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Ausgabe März 2012

Die Zeitung der ÖVP Kaprun

DER KAP RUN E R Die Nacht der Ballone ein Wintermärchen!

Foto: ZSK

Diese Veranstaltung lockte heuer wieder gut 1000 Besucher zum Lechnerberg. Die Nacht der Ballone ist eine Wintersport-Veranstaltung mit vielen akroba!sch-sportlichen Höhepunkten. Die Vorführungen waren spektakulär und raubten so manchem Besucher den Atem. 3 Motocrossfahrer gaben waghalsige Stunts zum Besten - die Schischule Gernot Schermer zeigte einen

Fackelforma!onslauf, ebenfalls am Lechnerberg waren die Nostalgieschifahrer aus Zell am See, die mit ihrer an!ken Ausrüstung großes Interesse auf sich zogen. Die Schiakrobaten „Freeks on Snow“ begeisterten mit ihrem Können. Die gastronomische Bewirtung übernahmen Chris!ne, Andi und Sabine von Christl´s Alm. Bericht: Maria Hofer

Aktuelle Themen: > Aktuelles aus erster Hand > Eröffnung Sporthalle > Maiskogelfanlauf 2012 > Wirtscha#sbund aktuell > Junge ÖVP > Osterbräuche


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Geförderter Wohnbau „Süd!roler Straße“: 3 Wohnhäuser mit 34 Wohnungen 54 – 58 m2 Bauherrenmodell „Hinterleitenweg“: 13 Baugrundstücke, 3 noch frei Budget: Ordentlicher Haushalt 2012: 11.268.000

Liebe KaprunerInnen, liebe Kapruner, geschätzte Gäste und am Ortsgeschehen Interessierte ! Unser dynamisches Redakonsteam war wiederum mit Feuereifer bei der Sache und wir freuen uns, diese neue Ausgabe präseneren zu dürfen. Mein Bericht gilt diesmal den aktuellen Kommunalthemen und stelle dabei die wesentlichen Projekte schwortarg mit den entsprechenden Anmerkungen dar. Weiters gehe ich aufgrund der gegebenen Aktualität noch kurz auf die Bergbahnen und insbesondere auf verschiedene „Verbund-Akvitäten“ ein.

Sanierungs-Projekte: Generalsanierung TVB-Gebäude und Bücherei Generalsanierung Vereinshaus des FC Kaprun und der Sportschützen Generalsanierung Au"ahrungshalle Generalsanierung Schloßstraße von der Burg bis zur Salzachbrücke (2012 – 2015)

Neue Infrastruktur: Straßenbeleuchtung, Trinkwasser- und Abwasserleitung in den Bereichen Hauserdorfstraße, Süd!rolerstraße und Lederergasse

Ihr/Euer Vizebürgermeister Erich Riedlsperger Wohnbau: Betreubares Wohnen „Schulstraße“: 9 Wohnungen 54 – 58 m2 Geförderter Wohnbau „Tauernplatz“: 3 Wohnhäuser mit 34 Wohnungen 54 – 88 m2 Gemeindechronik: Neugestaltung der vor 25 Jahren erstellten Kaprun-Chronik, geplante Fer!gstellung 2012. Raumordnung, Bauausschuss: Mega-Projekt „Raumordnungprogramm Pinzgau“ aller Pinzgauer Gemeinden, Nega!vbeurteilung für neue Appartementvorhaben.

Op!mum: Firmenumgründung abgeschlossen, Absicherung Betriebsführung Op!fit, schri$weise Rückbau der alten Bausubstanz Bergbahnen: Sehr gut verlaufene Hauptversammlungen beider Gesellscha%en, viel Gemeinscha%sgeist und ein bisher sehr guter Winterverlauf bei der MBAG Neuanlauf Verbindungsprojekt durch die aus Vertretern der GBK und der MBAG gebildete Steuerungsgruppe Ak!vitäten Verbund: Start Umweltverträglichkeitsprüfung: Limberg III und 380-KV-Salzburgleitung, Effizienzsteigerung KW KaprunHauptstufe. Konkre!sierung der bereits länger im Raum stehenden Verkaufsabsicht hinsichtlich des 45%-GBK-Ak!enpaketes: Eine für Kaprun und die Region beinahe „epochale“ Entscheidung sowie auch eine enorme und bereits angenommene Herausforderung. Außer Diskussion ist die Bereitscha% des Verbund die Interessen des Ortes und der Region zu berücksich!gen. Vorab gilt es die Zeitschiene und die Bewertungsbandbreite sowie die Finanzierungsmöglichkeiten abzuklären. Das Kapruner Verhandlungsteam ist bereits aufgestellt - eine spannende Zeit steht bevor. Ich wünsche Ihnen ein schönes Frühjahr, mit den besten Wünschen für das bevorstehende Osterfest verbleibe ich herzlichst Ihr/Euer Vizebürgermeister Erich Riedlsperger Impressum Medieninhaber und Herausgeber: ÖVP Kaprun Für den Inhalt verantwortlich Erich Riedlsperger Nik. Gassner Straße 15b, 5710 Kaprun Redak!on: Maria Hofer, Monika Fandler, Nick Kraguljac, Rainer Casna, Toni Reitzer, Waltraud Flatscher, Edith Egger Layout, Grafik und Druck ÖVP Bezirksleitung Pinzgau


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Von den Kapruner Höhenflügen zum Leben in einem lähmenden Verbund Kaprun ist kein Ort wie jeder andere. Kaprun ist Mythos, Wirtscha!swunder und Tragödie. Die von den Nazis angepackte Kra!werksgruppe war Aushängeschild für deren „ordentliche Beschä!igungspoli"k“ und später der Inbegriff österreichischer Au$aukra!. Bis zum 11. November 2000, als der Höhenflug jäh der größten Bergbahntragödie in den Alpen wich. 155 meist junge Menschen verbrannten damals grauenvoll im Gletscherbahntunnel. Ein Ereignis, bei dem Niemand vergisst, was er machte, als er es erfuhr. Das ist mi&lerweile Geschichte. Die Wunden sind zumeist vernarbt. Die neu aufgebauten Gletscherbahnen aufs Kitzsteinhorn und mit ihnen der 6.700 - Gästebe&en-Ort haben an frühere Höhenflüge angeknüp!. Extra sensibel. Kaprun, das heißt auch Verbund. Das Kitzsteinhorn wurde für den Stromriesen zum schier unerschöpflichen Wasserschloss. Ein Zehntel seines na"onalen Strombedarfs fließt mi&lerweile von den Kapruner Pumpspeicherwerken ins Netz. Die Kitzsteinhornbahnen waren 1965 ein Nebenprodukt der buchstäblichen Verbundenheit. Das Verhältnis ist freilich auch extra-sensibel. Was die StromBosse aus Wien sagen, elektrisiert im 3000-Seelen-Dorf alle bis zum kleinen Kind. Ulrike Baumgartner-Gablitzer, Beteiligungsvorständin des Verbundes, erwiderte in der GletscherbahnenHauptversammlung den Dank von Mitak"onären für die bald 50jährige Treue und sagte sinngemäß, die Seilbahnen

Situa"on für die ganze Europasportregion“ und spricht vielen aus dem Herzen.

seien kein Geschä!sbereich mehr, auf den sich der Verbund angesichts der Herausforderungen am Energiemarkt konzentriere. Da schrillen bei den Kaprunern unweigerlich die Alarmglocken. Seit der Brandkatastrophe vor bald zwölf Jahren, als die erste Schockstarre alles lähmte, hat man eine derar"ge Infragestellug der 4 5 - p r o ze n t i g e n GletscherbahnBeteiligung nicht mehr gehört. Der Chef der benachbarten Schmitte n h ö h e b a h n e n nennt das „unklare Bekenntnis der Aufsichtsratvorsitzenden“ eine „denkunmögliche

Offene Fragen. Die Pinzgauer Tourismusmacher wollen wissen, wie sie beim Verbund dran sind. Dass sich der Konzern bei der GletscherbahnFrage windet, ist kein Zeichen von Stärke. Für den Kapruner bedeutet es ein Leben in einem lähmenden Verbund. Wie geht`s bei der VorzeigeSeilbahn und Salzburgs größtem touris"schen Arbeitgeber weiter? Und bei der Verbund AG: Hält da etwa das Große im Kleinen seine Probe? Autor: Michael J. Mayr, Wirtschasbla


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„Den Sehenden die Augen geöffnet Das Bankhaus Spängler lud zu Vortrag des blinden Alpinisten Andy Holzer 200 Gäste auf der Burg Kaprun waren zu!efst beeindruckt „Es kommt nicht darauf an, was man hat, sondern was man daraus macht.“ Dieses einfache Credo beschreibt den beeindruckenden Vortrag des blinden Bergsteigers Andy Holzer in der Burg Kaprun. Das Bankhaus Spängler lud zu einem Mul!visionsabend mit dem bekannten „Blind Climber“, Regionalleiter Alois Innerhofer begrüßte rund 200 Gäste. Diese zeigten sich nicht nur von den Bildern sondern auch von den Worten des Os"roler Alpinisten zu!efst beeindruckt. Holzer kle#ert als blinder Mensch senkrechte Dolomitenwände hoch und bewegt sich mit Steigeisen in eisigen Flanken auf 7.000 Meter hohen Bergen. Wie scha" er das? „Wenn Du alle verbliebenen Fähigkeiten und die ganze posi!ve Energie gepaart mit Willen auf ein Ziel fokussieren kannst, ist es Dir möglich, unglaubliche Taten zu vollbringen“, erklärte Holzer seine Philosophie.

v.l.n.r. Dr. Helmut Gerlich (Vorstandsprecher), Mag. (FH) Stefan Bendinger (Filialleiter Kaprun), Andy Holzer, Alois Innerhofer (Regionalleiter Pinzgau), Mag. Daniel Tri!erer (Filialleiter Zell am See), KR Heinrich Spängler (Aufsichtsratvorsitzender) Foto, Bericht: Spängler Bank

Unter den begeisterten Gästen: Dir. Ferdinand Eder/Prokurist der Schmi#enhöhebahn AG, Dir. Peter Präauer/Vorstand der Gletscherbahnen Kaprun AG mit Ga"n Monika, Erich Riedlsperger/Vzbgm. von Kaprun mit Ga"n Cole#a, Notar Dr. Chris!an Schoiber, Günther Leitgöb/Geschä$sführer Leitgöb Wohnbau Bauträger GmbH, Ing. Albert Herzog/Geschä$s-

führer Herzog Bau GmbH mit Ga"n Mar!na, BM Ing.Jürgen Blaickner/Geschä$sführer MAB Architektur & Projektmanagement GmbH mit Ga"n Sonja, Andreas und Marianne von Mode & Sport Moreau Ges.m.b.H., DI Harald Schlosser/ Geschä$sführer Baucon ZT GmbH mit Ga"n Chris!ne, Michael und Ursula Scholz/Scholz GmbH & Co KG

Mehr Infos zu Andy Holzer: www.andyholzer.com

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ERÖFFNUNG SPORTHALLE Am 18.1.2012 erfolgte die offizielle Eröffnung der Sporthalle mit einer gelungenen Eröffnungsfeier.

