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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Qualitätssteigerung im Freizeitverhalten SCHLANDERS - Die Jahresver-

sammlung der Alpenvereinssektion Schlanders ist immer auch eine logistische Herausforderung. Den Speisesaal im Restaurant Maria Theresia hatten die Mitglieder gut gefüllt. Vizebürgermeister Reinhard Schwalt fiel dieser Zuspruch ins Auge. „Es ist eine besondere Versammlung“, meinte er, „man spürt, dass die Mitglieder zum Alpenverein stehen.“ AVS Bezirksvertreter Albert Platter beglückwünschte Sektionsleiter Christian Gamper dann auch für die vielschichtige Tätigkeit von Jugend bis Senioren und für den Beitrag zur Volksgesundheit. Gamper zog seine Jahresversammlung dann straff durch. Er nannte als Kennzahlen die 964 Mitglieder, die sich vom AVS und seinen Angeboten „eine Qualitätssteigerung im

rin Monika Rechenmacher, für Senioren Anna Matscher, für Familien Andrea Kuntner, für die Tourenleiter Gerd Matscher, für den BRD Wolfi Punter. Umweltreferent Franz Winkler wies auf den Wert des „Almpflegetages“ hin. Die „wirtschaftliche Lage“ enthüllte Schatzmeister Matthias Alber. Als zentrales Thema schnitt Ehrengast Andreas Klotz, seines Zeichens ForstamtsEhrungen im AVS Schlanders mit Albert Spiss (50 Jahre), Karl leiter in Schlanders, die BedeuRaffeiner (50), Toni Pinzger (50), Irmgard Raffeiner (50), Christian tung eines funktionierenden Gamper, Kaspar Dietl (50), Reinhard Schwalt, Hermann Höller (60), Wegenetzes an. Höhepunkte vor Albert Platter, Brigitte Müller (25, von links); Wolfgang Punter und dem gemeinsamen „Gerst-Essen“ Andrea Kuntner (beide 25, vorne) waren das Beschenken von verdienstvollen Funktionären und Freizeitverhalten erwarten“; er „Wanderung mit Kleinkindern“ die Ehrung langjähriger Mitglieerwähnte als Säulen der Tätigkeit und endete mit dem „Vorberei- der. die 36 aktiven Tourenbegleiter tungskurs des Bergrettungsdiensund ging auf 39 geplante und 29 te für Skitouren.“ Ergänzende GÜNTHER SCHÖPF durchgeführte Aktivitäten hin. Hinweise lieferten die Referentin Seine Aufzählung begann mit der für Frauen, Vizesektionsleite-

Kita in Mals ist nicht mehr wegzudenken MALS - Im Juli 2015 öffnete die Kindertagesstätte in Mals mit 5 eingeschriebenen Kindern ihre Tore. Derzeit werden 21 Kinder betreut. Schon allein diese Zahl beweist, dass die von der Sozialgenossenschaft „Die Kinderfreunde Südtirol“ geführte Kindertagesstätte nicht mehr wegzudenken ist. Zusätzlich zur Gemeinde Mals haben auch Eltern aus den Gemeinden Graun, Schluderns, Taufers und Glurns die Möglichkeit, ihre Kleinen in der Einrichtung betreuen zu lassen. Neben einem großen Hauptgruppenraum, einem Essund Schlafraum, einer Montessori-Ecke und Räumen zum Spielen, Malen oder Basteln gibt es auch genug Flächen im Freien, wo sich die Kinder aufhalten können. „Großen Wert legen wir auf die Eingewöhnungszeit, die von 2 bis 6 Wochen dauern kann, und auf den Grundsatz, die Kinder möglichst selbstständig handeln zu lassen“, sagte die Kita-Leiterin Heidi Plagg beim Tag der offenen Tür am 14. März. Das Motto der Montessori-Pädagogik „Hilf mir, es selbst zu tun“ sei daher auch der Leitsatz der Kindertagesstätte. Während der ersten Phase

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sei, sei das Loslassen am Ende nicht schwergefallen. Weder für die Mutter, noch für das Kind. Die Kindertagesstätte in Mals, für deren Errichtung sich vor allem die Gemeindereferentin Marion Januth und Bürgermeister Ulrich Veith stark eingesetzt hatten, nimmt Kinder im Alter von 3 Monaten bis zum vollendeten 3. Lebensjahr auf. Die Einrichtung Das Team der Kindertagesstätte Mals mit (v.l.) Julia Lechthaler, Heidi ist zudem ganzjährig geöffnet, Plagg und Elisabeth Wittmer; Stefanie Platter fehlt im Bild. und zwar von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr, wobei wird darauf geachtet, dass sich Kindergarten“, heißt es in einer flexible Betreuungszeiten vereinjedes Kind an eine Bezugsper- Rückmeldung. In einem weiteren bart werden können. Dank der son gewöhnt. Die Rückmeldun- Erfahrungsbericht schreibt eine günstigen Lage in der Dorfmitte gen der Eltern sind durchwegs Mutter: „Mich plagten gemischte geht das Betreuerinnen-Team positiv. „Die Kindertagesstätte Gefühle: neugierige Spannung (Heidi Plagg, Julia Lechthaler und bietet den Kindern viele Din- auf der einen Seite, Unsicherheit Stefanie Platter, die als Springerin ge, die daheim nicht möglich und Sorge auf der anderen Seite.“ fungiert) mit den Kleinen in der sind und ich finde, sie ist eine Weil die Eingewöhnungsphase Fußgängerzone spazieren, ins perfekte Vorbereitung auf den aber sehr sanft gestaltet worden Altersheim oder zu Spielplätzen. Auch Veranstaltungen werden organisiert. Elisabeth Wittmer steht den Betreuerinnen und Eltern als Pädagogin zur Seite. Das Essen bezieht die Kindertagesstätte übriges von der Vinschger Sozialgenossenschaft (VISO), die den Malserhof führt. Dadurch wird ein weiterer Kreislauf geschlossen. SEPP