Ausnahmezustand

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Gemeinden helfen einander aus MALS - Einstimmig hat der Malser Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung eine Vereinbarung zwischen den Gemeinden Mals und Schluderns bezüglich einer gemeinsamen Ausübung von Befugnissen und Diensten zugestimmt.

Die Vereinbarung sieht im Wesentlichen vor, dass die Gemeinde Schluderns in der Buchhaltung in Mals aushilft und die Gemeinde Mals im Bauamt in Schluderns. Vereinbarungen über eine enge Zusammenarbeit auf verschiede-

nen Ebenen sind im Vinschgau in den vergangenen Monaten mehrere getroffen worden. Nach wie vor nicht leicht ist es in der Gemeinde Mals (und nicht nur dort), vakante Stellen nachzubesetzen bzw. Personen für neue Stellen zu

finden. Der Malser Gemeinderat hat beschlossen, eine Stelle der 3. Funktionsebene (Bauhof) neu auszuschreiben. „Erwünscht wäre ein Hydrauliker“, präzisierte Vizebürgermeister Josef Thurner. S EPP

Mehr Fachpersonal für Jugendbetreuung MALS - 5 Jugendtreffs bzw. Jugendräume sind in der Gemeinde Mals zu betreuen. Bewältigt wird der Großteil der Aufgaben und Arbeiten derzeit von zwei Fachkräften, die in Teilzeit angestellt sind (jeweils 75%). Zumal es einerseits immer schwieriger wird, Ehrenamtliche für die Mitarbeit zu finden und andererseits die Arbeit insgesamt zunimmt, ist es notwendig, den Einsatz von spezialisiertem Fachpersonal für die Jugendarbeit zu erhöhen. „Wir möchten daher von 60 auf 110 Wochenstunden kommen“, führte die für Jugend zuständi-

ge Gemeindereferentin Marion Januth bei der jüngsten Sitzung des Malser Gemeinderates aus. Besonders schwierig gestalte sich die Lage derzeit an Wochenenden, wenn der Zulauf besonders groß ist und zeitgleich alle 5 Jugendräume zu betreuen sind. Außerdem werde in der Jugendbetreuung vermehrt auf Projektarbeit gesetzt sowie auch auf die Prävention. Das sei auch deshalb notwendig, weil es zum Beispiel in der Vergangenheit schon mehrfach zu Vorfällen von Alkoholmissbrauch gekommen sei, speziell im Bereich des Bahnhofs. „Wir

möchten in Zukunft noch stärker präventiv arbeiten“, so Januth. Der Gemeinderat stimmte der Änderung der Vereinbarung mit dem Jugenddienst Obervinschgau zum Ausbau des FachpersonalEinsatzes einhellig zu. Die damit verbundenen Ausgaben werden je zur Hälfte von der Gemeinde und vom Land getragen.

gehört zur Gänze der Gemeinde Mals. Marion Januth, die als Referentin für die Belange der Fraktion Tartsch zuständig ist, dankte dem Friedhofskomitee für die Mitarbeit und vor allem auch für die vorbildhafte Instandhaltung und Pflege des Friedhofs sowie die Organisation der Bestattungen. Ebenso dankte sie der Generalsekretärin Monika Platzgummer Spiess für die Vorarbeiten im Friedhofsordnung genehmigt Zusammenhang mit der FriedSEPP Genehmigt hat der Gemeinde- hofsordnung. rat auch die Friedhofs- und Bestattungsordnung für den Friedhof in Tartsch. Dieser Friedhof

Antrag abgelehnt

SCHLINIG - Abgelehnt hat der Malser Gemeinderat einen Antrag der Fraktion Schlinig für eine Abänderung des Landschaftsplanes. Die Fraktion hatte beantragt, Waldflächen zusätzlich als Weidegründe auszuweisen. „Die Flächen, um die es hier geht, dürfen schon jetzt beweidet werden und es wird sich daran auch in Zukunft nichts ändern“, hatte BM Ulrich Veith vorausgeschickt.

Er verwies auf ein Gutachten der Forstbehörde, welche die Abänderung negativ begutachtet hatte. In Schlinig gebe es bereits jetzt ca. 1.000 Hektar an Weideflächen. Würde man den Antrag um Abänderung annehmen, könnte damit die Tür für landschaftsverändernde Eingriffe geöffnet werden. Die Ablehnung im Gemeinderat SEPP erfolgte einstimmig.

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DER VINSCHGER 10-11/20

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