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Rund um Recht und Steuern von pkl-kmk

Change Management

Unternehmen im Wachstum Millennials: Die neue Generation Seite 4

Deutsche Bank – greifbar, nah, persÜnlich Seite 6

Think big! Think kreITiv! Seite 8


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Millennials: Die neue Generation

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Die Deutsche Bank – greifbar, nah, persönlich

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Think big! Think kreITiv!

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Sie haben etwas zu sagen?

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Mandantenseminar der pkl-kmk Unternehmensgruppe 2015

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Betriebliche Altersvorsorge – ein personalpolitisches Bindungsinstrument?

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Zukunftspreis Handwerksbetrieb des Jahres 2015

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Konfliktmanagement statt Unternehmenskrise

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Die Kleinen ganz groß

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Der Mann fürs Unternehmen


Liebe Mandantinnen und Mandanten, Sommer 2015! Vor wenigen Tagen haben wir zusammen bei den Filmnächten am Elbufer Dresden einen sommerlich schönen Abend verbracht. Ein Abend, der unsere Gemeinschaft mit Ihnen widerspiegelt: vertraute Gespräche und einander verstehen. Wir freuen uns, Ihnen heute unseren zweiten KLARTEXT 2015 zu präsentieren. Das Leitthema dieser Ausgabe ist Change Management. Zu einem erfolgreichen Wachstum zählt insbesondere, den Wandel zu begreifen. Denn nur stetiges Wachstum bringt Veränderung. Erfolgreiche Beispiele unserer Mandanten beweisen dies. So blicken wir stolz auf die Augenoptik- und Hörgeräteakustik Riedel GmbH. Dem Unternehmen ist es dank Kerime Riedel und Dipl.-Schmuckdesignerin Sandra Coym gelungen, Hörgeräte als modisches Accessoire am Markt zu etablieren. Eine Leistung, die mit dem „Zukunftspreis Handwerksbetrieb des Jahres 2015“ honoriert wurde. Veränderung zeigt sich auch in neuer Führungsstruktur. In Zeiten demografischen Wandels und der Suche nach Fachkräften gilt es, qualifiziertes Personal zu binden. Und das Personal von morgen sind die Millennials von heute. Sie werden sich fragen: Millennials? Ja, richtig, die Generation Y, der Jahrgang der 25- bis 35-Jährigen, die heute in die Unternehmen streben. Genau diese Personengruppe setzt andere Prioritäten als noch frühere Mitarbeitergenerationen. Ein Prozess, den jeder Unternehmer begreifen muss, um die Welle der Veränderung zu nutzen, anstatt sie zu bremsen. Lesen Sie dazu unseren Leitartikel auf Seite 4. Und auch wir setzen auf Veränderung. Mit diesem Heft starten wir mit der Vorstellung unserer Partner eine neue Rubrik. Ziel ist es, diese zu präsentieren und Ihnen das Vertrauen, welches wir ihnen geben, an Sie zu transportieren. Den Anfang unserer Reihe bildet die Deutsche Bank. Eine Bank aus Leidenschaft. Damit wirbt sie nicht nur, sondern für ihre Berater ist Kundennähe gelebter Vertrauens- und Geschäftsinhalt. Bei aller Veränderung ist uns Beständigkeit aber ebenso wichtig: So veranstalteten wir das sechste Jahr in Folge unser Ostermalen mit toller Resonanz. Aber schauen Sie selbst in die lachenden Kinderaugen auf Seite 20. Und natürlich lassen wir Sie wieder hinter unsere Kulissen blicken: Unsere Rechtsanwälte Hermann Kulzer und Hans-Georg Stache geben Ihnen Einblick in ihre tägliche Arbeit. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und einen tollen Sommer!

Ihr Hans-Joachim Kraatz

Ihr Silvio Lindemann


Millennials: Die neue Generation

W

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Y n o i t a G ener Job ? Eine neue Generation strebt in die Unternehmen: die Millennials oder Generation Y. Y bedeutet in dem Sinne Why = Warum? Und hierfür steht die neue Generation: Sie hinterfragen den Sinn ihres

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Karriere 25 – 35

Handelns. Natürlich gab es in allen Zeiten Trends und Generationenwechsel. Doch dieser führt zu einem Umdenken in den Köpfen der Unternehmer und Führungskräfte.

J a h re

Was zeichnet diese Generation aus? Zahlreiche Studien haben sich bereits damit beschäftigt. Allen gleich ist das Ergebnis: Die neue Generation der Millennials, die heute zwischen 25 und 35 Jahren alt sind, ist hochqualifiziert ausgebildet. Es ist die erste Generation, die im Umfeld Neuer Medien, wie Internet und mobiler Kommunikation, aufgewachsen ist. Aber was entscheidend für die neue Denkweise dieser Generation ist: Werte, wie Status und Prestige, rücken in den Hintergrund. Für diese Gruppe ist das Warum ihres Tuns entscheidend. So nehmen Freude und

Sinn an der Arbeit einen viel höheren Stellenwert ein. Die Literatur kennt zahlreiche Werke. Eines, von Kerstin Bund, trägt den Titel: „Glück schlägt Geld. Generation Y: Was wir wirklich wollen“. Darin heißt es: „Nicht erst nach der Arbeit beginnt für die Generation Y der Spaß, sondern sie möchte schon während der Arbeit glücklich sein – durch einen Job, der ihr einen Sinn bietet.“ Freiräume, Selbstverwirklichung, Zeit für Familie haben hohe Priorität. Alles Werte, die die jungen Beschäftigten nun in die Berufswelt tragen.

Umdenken in den Köpfen ist angesagt? 2014 wurde seitens der Wertekommission – Initiative Werte Bewusste Führung e. V. und des Reinhard-Mohn-Instituts für Unternehmensführung und Corporate Governance der Universität Witten/Herdecke (RMI) bei 350 Führungskräften eine Befragung durchgeführt, die zu folgendem Ergebnis gelangte:

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Aktuelles | Millennials: Die neue Generation

„Führungskräfte in Deutschland legen größten Wert auf persönliche Wertschätzung und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten in ihren Unternehmen. Sie erkennen aber gerade in dieser für sie zentralen Wertedimension die größte Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit – mit eindeutig negativen Auswirkungen auf ihre Motivation.“ Quelle: www.wertekommission.de/presse

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Das heißt, Integrität, eine werteorientierte Führung, löst die bisherige Spitzenplatzierung um Vertrauen und Verantwortung ab. Es geht Mitarbeitern wie Führungskräften darum, Werte vorgelebt zu bekommen und selbst zu leben. Nehmen dies die Unternehmer nicht ernst, so leidet die Motivation. Und in Zeiten der Personalknappheit qualifizierter Mitarbeiter sollte es jedem Unternehmer wichtig sein, sein Personal dauerhaft zu binden.

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Roman Lesch, Netzwerkpartner der pkl-kmk Unternehmensgruppe, Dozent und Coach, bestätigt dies im persönlichen Gespräch mit der KLARTEXT-Redaktion. Lesch betont, dass sich der Wandel in den letzten vier bis fünf Jahren

extrem verstärkt hat. Insbesondere muss aus seiner Sicht ein Umdenken in den Köpfen der Unternehmer und Führungskräfte erfolgen. Ein Führungsstil, der noch vor Jahren funktioniert hat, nämlich Weisungsgeber und Weisungsempfänger ohne Hinterfragen, führt zum Scheitern. Die neue Generation ist bereit, über Werte zu diskutieren, Arbeit nach Sinn zu hinterfragen. Er betont: „Wir brauchen kreative Köpfe. Wir brauchen die (Mit-)Denkenden.“ Ein wichtiger Aspekt, um Wachstum am Markt zu generieren.

