Gesund und fair

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Elki-Präsidentin Kunhilde von Marsoner.

Die Jahresversammlung fand in geselliger Runde im Gasthaus „Alte Post“ statt.

Stellten die Tätigkeiten vor: Barbara Plattner (links) und Christiane Pircher.

Elki zieht Bilanz Eltern-Kind-Zentrum Schlanders mit vielfältigem Angebot SCHLANDERS - Seit der Gründung vor mittlerweile rund vier Jahren ist das Eltern-Kind-Zentrum (Elki) aus Schlanders nicht mehr wegzudenken. Kürzlich wurde auf das vergangene Jahr zurück und auf das aktuelle Jahr vorausgeblickt. „Die vielen Kurse erfreuten sich auch 2018 großer Beliebtheit“, betonte Elki-Präsidentin Kunhilde von Marsoner. Zu den beliebtesten Kursen zählte dabei unter anderem das Eltern-Kind-Turnen. Nicht fehlen durften im vergangenen Jahr auch die „Krabbelgruppe“ für Kinder zwischen fünf und 15 Monaten, die „Zwergengruppe“ für Eineinhalb- bis Dreijährige sowie die Mini-Kids-Spielgruppe für Kinder von ein bis zwei Jahren. Dabei wird gemeinsam gespielt, gesungen und getanzt.

Auch für die Mamis oder andere Begleitpersonen finden sich Möglichkeiten zum Austausch“, erklärte Vize-Präsidentin Christiane Pircher. Gut angekommen sind auch Kurse wie „Yoga für Mamis mit und ohne Baby“. Hierbei gehe es darum, ein sportliches, entspannendes Angebot für Mütter zu schaffen, welche schon bald nach der Geburt wieder aktiv werden, ihr Kind dabei jedoch nicht abgeben wollen, wie Kursleiterin und Yoga-Lehrerin Sabine Stefani erklärte. Ein spannendes Angebot stellte auch „Hip Hop für Kids“ dar. Die Kinder lernten dabei moderne Tanzchoreographien, Vorkenntnisse waren keine erforderlich. Zudem fanden Kinderfilzkurse, Aktionen zu Fasching und viele weitere Kurse statt. Insgesamt wurden 304 Teilnehmer bei den Kursen 2018 gezählt. So gut wie Kontakte zu Gleichaltrigen sämtliche Kurse und mehr werden „Es geht dabei vor allem um auch im aktuellen Jahr wieder ansoziale Kontakte zu Gleichaltrigen. geboten. „Das fleißige Elki-Team

hat wie bereits in den vergangenen Jahren ein vielfältiges und interessantes Programm zusammengestellt“, versicherte Kunhilde von Marsoner. 551,5 freiwillige Stunden Wohl fühlen sich Eltern, Kinder, Großeltern und Begleitpersonen vor allem bei den offenen Treffs in den hellen und gemütlichen Räumen im Gebäude der Lebenshilfe, wo das Elki untergebracht ist. Dies belegen auch die Zahlen: Insgesamt wurden 2018 102 offene Treffs abgehalten, allein im März 2018 wurden zum Beispiel 113 Besucher gezählt. 551,5 freiwillige Stunden sind bei den offenen Treffen im vergangenen Jahr von den Elki-Mitgliedern erbracht worden. Positiv hervorgehoben wurde bei der Jahresversammlung im gemütlichen Rahmen im Gasthaus „Alte Post“ in Schlanders auch die gute Zusammenarbeit mit

weiteren lokalen Organisationen und Verbänden. „Es macht uns stolz, zu sehen, wie gut wir mit verschiedensten Partner zusammenarbeiten können“, freute sich Kunhilde von Marsoner. So arbeite man unter anderem mit dem Verein für Kinderspielplätze und Erholung (VKE), dem Bildungsausschuss, der Lebenshilfe, dem Katholischen Familienverband Südtirol (KFS), der Gemeinde und vielen weiteren Institutionen zusammen. 137 Familien sind beim Elki Mitglied. Seit Jänner 2018 arbeiten mit Birgit Pedross für die Verwaltung sowie Linde Oester, die in der Krabbel- und Zwergengruppe sowie bei den Mini-Kids pädagogisch tätig ist, zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen für das Schlanderser Elki. MICHAEL ANDRES

PR-INFO

Werde auch du Pistenretter! Du bist ein sicherer Skifahrer und auf der Suche nach einer spannenden Herausforderung in den Wintermonaten? Das Weiße Kreuz bildet dich zum Pistenretter aus und gibt dir die Möglichkeit, Teil eines besonderen Teams zu werden. Die nächste Ausbildung beginnt im April und endet im Herbst 2019. Seit vielen Jahren bietet das Weiße Kreuz den Pistenrettungsdienst in Südtirol an. Mittlerweile sind es neun Skigebiete,

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in denen der Landesrettungsverein für Sicherheit und schnelle Hilfe im Notfall sorgt. Nun möchte das Weiße Kreuz sein Team verstärken und sucht dafür Frauen und Männer, die sich freiwillig für diesen Dienst melden. Für Personen, die noch keine Qualifikation im Rettungsdienst haben, dauert die Ausbildung zum Pistenretter insgesamt 16 Tage. Der Lehrgang setzt sich dabei aus notfallmedizinischen Modulen im Lehrsaal

sowie aus praktischen Modulen auf der Piste zusammen. Auch Schulungsinhalte wie Lawinenund Pistenkunde, das Fahren mit dem Schneemobil und mit einer Ackja sowie die Zusammenarbeit mit der Flugrettung, anderen Rettungsorganisationen und den Behörden stehen auf dem Lehrplan. Nach Abschluss der Ausbildung werden die neuen Pistenretter von erfahrenen Kollegen flankiert und in den aktiven Dienst einge-

führt. Beim Informationsabend im März gibt es nähere Auskünfte zur Ausbildung und zum Dienst als Pistenretter. Information und Registrierung auf www.pistenrettung.it