.3

Sicherheitseinstellungen vornehmen ........................................................ 19

4.4

Einstellungen der Privatsph채re vornehmen .............................................. 22

4.5

Freundelisten anlegen ................................................................................. 25

5

Anhang ........................................................................................... 28

5.1

Literaturverzeichnis ..................................................................................... 28

5.2

Internetverzeichnis ...................................................................................... 28

5.3

Abbildungsverzeichnis ................................................................................ 28

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1 Social Media

Abbildung 1: Social Media

1.1

Definition Social Media

Social Media ist der englische Begriff, der im Deutschen für „Soziale Netze“ steht. Grob beschrieben sind es Netzgemeinschaften, also Leute, die sich im Internet treffen und Gedanken und Interessen austauschen. Um dies zu tun, benötigen Sie bestimmte Plattformen, von denen es mehrere hundert gibt. Social Media ist 

ist keine reine Werbung. Es ist vielmehr eine Beziehung, die auf Freundschaft aufbaut. Es ist eine andere und neue Art von Kommunikation.

ist sozial. Das heißt: man versucht einen Kontakte aufzubauen und die Beziehungen, die entstanden sind, langfristig zu pflegen.

ist Information. Natürlich will man auch seine „Werbebotschaft“ weiterverbreiten. Das geschieht meist mit einer geschickten Art des Verfassens von Neuigkeiten, bei der Hilfestellung von Problemen und bei der Beantwortung von Fragen.

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ist ein gegenseitiges Unterstützen. Das heißt: Man profitiert auch selbst von Inhalten und Meinungen der User, z.B. bei einer Unternehmung zum Thema Kundenservice, Probleme bei der Zurechtfindung auf der Webseite, etc.

ist zugleich SEO (Suchmaschinenoptimierung) und SEM (Suchmaschinenmarketing), denn Artikel und Informationen die bei Twitter, Facebook, im eigenen Blog und anderen Social-Media-Plattformen veröffentlicht werden, können auch von Google und Co. indexiert und somit gefunden werden.

1.2

Wichtigste Social Media

1.2.1 Kontaktnetzwerke Allgmein - Facebook: Eine der weltweit größten Kontakteplattformen (eher für Jugenliche) - Google+: Google hat mit der Plattform "Google+" eine eigene Social Community konzipiert, die sich sehr an Facebook anlehnt. Hoher Zusatznutzen mit verschied nen Cloudanwendungen (z.B Youtube) - Twitter: Kurznachrichten von bis zu 140 Zeichen können versendet und empfangen werden (eher Erwachsenenwelt). 1.2.2 Kontaktnetzwerke Business - Xing: Großes Netzwerk für Businesskontakte, vor allem in Europa. Sehr interessant für Stellensuchende (Fach- und Führungskräfte) - LinkedIn: Internationales Business-Netzwerk für Fach- und Führungskräfte 1.2.3 Fotocommunitys - Flickr. Eine der ersten bekannten Fotocommunitys - Slideshare: Präsentationen zur Verfügung stellen (Business- und Hochschulwelt) 1.2.4 Videocommunitys - Youtube: Bekanneste Videocommuntiy, weltweiter Marktführer

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1.2.5 Newscommunitys - YiGG: Nachrichten zum Mitmachen: Lesen, Bewerten und Schreiben) ist eines der bekanntesten News Portale in deutscher Sprache. - Digg: Sammeln und Bewerten von News und Meldungen aus dem Web. - Reddit: Newsseite mit allem was momentan brandaktuell ist. 1.2.6 Musikplattormen - Itunes: Grosss Musik und Filmportal von Apple, wird immer mehr zu einer eigentli chen Medienplattform für Ton, Film, Fernsehen und diversen AppleGeräteapplikationen inkl. Store - Last.fm: Riesige internationale Musikplattform mit vielen Features - Jamendo: Plattform mit kostenloser Musik 1.2.7 Wissensdatenbanken - Wikipedia: Dies ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie aus freien zu dem das Wissen der Nutzer beiträgt. Der Umfang und auch die Qualität haben enorm zugelegt.

