Laut statt „Silentium“?

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Viel Applaus für die „Rescher Musi“ RESCHEN - Bis auf letzten Platz besetzt war am Abend des Pfingstsonntags der große Saal im Vereinshaus von Reschen. Es war die Musikkapelle Reschen, die nach zweijähriger Corona-Zwangspause endlich wieder zu ihrem traditionellen Pfingstkonzert einladen konnte. Die Begeisterung und Freude waren allseits groß, auf der Bühne ebenso wie im Publikum. Besonders erfreut zeigte sich Obmann Franz Prieth, dass die „Rescher Musi“ trotz der pandemiebedingten Einschränkungen gewachsen ist, was nicht zuletzt auch der Musikschule St. Valentin zu verdanken ist. 6 Neuzugänge konnte der Obmann willkommen heißen: Tarja Schwienbacher, Maria Magdalena Prieth, Felix Patscheider, Paul Stecher Hofer, Martino Zegg und Judith Patscheider. Das Leistungsabzeichen in Gold hatten sich während der Corona-Zeit Marian Blaas (gleich zweimal) sowie Sebastian Prieth

Im Bild (v.l.): Anne Plangger, Viktoria Prieth und Daniel Di Luca

und Raphael Prieth geholt. Einen besonderen Dank zollte der Obmann auch den „älteren“ Musikanten und nannte stellvertretend für alle Hermann Blaas („fast seine ganze Familie spielt mittlerweile mit“) sowie Gottlieb Maas, der seit sage und schreibe 67 Jahren aktiver Musikant ist. Gewidmet war das heurige Pfingstkonzert jenen 10 jungen Burschen, welche die Musikkapelle 1951 gegründet hatten, um die Gemeinschaft zu stärken und nach der dunklen Zeit der Seestauung das Dorfle-

Im Bild (v.l.): Obmann Franz Prieth mit Thomas Bochet, Christian Maas und Peter Blaas.

ben wieder anzukurbeln. „Weil es wegen Corona nicht möglich war, das 70-jährige Jubiläum zu feiern, widmen wir dieses Konzert den Gründern unserer Musikkapelle“, sagte der Obmann. Einen besonderen Gruß richtete er an das anwesende Gründungsmitglied Ludwig Wilhalm, der übrigens auch Ehrenobmann der Musikkapelle ist. Zum abwechslungsreichen Konzertprogramm, das Kapellmeister Peter Blaas ausgewählt hatte, gehörten Werke von Michael Geisler, Peter Leitner,

Das Pfingstkonzert 2022 war den 10 jungen Burschen gewidmet, welche die „Rescher Musi“ 1951 gründet haben.

Steven Reineke, Thomas Asanger und weiterer Komponisten. Gekonnt durch den Abend geführt hat Jessica Ieronimo. Die Ehrungen langjähriger Mitglieder und Funktionäre im Ausschuss, die in den Jahren 2020 und 2021 fällig gewesen wären, wurden während der Pause nachgeholt. Das Ehrenzeichen in Bronze für 15-jährige Mitgliedschaft bekamen Anne Plangger, Viktoria Prieth und Daniel Di Luca. Peter Blaas wurde mit dem Verbandsabzeichen für 10-jährige Kapellmeistertätigkeit in Schluderns und Reschen geehrt. Für jeweils 20-jährige Tätigkeit im Vereinsausschuss wurden der Vizeobmann Thomas Bochet und der Kassier Christian Maas ausgezeichnet. Das Publikum, unter dem sich auch Vertreter des Verbandes Südtiroler Musikkapellen und der Politik befanden, sowie Freunde der benachbarten Kapellen von St. Valentin und Nauders, zollte der „Rescher Musi“ lange anhaltenden Applaus. SEPP

Familienfest Naturns ein voller Erfolg NATURNS - Um eine Aktion reicher mit neuen Spielideen für Jung und Alt und selbstgefertigten Holzspielen präsentierte sich das diesjährige Familienfest in Naturns. Es hat die Erwartungen übertroffen. Die verantwortlichen Gemeindereferenten Astrid Pichler und Florian Gruber waren jedenfalls voll des Lobes. Es waren wohl über 300 Anwesende, die Zielgruppenfamilien mit den Kindern waren mehrheitlich positiv beeindruckt. In Zusammenarbeit mit dem VKE und anderen Gruppierungen ging satoren Hanspeter und Debora besucher zufriedenzustellen. - Der das Ganze gut organisiert über die Schöntaler hatten jedenfalls alle Festplatz wird nur mehr für zwei Bühne. Die beiden Hauptorgani- Hände voll zu tun, um die Fest- Veranstaltungen reserviert. An-

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scheinend finden die Vereinsfeste im Ortszentrum von Naturns mehr Anklang im Publikum. „Die Regelung passt. So wissen wir alle Bescheid, wie der Sommer abläuft“, erklären unisono Hanspeter und seine Tochter Debora Schöntaler. Die Spielideen von Hanspeter Schöntaler sind bereits vielen bekannt: „Ich habe meinen Kindern zum Geburtstag immer ein selbstgebasteltes Spiel geschenkt. Mittlerweile sind es schon über 80 Spiele. Dazu kommen noch erworbene Spiele, z. B. eine originale Postkutsche aus der Schweiz.“ OSSI