Aus der Praxis In vielen Unternehmen ist diese Sichtweise bereits tägliches Geschäft. Neben der pkl-kmk Unternehmensgruppe, die z. B. mit Homeoffice ihren Mitarbeiterinnen Freiraum für Familie und Freizeit gibt, sei beispielhaft die SPEKTRA

Schwingungstechnik und Akustik GmbH genannt. Ein Unternehmen, welches auf die Bedürfnisse seiner jungen Mitarbeiter eingeht: So betont Martin Nicklich, Geschäftsführer SPEKTRA Schwingungstechnik und Akustik GmbH:

„Wir haben eine junge Belegschaft mit sehr vielen Kindern. Wir verstehen uns als familienfreundliches Unternehmen. Das spiegelt sich auf der einen Seite in der Arbeitszeitgestaltung der Mitarbeiter wider. Zum anderen gibt es bei uns dieses Jahr zum dritten Mal ein Kinder-Sommerfest. Mit Spiel, Spaß und guter Laune führen wir die Kinder und Mitarbeiter zusammen. Denn nur ein bestens aufeinander abgestimmtes Team kann die Leistungen, die an SPEKTRA gestellt werden, auch erfüllen.“

Qualifizierte Beratung Lesch begleitet seit 2001 Unternehmen in diesen Fällen des Umdenkprozesses. Er bringt jede Menge Führungserfahrung in seine Beratung ein. Für ihn ist es wichtig, Verständnis der Unternehmer und Führungskräfte zu erzielen. Aber auch das Thema Nachfolgeregelung/Generationenübergang spielt für Lesch eine wichtige Rolle.

Gemeinsam mit der pkl-kmk Unternehmensgruppe, die den (steuer-)rechtlichen Teil übernimmt, begleitet er als Coach solche Prozesse. Er weiß um die emotionalen Faktoren, die bei einem Generationenübergang zwischen alter und neuer Generation aufkommen können. Ein hochemotionales Thema, wie er betont.

Kontakt Life Consult Roman Lesch Rudolf-Peschke-Straße 24 01833 Stolpen Telefon: 035973 24888 E-Mail: 4life-consult@email.de

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Die Deutsche Bank – greifbar, nah, persönlich Leistung aus Leidenschaft – so lautet der Claim der Deutschen Bank. Und genau diese spürte man im Gespräch zwischen der KLARTEXT-Redaktion und den drei Fachwirten für Versicherung und Finanzen (IHK) Paula Witschel, Jörg Prenzel und Martin Heera. „Wir machen Bank greifbar. Unser Hauptanliegen ist, für die Kunden vor Ort da zu sein.“ Jörg Prenzel Und damit meint Jörg Prenzel nicht nur die persönliche Vor-Ort-Betreuung, sondern – und das zeichnet das Team aus – die ganzheitliche Betreuung aller Sparten im Finanzgeschäft für Unternehmer. Hier ist sowohl das Bankgeschäft als auch das Versicherungsgeschäft angesiedelt. Das junge Team aus drei selbstständigen Finanzberatern für die Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG ist sympathisch und herzlich. Eine offene Art und ein Gespräch ohne Business- und Finanzbegriffe verdeutlichen das Verständnis für das Anliegen der Kunden. Die Betreuung übernehmen die drei in allen Facetten des Unternehmenslebens. Von der Gründung bis hin zur Abwicklung oder im besten Fall der Nachfolge. Hier haben sie ein Team aus Netzwerkpartnern, denen sie vertrauen und ihr Wissen schätzen, allen voran die Spezialisten von pkl und kmk. Dennoch bleiben sie für den Kunden erster Ansprechpartner sowohl im Frontoffice als auch im Backoffice. Also alle Fäden, die für den Unternehmer zu ziehen sind, laufen bei Witschel, Prenzel und Heera zusammen. Für den Kunden bleibt stets der Ansprechpartner Nr. 1 – sei es im Finanzierungsfall oder im Schadensfall. Auch die Betreuung der Kunden ist allumfassend. So spezialisieren sich die drei nicht nur auf Firmenkunden, sondern bieten etwa für die Angestellten ihrer Firmenkunden Konditionen als Privatkunde mit an. Dabei wird insbesondere auch der per6

sönliche Kontakt geschätzt. So beschreibt Heera z. B. seine Initiative, die monatlichen Lohnstreifen für die Überweisung direkt beim Kunden abzuholen. Das gibt Gelegenheit für ein persönliches Gespräch. Eine feste Beziehung zum Kunden bildet neben dem Jahresgespräch auch der halbjährlich stattfindende Unternehmerstammtisch. Neben dem Erfahrungsaustausch der Unternehmer untereinander steht hier das persönliche Gespräch mit den Beratern im Vordergrund. Zusätzlich wird stets ein zeitaktuelles Thema, was die Unternehmer bewegt, durch einen externen Referenten besprochen. Die Auswahl der Themen ist vielfältig und bringt stets positive Resonanz. Im März dieses Jahres lud das Team zu einem besonderen Highlight ein: Snowmobil fahren in Sayda. Eine gelungene und lustige Veranstaltung, die zu Kundennähe und Vertrauen führt. „Vertrauen wächst aus Verstehen.“ Paula Witschel Auch Prenzel betont, dass die Lockerung dieser Veranstaltungen dazu beiträgt, dass sie von den Kunden zahlreich genutzt werden. Circa 800 Kunden betreut das Team. Und hier gibt es tagtäglich Aufgaben, wo Witschel, Prenzel und Heera mit ihren Kunden mitwachsen. Aber genau das macht das Spannende für die drei aus. Dass man nicht starr auf der Stelle steht, sondern ständig vor neuen Herausforderungen. Man mit dem Kunden mitdenken muss und manchmal sogar für den Kunden, um das Beste für seine Ziele zu erreichen. Mittlerweile blickt das Team auf eine erfolgreiche Büropräsenz von neun Jahren zurück. Eine Beständigkeit, die mit Frau Witschel jetzt neue Synergien erreicht. Paula Witschel verstärkt seit März 2015 das Team. Ihre zusätzlichen Erfahrungen aus der Versicherungsbranche lässt sie in das Team fließen und schafft so für Kunden und Kollegen einen echten Mehrwert.

Netzwerk | Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG

Aber nicht nur das: Auch Flexibilität zeichnet die drei Berater aus. Die Kunden erreichen stets ihren Ansprechpartner. Hier gibt es kein vorgeschaltetes Callcenter, sondern noch wirkliche Beraternähe. Und dies spiegelt sich nicht nur in der Zeit, sondern auch im Standort wider. Keine Öffnungszeiten, kein fester Büropunkt, an dem der Kunde vorstellig werden muss. Sondern sein Anliegen kann nach Terminvereinbarung an seinem Wunschort besprochen werden – in jeder Filiale der Deutschen Bank, deutschlandweit, oder auch im Unternehmen des Kunden. Ganz nach Belieben. „ Wenn uns ein Kunde braucht, dann fahren wir auch bis München.“ Martin Heera Auch die Gemeinnützigkeit ist ein wichtiges Unterstützungskriterium für die Deutsche Bank und hier insbesondere auch dem Team wichtig. So unterstützen sie Outlaw Dresden – eine Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe gGmbH mit einem Volleyballprojekt für sozial benachteiligte Kinder sowohl durch Sachspenden, wie T-Shirts, Bälle und Netze, als auch mit personeller Organisation. Aber das ist nicht das einzige Projekt, wofür die Deutsche Bank steht. Im Hort der 74. Grundschule wurde ein Spielgerät gesponsert, welches dort den Kindern besondere Freude bereitet.


Interview mit Raiko Ebert, Leiter Marktregionales Team Geschäftskunden Dresden/Ostsachsen Herr Ebert, wie ist Ihre Einschätzung zur Wirtschaftsregion Dresden? Ebert: Die Landeshauptstadt Dresden und ihre Umlandregion entwickeln sich seit vielen Jahren sehr positiv. Die Wirtschaftsindizes zeigen nach oben. Wesentlichen Anteil an dieser erfreulichen Entwicklung haben die hier angesiedelten Unternehmen. Was bedeutet das insbesondere für den Mittelstand – die Säule der deutschen Wirtschaft? Gerade der Mittelstand hat sich eine sehr gute Wettbewerbsposition hart erarbeitet. Geschichtlich betrachtet, stand vor diesem Erfolg eine historisch einmalige Transformation. Insbesondere nach der Wende mussten neue Märkte erschlossen werden, andere Produkte und Dienstleistungen waren gefragt, auf die sich die Unternehmen umstellen mussten. Und seither begleitet die Deutsche Bank die Unternehmen hier vor Ort? Ja, die Deutsche Bank hat diesen Wandel von Beginn an mit begleitet. Entscheidender Meilenstein für den Start des Geschäfts war der 1. Juli 1990 mit Einführung der D-Mark. Doch die Tradition reicht hier in der sächsischen Metropole weiter zurück. Bereits 1889 gab es eine Depositenkasse und die erste Filiale folgte im Jahr 1901 in der Ringstraße/Ecke Waisenhausstraße.