2 Web2 2.1

Definition

Für den Siegeszug der Social Media sind die Web2-Technologien wesentlich mitverantwortlich. Der Begriff Web 2.0 bezieht sich neben spezifischen Technologien oder Innovationen wie Cloud Computing (Anwender und Programmdaten in „Wolken“) primär auf eine veränderte Nutzung und Wahrnehmung des Internets. Die Benutzer erstellen, bearbeiten und verteilen Inhalte in entscheidendem Maße selbst, unterstützt von interaktiven Anwendungen. Die Inhalte werden nicht mehr nur zentralisiert von grossen Institutionen erstellt und über das Internet verbreitet, sondern auch von einer Vielzahl von Nutzern, die sich mit Hilfe sozialen Netzwerken zusätzlich untereinander vernetzen www.bennoplanzer.ch

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Die Trennung von lokal verteilter und zentraler Datenhaltung schwindet: Auch Anwender ohne überdurchschnittliche technische Kenntnis oder Anwendungserfahrung benutzen Datenspeicher im Internet (etwa für Fotos). Lokale Anwendungen greifen auf Anwendungen im Netz zu; Suchmaschinen greifen auf lokale Daten zu. Die Trennung lokaler und netzbasierter Anwendungen nimmt ab: Programme aktualisieren sich selbstständig über das Internet, laden Module bei Bedarf nach und immer mehr Anwendungen benutzen einen Internet-Browser als Benutzerschnittstelle. Aus praktischer Sicht werden einige Internet-Anwendungen direkt dem Begriff Web 2.0 zugeordnet: Wiki: eine Ansammlung von Webseiten, die von Benutzern frei erstellt und überar beitet werden können Weblog: Wird oftmals als Tagebuch im Internet bezeichnet. Ein festgelegter Auto renkreis verfasst Einträge, die in chronologisch umgekehrter Reihenfolge aufgelistet werden. Der Leser kann Kommentare zu den Einträgen verfas sen. Podcast: bezeichnet das Veröffentlichen von Audio- und Videodateien im Internet soziale Netzwerke: stellen soziale Beziehungen im Internet dar. Sie ermöglichen es dem Nutzer ein Profil zu erstellen und Kontakte zu verwalten. Meist können sich die Mitglieder in Gruppen oder Communities untereinander austauschen. virtuelle Welt: dreidimensionale Plattform im Internet Social-Bookmarks: Sie bieten dem Nutzer die Möglichkeit zur Speicherung und Ka tegorisierung von persönlichen Links. Social News: Nachrichteneinreichung, -bewertung und -kommentierung durch Nut zer.

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Media-Sharing-Plattformen: Interessierten Benutzern bieten die Plattformen die Möglichkeit ein Profil anzulegen, Mediendaten wie Fo tos und Videos zu speichern und Inhalte anderer Nut zer zu konsumieren sowie zu bewerten

3 Chancen und Gefahren der Social Media Die Social Media bringen einen hohen Nutzen, wenn man die Chancen aber auch die Gefahren kennt. Daraus sind einige Handlungsanweisungen zu beachten, um erfolgreich mit den Möglichkeiten umzugehen. 3.1

Chancen

Um sich in der Flut von Meinungen und Informationen nicht zu verlieren und daraus eine eigene Haltung zu entwickeln, braucht es die Fähigkeit Medieninhalte kritisch zu analysieren. Social Media fördern die Medienkompetenz: - Informationbeschaffung und Bewertung (auch in qualitativer Hinsicht) - raffinierte Suchintuitionen entwickeln - Informationsflut bewältigen - Erschliessung von verschiedenen Wissens- und Erfahrungsquellen Social Media sozialisieren. Im Jugendalter geschieht die Ablösung von den Eltern und die Hinwendung zur Gruppe der Gleichaltrigen zu einem grossen Teil über Medien. Jugendliche nutzen digitale Medien zum Aufbau und zur Pflege von sozialen Beziehungen. Social Media fördern die Kreativität. Im Internet kann man kreativ sein und Inhalte selber gestalten – was Jugendliche oft machen: In den Social Media platzieren sie Beiträge in Blogs, Foren oder Newsgroups. Einige Jugendliche erstellen und veröffentlichen mehrmals pro Woche eigene Audio- oder Videodateien, sogenannte Podcasts. Gerade das Web 2.0 fordert die Internetnutzer dazu auf, sich an der Gestal-

