Die landesfürstliche Ruine

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Öffentlicher „Bücherturm“ SCHLANDERS - Seit dem 12. Oktober steht auf dem Kulturhausplatz in Schlanders ein „Bücherturm“. Es handelt sich de facto um einen öffentlichen Bücherschrank, der dazu dient, Bücher kostenlos, anonym und ohne jegliche Formalitäten zum Tausch oder zur Mitnahme anzubieten. Jeder kann Bücher ablegen oder mitnehmen. Die Idee, auch in Schlanders einen öffentlichen Bücherschrank aufzustellen, war vom Bildungsausschuss Schlanders ausgegangen, der auch die Gesamtkosten in Höhe von rund 4.500 Euro übernahm. Umgesetzt wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit der Landesberufsschule Schlanders. Es waren die Metallfachschüler Jan Stecher, Fedi Bacha, Max Be-

Gruppenbild im Anschluss an die Vorstellung und offizielle Übergabe des „Bücherturms“.

Der „Bücherturm“ mit dem Kirchturm im Hintergrund.

neduce und Alex Gluderer, die in Anlehnung an den Schlanderser Kirchturm, der mit seinen 90,60 Metern der höchste im gesamten Tirol ist, einen wetterfesten „Bücherturm“ aus Kupfer, Baustahl

Umsetzung der Idee und die gute Zusammenarbeit mit der Landesberufsschule. Bürgermeister Dieter Pinggera sprach von einem „tollen Projekt“ und dankte im Namen der Gemeinde allen Beteiligten. SEPP

und Inox geschaffen haben. Gudrun Warger, die Präsidentin des Bildungsausschusses, dankte den Schülern, den beteiligten Fachlehrern und der Schuldirektorin Virginia Maria Tanzer für die gelungene

Viele kleine Schritte verändern die Welt SCHLANDERS - Oft ist es den Men-

schen gar nicht bewusst, wie viele Tonnen CO2 sie jährlich verursachen und in welchem Ausmaß sie zur Erderwärmung beitragen. Wie oft benutze ich das Auto? Wie heize ich die Wohnung? Wie oft setze ich mich in ein Flugzeug? Welche Kleidung trage ich? Wie oft esse ich Fleisch? Wie gestalte ich die Freizeit? Aus den Antworten auf diese und weitere Fragen ergibt sich der ökologische Fußabdruck. Dieser Fußabdruck zeigt, ob wir sozusagen mit der Natur prassen und sie übermäßig belasten oder ob wir uns bemühen, mit dem, was uns die Natur gibt, in etwa auszukommen. Viele Bürgerinnen

und Bürger nutzten am 12. Oktober auf dem Kulturhausplatz in Schlanders die Gelegenheit, sich auf Einladung der Umweltschutzgruppe Vinschgau ihren persönlichen Fußabdruck berechnen zu lassen. Nicht wenige waren ganz schön überrascht, wie viel CO2 sie schon allein aufgrund ihres Lebensstils freisetzen. Zusätzlich zur Berechnung des ökologischen Fußabdrucks konnten sich die Interessierten auch darüber informieren, wie es um den Ressourcenverbrauch weltweit und bezogen auf die verschiedenen Länder bzw. Kontinente steht. Anlass zur Sorge gibt unter anderem, dass der sogenannte Erderschöpfungstag Jahr

Menschheit zu decken, bräuchte es mittlerweile 1,75 Erden. Mit ihrer Aktion wollte die Umweltschutzgruppe die Bevölkerung für die Problematik sensibilisieren und aufzeigen, dass es Alternativen zum gewohnten Lebensstil gibt: „Wenn viele Leute an vielen Auch BM Dieter Pinggera (links) Orten viele kleine Schritte tun, ließ sich seinen ökologischen dann werden sie das Gesicht der Fußabdruckberechnen. Welt verändern.“ Wissenschaftler würden bereits seit Jahrzehnten für Jahr weiter vorrückt. Heuer war vor dem Klimawandel und dessen es der 29. Juli. Das bedeutet, dass Folgen warnen. „Aber erst durch die Menschheit die Natur derzeit die ‚Friday for Future’-Bewegung 1,75 Mal schneller nutzt, als sich hat das Thema in der Öffentlichkeit die Ökosysteme des Planeten re- die verdiente Aufmerksamkeit ergenerieren können. Um den gegen- langt“, so die Umweltschutzgruppe wärtigen Ressourcenverbrauch der Vinschgau. SEPP

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