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WINTER VINSCHGAU 2018/19

I.R.


Aus Liebe zur Frucht.

... auch für das Weihnachtsgebäck!

Im Vertrieb bei

www.pircher.it


Liebe Leserinnen und Leser,

EDITORIAL

heuer hatten wir dank des schönen und nicht enden wollenden Herbstes genug Zeit, unseren Sonnenspeicher aufzufüllen und uns auf den Winter zu freuen. Jetzt sind wir aber bereit für die kalte Jahreszeit und danken Frau Holle für ihre „Gaben“. Wenn sich unser Tal und unsere Berge in eine eindrucksvolle Winterlandschaft verwandeln, lockt uns genau diese Kulisse hinter dem Ofen hervor. So vielfältig wie die Landschaft im Vinschgau sind die Möglichkeiten für die Bevölkerung und Gäste, den Winter im Vinschgau zu erleben und zu genießen. Die Angebotspalette reicht von gemütlichen Winterwanderungen bis zu anspruchsvollen Skitouren, von klassischen Ski-

abfahrten bis zu coolen Sprüngen in den Snowparks, von Rodelbahnen für die ganze Familie bis zu gefrorenen Wasserfällen für Eiskletterer. Der Vinschgau kann nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter überzeugen. In diesem Heft finden Sie eine Vielzahl von Angeboten, wie Sie Ihre Freizeit in dieser schönen Jahreszeit verbringen können. Wir berichten von Personen und deren Tätigkeiten zur Winterszeit und wünschen Ihnen in diesem Sinne eine schöne Zeit und viel Spaß beim Blättern in unserem Heft unserWINTER. Das der Vinschger-Team

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Reschen | Sicherheit auf der Piste Müstair | Zu Besuch im Klostermuseum

Schlinig | Winterzauber und Langlauf

Vinschgau | Events

Prad | Vater und Sohn als Skitrainer Laas | Erich und das Naturbahnrodeln

Galsaun | Lass den Korb entstehen Schnalstal | Die Geschichte des Skifahrens

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Pistenretter Tobias Folie

Sicherheit steht ganz oben Das Thema Sicherheit der Skifahrer und Snowboarder und besonders auch der kleinen Wintergäste steht bei der Schöneben AG seit jeher ganz oben auf der Prioritätenliste Oberland - Seit nunmehr über 20 Jahren sorgen Tobias Folie aus Reschen und Michael Florineth aus St. Valentin auf der Haide ab dem ersten bis zum letzten Tag der Wintersaison dafür, dass ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet wird und verunglückten Personen kompetent und rasch geholfen werden kann. Unterstützt werden die zwei Pistenretter, die sich als Angestellte der Schöneben AG ausschließlich um die Sicherheit und Rettung von verunglückten Personen kümmern, auch von zwei Carabinieri-Beamten. Ab der heurigen Saison sind die Herausforderungen für das Vierer-Team etwas gestiegen, weil das Skigebiet dank der skitechnischen Verbindung von Schöneben mit der Haideralm und der Schaffung neuer Pisten, vor allem der Höllental-Piste auf Schöneben, größer geworden ist. Wenn die ersten Ski- und Snowboard-Begeisterten am Morgen die ersten Abfahrten genießen, wissen sie in der Regel nicht, dass Tobias und Michael bereits vor ihnen unterwegs waren, und zwar mit Skiern oder mit dem Motorschlitten. Jeden Tag überprüfen sie vor der Inbetriebnahme der Anlagen und Lifte, ob die Sicherheitsnetze und Matten intakt sind, ob die Fähnchen und Schilder alle stehen und die

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Begrenzungszäune keine Schäden aufweisen. Wenn sie auf kleinere Mängel stoßen, werden diese rasch vor Ort behoben. Treffen sie auf eisige Stellen auf der Piste oder andere Gefahrenquellen, wird umgehend das Pistenpersonal kontaktiert. Auch mit den Liftwarten, von denen die Pistenretter oft wertvolle Hinweise erhalten, werden täglich ein paar Worte gewechselt. „Wir sind auf Schöneben alle wie eine große Familie. Jeder kennt jeden, man informiert und hilft sich gegenseitig“, freuen sich Tobias und Michael. Der eigentliche Stützpunkt der Pistenrettung befindet sich auf der Bergstation von Schöneben. Das Herzstück ist ein bestens und vorbildlich ausgestatteter Erster-Hilfe-Raum. Die Palette der Rettungsgeräte reicht vom Defibrillator bis hin zu eigenen Liegen. Ab der heurigen Saison kann zudem auch ein Erster-Hilfe-Raum in der neuen Zentralstation, wo die zwei neuen Kabinenbahnen zusammenlaufen, genutzt werden. „Einer von uns zwei ist während des Skibetriebs immer im Stützpunkt an der Bergstation präsent“, erklären Tobias und Michael. Sehr hilfreich und unerlässlich ist die gute Zusammenarbeit mit der Sektion Oberland des Weißen Kreuzes. So werden verletzte Personen im Anschluss an die Erstversor-


Michael und Tobias mit Carabinieri-Beamten

gung immer den Mitarbeitern bzw. Freiwilligen des Weißen Kreuzes für den Weitertransport in das Krankenhaus übergeben. Zu den Besonderheiten der Pistenrettung im Oberland gehört auch eine einzigartige Fort- und Weiterbildung, die auf Initiative des Roten Kreuzes jährlich Ende November

in Landeck stattfindet. Tobias und Michael nehmen seit 15 Jahren regelmäßig an dieser zweitätigen Veranstaltung teil: „Besonders wertvoll sind diese zwei Tage auch deshalb, weil wir mit Pistenrettern aus Ischgl, Sölden und anderen großen Skigebieten zusammentreffen. Wir werden stets auf den

die Talstation Erreichbar über schen, der Straße Re Schöneben in end bis zur . ins Rojental folg arkmöglichkeit) Kopfer Brücke (P eschilderten Über den ausg Alm. reichen Sie die Wanderweg er

Öffnungszeiten vom 25.12.2018 bis 21.04.2019 Montag & Dienstag Ruhetag (ausgenommen Weihnachts-und Faschingszeit) Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr · Freitag Hüttenabend bis 22 Uhr Info: Tel. 331 52 85 818

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Auch Akias…

neuesten Stand gebracht und können Erfahrungen austauschen.“ Eine immer größere Bedeutung im Pistenrettungswesen nimmt die Flugrettung ein. Weil sich Schöneben im Gebiet des Dreiländerecks befindet, liegt es auf der Hand, dass die Pistenretter neben der Flugrettung Südtirol auch mit Rettungshubschraubern aus Nordtirol und aus der Schweiz zusammenarbeiten. „Unser oberstes Ziel ist es, den Patienten möglichst rasch zu helfen und sie zum nächstgelegenen Krankenhaus zu bringen.“ Apropos Entfernung: das Krankenhaus St. Vinzenz in Zams ist von Reschen in etwa gleich weit entfernt wie das Krankenhaus in Schlanders, sprich ca. 45 Kilometer. Wenn es sich um Schweizer Patienten handelt, wird oft das Krankenhaus Schuls (Scuol) angeflogen. Zu schätzen weiß die Schöneben AG neben der guten Zusammenarbeit mit dem Weißen Kreuz auch die seit Jahren bestehende Konvention mit der Marienklinik in Bozen. Weil immer mehr Wintergäste privat versichert sind, nimmt die Zahl der Flüge zu Privatkliniken entsprechend zu. Was die Art der Unfälle betrifft, so ist der klassische „Skihax“ laut Tobias mittlerweile so gut wie ausgestorben. Die Art der Verletzungen reicht von Schnittverletzungen durch Skikanten bis hin zu Bänderrissen am Knie und Schulterfrakturen. Schwerere Verletzungen gibt es nicht selten bei Zusammenstößen von Personen. Pro Wintersaison werden auf Schöneben ca. 400 Einsätze verzeichnet. In der Regel sind es 3 bis 10 pro Tag. Insgesamt gesehen konnte die Sicherheit auf den Pisten in den vergangenen Jahren gesteigert werden. Einerseits durch vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen, auf welche die Schöneben AG seit jeher besonderen Wert legt, und andererseits auch durch das richtige Verhalten. Tobias: „Für Kinder ist der Helm Pflicht. Mittlerweile tragen auch rund 80 Prozent der Jugendlichen und Erwachsenen einen Helm.“ Woran sich die Pistenretter noch gut

