Im Rhythmus der Esel

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

„Surprise“ und Zeitensprünge SCHLANDERS/KASTELBELL - Dem Konzertverein „musica viva Vinschgau“ ist es gelungen, den Musikliebhabern auch den Sommer über besondere musikalische Leckerbissen anzubieten, natürlich unter der Einhaltung sämtlicher Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen. Zu den Höhepunkten gehörte das gut besuchte Konzert von Bozen Brass am 8. August im Kulturhaus in Schlanders. Die 6 Musiker Anton Ludwig Wilhalm (Trompete, Gesang), Robert Neumair (Arrangemens, Trompete und diverse Instrumente), Manuel Goller (Trompete, Gesang), Michael Engl (Tuba, Gesang), Martin Psaier (Posaune, Gitarre) und Benjamin Premstaller (Horn, Gesang) freuten sich, endlich wieder vor Publikum auftreten zu können. Sie warteten unter dem Motto „Surprise“ mit einem

Die Auftritte von Bozen Brass in Schlanders (Bild links) und des Vokalensembles „Ingenium Ensemble“ im Schloss Kastelbell (rechts) gehörten zu den Höhepunkten des Sommerprogramms von „musica viva Vinschgau“.

aktuellen Musikprogramm auf. Das Brass Ensemble verwöhnte die Zuhörer mit einem spannenden musikalischen Bilderbogen quer durch die Musikgeschichte und alle Stilrichtungen. Das Konzert fand in Zusammenarbeit mit dem Kulturhaus Schlanders statt. Einen weiteren besonderen Musikabend hat „musica viva Vinschgau“ am 22. August in Zu-

sammenarbeit mit dem Kuratorium Schloss Kastelbell organisiert. Der Obmann des Kuratoriums, Gerold Tappeiner, und der Präsident von „musica viva Vinschgau“, Hermann Schönthaler, freuten sich, das „Ingenium Ensemble“ im Schloss begrüßen zu können. Das aus Ljubljana in Slowenien stammende Vokalensemble, das 2009 gegründet wurde, besteht

aus 2 Sängerinnen und 4 Sängern. Dem Motto des Konzertes „Zeitensprünge“ wurde das Vokalensemble mehr als gerecht, denn das Programm umfasste Lieder aus rund 500 Jahren Musikgeschichte. Die Palette reichte von slowenischen Volksliedern bis zu Songs von Paul McCartney und französischen Chansons aus dem SEPP Mittelalter.

GÖFLAN - 33 Jahre lang Feuerwehrkommandant in Göflan, 27 Jahre lang FF-Abschnittsinspektor im Bezirk Untervinschgau. Da kann man wahrlich von einem Leben für die Feuerwehr sprechen. Für diese jahrzehntelange, ehrenamtliche Tätigkeit wurde Kurt Tappeiner aus Göflan am 15. August 2021 die Verdienstmedaille in Innsbruck verliehen. Die Feuerwehr Göflan rund um den Kommandanten Manuel Schuster organisierten einen kleinen Empfang, luden zahlreiche Weggefährten und Vertreter des Feuerwehrwesens ein. So sprachen u.a. der Landes-Feuerwehrpräsident Wolfram Gapp, der FF-Bezirkspräsident Merans, Erhard Zeuch, und der amtierende Bezirkspräsident Untervinschgaus Roman Horrer,

Fotos: Bernhard Botzner

Ein Leben für die Feuerwehr, für das Ehrenamt

Der Träger der Verdienstmedaille des Landes Tirol Kurt Tappeiner mit seiner Frau Andrea

Stephan Kostner als Bezirksinspektor und Abschnittsinspektor Othmar Alber anerkennende Worte. Sie hoben Tappeiners verlässliche, gewissenhafte und sachliche Herangehensweise hervor.

Ein bewegter Kurt Tappeiner (rechts) beim Empfang in der Feuerwehrhalle Göflan

In seine Amtszeit fallen u.a. der Neubau der Feuerwehrhalle in Göflan und die Erneuerung des Fuhrparkes. Erschienen waren auch Vize-Bürgermeister Manuel Trojer, der ehemalige Bezirks-

Kurt Tappeiner mit seiner Frau Andrea (Mitte), umrahmt von den Gästen aus dem Feuerwehrwesen (links), der Gemeinde sowie der Fraktionsverwaltung Göflan (rechts)

präsident Franz Tappeiner und Bezirksinspektor Hans Telser, sowie der Fraktionsvorsteher Erhard Alber mit seiner Verwaltung. Kurt Tappeiners ehrenamtliches Engagement blieb nicht nur auf die Feuerwehr beschränkt. Als erster Vinschger überhaupt in der über 110-jährigen Geschichte des Fischereivereins Meran war Tappeiner vier Jahre lang als Präsident aktiv und sitzt bis heute in der Funktion als Vize-Präsident im Vorstand, und das seit über 20 Jahren. Auch in der Fraktionsverwaltung Göflan arbeitete er drei Amtsperioden mit und war stellvertretender Fraktionsvorsteher. AN DER VINSCHGER 27-28/21

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