Äpfel pflücken im Scheinwerferlicht

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Ein Tal dankt für die Ernte „Festa da la racolta“ im Zeichen von 10 Jahre „Cumun da Val Müstair“

Der Gemeindepräsident Rico Lamprecht (links) und sein Vorgänger Arno Lamprecht mit dem Festwagen zum 10-jährigen Bestehen der Gemeinde Val Müstair. VAL MÜSTAIR - Die heurige Auflage

der traditionellen „Festa da la racolta“ in Valchava im Val Müstair stand ganz im Zeichen der vor 10 Jahren erfolgten Fusion der bis dahin selbstständigen Gemeinden im Tal. Es war am 1. Jänner 2009, als sich die Gemeinden Lü, Tschierv, Fuldera, Valchava, Sta. Maria und Müstair zur „Cumun da Val Müstair“ zusammenschlossen. Für das heurige Erntedankfest, zu dem am 6. Oktober zahlreiche Besucher aus dem ganzen Tal, aus dem Vinschgau und darüber hinaus gekommen waren, hatte die Gemeinde das Fest-Thema „10 Jahre Fusion Gemeinde Val Müstair“ gewählt. Wie ein roter Faden zog sich dieses Thema durch das ganztägige Veranstaltungsprogramm. Zum Auftakt wurde in Valchava ein ökumenischer Gottesdienst im Freien gefeiert. Es folgte ein großer Festumzug mit Trachtenvereinen, Musikgesellschaften, geschmückten Wagen, Tieren und fein herausgeputzten Traktoren. Der offizielle Festakt

„10 Jahre Fusion der Gemeinde Val Müstair“ wurde in der Chasa Jaura begangen. Im Anschluss daran wurde ein Kindergarten-Spielplatz gesegnet und seiner Bestimmung übergeben. Auch bei einer Pferdeshow sowie einem Wettkampf am Nachmittag stand das Fest-Thema der Fusion im Mittelpunkt. An Verkaufsständen im ganzen Dorf konnten sich die Besucher mit regionalen Produkte eindecken. Nicht gefehlt haben auch typische kulinarische Köstlichkeiten aus dem Val Müstair. „Fusion wirkte sich positiv aus“ Wie der Gemeindepräsident Rico Lamprecht dem der Vinschger bestätigte, hat sich die Fusion positiv auf das Val Müstair ausgewirkt: „Wir haben heute eine gut strukturierte und auch gut funktionierende Gemeinde.“ Die Einwohnerzahl sei zwar leicht rückläufig, „was aber weniger mit der Fusion zu tun hat.“ Eine der großen Herausforderungen des

Tals sei sicher die Umsetzung des Masterplans. Um die Landwirtschaft im Val Müstair sei es grundsätzlich gut bestellt. Auf die Frage, wie die Beziehungen

zum Vinschgau sind, meinte Lamprecht: „In den Bereichen, wo eine Zusammenarbeit möglich ist, sind die Beziehungen mit dem SEPP Vinschgau gut.“

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