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…und Helis werden oft eingesetzt

erinnern, sind die kleinen Hügel, die früher von Kindern zusammengehäuft wurden, um darüber zu springen: „Diese Hügel mussten wir früher immer aus Sicherheitsgründen einebnen. Heute gibt es den Kinder-Funpark, der so angelegt ist, dass sich praktisch nur mehr jene Kinder verletzen können, die sich nicht trauen zu springen und im letzten Moment zögern.“ Dankbar sind die Pistenretter für die gute Zusammenarbeit mit den Carabinieri. Besonders gefragt sind diese, wenn es darum geht, nach schwereren Unfällen Erhebungen vorzunehmen oder Streitigkeiten zu schlichten. Alkoholexzesse gibt es auf Schöneben selten. Regelmäßig mit dem Fernglas im Auge behalten Tobias und Michael auch die vielen Skitourengeher, die im Rojental unterwegs sind. Was Tobias bei seinem Dienst zu Gute kommt, sind seine Kenntnisse und Erfahrungen als BRD-Mann. Michael war lange Zeit Freiwilliger beim Weißen Kreuz Oberland. Besonders zu schätzen wissen es die zwei Pistenretter, wenn der Grauner Gemeindearzt Stefan Waldner oder der Notarzt Kurt Habicher einen Skitag auf Schöneben verbringen, denn sie melden sich regelmäßig im Stützpunkt und teilen mit: „Falls ihr uns braucht: wir sind heute hier.“ 

Sepp Laner


INFOS SEERESIDENCE „MEIN DÖRFL“ Fam. Hubert & Stefan Stecher Altdorfstraße 11 39027 Reschen Tel. +39 0473 632 056 Tel. +39 347 76 14 842 www.meindoerfl.com

Wintererlebnis im „Mein Dörfl“ Am Reschensee werden Winterträume wahr Reschen - Der Reschensee bietet auch im Winter eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten. Ob Winterwanderungen rund um den See, Skigaudi, ­Rodelspaß, Langlaufen, Snowkiten oder einfach nur E ­ ntspannen: hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Genießen Sie unsere gute Küche mit lokalen Spezialitäten, hausgemachten Kuchen, Kaffee

oder einem guten Glas Wein. Dazu die wunderbare Aussicht von unserer Sonnenterrasse auf den Reschensee. Lassen Sie sich verwöhnen! Nehmen Sie sich eine Auszeit und verbringen Sie ein paar erholsame Tage in einem unserer Almhütten-Chalets. Genießen Sie die herrliche Lage mit direktem Seeblick und verbringen Sie entspannende Stunden im „Mein Dörfl“. Wir freuen uns auf Sie!

Willkommen am Reschensee

Altdorfstraße 11 · 39027 Reschen Tel. 0473 632 056 · Tel. 347 76 14 842 www.meindoerfl.com

Hauptstraße 15 39027 Reschen

Am Anfang der Talabfahrt von Schöneben

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INFOS SKIRESORT SCHÖNEBEN-HAIDERALM Piz | 39027 Reschen Tel. +39 0473 633 333 www.schoeneben.it WINTERSAISON 14.12.2018 bis 27.04.2019

Mit „Schöni“ durch das Höllental! Für die Tourismusregion Reschenpass war die Umsetzung eines Gesamtskigebietes von enormer Bedeutung St. Valentin/Reschen - Dank der zwei brandneuen 10er-Kabinenbahnen der Firma LEITNER ropeways sind Haideralm und Schöneben nun eine einzige und hochmoderne Skiarena, die über die beiden Ortschaften St. Valentin und Reschen nicht nur schnell, sondern auch sehr bequem erreichbar ist. Mit ihren 73 Kabinen und 4,3 Kilometern Länge zählt die Kabinenbahn „GD10 St. Valentin – Schöneben“ zu den längsten ihrer Bauart. Mit einer Förderleistung von 1.200 Personen pro Stunde steht Sport und Spaß nichts im Wege – auch keine Warteschlange! Die neue Erlebnisabfahrt von Schöneben nach St. Valentin auf der Haide ist eine Abenteuerreise durch den Schnee und versetzt Groß und Klein ins Staunen. Unterwegs blicken Wintersportler auf den gefrorenen Reschensee, der in der Sonne glitzert, und treffen auf Maskottchen Schöni und seine tierischen Freunde. Die zweite Kabinenbahn, mit einer Förderleistung von 2.400 Personen pro Stunde, erschließt das Höllental und damit auch die neue, gleichnamige, spektakuläre Piste: die Höllenabfahrt! Die breite Panorama-Abfahrt ist eine Herausforderung für jeden Skifahrer: 1.360 m lang, überwindet die steile, rot markierte Piste einen Höhenunterschied von 413 m und führt bis zur Mittelstation der Verbindungsbahn oberhalb von St. Valentin.

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Doch trotz des Namens muss sich niemand fürchten: weniger sportliche Fahrer können die schwierigsten Teilstücke auslassen und stattdessen über diverse Umfahrungsschleifen abfahren. Das neue Highlight im Skigebiet Schöneben bietet fantastische Aussichten: Während der Höllentalabfahrt blicken Wintersportler auf den Reschensee, den Grauner Turm und bis nach Langtaufers. Dank der Verbindung der beiden Gebiete können die Stärken des Skigebietes Schöneben im Winter und jene des Skigebietes Haideralm im Sommer optimal ergänzt und gemeinsam genutzt werden. Das Ergebnis ist ein attraktives Ganzjahresgebiet, das in zwei starken Skiverbünden integriert ist: die „Zwei Länder Skiarena” und die „Ortler Skiarena”. Durch die Verbindung sind die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass das Skigebiet SchönebenHaideralm noch mehr Anziehungspunkt für Familien, Anfänger, Wiedereinsteiger, Snowboarder und Freestyler wird. Das Gesamtskigebiet St. Valentin – Schöneben bietet allen Besuchern ein noch intensiveres Skivergnügen und den heimischen Beherbergungsbetriebe steigende Nächtigungszahlen. Auf den Brettern hinab durch das Höllental und hinein in die Skiarena Schöneben-Haideralm wird ein Hochgenuss für alle! 

Ingeborg Rechenmacher


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INFOS KLOSTER ST. JOHANN 7537 Müstair, Schweiz Tel. +41 81 858 61 89 visit-museum@muestair.ch www.muestair.ch ÖFFNUNGSZEITEN DES MUSEUMS MO-SA 10-12 & 13.30-16.30 Uhr SO, Feiertage 13.30-16.30 Uhr Am 25. Dezember geschlossen

Zu Besuch im Klostermuseum Müstair Laaser Marmor aus dem 9. Jahrhundert Müstair - Das Kloster St. Johann in Müstair wurde Ende des 8. Jahrhunderts erbaut und 1983 als schützenswertes Kulturgut der Menschheit in die Liste der UNESCO Welterbestätten aufgenommen. Aus der karolingischen Gründungszeit sind Kirche und Heiligkreuzkapelle erhalten, ebenso bemerkenswerte Wandmalereien und eine Vielzahl an Marmorskulpturen.

Menschwerdung Christi, der Segenshand Gottes als Zeichen für die Dreieinigkeit und dem siegreichen Kreuz als Sinnbild für die Erlösung. Das Klostermuseum ist das ganze Jahr über geöffnet und gibt Einblick in 1.200 Jahre Bau-, Kunst- und Kulturgeschichte.

Beim Betreten des Plantaturmkellers im Klostermuseum fällt der Blick auf mehrere Chorschranken aus Laaser Marmor mit unterschiedlichen Motiven. Nebst der Darstellung von Tieren und Tierköpfen werden auch florale und geometrische Motive sowie Figuren dargestellt. Eine Marmorskulptur aber besticht nicht nur durch die sorgfältige Ausführung sondern auch durch seinen Symbolgehalt: es ist dies die Engel-Johannes-Platte. Sie ist in etwa 93 x 77 cm groß und durch ein Kreuz in vier kleinere Bildfelder unterteilt. Am oberen Kreuzarm ist die segnende Hand Gottes mit Nimbus zu sehen. Sie wächst aus dem Kreuz und einem doppelten Ring heraus. In der Mitte des Kreuzes ist das Kreismedaillon mit dem Lamm Gottes abgebildet. Dasselbe Lamm Gottes ist auch auf der Brust Johannes des Täufers zu sehen. Mit der Buchrolle in der erhobenen linken Hand weist er als Prophet auf das Lamm Gottes. Der Engel rechts von ihm überreicht ihm den Siegeskranz des Märtyrers. In den oberen beiden Bildfeldern stehen zwei weitere Engel mit langen Tuniken bekleidet und je einem Botenstab. Bemerkenswert ist der hohe Symbolgehalt dieser Platte mit den Wahrzeichen für die Taufe und