GR Anton Reitzer, HS-Direktor Herbert Kleber, GR Maria Hofer und VizeBgm. Erich Riedlsperger freuen sich über die neue Sporthalle Foto: Figaro Markus Casna

Interessierte Kapruner und Piesendorfer nützten die Gelegenheit, die neu gestaltete Sporthalle und den Kle!erturm zu besich"gen. Fachkundiges Lehrpersonal führte die Besucher durch Kle!erturm, Funk"onsräume und Sporthalle. Direktor Kleber bedankte sich auch im Namen der Schüler, Eltern und Vereine sowohl bei der Gemeinde Kaprun als auch bei der Gemeinde Piesendorf für eine Schulpoli"k, die sich für die Zukun# der Jugend einsetzt.

Besonders bedankt wurde auch Roland Lederer von der MAB für seinen besonderen Einsatz im Rahmen der umfassenden Sanierungsarbeiten. Die Gesamtkosten der in 2 Etappen abgewickelten Sanierung betrugen € 2,6 Mio. Nach einer s"mmungsvollen Feier mit Showteilen durch die SchülerInnen der 4. Sportklasse, deren Gesamtleitung in den Händen von Priska Waißenbacher lag, erfolgte die Segnung der Sporthalle durch Pfarramtsleiter Toni Fersterer. Bericht: VizeBgm. Erich Riedlsperger

NEUES AUS DER GEMEINDESTUBE Tauern Spa Kaprun als Motor für die Region Seit mehr als einem Jahr ist die Tauern SPA Kaprun in Betrieb und kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Über 400.000 Tagesgäste, ein Durchschni! von 930 Eintri!en pro Tag, sind der Beweis. Im Hotelbereich ist die Auslastung ebenfalls zufriedenstellend. Mi!lerweile freuen sich die Betreiber auch über verschiedene Auszeichnungen, unter anderem über das Upgrading auf 4Stern-superior. Die meisten Gäste kommen aus Österreich (60%), der Rest verteilt sich auf Deutschland, den Oststaaten und England. Neben den Individualtouristen wird auch großer Wert auf Incen"ves gelegt. So arbeitet man eng mit verschiedenen Fußballclubs zusammen und hat es gescha$, die Landeshauptleutekonferenz und ein ÖSV-Trainertreffen nach Kaprun zu bringen. Bärbel Frey von der Geschä#sführung freut sich schon auf die neuen Herausforderungen und die neuen Angebote, die ab Frühjahr für neuerliche Steigerungen sorgen werden. GV Rainer Casna


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Helferfest für „Advent am Kirchbichl“ Unser Pfarramtsleiter Toni Fersterer und der Pfarrgemeinderat luden im Jänner zu einem Helferfest ins Meixnerhaus ein.

AFK BR Franz Eder, Peter Bucher, neuer OFK Gerhard Lederer Foto: FF

Im Zuge der Jahreshauptversammlung fand auch die Wahl des Ortsfeuerwehrkommandanten sta!. OFK HBI Peter Buchner hat nach 20 Jahren sein Amt niedergelegt, dass er im Jahr 1992 von seinem Vater übernommen hatte. Während seiner Amtszeit wurde der Fuhrpark der Feuerwehr komple! erneuert, damit unsere Feuerwehr für alle Einsätze bestens gerüstet ist. Auch die Ausbildung der Kameraden lag ihm immer sehr am Herzen. Seine Führungsqualitäten bewies er bei seinen zahlreichen Einsätzen. Zu den schlimmsten Ereignissen zählte mit Sicherheit die Brandkatastrophe vom 11.11.2000. Die ÖVP-Kaprun bedankt sich bei Peter Buchner für seinen Einsatz rund um die Feuerwehr und wünschen dem neuen OFK Gerhard Lederer viel Kra und Ausdauer in seiner neuen Posion. Mögen alle Kameraden unversehrt von ihren Einsätzen zurückkommen.

Unser Pfarramtsleiter betonte mehrmals wie wichg es ist, dass wir alle zusammenhelfen. Besonders freute es ihn, dass beim Advent am Kirchbichl an die 250 freiwilligen Helfer beteiligt waren und man einen beachtlichen Erlös erzielen konnte. 250 freiwillige Helfer auf dem Kirchbichl Ein Teil des Erlöses (€ 3.500,--) ging an das Caritasdorf St. Anton in Bruck. Das Caritashaus ist aus den 50er-Jahren und es gab keinen Li, so mussten Menschen mit Gehbehinderung bisher

immer über die Stufen getragen werden. Nun wird es behindertengerecht umgebaut und der neue Li stellt sicher für alle eine Riesenerleichterung dar. Der 2. Teil (€ 3.500,--) geht an eine Studienkollegin von Toni Fersterer Schwester Gertrud Fokter. Sie arbeitet in den Slums von Brasilien. Der Rest des Erlöses bleibt in Kaprun und kommt bedürigen Familien zugute. Die Helfer wurden an diesem Abend mit einem Fischbuffet verwöhnt und durch die vielen Fotos die es zu betrachten gab, wurde man sofort wieder in die adventliche Smmung zurückversetzt. Der Großteil der Helfer kannte ja nur den eigenen „Arbeitsbereich“ und wusste gar nicht, wie vielfälg unser Adventmarkt eigentlich ist.

Bericht: GR Maria Hofer

Danke an unseren Pfarramtsleiter, dem Pfarrgemeinderat, den freiwilligen Helfern und an die zahlreichen Besucher des Adventmarktes. Bericht, Foto: GR Maria Hofer


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Seitenblicke „SEBASTIANI“ – der Bauernfeiertag Früher war das bäuerliche Leben sehr vom Kirchenjahr geprägt. Die besonderen Heiligenfeste wurden gefeiert und die Arbeit an diesen Tagen eingeschränkt. Selbstverständlich mussten die wich!gsten Aufgaben wie Füern und Melken auch an Bauernfeiertagen gemacht werden, aber dann blieb Zeit um Krä"e zu sammeln oder Verwandte zu besuchen. Knechte trafen sich zum Kartenspielen und Mägde beschä"igten sich o" mit Handarbeit e n . B ä u e rliches Leben u n d Glauben waren fest miteinander verbunden. Der heilige Sebas!an ist der Schutzpatron gegen Pest, ansteckende Krankheiten, sowie Viehkrankheiten. Heute ist einem Großteil unserer Bevölkerung nur noch bekannt, dass

man an Sebas!ani ein Schnapserl auf die Gesundheit trinkt. Für die Kapruner Bauernscha" hat der 20. Jänner noch immer Tradi!on und seit vielen Jahren nutzen sie ihn für einen gemeinsamen Schitag. Egal welches Weer herrscht, sie ziehen diesen Tag durch. Heuer starteten sie bei der Lederhosen, dann ging´s weiter zum Eisbären, die nächste Einkehr machten sie bei Anita in der Jausensta!on Unteraigen. Zum Mittagessen - zu dem auch die Nichtschifahrer unter ihnen kommen konnten – trafen sie sich beim Stangerbauer. Den Abschluss machten sie dann

wiederum in der Lederhosen. Trotz der widrigen Weerverhältnisse war es ein wunderbarer Tag und alle kamen unversehrt nach Hause. Bericht, Foto: GR Maria Hofer

Jahreshauptversammlung der Musikkapelle Kaprun Am 23. Jänner 2012 um 19.30 Uhr eröffnete Obmann Hannes Gallob die Jahreshauptversammlung der Musikkapelle Kaprun. Die Versammlung fand im Musikprobelokal sta. Ein Punkt auf der Tagesordnung waren die Neuwahlen. Eins!mmig beschlossen blieb der Ausschuss im Großen und Ganzen gleich – 2 neue Gesichter ergänzen nun die Runde: Als Jugendreferen!n fungiert Barbara Gschossmann und neue Schri"führerstellvertreterin ist Julia Kraus. Abschließend wurde ins Gasthaus Mieregger eingeladen.

