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VINSCHGER GESELLSCHAFT neue Urnenwand und das neugestaltete Kriegerdenkmal hätte segnen sollen. Nun wird der Bischof am 5. Jänner 2020 erwartet. Kompatscher und Schuler sicherten zu, zusätzlich zu den bereits erfolgten bzw. geplanten Verbauungsmaßnahmen weitere Eingriffe zum Schutz des Dorfes vor der Eberhöfer-Lawine in Erwägung zu ziehen. Was den Gefahrenzonenplan betrifft, so hat die Gemeinde ihre Hausaufgaben gemacht. Neben der Eberhöfer-Lawine sind in Martell noch etliche weitere Lawinen abgegangen, die größte von der Rotspitze in Hintermartell. Eines haben die tagelangen Einsätze laut Altstätter eindeutig gezeigt: „Die Investitio-

nen für die Zivilschutzorganisationen sind mehr als gerechtfertigt. Der Fuhrpark und die Geräte der Feuerwehr und der Bergrettungsdienste waren bis zum Äußersten ausgereizt“. Martell in der „New York Times“ Detail am Rande: Nicht erwartet hätte sich der Bürgermeister, dass er zusätzlich zum Medienrummel vor Ort - auch Journalisten gesamtstaatlicher Fernsehsender waren nach Martell gekommen - auch in der „New York Times“ landen würde. Die einflussreiche und überregionale Tageszeitung aus New

York hatte unter der Rubrik der Auslandsnachrichten ebenfalls vom „snowstorm“ (Schneesturm) in „Alto Adige, or South Tyrol“ berichtet und dabei auch den „mayor“ (Bürgermeister) „of Val Martello, Georg Altstaetter“ genannt. Gemeinsame Marende als Dank Am Freitag, 29. November um 19.30 Uhr laden die Gemeinde und das Deutsche Rote Kreuz Landkreis Aalen alle Ehrenamtlichen und alle Einsatzkräfte als Zeichen des Dankes zu einer gemeinsamen Marende in das SEPP Bürgerhaus von Martell ein.

Briefmarken-Trilogie zum Thema DDR SCHLANDERS - Eine beachtenswerte und einzigartige Briefmarken-Ausstellung kann derzeit im Foyer des Kulturhauses in Schlanders besichtigt werden. Es ist der passionierte Sammler und Philatelist Sebastian Felderer aus Schlanders, der anlässlich des Falls der Berliner Mauer vor 30 Jahren eine Trilogie zum Thema DDR zeigt: „Bilder aus der DDR“, „Deutsche Einheit“ und „freigemacht“. Ergänzend zu privaten und amtlichen Maximumkarten (Ansichtskarten mit einer bildseitigen Briefmarke des gleichen Bildmotivs) sind auch Bücher, Dokumente, Videos zur Zeitgeschichte der DDR und weitere

im Rahmen des kulturellen Angebotes in Schlanders. BM Dieter Pinggera und die Referentin Dunja Tassiello hoben ebenfalls das hohe Niveau der Ausstellung hervor und lobten die Verdienste von Felderer um die Philatelie. Musikalisch umrahmt hat die gut Sebastian Felderer führt besuchte Eröffnung der Liederdurch die Ausstellung. tierten, das ihm Michele Modica macher Stefano Pineto an der für die Ausstellung zur Verfügung Gitarre. Die Ausstellung bleibt Exponate zu sehen. Felderer sam- gestellt hat. Die Kulturhaus-Präsi- bis zum 1. Dezember zugänglich, melt seit 60 Jahren Briefmarken dentin Monika Wunderer würdig- täglich von 9 bis 18 Uhr und bei und ist ein Philatelie-Experte, te die Energie, die Zeit und die Vormerkung (Tel. 335 6043824) besonders was die Briefmarken harte Kleinarbeit, die Felderer in zusätzlich von 20 bis 22 Uhr. der einstigen DDR betrifft. Als die Ausstellung investiert habe. Außerdem finden durchgehend zusätzliche Besonderheit konnte Die „vielseitige, spannende und kostenlose Führungen statt. Der er bei der Eröffnung ein Stück der besucherwirksame“ Ausstellung Eintritt ist frei. SEPP einstigen Berliner Mauer präsen- sei eine wertvolle Bereicherung

Ein Hoch auf den Franz SULDEN - Wenn in Sulden und Umgebung von einem Franz die Rede geht, wissen alle „Eingeborenen“, wer gemeint ist. Der Franz eben. Und wenn es noch Zweifel gibt, wird nicht sein Nachname Heinisch genannt, sondern man sagt der „Franz von Sulden“, der „Franz vom Weißen Kreuz“ oder der „Franz vom Apres Club Sulden.“ In seiner Disco stieg am vergangenen Sonntagabend bzw. in den ersten Stunden des Montags ein besonderes Fest. Der Franz feierte seinen 60. Geburtstag. Auf den Runden des Vizebürgermeisters der Gemeinde Stilfs und des „Suldner Bürgermeisters“ haben viele angestoßen. Seine Frau Martina, die Tochter Melanie, seine Geschwister und weitere Ver-

Noggler, der Kammerabgeordnete Albrecht „Abi“ Plangger und Bürgermeister Hartwig Tschenett mit Worten der Anerkennung und des Dankes für so manche, gemeinsam und erfolgreich geschlagene Schlacht auf. Unisono hervorgehoben wurden die Verdienste von Franz Heinisch um die Sektion Sulden des Weißen Kreuzes. Zu den weiteren EhLuis Durnwalder mit dem Geburtstagskind Franz Heinisch, rengästen zählten Gustav Thöni, dessen Frau Martina und Tochter Melanie. Roland Thöni, Bezirkspräsident Andreas Tappeiner und viele weiwandten, Freunde aus dem gan- kum“ in kurzen Grußworten zu tere Gemeindepolitiker. Nicht gezen Land und darüber hinaus. Die danken und ihm zu gratulieren. fehlt hat auch Roselinde Gunsch Titel oder Funktionen der vielen Neben Pfarrer Florian Öttl, dem Koch, die Bürgermeisterin von Ehrengäste waren zweitranging. früheren Landeshauptmann Luis Taufers im Münstertal. Wie sie Man war eben unter Freunden. Durnwalder und dem ehemaligen hat auch Franz Heinisch Matscher Dennoch ließen es sich einige Landesrat Richard Theiner warte- Wurzeln. SEPP nicht nehmen, dem „Suldner Uni- ten auch Landtagspräsident Sepp DER VINSCHGER 41/19

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