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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Eisenbahnfreunde treffen sich Die Freunde der Eisenbahn blickten bei ihrer 19. Jahreshauptversammlung zurück und nach vorne. TERLAN - Der Verein Freunde der

Eisenbahn, mit Sitz in Staben, hielt kürzlich seine Jahreshauptversammlung ab. Auch wenn die Versammlung diesmal in Terlan vonstattenging, waren zahlreiche Mitglieder mit dabei. Präsident Walter Weiss konnte über 100 Teilnehmer begrüßen, darunter den Landtagsabgeordneten Franz Locher und zahlreiche Bürgermeister Südtirols. Im Tätigkeitsbericht verwies Weiss auf ein erfolgreiches Jahr. Der Erlebnisbahnhof Naturns hatte mehr als 2600 Besucher. 20 freiwillige Helfer standen dabei regelmäßig im Einsatz. Landeshauptmann Arno Kompatscher betonte, wie wichtig die Eisenbahn für eine gute Erreichbarkeit sein. Er meinte, dass die Eisenbahn das Rückgrat des Öffentlichen Verkehrs in Südtirol sei und dies in Zukunft noch stärker sein werde. Gerade jetzt, wo die Pustertalerlinie im oberen Abschnitt wegen der Umweltschäden länger nicht befahrbar ist, merke man wie sehr die Bahn gebraucht wird. Er verwies auf die neuen Zugangebote, die seit dem Fahrplanwechsel Südtirol besser anbinden, zum Beispiel einmal den neuen Railjet nach Wien und die neue Frecciarossa nach Mailand. Der Landeshauptmann

Zahlreiche Politker und Gäste kamen zur Versammlung. Im Bild einige „Freunde der Eisenbahn“ mit (v.l.) Siegfried Tutzer, Karl Bernhard, Ludwig Fabi, Klaus Runer, Arthur Scheidle, Bern-F.Geppert, Joachim Dejaco, Präsident Walter Weiss, Arno Kompatscher, Franziska Mair Kreidl, Zeno Christanell, Paul Stopper und Astrid Pichler.

verwies auch auf die Verträge mit dem Schienenbetreiber RFI, welche den Bau der Riggertalschleife, die Beschleunigung der Bahnlinie Bozen-Meran und den Bau des Virgltunnels in Bozen ermöglichen. Der Generaldirektor der STA (Südtiroler Transportstrukturen AG), Joachim Dejaco, sprach über das Fahrplankonzept 2023-2026, das mit der Elektrifizierung der Vinschgerbahn und der Riggertalschleife den

Voller Saal in Terlan.

öffentlichen Nahverkehr revolutionieren solle. Ohne Umstieg könne man dann von Mals nach Lienz und Innsbruck kommen. Auf der Strecke Meran-Bozen seien Regionalexpresszüge mit weniger als 30 Minuten Fahrzeit vorgesehen.

dem Bussystem. Auch verfüge der Bahnhof über eine gute Anbindung an den Vinschger Radweg und an die Staatsstraße. Zudem wurde lobend erwähnt, dass der Bahnhof ein Dienstleistungszentrum mit sechs kulturellen Institutionen beherbergt. Zudem gebe es eine gute Beschilderung und auch die Sauberkeit sei vorbildhaft. Spondinig ist „Bahnhof des Jahres“ Der Bürgermeister von Prad, Karl Bernhart bedankte sich für Arthur Scheidle stellte den die Ehrung. Die Gemeinde Prad Sieger des achten Wettbewerbs habe einige Attraktionen, wie zum „Bahnhof des Jahres“ vor: Der Preis Beispiel das Naherholungsgebiet ging dabei an Spondinig. Der Jury- Prader Sand, das vom Bahnhof präsident begründete die Entschei- aus leicht erreichbar sei, da eben dung damit, dass das Gebäude letztes Jahr die Fußgängerbrücke grundsaniert worden sei, die neue errichtet worden ist. Die feierliche Brücke über die Etsch schaffe zu- Vergabe des Schildes „Bahnhof des dem einen direkten Zugang, es Jahres“ findet am 9. Mai 2020 am gebe eine gute Verknüpfung mit Bahnhof Spondinig statt. RED

Heizen mit Holz... aber richtig NATURNS - Holzöfen und Holzherde privater Haushalte tragen maßgeblich zur Luftverschmutzung in Südtirol bei: durch unsachgemäße Verbrennung werden vor allem Feinstaub und gesundheitsschädliche Kohlenwasserstoffe freigesetzt. „Heizen mit Holz... aber richtig“ ist eine im Oktober 2017 initiierte Sensibilisierungskampagne und wurde von der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz in Zusammenarbeit mit der Berufs-

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DER VINSCHGER 03/20

vereinigung der Kaminkehrer im lvh ins Leben gerufen. Die Kampagne hat bisher schon in über 20 Gemeinden halt gemacht. Ziel dieser Informationsveranstaltungen ist es, über die Auswirkungen auf die Gesundheit und Umwelt einer unsachgemäßen Holzverbrennung zu informieren. Am Donnerstag, 30. Jänner, macht die Kampagne mit mehreren Aktionen in Naturns halt. Bereits am Vormittag um 10 Uhr und um 11 Uhr findet eine Schaufeue-

rung auf dem Rathausplatz statt. Ein Kaminkehrer zeigt anhand zweier Öfen den Unterschied zwischen guter und schlechter Verbrennung. Um 19.30 Uhr informiert im Ratssaal des Bürgerund Rathauses Naturns dann ein Experte wie man seinen Ofen oder Kamin schonen, wie ein Kaminbrand verhindert werden und wie man eine Kohlenmonoxidvergiftung vermeiden kann. Im Anschluss daran wird nochmals die Schaufeuerung durch-

geführt. In Naturns konnte zur Unterstützung der Initiative die Freiwillige Feuerwehr und das Seniorenwohnheim gewonnen werden. Bei den Schaufeuerungen können Anzünder, welche von den Heimbewohnern des Seniorenwohnheims „St. Zeno“ angefertigt wurden, gegen eine freiwillige Spende erworben werden. RED