Kompatscher redet Tacheles

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Hier wird geschossen Projekt „100 m Schießstand“ in Goldrain im Latscher Gemeinderat diskutiert. LATSCH - „Endlich können wir dieses jahrzehntelange Projekt zum Abschluss bringen“, freute sich der Latscher Bürgermeister Mauro Dalla Barba bei der jüngsten Gemeinderatssitzung. Mit diesem jahrzehntelangen Projekt meinte er das Projekt „100 m Schießstand“ in Goldrain. Dieses hat die amtierende von der vorherigen Gemeindeverwaltung übernommen. Nach einigen schwierigen Jahren soll es nun endlich weitergehen. Zur Erinnerung: Bereits 2015 war ein Teil des Schießstandes umgebaut und seiner Bestimmung übergeben worden. Unter anderem der 50-Meter-Schießstand ist laut einem Beschluss der Gemeinde Latsch bereits entsprechend ausgebaut worden. Sportreferent Manuel Platzgummer hat das Projekt nun in die Hände genommen. Zuletzt standen mehrere Lokalaugenscheine auf dem Programm. Auch der frühere Goldrainer Referenten Robert Zagler war in einige Besprechungen involviert. „Es gibt viel zu tun“, berichtete Platzgummer. Michael Hofer von Pohl und Partner sowie Wolfgang Pföstl von Pföstl und Helfer stellten dem Latscher Gemeinderat schließlich einen Projektentwurf vor. Noch im Laufe des heurigen Jahres solle das Projekt im Rat zur Abstimmung kommen. Vorher gelte es jedoch noch einige offene Fragen

Von hier aus wird beim 100-m-Schießstand geschossen.

Beim Goldrainer 100-m-Schießstand wird ins Freie geschossen.

zu klären, wie die Finanzierung. stand West für die Jäger ausDie Kosten sollen sich auf rund zubauen. Es sei nicht nur die 100-Meter-Schießanlage anzu980.000 Euro belaufen. passen, sondern gelte es auch weitere Arbeiten durchzuführen. Landesschießstand West Auch in punkto Brandschutz und Mit dem Aus- und Umbau Elektroanlagen sei noch zu invesdes 100-Meter-Schießstandes tieren. „Es ist ein großes Projekt soll der Schießstand nun end- und eine große Summe. Um dies gültig „Landesschießstand West“ zu verwirklichen sind wir auf umgerüstet werden. Das heißt: eine zusätzliche Unterstützung Hier sollen künftig sämtliche seitens des Landes angewiesen. Jägerprüfungen des Bezirks ab- Das Land hat uns schon einiges gehalten werden. Bereits in den zugesichert aber nun ist die Sivergangenen Jahren gab es dazu tuation eine neue, daher sind wir ein Projekt. Jedoch seien weit der Meinung, dass wir nochmal mehr Investitionen als damals mit dem Land reden müssen“, erangenommen nötig. Ein Problem: klärte Bürgermeister Dalla Barba. Der Teil der Landesförderung bezieht sich auf die damalige Ein besonderer Schießstand Kostenschätzung. Die bisher vom Land bereitgestellten Geldmittel Eine Besonderheit des Schießreichen jedoch nicht aus, um den standes ist es, dass dieser teils Schießstand als Landesschieß- geschlossen ist und teils im Frei-

en liegt. „Man schießt aus dem geschlossenem Raum raus, die Laufbahn liegt teilweise im Freien“, erklärte Platzgummer. Dies sei bei Schießständen in Italien eine Seltenheit. Zwar habe diese Situation durchaus Vorteile, aber eben auch Nachteile. So sei das Thema Schallschutz kompliziert. Jedoch solle auch der Schallschutz nach den Umbauarbeiten besser werden. So diene künftig nicht mehr Metall als Kugelfang, sondern Plastik. „Man kann den Schall durch die Verwendung gewisser Materialien minimieren, aber nicht eliminieren“, brachte es Helfer auf den Punkt. Einig war sich der Gemeinderat größtenteils auch darin, dass die Bevölkerung hinter dem Schießstand von Goldrain stehe. MICHAEL ANDRES

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