Das Beerental feiert in Rot

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

„Es war höchste Zeit“ Gemeindestraße zur Rescher Alm täglich von 9 bis 18 Uhr für den Verkehr gesperrt.

Die Gemeindestraße zur Rescher Alm ist seit der heurigen Saison ab der Kopferbrücke täglich von 9 bis 18 Uhr für den Verkehr gesperrt. RESCHEN - Nach mehreren Ge-

sprächen und Treffen in den vergangenen Jahren ist heuer der Durchbruch gelungen: Die Gemeindestraße zur Rescher Alm ist seit dem Beginn der Almsaison im Abschnitt von der Kopferbrücke bis zur Alm täglich von 9 bis 18 Uhr für den Verkehr gesperrt. Hatte es bisher zum Alltag gehört, dass jedes freie Plätzchen im Umkreis der Alm von geparkten Autos und sogar Campern be-

setzt war, so haben Wanderer und Biker jetzt einen freien Blick auf den See und das einzigartige Bergpanorama. Nicht weniger wichtig ist, dass Besucher, die zu Fuß oder mit dem Rad auf die Alm kommen, nicht mehr gezwungen sind, den vom Verkehr aufgewirbelten Staub entlang der knapp 3 Kilometer langen Schotterstraße zu schlucken. Und auch der Aspekt der Sicherheit entlang der schmalen Straße kommt hin-

Jetzt gelangt man ohne Staub zur Rescher Alm und kann den Panoramablick, der sich auf der Alm bietet, ohne Blechlawine genießen.

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DER VINSCHGER 23/19

zu. Der für Reschen zuständige Gemeindereferent Franz Prieth freut sich, dass es gelungen ist, in Absprache und in Übereinkunft mit allen Beteiligten die Straßensperre einzuführen: „Die Fraktionsverwaltung mit dem Präsidenten Hubert Schöpf steht ebenso dahinter, wie die Gemeindeverwaltung, die Ferienregion Reschenpass mit der Präsidentin Deborah Zanzotti und dem Geschäftsführer Gerald Burger,

und vor allem auch der Hüttenwirt Fabian Rapp.“ Prieth erinnert auch daran, dass die ehemalige Militärstraße in den vergangenen Jahren von der Gemeinde mit einem nicht unerheblichen Kostenaufwand instandgesetzt und gesichert worden ist. Außerdem wurde vor der Kopferbrücke ein Parkplatz errichtet, wo bis zu 40 Autos abgestellt werden können. Von der nunmehr eingeführten Sperre, die laut Prieth streng

Gertrud Meister (r.) ist schon öfters im Rollstuhl auf die Rescher Alm gefahren: „Der Weg ist super befahrbar. Auch die Almhütte ist abgesehen von kleineren Verbesserungsmöglichkeiten grundsätzlich gut für Rollstuhlfahrer ausgestattet.“