Bericht: Monika Fandler Foto: Franz Reifmüller

Schulskitag der VS-Kaprun

Foto: Schernthaner Stefanie

Anfang März fand wieder der Schulskitag der VS-Kaprun sta. VS-Direktorin Laura Buzanich bedankte sich recht herzlich bei den zahlreichen HelferInnen und beim Skiclub Kaprun für die professionelle Abwicklung des Rennens und der Auswertung. Bgm. Norbert Karlsböck und VizeBgm. Erich Riedlsperger ließen es sich nicht nehmen und gratulierten den kleinen Siegern persönlich. Die diesjährigen SchulskimeisterIn sind: Maria Raensperger und Felix Fürstaller


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Jahreshauptversammlung der Energylinedancer´s

Auf ein erfolgreiches Jahr können die Energylinedancer zurückblicken. Sie absolvierten 2011 zahlreiche Auftri!e wie z. B. bei der St. Patrick´s Night auf der Burg Kaprun, der Seefahrtseröffnung auf der MS Schmi!enhöhe, bei der Wohlfühlmesse im Ferry Porsche-Congresscenter oder beim Benefizcountryfest in Altenmarkt. Es gab Vereinsausflüge ins Burgenland und in die Steiermark und den Höhepunkt bildete das 1. Kapruner Linedancefest.

Auch das heurige Jahr wird sehr abwechslungsreich und trainingsintensiv. Man ist schon hart am Trainieren und hat viel vor. Es sollen Ta n z v i d e o s für die Homepage (www. energy-linedancers-kaprun.at) erstellt werden, verschiedene Au&ri!stermine stehen bereits fix im Terminkalender. Linedanceweltrekord Die Tänzer wollen auch am Linedanceweltrekord in St. Anton am Arlberg mitmachen. Dort soll eine 1 Kilometer lange Reihe aus Linedancern entstehen. Die 20 Tänze, sowie deren Reihenfolge sind vom Veranstalter vorgegeben und

auch die ELDK müssen einen Teil dieser Tänze noch einstudieren. Unsere Linedancers sind nach China eingeladen! Das Highlight dieses Jahres wird bes%mmt die Reise zum 14. interna%onalen Tourismusfes%val nach Peking/ China. Bericht: GR Maria Hofer, Foto: ELDK Bei der Jahreshauptversammlung wurden die Neuwahlen des Vereinsvorstandes und der Rechnungsprüfer durchgeführt. Die Ergebnisse waren jeweils eins%mmig: Sekonsleiterin: Elfi Biechl Sekonsleiterin-Stv.: Andrea Gassner Kassierin: Silvia Hu!er Kassaprüferinnen: Elisabeth Niederegger Antonia Jannach-Schützinger

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Das Geld hat ka Mascherl ! Wieviel Regeln braucht die Finanzwelt? Wer hä!e je gedacht, dass Bertolt Brechts Zitat „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ auch noch 80 Jahre nachdem er 1928 die „Dreigroschenoper“ verfasst hat, so gül"g ist wie wenn es gestern geschrieben worden wäre? 2008 stand das Bankensystem, teilweise oder ganz, je nachdem wie man es sieht, vor dem Kollaps. Zu Kränkeln hat es natürlich schon früher begonnen die Auswirkungen jedoch kamen wie ein Paukenschlag auf einmal. Viele Finanzins"tute ha!en sich verzockt. Im Vorfeld wurden riesige Gewinne mit künstlichen und aberwitzigen, fern jeder Realwirtscha! geschaffenen, Finanzprodukte gemacht. Die Staaten, die Steuerzahler also, mussten das System re#en und $ef in die Tasche greifen.

Der eine oder andere mag sich fragen, wohin die Gewinne der Finanzins$tute gegangen sind. Nun, bis jetzt hat man diese noch nicht gefunden. Fest steht, dass sich einige wenige über die Maßen bereichert haben, aber nicht zur Rechenscha! gezogen werden. Nachdem die Steuerzahler die Zeche bezahlt ha#en, wurde von den Banken und Finanzins$tuten gleich weitergemacht wie bisher. Die Poli$k, weltweit, ha#e verabsäumt dem Treiben einen Riegel vorzuschieben. Ha#e verabsäumt Regeln aufzustellen. Regeln die den Steuerzahler letztendlich schützen und die Gier einiger weniger Einhalt gebieten sollten. In der Finanzwelt wird weiterhin gezockt was das Zeug hält. Es scheint so, das dort alles erlaubt ist, was sonst verboten ist. Man könnte fast meinen, die interna$onale Finanzwelt hat das perfekte Verbrechen gefunden. Einige Wenige bereichern sich in unverschämter Weise auf Kosten der Allgemeinheit. Dagegen erscheint Las Vegas, das frühere Sündeneldorado der Welt, als reinster Kindergarten. Im Sekundentakt werden Milliarden und Billionen von Dollar, Euro oder Pfund verschoben, die man eigentlich gar nicht besitzt. Da-

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bei werden, auch bei noch so geringen Margen, Unsummen verdient, ohne je in die Gefahr zu kommen Abgaben oder Gebühren, gemein hin auch als Steuern bezeichnet, auszulösen. Als unangenehme Nebenerscheinungen steigen vielleicht die Preise von Grundnahrungsmi#eln in den ärmsten Regionen der Länder sprungha! an, oder ganze Volkswirtscha!en oder Staaten haben die Auswirkungen dieser We#en zu tragen. Aber das nimmt man in Kauf, denn Kaviar und Champagner sind ja keine Grundnahrungsmi#el. Mit Ende 2011 geht es den Finanzins$tuten, wie man hört, wieder etwas schlechter. Schuld daran ist nicht die herbei geredete Eurokrise, sondern die Staatsverschuldung einzelner Länder. Die übrigens dadurch entstanden ist, dass sich die Staaten über die Maßen verschulden mussten, um das marode Finanzsystem zu re#en. Es wird an der Zeit, dass sich die globale Poli$k ein Herz nimmt und diese Auswüchse eindämmt und klare Regeln aufstellt. Dazu zählt natürlich auch die Besteurung von Finanztransak$onen. Die Regierungen aller Staaten sind gefordert zum Wohle Ihrer Bürger zu handeln und es ist nicht deren Aufgabe die We#arenen der Finanzwelt vor unliebsamen Störungen zu schützen. Bericht: GR Anton Reitzer


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2 mal Eisstockschießen und „Riesengaudi“ garan!ert!

Senioren Kaprun gegen Senioren Piesendorf

Pensionistenverband gegen Seniorenbund mit Rekordbeteiligung

Leichter als erwartet verlief das entscheidende Eisstockschießen Senioren Kaprun gegen Senioren Piesendorf.

Wenig Gegenwehr der Piesendorfer Obwohl es um den Gewinn des Wanderpokals ging, zeigte Piesendorf erstaunlich wenig Gegenwehr. Mit einer Rekordbeteiligung von 70 Schützen und das bei prachtvollen Winterwetter wurde ein überlegener Sieg von 3:0 Kehren eingefahren. Danke an unsere Freunde vom Eisschützenverein die uns natürlich tatkrä#ig unterstützt haben, sowie auch unserm Vizebürgermeister. Schnell vergessen war nach der Siegerehrung die Niederlage und es wurde bei toller Musik (LENZ u. RUDI) sowie dem gewohnt guten Essen gemeinsam bis in die Nachtstunden gefeiert.

Mit einer Rekordbeteiligung von 68 Schützen fand das diesjährige Eisstockschießen des Kapruner Pensionistenverbandes gegen den Seniorenbund Ende Jänner sta!. Das We!er und die Temperatur waren super und so verwandelte sich der Nachmi!ag in ein rich"ges Volksfest. Erst nach der fün#en Kehre stand der symbolische Sieger fest. Bei guten Essen und toller Musik wurde bis in die Abendstunden gefeiert.

Dank an den Eisschützenverein für die hervorragende Organisa!on. Bgm. Norbert Karlsböck und VizeBgm. Erich Riedlsperger beim „Schnapserln“?

Bericht, Fotos: Hans Egger


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Ausgelassene S!mmung herrschte beim Senioren-Bezirksball Wie in den vergangenen Jahren war auch diesmal der Bezirksball des Pinzgauer Seniorenbundes im Congresshaus in Saalfelden ein voller Erfolg. Zahlreiche Mitglieder unserer Ortsgruppe genossen den Nachmi!ag in vollen Zügen. Es wurde nach herzenslust getanzt, geschunkelt und gelacht. Nochmal krä"ig angehoben wurde die S#mmung bei der Verlosung der Preise vom „Glückshafen“. 420 tolle Preise warteten auf deren Gewinner. „Hierbei möchten wir uns bei den Kapruner Fimen für die großzügigen Preisspenden recht herzlich bedanken!“, betont Obmann Hans Egger.

LAbg. Tina Widmann spielte das „Glücksengerl“

Hoher Besuch beim Seniorenball 2012 im Congress in Saalfelden.

Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Sierra-Madre“ neigte sich am frühen Abend ein toller Ballnach- Hans Bründl und Edith Egger zeigten auf der Tanzfläche ihr Können. mi!ag dem Ende zu.

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Gegründet am 1. März 2012 startet Stefanie Schernthaner mit Grafik- und Werbedesign voll durch. Sie konzipiert und gestaltet ein einheitliches Erscheinungsbild für Ihr Unternehmen. Logo, Farben, Typo und grafische Elemente werden aufeinander abges#mmt und zu einem frischen Coporate Design zusammengefügt. Persönliche Beratungsgespräche sind der jungen Grafikerin sehr wich#g um Gefühle und Emo#onen besser umsetzen zu können. Heraus kommt ein Werbeau"ri! mit Wiedererkennungswert. Angefangen von der Erstellung von Logos, über Briefpapier, Flyers, Give Aways bis hin zur Gestaltung von Werbsites hat sie alles in ihrem Programm.