Veranstaltungen im Winter

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Elke Larcher

08.12.18 Weihnachtsverkauf in Müstair; 14 Uhr: Führung zu Johannes Patch und dem barocken Hochaltar 26.12.18 - 06.01.19 täglich um 14 Uhr sowie donnerstags um 16.30 Uhr Führung durch Kirche und Klostermuseum 28.12.18 & 04.01.19 jeweils um 10.30 Uhr Führung in der Heiligkreuzkapelle 08.02.19 & 20.02.19 eintägiger Seifenkurs mit Sr. Lutgarde 21.02.19 - 21.03.19 donnerstags um 16.30 Uhr Führung durch Kirche und Klostermuseum 18.04.19 - 22.04.19 täglich um 14 Uhr Führung durch Kirche und Klostermuseum 20.04.19 10.30 Uhr Führung in der Heiligkreuzkapelle 01.05.19 14 Uhr Führung in der Heiligkreuzkapelle


INFOS SKIGEBIET ­NAUDERS Nr. 299 | 6543 Nauders, Österreich Tel. +43 5473 87 427 www.nauders.com WINTERSAISON 14.12.2018 bis 22.04.2019

Ein Schlager-Star im Skigebiet Roland Kaiser live mit Band am 6. April 2019 in Nauders am Reschenpass Nauders - Der Schlager-Superstar aus Deutschland tritt zum Abschluss der Skisaison im Skigebiet Nauders auf 2.200 Meter auf. Mit zeitlosen Hits, wie „Dich zu lieben“, „Joana“ und „Santa Maria“ haben sich Roland Kaisers Alben über 90 Millionen Mal verkauft und damit Gold- und Platinstatus erreicht. Der aktuelle Hit von Roland Kaiser und Maite Kelly „Warum hast du nicht nein gesagt“ bricht alle Rekorde und wurde

auf Youtube bereits 86 Millionen Mal geklickt. Seit 43 Jahren steht der Schlagerstar auf der Bühne. Der Nauders-Stammgast verbringt seit Jahren seinen Winterurlaub in Nauders. Am 6. April wird der 66-Jährige mit seiner 9-köpfigen Band zusätzlich für das Konzert auf der Bergstation der Bergkastelbahn anreisen. Ticketvorverkauf: Ab sofort: www.nauders.com/roland-kaiser

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INFOS KAUNERTALER GLETSCHER Gletscherstraße 240 6524 Kaunertal, Österreich Tel. +43 5475 55 66 www.kaunertaler-gletscher.at WINTERSAISON bis zum 12.05.2019

Barrierefreiheit und unverspurte Freeridehänge? Genau das findet man am Kaunertaler Gletscher Kaunertal - Hier bieten breite Naturschneepisten, ebenerdig zugängliche Liftanlagen und unverspurte Pulverschnee-Abfahrten Spaß und Action für Jedermann.

Barrierefrei bis auf 3.108 m Hier kommen auch Rollstuhlfahrer der Natur ganz nahe. Möglich macht dies die Kaunertaler Gletscherstraße, die mitten ins Skigebiet und direkt an Lifte und Pisten führt. Der Kaunertaler Gletscher zeichnet sich nicht nur durch seine barrierefreien Angebote im Skigebiet, sondern auch durch barrierefreie Sanitäranlagen, Aufzug und FreeflowBereich im Gletscherrestaurant aus. Eines der vielen Highlights ist der barrierefreie Zugang auf das Karlesjoch auf über 3.100 m. Von dort oben eröffnet sich ein erhabener Blick auf die höchsten Berge von Italien, der Schweiz und Österreich. Auch grenzgängerisch unterwegs sein ist am Kaunertaler Gletscher möglich, da sich gleich beim Ausstieg der Karlesjochbahn die Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien befindet. Einem kurzen Abstecher nach Italien steht also nichts mehr im Weg.

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Secret Freeridespot Kaunertaler Gletscher Auch Freeride-Begeisterte können sich hier so richtig austoben. Durch den langen Winter am Gletscher findet man bis ins Frühjahr hinein unverspurte Powderhänge vor. Zahlreiche Events, wie das Freeride Testival am 30. und 31. März 2019 bieten die Möglichkeit das neueste Freeride Equipment von namhaften Herstellern vor Ort zu testen. Bei Kursen und Workshops kann auch jeder Freeride-Begeisterte sein Know-How und Können weiter verbessern. Vom 22. bis 24. April 2019 besteht beim Choice Split & Freeride Camp wieder die Möglichkeit mit Profis per Snowboard, Splitboard oder Powder-Ski das Gelände zu erkunden. Vom ersten Lawinentraining über Risikomanagement-Workshops bis hin zur Spaltenbergung und Seiltechniken erhalten sowohl erfahrene Freerider als auch Backcountry-Rookies jede Menge nützliche Tipps und Informationen. Wer jedoch lieber auf eigene Faust die Powderhänge am Kaunertaler Gletscher erkunden möchte, wird durch das „Check your line“ Freeride Konzept sicher durch das Gelände geführt. Infotafeln entlang der Variantenabfahrt helfen die Lage richtig einschätzen zu können.


Mein Gletscher. Barrierefreiheit.

Action.

02 – 06 Januar risk’n’fun level 01

22 – 24 März Choice Splitboard & Freeride Camp

30 – 31 März Freeride Testival presented by BMW xDrive

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kaunertaler-gletscher.at


Winterzauber in Schlinig

Schlinig - Winterzauber und Kaderschmiede Wenn der Vinschgau ein Kraftraum ist, dann ist Schlinig die Fitness-Abteilung für Körper und Seele Schlinig - Schlinig ist natürlich über und über Natur, ist Landschaft, ist ein Bergdorf, ist immer noch ein Bauerndorf, aber eben auch ein Winterzauber. Den haben sich die Schliniger allerdings selbst gemacht. Es waren Pioniergeister auf den Plan getreten. Sepp Saurer, dem Charakterkopf vom Mühl-Hof in der Schliniger Flur Surau, und seinen Gesinnungsgenossen Luis Ziernheld, Adolf Bernhart, Franz und Martin Angerer war es gelungen, unter den Schlinigern ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln. Am Sonntag, den 13. Oktober 1963 wurde der Skiclub Sesvenna gegründet. Die Wintersportler im Schlinigtal hatten vor allem die „Bretteln im gfierigen Schnee“ vor Augen, aber kein Geld in der Tasche. Und es fehlte eine wintersichere Zufahrtsstraße nach Schlinig. Vorausschauend hatte man vor der Vereinsgründung schon die Schuljugend angesprochen. Trotz vieler Unzulänglichkeiten wurde 1964 die erste Vereinsmeisterschaft und zwischen 1965 und 1971 mehrere Landesqualifikationsrennen ausgetragen. Mit Traktoren wurden die Athleten – darunter auch Gustav und Roland Thöni - ins Tal gefahren.

Skiclub-Präsident Saurer schlug die Errichtung einer Langlaufloipe vor. Im Dezember 1975 kamen die Schliniger, genauer die jungen Schliniger erstmals in die vereinseigene Spur. Zuerst zaghaft, teilweise ungeschickt; es fehlten Trainer und Vorbilder. Das besondere Talent des schlanken Mädchens mit dem Wuschelkopf entdeckte und förderte der Saurer Sepp. Die 12-jährige Klara Angerer vom Jonnenhof hatte sich 1977 ebenso auf die „Büttner-Skier“ gestellt wie ihre älteren Schwestern Monika und Emma. Vom harmonischen Gleiten in freier Natur konnte keine Rede sein, aber eines merkte Klara sofort: Die anderen wurden schneller müde. Den 1. Landesmeistertitel holte sich die 14-Jährige beim „Ciao Crem“-Rennen im Heimattal Schlinig. Inzwischen hatten Adelbert Bernhart, Hias Habicher, Sepp Peer und Florl Moriggl bereits ihren Ski-Lehrer-Schein in der Tasche. Florl wurde zum absoluten Herr auf der Loipe durch sein Pistenfahrzeug. Durch ihn kam der Werbespruch auf: „Schlinig mit seinen atemberaubenden Loipen – ein Winterzauber“. Es ging plötzlich steil bergauf mit dem Langlauf in Schlinig ebenso wie mit den Leistungsträgern im SC Sesvenna.

