Hühner und Puten, Gänse und Enten

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Die Schwestern Edeltraud und Ruth Rainalter im Verwaltungssitz des Unternehmens „Original Schludernser Weihnachtsgans“, der auch als Anlaufstelle für den Geflügelzuchtverein zur Verfügung gestellt wird.

und Marketing) sowie Margot Tanzer aus Prad (Schriftführerin). Simone Sagmeister (Schlanders) und Ruth Rainalter (Prad) übernehmen die Kassaprüfung. Geflügelmarkt im Visier Reinhard Zangerle wird sich zusammen mit weiteren Vor-

standsmitgliedern und externen Partnerorganisationen darum bemühen, in Eyrs einen Geflügel- und Kleintiermarkt zu organisieren, der jährlich am ersten Samstag nach Ostern stattfinden soll. Ob es bereits 2019 mit der ersten Auflage klappt, bleibt abzuwarten. Bemühen will sich der Vorstand auch um die Aufnahme als Mitgliedsverein im gesamtstaatlichen Dachverband FIAV (Federazione Italiana delle Associazioni Avicole). Als Anlaufstelle dienen dem Vorstand und allen Vereinsmitgliedern die Räume in der Vinschgauerstraße Nr. 15, wo auch die Verwaltungstätigkeit des Unternehmens „Original Schludernser Weihnachtsgans“ abgewickelt wird. Wie sich bei der Diskussion mehrfach zeigte, ist es vielen Vereinsmitgliedern ein großes Anliegen, die Artenvielfalt zu fördern, auf das Tierwohl zu achten und eine naturnahe

Aufzucht zu ge w ährleis ten. An der Versammlung teilgenommen hat auch der Frischfleischproduzent Werner Perkmann (im Bild) aus St. Martin im Kofel, seines Zeichens auch Bezirkssprecher und Landtagskandidat der Freiheitlichen. Als unabdingbar bezeichnete Perkmann die Regionalität. In der Geflügelzucht sehe er ein großes Potential für kleine Betriebe: „Der Markt ist da, allerdings dürfen die Bauern ihre Produkte nicht zu billig verkaufen.“

Puten, Gänse und Enten. Weitere Infos zum GZVV gibt es auf der neuen Webseite des Vereins (www.gefluegelzuchtverein. it) sowie in der Anlaufstelle in Schluderns. SEPP

Vereins-Logo und Auftritt im Netz Auch das Logo des Geflügelzuchtvereins Vinschgau stellte der Obmann vor. Es zeigt die vier Hauptgeflügelarten Hühner,

Mahnfeuer gegen Wolf und Bär MARTELL - Europaweit wurden am Abend des 15. September Mahnfeuer entzündet, um die Öffentlichkeit und vor allem die Politik darauf aufmerksam zu machen, dass das Auftreten von Wolf und Bär die Almwirtschaft bzw. die Berglandwirtschaft insgesamt in Gefahr bringt. Auch im Vinschgau wurden Feuer entzündet. Ein besonders starkes Zeichen wurde auf der Marzoner „Schafschoad“ am Sonnenberg in Martell gesetzt. „Heuer haben wir zwar Glück gehabt, doch gelöst sind die Probleme im Zusammenhang mit Wolf und Bär

noch nicht“, sagte der Bauerbundortsobmann Sepp Maschler dem der Vinschger. Ohne wirksame Maßnahmen sei nicht nur die Existenz der Almwirtschaft bedroht, sondern zum Teil auch die Berglandwirtschaft. Die Botschaft an die Politik ist klar: Entweder sie reagiert auf die Bedrohung durch Wolf und Bär, oder sie muss zuschauen, wie Almen aufgelassen werden und Viehzüchter und Bergbauern ihre Tätigkeit aufgeben. Die Beteiligung am Mahnfeuer in Martell war groß. Vertreter der Almwirtschaft und des Bauernbundes waren ebenso dabei

wie Mitglieder der Bauerjugend, weiterer bäuerlicher Organisationen und der bergbäuerlichen Bevölkerung. Auch Bürgermeister

Doz. Dr. Alexander Gardetto Facharzt für Plastische-, Ästhetische- und Wiederherstellungschirurgie mit Handchirurgie Tel. 0473 732 329

Georg Altstätter unterstütze mit seiner Anwesenheit die Anliegen der Alm- und Berglandwirtschaft. SEPP

Dr. med. Daniele Misuri Termin unter der Nummer: 351 93 68 680

Facharzt für Allgemein und Gefäßchirurgie Tel. 0473 732 329

Fiton 24 - Schlanders - Schwimmbadstraße 9 DER VINSCHGER 31/18

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