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SPÖ/AK/ÖGB – Wen meinen die, wenn sie von den „Reichen“ reden? Sta konstrukven Reformen und Sparmaßnahmen propagierten SPÖ, sozialis!scher Gewerkscha"sbund und Arbeiterkammer in den vergangenen Monaten ein reines Steuererhöhungsprogramm. Außer bei Förderungen (vor allem bei Vereinen und kulturellen Organisaonen) haen sie nur neue Abgaben im Kopf. Die roten Reformverweigerer häen jede neue Belastung in Kauf genommen, sta auch nur einen Cent zu sparen. Gerne prangern sie dabei die Wohlhabenden und Besserverdienenden, die „Reichen“ an. Vor allem diese Gruppe soll durch

höhere Steuern den Karren aus dem Dreck ziehen. Sie reden immer von den Reichen, hüten sich aber sehr wohl zu definieren, was sie darunter verstehen. Schauen wir uns aber einmal an wen sie da wohl meinen könnten. Sozialissche Poliker propagieren gerne die Umverteilung. Wenn man sich die zweite Graphik ansieht wird jeder deutlich sehen, dass de Umverteilung ohnehin schon präch!g funk!oniert. Diejenigen die wenig verdienen zahlen ohnehin keine Steuern und die Steuerbelastung ist zu den Besserverdienenden schon umverteilt.



Wenn die SPÖ, AK und sozialisscher Gewerkscha"sbund über Besserverdienenden redet, meint sie meiner Meinung nach alle die über € 2.500,bru#o im Monat verdienen. Damit würden sie 1,5 Millionen Arbeitnehmer treffen, wie in der drien Graphik zu sehen ist. Wahrscheinlich, um genügend Breitenwirkung zu erzielen, müssten auch die 2,5 Millionen Erwerbstägen mit Einkommen von € 1,200,- bis € 2.500,bruo im Monat zur ‚Umverteilung‘ herangezogen werden und höher besteuert werden.



In der ersten Graphik sehen wir wie viele Menschen im Arbeitsprozess integriert sind und somit erwerbstä!g. 



 

Nur so kann die Anzahl der NeoTransfer Zahler drassch erhöht werden. Von einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes nehmen sie deswegen Abstand, da dadurch die Körperscha"ssteuer verfassungsmäßig auch um 10% angehoben werden müsste - dass das sofort Arbeitsplätze vernichtet ist sogar ihnen klar. Es ist also klar wen die SPÖ mit den ‚Reichen ‘meint: Es handelt sich da um den Mielstand; und der ist ja den Sozialisten schon immer ein Dorn im Auge gewesen. Wir vom Wirtscha"sbund sagen: Finger weg vom Mielstand! Leistung muss sich für Erwerbstäge lohnen und darf nicht noch mehr besteuert werden! Bericht: WB-Obmann, GV Nick Kraguljac




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Liebe Mitbürger – Ist das Ende der Sozialpartnerscha! da? Es ist schon bedenklich wenn der Salzburger Arbeiterkammerpräsident zuerst nach neuen Steuern ru! um sich dann populis"sch als „Steuerfeuerlöscher“ präsen"eren zu können. Das kommt mir fast so vor wie der berüch"gte Feuerwehrmann zuerst das Feuer legt um dann den Brand zu bekämpfen und sich so für die Löscharbeiten feiern lassen zu können. Seltsam muten auch die Rufe nach „Listen der Schande“ oder das öffentliche Anprangern von Personen und Bevölkerungsgruppen an. Die permanenten Angriffe auf die Arbeitgeber und auf Menschen die sich durch harte Arbeit, natürlich versteuertes Eigentum geschaffen haben klingt schon (fast lächerlich) Retro und lässt an die klassenkämpferische Parolen der KPÖ in der 50ern erinnern. Ist Hr. Präsident Pichler wirklich von gestern? Aber Gewerkscha! und AK machen auch nicht vor den Arbeitnehmern halt: Sehr viele Arbeitnehmer fragen immer wieder ob sie Überstunden machen dürfen, damit Sie sich etwas dazuverdienen können. Für diese Mehrleistungen fordert die AK eine Abgabe von € 1,- pro Überstunde. Aber auch bei unseren Kindern hört für die AK die Freundscha! auf: Sie wollte die Lehrlingsförderung kürzen, die gerade für kleine und mi"lere Unternehmen unerlässlich sind um Ausbildungsplätze zu schaffen oder

aufrecht zu erhalten. Abstriche bei der Lehrlingsförderung ist Sparen am falschen Platz, da geht es um die Zukun! unserer Jugend. Oder will die AK unsere Jugend dumm sterben lassen? Sehr geehrter Hr. Präs. Pichler, überlegen Sie sich bi$e was das Wort Sozialpartnerscha! bedeutet! So wie Sie sich zurzeit anhören klingt das eher nach Scheidungabsicht und nicht danach gemeinsam die Probleme unserer Heimat Österreich lösen zu wollen. Lassen Sie den Populismus und kehren Sie an den Tisch der Vernun! zurück! Natürlich geht es auch ohne einander – aber zusammen ist es einfacher! Stellen sie sich nur vor was rauskäme wenn zum Beispiel die durch das Sparpaket schon wieder geknechteten Bauern in ganz Österreich die Verträge mit Bund, Land und Gemeinde bzgl. Fahr-, Wander-, Rad- und Reitwege, Loipen und sons"ge Benutzung ihrer Grundstücke au&ündigen? Das Ergebnis wäre ein unheimliches Chaos, das Sie, hoffe ich, sicher nicht wollen! Für mich bedeutet Sozialpartnerscha! „zusammen für unsere Heimat“ das Beste für alle Österreicher zu erreichen. Dazu gehört faires und sachliches Verhandeln um Lösungen herbeizuführen,

die für beide Partner zukun!sgerichtet und akzeptabel sind. Es gehört Handschlagqualität dazu, dass man auf den Partner vertrauen kann Vereinbartes auch einzuhalten und nicht plötzlich umfällt. Partnerscha! ist aber auch sehr auf gegensei#gen Respekt aufgebaut. Verlieren Sie den unseren nicht! Durch unqualifizierte A$acken und unrealis"schen Forderungen an alle Steuerzahler malen Sie ein grausliches Bild: Verlust des gegensei"gen respektvollen Umganges und das Ende der Sozialpartnerscha!! – lassen wir es nicht dazu kommen. Auch Arbeiterkammerpräsidenten sind nur auf Zeit gewählt – Oder? Ihr Nick Kraguljac, WB-Obmann Kaprun


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Wir Gratulieren Zum 60. Geburtstag Zingerle Hildegard, Felleis Josef, Ing. Kleon Helmut, Grünwald Anna, Murko Milka, Schwabegger Franz Johann, Schmidt Johann Peter, Scharer Erika, Jukic Anka, Egger Willi, Ilic Milanka, Oberhauser Johann, Dipl. Ing Ackerer Peter, Kok-Bogchelman Alice, Breiuß Hermann Zum 70. Geburtstag Spath Herta, Kohn Klaus, Schlegel Werner, Schaidreiter Hermann, Arnold Walter Zum 75. Geburtstag Thenmaier Franz, Krause Christel, Gajic Savka, Eder Waltraud, Voithofer Anna-Maria, Brugger Josef, Königswieser Margareta Zum 80. Geburtstag Reeves Elfriede, Steiger Martha, Hasenauer Elenora, Duci Maria, Hasenauer Marianne Zum 85. Geburtstag Heber Ludwig Zum 90. Geburtstag Eder Anna, Lenz Antonia Zum 91. Geburtstag Hintermann Bruno, Holzer Klara Zum 92. Geburtstag Schreiner Susanne Zum 93. Geburtstag Arthofer Eleonore Zum 95. Geburtstag Skoda Luzie

Vroni Lechner zum 60. Geburtstag

Toni Neumair zum 93. Geburtstag

Marianne Hasenauer zum 80. Geburtstag

Hildegard Zingerle zum 60. Geburtstag

Hans Schnitzler zum 70. Geburtstag

Klara Holzer zum 91. Geburtstag

CONECTO siegt beim Salzburger Landespreis Bereits zum zweiten Mal war die Werbeagentur CONECTO Business Communication GmbH mit Sitz in Kaprun und einer Niederlassung in Salzburg in der Kategorie „Anzeigen“ für den Salzburger Landespreis nominiert. Gernot Breitfuß und Nikolaus Lasser, die beiden Chefs der Full-ServiceWerbeagentur, und Art-Director Martin Ramsauer zeigen mit dem Werbesujet für

Gernot Breitfuß, Nikolaus Lasser und Martin Ramsauer

das Transportunternehmen RFT Spedi- zum zweiten Mal für den begehrten Preis tion GmbH, dass Kreativität kein Prinzip in der Werbebranche nominiert war und des Zufalls ist, sondern viel Wissen und ihn diesmal gewann. Gespür verlangt. Werbung erzeugt Bilder im Kopf - dass Optimal in Szene setzen dahinter ein ausgeklügeltes Konzept und Seit 2004 mischt das Kapruner Unter- viel kreatives Know-how steck, hat das nehmen in der Salzburger Werbebranche Team von CONECTO ein weiteres Mal kräftig mit: mit zündenden Ideen, die über mit der siegreichen Anzeige bewiesen. den Tellerrand hinausgehen. Demnach verwundert es kaum, dass die Agentur www.conecto.at

CONECTO gestaltete die beim Salzburger Landespreis siegreiche Anzeige für die RFT Spedition GmbH


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Wintertriathlon – Team Sport A!ack am Maiskogel Pünktlich um 18:30 Uhr wurde eines der größten Sportevents im Winter die Team Sport A!ack Kaprun am Erlebnisberg Maiskogel gestartet.

Festzelt, das von Gerald Rauter und seinem Team bestens betreut wurde.