Die Schliniger kommen in die Spur 1975 war ein Schicksalsjahr für Schlinig – im positiven Sinn: Die Zufahrtstraße wurde eröffnet und

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Vereinstrainerin mit Olympia-Erfahrung Klara Angerer und der gleichaltrige Christian Saurer,


Klara Angerer, mit 17 erstmals in der Mannschaft

Sohn des Vereinspräsidenten Sepp Saurer, wurden zu Vorbildern, wie man mit Talent, Fleiß und heimischer Förderung zu Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen kommen konnte. Wo gibt es ein 188-Seelendorf, aus dem Jugendliche an Olympischen Spielen teilgenommen haben? Aus demselben Dörfchen in der Gemeinde Mals kam der Impuls, endlich auch in Italien eine National-Frauschaft zu bilden. 1990 verlässt Klara die Nationalmannschaft. Sie begann den Nachwuchs auf der „Almpfadloipe“ zu betreuen. Zwischen den Spielen im bosnischen Sarajevo 1984 und der Weltmeisterschaft im finnischen Lahti 1989 hatte Klara die „Revolution“ in der Langlauftechnik miterlebt. Was mit dem Siitonen-Schritt unauffällig begonnen hatte, endete in einem „Skating-Boom“, der alle Diagonalschritt-Vertreter überrollte und sie schließlich zwang, sich die neue Technik anzueignen. Das Aufkommen des „Schlittschuhschritts“ bezeichnete Klara, heute Dreifachmama, Bäuerin

Kehren Sie nach einer Winterwanderung ! bei uns ein

Klara Angerer mit der ehemaligen Nachwuchsläuferin Carmen Abart (rechts)

auf dem Oberlutaschg-Hof, Skilehrerin, Trainerin und seit 2004 Präsidentin des Amateursportclubs Sesvenna, als richtigen Schock. Als Vereinstrainerin betreute sie mit Barbara und Thomas Moriggl wieder Weltmeisterschafts- und Olympia-Teilnehmer aus Schlinig, mit Tobias Marth und Sarah Jörg Mitglieder der Nationalmannschaft, mit Carmen Abarth, Marika Marth und Mathias Peer Spitzenathleten des Landeskaders. Auch der Mehrfach-Olympiasieger und Weltmeister aus dem Münstertal Dario Cologna, Jahrgang 1986, war Mitglied im Verein und gehörte zu Klaras Trainingsgruppe. Und mit den Talenten wird es weitergehen – hoffen Ehrenpräsident Sepp Saurer und seine Nachfolgerin Klara Angerer. So bekommt Michaela Patscheider heuer ihre Chance im nationalen Sichtungskader. 

Günther Schöpf

Weißkugel Gasthaus

Öffnungszeiten Dienstag - Sonntag: 9 - 14.30 Uhr & 18 - 23.00 Uhr Montag Ruhetag Pizza ab 18 Uhr und sonntags auch mittags Mals - Matsch 10 • Tel. 0473 842 600

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INFOS ERLEBNISBERG ­WATLES Prämajur | 39024 Mals Tel. +39 0473 831 199 www.watles.net WINTERSAISON 22.12.2018 bis 31.03.2019

Erlebnisberg Watles Das sonnenverwöhnte Skigebiet bietet weit mehr als „nur“ Pisten Prämajur - Mit den breiten Pisten und dem einzigartigen Bergpanorama ist der Watles das Familienskigebiet. Die Kleinen finden den ersten Zugang zum Skifahren im Bubo Kinderpark. Wagemutige üben Sprünge in der Family Fun Line des Snowparks. Actionreich geht es über die Freeride Piste durch den SkiCross Parcours. Abseits des Trubels können Schneeschuh- und

Skitourengeher auf dem Wanderweg die idyllische Winterlandschaft genießen. Auf der Höfer Alm und Plantapatschhütte gibt es regionale Köstlichkeiten. Bei Familien ist die 4 km lange Familienrodelbahn beliebt. Die Bergstation, wo die Rodelbahn beginnt, kann bequem über den Lift oder zu Fuß in ca. 1,5 Std. erreicht werden.

›› Die Vielfalt des Winters Ab 28.12.2018 jeden Freitag Nachtrodeln, Skitouren und Winterwandern ab 19 Uhr

Plantapatschhütte

jeden Freitag Abend geöffnet

Erlebnisberg WATLES Touristik & Freizeit AG Mals, Vinschgau, Südtirol

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Tel. +39 0473 83 11 99 info@watles.net www.watles.net


Hauptstraße 26 39029 Sulden am Ortler Tel. +39 0473 613 024 www.hotelpost.it WINTERSAISON Anfang Dezember 2018 bis Ende April 2019

Urlaub bei Freunden Es ist ein ganz besonderes Flair, hier auf 1.900 m Höhe, das die Post Sulden unverwechselbar macht Sulden - Schwer zu greifen und doch deutlich zu spüren… Manche behaupten, es sei die herbe Schönheit der umliegenden Berge, die durch die Panoramafenster nach drinnen fällt. Die spritzig, klare Bergluft ist ganz nebenbei bemerkt wohltuend für Allergiker. Oder die familiäre Atmosphäre, mit der die Gastgeber Andreas mit Verena & Team die Räume füllen. Andere behaupten, es läge an der spannenden Geschichte Suldens und den Geschichten, die das Haus erzählt. Und wieder andere sind sich sicher, es sei das Wohlfühl – und Wellnessprogramm: zwei Stockwerke AlpineSpa, Saunalandschaft mit riesigen Panoramafenstern und freiem Blick auf die Berggipfel. Dafür braucht es keinerlei Worte. In den Bergen Zuhause fühlen sich die Gäste im Hotel Post. Eine Traumkulisse, umgeben von einem Gebirgsmassiv der

Superlative, allen voran dem Ortler, bietet das Hotel Post in Sulden. Der Gast? Der Gast ist bei uns König.

Gaumenzauber, authentisch, außergewöhnlich, alpin Für Feinschmecker ist die Küche im Hotel Post schlicht eine Institution. Ambitioniert stellt das Küchenteam das Produkt in den Mittelpunkt, weiß wie man den Bogen zwischen Tradition und Moderne spannt und adelt das, was die Natur gerade auftischt oder im eigenen Biogarten wächst. Die Küche ehrt die regionalen Zutaten. Dazu gesellen sich moderne Interpretationen der traditionellen italienischen und Südtiroler Küche. Authentisch statt austauschbar lautet das Motto. Wir freuen uns Sie herzlich willkommen zu heißen.