Kontakt Finanzberater-Büro, Selbstständige Finanzberater für die Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG Bautzner Landstraße 90 01324 Dresden Telefon: 0351 2655488 E-Mails: paula.witschel@db.com joerg.prenzel@db.com martin.heera@db.com Web: finanzberater.deutsche-bank.de

Was zeichnet die Deutsche Bank heute aus? Oberstes Ziel ist es, die sächsischen Unternehmen bei der Finanzierung ihrer Geschäfte zu unterstützen. Dabei beruht das Geschäftsmodell der Deutschen Bank auf ihrer hohen regionalen Präsenz. Wir haben ein ausgeprägtes Verständnis für das jeweilige Geschäftsmodell unserer Kunden. Für uns zählt der direkte Draht. Deshalb finden Sie unsere Mitarbeiter im Arbeitsalltag auch dort, wo unsere Geschäftspartner Werte schaffen – also in den zahlreichen Unternehmen, Büros, Kanzleien, Arztpraxen usw. Das erspart den Kunden Zeit und Wege. Jeder Unternehmer wird das sicher schätzen? In der Tat. Erfolgsentscheidend sind für uns darüber hinaus klare Antworten auf Budget-, Preis und Konditionsfragen. Uns zeichnen eine kurze Bearbeitungszeit und schnelle Entscheidungsprozesse aus. Auf diese Flexibilität und Kooperation vertrauen allein im Marktgebiet Dresden rund 17.000 Geschäfts- und Firmenkunden. Wie sieht Ihr Zukunftstrend aus?

Deutsche Bank Prager Straße 8 01069 Dresden Telefon: 0351 4824250 raiko.ebert@db.com www.db.com

Die gute Geschäftslage, das niedrige Zinsniveau sowie die kräftige Konsumnachfrage fördern aktuell die Investionsneigung der Unternehmer. Die Wachstumsdynamik in der Region hält also an. Neben all den Chancen sind die Unternehmer aber auch bereits auf Herausforderungen hinzuweisen. Dabei nenne ich nur den weit verbreiteten Fachkräftemangel und auch die zunehmende Nachfolge-Problematik. Wir stehen für lösungsorientierte Gespräche und die Umsetzung entsprechender Maßnahmen unseren Kunden zur Verfügung. 7


Think big! Think kreITiv! Think kreITiv. Das Logo der kreITiv GmbH macht neugierig. IT und kreativ? Im Gespräch der KLARTEXT-Redaktion mit den Geschäftsführern Rainer Witt und Matthias Ehnert war eines schnell klar: Ja, es geht. Das Unternehmen der beiden jungen Geschäftsführer ist eines, was im Sinne eines Change Managements zu den Unterstützern zählt, auf die Unternehmer bauen können: Dienstleistung maßgeschneidert, flexibel und alles aus einer Hand. 2008 wurde das Unternehmen von Rainer Witt gegründet. Gestartet als klassisches IT-Systemhaus

lautete der Anspruch, lösungsorientierte Ansätze für technische Probleme für Unternehmen zu erbringen. Schnell fokussierte sich der Bedarf der Unternehmen auf Projektmanagement. Das bedeutet, Witt war der erste Ansprechpartner für alle technischen Belange und damit das Alleinstellungsmerkmal gefunden: IT-Outsourcing, also die Auslagerung von IT-Aufgaben und -Funktionen. Was hochtechnisch und kompliziert klingt, ist eine enorme Arbeitserleichterung und schafft Effizienz und Freiraum in den Unternehmen.

„Unsere IT-Dienstleistung ist für den Kunden flexibel, skalierbar, hoch verfügbar und sicher.“ Rainer Witt Eine Flexibilität, die auf allen Ebenen denkbar ist. So vermietet kreITiv GmbH auf Hochleistungsrechnern Serverplätze. Der Kunde mietet sich einen Platz auf dem System inkl. Rechnerkapazität, Anwendungsprogrammen, Pflege und Update. Witt betont, dass im persönlichen Beratungsgespräch die Anforderungen an die IT-Infrastruktur mit dem Kunden besprochen werden. Und hier zeichnet sich wieder die besondere Flexibilität aus: Sowohl für Einzelunternehmer als auch mittelständische Unternehmen mit

mehreren 100 Mitarbeitern kann das Portfolio maßgeschneidert angepasst werden. Mittels einer monatlichen Pauschale zahlt der Kunde nur den tatsächlichen Aufwand, den er auch nutzt. Und diese Pauschale ist binnen Monatsfrist variierbar und auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten. Braucht er kurzfristige weitere Lizenzen, kann er diese hinzubuchen. Genauso aber auch im umgekehrten Fall. Scheidet ein Mitarbeiter im Unternehmen aus, wird die Lizenz mit Beginn des nächsten Monats abgeschaltet.

„Für unsere Kunden sind die Leistungen und Kosten transparent.“ Matthias Ehnert Die Betreuung kann allumfassend variieren. Das heißt, die gesamte IT-Infrastruktur läuft zentral im Rechenzentrum, wird von kreITiv dort eingespielt, gepflegt und verwaltet. Systemtechnik gehört somit zu den Aufgaben, um die

sich der Unternehmer nicht kümmern muss. Er hat freie Verfügbarkeit für die wichtigen Sachen: sein Unternehmen. In allem anderen halten Witt und Ehnert mit ihrem Team dem Unternehmer den Rücken frei.

„Wir sind so flexibel, wie es der Kunde benötigt, um zu wachsen oder sich auch neu zu positionieren.“ Rainer Witt

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Change Management | think kreITiv!


So können alle Standorte miteinander vernetzt werden, weltweit. Und auch die Flexibilität der Arbeitszeitmodelle für Unternehmen mit Homeoffice-Arbeitsplätzen kann hier problemlos integriert werden. Nicht nur die IT-Technik kann eingebunden werden, auch die Kommunikation. Rufumleitungen auf das Handy, Telefonate aus dem Homeoffice mit der Privatnummer oder dem Handy gehören der Vergangenheit an. Vernetzt in die Infrastruktur des Unternehmens kann jedes Telefongespräch an jedem Ort der Welt angenommen werden mit der Nebenstelle des Unternehmens. Selbst eine Rufverbindung an die Kollegin im Homeoffice ist problemlos möglich. Das schafft effiziente und transparente Arbeitsabläufe.

Vorteil hierbei ist: Schreibt der Unternehmer gerade an einem Bericht oder Angebot und wird zum Termin gerufen, muss er nach dem Termin nicht zwingend zurück ins Büro, sondern kann an jedem anderen Gerät (Laptop, Tablet etc.) sein angefangenes Dokument einfach weiterbearbeiten. Aber nicht nur die Arbeitseffizienz ist ein entscheidender Vorteil, den kreITiv ihren Kunden bietet: Das Thema Datensicherheit spielt eine ebenso entscheidende Rolle. Diese wird zentral übernommen. Das heißt, alle Daten sind zu jeder Zeit, an jedem Ort gesichert. Diebstahl, Brand, Reparaturschaden des Laptops – alles keine Sorge mehr für den Unternehmer. Er ist binnen fünf Minuten mit einem neuen Gerät wieder arbeitsfähig.

