Im Kulturkampf

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Spenden statt Rosen VINSCHGAU - Auch heuer musste

die Benefiz-Aktion „Eine Rose für das Leben“ der Südtiroler Krebshilfe aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen abgesagt werden. Der erneute Ausfall der Aktion, die seit Anfang der 1980er Jahre eine der wichtigsten Einnahmequellen für die Südtiroler Krebshilfe ist, reißt ein tiefes Loch in die Kasse. „Dabei bräuchte es gerade jetzt mehr denn je die Hilfsleis-

tungen für die Betroffenen“, heißt es in einer Presseaussendung. Die Südtiroler Krebshilfe bittet daher um finanzielle Unterstützung: Jeder noch so kleine Beitrag ist hilfreich und willkommen. Die Spenden können direkt in den 7 Bezirksbüros in Bozen, Meran, Schlanders, Neumarkt, Brixen, Bruneck und Toblach oder über das Online-Spendenformular auf der Webseite www.krebshilfe.

it per Paypal, Kreditkarte oder Banküberweisung getätigt werden. Auf Wunsch stellt die Südtiroler Krebshilfe gerne den Unterstützerinnen und Unterstützern eine Spendenbestätigung aus. Mit den Spendengeldern finanziert die Vereinigung zahlreiche Hilfsleistungen und Angebote für die an Krebs erkrankten Personen in Südtirol und deren Familien. RED

LESERBRIEFE

Die Zeche bezahlt die Natur und der Steuerzahler Der Radweg zwischen Schleis und Laatsch wird neu gebaut, weil die alte Trasse wegen Steinschlag gesperrt werden musste. Nachdem viel Geld in die Sicherung der alten Trasse investiert wurde, muss nun doch ein neuer Fahrradweg in die unberührte Natur gebaut werden. Dazu möchte ich Folgendes sagen: Vor ca. 20 Jahren haben sich viele Menschen, genau wegen der allseits bekannten Steinschlaggefahr und auch wegen der Zerstörung eines alten, sehr schönen Verbindungsweges zwischen den Dörfern Schleis und Laatsch, der, umsäumt von Hecken und Bäumen, ein sehr beliebter Wanderweg war, sich heftig dagegen gewehrt. Der damalige Bürgermeister von Mals, Josef Noggler, wollte aber den Radweg mit allen Mitteln dort

bauen. Inzwischen ist sehr viel Steuergeld in die Sicherung des Weges verbuddelt worden, um jetzt doch wieder neu zu bauen. Allein das kurze Stück der Neutrassierung kostet 1,7 Millionen. Wer wird eigentlich für so viel Geld und Naturzerstörung zur Rechenschaft gezogen? MARGIT GLUDERER, MALS, 20.03.2021

An das Personal des Krankenhauses Schlanders Als Vertreter der Gemeindeverwaltung von Schlanders und somit im Namen aller Bürger sehen wir es als unsere Pflicht an, allen Arbeitern und Angestellten unseres geschätzten Krankenhauses zu danken. In dieser Zeit des Notstands sind wir uns der Opfer bewusst, die alle Mitarbeiter des Krankenhauses je-

den Tag stillschweigend bringen, indem sie in einer kritischen und sogar gefährlichen Situation für die Gesundheit arbeiten. Unsere Gemeinde ist stolz zu wissen, dass so viele Menschen mit großer Bescheidenheit und Willensstärke in dieser traurigen Zeit für alle da sind. Viele Menschen wissen nicht, was im Krankenhaus abläuft und wie man dort mit Schwierigkeiten und Notfällen umgeht. Leider gibt es viele, die immer noch nicht an dieses unselige Virus glauben, das uns allen so viele liebe Menschen nimmt, Freunde und Familienangehörige, aber besonders leider die älteren Menschen, denen wir alle dankbar sein müssen, dass sie uns das Leben geschenkt haben. Wir dürfen nie vergessen, dass jeder Mensch älter wird und dass wir deshalb eine Pflicht des Respekts gegenüber diesen Menschen haben, weil auch wir

als ältere Menschen in der Zukunft den Respekt unserer jungen Menschen schätzen werden. Leider gibt es viele Menschen im Krankenhaus, die nicht von ihrer Familie oder von Freunden besucht werden können und deshalb nur vom Krankenhauspersonal ein Wort des Trostes oder eine Streicheleinheit erhalten. Vielen Dank an unsere Ärzte, Krankenschwestern, Techniker, Reinigungskräfte und das Küchenpersonal. Ihr alle seid fantastische Menschen, die unseren Respekt und unsere Bewunderung absolut verdienen. Macht weiter so, mit Liebe und viel Kraft. Wir wissen, was Ihr tut, aber vor allem sind wir froh, dass Ihr für uns alle da seid. BÜRGERMEISTER DIETER PINGGERA UND GESUNDHEITSREFERENTIN DUNJA TASSIELLO, SCHLANDERS, 22.03.2021

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DER VINSCHGER 11-12/21

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