Spezial-Angebote finden Sie online www.hotelpost.it

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Events

Skiresort Schöneben-Haideralm 14.12.18

Skiopening

Schnalstaler Gletscherbahnen

15.12.18

Kids Snow Day

er

„Tag der offenen Türen“ für Kind

07.12.18

ab 25.12.18, dienstags ab 17 Uhr

08.12.18

rn Skitouren & Schneeschuhwande

Musik zur Haideralm mit Käsefondue u. 06.01.19 & 17.02.19

Winterzauber: Duo Bergkristall 13.01.19

Winterzauber: Amberg Duo 18.01.19 & 08.02.19

DYNAFIT Vinschgaucup Schöneben bzw. Haideralm

Skitouren- & Schneeschuhrennen 20.01.19

Winterzauber: Olmanrausch 27.01.19 & 07.04.19

Winterzauber: Marketa 03.02.19 & 14.04.19

Winterzauber: Die lustigen Strawanza 10.02.19

Winterzauber: Jolene & the Haybuyers 24.02.19

Winterzauber: Differenz 03.03.19

Winterzauber: Sauguat 10.03.19

Ausscheidung Miss Italia 2019 14.03.19

Krokusparty

t

Die Niederjoch Tuifl im Skigebie

“, „Ich habe Spaß, GANZ SICHER

isten

Kampagne zur Sicherheit auf Skip 15.12.18

Kids Snow Day

er

„Tag der offenen Türen“ für Kind 12.01.19

Sabato Super Samstag

) für alle, die in den Skisport (wiedereinsteigen möchten 02.02.19

FISI-Paralleltorlauf am Glockenlift 30.03.19

Ö3 Pistenbully SetUp

. mit Ö3-DJ, Bar, Lounge-Möbeln usw 12. - 14.04.19

FISI-Days

das „große Finale“ des italienischen tersportverbandes 26. - 28.04.19

Vitalini-Days

Win-

14.12.18 nnter

der Marke Vitalini mit Skitest beka Skimarken. 27.04.19

Opening Weekend

Ötzi Alpin Marathon

rns Extrem-Triathlon mit Start in Natu and Graw und Ziel auf 02.05.19

Aggiughe, Bikini & Bermuda Rac

Preisverteilung der Ortler Skiarena Winterzauber: Proost 24.03.19

Winterzauber: Big Band 31.03.19

Corattis Snowboardday

Winterzauber: Olmanrausch 22.04.19

Int. Dreiländerrennen

18

27.04.19

Winterschluss

Skiopening 15. & 16.12.18

e

Skirennen zum Saisonabschluss

Winterzauber: Proost 17.03.19

Skigebiet Nauders

31.12.18

Bergsilvester

auf der Lärchenalm und auf der

Stieralm

05.01.19

Schneebeben im Bergkastel 15.02.19

Volxrock live auf der Lärchenalm

Kaunertaler Gletscher 02.01. - 06.01.19

risk‘n‘fun level 01 22.03 - 24.03.19

23.02.19

Schneebeben im Bergkastel 16.03.19

Antenne 1 – Pistenfieber

p Choice Splitboard & Freeride Cam

06.04.19

30.03 & 31.03.19

14.04.19

Freeride Testival

presented by BMW xDrive 12.05.19

Winterschluss

Roland Kaiser Open Air Konzert Juzis live auf der Lärchenalm 22.04.19

Winterschluss


Feriengebiet Latsch-Martelltal 01.12.18

DYNAFIT Vinschgaucup Berglauf Tarscher Alm 01.12. & 02.12.18

Weihnachtsmarkt in Latsch 05.12. & 06.12.18

Nikolausumzüge 07.12. - 09.12.18

Marteller Advent 07.12. - 09.12.18

Coppa Italia

14.12.- 16.12.18

Deutschlandpokal Alpencup Biathlon 15.12.18

Adventsingen 02.03. & 03.03.19

Marmotta Trophy 11.03. - 17.03.19

Biathlon IBU-Cup

Skigebiet Watles

Seilbahn Sulden am Ortler

22.12.18

hs ab Weihnachten, immer mittwoc ab 20.45 Uhr (wetterbedingt)

Skiopening

Skifahren by night

27.12.18

DYNAFIT Vinschgaucup

en

Skitouren- und Schneeschuhrenn

31.12.18

28.12.18 – Mitte März 2019 Immer freitags von 19-23 Uhr

31.03.19

Watles Abenderlebnisse

eeNachtrodeln, Skitourenabend, Schn ögehrm Eink mit rn ande terw Win oder e hütt tsch tapa lichkeit auf der Plan 27.01.19

Silvester in Sulden OPEN AIR Nazareth auf der Matritschhütte 05.05.19

Winterschluss

Familien-Rodeltag

Skigebiet Trafoi

03.03.19

Gaudi-Faschingsrennen

22.12.18

23.03.19

talgietag mit Nostalgierennen

Nos

31.03.19

Skiopening 24.03.19

Winterschluss

Winterschluss

IMPRESSUM

Sonderausgabe zum der Vinschger Nr. 41 vom 28.11.18 | Herausgeber: Bezirksmedien GmbH | Grüblstr. 142 | 39028 Schlanders

19 Telefon: +39 0473 62 17 15 | www.dervinschger.it | Ermächtigung des Landesgerichtes Nr. 19/1993

Verantwortlich im Sinne des Presse­gesetzes: Josef Laner | Redaktion: Josef Laner, Michael Andres, Ingeborg R ­ echenmacher, Günther Schöpf, Elke Larcher Grafik: ­Manuel Platzgummer | Titelbild: Skiresort Schöneben-Haideralm/©Alex Filz


Geballte Skipower aus dem Vinschgau: Daniel Fahrner (links) mit Sohn Martin

Vom Vater zum Sohn Mit zwei Jahren stand er bereits auf Skiern, mit 19 wurde Martin Fahrner zu einem der jüngsten Skitrainer überhaupt Prad am Stilfserjoch - Das Skifahren bekam er in die Wiege gelegt, mit zwei Jahren hatte er seine ersten Schritte auf Skiern gewagt, eine Karriere als Skirennläufer strebte Martin Fahrner jedoch nie an. „Nein, vor sich etwas Ernsthaftes ergeben hat, habe ich im Alter von etwa 11 Jahren mit dem aktiven Sport aufgehört“, blickt der heute 25-jährige Prader zurück. Die Arbeit als Trainer jedoch, die hat es ihm von Beginn an angetan. Es war in der Mittelschulzeit, als Daniel Fahrner seinen Sohn zu den ersten Rennen mitgenommen hat. Daniel war damals bereits ambitionierter Trainer in den technischen Disziplinen. „Er brauchte jemanden, der ihm ein bisschen unter die Arme greift. Slalom-Stangen aufstellen und dergleichen. Von dem Zeitpunkt weg wusste ich aber, ich will mal Trainer werden“, erinnert sich Martin Fahrner. Geboren, um zu trainieren, sozusagen. Das Onlineportal „solowattagio“ wählte den Prader nicht umsonst unter die besten 5 Trainer der Saison 2017 und schrieb: „Martin verkörpert den Trainer des neuen Jahrtausends, der Pep Guardiola des Skisports“. Freilich, im Jugendalter eine Karriere als Skitrainer zu beginnen, war keine Option. Fahrner besuchte die Handelsoberschule in Schlanders, machte Matura und Führerschein, und dann, im Alter von 19 Jahren ging es auch Schlag auf Schlag. Der junge Prader stieg ins Skigeschäft ein, in der von Daniel Fahrner 2010 gegründeten World Racing Academy (WRA) trainierte das Vater-Sohn-Duo

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gemeinsam Top-Athleten. „Es waren unter anderem Skirennläufer, die aufgrund mangelnder Resultate kein Mitglied der Nationalmannschaft mehr waren, dennoch aber nach wie vor das Zeug für den Weltcup hatten“, erklärt Fahrner. Das prominenteste Beispiel: Der Sarner Patrick Thaler. Er wurde von den Fahrners sozusagen wieder „auf Vordermann“ gebracht. Der Rest ist Geschichte. Thaler schaffte es zurück zur Weltspitze, fuhr in der Saison 2013/2014 in Kitzbühel als Dritter auf das Podest – und Coach Daniel Fahrner nutzte die Gelegenheit, um seiner jetzigen Ehefrau vor laufenden ORF-Kameras einen Heiratsantrag zu machen. Zu dieser Zeit stieß auch der Bozner Slalom-Spezialist Riccardo Tonetti zum Team, und holte unter anderem den Gesamtsieg im Europacup. In diesem Winter sind 17 Athleten Teil der WRA, die mittlerweile 5 Trainer stellt, darunter den ehemaligen Skirennläufer Patrick Renner. „Das Ziel ist es, jeden Athleten jeden Tag besser zu machen“, betont Fahrner. Und den ein oder anderen Athleten zurück in die Nationalmannschaften und an die Weltspitze zu bringen. Dies gelang in den vergangenen Jahren unter anderem bei Philipp Schmid aus Deutschland. Als er mit 23 aus dem Kader flog, bauten die Fahrners ihn wieder auf. Und es funktionierte, Schmid schaffte den Sprung zurück in die Weltcup-Punkteränge und in die Nationalmannschaft, genauso wie sein Landsmann Dominik Stehle, der ebenfalls durch die WRA den Sprung zurück geschafft hat.


Pep Guardiola des Skisports: Coach Martin Fahrner und sein Schützling Kritaps Zvejnieks bei Olympia in Südkorea

Schon im Anfangsjahr hatte der Schweizer Urs Imboden, der unter Coach Daniel Fahrner für Moldawien an den Start ging, für Furore gesorgt.

Olympia-Premiere Im Februar 2018 feierte Martin Fahrner sein Debüt als Trainer bei den Olympischen Spielen in Südkorea. Sein Athlet, der Lette Kristaps Zvejnieks, holte in der Kombi Rang 26. Sein japanischer Schützling, Tomoya Ishii, holte beim Riesenslalom Platz 30. Die Spiele selbst blieben Fahrner dabei nicht in allzu positiver Erinnerung. „Es waren meine ersten Spiele, das war schon aufregend. Aber der Standort Korea war nicht ideal, Stimmung kam dabei keine auf, die Leute dort sind nicht wirklich wintersport-interessiert. Im Alpenraum würde ganz ein anderes Flair herrschen“, so Fahrner. Bei der Nationalmannschaft von Lettland und der Slowakei ist der Prader zudem als Trainer eingetragen. Einen seiner größten Erfolge feierte er mit seinem

Matej Falat, Kristaps Zvejnieks und ihr Coach Martin Fahrner

slowakischen Schützling Matej Falat, der 2017 bei der WM Silber im Mannschaftsbewerb holte. Die heurige Saison begann für die Fahrners und ihre WRA bereits im Juni mit den Vorbereitungen am Stilfser Joch. In der Skihalle in Wittenburg bei Hamburg, im schweizerischen Saas-Fee und im Pitztal standen in Sommer weitere Trainingseinheiten an. Im Herbst holten sich die Skiprofis am Schnalstaler Gletscher den Feinschliff, im Winter trainiert das Team vor allem in Sulden und am Watles. Während der Saison geht es für Martin Fahrner, der in seiner Freizeit nebenbei auch fußballerisch sein Können in der VSS-Liga bei Morter unter Beweis stellt, dann von Weltcup zu Weltcup, von Europacup zu Europacup – stets mit der Mission: „Die Jungs in die Top 30 zu bringen“. 