Und auch der Unternehmer selbst, der auf Dienstreisen unterwegs ist, kann von überall auf seine Daten zugreifen. Mittels eines sicheren Logins meldet er sich mit jedem mobilen oder vernetzten Gerät am Rechenzentrum an. Der erhebliche

Die Preismodelle für diese Lösungen variieren nach drei Paketen, aus denen der Kunde wählen kann:

IT per Knopfdruck! Terminalserver / Virtual Windows Desktop BASIC

BUSINESS

PREMIUM

25 GB

50 GB

80 GB

Open Office

Office 2013 Standard

Office 2013 Professional

Microsoft Exchange

Inkl. 25 GB Prostfachspeicher

Inkl. 50 GB Postfachspeicher

Backup, Virenschutz, Updates

Support & Service

500 Mbit inkl. Flatrate

500 Mbit inkl. Flatrate

1.000 Mbit inkl. Flatrate

Speicher für Ihre Dokumente Office

Bandbreite Quelle: kreITiv GmbH

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Gerade auch das Thema Virenschutz, Back-up und Updates ist für viele Unternehmer das Buch der sieben Siegel. Im täglichen Geschäft überliest man Warnungen oder klickt sie im Zweifel weg, ohne zu hinterfragen, ob die Warnung jetzt harmlos war oder es doch um eine ernsthaftere Bedrohung für die Daten geht. Und auch hier wird das Team der kreITiv GmbH unterstützend tätig. Sämtliche Meldungen laufen im 24/7Modus zuerst bei kreITiv ein. Dort werden sie geprüft und fachmännisch entschieden, wie damit verfahren werden soll. Also sollte es sich wirklich um eine Bedrohung handeln, dann wird sie nicht nur entfernt, sondern auch nach dem Tor des Eintritts geforscht, um diese zukünftig zu unterbinden. Die Beratungsunternehmen

Weitere Informationen

Lassen Sie sich als Beratungsunternehmen vom BMWi autorisieren. Einzelheiten dazu finden Sie auf der Internetseite www.bmwi-go-digital.de

Der Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für „go-digital“ ist: Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. Lutz Wenzel Rosa-Luxemburg-Str. 2, 10178 Berlin Tel.: +49 (0)30 67055-9124 E-Mail: go-digital@dlr.de  DLR www.bmwi-go-digital.de

Für die Themen „InternetMarketing“, „IT-Sicherheit“ und „digitale Geschäftsprozesse“ wurde kreITiv mit seinen 16 Mitarbeitern im April 2015 seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie als Beratungsunternehmen autorisiert. Das aktuelle Modellvorhaben „go digital“ zeichnet genau auf die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Unternehmen ab und wird aus diesem Grunde seitens der Bundesregierung mit bis zu 75 % gefördert.

Die Beratung erfolgt zunächst in den beiden Modellregionen Ruhrgebiet und Sachsen (einschließlich Raum Halle).

Voraussetzungen zzFachliche

Expertise Stabilität einer wettbewerbsneutralen Beratung zur kleinbetrieblichen Beratungsklientel zzZusammenarbeit mit (Fach-) Hochschulen und Forschungseinrichtungen zzAnerkennung und Erfüllung der Qualitätsstandards des Programms zzWirtschaftliche zzGewähr zzBezug

Die administrative Abwicklung des Programms erfolgt über das Beratungsunternehmen, welches gleichzeitig der Zuwendungsempfänger ist. Das beratene KMU ist im Modellvorhaben lediglich der Begünstigte.

Besonders stolz darf das junge Team aber auf eines sein: auf die Silber-Partnerschaft als Microsoft® Partner. Ein Status, den weltweit nur 5 % überhaupt erreichen. Seit 2013 gehört das Unternehmen zu diesem Netzwerk. Die Silberplättchen deuten auf jede Kompetenz, die sich kreITiv erarbeitet hat. Jedes Jahr müssen diese Kompetenzen durch das Unternehmen erneut anhand der Prüfkriterien nachgewiesen werden. Urkunde der Silber-Partnerschaft als Microsoft® Partner

Impressum

Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit 11019 Berlin www.bmwi.de Gestaltung und Produktion PRpetuum GmbH, München Stand Februar 2015

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist mit dem audit berufundfamilie® für seine familienfreundliche Personalpolitik ausgezeichnet worden. Das Zertifikat wird von der berufundfamilie gGmbH, einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, verliehen.

Druck Silber Druck oHG, Niestetal

Bildnachweis mikkolem – Fotolia (Titel), Bundesregierung – Bergmann (S. 1), Maksym Yemelyanov – Fotolia (S. 2), twobee – Fotolia (S. 4)

Modellvorhaben go-digital

Diese Broschüre ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Sie wird kostenlos abgegeben und ist nicht zum Verkauf bestimmt. Nicht zulässig ist die Verteilung auf Wahlveranstaltungen und an Informationsständen der Parteien sowie das Einlegen, Aufdrucken oder Aufkleben von Informationen oder Werbemitteln.

www.bmwi-go-digital.de

www.bmwi-go-digital.de

Kontakt kreITiv GmbH Geschäftsführer Rainer Witt und Matthias Ehnert Schandauer Straße 34 01309 Dresden Telefon: 0351 89690190 E-Mails: r.witt@kreitiv.de und m.ehnert@kreitiv.de Web: www.kreitiv.de

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Change Management | think kreITiv!


Sie haben etwas zu sagen?

Dann ist Antje Hermenau, Netzwerkpartnerin im pkl-kmk Verbund, für Sie die richtige Ansprechpartnerin. Als langjähriges aktives Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages als auch des Sächsischen Landtages sind Hermenau alle Themen der Finanz- und Wirtschaftspolitik umfassend vertraut. Gerade diesen Umstand bietet sie Unternehmern an: mit ihren Dienstleistungen rund um Vorträge, Moderation, aber auch das Verfassen von Redebeiträgen. Reden zu halten und dabei die Zuhörer zu begeistern – dafür steht Antje Hermenau. In ihrer 25-jährigen Tätigkeit in der Politik wurde sie hierfür in der Wahlperiode 1994 –1998 als beste Nachwuchsrednerin des Deutschen Bundestages ausgezeichnet. Wer seine Reden gern selbst schreiben möchte, aber beim Auftreten vor Publikum Verbesserung wünscht, kann Antje Hermenau für ein Coaching engagieren. Sie verschafft Unternehmern einen persönlichen Auftritt, wie sie selbst sagt. Und auch Strategieberatung und -entwicklung für die Wirtschaft und die öffentliche Verwaltung sind Bereiche, in denen Hermenau unterstützt: Seit Mai 2015 ist sie als Koordinatorin des Landeswirtschaftsverbandes vom Bundes-

verband Mittelständische Wirtschaft (BVMW) ernannt. Hier fließen ihre langjährigen Kontakte aus Bundestag und Landtag ein. Sie koordiniert die Kontakte zu Ministerien, bereitet die Meetings vor und kümmert sich um die Strategieentwicklung. Wie sie selbst über sich sagt: „Ich spiele auch gern die Feuerwehr für Krisenmanagement und Krisenrethorik in den Unternehmen.“

Kontakt Antje Hermenau Strategie – Beratung – Kommunikation Friedrichstraße 29 01067 Dresden Telefon: 0351 40767235 E-Mail: kontakt@antje-hermenau.de Web: www.antje-hermenau.de

Redepreis als beste Nachwuchsrednerin des Deutschen Bundestages 1994 – 1998

Netzwerk | Antje Hermenau

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Mandantenseminar der pkl-kmk Unternehmensgruppe 2015 Eine gute Tradition zum Jahresbeginn setzte die pkl-kmk Unternehmensgruppe auch zu Beginn dieses Jahres fort: das alljährliche Mandantenseminar. Am Abend des 15. Januar 2015 referierten Tim Grobbel, Alexander Holzhauer, Steffen Schmidt, Silvio Lindemann, Frank Preißler und Hans-Joachim Kraatz in tollem Ambiente des swissôtel Dresden über rechtliche und steuerliche Änderungen 2015 sowie zu folgenden Themen • • • • • •

Neuerungen in der Umsatzsteuer Lohnsteuer-Außenprüfung Künstlersozialabgabe Update Mindestlohn Fördermittel Neuerungen zum Erbschaftsteuergesetz

und stellten sich im Anschluss den Fragen der 210 Teilnehmer.

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pkl-kmk Mandantenseminare | Mandantenseminar 2015

Dass eine Veranstaltung dieser Art mit einer Fülle an gesetzlichen Neuerungen dabei nicht langweilig sein muss, zeigt das Feedback des Geschäftsführers der KOCHSTERNSTUNDEN Dresden, Clemens Lutz: „Ich hätte mir dieses Seminar wesentlich trockener vorgestellt. Ich war überrascht, wie kurzweilig und interessant es doch war. Selbst der Humor kam nicht zu kurz.“ Einer der Höhepunkte des Abends war die Überreichung der Urkunde der Ostsächsischen Sparkasse Dresden an kmk als Netzwerkpartner Unternehmensnachfolge. Doch damit nicht genug: Bei sehr gutem kulinarischen Angebot blieb genügend Zeit für den Austausch der Mandanten untereinander sowie ein persönliches Gespräch mit den Fachleuten.


