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Förderungen neu gestalten

Die 4 bäuerlichen Kandidaten (v.l.): Joachim Reinalter, Maria Hochgruber Kuenzer, Franz Locher und Sepp Noggler. VINSCHGAU - Mit der Bespre-

chung mit dem erweiterten Bezirksbauernrat Vinschgau haben die bäuerlichen Landtags-Kandidaten Maria Hochgruber Kuenzer, Sepp Noggler, Franz Locher und Joachim Reinalter ihre Treffen mit allen Bezirksbauernräten kürzlich abgeschlossen „und ein gutes Bild über die Stimmung im Land erhalten“, wie es in einer Pressaussendung heißt. Im Vinschgau war die zukünftige Unterstützung der Berglandwirtschaft ein großes Thema. Locher forderte mehr Geld aus dem Landeshaushalt für die Bergbauern. Bauern, die investieren, müssten ebenfalls

besser unterstützt werden. „Die Produktion von Heumilch ist sehr interessant. Dafür sind aber Investitionen nötig, etwa in eine Heutrocknungsanlage. Für solche Investitionen oder etwa für einen Laufstallneubau braucht es zukünftig mehr Geld“, sagte Reinalter. Gleiches gelte übrigens auch für die Förderung von Bodenverbesserungsarbeiten. Bezüglich der EU-Förderungen sprach sich Reinalter für eine Änderung der Förderkriterien aus: „Betriebe sollten nur bis zu 100 ha Fläche eine Förderung erhalten." Hochgruber Kuenzer appellierte, stärker EU-Projekte zu nutzen:

„Die beste Unterstützung der Betriebe sind aber immer noch gute Preise für die heimischen Produkte. Besonders bei den öffentlichen Vergaben gibt es noch einiges zu tun." Ein weiteres Thema waren die Infrastrukturen im ländlichen Raum. „Für Hof- und Almerschließungen, den Bau von Trinkwasserleitungen usw. liegen Gesuche im Gegenwert von 50 Millionen Euro auf, jährlich stehen aber nur 10 Millionen Euro zur Verfügung. Auch hier müssen wir mehr Geldmittel vorsehen“, sagte Locher. Auf einen flächendeckenden Ausbau des schnellen Internets drängte Noggler. „Es haben auch die Menschen auf dem Land ein Recht auf Breitbandverbindungen.“ Der Bezirksobmann Raimund Prugger rief die bäuerlichen Landtags-Kandidaten auf, sich für die Wasserverfügbarkeit einzusetzen. „Vor allem bei der Ausweisung von Trockengebieten muss der Vinschgau unbürokratisch berücksichtigt werden“, so RED Prugger.

Scheckübergabe KASTELBELL/GALSAUN - Der Ausschuss der Ortsgruppe Kastelbell-Galsaun der Südtiroler Bauernjugend spendete kürzlich einen Teil ihres Erlöses aus dem vergangenen Tätigkeitsjahr, u.a. vom „Platzlfest“ an die Marteller Brandopfer. Im April 2018 sind bei einem Großbrand auf Marzon am Marteller Sonnenberg drei Wohnhäuser und die dazugehörigen Wirtschaftsgebäude bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Das Vorstandsmitglied des Bäuerlichen Notstandsfonds (BNF), Frau Gerda Hanni Gemassmer aus Tarsch, konnte letzte Woche den Scheck in Höhe von 1.000 € entgegennehmen und freute sich über die Hilfe, die mit der Spende erreicht werden kann. RED

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