Theater, Literatur und Musik

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

SCHLANDERS - Dass CampingFreunde zu einem eigenen und unternehmungslustigen Völkchen gehören, ist allgemein bekannt. Umso interessanter ist es, welche Fortbewegungsmittel sie benutzen. Neben den naturverbundenen Wanderern, die ihr kleines, eng aufgerolltes EinMann-Zelt auf dem Rucksack mitführen, gibt es die Fahrradund Motorradtouristen sowie die PKW-Fahrer, die ihre Zelte gerne auf einem Campingplatz aufschlagen, der ihnen einen gewissen Komfort (Duschen, Toiletten, Stromanschluss) bietet. Die nächste Kategorie der Campinggäste umfasst dann bereits jene Urlauber, die mit Wohn-

wägen und Campern (Motorhomes) weitgehend unabhängig reisen, jedoch auf Strom- und Wasseranschlüsse sowie auf geordnete Schmutzwasserentsorgung nicht verzichten. Am neuen „Vogelsang“-Campingplatz in Schlanders kann man ab und zu ganz besondere Fahrgespanne sehen: vom Eigenausbau eines Lieferwagens bis zum weit über 100.000 Euro teuren, hoch-komfortablen Motorhome, oft mit Anhänger zum Motorrad- oder Citycar-Transport. Kürzlich waren aber auch Urlauber aus Steinfurt (D) mit einem nostalgischen Citroën 2CV als Zugmaschine und einem 3,5 Meter langen Wohnwagen zu Gast im

Camping „Vogelsang“. Die 900 km lange Reise von Nordrhein-Westfalen nach Schlanders wurde in zwei Etappen zurückgelegt: für den „schwachbrüstigen“ Oldtimer (2-Zylinder, Viertakt-Boxermotor, 29 PS) und dem ca. 400 kg schweren Wohnwagen im Schlepptau eine beträchtliche Leistung! Es handelt sich dabei um den letzten Typ (2CV Club) aus der von 1949 bis 1990 gebauten Modellreihe des französischen Kultautos, allgemein liebevoll „Ente“ genannt. Der abgebildete Citroën wurde gewollt nach dem Look der 1960er Jahre umgebaut und getrimmt. Mit dem tollen Gespann nahmen die beiden „Döschewo“-Liebhaber bereits an vielen internationalen 2CV-Treffen in ganz Europa teil, wie die vielen Aufkleber am Wohnwagen dokumentieren. Diese Treffen finden im 2-Jahresrhytmus statt. „Dazwischen wird ‚normal’ Urlaub gemacht – und diesmal fiel die Wahl auf Schlanders“, so die reiselustigen Oldtimer-Fans. „Ente gut, alles gut“: den sympathischen Besuchern des Campings „Vogelsang“ allzeit eine gute Fahrt und auf „ein Wiedersehen in Schlanders“! AF

„decennium“ L AAS

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Foto: Sunla Mahn

Mit „Ente“ und Wohnwagen über die Alpen

Dominik Plangger (im Bild) zieht nach 10 Jahren musikalischen S chaf fens Resümee. Es ist ein Rückblick auf 10 Jahre mit Hochs und Tiefs, intensivem Songwriting, unzähligen Live-Konzerten und 4 Alben. Am 7. September erschien das fünfte Album mit dem Namen „decennium“. Es enthält Songs, die Meilensteine auf dem bisherigen Weg des Vinschger Singer-Songwriters waren, aber auch neue Titel. „Am ersten Jänner 2013 lernte ich in Wien die Geigerin Claudia Fenzl bei einem Tribute-Konzert für Townes van Zandt und Hank Williams kennen. Unser gemeinsamer Freund Othmar Loschy, der den Abend veranstaltete, spannte uns spontan als Duo zusammen und so spielten wir unser erstes gemeinsames Konzert ungeprobt, doch die Chemie stimmte gleich. Nach vielen weiteren gemeinsamen Auftritten sind wir heute verheiratet und haben eine kleine Tochter", erzählt Dominik Plangger. Mehr Infos im Internet (www. dominikplangger.at). RED

PR-INFO

Wenn Aufschieben tödlich sein kann Wie bei allen Tumorarten gilt auch bei Brustkrebs die Formel: Je früher erkannt, umso größer die Heilungschancen. Das ist besonders wichtig bei einer Krankheit, die bei Frauen die mit Abstand häufigste Krebsart darstellt. Neue Vorsorgeeinladung mit bereits fixiertem Termin für kostenlose Mammografie Die Mammografie ist die wirksamste Vorsorgeuntersuchung, Brustkrebs frühzeitig zu erkennen. Auch in der Bevölkerung ist dieses Bewusstsein vorhanden. Dennoch war die Beteiligung am Mammografie-Screening des Sanitätsbetriebes bisher eher gering. Um dem entgegenzuwirken und somit die Teilnahme der betroffenen Frauen, sprich jener im Alter

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DER VINSCHGER 30/18

Ärztin Sara Wasserer von der Brustambulanz Bruneck/Innichen von 50 bis 70 Jahren, zu erhöhen, wurde eine neue Art der Einladung mit „fixem Termin“ auf die Füße gestellt. Die Einladung zur

Hausarzt für eine Verschreibung ist nicht notwendig. Der mitgeteilte Termin ist bereits gebucht, aber nicht in Stein gemeißelt. „Er kann bei Bedarf selbstverständlich verschoben werden“, so die Ärztin Sara Wasserer von der Brustambulanz Bruneck/Innichen und Leiterin der Arbeitsgruppe Mammografie-Screening im Südtiroler Sanitätsbetrieb. Dies könne einfach über die Einheitliche Landesvormerkstelle (ELVS) für Vorsorge geschehen: entweder telefonisch, mit E-Mail oder persönlich bei den Vormerkschaltern der ELVS in den Krankenhäusern.

Mammografie enthält bereits alle notwendigen Informationen. Eine Broschüre zum Thema wird eben- Weitere Infos unter: falls mitgeliefert. Ein Gang zum www.sabes.it