Am Limit, aber voll engagiert

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VINSCHGER SPORT

VADA/MALS - Vom 15. bis zum 17. April fand die erste Etappe der italienischen Meisterschaft im Kitefoilen in Vada in der Toskana statt. Mitten drin: der 18-jährige Vinschger Flavio Marx aus Mals. Der erste Tag begann mit leichtem Wind, der von den 26 Teilnehmern viel Technik abverlangte. An insgesamt drei Durchgängen gab es einige Wendungen, die die Karten für die folgenden Tage mit sehr interessanten Platzierungen mischten. Am darauffolgenden Samstag herrschte starker, aber auch sehr böiger Wind. Nach drei weiteren hart umkämpften Durchgängen lag Mario Calbucci aus Riccione (Rimini) auf Platz 1. Der letzte Renntag wurde wegen zu starken Windes auf die frühen Nachmittagsstunden verschoben, als die Windgeschwindigkeit abnahm. Einige der Athleten haben daher an den letzten zwei der insgesamt acht Rennen nicht mehr teilgenommen. Diese erste

Fotos: Lorenzo Rossi

Ein Vinschger auf dem Kitefoil-Podium

Flavio Marx zeigte bei der ersten Etappe der italienischen Meisterschaft im Kitefoilen in Vada, was in ihm steckt und erreichte den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Etappe der italienischen Meisterschaft endete für Flavio Marx mit starken Platzierungen. In der Kategorie U21 gewann er die Goldmedaille. In der Gesamtwertung erreichte der junge Römer Flavio Ferrone den ersten Platz, gefolgt von Flavio Marx auf dem zweiten Platz und Alessandro Giannini aus Neapel auf dem dritten Platz. Die zweite der ins-

gesamt fünf Etappen der italienischen Meisterschaft im Kitefoil Open wird vom 28. bis zum 29. Mai 2022 in Rimini stattfinden. „Lieber Flavio, deine Familie und Freunde sowie deine Caramba Kiteschool freuen sich mit dir und wünschen dir weiterhin viel Erfolg“, heißt es in einer Mitteilung. - Als Kitefoilen bezeichnet man übrigens eine Unterart des

„Kitesurfens“. An einem Board befestigt man mittels eines Masts eine Fuselage, an der wiederum zwei Flügel fixiert werden, die für den Auftrieb sorgen. Beim „Internationalen Snowkite Open 2022“ im Februar 2022 am Reschensee hatte Flavio Marx den 2. Platz im international stark besetzten Wettkampf über die Langstrecke (Long Distance) erreicht. RED

Fotos: Ebner Media Group/Roman Knopf

Super-Testbedingungen in Sulden

Tester und Mitarbeiter fanden ideale Bedingungen. SULDEN - Ende April war das Ski-

gebiet Sulden einmal mehr das Mekka für Skitester. Insgesamt 140 Skier von 14 verschiedenen Herstellern wurden diesmal beim SkiMAGAZIN-Supertest auf Herz und Nieren geprüft. 45 Tester und 30 Mitarbeiter aus der Skiindustrie hielten sich bei der Skitestwoche in Sulden auf. Testberichte erscheinen dann im deutschen SkiMAGAZIN. Die Zeitschrift

Freuten sich über eine gelungene Testwoche (v.l.): „Dr. Ski“ Ralf Kühlkamp, Werner Kiem, Timo Böckenhüser und Thorsten Böhl.

hat eine Auflage von rund 130.000 Stück. Sulden darf sich somit einmal mehr über einen gelungenen Werbeeffekt freuen. Die Skitestwoche ins Leben gerufen hatte Paul Hanny im Jahre 1978 mit dem damaligen SkiMAGAZINChefredakteur Heinrich Körner. 20 Jahre fand die Testwoche kontinuierlich in Sulden statt, dann für einige Jahre in Sölden, am Kronplatz und auch in St. Moritz.

Viele Jahre hatten Paul Hanny und Heinrich Gapp als damaliger Präsident der Ferienregion Ortlergebiet dafür gekämpft, die Testwoche zurückzuholen, 2011 war es schließlich soweit. Seitdem findet die Testwoche wieder regelmäßig in Sulden statt. Diesmal wurden neun verschiedene Ski-Kategorien getestet, vom Riesenslalom bis hin zum Allmountain Ski. Zudem gab es zwei weitere Kategorien, die

sich mit Innovationen aus der Skiwelt beschäftigten. Fünf Tage lang wurde ausgiebig getestet. „Die Bedingungen in Sulden waren ideal, die Pisten waren super präpariert“, lobt der SkiMAGAZIN-Testleiter Thorsten Böhl. Mitverantwortlich für Organisation und Koordination war auch wiederum der Latscher Werner Kiem. „Alles klappte reibungslos“, freute sich der ehemalige Biathlet. AM DER VINSCHGER 09/22

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