9-11 Die Welt steht still

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Gesamttiroler HermannTreffen VINSCHGAU/SÜDTIROL - In Südtirol gibt es über 1.200 Menschen, die Hermann heißen. Das haben Hermann Wenter (im Bild), Obmann des Heimatpflegevereins Naturns-Plaus, und Hermann Pirpamer, Diakon in St. Martin in Passeier, herausgefunden. Weil auch noch der neue Innsbrucker Bischof Hermann Glettler heißt, bot sich die Organisation eines Hermann-Treffens in Innsbruck geradezu an. Eingefädelt wurde das Treffen über Bischof Ivo Muser und die beiden Bischof-Sekretäre Michael Horrer (Südtirol) und Michael Schallner (Tirol). Der Innsbrucker Bischof war sofort für ein Hermann-Treffen zu gewinnen. Er nannte als Termin den Sonntag, 26. Mai. Er wird um 12.15 Uhr in der Spitalskirche in Innsbruck eine Hl. Messe feiern. Danach geht es zu einem Mittagessen. Am Nachmittag ist eine Dombesichtigung geplant. Eingeladen sind alle Hermanns in Gesamttirol. Der hl. Hermann war ein Prämonstratensermönch in Nordrhein-Westfalen. Er war schon als Kind ein großer Marienverehrer. Er soll einige Wunder bewirkt haben. Gestorben ist er 1241. Sein Sarkophag steht in Steinfeld bei Köln. Seit 1958 wird er verehrt. Sein Namenstag war früher der 7. April, nun ist es der 21. Mai. Von Südtirol soll gemeinsam in Bussen angereist werden. Auch die Familienangehörigen der Hermanns sind willkommen. Anmeldungen sind bis 10. April bei Hermann Wenter (Tel. 0473 667046 oder E-Mail: wenter. buschmann@gmail.com) möglich. Die jeweiligen Abfahrtszeiten und weitere Informationen erhalten die angemeldeten Teilnehmer persönlich. RED

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DER VINSCHGER 10/19

Über 900 Personen „bewegt“ AVS-Sektion Schlanders blickt auf ein tätigkeitsreiches Jahr zurück. 35 neue Mitglieder.

Ein Teil der geehrten Mitglieder (v.l.): Dieter Pinggera (40 Jahre), Klaus Wellenzohn (25), Johann Weiss (60), Manfred Ladurner (40), Margareth Zwick (40) Hansjörg Gluderer (40), Josef Tschenett (25), Otto Wunderer (25), Vizebürgermeister Reinhard Schwalt und der Erste Vorsitzende des AVS Schlanders, Christian Gamper. SCHLANDERS - „Mit dem heu-

tigen Tag haben wir 999 Mitglieder“, teilte Christian Gamper, der Erste Vorsitzende der AVS-Sektion Schlanders, bei der Jahresversammlung am 9. März im Hotel „Maria Theresia“ mit Freude mit. Im Jahr 2018 kamen 35 neue Mitglieder dazu. Christian Gamper sowie die Referatsleiter bzw. Vorstandsmitglieder konnten auf ein erfolgreiches Vereinsjahr mit vielen Tätigkeiten zurückblicken. Schneeschuh-, Familien- und Seniorenwanderungen standen ebenso auf dem Programm wie Klettertouren und Kletterkurse, Wandern mit Kleinkindern, Bouldern, eine Vielzahl von Touren und weitere Veranstaltungen, auch geselliger und gemeinschaftsfördernder Natur. Insgesamt haben im Vorjahr über 900 Personen unterschiedlichsten Alters die vielfältigen Angebote des AVS Schlanders genutzt. In der Sektion arbeiten übrigens über 30 aktive Tourenbegleiter ehrenamtlich mit. Es gibt 3 aktive Tourenleiter, 3 Gruppenleiter für Hochtouren, eine Gruppenleiterin (Bergsteigen), 3 Kletterbegleiter und einen Jugendführer. Einen besonderen Dankt zollte Christian Gamper auch dem Wegewart Florian Gassebner und

allen weiteren Mithelfern für die Instandsetzung und Markierung des Wanderwegenetzes. Hervorgehoben wurde auch die gute Zusammenarbeit mit dem BRD Schlanders, der Gemeinde, dem Tourismusverein, der Forstbehörde und anderen Organisationen und Vereinen. Der Erste Vorsitzende informierte die Mitglieder auch über die Aktionen und Initiativen, die heuer anlässlich des Jubiläums „150 Jahre AVS“ landesweit geplant sind. Zu den Höhepunkten der Versammlung gehörte die Ehrung langjähriger Mitglieder. Seit 25 Jahren beim AVS sind Josef Tschenett, Hannes Weiss, Klaus Wellenzohn, Anna Elisabeth Wieser und Otto Wunderer. Gleich 6 Mitglieder sind dem AVS seit 40 Jahren treu: Hansjörg Gluderer, Norbert Gurschler, Manfred Ladurner, Engelbert Pazeller, Dieter Pinggera und Margareth Zwick. Besonders gefreut hat sich der AVS-Vorstand, Johann Weiss für seine 60-jährige Mitgliedschaft zu ehren. Bürgermeister Dieter Pinggera und sein Stellvertreter Reinhard Schwalt hoben in ihren Grußworten den großen Stellenwert des AVS in der Gemeinde und die Bedeutung der vielen Tätigkeiten und Aktionen für die Bevölkerung hervor.

„Der AVS ist ein sehr attraktiver und wichtiger Verein und mit fast 1.000 Mitgliedern der mit Abstand größte der Gemeinde“, sagte Pinggera. Bezüglich des geplanten Baus einer Hängebrücke über den Fallerbach am Sonnenberg präzisierte Schwalt, dass es sich nicht um eine touristische Attraktion handelt, sondern um eine „nüchterne Notwendigkeit“ für die Sicherung des Vinschger Höhenweges. Mit Gruß- und Dankesworten warteten auch Albert Platter von der AVS-Landesleitung, BRD-Leiter Klaus Wellenzohn, Angelika Alber im Namen des VKE Schlanders, Wolfgang Punter (BRD) und Friedrich Fliri im Namen des Nationalparks auf. Bei der Diskussion warf Franz Winkler das Thema Neubau der Heilbronnerhütte auf und wies darauf hin, dass kein Wasser aus dem Hungerschartensee entnommen werden sollte. Der Vizebürgermeister gab sich in dieser Sache beruhigt. Christian Gamper meinte, „dass wir alle Liebhaber des Schlandrauntals sind.“ Er hält es grundsätzlich für wichtig, immer gemeinsam mit allen Beteiligten über Themen und Anliegen zu reden, denn nur so gelange man zu positiven SEPP Ergebnissen.