„Im Stall bin ich der Florian“

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Schlaginstrumente und mehr Ensemble „conTakt percussion-group“ gibt ein Konzert der besonderen Art. SCHLANDERS - Drei Tage lang hatte

das Südtiroler Schlagzeugensemble „conTakt percussion-group“ im großen Saal des Kulturhauses in Schlanders an der Aufnahme einer CD gearbeitet. Die CD enthält drei Uraufführungen und drei weitere Werke von Komponisten aus Südtirol. Am 3. November führte das Ensemble alle 6 Stücke im Rahmen eines sehr speziellen Konzertes im Kulturhaus auf. Die Idee, diese besondere CD aufzunehmen und ein abschließendes Konzert zu geben, war von Josef Lanz ausgegangen, dem künstlerischen Leiter des Bereichs Musik im Südtiroler Künstlerbund. Lanz ist u.a. auch der künstlerische Leiter des Konzertvereins „musica viva Vinschgau“, der in Zusammenarbeit mit dem Kulturhaus Karl Schönherr zum Konzert eingeladen hatte. Das zahlreich erschienene Publikum konnte erleben, was breit das Spektrum von Schlagzeugmusik sein kann. Das 2007 gegründete Ensemble „conTakt“ setzt sich aus vier Absolventen des Bozner Musikkonservatoriums zusammen: Manfred Gampenrieder, Philipp Höller, Georg Malfertheiner und Christian Miglioranza. Bei den Werken, die sie am 3. November spielten, handelt es sich um neue Werke von Südtiroler Komponisten, in Auftrag gegeben vom Südtiroler Künstlerbund. Zu den Urraufführungen gehörten neben dem Werk „schutt“ von Hannes

Zu den besonders aufmerksamen Zuhörern gehörte Josef Lanz, künstlerischer Leiter des Bereichs Musik im Südtiroler Künstlerbund und des Konzertvereins „musica viva Vinschgau“.

Das Ensemble „conTakt percussion-group“ bei seinem besonderen Konzert im Kulturhaus in Schlanders.

Kerschbaumer auch neue Werke zweier Vinschger Komponisten, nämlich „Karawane“ von Herbert Grassl aus Laas sowie „Cuckoo Clock“ von Gerd Hermann Ortler aus Glurns. In Grassls Werk „Karawane“, das dem Thema der Flüchtlingspolitik gewidmet ist, werden die klassischen Schlaginstrumente mit Glasschüsseln, Metallröhren, Blechschüsseln, einem Holzbrett und einem Psalter, der mit Hilfe eins E-bows angeregt wird, ergänzt und klanglich erweitert. Zu seinem Werk „Cuckoo Clock“ schreibt Ortler: „Ich starre auf eine hochhausgroße Kuckucksuhr. Ich gehe hinein, schließe mich in ihr ein: Die Eingeweide der Uhr beginnen sich zu bewegen, es klickt, knackt, klingelt und pocht über meinem Kopf. Der Mechanismus setzt sich in Gang, die verworrenen Zahnräder greifen ineinander und lösen Ungeglaubtes am anderen Ende der Kette aus. Und über all dem schwebt der Kuckuck, der immer wieder listig hervorblinzelt.“ Grassl und Ortler waren beim Konzert anwesend. Aufgeführt hat das Ensemble auch Werke von Georg Malfertheiner (344), Eduard Demetz (Tempo Separato) und Norbert Rabanser (Full conTakt). Die Ensemble-Mitglieder können bereits auf eine mehrjährige Konzerterfahrung zurückblicken. Das Hauptanliegen

des Quartetts ist die Verbreitung eines möglichst breiten Spektrums der Schlagzeugliteratur sowohl aus dem klassischen als auch aus

dem zeitgenössischen Repertoire. Für das einzigartige Konzert in Schlanders erntete das Ensemble SEPP viel Applaus.

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