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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Jugendgottesdienst mit dem neuen Jugendseelsorger

Mit dir gemeinsam. Jeden Tag.

TSCHARS - „Friede sei auf der Welt“. So lautete das Motto des Jugendgottesdienstes am 29. Juli in der Pfarrkirche Tschars. Die katholische Jungschar Tschars unter der Leitung von Heidi Rechenmacher hatte dabei das Privileg, den neuen Jugendseelsorger der Diözese Bozen-Brixen, Pater Shenoy Maniyachery Varghese, noch vor seinem offiziellen Amtsantritt in ihrer Mitte begrüßen zu können. Er stammt aus Südindien, ist 33 Jahre alt und seit über 15 Jahren bei der römisch-katholischen Ordensgemeinschaft der Steyler-Missionare. Der Jugendseelsorger lobte die Aktivität und das Mitwirken der Jugend: „Je umfassender Jugendliche an der Entwicklung und Gestaltung von Gottesdiensten beteiligt werden, desto mehr erleben auch sie Gottesdienste als ‚ihre Sache’.“ Bei seiner Predigt stellte er das eingangs erwähnte Motto in den Mittelpunkt. Die Botschaft, die er den Jugendlichen mit auf den Weg gab, lautete: „Jede und jeder Einzelne kann mit seinen

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Die Jungschar von Tschars mit dem neuen Kinder- und Jugendseelsorger Pater Shenoy Maniyachery Varghese, links davon die Jungscharleiterin Heidi Rechenmacher und Elias Fischer mit der Ziehharmonika.

Ideen, Fähigkeiten und Stärken einen wichtigen Beitrag für eine friedliche Gesellschaft leisten“. In Anlehnung an das Leitthema des Gottesdienstes hatten die Jugendlichen zum Kyrie eine passende Aktion mit eigenen Texten vorbereitet. Außerdem übernahmen sie die Sonntagslesung und das Vortragen der Fürbitten. Die In-

strumentalgruppe sorgte mit der Ziehharmonika-Begleitung von Elias Fischer für eine ansprechende musikalische Umrahmung. Auf diesen Jugendgottesdienst angesprochen, sagte die Leiterin der Jungschar: „Eigentlich hätte ich mir mehr auswärtige Kirchenbesucher erwartet, da der Jugenddienst Naturns viele

Jugendorganisationen im Dekanat zu diesem Gottesdienst eingeladen hat“. Nichtsdestotrotz plant die Instrumentalgruppe der Jungschar für das kommende Jahr wieder eine Jugendmesse in dieser Form und wird auch während des Jahres einige Gottesdienste mit dezenten, modernen Klängen umrahmen. OSSI

„Der Vinschger wird’s richten“ SCHLANDERS - „Die Freude über die Ernennung von Florian Zerzer zum neuen Sanitätsdirektor ist natürlich sehr groß,“ gibt der Schlanderser Bürgermeister Dieter Pinggera ganz offen zu. „Nachdem sich Zerzer schon einige Jahre lang intensiv mit dem Gesundheitswesen in Südtirol auseinandergesetzt hat, bin ich mir sicher, dass keiner zum jetzigen Zeitpunkt passender ist, als er. Dass er aus dem Vinschgau stammt, macht die Sache für uns natürlich noch um einiges besser,“ so Pinggera. „Ich bin mir sicher, dass Zerzer ein offenes Ohr für die Krankenhäuser in der Peripherie haben wird. Er kennt die Situation in Schlanders sehr gut, und daher bin ich überzeugt, dass wir mit ihm einen verlässlichen Ansprechpartner bekommen, der den Standort Schlanders, sowie die anderen kleineren Spitäler erhalten wird,“ schreibt Pinggera. Und weiter: „In den vergangenen Monaten wurde

unser Gesundheitssystem, auch zurecht, viel kritisiert. Ich finde, dass Landeshauptmann Kompatscher durch diese Entscheidung nun die richtigen Schlüsse daraus gezogen hat und es Zeit ist, in die Zukunft zu blicken. Vergessen wir nicht, wie vieles einwandfrei funktioniert und wie viele Menschen tagtäglich gewissenhaft ihre Arbeit am Dienst der Gesundheit der Menschen verrichten. Es bringt uns nicht weiter, wenn wir weiter alles schlechtreden. Gemeinsam mit Zerzer müssen wir schnellstmöglich wieder das volle Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen. Der frische Vinschger Wind im Sanitätsbetrieb wird da sehr hilfreich sein,“ ist Pinggera überzeugt. RED