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tung von Inhalten zu beteiligen, sich zu vernetzen und miteinander zu kommunizieren.

Social Media fördern die Eigenverantwortung: Man ist selber verantwortlich für Vernetzung und der Nutzung der Web2-Möglichkeiten. Es ist kein Schulbuch, keine Bibliothek und es sind keine Erwachsenen, z.B. Lehrperson, die „führen“. Social Media fördern Fertigkeiten und das Verständis im Umgang mit zukunftsträchtigen Arbeitsmitteln und Arbeitsweisen. Es ist kein Spezialwissen und es sind keine Freakfertigkeiten nötig, um sich die Web2-Welt zu erschliessen. Gefühl für positive Aspekte der Globalisierung. Eigene Communities können einfach aufgesetzt werden und den Informations- und Kommunikationskanal vernetzter “FreundInnen” kann mobil zugegriffen werden. Mit neuen und zukünftige Arbeitsweisen sind die Social Media Benutzer bereits jetzt vertraut (z.B. Cloudtechnologien). Social Media machen Spass. Fun based Information Working motiviert die Benützer. Social Media setzen den Inhalt ins Zentrum. Nachdem in der Vergangenheit mit dem Gebrauch von Informatikmittel häufig die Hard- und Softwarenutzung im Zentrum stand (für viele Benützer ein „Dauerkampf“), sind die Technologien der Social Media sehr einfach in der Anwendung und rücken damit den Inhalt ins zentrum.

3.2

Gefahren

Social Media überfordern. Nicht alle jungen User können mit der Eigenverantwortung umgehen und sich die Chancen der Social Media erschliessen. Mit wenig Effizienz und ohne Zielstrebigkeit werden die Social Media genutzt. Oder es wird einfach auf einer Communityplattform herumgehangen. Zuviel Zeit wird vergeudet. Social

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Media – Arbeitstechniken werden ungenügend ausgebildet, um in der Web2-Welt und damit in der zukünftigen Arbeitswelt erfolgreich zu bestehen. Social Media ziehen auch „schlechte Freunde“ an. Nebst dem Wissen, dass es eben auch Leute gibt, die bewusst das Web für kriminelle Taten einsetzen (z.B. Padophilie) ist auch die Social Media Kompetenz wichtig. Hier ein konkretes Beispiel: Kinder und Jugendliche sollen das Geburtsdatum ausblenden oder gar nicht eingeben. Social Media vergessen fast nie. Viele BenutzerInnen sind sich nicht bewusst, dass man die Möglichkeiten so nutzen sollte, wie man sich auch sonst in seiner Umgebung verhält. Das was man nicht öffentlich im Dorf herumbieten möchte (z.B. herablassende Texte über eine Person, freizügige Fotos, Bilder vom letzten Saufgelage, primitive Sprüche, etc.) soll man auch nicht in den Social Media unterbringen. Social Media können süchtig machen. Spielsucht und Gamezwang können mit Social Media bestens ausgelebt werden. Es wäre aber falsch, den Social Media die Schuld zu geben, wenn sie missbraucht werden. Die Möglichkeiten der Smartphones werden die Problematik verstärken. sind Zwang zur Öffentlichkeit und komplexe Privatsphären-Einstellungen Social Media Kompetenz ist bei Anfängern häufig gefährlich schwach. Bei den ersten Schritten mit Social Media kennen viele Anwender die wichtigen Konfigurationseinstellungen nicht, damit genügend hohe Sicherheitseinstellungen vorhanden sind und die Privatsphäre gewahrt bleibt. Social Media sind stark werbefinanziert. Nichts ist gratis. Die Onlinetools sind in der Entwicklung sehr teuer und werden werbefinanziert. Sie ersetzen die vor wenigen Jahren noch teuren Lizenzen auf den einzelnen Rechnern.

