VINSCHGER GESELLSCHAFT
Planetarium auf Tour! TARSCH/MORTER - Mit dem aufblasbaren Planetarium und der Astronomin Sabrina wurde den Schülerinnen und Schülern der Grundschulen von Tarsch und Morter eine besondere Möglichkeit geboten, Sterne zu erleben und das Weltall zu begreifen. Genügend Platz bot das Vereinshaus Sigmunt Angerer in Tarsch, wo das mobile Planetarium problemlos aufgebaut werden konnte. In drei Gruppen schlüpften die
Kinder für jeweils 50 Minuten in die Kuppel und wurden kurzerhand mit einer Raumkapsel ins Weltall geflogen. Es war nicht nur spannend und lehrreich, sondern hat richtig viel Spaß und Abwechslung gebracht. Organisiert hatten das „Sternenerlebnis“ die Bibliotheken und Grundschulen der Gemeinde Latsch im Rahmen ihrer Zusammenarbeit. Dem Team vom Planetarium Südtirol wird ein großer Dank ausgesprochen: super Idee, tolles Angebot, geRED lungene Umsetzung!
BASIS als Vorzeigeprojekt in Brüssel Von der Drusus-Kaserne zu internationaler Bekanntheit. SCHLANDERS - Spricht man mit Hannes Götsch, der geschäftsführende Vorstand und Wegbereiter der in der Schlanderser Drususkaserne stationierten BASIS, dann wird schnell klar: Es tut sich so einiges. Längst ist aus dem Projekt ein modernes Unternehmen geworden, welches in den verschiedenen Bereichen mitmischt und für den Vinschgau eine Struktur geschaffen hat, wie man sie sonst im großstädtischen Raum in Berlin oder Paris findet. Was die BASIS leistet, dies wurde kürzlich auch international lo- Hannes Götsch (links) mit Südtirols bend hervorgehoben. Gleich zwei Landeshauptmann Arno Kompatscher Mal machte sich Hannes Götsch in Brüssel. in den vergangenen Monaten auf den Weg in die europäische ausforderung zu unterstützen Hauptstadt. Im April fand eine und positive Beispiele der Union EUSALP-Tagung statt. Dabei zu präsentieren. Dazu gehörte ging es um Makrostrategien für auch eine Studie, die im Zuge der den Alpenraum. Solche mak- „Aktionsgruppe 3 - Arbeitsmarkt, roregionalen Strategien bieten Aus- und Weiterbildung“ der einen Rahmen zur Kooperation EUSALP entstanden ist. Götsch, zwischen Regionen und Staaten Mitglied dieser Aktionsgruppe 3, sowie zur gemeinsamen Lösung war als EUSALP-Repräsentant regionalspezifischer Herausfor- von Trentino-Südtirol eingeladerungen. den, um eine Studie über „Soft Skills“, die im heutigen Berufsleben immer wichtiger werden, Jahr der Kompetenzen sowie die BASIS den anderen „Laut Erhebungen der Euro- Makroregionen im Rahmen der päischen Union berichten drei Podiumsdiskussion „KompetenViertel der Unternehmen von zen für eine resiliente GesellSchwierigkeiten, passend aus- schaft“ vorzustellen. gebildete Fachkräfte zu finden“, erklärt Götsch. Deshalb wurde Motor für neue Arbeitsfelder – 2023 von der EU zum „Jahr der EU Design Day Vorstellung Kompetenzen“ ausgerufen, um besonders kleine- und mittlere Im Mai ging es schließlich Unternehmen bei dieser Her- nochmals nach Brüssel: Seit fünf
In Brüssel wurde diskutiert und debattiert: Hannes Götsch (3. von rechts) war mittendrin.
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Jahren lädt das europäische Netzwerk ERRIN (European Regions Research and Innovation Network) Pioniere in den Sitz der Vertretung der Europaregion in Brüssel, um ihre Erfahrungswerte mit anderen Akteuren zu teilen. Neben BASIS-Gründer Götsch war auch Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher zu Gast. In seinen Grußworten erwähnte er die Wichtigkeit von Kreativität und Diversifikation. „Wir wurden als Südtiroler Vorzeigeprojekt dargestellt“, freut sich Götsch. Die BASIS ist in Brüssel und in der gesamten EU mittlerweile eine angesehene Initiative, „die sich einen Namen als Motor für neue Arbeitsfelder, kreatives Design und innovative Lösungen für den ländlichen Raum gemacht hat“. Das Europäische Bauhaus Auch EU-Präsidentin Ursula von der Leyen hat die vorausschauende Arbeit „lokaler Verbände, zusammen mit Land und Universität“ in Südtirol im Rahmen der Biennale in Venedig als positives Beispiel genannt. Mit der Initiative „Neues Europäisches Bauhaus der Berge“ führe man Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund zusammen, Architekten, Landwirte, Bildhauer, Wissenschaftler, Designer und sogar DJ’s, gemeinsam werde an neuen Ideen gearbeitet, um das ländliche Gebiet voranzubringen. Es handle sich um eine basisdemokratische „Bottom-UpIdee“. „BASIS Vinschgau Venosta ist ein wichtiger Prototyp und Präzedenzfall für die zeitgemäße, ressourcenschonende Nutzung von öffentlichem Raum, Zugang, Verteilung und Möglichkeiten für alle Bevölkerungsschichten, und daher beispielgebend für das neue europäische Bauhaus“, wie Götsch betonte. MICHAEL ANDRES