MICHAEL ANDRES

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© Vinschgau Marketing / Grüner Thomas

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© Chris Walch

Macher der Bahn: Erich Trenkwalder

Herr der „Gafair“ Die Geschichte des Rodelsports und der „Gafair“-Rodelbahn in Laas hängt eng mit dem Namen Erich Trenkwalder zusammen Laas - Spricht man mit Erich Trenkwalder, dann wird schnell klar: Der Naturbahnrodelsport ist nicht nur eine große Leidenschaft des Laasers, sondern er ist auch Experte wenn es um die verschiedenen Aspekte des Rodelns geht. Insbesondere als „Bahnmacher“ wurde er weitum bekannt. Dabei war der heute 58-jährige Trenkwalder selbst nie Athlet. Aber der Reihe nach: Alles begann mit einem Gaudi-Rennen in den 1990er Jahren in Laas. Die zwei Söhne von Trenkwalder mischten mit und waren begeistert, begannen schließlich mit dem Rennrodelsport. „Ich habe davor mit dem Rodeln eigentlich nie was zu tun gehabt“, blickt Trenkwalder zurück. Das sollte sich ändern. Strukturen wie heute gab es damals in Laas keine, was den Rodelsport betrifft. Weder eine anständige Bahn, noch Trainer und Betreuer. „Es war alles ein bisschen chaotisch“, weiß Trenkwalder. Er nahm es dann schließlich selbst in die Hand. Der Laaser fungierte als Trainer und Betreuer, als „Bahnmacher“ und Mann für alles. Dabei trainierte er nicht nur seine eigenen Kinder, sondern es wurden immer mehr. Auch Greta Pinggera machte in den Anfangsjahren, zu Beginn des neuen Jahrtausends,

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als Rodelkind die ersten Schritte unter dem Trainer Trenkwalder. Neben seinem eigentlichen Beruf wurde Trenkwalder eine feste Institution beim ASC Laas Sektion Rodelsport. Noch in ihren ersten Weltcupjahren wurde Greta Pinggera beim ASC Laas von Trenkwalder trainiert. Man könnte sagen, der Laaser Rodelfachmann hat sie zu einer der besten Rodlerinnen überhaupt gemacht. 2017 krönte sich Pinggera zur Weltmeisterin. Seit mittlerweile vier Jahren kümmert sich Trenkwalder in seiner „Rodel-Freizeit“ ausschließlich um die Bahn. „Alles schafft man halt nicht mehr, man kann nicht Tag und Nacht arbeiten“, weiß der Laaser. Sein Leben, seine Leidenschaft, ist der Rodelsport jedoch nach wie vor. Anstrengend sei das Präparieren der Bahn, heute mehr denn je, schließlich sind auch die Ansprüche gestiegen. Die weltcuperprobte Bahn in Laas wurde heuer zum Teil umgebaut. Banden repariert, Rasen gemäht und viele weitere Arbeiten fielen im Herbst an. Jetzt hofft Trenkwalder auf einen „guten“ Winter. Also auf einen kalten, aber nicht zu kalten Winter. Noch Mitte November galt es, die Bahn zu „vereisen“. Ideal dazu seien Temperaturen


Greta Pinggera, die Weltmeisterin aus dem Jahr 2017

zwischen 0 und Minus 5 Grad Celsius. Trenkwalder weiß wovon er spricht. Nicht umsonst wird auch im Ausland die Hilfe der erfahrenen heimischen Bahnmacher in Anspruch genommen. Unter anderem war der Laaser im Jahre 2015, als im rumänischen Vatra Dornei eine Rodelbahn entstand, 16 Tage dort, um beim Aufbau behilflich zu sein. 2017 benötigten die Rumänen bei der WM erneut die Hilfe der erfahrenen Südtiroler Bahnmacher. Regelmäßig finden hochkarätige Veranstaltungen auf der Bahn in Laas statt. In den vergangenen Jahren machte hier der Weltcup mit den besten Rodlern der Welt Halt, voriges Jahr fand die Junioren-WM statt, in dieser Saison geht ein Junioren-Weltcup über die Bühne.

Eine Naturrodelbahn zu präparieren ist ein großer Aufwand

Die Bahn erfreut sich auch als Trainingszentrum großer Beliebtheit. Vor allem die Russen, die im Winter in Laas leben, trainieren auf der „Gafair“. Und dürfen sich stets über beste Bedingungen freuen – Erich Trenkwalder sei Dank. 

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Unser Restaurant-Pizzeria im Hotel Maria Theresia, im Herzen des Vinschgaus, steht für gutbürgerliche Küche, erlesene Weine und hausgemachte Kuchen. Ob ein Saunabesuch oder eine Runde im Hallenbad… gönnen Sie sich eine kleine Auszeit für Körper und Geist! Schlanders • Staatsstr. 15 • Tel. +39 0473 730 209 • www.hotel-maria-theresia.it • info@hotel-maria-theresia.it

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INFOS VI.P Hauptstraße 1/C 39021 Latsch Tel. +39 0473 723 300 www.vip.coop

Der natürliche Genuss Der Vinschgau verfügt über ein ideales Klima für den Apfelanbau Vinschgau - 300 Sonnentage jährlich, wenig Niederschlag, der legendäre Vinschger Wind und starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht; das sind die idealen Voraussetzungen für den Vinschger Apfel. Die Apfelgärten erstrecken sich in Höhenlagen zwischen 500 bis 1.000 Metern: Hier reifen die Früchte langsam heran und können somit ihr Aroma intensiv ausbilden – und das schmeckt man!

Naturnaher Anbau Rund 50 Jahre Tradition im Apfelanbau bringen die rund 1.750 Vinschger Bauern mit, vereint mit modernen Erkenntnissen und Methoden. 80% der landwirtschaftlichen Flächen im Vinschgau werden nach den Richtlinien des integrierten Anbaus bewirtschaftet, auf 20% der Flächen wird biologisch abgebaut. Die nachhaltige Bewirtschaftung, natürliche Pflegemaßnahmen und der sorgsame Umgang mit der Natur sind beiden Anbaumethoden ein Anliegen. Dementsprechend lautet die Zauberformel für den naturnahen Apfelanbau „Leben und leben lassen“: Mit zahlreichen Maßnahmen wie die Errichtung von Nistplätzen, Trockenmauern oder Insektenhotels schaffen die Bauern natürliche Lebensräume für allerlei Kleintiere und fördern damit die Artenvielfalt in ihren Apfelgärten. Insekten, Marienkäfer, Singvögel oder Igel erweisen sich nämlich als natürliche Schädlingsbekämpfer und helfen dabei, das Ökosystem im Gleichgewicht

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zu halten. Somit kann der Einsatz von Düngern oder Pflanzenschutzmitteln auf ein Minimum reduziert werden. Die Qualität der Vinschger Äpfel beruht aber auch auf das effiziente Qualitätssicherungssystem der VI.P, dem Verband der Vinschger Produzenten für Obst und Gemüse.

Apfelvielfalt für jeden Geschmack Um für die Zukunft bestens gerüstet zu sein, setzt man im Vinschgau auf beste Qualität, naturnahen Anbau und dem Miteinander von klassischen und neuen Apfelsorten. Der Geschmack und das Verhalten der Konsumenten haben sich nämlich in den letzten Jahren verändert und diesem Wandel wollen die Vinschger Apfelbauern mit einer Erweiterung des Apfelsortiments begegnen. Die neuen Sorten Ambrosia™, Kanzi®, envy™ und yello® bieten neue, besondere Geschmackserlebnisse und eignen sich zudem optimal für den Anbau in den Vinschger Apfelanlagen. Der Geschmack des süßen Ambrosia™ erinnert an Honig und Nektar. Der Kanzi® hingegen verspricht einen knackigen Biss und einen köstlichen, süß-sauren Geschmack. Sowohl die klassischen Apfelsorten wie Golden Delicious und Red Delicious als auch die neuen Sorten bieten somit eine runde Genussvielfalt, bei der jeder seinen Lieblingsapfel findet. Erhältlich sind die aromaintensiven Äpfel aus dem Vinschgau das ganze Jahr über in den Detailgeschäften der Vinschger Genossenschaften.