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3.3

Allgemeine Probleme des Informatikmissbrauchs

Die allgemeinen Probleme des Informatikmissbrauchs sind zu beachten. Es sind die vor der Web2-Zeit bereits bekannten Phänomene: - Gewaltdarstellungen - „Happy-slapping“ - „Cyberbullying - Pornografie - Sexuelle Übergriffe - Datenmissbrauch Beim Datenmissbrauch muss auch dem Umgang mit den Zugangsdaten Beachtung geschenkt werden. Sehr viele Facebook-Konti werden gehackt, weil mit den Zugangsnamen (z.B. Mailadresse, die als Anmeldenamen zu nutzen ist, im Facebook nicht öffentlich machen) und Passworten unsorgfältig umgegangen wird.

Wie Eltern Jugendliche vor den Gefahren des Internets schützen können Facebook Jugendliche konsumieren mehr illegale Substanzen 30 Prozent der Elf- bis 16-Jährigen bereits Opfer von Internet-Mobbing Überwachung von Kids - AOL-Tool schlägt bei Gefahren im Web Alarm Gute Manieren auf Vormarsch - Kids wissen, wie man sich im Internet benimmt Cyber-Mobbing über Social Networking Seiten am häufigsten Handy-Verbot ist die ärgste Strafe für Kinder und Jugendliche Psychologische Angebote an Schulen in Not Mobbing 2.0 - Vom Schulhof in die virtuelle Welt ” Beziehung beenden ” via Facebook im Trend Datenschützer warnen - Facebook ist größte optimierte Spam-Maschine der Welt

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Mobbing im Internet - Deutschland über internationalem Durchschnitt Daten veröffentlichen - Inhalte auf Facebook mit enormer Sprengkraft Gekaufte Fans haben im Social Web keinen Wert Facebook steigert die Selbstachtung - User spiegeln eigenes Ideal wider Raffinierte Malware Attacken speziell zum Valentinstag Zum Thema: Erziehung, Facebook, Gefahr, Jugendliche, Mobbing

3.4

Handlungsanweisungen

3.4.1 Umgang mit Hard- und Software Die Hardware sollte einigermassen aktuell sein. Die Software muss auf dem neusten Stand sein. Dabei sind Jugendliche anzuleiten, wie sie das Betriebssystem, eine gute SicherheitsSuite (Antivirenprogramm mit WebSchutz, evtl. inkl. Firewall; Produktbeispiele: Internetsecurity von F-Secure, Kaspersky, Symantec, G Data, Panda, Avira oder McAffee) und den Browser auf dem aktuellsten Stand halten. Trotz Automatismen ist eine gewisse Überwachung nötig. Falls die Erziehungsberechtigten diese Hilfe nicht leisten können, kann hier vielleicht eine informatikgewandte Person aus dem Familien- oder „gesicherten“ Bekanntenkreis helfen. Die Jugendlichen lernen das problemlos. 3.4.2 Eltern beraten und begleiten Die Eltern müssen die Kinder und Jugendlichen bei den ersten Schritten und auch später begleiten und eine Beratungs- und Radarfunktion wahrnehmen. Das grundvertrauen des Kindes ist wichtig, dass es sich im Zweifelsfalle an die Eltern oder eine Bezugsperson wendet. Zudem sind die Altersgrenzen zu beachten. Z.B. Kinder bis 13 Jahre dürfen sich im Facebook nicht anmelden.