Eine Sache, die insbesondere Peres Leberecht, Geschäftsführer MSL GmbH & Co. KG, sehr schätzt: „Das Besondere an diesen Veranstaltungen ist, dass man in knapp zwei Stunden stets über alle wichtigen Gesetzesänderungen kurzweilig aufgeklärt wird. Darüber hinaus ist das Mandantenseminar für mich zu einer festen Institution geworden. Ich schätze den Kontakt und Austausch zu Kollegen und den Fachleuten von pkl-kmk einmal im Jahr sehr.“

Sind Sie am Skript des Seminars interessiert?

Ihr Ansprechpartner Alexander Holzhauer Steuerberater, Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV e. V.) Telefon: 0351 89959-21 mindestlohn@kmk-dd.de

Neben vielen Highlights, die uns in diesem Jahr noch erwarten, freuen wir uns schon heute auf das Wiedersehen 2016.

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Betriebliche Altersvorsorge – ein personalpolitisches Bindungsinstrument? Mit dieser Frage nahm die KLARTEXT-Redaktion Kontakt zu Rudolf Wegner, Inhaber des Finanzservice Rudolf Wegner UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, auf. Wegner steht seit 1991 als Berater den Unternehmern in allen Facetten der beruflichen und auch privaten Altersvorsorge zur Seite. Was wie der Versicherungssektor anmutet, ist ein rechtlich äußerst komplexes

Themengebiet, was zunehmend an Bedeutung gewinnt. Denn in Zeiten des demografischen Wandels und der Fachkräftesuche wird es für die Unternehmen immer entscheidender, qualifiziertes und motiviertes Personal dauerhaft zu binden. Ein Thema, in welchem sich Wegner zum Spezialisten entwickelt hat.

„ Jedem Unternehmer wird geraten, die aktuelle Situation zu Altersstruktur, Fachkräftemangel, Bindung und Motivation der Arbeitnehmer und Führungskräfte unter Einbeziehung von Spezialisten zu analysieren und konkrete Vorkehrungen zu treffen.“ Rudolf Wegner Seine besondere Beratungskompetenz eignete er sich u. a. dadurch an, dass er für die BHW-Gruppe als Direktor für Sachsen und Brandenburg in den Jahren 1994 bis 2001 ein Spezialberaterteam von 50 Mitarbeitern aufbaute. Sein Streben nach ausgereifteren Produkten ließ ihn letztlich im Jahr 2001 seine eigene Firma gründen.

Wegner betont, dass die Studie seine praktischen Erfahrungen widerspiegelt. Insbesondere betont er den Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung, den jeder Arbeitnehmer nach dem Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG) hat. Hier besteht gerade bei KMU häufig noch Handlungsbedarf.

Auszug aus § 1a BetrAVG […] „Der Arbeitnehmer kann vom Arbeitgeber verlangen, dass von seinen künftigen Entgeltansprüchen bis zu 4 vom Hundert der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung durch Entgeltumwandlung für seine betriebliche Altersversorgung verwendet werden. […]

Wegners umfassende Kenntnis ist über sein Beratergeschäft hinaus stets gefragt. Neben seiner Mitarbeit im Kompetenzteam betriebliche Altersvorsorge der IHK Dresden wirkte Wegner bei der im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales initiierten „Machbarkeitsstudie für eine empirische Analyse von Hemmnissen für die Verbreitung der betrieblichen Altersvorsorge in KMU“ mit. Unter Kooperation der Fachhochschule der Wirtschaft Paderborn und Kienbaum Management Consultants wurden 40 Hemmnisse zur Einführung der betrieblichen Altersversorgung in KMU herausgefiltert. Die Studie wurde im Juli 2014 veröffentlicht. Sie ist über das Bundesministerium für Arbeit und Soziales abrufbar.

http://www.bmas.de/DE/ Service/Publikationen/ Forschungsberichte/ Forschungsberichte-Rente/ fb444-machbarkeitsstudiebav-in-kmu.html

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Mandantenpräsentation | Finanzservice Rudolf Wegner UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG


Wegner bietet seinen Kunden folgende mögliche Bestandteile für ein betriebliches Vorsorgesystem an

1.

Betriebliche Altersvorsorge

Betriebliche Altersvorsorge Entgeltumwandlung

2.

Instrument für alle Arbeitnehmer = Rechtsanspruch

Arbeitgeberfinanziert / Führungskräfte Staffelung der Höhe für Führungskräfte nach Erfahrungsstufen und Firmenzugehörigkeit

Unternehmen 5.

Betriebliche Krankenversicherung

Wertkonten / Lebensarbeitszeitkonten

3.

Zuschuss durch Arbeitgeber als Ergänzung der GKV in Form der PKV

4.

Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit Ersatz für Altersteilzeit = Gehaltszahlung auch im Rahmen der Freistellungsphase

Schwere Krankheiten Vorsorge zur Absicherung von Schlüsselpersonen Absicherung eines Vertretungsfalls für Schlüsselpersonen = Interimsmanager auf Zeit

Quelle: Darstellung nach Rudolf Wegner, frw-Sachsen mit redaktioneller Ergänzung

Insbesondere Punkt 1 verweist auf den o. g. Rechtsanspruch, der für jeden Arbeitnehmer verbindlich ist. Bereits 2012 titelte die Financial Times Deutschland nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts (Urt. v. 19.06.2012 – 3 AZR 408/10) „Im Zweifel zahlt der Chef die Rente“:

werden, und macht die Pensionskasse von ihrem satzungsmäßigen Recht Gebrauch, Fehlbeträge durch Herabsetzung ihrer Leistungen auszugleichen, hat der Arbeitgeber nach § 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG dem Versorgungsempfänger im Umfang der Leistungskürzung einzustehen.

Hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer Leistungen der betrieblichen Altersversorgung zugesagt, die über eine Pensionskasse durchgeführt

Quelle: Leitsatz: http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/ rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&Art=en& Datum=2012-6-19&nr=16275&pos=5&anz=13

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Marlies, Rudolf und Sigrun Wegner

Im vorliegenden Fall hatte der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern eine Betriebsrente zugesagt. Zum Defizitausgleich der Pensionskasse reduzierte der Arbeitgeber gemäß Satzung die zugesagten

Leistungen. Der Betriebsrentner verklagte seinen Arbeitgeber und bekam Recht. Der Arbeitgeber musste den Ausgleichsbetrag entsprechend zahlen. Um dieser Gefahr zu entgehen, betont Wegner:

„ Bedeutend ist die rechtssichere Dokumentation einer Versorgungsordnung. Hier ist die Zusammenarbeit des unabhängigen Vorsorgespezialisten mit dem Steuerberater und einem Fachjuristen angeraten.“ Dabei steht er mit seinem Netzwerk umfassend zur Seite. Wegner vertraut insbesondere auf die enge Zusammenarbeit mit der pkl-kmk Unternehmensgruppe. Die Rechtsanwälte unterstützen ihn bei auftretenden rechtlichen Fragestellungen, während die Steuerberater der kmk steuerrechtliche und bilanzielle Auswirkungen aufzeigen. Viele Unternehmen schätzen die transparente und ehrliche Arbeitsweise Wegners. So betreut er seit nunmehr neun Jahren die E. ZIEGLER Metallbearbeitung AG, Leonberg – ein Unterneh-

men mit rund 200 Mitarbeitern. Diese Firma hat bereits frühzeitig erkannt, dass ein betriebliches Vorsorgesystem mit passenden Bausteinen ein wichtiges Instrument der Personalentwicklung und Bindung qualifizierter Mitarbeiter darstellt. Das mit Wegner gemeinsam erarbeitete Konzept wird dabei im Bedarfsfall stets angepasst. So fließen externe Einflussfaktoren genauso ein wie unternehmensstrategische Ziele der AG.

