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„Wir wollen mitregieren“

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Im Dienst für die Nächsten Bezirk Untervinschgau dankt den Wehrleuten und jenen, die hinter ihnen stehen. LAAS - Mehr als 1.200 Mitglieder, davon 850 aktive, zählt der Bezirksfeuerwehrverband Untervinschgau, dem 18 Freiwillige Feuerwehren, von Tschars bis Eyrs, angehören. Ihnen gelte es zu danken. „Ihnen und ihren Familien. Ohne sie, die dahinterstehen, wäre das alles nicht möglich“, betonte Roman Horrer, der Bezirksfeuerwehrpräsident beim Bezirksfeuerwehrtag am Samstag, 22. April, im Laaser Gerätehaus. Zu tun gab es auch im Jahr 2022 wieder reichlich. 259 technische Einsätze wie Unfälle und Co wurden abgewickelt, 59 Mal wurden die Wehrleute aufgrund von Bränden alarmiert, zudem gab es 14 Fehlalarme. Bei den 332 Einsätzen wurden insgesamt über 6.345 Stunden geleistet.

Viel Ehr (v.l.): Norbert Trafoier, Norbert Pircher, Bezirksfeuerwehrpräsident-Stellvertreter Andreas Mair, Anton Gluderer, Erich Pircher, Landesfeuerwehrpäsident-Stellvertreter Peter Hellweger, Gertraud Luggin, Karl Tappeiner, Karl Luggin, Georg Wieser, Marco Burgo, Walter Rinner und Bezirksfeuerwehrpräsident Roman Horrer.

sind“. Bei Waldbränden galt es den Bezirk Obervinschgau zu unterstützen. „Wenn es brennt, gibt es keine Grenzen. Die Unterstützung der Nachbarbezirke ist generell wichtig“, betonte Kostner. Viel Wenn es brennt, Wert lege die Feuerwehr auch auf gibt es keine Bezirke die Übungen. Zahlreiche Szenarien wurden durchgespielt und Wie Bezirksinspektor Stephan geprobt. „Aus- und Weiterbildung Kostner ergänzte, rückten die ist das Um und Auf für die FeuerWehren somit alle 27,2 Stunden wehren“, erklärte Bezirkspräsident aus. Generell zunehmen würden Horrer. Insbesondere die Ausbildemnach die Unwetterereignisse, dungen an der der Landesfeuerauch wenn es im vergangenen – wehrschule in Vilpian haben einen relativ trockenen Jahr – weniger hohen Stellenwert. „Das müssen überschwemmte Keller gab. „Wir wir erhalten und das Angebot werden aber immer mehr mit Un- intensiv nutzen“, forderte Horrer. wettern konfrontiert. Wenn der Regen kommt, dann meist stark“, Die Jugend ist die Zukunft so Kostner. Muren seien die Folge. Brandeinsätze habe es weniger geBezirksjugendreferent Herbert geben. „Meist eher kleine Brände, Kaserer berichtete über die Judie durch das rasche Einschreiten gendgruppen. Ende des Jahres der Wehren auch klein geblieben zählten diese insgesamt 66 Mit-

Wehrleute aus dem Bezirk bevölkerten das Gerätehaus.

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glieder. „Die Jugend ist die Zukunft des gesamten Feuerwehrlandes. Die größte Belohnung für die gute Arbeit ist es, wenn immer wieder Mitglieder in den aktiven Dienst übertreten“, so Kaserer. Wie aktiv Südtirols Feuerwehrjugend ist, zeigt sich bei einem Blick zurück und nach vorne. 2023 stehen etwa vom 23. bis 25. Juni in Prad die Landes-Jugendfeuerwehrleistungbewerbe auf dem Programm. Der Südtirolcup der Jugend findet am 5. August in Antholz-Mittertal und am 12. August in Salurn statt. Aber auch die „großen“ Bewerbsgruppen messen sich 2023 wieder, und zwar in mehreren Kuppelcups. Im Vinschgau macht der Kuppelcup zum Auftakt am 29. April in Kastelbell Station. Grußworte überbrachten unter anderem Landesrat Arnold Schuler und die Laaser Bürgermeis-

terin Verena Tröger. „Danke für die Einladung. Ich bin froh, wenn ich mal nicht über Bär und Wolf reden muss“, so Schuler. Stattdessen war er voll des Lobes für die engagierten Wehrleute im Bezirk. „Schön zu sehen, dass die Mitgliederzahlen steigen“. Feuerwehrmann mit Herzblut Nicht fehlen durften die Ehrungen. Karl Luggin wurde zum Ehrenmitglied ernannt. „Mit Herzblut bekleidete er viele Positionen innerhalb der Feuerwehr. Dieses Herzblut hat er an seine Jungs weitergegeben“, so Horrer. Dank gelte dabei auch der starken Frau an seiner Seite, Gertraud Luggin. Das goldene Verdienstkreuz für 40 Jahre Feuerwehrdienst erhielten Norbert Trafoier (Latsch), Erich Pircher (Martell), Anton Gluderer (Martell), Norbert Pircher (Martell), Karl Tappeiner (Göflan), Georg Wieser (Schlanders), Marco Burgo (Eyrs) und Walter Rinner (Goldrain). „40 Jahre Dienst heißt 40 Jahre ehrenamtlich da zu sein für den Nächsten. Es ist wichtig, wenn ihr weiterhin dabei seid, und die Erfahrung die ihr gesammelt habt, den Jungen weitergebt. Ein hohes Gut unserer Wehren ist die Mischung aus Erfahrung und neuen Ideen“, wusste der Bezirksfeuerwehrpräsident. MICHAEL ANDRES


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