Blues trifft Alpinfolk

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Prad 2030 Zukunftsprofil und Maßnahmen zur Ortsentwicklung vorgestellt. PRAD - Der Verkehr ist beruhigt, das „alte“

Ortszentrum ist mit dem „neuen“ zusammengewachsen, es besteht eine gute öffentliche Anbindung an den Bahnhof Spondinig, für Senioren gibt es neue Wohnmodelle, in der Landwirtschaft wird stark auf die ökologische Anbauweise gesetzt, die neuen Mitbürger sind integriert, die Einwohnerzahl ist gewachsen. Noch sind diese und weitere Ortsentwicklungsziele in Prad zwar Zukunftsmusik, aber sie sind jetzt definiert und festgeschrieben, und zwar im Zukunftsprofil „Prad 2030“. Das Konzept und der dazugehörige Maßnahmenkatalog wurden am 26. September im „aquaprad“ vor und 80 Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt.

Stefan Lettner

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DER VINSCHGER 33/19

Es soll „vorwärts gehen“ Bürgermeister Karl Bernhart schickte voraus, dass es vor allem vom Engagement junger Leute abhängen wird, ob die im Profil aufgezeigten Ziele und Projektansätze zumindest teilweise umgesetzt werden „und ob es mit Prad vorwärts geht. Im nächsten Jahr stehen ja Gemeinderatswahlen an.“ Ähnlich äußerte sich auch Michaela Platzer, die Moderatorin des Abends: „Das Zukunftsprofil soll kein Papiertiger bleiben.“ Es seien Menschen gefragt, „die mit dem Herzen dabei sind.“ Stefan Lettner vom Unternehmen CIMA im oberösterreichischen Ried, der die Erarbeitung des Zukunftsprofils koordiniert hatte, erin-

Bei der Vorstellung von „Prad 2030“ im „aquaprad“

nerte an die Entstehung des Profils, das als Ergänzung des Prader Leitbildes aus dem Jahr 2005 zu sehen sei. Insgesamt haben rund 90 Bürgerinnen und Bürger am Profil mitgearbeitet. Nach einer ersten Analyse und der Erhebung des Ist-Zustandes im Jänner 2019 folgten eine Zukunftswerkstatt, 3 Workshops zu den Themen Wirtschaft, Ortsleben und Ortsgestaltung sowie Steuergruppen-Sitzungen im März. Im Juli wurden die Leitlinien und die dazugehörigen Maßnahmen erarbeitet. Der Sollzustand im Jahr 2030 „Das Zukunftsprofil beschreibt den gewünschten Sollzustand im Jahr 2030“, sagte