Eine Mannscha bestand aus einem Tourengeher, einem Läufer und einem Langläufer

Besonders erfreulich war für das OK Team rund um Dannhauser Werner vom TV Zell am See, dass sich sehr vie-

Gerald Rauter mit Team sorgten für perfekte Betreuung im Festzelt

Neuer Tourengeherrekord 2012 Mit 102 Mannschaen somit 306 Athleten wurde ein neuer Teilnehmerrekord erzielt. Unzählige Zuschauer ließen sich dieses Event nicht entgehen und trugen zu einer absolut tollen S!mmung bei. Aber nicht nur die allerschnellste wurden belohnt: die Teilnehmer, die der Mi"elzeit am nächsten waren erhielten tolle Sachpreise und eine riesen Tombola tat ein übriges zur tollen S!mmung in dem eigens dafür aufgebauten

le Starter das erste mal zu einer Teilnahme bei einem Rennen entschlossen haben. Das zeigt, dass das Konzept der Team Sport A"ack Kaprun aufgeht der Hobby Sportler ist bei diesem Rennen genauso gut aufgehoben wie der Profistarter.

noch mehr Bilder unter h!p://www.peterhollaus.online.de/Bilder/2012/TeamSportA!ack/Fotos

Sieger der Mi!elzeit: Sport 2000 Simon 1 mit Streitberger Gertrude, Schösswendter Sigfried und Zehntner Isidor Die besten Einzelathleten waren: Touren Gehen: Fischer Rene Fischers Express/ Gruber Barbara Plussport Saalfeden Laufen: Krug Garvin Skinvit Austria/Kaiser Claudia Fischers Express LLauf: Fraissl Reinhard Gebirgskampfzentrum/Höller Andrea Sport 2000 Simon Beste Mannschaen: Damen 1) „LC Oberpinzgau 3“ mit Gassner Chris!na - Taxer Michaela - Schnedl Sabrina 2) Die orginal Waxn Haxn mit Mülberger Sabine - Fabian Eva - Amon Haas Angelika 3) „2 Weizn und 1 Weizn Cola“ mit Höller Carina - Rachesberger Melanie- Schieder Andrea Mixed 1) „Skinfit Austria“ mit Nindl Chris!an - Krug Garvin - Habel Caroline 2) „Fischers Express“ mit Rene Fischer - Kaiser Claudia- Bonemaier Chris!an 3) „Plussport Saalfeden“ mit Gruber Barbara - Diesenreiter Andreas - Schernthaner Günter Herren 1) „Grugrumei“ mit Grugger JosefGruber Herbert - Meikl Rupert (Tagesschnellste 1:01:55) 2) „Cool Runnings“ mit Hasenauer Simon - Bründl Alfred - Slowiok Sebas!an 3) „LC Oberpinzgau 4“ mit Voithofer Marcel - Innerhofer Hans Peter - Drescher Mario Bericht: GR Toni Reitzer Fotos: Team Sport A!ack


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Strengeres Gesetz gegen illegale Zweitwohnsitze Gemeindeverband und Landesregierung haben sich grundsätzlich auf ein neues Grundverkehrsgesetz geeinigt. Durch wesentlich strengere Bes!mmungen soll die Flut an illegalen Zweitwohnungen in den Tourismuszentren des Landes unterbunden werden. In den Tourismus-Hochburgen wie Saalbach, Zell am See, Großarl, Flachau und Kaprun haben Einheimische zurzeit kaum noch eine Chance, zu einen finanziell verkra!baren Preis ein Grundstück, ein Haus oder eine Wohnung erwerben zu können. Niederländer und Deutsche kaufen den Immobilienmarkt dort weitgehend leer. Die angebliche Kapitalanlage zur Weitervermietung entpuppt sich in Wahrheit o! als illegale Zweitwohnung, die dann nur wenige Wochen im Jahr genutzt wird. Mit dem neuen Grundverkehrsgesetz soll diese widerrechtliche Nutzung unterbunden werden. Bereits seit 2009 wird poli"sch um ein Gesetz gerungen,

jetzt gibt es auch die Zus"mmung der Kommunen, bestä"gt Helmut Mödlhammer, der Präsident des Gemeindeverbandes.

Gemeinden müssen Nutzung kontrollieren „Entscheidender Punkt für die Zus"mmung der Gemeinden war, dass das Land sich bereit erklärt hat hier die rechtlichen Schri$e zu setzten, die von Strafverfahren bis zu einer Rückabwicklung der Geschä!e zum Inhalt haben“, so Mödlhammer. Die Bezirkshauptmannscha!en und Landesverwaltung werden also die Strafverfahren bis hin zur Versteigerung eines Hauses durchführen, die Gemeinden müssen aber genau kontrollieren. „Wenn es Hinweise gibt, muss die Gemeinde eine entsprechende Darstellung an die BH bzw. ans Land liefern und dann müssen die Schri$e gesetzt werden. In der Gemeinde bekommt man das ja mit, wenn die Mülltonnen

nie genutzt werden, niemand zu Hause ist - dann gehört ein Verfahren durchgeführt. Und es kann nur die Gemeinde feststellen, ob der Verdacht einer illegalen Nutzung zu untersuchen ist“, ergänzt der Gemeindebundpräsident. Jedenfalls sollte der Landtag das Gesetz nach den Verzögerungen jetzt möglichst rasch beschließen. Die Behörden sollten dann auch mit rigorosen Strafverfahren klar signalisieren, dass es allen Beteiligten mit der Bekämpfung von illegalen Zweitwohnungen auch ernst ist. Dieses Gesetz wird auch uns in Kaprun in der Gemeindestube beschä!igen. Es gilt abzuwarten, ob das endgül"ge Gesetz nun wirklich geeignet ist, um die Auswüchse rund um die illegalen Zweitwohnsitze einzudämmen. Die ÖVP Kaprun wird die Entwicklung, wie auch schon bisher, mit großer Aufmerksamkeit verfolgen. GR Anton Reitzer


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„Wunschgroßeltern“ gesucht Kinder lieben ihre Großeltern, aber o! sind diese nicht (mehr) in erreichbarer Nähe. Viele ältere Menschen wünschen sich andrerseits den Umgang mit Kindern und jungen Familien und haben Zeit und Interesse an neuen Aufgaben. Das Projekt „Wunschoma“ bringt ab sofort Familien und passende Bezugspersonen im Pinzgau zusammen. Im Vordergrund steht der Au!au einer langfris"gen Beziehung zwischen der Familie und der „Wunschoma“ bzw. dem „Wunschopa“, die fallweise die Betreuung der Kinder übernehmen können bzw. Dinge mit den Kindern unternehmen, zu denen den Eltern einfach o# die Zeit fehlt. Die „Entlohnung“ der Wunschgroßeltern ist Vereinbarungssache - stundenweise Aufwandsentschädigungen sind ebenso möglich wie kleine Dienstleistungen oder ehrenamtlicher Einsatz. Alle Betreuungspersonen sind im Rahmen des Projekts unfall- und ha#pflichtversichert und und erhalten eine kostenlose Basisausbildung.

- Sie haben Kinder gern und wollen als „Wunschoma bzw. Wunschopa“ für junge Familien ak"v werden? - In Ihrer Familie fehlen eigene Großeltern und Sie wünschen sich einen verlässlichen Menschen, der ab und zu Zeit mit Ihren Kindern verbringt?

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Es haben sich bereits viele interessierte Familien gemeldet - deshalb suchen wir dringend „Wunschomas“ und „-opas“! Melden Sie sich bei uns - wir nehmen Ihre Wünsche auf und vermi&eln die passende Familie bzw. Wunschgroßeltern für Sie:

Das Projekt wird aus EU-Mi&eln gefördert und ist eine Koopera"on folgender Partner: Kath. Familienverband, pimumas, Forum Familie, Leader Region Na"onalpark Hohe Tauern und dem Familienressort Land Salzburg.

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Freundscha!licher We"kampf zwischen„Feuerwehr“und„Musik“ Zu einem traditionellen Highlight in Kaprun im Winter zählt das Eisstockschießen zwischen der Freiwilligen Feuerwehr und der Musikkapelle Kaprun. Bei starkem Schneefall lieferten sich die 2 Vereine am 20. Jänner Abends einen harten Kampf. Als Moar bei der Musikkapelle fungierte Kapellmeister Gustl Lukatsch und für die Feuerwehr zeigte der ehemalige Ortsfeuerkommandant Peter Buchner sein Geschick. Die erste „Kehr“ konnte die Musikkapelle für sich entscheiden. Ein interessanter We!kampf folgte und die Feuerwehr konnte einmal mehr beweisen, dass der Eisstock gut in der Hand liegt. Die zwei darauffolgenden Kehren haben die Kameraden der Feuerwehr gewonnen. Der Wanderpokal ziert ein

weiteres Jahr den Gemeinscha#sraum der Freiwilligen Feuerwehr. Nach der Preisverteilung ließen die Eisschützen/Innen den Abend gemütlich im Hotel Orgler ausklingen. Bericht: Monika Fandler, Fotos: Carina Rainer


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20. Jahreshauptversammlung des VSF-Kaprun Die 20. Jahreshauptversammlung des VSF-Kaprun (Betreiber der SigmundThun-Klamm und des Kaprun Museum) fand am Donnerstag, 26. Jänner 2012 im Sitzungssaal der Gemeinde Kaprun sta!. Aufgrund des Ablebens des langjährigen Vorstandsmitgliedes und Obmannes Ing. Ernst Zutz im Oktober 2011 musste diese Hauptversammlung, die ursprünglich für den Herbst 2011 vorgesehen war, auf Jänner 2012 verschoben werden. Bgm. Ing. Norbert Karlsböck, Obm. Stv. des VSF begrüßte als Vorsitzender der Hauptversammlung die anwesenden Teilnehmer und stellte die Beschlussfähigkeit fest. Es folgte eine Gedenkminute für unseren verstorbenen Obmann, Ing. Karlsböck verwies auf die Verdienste im VSF und im Besonderen für die großar!ge Leistung bei der Umsetzung, Sanierung des Steinerbauernhauses und die Errichtung des Kaprun Museums. In der Folge legte Kassier Bernhard