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3.4.3 Allgemeines Know-how Der einfache, aber sichere Umgang mit Hard- und Software muss gegeben sein. Zudem muss auch der richtige Umgang mit Anmeldenamen und Passwörtern gelernt sein. Im weiteren sollte der Browser richtig bedient werden. Keine Passwörter abspeichern. PrivatSurfing-Funktion aktivieren oder mindestens am Ende der Session Verlauf, Cookies und Cache leeren. Dies kann in den Browsern so eingestellt werden, dass dies automatisch funktioniert. Ein Kind kann dies aber verstehen und hat damit einen wichtigen Kompetenzschritt getätigt. 3.4.4 Gefahren kennen Die Gefahren des Internets müssen bekannst sein. Siehe www.fit4chat.ch und http://www.jugendundmedien.ch/de.html

3.4.5 Web2 Arbeitsmittel und Zeitmanagement Die neuen Möglichkeiten des Web2 sind in erster Linie Arbeits- und nicht Unterhaltungsmittel. Mit den Möglichkeiten muss gezielt umgegangen werden: 

Was will ich erreichen? Wozu?

Welchen Zeitrahmen gebe ich mir?

Zudem ist die Benutzung der Arbeitsmittel bewusst zu verbessern: 

Z.B. Wie muss ich am besten suchen?

Mit welchen Mitteln habe ich für welche Anwendung die besten Erfahrungen gemacht?

Was lerne ich dabei für das nächste Mal?

Es ist hilfreich einige Notizen abzulegen. Zudem hilft ein schnelle und gute Leseleistung mit entsprechendem Verständnis bei der Arbeit im Web2. Pro Tag sollte man nicht mehr als 30 Minuten in den Social Media sein.

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3.4.6 Bei Suchtgefahr handeln! Bei Suchtgefahr haben die Eltern ihre Verantwortung wahrzunehmen und Nutzungsbeschränkungen durchzusetzten. Smartphones, TV und PC gehören sicher nicht in ein Kinderzimmer!

3.4.7 Richtige Tooleinstellungen Wie ich schützt man sich vor den Tücken der virtuellen Welt. Das Wissen dazu ist gerade im Internet zugänglich und muss genutzt werden. Man muss wissen, welche weitreichenden Konsequenzen Fehler dabei haben. 3.4.8 Nichts zu verbergen Ziemlich einfach ist es, wenn man nichts zu verbergen hat. Man gibt am besten nur das ein, was jeder online oder offline von einem sehen, hören oder lesen dürfte. Falls aber persönliche Daten vorhanden sind ist die Datenfreigabe ist so einzustellen, dass das veröffentlicht wird, was jeder wissen und sehen darf!

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4 Facebook richtig nutzen 4.1

Facebook richtig konfigurieren

Als Beispiel für den richtigen Gebrauch einer Social Media Plattform wird hier das Einrichten eines Facebook-Accounts gezeigt. 4.2

Registrierung

Über www.facebook.com registriert man sich, um so zu einem Facebook-Konto zu kommen. Hier verwende ich einen Testaccount. Tipp: Verwende im Social Web keine Fantasienamen, sondern trete selbst mit dem richtigen Namen in Erscheinung. Verhalte dich dann auch im Facebook so, wie du dich auch offline in der Öffentlichkeit verhalten würdest. Bedenke, dass deine Aktivitäten im Internet mehr oder weniger öffentlich sind. Faustregel: Was du auch in deinem Dorf nicht öffentlich verkünden oder zeigen würdest, solltest du auch im Internet nicht veröffentlichen. Du brauchst ein E-Mailkonto. Auf dieses wirst du dann auch ein Bestätigungsmail bekommen, um die Eröffnung des Facebookkontos zu bestätigen. Gib ein gutes Passwort ein, das nicht zu einfach ist und das du gut hüten solltest. Es passiert leider immer wieder, dass Facebookkontos wegen fahrlässigem Umgang mit den Passwörtern manipuliert werden (gehackt werden). Dein Mailkonto wirst du als Anmeldenamen gebrauchen. Den werden wir dann bei den Sicherheitseinstellungen auch in der Sichtbarkeit einschränken.

