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Kein Scherz

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

„Keine unbekannte Person in unserer Gemeinde“ LATSCH - Bürgermeister Mauro Dalla Barba eröffnete die 1. Gemeinderatssitzung des Jahres 2023 mit einem Personalwechsel. Zur Erinnerung: mit 11. Jänner hatte Sepp Kofler von der Bürgerliste „Mitnond-Insieme“ schriftlich sein Ausscheiden aus dem Rat bekannt gegeben. Ebenfalls schriftlich abgelehnt habe der laut Wählerstimmen nächst gereihte Christoph Alber, berichtete der Bürgermeister. Danach habe sich eine Pattstellung zwischen Walter Auer aus Goldrain und Claudia Gunsch aus Morter ergeben. Beide hätten ebenfalls schriftlich abgelehnt. Somit war für Georg Peg-

Leiter der Sektion Ski nordisch im Sportverein Latsch und wurde bei den Gemeinderatswahlen von 1995 für die SVP in den Gemeinderat gewählt. Durch einen Fehler der Wahlkommission musste er seinen Platz räumen. Von 1994 bis 2006 war er Direktor des Skicenters Tarscher Alm. Pegger war ein Impulsgeber in der Gemeinde durch die Organisation des 1. Triathlons in Latsch 1988, der Georg Pegger: Mit 2 Schritten in die Latscher Dorfpolitik auch der 1. im Vinschgau war und ger, Jahrgang 1960, der Weg frei. ken über die Wählbarkeit fragen. durch die Gründung des SportBürgermeister Dalla Barba stellte Einstimmig und unter Applaus clubs „Allrounder Mol Berg mol ihn als „keine unbekannte Person durfte sich Pegger schließlich Tol“ im Jahre 1990. im Dorf und in der Gemeinde“ vor, an den Ratstisch setzen. Pegger musste den Rat aber nach Beden- war zwischen 1982 und 1992 GÜNTHER SCHÖPF

Hoher Besuch in Laas stellvertretenden Parteiobfrau der SVP geweckt. Gerade die Südtiroler Gemeinden, in denen jüngst Frauen die erste Bürgerin stellen, sind für seine Tätigkeit von großem Interesse. Bürgermeisterin Verena Tröger empfing den Generalkonsul zu einem lockeren politischen Austausch, bei dem unter anderem der Transitverkehr durch den Vinschgau eine bedeutende Rolle einnahm. Aber auch über allgemeine Probleme, wie beispielsweise die zunehmend schwierige Situation im Bereich der medizinischen Versorgung in Südtirols Peripherien, wurde geredet. Konkretes Ziel der Bürger-

Besichtigung des Marmorwerkes sowie auch die Herausforderungen des Abbaus und Abtransports beeindruckten den hohen Gast und weckte sein Interesse nach mehr. Der Generalkonsul und die Bürgermeisterin vereinbarten einen erneuten Besuch anlässlich des Kulturfestes „Marmor & Marillen“, bei dem sich Clemens Generalkonsul Clemens Mantl und Mantl auch Zeit für eine FühBürgermeisterin Verena Tröger rung im Marmorbruch nehmen möchte. Im Herbst wird er seine meisterin war es jedoch vor allem, Tätigkeit in Mailand beenden und dem Generalkonsul das höchste ins Außenministerium nach Wien Kultur- und Wirtschaftsgut der zurückkehren. In die Stadt, die Gemeinde, nämlich den Laaser den Laaser Marmor repräsentiert Marmor näher zu bringen. Die wie kaum eine andere. RED Foto: Angelika Maria Maier

LAAS - Großes Interesse am politischen Geschehen der Gemeinde zeigte der österreichische Generalkonsul Clemens Mantl bei seinem Besuch am 23. Januar im Laaser Rathaus. Bereits im September 2019 war Clemens Mantl zum österreichischen Generalkonsul in Mailand ernannt worden. Nachdem er vier Jahre lang als Direktor des „Office of Science and Technology Austria – OSTA“ in Washington DC tätig gewesen war, wurde Clemens Mantl nach Mailand berufen. Seine Aufmerksamkeit für Laas wurde mit der Wahl der Bürgermeisterin Verena Tröger zur

AUFGESPÜRT & AUSGEGRABEN (93)

Schreibe einen Text für den „Vinschger“ Es ist ein Thema, an dem derzeit kaum jemand vorbeikommt: ChatGPT. Der mit Künstlicher Intelligenz ausgestattete Internetdienst beantwortet Fragen und erledigt angewiesene Aufgaben zum Teil so gut, dass manch eine Branche zu Recht in Sorgen gerät. Hausaufgaben machen, journalistische Texte schreiben, Software programmieren, Musik komponieren und hundert andere Dinge ... es ist wirklich erstaunlich. Eine Anweisung reicht – zum Beispiel „Schreibe mir eine glaubwürdige Entschuldigung, warum ich gestern nicht zum Konzert kommen konnte!“ – und kurz darauf erscheint das Elaborat am Bildschirm. Alexa, Cortana und Siri sind nichts dagegen. Faszinierend und beängstigend zugleich. Die Grundidee dazu ist allerdings schon ein gutes halbes Jahrhundert alt. 1966 hat Universitätsprofessor Joseph Weizenbaum ein Programm geschrieben, das die Möglichkeiten der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine aufzeigen sollte. Er nannte es ELIZA nach dem Blumenmädchen Eliza Doolittle, das in George

Bernard Shaws Theaterstück „Pygmalion“ ordentlich sprechen lernen sollte. ELIZA wurde dazu entwickelt, verschiedene Gesprächspartner zu imitieren. Am wohl bekanntesten ist die Simulation eines Psychotherapeuten, der Fragen stellt, auf die Probleme des menschlichen Gegenübers eingeht und so den Schein einer Therapiesitzung ermöglicht. Weizenbaum, bis dahin Vordenker und Pionier, war erschüttert, wie ernst viele Versuchspersonen diese Gespräche nahmen und sogar davon überzeugt waren, dass das Programm sie wirklich verstehe und Einfühlungsvermögen zeige. Gerade unter diesem Einfluss änderte sich Weizenbaums Einstellung gegenüber dem Fortschritt in der Informatik. Es wäre interessant zu wissen, was der 2008 verstorbene, selbsternannte „Informatik-Ketzer“ über ChatGPT denkt. Z

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