„Die Zahlen sprechen für sich“

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Begegnung mit Asylbewerbern

SCHLANDERS - Im Zeichen der Begegnung und des gegenseitigen Kennenlernens stand am 1. Dezember ein besonderer Nachmittag am Real- und Sprachengymnasium in Schlanders. Fast ein Dutzend von Asylbewerbern, die derzeit in der Aufnahmestruktur in Schlanders leben, war in die Schule gekommen. Auch den Sozialbetreuer Georg Gander vom Verein Volontarius, der die Struktur in Schlanders führt, konnte der Oberschullehrer Martin Trafoier begrüßen. Gander

informierte die rund 30 Schülerinnen und Schüler der 3., 4. und 5. Klassen einleitend kurz über die Herkunft der Asylbewerber,

Calva Tuifl treiben ihr Unwesen

LAATSCH - Warm war es beileibe nicht und auch ein scharfer Oberwind wehte den Krampussen, dem Nikolaus und seinen Engeln sowie auch den vielen Schaulustigen um die Ohren, doch das unfeine Wetter vermochte es dennoch nicht, den Umzug der Laatscher Calva Tuifl wirklich zu stören. Rund zwei Dutzend kleine und ca. drei Dutzend große Krampusse zogen am Vorabend des 1. Adventsonn-

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tages vom Mala Peppi-Platz durch die Straßen und Gassen bis zum „Krampusdorf“. Angeführt hat den Umzug der Nikolaus mit den Engeln, die Süßigkeiten an die Kinder verteilten. Im „Krampusdorf“ überraschten die Tuifl das Publikum mit einer besonderen Showeinlage. SEPP

die Umstände, aufgrund derer sie fliehen mussten, und das Procedere ihres Aufenthaltes fern der Heimat. Bedauerlich sei, dass die

Asylbewerber in der Regel eineinhalb bis zwei Jahre warten müssen, bis die zuständige Kommission ihre Asylanträge annimmt bzw. ablehnt. Die Möglichkeit, einander persönlich kennenzulernen, hatten Schüler und Asylbewerber bei Fußballspiel und Tischtennis. Am Abend besuchten die Schüler die Aufführung des Theaterstücks „Die letzte Karawanswerei“ im Kulturhaus, das ebenfalls die Flüchtlingsproblematik zum Inhalt hat (siehe Bericht auf Seite SEPP 22).