Kontakt Finanzservice Rudolf Wegner UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG Großenhainer Straße 188 01129 Dresden Telefon: 0351 8629853 E-Mail: info@frw-sachsen.de Web: www.frw-sachsen.de

Thomas Ziegler, Vorstand der E. ZIEGLER Metallbearbeitung AG, schätzt an Wegner:

„Durch die langjährige Zusammenarbeit hat sich ein enges Vertrauensverhältnis entwickelt. Wir profitieren sehr davon, dass Herr Wegner sich stets an unserer strategischen Ausrichtung orientiert und wir gemeinsam möglichen Handlungsbedarf und Aktualisierungen offen diskutieren können.“ Wegner ruht sich aber nicht auf seinem Erfolg aus. Er hält Vorträge, informiert Unternehmer und bildet sich selbst weiter. So ist es für ihn ein fixer Termin, jedes Jahr an den Fachveranstaltungen der febs Consulting GmbH als unabhängigem Sachverständigen für betriebliche Altersversorgung teilzunehmen. Dort findet parallel zur Weiterbildung ein reger Erfahrungsaustausch zwischen den bAV-Verantwortlichen von Großkonzernen und Beraterfirmen, Führungskräften von Versorgungsträgern und den Maklern statt. Und auch im eigenen Unternehmen blickt Wegner nicht nur in die Zukunft, sondern gestaltet diese aktiv. Seine Tochter, Sigrun Wegner, ist

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Anfang 2014 in sein Unternehmen eingestiegen, in dem auch seine Frau Marlies mitarbeitet. Als Diplomkauffrau mit langjähriger Erfahrung als Personalmanagerin kennt sie die Kundenseite und deren Bedürfnisse sehr gut und bringt daher einen idealen Hintergrund mit. Die Ausbildung zur Expertin für betriebliche Altersversorgung bei der DMA (Deutsche Maklerakademie) hat sie erfolgreich abgeschlossen. Über eine später anstehende Nachfolgeregelung muss sich Wegner keine Sorgen machen. Sie wird sein Unternehmen in seinem Sinne qualifiziert fortführen. Ein Konzept, dass zu diesem Mann passt: Vorsorge vor dem Akutfall.

Mandantenpräsentation | Finanzservice Rudolf Wegner UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG

Christoph und Thomas Ziegler E. ZIEGLER Metallbearbeitung AG


Zukunftspreis Handwerksbetrieb des Jahres 2015

Zum vierten Mal rief die Handwerkskammer Dresden den „Zukunftspreis Handwerksbetrieb des Jahres 2015“ von über 23.000 Handwerksunternehmen im Kammerbezirk Dresden aus. Nach Angabe der Handwerkskammer werden Unternehmen mit dieser Auszeichnung geehrt, die durch innovative Ideen und Konzepte die Herausforderungen des demografischen Wandels meistern. Bertram Riedel, Inhaber der Augenoptik- und Hörgeräteakustik Riedel GmbH, hat diesen Preis vom Schirmherrn, dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich, überreicht bekommen. Wir gratulieren herzlich dazu. Das Familienunternehmen, welches seit 1993 besteht und neben Dresden auf die Standorte

Flöha und Hainichen verweist, zeichnet sich durch innovativen Hörschmuck aus. Bertram Riedel betont im persönlichen Gespräch, dass es ihm wichtig ist, seinen Kunden im modischen Anspruch gerecht zu werden. Seine Hörgeräte sind mehr als nur Technik zum besseren Hören. Sie sind Hörschmuck, ein kosmetisches Accessoire. Diese Erfindung verdankt er Hörgeräteakustikmeisterin Kerime Riedel und Dipl.-Designerin für Schmuckgestaltung Sandra Coym (www.sandracoym.de). In einem schicken Ohrclip, der austauschbar ist, wird die Technik mittels eines kleinen Chips eingebaut. Für andere ist das Hörgerät nicht sichtbar, sondern nur der schicke, einzigartige Schmuck.

Preisverleihung „ Zukunftspreis Handwerksbetrieb des Jahres 2015“ v.l.n.r. Kerime Riedel (Hörgeräteakustikmeisterin), Andreas Brzezinski (Hauptgeschäftsführer der HWK Dresden), Andrea Dombois (1. Vizepräsidentin des Sächsischen Landtags), Bertram Riedel (Geschäftsführer, Augenoptik- und Hörgeräteakustikmeister), Andrea HansRamsch (Hörgeräteakustikassistentin), Stanislaw Tillich (Ministerpräsident Sachsen), Jörg Dittrich (Präsident der HWK Dresden)

Kontakt Hörgeräte-Studio am St. Joseph Stift Bertram Riedel, Kerime Riedel Georg-Nerlich-Straße 2 01307 Dresden Telefon: 0351 5637429 E-Mail: eora@hörschmuck.de Web: www.hgstudio-dresden.de www.brillen-stube.de www.hoerschmuck.de

Zukunftspreis Handwerksbetrieb des Jahres 2015 | Augenoptik und Hörgeräteakustik Riedel GmbH

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Konfliktmanagement statt Unternehmenskrise Zunehmend prägen Konflikte das Tagesgeschäft in den Unternehmen. Die Ursachen sind vielfältig: steigende Leistungsanforderungen, immer schnellere Prozesse. Daraus resultieren auch zum Teil private, gesundheitliche Probleme von Mitarbeitern und Führungskräften, die den Arbeitsablauf im Unternehmen zusätzlich beeinflussen. Das Ergebnis ist in allen Fällen stets dasselbe: Die Konzentration der Mitarbeiter, die Schlagkraft des Unternehmens, sprich die ganze Rendite verschlechtert sich, wenn ein Konflikt schleichend eintritt – bis hin zu massiven Schäden für das Unternehmen. Doch soweit muss es nicht kommen. Ein Weg aus diesem Konflikt heißt Wirtschaftsmediation. Und bestenfalls: Vorbeugung durch Konflikt- und Notfallmanagementsysteme. Herrmann Kulzer, Wirtschaftsmediator und Fachanwalt für Insolvenzrecht sowie Handelsund Gesellschaftsrecht bei pkl, sprach mit der KLARTEXT-Redaktion über die Gefahren mangelnder Konfliktprävention und die Schwerpunkte seiner Arbeit und Herangehensweise. Kulzer betreut seit vielen Jahren Mandanten der pkl. Als erfahrener Jurist weiß er um die rechtlichen Gesichtspunkte für eine erfolgreiche Unternehmensbetreuung. Doch diese waren ihm nicht genug. Er wollte die Unternehmer verstehen – kaufmännisch wie psychologisch. So schloss er an sein Erstes und Zweites Juristisches Staatsexamen sowie an seine Fachanwaltsausbildungen zum Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Insolvenzrecht den Abschluss zum MBA mit Schwerpunkt Unternehmensführung/Sozialmanagement an. Dieses kaufmännische Verständnis hilft ihm, wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und auf deren Ebene fundiert zu diskutieren. Nämlich auf Basis der Unternehmer. Nicht von juristischen Gesichtspunkten allein geleitet. Dem nicht genug absolvierte Kulzer zusätzlich eine Wirtschaftsmediationsausbildung. Seine Einschätzung lautet klar:

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pkl-kmk | In eigener Sache

„Kaufmännische und juristische Kenntnisse reichen im Umgang mit Unternehmern allein nicht aus. Die Kommunikation ist entscheidend.“ Hermann Kulzer

Und auf die setzt Kulzer im Rahmen der Wirtschaftsmediation. Er betont, dass es wichtig sei, die Menschen einzubinden – mitzunehmen auf dem Weg. Transparenz ist das A & O. Maßnahmen sind offen zu besprechen. Nicht nur innerhalb der Geschäftsleitung, auch und vor allem mit der Belegschaft. Denn nur wenn die Belegschaft die Bewältigung einer Krise oder eines Konflikts mitträgt, bereit ist, diesen dauerhaft und nachhaltig zu beheben, hat das Unternehmen eine Chance, am Markt zu bestehen. Ohne Angst einer Existenzgefährdung. Auch der Bundesverband Mediation e. V. sieht das so. Folgende Empfehlungen spricht dieser daher als Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mediation aus: Mediationsempfehlungen: • Die Konfliktparteien lassen sich auf den Mediationsprozess sowohl sachlich als auch emotional ein. • Der Mediator ist in der Lage, Konflikte und Bedürfnisse der Parteien zu erkennen und zu benennen. • Der Mediator verfügt über gute Fachkenntnisse in den entsprechenden rechtlichen, technischen und betriebswirtschaftlichen Fragen. • Der Mediator ist unparteiisch und genießt dadurch das Vertrauen beider Konfliktparteien.