Gritsch den Jahresbericht für das Vereinsjahr 2010 vor. Besonders erfreulich konnte auf das beste Ergebnis in der Sigmund-ThunKlamm seit Wiedereröffnung im Jahre 1992 hingewiesen werden, so kamen im Sommer 2010 fast 50.000 Besucher in die Klamm. Im Kaprun Museum war die Sonderausstellung „Faszina!on Fotografie“ bis April 2011 zu sehen. Hier gebührt besonderer Dank an Toni Aberger, der diese Ausstelllung zusammengetragen und au$ereitet hat. In mühevoller Kleinarbeit wurden über 100 Fotoapparate und Filmkameras von den Anfängen bis heute zusammengetragen. Der Jahresbericht 2010 wurde von der Hauptversammlung zur Kenntnis genommen und aufgrund des posi!ven Berichtes der Kassaprüfer Hans Jäger und Erich Riedlsperger, der Antrag zur Entlastung des Kassiers und des Vorstandes eins!mmig angenommen. Kassier Bernhard Gritsch berichtete weiters über das abgelaufene Jahr 2011 und brachte seine Freude zum

Ausdruck, dass der Sommer 2011 mit über 55.000 Besuchern in der Klamm das beste Ergebnis nochmals übertroffen wurde. Im Kaprun Museum wurde im Mai 2011 die Sonderausstellung „Kaprun in Tracht“ eröffnet. Für die Neuwahl konnte Ing. Helmut Kleon als Obmann gewonnen werden, der weitere Vorstand und Beirat bleibt unverändert und wurde eins!mmig gewählt. Ing. Helmut Kleon übernahm als Obmann den Vorsitz und versicherte sich in den nächsten zwei Jahren voll für den VSF-Kaprun einzusetzen, ersuchte jedoch die übrigen Vorstandsmitglieder um tatkrä%ige Unterstützung. Bericht: Bernhard Gritsch, Kassier

Kapruner Fasching Über hundert Kinder tummelten sich in den verschiedensten Kostümen am Lechnerberg beim Kapruner Kinderfasching. Kaprun ak!v mit Obmann Markus Casna hat wieder in Zusammenarbeit mit der Skischule Oberschneider diesen Nachmi&ag organisiert und neben einem bunten Programm mit Clowns und verschiedensten Spielen auch für gra!s Faschingskrapfen und Limonade gesorgt. An dieser Stelle ein besonderer Dank

an: SPAR Markt, Bäckerei Gugglberger, Remax, Christl´s Alm, GletscherbahnAG und der Gemeinde Kaprun. Am Faschingsdienstag war es dann für die erwachsenen Narren soweit: Ein großer Umzug stand auf dem Programm und viele Vereine, Privatgruppen und Betriebe beteiligten sich und trugen so zum Erfolg bei. Hunderte Zuschauer ließen sich mitreißen und feierten gebührend. Über die Schloßstrasse zum Salzburger Platz zogen die Wägen und Fußgruppen, von „We&en dass…?“ über „Kaprun sucht den Su-

perstar“ und „Musikantenstadl“ bis zur „Hansi Hinterseer Fanwanderung“ reichte die Pale&e. Im Dorfzentrum sorgte dann die Firma Senoplast mit ihrem „Faschingszelt“ für Speis und Trank, sofern man hineinkam….denn der Andrang war bis in die frühen Abendstunden riesengroß. Es war eine tolle Veranstaltung, die mit viel S!mmung und guter Laune und – Go& sei Dank – ohne Unfälle und Ausfälle über die Bühne ging. Wir freuen uns schon auf das Jahr 2015 – denn alle drei Jahre ist ein Umzug geplant. Bericht, Fotos: Rainer Casna, Figaro


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„Aufi-Owi“ hieß es auch 2012! Am Freitag, den 10.02. ging in Kaprun das 8. Aufi-Owi Team Tourenskirennen über die Bühne. Insgesamt trotzten der Kälte (- 10 Grad) 186 Teilnehmer und stürmten bei der beliebten Veranstaltung den Schaufelberg bis zur Schirmbar „Eisbär“. Pünktlich um 18:30 Uhr erfolgte der Startschuss durch Vize Bürgermeister Erich Riedlsperger. Während die Startläufer den Ans!eg in Angriff nahmen, warteten die Zielläufer in der Wechselzone am Einödweg. Die bewährte neue Wechselzone sorgte für spektakuläre Szenen und begeisterte die vielen Zuschauer. Zusätzlich sorgten Moderator Bernd Cernin mit DJ für gewal!ge S!mmung und heizten den Läufern und den Fans rich!g ein! Nach dem auch der Zielläufer der Zweierteams (Damen, Herren und Mixed) die Strecke hinter sich brachte, wartete im Ziel heißer Tee für alle Teilnehmer. Sieger bei den Damen war das „Dream Team“ mit Höller Chris!ne und Wimmer Ka! mit einer Zeit von 36:35,7. Das Team „Tri Mi$ersill“ mit den Piesendorfern Katrin Gruber und Markus Scheiber siegten in der Mixed Wertung mit 35:36,1. Bei den Herren war das Team „Biotec“ mit dem Niedernsiller Chris!an Nindl und seinem Partner Hermann Jakob, 28:08,6 am schnellsten. Beim Aufi-Owi in Kaprun stehen jedoch die Mi$elwertzeiten im Vordergrund. Insgesamt wurden 10 Teams, die dem Mi$elwert am nächsten kamen, mit Preisen belohnt! Der Mi$elzeit 44:20,0 kam das Team „Slomo!on“ mit Margot Gilek und Mar!na Re$ensteiner mit einem Zeit von 44:27,9 am nächsten und siegten

in der Hauptwertung. Für die Siegerehrung und Abendunterhaltung mit einer Mega Tombola war abermals die Baum Bar Kaprun die perfekte Loka!on. Der Dank gilt allen Sponsoren und vor allem den vielen freiwilligen Helfern, die das Aufi-Owi Kaprun jedes Jahr zu einem Erfolg machen.

Das Organisa!onsteam freut sich bereits heute auf das nächste Aufi-Owi im Februar 2013.


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Gletscherbahnen Kaprun AG Erfolgreiches Geschä!sjahr 2010/11 50. Ordentliche Hauptversammlung des Unternehmens (Kaprun, 16.2.2012). Die beiden Vorstandsdirektoren Peter Präauer und Ing. Norbert Karlsböck präsen!erten bei der heute in Kaprun sta"gefundenen 50. Ordentlichen Hauptversammlung ihren Ak!onären das ausgezeichnete Ergebnis des Geschä#sjahres 2010/2011. 907.716 Gäste besuchten das Kitzsteinhorn im Berichtsjahr. Ein Jahr, das durch einen sehr wechselha!en Wi"erungsverlauf von starken Schwankungen im Gästeau#ommen gekennzeichnet war. Einem rela$v warmen der Aufsichtsrat v.l.n.r. Ingo Steiner, Franz Csenar, Walter Bacher, Go$ried Herbst folgte ein schneereicher, $efwinter- Nindl, Alois Eder, Willibald Gmeinhart, Michael Amerer, Erich Riedlsperger, Ulrilicher Dezember. Eine der längsten Schön- ke Baumgartner-Gabitzer, Helmut Kleon, Peter Präauer, Christoph Bründl, Hans we"erperioden mit frühlingsha!en Tempe- Jäger und Norbert Karlsböck raturen von Mi"e Februar bis Ostern führte in den talnahen Skigebieten zu einem frühen Winterende - ein ves$ert. Das Unternehmen ist auch beispielgebender AusbildungsVorteil für Salzburgs einziges Gletscherskigebiet. Das wirtscha!- betrieb für den neu geschaffenen Beruf des Seilbahnfachmannes liche Ergebnis lag auch wi"erungsbegüns$g 2010/11 deutlich bzw. der Seilbahnfach-frau und bietet damit Jugendlichen in der über dem Vorjahr und über den angenommenen Planwerten. Mit Region die Möglichkeit, einen abwechslungsreichen und zeitge28,8 Millionen Euro wurde ein sehr gutes Betriebsergebnis erzielt. mäßen Beruf zu erlernen bzw. Erwachsenen berufsbegleitend den 21,7 Millionen Euro konnten davon im Seilbahnbereich erreicht Lehrabschluss zu erreichen. werden, 7,1 Millionen Euro in der Gastronomie und durch andere 50. Hauptversammlung Erlöse. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschä!stä$gkeit betrug Pioniergeist und Mut bes!mmen das Unternehmen 2,1 Millionen Euro, der Jahresgewinn 1,65 Millionen Euro. Bei der Hauptversammlung wurde von den Eigentümern eine Dividende Die Gletscherbahnen Kaprun standen von Beginn an für Piovon 10 % auf das Grundkapital beschlossen, womit 450.000,-- Euro niergeist, visionäres Denken und vor allem für den Mut, ein in den späten 50er- und frühen 60er-Jahren des vorigen Jahrzur Ausschü"ung gelangen