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4.2.1 Der erste Registrierungsschritt

Abbildung 2: Erster Schritt Facebook-Registrierung

Der nächste Schritt sollte übersprungen werden! Wähle „diesen Schritt überspringen“! Quttiere in der sich öffnenden Box „Bist du dir sicher, dass du diesen Schritt überspringen möchtest?“ mit dem „Ja-Knopf“.

Abbildung 3: "Freunde finden" überspringen

Nun ist der Bildungsweg einzugeben. Dabei können wir die Schulen und den Ort eingeben. Die Ausbildungsjahre können weggelassen werden, damit nicht eine engere Eingrenzung für Marketingzwecke möglich wird.

Abbildung 4: Bildungsweg eingeben

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4.2.2 Der zweite Registrierungsschritt Im 2. Schritt ist das Auswählen von Freunden nicht zu empfehlen, da wir das Konto noch nicht korrekt eingerichtet haben. Also: „Überspringen“!

Abbildung 5: Und wiederum keine Freunde finden!

4.2.3 Der dritte Registrierungsschritt Nun soll ein gutes Profilfoto eingesetzt werden. Das Foto sollte so sein, dass wir es jederzeit und überall veröffentlichen dürfen. Also keine Fotos, die dich aus irgendeinem Grund unvorteilhaft oder zu freizügig zeigen. Auch keine Fakes! Ich weiss, dieses Beispiel ist ja gerade das Gegenteil. Die Geiss hilft mir aber, dass ich nicht plötlich das Konto für Schulungszwecke mit meinem eigentlichen Facebook-Konto verwechsel. Auch bei späterem Löschen oder Austauschen der Bilder bleiben die Spuren und damit das Bild mit grosser Wahrscheinlichkeit auf dem weltweiten Netz.

Abbildung 6: Profilfoto laden

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Danach sollte man das Mailkonto öffnen. Dort sollten 2 Mails von Facebook vorhanden sein. Im Mail mit dem Titel „Du hast den Registrierungsprozess fast abgeschlossen“ muss man den Link anklicken und damit die Registrierung abschliessen. Wenn man dann zum ersten Mal ins Facebook gelangt, versucht es auch wieder den Nutzer zum „Freunde finden“ zu verführen. Darauf verzichten wir und gehen sofort zum Menübereich „Profil“, indem wir im blauen Balken oben auf den Benutzernamen klicken. Das Fenster „Teile deine Erlebnisse“ schliessen wir. Auch weitere, zahlreiche Aufforderungen sind zu ignorieren.

Abbildung 7: Zur Profilansicht wechseln

Das Herzstück des Kontos ist die Pinnwand. Hier kann ich und meine Kontakte Beiträge hinterlassen, kommentieren, „Gefällt mir“ bekunden oder Beiträge von anderen weitersagen. Hier werden auch automatisch Meldungen über meine neusten Aktivitäten erscheinen (z.B. dass ich Facebook beigetreten bin oder Freund von jemandem geworden bin). Die Pinnwand ist öffentlich, die Sichtbarkeit seiner Inhalte kann ich aber selber bestimmen.

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4.3

Sicherheitseinstellungen vornehmen

Abbildung 8: Kontoansicht mit Pinwand

Nun sollten mit einem Klick auf „Profil bearbeiten“ wichtige Einstellungen vorgenommen werden. Wohn- und Heimatort gebe ich nur Freunden preis. Denn alle öffentlich freigegebenen Felder werden automatisch mit Gemeinschafts- und Fanseiten verlinkt. Dort würde mein Namen dann auch auftauchen. Dies verhindere ich, indem ich die Felder nicht ausfülle oder zumindest nur Freunden freigebe. Im Zweifelsfall kannst du bei den Berechtigungen auch „Nur ich“ eintragen. Wenn du dich dann gut mit Facebook auskennst (inkl. Wissen über die Gefahren) kannst du dann Einschränkungen immer noch lockern. Dies ist auch bei anderen Feldern eine gute Vorgehensweise: Im Zweifelsfall eher zu stark einschränken!