Quelle: Bundesverband Mediation e.V. (www.bmev.de)


Diese Voraussetzungen bestätigt Kulzer und geht noch weiter. Systemisches Denken heißt seine Strategie. Und die greift in jedem seiner Einsatzbereiche, in welcher Funktion er in die Unternehmen geholt wird: ob als Mediator oder Insolvenzverwalter. Die Anforderungen, die an ihn gestellt werden, sind vielfältig und fordern ihm eine hohe Menschenkenntnis ab. Systemischer Ansatz bedeutet für Kulzer: „ Ich mache nicht nur das, wo es drängt, sondern habe den Blick für das Ganze. Systemisch heißt für mich die Prüfung und Kombination aller Fachbereiche. Dies schließt auch die Analyse ein, ob stets gleichartige Probleme auftreten. Ganz wichtig ist für mich tief greifende Prüfung nach den wahren Hintergründen und nicht bloß oberflächliche Konfliktbeseitigung. Weil dann knallt es ganz schnell an der nächsten Stelle.“ Nicht kurzfristiger Erfolg, sondern nachhaltig – ein weiterer Aspekt, der im Gesamtbild der pkl authentisch transportiert wird. Für Kulzer fließt die Mediation in alle wichtigen Bereiche des Unternehmens ein, wenn er in das Unternehmen integriert wird.

Hermann Kulzer Fachanwalt für Insolvenzrecht, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht, MBA Telefon: 0351 8110233 kulzer@pkl.com

So warnt Kulzer davor, dass ein schwelender Konflikt so weit führen kann, dass es zu einer Existenzgefährdung des Unternehmens kommt. Nämlich dann, wenn eine gemeinsame Weiterführung des Unternehmens unter der Geschäftsleitung nicht mehr möglich ist. Bereits das musste er in seiner Praxis erleben. Die gemeinsame Führung eines Unternehmens war für die Gesellschafter nicht mehr zumutbar. Kleine Konflikte hatten sich sukzessive zu einer schweren Krise aufgestaut, die die Firma ab einem nicht vorhersehbaren Zeitpunkt plötzlich wie eine Lawine unter sich begrub. Sollte das Unternehmen in die Insolvenz geraten sein, muss das nicht zwingend das Ende

sein: Die Insolvenzordnung bietet zahlreiche „Werkzeuge“ zur Sanierung. Mit Fachwissen, Kreativität und Kommunikation kann ein Unternehmen wieder auf die Erfolgsbahn kommen. Auch dies ist Aufgabe von Kulzer und seinem Team von pkl. Eine der Besonderheiten sieht der Fachanwalt für Insolvenzrecht darin, dass pkl bereits seit Jahren Vorreiter für eine Aufgabe war, die der Gesetzgeber jetzt erst seit kurzer Zeit legitimiert und in die Insolvenzordnung aufgenommen hat: die Eigenverwaltung. So stülpt Kulzer dem Geschäftsführer oder einer involvierten Fachkraft nicht einfach eine externe Fachkraft über, sondern lebt das Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“. Ein Ansatz, der sowohl in der Wirtschaftsmediation als auch in der Insolvenz stark zum Erfolg des Projektes beiträgt: Konfliktparteien werden nicht zur Seite geschoben, sondern eingebunden. Durch transparente Kommunikation. Verbesserungsvorschläge kommen nicht nur von pkl, sondern werden auch im Wege der Selbsthilfe von den Mandanten angefordert. Dies hilft den Unternehmern mehr denn je, ihre Krise selbst zu überdenken, als sie nur durchzugehen. Seine Empfehlung für Unternehmen lautet daher: Notfallmanagement! Am simplen Beispiel lässt sich das festmachen: die Feuerübung. Man plant die Fluchtwege, geht sie ab und im besten Fall muss man dies nie einsetzen. So auch das Notfallmanagement für das Unternehmen: mit dem Berater des Vertrauens das Worst-case-Szenario gedanklich skizzieren. Ein entscheidender Kunde fällt weg. Die Geschäftsleitung fällt aus. Gründe für eine Krise sind vielfältig und Kulzer weiß sie aus seinem täglichen Berufsleben mannigfach zu berichten. Deshalb will er sensibilisieren. Um im besten Fall Unternehmen vor diesem Problem zu bewahren. Es ist wie mit dem Regenschirm. Hat man ihn dabei, regnet es nicht.

Seine Einsatzbereiche gestalten sich wie folgt: Geschäftsführung erkennt Krise seines

Streit oder Konflikt im Team bis hin

Ernennung durch das Insolvenzgericht

Unternehmens am Horizont und sucht

zu existenzgefährdender

als Insolvenzverwalter (Sanierung oder

Begleitung

Bedrohung

Abwicklung des Unternehmens)

Wirtschaftsmediation

Wirtschaftsmediation und/oder Insolvenzverwalter

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Die Kleinen ganz groß

Gibt es etwas Schöneres als leuchtende Kinderaugen? Ein Ansporn für die pkl-kmk Unternehmensgruppe, im Jahr 2015 das Ostermalen zum sechsten Mal für die Kinder der Kindertagesstätten Dresdens zu veranstalten. Knapp 300 Einrichtungen wurden dabei angeschrieben und zur Teilnahme aufgefordert. Zahlreiche Bilder erreichten bis Ablauf des Votings am 19. April 2015 die Unternehmensgruppe, aus denen die ersten drei Plätze nominiert wurden.

Interview mit André Sarrasani

Am 29. Mai 2015 fand gemeinsam mit den Kindern, Vertretern der pkl-kmk Unternehmensgruppe sowie den Sponsoren die Preisübergabe statt. So konnten sich die Wiesenwichtel über 1.000 €, die Naußlitzer Gartenkinder über 500 € und das Waldparkhaus über 250 € freuen.

Mir liegen Kinder am Herzen. Ganz einfach. Und mit so einer Aktion wie dem Ostermalen gibt man nicht einfach nur Geld und Aufmerksamkeit. Sondern man fördert die Kreativität vom Nachwuchs. Das finde ich wichtig.

Die KLARTEXT-Redaktion sprach mit André Sarrasani, Geschäftsführer Sarrasani GmbH, über die persönlichen Beweggründe dieses langjährigen Sponsorings. Herr Sarrasani, warum engagieren Sie sich für dieses Projekt seit Jahren?

Was macht für Sie das Ostermalen aus? Der Aspekt der Förderung der Kinder liegt Martin Nicklich, Geschäftsführer SPEKTRA Schwingungstechnik und Akustik GmbH Dresden, ebenfalls sehr am Herzen. Er betont gleichfalls im persönlichen Gespräch „Ein wichtiger Grund für mein Engagement ist die Nachwuchsförderung. Wir haben uns die Aufgabe gesetzt, die Nachwuchskräfte von morgen mit eigenen Aktivitäten zu fördern. Im Rahmen des Ostermalens wird eine Vielzahl von Kindern zum kreativen Arbeiten animiert. Wichtig ist für mich, dass hier nicht das einzelne Kind, sondern die ganze Kita den Preis erhält. So lernen die Kinder, dass eigene Anstrengung für das Wohl einer Gruppe sehr hilfreich sein kann.“

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pkl-kmk | Ostermalen 2015

Die Kreativität und die Fähigkeit der Kinder kommen in einem Wettbewerb am besten zum Vorschein. Die Aktion ist für mich daher eine Bereicherung. Was verbindet Sie zur pkl-kmk Unternehmensgruppe? Wir pflegen seit Jahren eine sehr gute geschäftliche Beziehung zueinander. Ich finde es bemerkenswert, dass eine Anwalts- und Steuerkanzlei sich so sozial engagiert und für den guten Zweck einsetzt. Das hat mich überzeugt, bei der Aktion Ostermalen mitzuwirken.