Erfolgreich inves!ert

Das Kitzsteinhorn hat 2010/11 auch wieder krä!ig inves$ert. Mit 10,7 Millionen wurden die höchsten Inves$$onen der vergangenen neun Jahre vorgenommen. Inves$ert wurde in die Fer$gstellung der Gipfelwelt 3000, den weiteren Ausbau der Beschneiungsanlagen sowie der Errichtung des Kleinkra!werks Grubbach. Die im Juni 2011 eröffnete Gipfelwelt 3000 hat sich bereits im ersten Sommer posi$v auf die Besucherzahlen ausgewirkt, sie konnten im Vergleich zum Sommer 2010 äußerst erfolgreich um 18,1 % gesteigert werden. Aus- und Weiterbildung der MitarbeiterInnen nimmt bei der Gletscherbahnen Kaprun AG einen zentralen Punkt in der Unternehmensphilosophie ein. Mehr als 260 Tage wurden in dienstleistungs- und fachspezifische externe Ausbildungen in-

hunderts nahezu unvorstellbares Projekt in die Tat umzusetzen: Die Erschließung des ersten Gletscherskigebietes Österreichs. 1965 wurde die erste Seilbahn bis zum Alpincenter eröffnet, 1966 die Gipfelbahn bis auf 3.029 Meter. In den kommenden Jahrzehnten folgten viele weitere Pionier- und außergewöhnliche High-tech-Leistungen, wie z. B. die welthöchste Seilbahnstütze, der erste Gletscher-Schleppli! oder die erste Live-Panoramakamera. Heute zählt der Gletscher mit einem beispielgebenden Freeride-Infosystem, Österreichs größtem Snowpark und dem ICE CAMP zu den alpinen Schneesport-Trendse"ern und hat sich mit der ganzjährig geöffneten Gipfelwelt 3000 auch als außergewöhnliche alpine Sehenswürdigkeit posi$oniert. 2011 wurde das Kitzsteinhorn bei der XI. Alpenkonferenz für sein „beispielgebendes nachhal$ges, innova$ves und naturnahes Management“ mit dem pro natura PRO SKI AWARD, dem Oscar für nachhal$g geführte SkiEXPA Pictures © 2012, PhotoCredit: resorts, ausgezeichnet. EXPA/ Markus Casna


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JVP - Kaprun auf der längsten beleuchteten Rodelbahn der Welt Damit die sportlichen Ak!vitäten im Winter nicht zu kurz kommen, ließen sich die Mitglieder der JVP Kaprun ein besonderes Highlight einfallen. Trotz polararger Kälte Anfangs Februar war es endlich soweit und es ging mit dem Österreichischen Bundesbus

Bericht, Fotos: Monika Fandler

Richtung Oberpinzgau in die Wildkogel-Arena. In Bramberg angekommen wurden die Rodler mit der Smaragdbahn auf lu!ige Höhen transporert.

Auf 2.100 m angekommen, machten die Wintersportler einen Abstecher in die Wildkogelalm. Danach ging es Schuss bis zur „Pflichteinkehr“ Zwischenzeit. Sicher wurde die JVP

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Kaprun vom Moonlight-Express nach Kaprun zurück gebracht. Den lusgen Tag ließ man gemütlich in der Jausenstaon Guggenbichl ausklingen.


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Charity Glühweinstand JVP und ÖVP Frauen Kaprun Am 17.12.11 fand der 3. Charity Glühweinstand in einem gemütlichen Rahmen bei der Trafik Hartl sta".

5000 Internetbenutzer können sich nicht irren ! In einer über 2 Jahre laufenden Abs#mmung wurde unser Kitz zur dri$besten Region in Europa gewählt. Nur Zerma$ und Alta Badia ha$en die

Die JVP Kaprun und die ÖVP Frauen Kaprun versorgten die Besucher mit vielerlei Köstlichkeiten. Passend zur Jahreszeit wurden Selbstgebackenses wie „Klotznbrot“, Kekse, Kuchen und Apfelbrot serviert. Neben heißen Würsteln konnte man sich auch mit einer Tasse Glühwein oder Kakao aufwärmen. Jedem ist klar, dass eine Veranstaltung wie es diese war, nie ohne gute Zusammenarbeit möglich wäre. Auch ohne die tatkrä!ige Unterstützung durch viele helfende Hände könnte man so eine Charity Veranstaltung nicht in die Realität umsetzen. Aus diesem Grund möchten wir uns bei allen großzügigen Sponsoren sowie bei allen Helfern und Besuchern bedanken! Wir freuen uns schon sehr darauf einer Kapruner Familie mit dem Reinerlös dieser Veranstaltung ein kleines bisschen zu helfen.

Nase noch weiter vorn. Alta Badia habe ich darau%in sofort getestet, der Befund ist eindeu#g: überlaufen und bei weitem nicht so spannend wie unser Kitz.

Bericht, Fotos: GR Maria Hofer, GV Monika Fandler, Denise Hartl

Bild oben: Kitzsteinhorn Bild unten: Alta Badia Bericht, Foto: VizeBgm. Erich Riedslperger

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ERÖFFNUNG „Lederer’s Living“ Das „smarte“ Hotel, wie Andreas und Sabine ihr „Lederer’s Living“ nennen, ist das neue „Wahrzeichen“ am Salzburger Platz. Kra! schöpfen, ansteckende Herzlichkeit und jede Menge Wohlfühlmomente erleben, das bieten

die beiden Gastronomen ihren Gästen im nagelneuen Ganzjahreshotel. Die Eröffnung konnte am 16.12.2011 unter großem Gästeandrang vorgenommen werden.

Für Planung und Bauleitung zeichnet Jürgen Blaickner’s „MAB“ verantwortlich, die Gewerke wurden weitaus überwiegend an einheimische Betriebe vergeben. Auch für die Kapruner Wirtscha!streuhand stellte das Hotelprojekt eine Herausforderung dar. Erich Riedlsperger dazu: „In Zusammenarbeit mit den bewährten Partnern Raikabank Kaprun und ÖHT konnte ein innova#ves Finanzierungskonzept umgesetzt werden. Aus kommunalpoli#scher Sicht hat die A$rak#vierung des Salzburger Platzes ebenso eine Rolle gespielt wie auch der Ausbau der qualita#v hochwer#gen Hotellerie in Kaprun und damit auch die Verhinderung von Zeitwohnsitzen.“ Im Erdgeschoß kann man im trendigen S’Oliver nach Herzenlust einkaufen. Weiters verfügt das Hotel auch über

einen kleinen aber feinen Wellnessbereich. Auf ein hoteleigenes Restaurant wurde verzichtet, das 4-Sterne-Hotel

bietet dem Gast Übernachtung mit Frühstück. Einheimische sind jederzeit herzlich willkommen! Fotos: Figaro

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Größtes Skievent im Land Salzburg am Maiskogel Vergangenen Samstag war es wieder so weit: Das größte Skievent im Land Salzburg – der Maiskogelfanlauf – ging reibungslos über die Bühne Nicht weniger als 320 Sportbegeisterte reichten ihre Nennung zum 6. Interna!onalen Maiskogelfanlauf am 3. März 2012, der auch in diesem Jahr wieder zu Gunsten der Kinderkrebshilfe Salzburg abgehalten wurde, ein. Bei Bilderbuchwe"er und traumha#en Pistenverhältnissen vom ersten bis zum letzten Starter fanden sich 290 Renn-

mussten sich weiteren bekannten Gesichtern – wie dem Kapruner Bgm Ing. Norbert Karlsböck, VizeBgm. Erich Riedlsperger, Tourismusobmann Christoph Bründl, Werksgruppenleiter der Verbund Helmut Biberger sowie dem Obmann der Pinzgau Milch Sebas!an Grießner - in der Prominentenklasse stellen. Gestärkt mit Vitaminen in Form von frischem Obst vom Veranstalter, konnten die Teilnehmer einen überaus selek!v gesetzten Lauf vom Sauloch bis zum Eisbären in Angriff nehmen. Dank der hervorragenden Pistenpräparierung durch die Maiskogel AG, dem Rutscherteam der Kapruner Skischulen (Ski & Snowboarding - Gernot Schermer, Ski Dome – Hermann Oberschneider, Ski mit uns – Eva-Lo"a und Norbert Hartweger und Skischule Thayer)

teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Niederlanden, Scho"land sowie Großbritannien in der Wertung wieder. Viele konnten im Anschluss bei vergüns!gen Tageskarten auch noch einen herrlichen Familienskitag abhalten. Ausgerichtet wurde dieses Kapruner Top Event - wie in den Jahren zuvor - vom Hobbyfreizeitclub Askö Auhof Kaprun mit seinem OK Team Hans, Hubert und Markus Köhlbichler, Reinhard Aberger, Goran Bosnjak, Walter Göd, Chris!an Lechner, Thomas Pimingstorfer und Franz Plobner-Trisko und dem Sekretariatsteam Anita Hofer, Anita Oberauer sowie Nicole und Waltraud Köhlbichler. Teilgenommen haben bei diesem Event nicht nur Hobbyskirennläufer, sondern auch die ehemaligen Profiskiweltmeister Hans Hofer und Ernst Riedlsperger, die ehemalige Skirennläuferin Ingrid Stöckl, der dreifache österreichische Triathlon Staatsmeister Norbert Langbrandtner sowie der Extremsportler Franz Venier. Diese Spitzensportler

Der Skiclub Bruck konnte sich, bereits zum dri"en Mal, als teinehmerstärkster Verein mit 31 Startern über die Maiskogelfanlauf-Trophäe aus Holz sowie einer Siegerprämie freuen. Bei den Damen erzielte Daniela Spö"l vom SC Saalbach Hinterglemm die absolute Tagesbestzeit von 1:08,07. Für die Tagesbestzeit bei den Herren sorgte dieses Mal Christof Schwaiger vom SK Dienten mit 1:08,70.

Als Termin für den 7. Interna!onalen Maikogelfanlauf steht bereits der 2. März 2013 fest, bei dem wiederum mit Prominenz gerechnet werden darf. sowie allen freiwilligen Helfern, konnte ein reibungsloser Rennverlauf gewährleistet werden. Die Trachtenmusikkapelle Kaprun begleitete alle Rennteilnehmer im Anschluss an das Rennen zum Salzburger Platz, wo auf der Bühne des kürzlich eröffneten Lederer’s Living die Sieger geehrt wurden und das Publikum danach beim Au#ri" des Lady Gaga Doubles den gelungenen Tag ausklingen lassen konnte. Dank großzügiger Unterstützung der umliegenden Wirtscha#sbetriebe und Freunde des Veranstaltervereines konnten neben Pokalen und Medaillen für die Rennsieger auch ein Scheck über € 2.000,- an Frau Janik, die Obfrau der Kinderkrebshilfe Salzburg, überreicht werden.