Unsere Produkte persönlich kennenlernen. Verkauf in den Detailgeschäften der Genossenschaften: TEXEL: Naturns, Tel. +39 0473 671100 JUVAL: Kastelbell, Tel. +39 0473 727570 MIVOR: Latsch, Tel. +39 0473 749900 BIO: Latsch, Tel. +39 0473 723327 Details unter: www.vip.coop/detailgeschäfte

GEOS: Schlanders, Tel. +39 0473 737100 ALPE: Laas, Tel. +39 0473 626160 OVEG: Eyrs, Tel. +39 0473 424281


INFOS FERIENGEBIET LATSCH-MARTELLTAL Tourismusverein Latsch-Martell Hauptstraße 38/a | 39021 Latsch Tel. +39 0473 623 109 info@latsch.it www.latsch-martell.it

Raus. Aber richtig! Glitzernde Seen & klare Bergluft Latsch-Martelltal - Tief verschneite 3.000er wildromantische Täler und eine unberührte Naturlandschaft. Das Martelltal versprüht im Winter seinen eigenen Charme. Sport und Erholung stehen hier im Einklang mit der Natur. Nicht vergessen: auch der Nörderberg in Latsch erwacht im Winter in einem neuen ganz anderen Zauber. Eine markierte Tour lädt Winterliebhaber dazu ein, das Gebiet rund um die Tarscher Alm zu entdecken und auch das Bergrestaurant freut sich auf zahlreiche Besucher. Langlaufen & Biathlon: Anhänger des nordischen Skisports finden im Martelltal erstklassige Loipen und Panoramastrecken sowohl für den Klassischen- als auch für den Skating Läufer. Schneeschuh-& Winterwandern: Was gibt es schöneres als eine Wanderung durch die verschneite Winterlandschaft.Schneeschuhund Winterwanderer finden in den Gemeinden Latsch und Martelltal ein großes Netz an gut markierten Winterwander-und Schneeschuhwegen.

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Eislaufen: Jeder von uns wollte schon mal wie eine Eisprinzessin ihre Pirouetten drehen, oder doch lieber ein hitziges Hockeymatch austragen? Das IceForum macht beides möglich. In Latsch findet man eine überdachte Eisarena und im Sport-und Freizeitzentrum Trattla kann man auf einem Eislaufplatz im Freien seine Runden drehen. Skibergsteigen: Skitourengeher finden mit den vielen 3000ern unzählige Möglichkeiten für ansprechende Touren inmitten der verschneiten Naturkulisse. Als Einkehrmöglichkeiten bieten sich die urigen Almen & Hütten wie die Lyfi Alm (2.165m), die Zufallhütte (2.264m), die Martellerhütte (2.610m), das Gasthaus Stallwies (1.953m) oder das Bergrestaurant auf der Tarscher Alm (1.940m) an. Eisklettern: vertikale Perspektive und Nervenkitzel finden Freunde dieser Extremsportart am künstlichen Eiskletterturm beim Hotel Waldheim im Martelltal. SunKid Zauberteppich: der SunKid Zauberteppich befindet sich neben dem Biathlonzentrum auf der Grogg Alm


Snowtubing: Die Hänge rund um den Zauberteppich eignen sich auch zum Snowtubing. Dabei düst man entweder sitzend oder liegend auf einem Luftreifen den Berg hinunter – Spaß ist dabei garantiert!

© IDM Südtirol | Alex Filz

© Rainer Goryniak

© IDM Südtirol | Frieder Blickle

(1.700m) im Martelltal. Das Skiförderband ist 100m lang und bringt Kinder und Erwachsenen auf einer Anfängerpiste an den Start. Die Grogg Alm lädt zu einem gemütlichen Beisammensein bei einer warmen Tasse Tee ein.

Veranstaltungen: 01.12. - 02.12.18 05.12. - 06.12.18 07.12. - 09.12.18 07.12. - 09.12.18 14.12. - 16.12.18 15.12.18 02.03. - 03.03.19 1 1 .03. - 17.03.19

Weihnachtsmarkt in Latsch Nikolausumzüge Marteller Advent Coppa Italia Deutschlandpokal Alpencup Biathlon Adventsingen Marmotta Trophy Biathlon IBU-Cup



Tourismusverein Latsch-Martelltal

› Ab Jänner Freitagabends für Schneeschuhwanderer länger geöffnet › Übernachtungsmöglichkeiten in unseren neuen Almzimmern › Fondue Abende ab 4 Personen auf Vorbestellung (Tel. 333 277 01 00) › Traditionelle Küche › Familienfeiern, Jahrgangstreffen, Sportgruppen usw. › Leichter Wanderweg für Familien mit Kinder, Teilstücke geeignet zum Rodeln

Start in die Wintersaison am 7. Dezember! Donnerstag bis Sonntag geöffnet. Infos unter: www.lyfialm.it und info@lyfialm.it Familie Eberhöfer freut sich auf Sie!

• Slow-Food-Restaurant mit feinen Wild-, Tiroler- und Fischspezialitäten • Ideal für Gruppen- und Familienfeiern • Degustationsmenü für Ihr Weihnachtsessen, wir organisieren Gaudi-Biathlon für Betriebe und Vereine Fam. Mair - MARTELL - St. Maria in der Schmelz 16 (1500 m) Tel. +39 0473 74 45 45

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Der aufgebrochene Sternboden

Das Einklopfen der Staken in den Boden

Lass den Korb entstehen Die Kunst des Weidenflechtens ist ein altes Handwerk mit Tradition Galsaun - Es verlangt Geschick, Behutsamkeit und Ruhe. All das beherrscht Irmgard Gurschler Klotz vom Weberhof in Galsaun in der Gemeinde Kastelbell. Die Bäuerin begann vor 15 Jahren mit dem kunstvollen Verarbeiten der Weiden, und inzwischen ist es nicht nur zu ihrer großen Leidenschaft, sondern zu ihrem Beruf geworden. Die Referentin des Dienstleistungsportals „Südtiroler Bäuerinnen - Aus unserer Hand“ der Südtiroler Bäuerinnenorganisation beherrscht eine große Palette der Flechtkunst und vermittelt ihr Wissen in ihren Kursen authentisch und begeistert weiter. Irmgard Klotz ist es wichtig, dass das Handwerk des Flechtens weitergetragen wird und am Leben erhalten bleibt. Der Einsatz von Weiden hat in der Landwirtschaft eine lange Tradition. Ob zum Binden der austreibenden Weinreben, zum Aufhängen des Bauernspecks oder zum Flechten von Körben oder Gebrauchsgegenständen, noch heute kommt vielfach die Weide zum Einsatz. Zudem lassen sich mit den Weiden besondere Werke herstellen, die Freude machen, nützlich sind und Wohnräume, Eingangsbereiche sowie Gärten verschönern. Irmgard Klotz fertigt die verschiedensten Arten von Körben und Dekora-

30 | WINTER IM VINSCHGAU

tionen, wie Kugeln, Leuchten, Schüsseln, aber auch größere Elemente wie Trennwände und Sichtschutze an. „Sehr gerne arbeite ich andere Materialien wie Holz, Horn, Wolle, Eisen, Leder oder Glas in meine Flechtarbeiten ein. Ich finde es spannend, wenn ich ein Thema bekomme und dazu etwas flechten darf“, erzählt die geschickte Bäuerin. Deshalb liebt sie die Themenmärkte, wie die Kulturveranstaltung „Marmor und Marille“ in Laas, die Laubenmärkte von Glurns und die verschiedenen Weihnachtsmärkte. Manchmal macht Irmgard Klotz auf den Märkten auch Flechtvorführungen für die Besucher, das kommt immer gut an. „Meine Kunden sind gute Ideengeber. Sie beschreiben mir, wofür sie ein Flechtwerk haben möchten, was sie sich vorstellen, und ich versuche dann, ihre Wünsche in meine Arbeit einfließen zu lassen. So entstehen besondere, individuelle Stücke.“ Individuell sind auch die Flechtwerke, die die Teilnehmer der Flechtkurse mit nach Hause nehmen. Deren Freude über die selbstgefertigten Werke sind für Irmgard Klotz Genugtuung und Bestätigung. Das Material Weide findet man in kleineren Mengen zwar in der freien Natur, doch seit einigen Jahren baut Irmgard Klotz neben gekauften Weiden einen Teil


Und fertig ist der Schwammerlkorb!

auch selbst an. Sie legt Mulchfolie aus und setzt Weidenstecklinge eng nebeneinander in die Erde. Von November bis Februar können die langen Triebe abgeschnitten werden, müssen dann jedoch noch ein halbes Jahr in Bündeln getrocknet aufbewahrt werden. Möchte man die Weiden verwenden, muss man sie vorher für ungefähr 10 Tage vollständig in Wasser einweichen. Dann lassen sie sich gut verarbeiten.