Platz 1 für die Gemeinschaftsarbeit der Gruppe „Wiesenwichtel“ aus der Kita „ Lillabo“ in Dresden

Platz 2 für das Bild von Joey aus der Kita „Naußlitzer Gartenkinder“ in Dresden

Platz 3 für das Bild von Marika aus der Kita „Waldparkhaus“ in Dresden

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Der Mann fürs Unternehmen

Seit sechs Monaten gibt es ein neues Gesicht bei pkl. Doch nicht nur das. Mit Rechtsanwalt Hans-Georg Stache hat pkl zusätzliche Kompetenz gewonnen. Ein Macher und Stratege, der Probleme löst. Die KLARTEXT-Redaktion traf sich mit ihm zum persönlichen Gespräch – kurzweilig wie seine Vita und spannend wie sein Beruf. Die Meilensteine seines beruflichen Lebens tragen dazu bei, dass er die Beratung seiner Mandanten mit einem zweiten, nicht nur juristischen Blick sieht – ganzheitlich gemäß der Maxime von pkl. Seine qualitative Ausrichtung macht ihn zu dem, wofür er heute steht. Hans-Georg Stache, Jahrgang 1974, schloss seine Ausbildung als Landesbester des Freistaates Sachsen in seinem Ausbildungsberuf als Fernmeldeanlagenelektroniker Anfang der 90er Jahre ab. Schnell war für ihn klar, dass ihn dieser Beruf doch sehr begrenzt – in seinen Möglichkeiten, in seinem Aufstieg, in seiner Persönlichkeit. So entschloss er sich, 1996 an der Technischen Universität Dresden das Studium der Rechtswissenschaften aufzunehmen. Stets ehrgeizig, auf das Wesentliche konzentriert, wechselte er im Jahr 1999 wegen der herausragenden Qualität der juristischen Ausbildung an die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Nach Erlangung der beiden Staatsexamina erschien es Stache sinnvoll, mit einem zusätzlichen MBA-Studium sein fundiertes juristisches Wissen mit betriebswirtschaftlicher Komponente zu ergänzen. Allein die juristischen Fachkenntnisse reichten ihm für eine umfassende Beratung seiner Unternehmermandanten nicht aus. Ein Anspruch, den er für sich und für seine Mandanten hatte: trotz der Doppelbelastung eines

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berufsbegleitenden Studiums neben seiner beruflichen Tätigkeit als Vorstandsassistent einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. In Ostdeutschlands größter Handwerkskammer in Chemnitz mit 25.000 Handwerksbetrieben sowie einer europaweit im Verbund agierenden Chemnitzer Wirtschaftskanzlei erlangte er weitere praktische Relevanz. Zwischenzeitlich hat sich Stache auf die Schwerpunkte Handels- und Gesellschaftsrecht, gewerblicher Rechtsschutz und Arbeitsrecht spezialisiert. Zu seinen Mandanten zählen Unternehmer aller Facetten. Er betreut sie in Fragen zur Gründung, zur Rechtsform, zu den AGB bis hin zur Liquidation eines Unternehmens und Rechtsnachfolge. Er selbst schätzt ein, dass die vielen Bereiche, in denen er bislang tätig war, ihm den nötigen Weitblick geben. Treffend sagt er dazu: „ Es ist immer ganz gut, wenn man in verschiedene Töpfe geblickt hat, um Sachen besser zu verstehen und nicht nur eindimensional zu bearbeiten. Probleme sind vielschichtig.“

Die Töpfe stellen für ihn die verschiedenen Stationen dar. Er kennt die handwerkliche Praxis, versteht den Mandanten. Er stellt die richtigen Fragen und weiß, wo den Unternehmern der Schuh drückt bzw. sie regelmäßig stolpern. Dem will er vorbeugen. Ihm geht es um die Vermeidung von Risiken, auch wenn er gleichwohl versteht, dass man sich nicht gegen alle Unternehmensrisiken schützen kann. Aber etwas umzudrehen, was einmal in die falsche Richtung läuft, ist schwieriger als die vorbeugende Beratung. Und zu der zählt für Stache eben auch die Persönlichkeit des Unternehmers. So beschreibt er seine Sichtweise:

Im Porträt | Rechtsanwalt Hans-Georg Stache

Hans-Georg Stache Rechtsanwalt, MBA Telefon: 0351 86266100 stache@pkl.com


Die wichtigsten Meilensteine 1996 bis 2002 Jura-Studium an der Technischen Universität Dresden und Albert-LudwigsUniversität Freiburg, Erlangung des Ersten Juristischen Staatsexamens

2004 Erlangung des Zweiten Juristischen Staatsexamens in Baden-Württemberg

2004 bis 2006 Rechtsassessor bei Dr. Fricke & Partner, „Habe ich einen hemdsärmeligen Unternehmertyp vor mir, der Sachen nach dem Bauch und Herz entscheidet, so werden auch meine Empfehlungen auf diese Charaktereigenschaften zugeschnitten sein – kein Schema F.“

Freiburg mit Schwerpunkt Familienund Erbrecht

2006 bis 2007 Sachbearbeiter bei der Widerspruchs-

Ein lebensnaher Ansatz, den er auch bei seinen Kollegen von pkl findet und sich deshalb dort so wohlfühlt. Die Mandanten schätzen, dass so lange nach einer Lösung gesucht wird, bis diese auch vom Gegenüber akzeptiert werden kann. Wenn Stache und das pkl-Team erkennen, dass sich ein Mandant in eine Sache verrennt, dann sind sie ihm gegenüber stets offen, ehrlich und auch kritisch.

behörde der Bundesagentur für Arbeit

Man kann diesen Ansatz vielleicht gut mit der Medizin vergleichen. Dort betrachtet man den Patienten auch ganzheitlich. Bei auftretenden Schmerzen wird nicht nur der Schmerzpunkt untersucht, sondern der Komplett-Check-up veranlasst, um festzustellen, dass die Schmerzen eigentlich eine ganz andere Ursache haben. Ähnlich ist es bei pkl. Der Mandant wünscht die Beseitigung „seines Schmerzes“. Aber damit ist nicht sein Problem behoben. Bei pkl wird der Weitwinkel aufgestellt, in Fachkreisen unter Kollegen diskutiert und der Mandant bereits an einer Stelle betreut, an der er augenscheinlich noch kein Problem hat. Oft erkennt man schnell, wo es tatsächlich hakt und klemmt.

in Chieming

Präventiv tätig zu werden – dem Mandanten zu signalisieren, sein Berater steht da, wo es jetzt noch keinen Streit gibt und bestenfalls auch keinen geben wird, ist für Stache der günstigste Fall.

2012 bis 01/2015

„Eine Harmoniebedürftigkeit wohnt jedem Menschen inne.

Seit 02/2015

Warum muss man sich streiten, wenn man Probleme im

Rechtsanwalt bei pkl legal Rechts-

Vorfeld antizipieren kann?“

anwaltsgesellschaft GmbH Dresden

Freiburg

2007 bis 2009 Assistent der Geschäftsführung bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Kirschner Holding und Strategie GmbH

Berufsbegleitendes Studium Master Business Administration (MBA) mit der Fachrichtung Growth Management

2009 bis 2011 Rechtsberater der Handwerkskammer Chemnitz

2012 Zulassung zum Anwalt

Rechtsanwalt bei Bachmann, Krauss & Collegen, Chemnitz

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pkl-kmk Lauftreff 2015 Laufen entspannt. Laufen verbindet. Unter diesem Motto treffen sich seit April monatlich Läufer, um gemeinsam durch den Großen Garten in Dresden zu joggen. Seien auch Sie dabei, wenn Sie als Unternehmer oder Führungskraft Ihren Kopf vom täglichen Stress freibekommen wollen! Die Teilnahme ist jederzeit möglich und kostenfrei. Melden Sie sich auf pkl-kmk an – einfach und unkompliziert. Miss Fitness Österreich, Personaltrainerin Angelika Küng, teilt die Läufer nach ihrem Laufstatus in zwei Gruppen, gibt Tipps zu Laufstil, Konditionstraining und Ernährung. „Es ist wichtig, Bewegung in den Alltag zu bringen. Der Lauftreff bietet eine Trainingseinheit für Kondition, Kraft und Koordination. Mit Spaß und Freude kombiniert, ist dies eine tolle Motivation, etwas Gutes für seine Gesundheit zu tun.“ Angelika Küng

Fangen Sie an – seien Sie Teil von uns.

13. August, 10. September, 8. Oktober jeweils 17:30 Uhr, Torwirtschaft, Großer Garten Dresden

Foto: Frank Stange

Weitere Veranstaltungen 2015 03. Oktober 2015

8. pkl-kmk-Golfturnier 2015

Impressum pkl legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Glashütter Straße 104 01277 Dresden Telefon: 0351 862660 info@pkl.com www.pkl-kmk.de

28. Oktober 2015

pkl legal Wirtschaftsfrühstück

kmk Steuerberatungsgesellschaft mbH Bergstraße 76 01069 Dresden Telefon: 0351 899590 info@kmk-dd.de facebook.com/pkl.kmk

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Klartext 2.2015