Zum Nachahmen empfohlen

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Erfolgreiches Jahr trotz einiger Hürden SÜDTIROL/VINSCHGAU - Und wieder geht ein turbulentes Jahr zu Ende: Turbulent, weil es wieder zahlreiche Ausnahmesituationen gab. Nicht nur aufgrund der Covid-19-Pandemie haben sich sehr viele Mitglieder bei Tiefbauunternehmer-Obmann Michael Hofer gemeldet, zahlreiche Fragen gab es auch zu den steigenden Rohstoffpreisen. „Wir waren im ständigen Austausch mit der Politik und haben versucht, allen Mitgliedern so gut es ging, zur Seite zu stehen“, sagte Hofer bei der Jahresversammlung der Tiefbauunternehmer im lvh (Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister). Die Zusammenarbeit mit der Politik, der

Der Ausschuss (v.l.): Erwin Windegger, Alexander Kaufmann, Roland Ploner, Claudia Maier, Markus Obexer, Armin Klapfer und Obmann Michael Hofer.

öffentlichen Verwaltung und den ausschreibenden Körperschaften war für die Berufsgemeinschaft wieder im Fokus, da die Südtiroler Tiefbauunternehmer einen Großteil des Jahresumsatzes mit öffentlichen Arbeiten erzielen. Mit den zuständigen Vertretern haben sie

beispielsweise Themen wie die öffentlichen Ausschreibungen und Qualitätsausschreibungen (AOV), den Einsatz neuer GPS-gesteuerter-Maschinen (Wildbachverbauung) sowie die Abschaffung des Preisbuches (Bergwirtschaft) besprochen. Bei der Jahresver-

sammlung wurden erfolgreiche Projekte wie die Ausarbeitung des Fachplans für Schottergruben und die Initiative „Master of Machine“ besprochen, um nur einige zu nennen. „Ich möchte mich bei allen für das große Engagement bedanken. In diesen schwierigen Zeiten ist das nicht selbstverständlich. Was wir uns aber im Hinterkopf behalten müssen ist, dass wir gemeinsam stärker sind. Der Verband wird sich weiterhin für die Anliegen der Betriebe stark machen“, betonte Ehrengast lvh-Vizepräsident Hannes Mussak. Tobias Rautscher hielt ein Referat zum Thema „Ausbildung, Mitarbeiterführung und Führung von Lehrlingen“. RED

1. Züchtertreffen des Südtiroler Goas Vereins ST. LEONHARD/VINSCHGAU - Am 7. November 2021 fand beim Sandwirt in St. Leonhard in Passeier das 1. Züchtertreffen des Südtiroler Goas Vereins statt. Jedes Mitglied konnte seine Ziegen, Kitze und Böcke präsentieren. Züchter mit insgesamt 167 Tieren aus ganz Südtirol hatten sich eingefunden. Der Vinschgau war mit den bekannten Ziegenzüchtern Martin Lingg aus Schluderns und Manni Gurschler aus Schnals vertreten. Das Hauptprogramm bei diesem Züchtertreffen war die Bewertung der 4-jährigen weiblichen Ziegen. Dafür hatten sich 30 Züchter mit 61 Tieren aus dem Wipptal, dem Eisacktal, dem Pustertal, Sarntal, Ultental, Schnalstal, Burggrafenamt sowie Passeiertal angemeldet. Manni Gurschler war mit 5 Ziegen stark vertreten. Die Bewertung der Ziegen mittels eigenem Punktierungssystem wurde

Die bestpunktiertesten Ziegen in der Ringmitte (noch nicht gereiht)

„Gamsl“, die „Miss Südtiroler Goas 2017“

erstmalig in Südtirol angewandt. Kurz beschrieben: Ausgehend vom klar definierten Zuchtziel werden Punkte je nach Gewichtung der einzelnen Merkmale vergeben. Dadurch sind einerseits Nachvollziehbarkeit und Transparenz gewährleistet und andererseits höchste Objektivität gegeben. Das Zuchtziel wurde unter be-

Südtiroler Goas 2017“ wurde die Goas „Gamsl“ des Züchters Helmuth Gufler aus dem Passeiertal gekürt. Bei der Prämierung der 14 bestplazierten Betriebe kam Manni Gurschler auf Platz 13. Laut dem Obmann Anton Staudacher ist es dem Verein wichtig, dass dieses Engagement der Züchter auch prämiert wird. RED

sonderer Berücksichtigung gesundheitlicher Aspekte erarbeitet. Das bedeutet, dass das Tierwohl ganz im Vordergrund steht. Alle bewerteten Ziegen wurden im Ring dem Publikum vorgeführt. Bemerkenswert dabei war, dass besonders junge Mädchen und Burschen die Ziegen mit viel Eifer und Passion vorführten. Zur „Miss

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Hammen, Schlegel, Bäuche, Wurstfleisch vom Rind und von der Schweinsschulter, Darm und Gewürze... DER VINSCHGER 41/21

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