Abbildung 9: Heimatort verbergen!

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Das Geburtsdatum sollte aber unsichtbar gemacht werden. Dann mit Änderungen abspeichern die geänderten Profileinträge aktivieren und nochmals kontrollieren. Mit dem Button „Anzeigen aus der Sicht von“ kann man kontrollieren, wie das Konto von Aussen (öffentliche Zugriffsrechte) wahrgenommen wird. Diese Möglichkeit ist sehr nützlich, um die folgende Frage jeweils zu prüfen: Zeige ich nur die Informationen, die ich in der Öffentlichkeit haben will?

Abbildung 10: Aus der Sicht von Aussen

Weitere wichtige Profilinformationen sind unter den Kontaktinformationen zu schützen: Die Mailadresse (gleichzeitig Anmeldenamen) ist dringend auf „nur ich“ zu setzen. Auch die weiteren Angaben gehen niemanden etwas an, da ich solche Informationen direkt an „wirkliche“ Freunde weitergeben kann oder die Restriktionen später auf „Freunde“ lockern kann.

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Abbildung 11: Einschränkungen setzen

Umfeldorientierte Werbung Ich will nicht plötzlich auf irgend einer Werbeseite aufgeführt werden. Alos deaktiviere ich diese Möglichkeit. Achtung: Auch hier „Änderungen speichern“

Abbildung 12: Werbemöglichkeiten einschränken

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4.4

Einstellungen der Privatsphäre vornehmen

Nun wollen wir die Privatsphäre korrekt einstellen:

Abbildung 13: Zugang zu den Privatsphären-Einstellungen

Im folgenden Fenster Standarteinstellungen kann die Kontrolle der Standarteinstellungen für die Privatsphäre auf „auf Freunde“ gestellt werden. Später kann dann immer noch benutzerorientiert eingestellt werden (z.B. bei verschiedenen Freundeslisten).

Abbildung 14: Die verschiedenen Einstellungen zur Privatsphäre

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Unter Funktionsweise von Verbindungen sind die folgenden Einstellungen zu empfehlen:

Abbildung 15: Funktionsweise von Verbindungen

Funktionsweise von Markierungen sind folgendermassen empfehlenswert.

Abbildung 16: Funktionsweise von Markierungen

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Unter dem Privatsphärenmenü ¨Anwendungen und Webseiten“ sind unter dem Menüpunkt „Wie Nutzer deine Informationen an Anwendungen weitergeben, die sie nutzen“ alle Anwendungen zu deaktivieren. So werden meine Angaben nicht problemlos durch Anwendungen weitergeben.

Abbildung 17: Anwendungen und Webseiten 1

Unter dem Privatsphärenmenü ¨Anwendungen und Webseiten“ ist die umgehende Personalisierung ist abzuschalten. Damit wirst du nicht automatisch in anderen Internetdiensten (Partnerseiten von Facebook) eingetragen.

Abbildung 18: Umgehende Personalisierung deaktivieren

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Unter dem Privatsphärenmenü ¨Anwendungen und Webseiten“ sollte die öffentliche Suche nicht aktiviert werden. Dies kann später gemacht werden, wenn man Facebook-Profi ist. Die Möglichkeit Kontakte zu blockieren (Blockierlisten) brauche ich im Moment noch nicht. Es ist aber wichtig, dass ich weiss, dass es Möglichkeiten gibt, Nutzer auszuschliessen.

Abbildung 19 Blockierlisten

4.5

Freundelisten anlegen

Verschiedene Freundeslisten mit benutzerdefinierten Privatsphären-Einstellungen sind sehr praktisch. Im meinem Konto klicke ich oben rechts im blauen Balken auf Startseite. Dann fahre ich mit dem Kursor auf das linken Menü „Listen“ und rechst davon öffnet sich der Link „mehr“. Diesen Link betätige ich und kann nun eine Liste eintragen.

