Feuertaufe in Taufers

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VINSCHGER THEMA

Erstmals ist der Gemeinderat von Taufers am 28. Februar im neuen Ratssaal zu einer Sitzung zusammengetreten; im Bild rechts Bürgermeisterin Roselinde Gunsch Koch in ihrem neuen Büro.

Offenes Haus für alle Rathaus-Sanierung fast abgeschlossen. Großprojekt des Martinsheims vorgestellt. TAUFERS I.M. - Der Umbau und

die Sanierung des Rathauses von Taufers ist fast abgeschlossen. Die zwei Stockwerke, in denen sich die Gemeindeämter befinden, wurden vor wenigen Wochen bezogen. Im Stock darüber befindet sich das neue Probelokal der Musikkapelle. „Jetzt folgt noch die Außengestaltung und auch der Musikpavillon ist noch fertigzustellen“, sagte die Bürgermeisterin Roselinde Gunsch Koch am 28. Februar bei der ersten Gemeinderatssitzung im neuen Ratssaal. Offiziell eröffnet und seiner Bestimmung übergeben wird das sanierte Rathaus heuer im Sommer. Neben der Gemeinde und der Musikkapelle sollen auch die Vereine, die Schule und die gesamte Dorfgemeinschaft mit eingebunden werden, „denn das Gemeindehaus ist ein offenes Haus für alle“, so Gunsch Koch.

Glurns 7 (derzeit 6). „In Graun haben wir das Projekt bereits vorgestellt. Heute sind wir in Taufers und in Kürze wird es auch den Gemeinderäten von Mals und Glurns präsentiert“, schickte die Martinsheim-Präsidentin Daniela di Pilla Stocker voraus.

Heim zu errichten. Der Grundgedanke laute: ambulant vor stationär. Stationäre Aufenthalte sollten nach Möglichkeiten eingeschränkt werden. Im Zuge des Umbaus und der Errichtung des neuen Zubaus sollen mehrere Betreuungsbereiche entstehen bzw. neu gestaltet werden: Bereich für Personen mit Demenz, TaMehr Einzelzimmer gespflegeheim, Aufstockung der In die geplanten Umbau- und derzeit 2 Übergangsbetten auf 5, Erweiterungsmaßnahmen führte größerer Freizeitbereich und vor Roland Reinalter, Verwaltungs- allem auch mehr Einzelzimmer. assistent und Hauswirtschafts- Derzeit gibt es im Martinsheim 28 leiter im Martinsheim, ein. Er Einbett- und 27 Zweibettzimmer. hat das Großprojekt, das unter In Zukunft soll es 7 Zweibett- und der Federführung von Architekt 93 Einbettzimmer geben. Die Arnold Gapp erstellt wurde, als Gesamtzimmerzahl soll somit auf Verfahrensverantwortlicher in die 100 steigen. Hand genommen. Grundsätzlich geht es laut Reinalter darum, eine Hohe Kosten „Intermediäreinheit mit differenziertem Entlassungsmanagement“ Als voraussichtlichen Kostenals Zubau an das bestehende rahmen nannte Reinalter eine

Gesamtsumme in Höhe von über 7,2 Millionen Euro. Die Baukosten (Zubau und Erweiterung des bestehenden Bestandes) dürften sich auf ca. 6,4 Mio. Euro belaufen, die Ausgaben für die Einrichtung auf ca. 850.000 Euro. Finanziert werden soll das Großprojekt mit 3 Mio. Euro an Eigenmitteln des Martinsheims, mit Landesbeiträgen und einer anteilsmäßigen Beteiligung der Gemeinden Mals, Graun, Glurns und Taufers. Einen genauen Plan über die Mitfinanzierung seitens der Gemeinden gibt es derzeit noch nicht. Roselinde Gunsch Koch gab sich überzeugt, dass die Umsetzung des Projektes angebracht und notwendig sei. Das derzeitige Martinsheim sei zwar erst vor 15 Jahren bezogen worden, „doch geplant wurde es vor 30 Jahren.“ Die Herausforderungen und Ansprüche im Zusammenhang mit

Martinsheim hat große Pläne Ausführlich informiert wurde der Gemeinderat über das Umbau- und Erweiterungsprojekt des Martinsheims in Mals. Theoretisch sind im Seniorenwohnheim mit derzeit insgesamt 83 Heimplätzen 7 Betten für die Gemeinde Taufers reserviert. De facto leben zurzeit 19 Heimbewohner aus Taufers im Martinsheim. Der Gemeinde Mals stehen theoretisch 47 Betten zu (de facto sind es derzeit 25), der Gemeinde Graun 17 (derzeit 27) und der Gemeinde

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DER VINSCHGER 08/18

Roland Reinalter, der Verfahrensverantwortliche für das Umbau- und Erweiterungsprojekt.

Das Martinsheim in Mals soll umgebaut und mit einem Zubau erweitert werden.