Großer Einschnitt

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

„Domme“ besucht Baustelle in Trafoi TRAFOI - Nach einem Jahr pan-

demiebedingter Pause konnte das Baukollegium die beliebte Aktion „Skistar meets Baustelle“ heuer wieder fortsetzen. Das Baukollegium hatte unter seinen Mitgliedsbetrieben einen Baustellenbesuch des Skistars Dominik „Domme“ Paris verlost. Das Glückslos gezogen hat das junge Unternehmen Vinschgerbau GmbH aus Schlanders, das mit den Baumeisterarbeiten für ein ganz besonderes Gebäude in Trafoi beauftragt wurde. Es handelt sich um einen Schankbetrieb auf dem „Sogboden“ in der Örtlichkeit Heilige Drei Brunnen in Trafoi, wo sich früher das Wirtshaus „Waldheim“ befunden hatte, das Valentin Demanega 1901 erbaut hatte. Karin Mall aus Trafoi und ihr Mann Gebhard Brunner hatten sich entschlossen, die Grundparzelle, die Eigentum des Landes war, zu kaufen und dort ein kleines Restaurant und eine Wohnung zu bauen. Erste Skizzen hatte Gebhard schon vor Jahren selbst zu Papier gebracht. Die Hauptaufgabe des

Architekten Alexander Andretta aus Prad bestand darin, das Restaurant und die Wohnung in Form einer „schützenden Schale“ zu planen. „Weil das Gebäude zugleich ein Schutzbau ist, konnten wir somit auf die Errichtung eines großen Dammes in der Nähe des Trafoibaches als Lawinenschutz verzichten“, stimmten Alexander Andretta und Gebhard Brunner überein. Eine besondere Herausforderung war die Ausführung der Baumeisterarbeiten

Dominik „Domme“ Paris, Architekt Alexander Andretta und Michael Auer, der Präsident des Baukollegiums.

Beim Baustellenbesuch (v.l.): Gebhard Brunner und Karin Mall, Architekt Alexander Andretta, Fabian Schwarz (Vinschgerbau GmbH), Dominik „Domme“ Paris sowie Michael Auer und Christian Grünfelder, Präsident und Vizepräsident des Baukollegiums.

Der Neubau wurde als „schützende Schale“ konzipiert und ist somit zugleich ein Schutzbau.

auch für die Vinschgerbau GmbH. Fabian Schwarz, der Geschäftsführer des Unternehmens, freute sich, dass es seinem jungen und motivierten Team gelungen ist, diesen besonderen Auftrag gut zu meistern. Als spezielle Herausforderungen nannte er die Stahlbetonstruktur, die Errichtung der Stützen, die alle geneigt sind, und die halbrunde Dachstruktur. „Mit diesem Auftrag konnten wir zeigen, dass wir auch besondere Bauwerke schaffen können,“

freute sich Fabian Schwarz. „Es ist immer wieder spannend zu sehen, welch tolle Arbeit unsere Baufirmen und ihre Mitarbeiter leisten“, sagte Dominik Paris. Michael Auer, der Präsident des Baukollegiums, wertete die Initiative „Skistar meets Baustelle“ als ein wichtiges Zeichen, um den Unternehmen und ihren Mitarbeitern mehr Sichtbarkeit zu geben. Jedes Bauvorhaben schaffe Zukunft: „Ob ein Eigenheim für eine Familie, ein Hotel als Grundlage für eine Existenz oder moderne Infrastrukturen für uns alle.“ Dieser Mehrwert werde leider noch allzu oft verkannt. „Allein die Bauwirtschaft ist zudem Arbeitgeber für rund 18.000 Menschen in Südtirol und trägt damit wesentlich zur lokalen Wertschöpfung bei.“ Für das leibliche Wohl beim Baustellenbesuch sorgte das „Speckeggele“-Team aus Schlanders. Der Schankbetrieb wird heuer im Spätherbst oder im Frühjahr des nächsten Jahres eröffnet. SEPP

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BAUT SICH NICHT V O N S E L B S T. DER VINSCHGER 24-25/21

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