Aufschütten statt sanieren

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Mit der Abhaltung von Vorwahlen am 16. Februar erreicht die Vorwahlzeit im Hinblick auf die Gemeinderatswahlen im Mai einen ersten Höhepunkt.

Hochspannung In einigen Gemeinden fallen am 16. Februar wichtige Vorentscheidungen VINSCHGAU - Mals, Latsch, Stilfs, Laas und Naturns: In diesen Gemeinden finden am 16. Februar Vorwahlen zur Ermittlung der SVP-Bürgermeisterkandidaten/innen statt. Vor allem in diesen Gemeinden ist die Spannung groß. SVP-Bezirksobmann Albrecht Plangger begrüßt es, dass im Vorfeld der Gemeinderatswahlen, die am 3. Mai stattfinden, in etlichen Gemeinde Vorwahlen abgehalten werden. „Vorwahlen sind demokratiepolitisch sehr sinnvoll und wichtig. Die Bevölkerung wird angeregt, sich rechtzeitig mit wichtigen Themen auf der Ebene der Gemeinden auseinanderzusetzen und mit dem Instrument der Vorwahlen erste Weichen zu stellen“, sagt Plangger. Er ruft zur Teilnahme an den Vorwahlen auf. Die Gemeindepolitik biete besondere Möglichkeiten des konkreten Mitgestaltens.

gerufen, sich für einen der zwei BM-Kandidaten zu entscheiden. Der Wahl stellen sich der derzeitige Vizebürgermeister und Landwirt Josef Thurner und der Neueinsteiger Hannes Noggler, Bauer und Sohn des Landtagspräsidenten Sepp Noggler. Eine öffentliche, für alle zugängliche Kandidaten-Vorstellung findet am 13. Februar um 20 Uhr im Kulturhaus in Mals statt. Abgelehnt hatte der Malser SVP-Koordinierungsausschuss eine Kandidatur von Peppi Stecher, Ratsmitglied der Offenen Gemeindeliste Mals. Laut Plangger war schon vor 5 Jahren beschlossen worden, die SVP-Vertreter, die auf der Offenen Gemeindeliste angetreten waren, auszuschließen sowie auch den anderen Listenvertretern eine Kandidatur auf der Liste der SVP für 5 Jahre zu verwehren. Stecher bedauerte in einer Aussendung, dass die SVP Mals seine Kandidatur für die offene Bürgermeister-Vorwahl einstimmig Mals abgelehnt hat. „Die Hand wurde gereicht. Zu den spannendsten politischen Pflas- Schade, dass das Friedensangebot nicht tern gehört die Gemeinde Mals. Die dortige angenommen wurde“, so Stecher. SVP geht nach dem für viele überraschenden Rückzug von Bürgermeister Uli Veith Laas mit nur einem Bürgermeisterkandidaten ins Rennen. Wer das sein wird, werden die Offene Vorwahlen finden am 16. Februar Vorwahlen am 16. Februar ergeben. Alle auch in Laas statt. Um die Nachfolge von Wahlberechtigen der Gemeinde sind auf- Bürgermeister Andreas Tappeiner, der

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DER VINSCHGER 05/20

aufgrund der Mandatsbeschränkung nicht mehr antreten kann, bewerben sich 4 Personen. Es sind dies die Gemeindereferentin Verena Tröger, der Kaufmann Dietmar Spechtenhauser, der Landwirt und frühere Gemeindereferent Reinhard Spechtenhauser sowie der Laaser Fraktionspräsident Oswald Angerer. Die Kandidatin und die Kandidaten werden sich am 13. Februar um 20 Uhr im Josefshaus in Laas bei einer für alle offenen Versammlung vorstellen. Zumal seit dem 6. Februar fest steht, dass die Bürgerliste Laas, die derzeit mit Benedikt Zangerle im Gemeindeausschuss vertreten ist, erneut antritt und zwar mit einem Bürgermeisterkandidaten, wird die SVP nur mit einem BM-Kandidaten bzw. einer BM-Kandidatin ins Rennen gehen. Wie der Spitzenkandidat der Bürgerliste heißt, ist noch nicht bekannt. Auch in Laas können sich nicht nur SVP-Mitglieder, sondern alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde an den Vorwahlen beteiligen. Latsch Offene Vorwahlen für alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger gibt es am 16. Februar auch in der Gemeinde Latsch. Der Wahl zur Ermittlung der zwei SVP-