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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Aus Altem wird Neues SCHLANDERS - Fensterrahmen, Holzverkleidungen, Teppiche, Küchenabzugshauben. Diese und weitere Materialien wurden in der ehemaligen Drusus-Kaserne in Schlanders zuhauf und in großer Stückzahl zurückgelassen. Um zu vermeiden, dass alles auf dem Müll landet, machten sich kreative Leute schon vor rund 2 Jahren daran, in Zusammenarbeit mit BASIS Vinschgau Venosta aus den obgenannten Materialien Neues, Nützliches und Brauchbares zu schaffen. So hat das Designstudio GISTO (Alessandro Mason und Matteo Giustozzi) für den kürzlich eröffneten Coworking-Bereich in der ehemaligen „Palazzina Servizi“ Prototypen für Tische, Trennwände und Regale gebaut. BASIS baute die Prototypen mehrfach nach, so dass die Coworking-Räume mit besonderen und einmaligen Einrichtungsgeständen ausgestattet werden konnten. Die Tischplatten zum Beispiel ruhen auf Fensterrahmen, die zu Tischfüßen umfunktioniert wurden. Am 23. Oktober wurden das Einrichtungsprojekt

Die Platten der Arbeitstische im Coworking-Bereich ruhen auf umfunktionierten Fensterrahmen. Im Hintergrund eine Trennwand, die aus Holzverkleidungen entstanden ist.

Bei der Vorstellung des Einrichtungsprojektes „Multiplo“ und des dazugehörigen Katalogs „Transformation in Design“.

„Multiplo“ und der dazugehörige Katalogs „Transformation in Design“ im Beisein von Vertretern von GISTO und Weigh Station (Herausgeber des Katalogs), vorgestellt. Bürgermeister Dieter Pinggera zeigte sich begeistert von der Kreativität, die bei der Schaffung der neuen Einrichtungsgegenstände aus scheinbar nutzlosen Abfallprodukten an den Tag gelegt wurde. Er freute sich auch darüber, dass das Multiplo-Team eingeladen worden war, einen Teil ihrer Werke bei der derzeit laufenden ArchitekturTriennale in Oslo zu zeigen. Der Katalog gibt Aufschluss darüber, wie man verworfene Materialien und Strukturen neu aufblühen lassen kann. Der BASIS-Projektleiter Hannes Götsch dankte dem Designstudio GISTO, Weigh Station (Bozen) und allen Beteiligten. Für BASIS sei es im Sinne der Kreislaufwirtschaft wichtig, auch die Inneneinrichtung durch Umfunktionieren von Elementen, die in der Kaserne vorhanden sind, zu gestalten.  SEPP

PR-INFO

Handwerk sucht helle Köpfe, klingelts?

Auch in Laas war die Generation H willkommen

Schnappschuss von den Ritterspielen

H Botschafterinnen mit lvh Vizepräsident Hannes Mussak

Die Nachwuchsinitiative der Generation H sieht und hört man!

angenommen …und es klingelt wirklich: Das moderne Handwerk von heute ist für lernwillige und einsatzfreudige Mädchen und Burschen interessanter denn je!

attraktiven Ausbildungs-Alternative geworden. Es entscheiden sich immer mehr helle Köpfe für eine Karriere mit Lehre. Die Generation H lädt deshalb ein, die über 90 handwerkliche Berufe auf der Seite www.generation-h.net/traumjob im Detail kennenzulernen. Neben einer bunten Vielfalt an Möglichkeiten findet man auch alle wichtige Informationen und Kontaktdaten zum Ausbildungsweg.

Damit das Motto „Handwerk sucht helle Köpfe, klingelts?“ so richtig nachhallt, haben die Macher der Generation H 20.000 Fahrradklingeln südtirolweit auf Veranstaltungen, Festen, bei Sitzungen und in Schulen verteilt. So fanden auch im Vinschgau über 4.000 Klingeln begeisterte Abnehmer. Die Aktion wurde von Jung bis Alt sehr gerne 12

DER VINSCHGER 38/19

Schon in jungen Jahren werden die Weichen für die berufliche Zukunft gestellt. Früher musste man sich dabei ganz klar für eine weiterführende Schule oder einen Lehrberuf entscheiden. Heute gibt es Jugendliche, die nach der

Matura eine Lehre starten, oder Lehrlinge, deren Ausbildung bis zur Matura reicht. Beide können es sogar bis zur Berufsweltmeisterschaft schaffen, die heuer im August mit tollen Südtiroler und Vinschger Erfolgen ausgetragen wurde. Im Handwerk geht es um Höchstleistungen, gerade deshalb ist es für viele Jugendliche zur

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Mit dem Motorrad in den Iran  

Mit dem Motorrad in den Iran  

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