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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Über 300 Bergwanderer 3.300 Höhenmeter, 33 km und 303 Teilnehmer beim Acht-Gipfel-Marsch Foto: Elmar Prieth

Acht-Gipfel-Marsches, der am Samstag, 27. Juli, stattfand, war wieder ein voller Erfolg. Alle zwei Jahre startet dieser beliebte Bergmarsch von Glurns aus über acht Gipfel. Traditionell fand um 3.30 Uhr eine hl. Messe statt. Vom Stadtplatz Glurns startend, mussten acht Gipfel bewältigt werden. Der Acht-Gipfel-Marsch ist kein leichter Leistungstest, doch fast alle Teilnehmer konnten nach mehreren Stunden Marsch am Stilfserjoch empfangen werden. Nur weniger Teilnehmer haben eine verkürzte Alternativroute in Anspruch genommen. Dazu hatten ideale Wettervoraussetzungen beigetragen. Insgesamt waren über 300 Teilnehmer am Start, wobei der älteste Teilnehmer, Josef Schnitzer aus Meran, mit 81 Jahren an allen Acht-Gipfel-Märschen teilgenommen hat. Als Anerkennung für diese außerordentliche Leistung konnte Josef Schnitzer

Foto: Philipp Niederholzer

GLURNS - Die 21. Auflage des

Die 21. Auflage des Acht-Gipfel-Marsches war wieder ein voller Erfolg.

Josef Schnitzer (81, Bildmitte) beim Empfang am Stilfserjoch.

am Stadtplatz in Glurns einen Geschenkkorb entgegennehmen. Glurns Marketing bedanwkt sich als Veranstalter bei den vielen ehrenamtlichen Helfern für den tollen Einsatz, beim Sportverein, sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr Glurns. Ein besonderer Dank gilt ebenso den Bergrettungsteams

terstützung aller dieser Helfer wäre die Abwicklung einer solchen Veranstaltung nicht möglich. Besonders erfreulich ist, dass diese Veranstaltung unfallfrei von statten ging,“ meint der hauptverantwortliche Zuständige von Glurns RED Marketing, Elmar Prieth.

Mals, Taufers, Prad, Trafoi und Sulden, dem AVS Prad und den Helfern des Nationalparks Stilfserjoch, der Finanzwache Schlanders und dem Landesrettungsdienst Weißes Kreuz Sulden für diesen außerordentlichen Dienst. Auch den vielen Sponsoren sei recht herzlich gedankt. „Ohne die Un-

BORMIO/VINSCHGAU - Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer traf am 26. Juli in Bormio mit Umweltminister Sergio Costa zusammen sowie mit allen Vertretern, die im staatlichen Nationalpark-Komitee vertreten sind: Ugo Parolo (Lombardei), Mario Tonino (Trient), Guerino Benaglio (Lombardei), Angelo Dalpez (Trient), Isidoro Furlan (Ministerium), Angelo Schena (Vertreter der Umweltverbände) und Romano Stanchina (Trient). Costa erkundigte sich über die Vorbereitungen zur Genehmigung des Park-Reglements. Sein Ziel sei es, „diese Übergabe zur Zufriedenheit aller abzuschließen.“ Hochgruber Kuenzer verwies auf die Südtiroler Besonderheiten: Nur in Südtirol liegen mit Martell und Stilfs zwei Gemeinden zur Gänze im Parkgebiet, die anderen 9 Gemeinden immerhin zu einem

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DER VINSCHGER 27/19

Foto: LPA

„Die Südtiroler Besonderheiten“

Im Bild (v.l.): Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer, Minster Sergio Costa, der Direktor des Landesamtes für den Nationalpark, Hanspeter Gunsch, der Direktor des Verwaltungsamts für Landschaft und Raumentwicklung, Horand Maier, und Bürgermeister Georg Altstätter.

beträchtlichen Teil. Das mache laut Hochgruber Kuenzer deutlich, „dass die im Nationalpark lebende Bevölkerung Möglichkeiten braucht, um sich entwickeln zu können.“ Das Augenmerk sei auf geschlossene Höfe, touristische Angebote, Freizeit und Aktivitäten von Erholungssuchenden zu richten. „Die Parkbewohner

sollen stolz sein können auf ihren Lebensraum. Dann können sie die Qualität des Schutzgebietes auch als besonderen Wert nutzen und pflegen“, so die Landesrätin. Auch die Vertreter aus dem Trentino und der Lombardei sprachen sich für Entwicklungsmöglichkeiten für die Bevölkerung bei der Ausarbeitung des Reglements aus.

„Südtirol, das Trentino und die Lombardei sollen den Nationalpark so einrichten, dass jeder damit gut leben kann,“ sagte Costa. Allerdings sei klar, dass Südtirol und das Trentino aufgrund ihrer Autonomie andere Voraussetzungen haben: sie können sie den Bürgermeistern in vereinfachten Verfahren Kompetenzen übertragen. Die Nationalpark-Vertreter einigten sich darauf, dass das neue Reglement des Nationalparks 2020 genehmigt werden soll. Diesem Zeitplan stimmten alle zu, auch der Marteller Bürgermeister Georg Altstätter. Altstätter fungiert im neu eingesetzten staatlichen Nationalpark-Komitee als Sprecher der Südtiroler Nationalpark-Gemeinden. Landesrätin Hochgruber Kuenzer ist ab nun ständiges Mitglied des Komitees. LPA