Im Rhythmus der Esel

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Foto: LPA

GALSAUN - Immer wieder waren während der vergangenen Jahre im Gebiet rund um den Kastnknott oberhalb von Galsaun Bewegungen festgestellt worden, und zwar von bis zu einem halben Meter pro Jahr. Es wurden Schutz- und Abweisdämme am Talgrund errichtet. Nachdem im Februar 2021 einige Felsblöcke abgebrochen waren, wurde es am 23. August bei einer Koordinierungssitzung der Gemeinde mit den Geologen, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Landesforstdienst als notwendig erachtet, den vorstehenden Bereich des Kastenknotts zu sprengen. Am 27. August war es soweit. Mit 60 kg Sprengstoff wurden 300 Kubikmeter Gestein im Auftrag des Landesamtes für Geologie und Baustoffprüfung kontrolliert zum Einsturz gebracht. Das abgesprengte Gestein wurde von den Schutzdämmen aufgefangen. Der obere Teil des Felsvorsprungs, der ein Gesamtvolumen von 900 Kubikmetern hat, war im Vorfeld

Foto: LPA/G.News

Kastnknott teilweise abgesprengt

Beim Anbringen der Auffangnetze am Vortag der Sprengung

Die Sprengung des oberen Teils des Kastenknotts

mit Auffangnetzen umhüllt worden. Die Sprengung des oberen Teils der Felsnase ist als Fortsetzung der in den vergangenen Jahren umgesetzten Schutzmaßnahmen zu betrachten. Mehrere Dutzend Feuerwehrleute aus Galsaun, Kastelbell und Tschars

sowie Mitglieder der Bergrettung Gebiet im Umkreis des KastnkLatsch standen am 27. August notts betraten. Bürgermeister den ganzen Tag über im Einsatz. Gustav Tappeiner dankt allen Es mussten u.a. die Bewohner Beteiligten und ist überzeugt, von 8 Häusern vorübergehend dass es mit der Teilsprengung geaus Sicherheitsgründen evakuiert lungen ist, eine weitere dringend werden. Außerdem war darauf zu notwendige Schutzmaßnahme achten, dass keine Personen das umzusetzen. LPA/SEPP

LESERBRIEFE

Danke! Dem langjährigen und einem der dienstältesten Journalisten und Berichterstatter der Zeitschrift der Vinschger, Herrn Günther Schöpf, sei hiermit für seine gewissenhaft durchdachten und gut recherchierten Kommentare und Berichte gedankt. Von vielen Gemeinderatssitzungen und Begebenheiten aus allen Gemeinden des Vinschgaus schreibt er stets interessante Berichte. Auch bei den Sitzungen des Gemeinderates von Plaus war er in meiner 30-jährigen Dienstzeit als Gemeinderat sehr oft anwesend und hat stets genau und auch kritisch darüber berichtet. Vor Kurzem war er auch bei der Einweihung der gut renovierten alten EggerPlatzer Mühle am Melsbach in Plaus dabei und berichtete mit zusätzlich schönen Fotos darüber. Im Jahre 2013

nahm er sich auch die Zeit mit seiner Frau und mit uns gemeinsam von der Lichtenberger-Alm auf das ca. 2500 m hohe „Rifairer Schartl“ hinauf zu wandern, um von dem dort an einem Felsen angebrachten Schmuggler-Denkmal zu berichten. Nochmals Danke für seine wertvolle Tätigkeit als Journalist und alles Gute für die Zukunft! ERNST GÖGELE, PLAUS, 24.08.2021

DER VINSCHGER 27-28/21

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