VINSCHGER GESELLSCHAFT
„Was so ein nettes, kleines Dörfl alles laufen hat“ Auch die 23. Auflage von Marmor&Marillen war ein besonderes Fest. LAAS - Die Besonderheit wurde von einem besonderen Gast so kommentiert: „Was so ein nettes, kleines Dörfl alles laufen hat, ist ein Wahnsinn. Dazu braucht es Idealisten durch und durch.“ Der besondere Gast war der Künstler Ernst Müller. Die Eröffnung seiner Ausstellung in der Marxkirche war für M&M-Koordinator Dietmar Spechtenhauser der 1. Akt des Laaser Kulturfestes 2023. Die Untertreibung „Dörfl“ haben sich die anwesenden Laaser gefallen lassen, Ernst Müllers „Landschaften. Melodie der Farben“ war ein erfolgreicher, neuer Akzent am Vorabend von M&M, dem auch der Regen nichts anhaben konnte. Und mit Kunst ging es am nächsten Tag, am Samstag, weiter. Während die Betreiber der Markt- und -Verköstigungsstände mit Windböen zu kämpfen hatten, stellten im „Lechner-Stodl“ 5 junge und 1 gereifter Künstler erwartungsvoll ihre „Kunscht“ aus. Nach
Eröffnung der Ausstellung im Stadel mit Koordinator Dietmar Spechtenhauser und der Künstlerin Denise Geneth aus Göflan.
Viel Volk am Peeren-Stadel schon am Samstagvormittag, 5. August.
28 DER VINSCHGER 15/23
Bürgerkapelle ein Jubiläum und in Prad fand das Country-Fest statt. Der so beliebte Vinschgerzug, der immer ganze Schwärme von Burggräfler/innen nach Laas brachte, stand am Wochenende still. Was haben wir uns gefreut, dass das Wetter ordentlich tat und die italienischen Gäste, die Schweizer und Nordtiroler uns nicht vergessen hatten“, lautete ein erstes Fazit. Ein anderer Aspekt war der Marillen-Verkauf. Am Samstag hatte das Team der VIP ein eher ruhiges Dasein geSie waren für die „Kunscht im Stodl“ zuständig: (von links) die Musiker Max fristet. Die verbliebenen Vorräte Parola und Evelyn Kerschbaumer aus Bozen, Franziska Gabl aus Glurns, Johanna führten dann zu reißendem AbAlbert aus Laas, Denise Geneth aus Göflan, Thomas Biedermann aus Eyrs, Raffael satz am Tag danach. Stärken des Micheli aus Schlanders und kurzfristig eingesprungen Franco Bonora aus Laas. 23. Marmor-& Marillenfestes waren die gewaltige Vielfalt und die und nach begann Leben einzu- Temperaturen um 10°C überstan- qualitätsvolle Auswahl: Marktkehren zwischen Marillenkuchen den und dem Wind einigermaßen treiben, Kulinarik, Handwerk, im Peern-Stadel und Marillenbar standgehalten zu haben, kamen Kunsthandwerk, Schaukochen, Venustis im Osten, Showküche sie am Sonntag nicht mehr aus Gewinnspiele, Spielmöglichkeiam Santl und Kinderspielbereich dem Staunen. „Wir waren von ten, Verkostungen, Führungen in der Laaser Marmorwelt im Festivitäten eingekreist“, merk- und Konzerte. Westen. Waren die Organisatoren te Chefkoordinator Spechtenam Samstag froh, die herbstlichen hauser an. „In Latsch feierte die GÜNTHER SCHÖPF
Es kam nicht zum Streitgespräch zwischen dem Landschaftsmaler Ernst Müller und dem Objektkünstler Franco Bonora (rechts), sondern nur zur gemeinsamen Erinnerung als Hüterbuben.
Michael und Thomas Picher (rechts) mit ihren Ziachorgeln.
Kunst in der Marxkirche: Expertin Ilse Thuile und Festkoordinator Dietmar Spechtenhauser staunten über die erfrischenden Erklärungen des Künstler Ernst Müller.
Das Paar aus dem Veneto war zum 4. Mal bei Marmor&Marillen.
Genießen und spielen in der Marmorwelt.