Am Anfang stand das Weidenflechten als Hobby da; später wurde es zum Beruf. „Heute habe ich kein Hobby mehr“, sagt Irmgard Klotz lächelnd. 

Ingeborg Rechenmacher (SBO)

Unbenannt-1 1

14.06.2018 10:26:45

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© Archiv K.J.Rainer

Der Bürgermeister Karl Josef Rainer war selbst einige Jahre Leiter der Skischule Schnals

Erste primitive Aufstiegsanlage auf der Bergwies des Kurzhofes in Kurzras

Ein Tal und seine Ski-Geschichte Damals wie heute: das Skifahren und das Schnalstal gehören zusammen Schnalstal - „Es war wohl bereits um die Jahrhundertwende, als im Schnalstal mit dem Skifahren begonnen wurde“, erzählt der Schnalser Bürgermeister Karl Josef Rainer. Bereits um 1900 haben Schnalser Bergführer, Jochträger und Hüttenwirte sich selbstgebaute Holzskier angeschnallt. Später nutzten auch die Schmuggler die Vorteile der Skier. Zwischen den beiden Weltkriegen kamen die ersten Skitouristen ins Schnalstal. Hermann Gurschler vom Kurzhof nahm damals bereits Touristen in seinem Berggasthof auf. Schnalser „Skilehrer“ hatte er zu dieser Zeit bereits fix im Hause. Gefahren wurde auf den umliegenden Bergwiesen, aufgestiegen wurde selbstverständlich noch zu Fuß. Ein

Meilenstein in Sachen Skisport im Tal wurde Anfang der 1950er Jahre gelegt. 1951 entstand der Ski Klub Schnalstal. Auch die ersten Wettbewerbe fanden statt, die Schnalser haben sich untereinander gemessen und ihr Können unter Beweis gestellt. „Schon bald zeigte sich, dass die Schnalser mit Skiern gut umgehen können, die ersten Skilehrerprüfungen wurden erfolgreich absolviert“, blickt Karl Josef Rainer zurück. Die Gründung des Ski Klub Schnalstal habe dazu beigetragen, dass die Begeisterung zum Skisport weiter wuchs, der Wintersport in Schnals einen Aufschwung erlebte und später auch die entsprechenden Infrastrukturen und erste Aufstiegsanlagen gebaut wurden.

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© Archiv K.J.Rainer

© Archiv K.J.Rainer

Erste Skigruppe auf der Schutzhütte „Schöne Aussicht” am Hochjoch Mitte der dreißiger Jahre

„Nachdem die ersten Lifte gebaut wurden und der Wintertourismus zugenommen hat, hat man daran gedacht die Skischule Schnalstal zu gründen. Das war im Jahr 1967“, erinnert sich Rainer. Die Skischule habe Höhen und Tiefen erlebt. Rainer war selbst einige Jahre Leiter der Skischule; als er 2010 zum Bürgermeister gewählt wurde, gab er die Leitung ab. „Die örtliche Skischule war schon immer, ist heute und wird auch in Zukunft ein wichtiger Partner für Gastbetriebe, Aufstiegsanlagen, den gesamten Tourismus und das Schnalstal bleiben“, betont der Bürgermeister. Karl Josef Rainer hat die Sommer 1969, 1970 und 1971 auf dem Stilfser Joch verbracht. Durch diesen Studentenjob lernte er den Sommerskilauf kennen. 1975 wurden die Schnalstaler Gletscherbahnen von Leo Gurschler feierlich eröffnet. „Ich war von Leos Idee immer begeistert“, erinnert sich der heutige Bürgermeister. Gurschler sei der letzte große

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Skiausflug junger Schnalser Männer ins Tisental, nach dem 2. Weltkrieg

Schnalser Tourismuspionier im Tale gewesen. Dem jungen Bauer Leo Gurschler (geboren 1947, gestorben 1983) war es gelungen, seine Vision, den Hochjochferner als Gletscherskigebiet zu erschließen, zu verwirklichen. „Wäre Leo Gurschler nicht auch selbst ein Skifahrer gewesen, hätte er diese Bahn nie gebaut“, hatte Rainer vor rund drei Jahren bei der Jubiläumsfeier zu 40 Jahren Gletscherbahnen betont. Die Geschichte der Schnalstaler Gletscherbahnen hat der Bürgermeister in seinem Buch „Eine Seilbahn verändert ein Tal“ (Erstauflage 2005) nachgezeichnet. „Mit dem Buch soll den künftigen Generationen die Geschichte der Seilbahn erhalten und nachlesbar bleiben, es ist Leo Gurschler und seiner Familie gewidmet“, so Rainer. 

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem Café oder in einer unserer Ferienwohnungen. WINTER IM VINSCHGAU | 33


INFOS SCHNALSTALER GLETSCHERBAHNEN Kurzras 111 39020 Schnals Tel. +39 0473 662 171 info@schnalstal.com www.schnalstal.com WINTERSAISON bis zum 05.05.2019

Skifahren auf höchstem Niveau Auf der Grawand, am Teufelsegg oder zum Hinteren Eis – der perfekte Skitag beginnt im Schnalstal auf dreitausend und mehr Metern Schnalstal - Hier läuft man nicht in den Bergen Ski, sondern auf den Bergen. Dabei liegen einem die umliegenden Berge scheinbar zu Füßen, und der Blick auf weit über hundert Alpengipfel ist überwältigend. An den Aufstiegsanlagen gibt es kaum Wartezeiten, und die bestens präparierten Pisten bieten viel Platz – zwei Stärken des Skigebietes am Schnalstaler Gletscher. Im Schnalstal kann man außerdem vor allen anderen in die Skisaison starten, Winterluft tanken, im Pulverschnee wedeln. Am Schnalstaler Gletscher wird aber nicht nur früher als andernorts Ski gefahren, die Saison dauert auch länger, und zwar bis 5. Mai. Das Skigebiet verfügt über anspruchsvolle, aber nicht extrem schwierige Pisten - sieht man von jener Strecke ab, die nach Leo Gurschler benannt wurde, dem Begründer und Pionier des Skigebietes. Dieser in den Gletscherfels gesprengte Hang, auf dem auch die derzeit weltbesten Skifahrer trainieren, Marcel Hirscher und Mikaela Shiffrin, weist immerhin ein Gefälle von 65 Prozent auf. Da ist echtes Können gefordert.

Zwei neue Pisten Traumhaft schön und gut befahrbar ist hingegen die Abfahrt vom Gletscher ins Tal. Die Strecke wurde im unteren Bereich im heurigen Sommer komplett neu angelegt und ist sowohl als neuer Abschlussteil der Gletscherabfahrt, als auch als eigenständige Piste mit dem Lift Roter

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Kofel befahrbar. Zudem wurde ein neuer Skiweg angelegt, welcher erstmals die Abfahrt vom Skigebiet am Gletscher bis nach Lazaun ermöglicht und somit die beiden Talseiten skitechnisch miteinander verbindet.

Kinder laufen Ski für nur 3 Euro Für Anfänger oder Wiedereinsteiger gibt es in Kurzras selbst, gleich neben der Talstation der Gletscherbahn, zwei Schlepplifte samt perfektem Übungshang. Gegenüber, auf der anderen Talseite, führt die 2017 neu errichtete Umlaufkabinenbahn auf Lazaun, wo es eine schöne Familien-Piste gibt. Von dort startet auch die sonnige Rodelpiste und schlängelt sich auf 3,3 Kilometern durch den Winterwald bis zur Talstation in Kurzras. Von dort aus gelangt man mit der Kabinenbahn bequem wieder zurück zum Startpunkt. In Kurzras gibt es neben dem Skiverleih auch einen Rodelverleih. Die Schnalstaler Gletscherbahnen haben aber nicht nur ein gutes sportliches Angebot für alle Alters- und Leistungsstufen, sie kommen Familien auch preislich entgegen. Kinder bis zehn Jahre bezahlen pro Skitag nur 3 Euro, vorausgesetzt ein Elternteil fährt Ski - zudem gibt es attraktive Familienkarten. Skifahren, Winterwandern, die Küche genießen – und das alles in einer selten schönen Kultur- und Naturlandschaft. Willkommen am Schnalstaler Gletscher!


On the Top... ...for the Top

2018/ 19 mit 2 NEUEN

PISTEN

SCHNALSTALER GLETSCHER - 3.212 m www.schnalstal.com


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