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Abbildung 20: Freundeslisten erstellen

Nun kann ich meine 3 Freundesgruppen noch zu den Favoriten hinzufügen. Ich kann auch bestehende Listen verwenden. Facebook stellt bereits - beste Freunde - Familie - Bekannte zur Verfügung. Evtl. reichen auch die Standard-Listen von Facebook. Dann sind die folgenden Zeilen zu deiner Information, um die Berechtigungen zu verstehen. Listen, die ich nicht brauche, kann ich auch löschen, um Ordnung zu behalten. Die Listen kann ich auch problemlos neu einordnen. Links der Liste mit dem Kursor klicken und dann „neu ordnen“. Nun habe ich folgende Freundeslisten erstellt: •

Engste Freunde: Dürfen alles sehen. Jedes Fotoalbum, meinen Status etc.

Gute Freunde: Haben eine beschränkte Ansicht auf Pinnwand und Bilder.

Weniger gut Bekannte: Sie bekommen so wenig wie möglich zu Gesicht.

Nun können die Berechtigungen entsprechend unter den Privatsphäreeinstellungen für die Gruppen gesetzt werden.

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Abbildung 21: Berechtigungen für die Gruppen setzen

Zudem können alle Berechtigungen im Profil für die Gruppen bearbeitet werden. Hier zum Beispiel der Heimatort:

Abbildung 22: Gruppenberechtigung auf persönlichen Daten

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5 Anhang 5.1

Literaturverzeichnis

Schwindt A.(2011). Das Facebook-Buch. O’Reilly. Köln. Hünnekens W. (2010). Die Ich-Sender. Business Village. Göttingen Adamek S. (2011). Die facebook-Falle. Heyne. München

5.2

Internetverzeichnis

http://www.jugendundmedien.ch/de http://www.fit4chat.ch/ http://www.socialmediaconference.de/ 25.09.2011 http://www.social-media-magazin.de/index.php/heft-01-2012.html /5.1.2012

5.3

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Social Media

................................................................................... 4

Abbildung 2: Erster Schritt Facebook-Registrierung ............................................. 16 Abbildung 3: "Freunde finden" überspringen ........................................................ 16 Abbildung 4: Bildungsweg eingeben ..................................................................... 16 Abbildung 5: Und wiederum keine Freunde finden! .............................................. 17 Abbildung 6: Profilfoto laden ................................................................................. 17 Abbildung 7: Zur Profilansicht wechseln ............................................................... 18 Abbildung 8: Kontoansicht mit Pinwand ............................................................... 19 Abbildung 9: Heimatort verbergen! ....................................................................... 19 Abbildung 10: Aus der Sicht von Aussen .............................................................. 20 Abbildung 11: Einschränkungen setzen ............................................................... 21 Abbildung 12: Werbemöglichkeiten einschränken ................................................ 21

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Abbildung 13: Zugang zu den Privatsphären-Einstellungen ................................. 22 Abbildung 14: Die verschiedenen Einstellungen zur Privatsphäre........................ 22 Abbildung 15: Funktionsweise von Verbindungen ................................................ 23 Abbildung 16: Funktionsweise von Markierungen ................................................ 23 Abbildung 17: Anwendungen und Webseiten 1 .................................................... 24 Abbildung 18: Umgehende Personalisierung deaktivieren ................................... 24 Abbildung 19 Blockierlisten 25 Abbildung 20: Freundeslisten erstellen ................................................................. 26 Abbildung 21: Berechtigungen für die Gruppen setzen ........................................ 27 Abbildung 22: Gruppenberechtigung auf persönlichen Daten .............................. 27

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social_media_facebook  

http://www.bennoplanzer.ch/datencenter/IT/Socialmedia/social_media_facebook.pdf

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