Der Veranstalter bedankt sich bei der Maiskogel AG mit Vorstand Albert Rattensperger und seinem Team für die großzügige Unterstützung, sowie bei allen Sponsoren, Gönnern, Freunden und freiwilligen Helfern. Herzlich bedanken möchte sich der HFC Askö Auhof auch beim Team des Skiclub Kaprun unter der Leitung von Obmann Dipl.Ing. Peter Ackerer, welches diese Veranstaltung in vorbildhafter Weise durchgeführt hat. Bericht, Fotos: HFC ASKÖ-Auhof

Ergebnisse und das Video zum 6. Interna!onalen Maiskogelfanlaufes sowie Bilder finden sich unter: h#p://fanlauf.hfc-askoe-auhof.at


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BRÄUCHE LEBEN Ostern

Chris nnen und Christen feiern seit 2000 Jahren das Osterfest und die Kartage zur Erinnerung an die Auferstehung von Jesus Christus. Für die christliche Kirchengemeinscha" ist das Osterfest das höchste kirchliche Fest im Jahr. Im Laufe der Genera onen gehen jedoch häufig die Hintergründe und der efe religiöse Sinn der Kartage und des Osterfestes verloren. So manches Kind sucht am Ostersonntag ein prall gefülltes Osternest mit bunten Eier und vielen Schokoladenosterhasen, ohne die Bedeutung von Ostern zu kennen. Es wäre schön, wenn uns am höchsten Fes$ag neben dem familiären Zusammensein und der Nestersuche bewusst ist, dass die Ostertage mit ihren Riten und Bräuchen auf das Erlösungswerk hinweisen. Die ÖVP-Kaprun wünscht Ihnen und Ihren Familien in diesem Sinne eine schöne Osterwoche und viel Freude beim neuen Entdecken von vielleicht vergessenen Hintergründen und Bräuchen zu diesem Fest. Das ÖVP-Team Kaprun

Das Osterfest

Die Fastenzeit

Ostern ist das jährliche Fest des Christentums zur Erinnerung an die Auferstehung von Jesus Christus.

Die Fastenzeit, in Erinnerung an das 40-tägige Fasten Jesu, ist die Vorbereitung auf das Osterfest. Sie beginnt am Aschermi$woch und endet in der Osternacht. Den alten Fastengeboten entsprechen die Fastenspeisen. In Salzburg waren die weißen Fastenbrezeln als Beichtgeschenke allgegenwär g. Daraus entwickelten sich Brezelreißen und Brezelhacken als Brauchspiele.

Das Osterfest selbst umfasst die Karwoche bis zum Ostermontag. Gestalt und Zeremonien des Osterfestes unterlagen im Laufe der Geschichte immer wieder Wandlungen. Seit einem Beschluss des Konzils von Nizäa (4.Jh.) folgt der Ostersonntag direkt auf den Frühjahrsneumond. Osterbräuche sind regionale Eigenheiten, sie erstrecken sich über den gesamten Osterfestkreis. Er umspannt die Fastenzeit, die Karwoche, das Osterfest sowie das kleine Osterfest am weißen Sonntag, dem ersten Sonntag nach Ostern.

Die Karwoche In der vom Palmsonntag bis zum Karsamstag dauernden Karwoche wird des Leidens Chris gedacht.

Palmsonntag und Palmbuschen

Als Abbildung für den Monat März zierte er bereits mi$elalterliche Messbücher.

Die Palmprozessionen am Palmsonntag erinnern an den Einzug Jesu in Jerusalem undführen alte Huldigungs- und Segensrituale fort. Am Palsonntag werden die Palmzweige und –buschen gesegnet. Der „geweihte“ Palmzweig gilt als Heil und Segen bringend. Ganze Palmbuschen werden im Flachgau auf den Feldern in die Erde gesteckt, um die Ernte zu fördern und Unheil, vor allem Hagel, abzuwenden. Rund um den Palmbuschen exiseren heute viele Sprüche und Bräuche.

Seine Fruchtbarkeit machte ihn zu einem Kennzeichen des Frühlings, des Osterfestes und zum Gabenbringer für die Kinder.

So soll es etwa, wenn die Palmzweige auf dem Feld austreiben, im nächsten Jahr eine Hochzeit oder Kindstaufe geben.

Ostern ist das höchste christliche Fest, dennoch sind viele Osterbräuche nicht christlicher Herkun".

Der Osterhase Ein weltliches Symbol des Osterfestes ist der Osterhase.


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Gründonnerstag Der Gründonnerstag ist der letzte Tag der 40-tägigen Fastenzeit, die Einsetzung der Eucharis!e. Während Katholiken am Karfreitag den Kreuzestod Chris! betrauern, feiern Evangelische an diesem Tag das Erlösungswerk. Vom Gründonnerstag bis zur Auferstehungsfeier „fliegen die Glocken nach Rom“ und schweigen. Ihre Aufgabe des Gebetsläutens wird durch Ratschen und Klappern übernommen. Nach altem Brauch werden in der Karwoche Spo#namen an jene vergeben, die zuletzt aufstehen, etwa: „Palmesel“ am Palmsonntag, „Antlasskarrn“ am Gründonnerstag, „Karfreitag ratschen“ am Karfreitag. Das Karwochenratschen soll den Verrat durch Judas und den Aufruhr der Elemente beim Tode Jesu kundtun. Die Ministranten ratschen auch außerhalb der Kirche im Ort. Seit mehr als tausend Jahren erhalten sie dafür eine Gabe für das ganze Jahr (Fleisch, Brot, Ostereier u.ä.).

Karfreitag Der Karfreitag erinnert an Chris! Leiden, Kreuzweg und Tod, daher die Trauerminute um 15.00 Uhr. Verschiedene Bräuche des Karfreitags wie der Karwoche wurden im 18. Jh. durch Erzbischof Colloredo verboten. Heute entstehen manche wieder im Bedürfnis die Inhalte nachzuempfinden. Einst waren es die Ölbergspiele, die Todes-

angst-Chris!-Andachten oder das „Chris!-Leiden-Singen“ der Barockzeit. Die ebenfalls einst verbotene Aufrichtung von Heiligen Gräbern mit 40-stündiger Grabwache oder mechanischem Theater lebt in den letzten Jahren wieder auf. Ein barockes hl. Grab befindet sich in der S!%skirche von S!% St. Peter in Salzburg.

Karsamstag Am Karsamstag findet die Taufwasserweihe sta#. Das Weihwasser für den Weihbrunn wird in Flaschen mit nach Hause genommen. Die Osterkerze symbolisiert seit dem 4. Jahrhundert das „Licht Chris!“, die Auferstehung. Die Bräuche mit und um die Osterkerze haben sich ste!g verändert. So kamen Alpha und Omega (Christus als Anfang und Ende) mit der Jahreszahl erst im Laufe der Zeit hinzu. Ein weit verbreiteter typischer Osterbrauch sind die Osterfeuer als Freudenfeuer am Karsamstag.

Speisenweihe Nach dem Go#esdienst am Ostersonntag oder der Osternachtsfeier am Karsamstag findet die Speisenweihe sta#. Dazu werden die Speisen im Weihkorb vor dem Altar aufgestellt und gesegnet. Der Inhalt des Weihkorbes wird am Osterwochenende als erste Festspeise nach der Fastenzeit sowie am Abend der beiden Feiertage gegessen.

Ostersonntag Den Ostersonntag prägt die Freude über die Auferstehung Jesu Chris!, bildlich dargestellt als siegreich Auferstandener oder als Osterlamm mit der Kreuzfahne. Gerne werden zum Osterfest Biskuitlämmer gebacken und am Ostersonntag verteilt. Das Osterlamm, als christliches Siegeszeichen, gilt in der Volkskunst als starker Schutz und Segen. Am Ostersonntag bieten der Kirchenchor, Kirchenorchester, Blasmusik und Schützen alles auf, was sie an Prunk darbieten können.

Das Osterei Das Ei als Sinnbild für das neue Leben ist seit dem Mi#elalter auch Symbol für das Osterfest. Fleisch- und Eiergenuss waren in der Fastenzeit verboten. Zu Ostern war der Eierzins an die Grundherrscha% fällig, welche die Eier wieder als Naturallohn verteilte. So wurde das Ei zur vorrangigen Osterspeise wie zum verzierten Geschenk. Die Eier werden am Gründonnerstag aber auch noch am Karsamstag gefärbt. Bis heute beliebt ist das Eierpecken, bei dem der Sieger ursprünglich das Ei des Verlierers behalten dur%e. Daneben gibt es noch das Eierhauen, Eierscheiben und Eierklauben, die aber nicht mehr sehr verbreitet sind. Fotos: Neumayr, ÖVP Salzburg


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Das ÖVP-Team wünscht ein schönes OSTERFEST

Erich RIEDLSPERGER Vizebürgermeister Bauen und Raumplanung, Umwelt und Finanzen Aufsichtrat GBK

Toni REITZER Gemeinderat Bauen und Raumplanung, Gemeindebetriebe Sport

Waltraud FLATSCHER Gemeindevertreter Soziales und Familie

Nick KRAGULJAC Geindevertreter Tourismus, Gewerbe, Landwirtscha", Kultur und Überprüfungsausschuss, Gemeindebetriebe, Sport

Maria HOFER Gemeinderä!n Soziales, Tourismus, Gewerbe, Landwirtscha", Familie, Wohnen, Jungend und Bildung

Rainer CASNA Gemeindevertreter Tourismus, Gewerbe, Landwirtscha", Kultur, Vereine, Bauen, Jugend und Bildung

Edith EGGER Gemeindevertreterin Soziales, Familie, Senioren Gemeindebetriebe

Monika FANDLER Gemeindevertreterin Jugend und Bildung

gsn i l h ü r F E UPDA2T! 201

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ÖVP - Der Kaprun - März 2012  

Der Kapruner die Ortszeitung der ÖVP Kaprun