„Die Zahlen sprechen für sich“

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Ein Dankeschön an Josef Hurton SULDEN - Trotz seines fortge-

schrittenen Alters hat sich Altpfarrer Josef Hurton bereit erklärt, seinen Dienst für die Gottesdienste in der Suldner Pfarrkirche auch nach dem Saisonende zu leisten. Dafür hat ihm der Katholische Männer- und Frauenbund Sulden bei der Sonntagsmesse am 26. November mit einer kleinen Anerkennung gedankt. Für Sulden ist der Einsatz von Josef Hurton auch insofern von Bedeutung, als dass Pfarrer Florian Öttl seit dem 1. September dieses Jahres zusätzlich zu Stilfs, Trafoi und Sulden auch Pfarrer von PradAgums sowie Pfarrseelsorger von Lichtenberg ist und dadurch seinen Dienst in Sulden begrenzen musste. Die Dankesworte im Namen des Frauen- und Männerbundes überbrachte Franz Angerer. Er würdigte die Bereitschaft und die Mühe von Hurton, die Suldner Pfarrgemeinde auch in der Zeit nach der Sommersaison begleitet zu haben und - ohne

gefragt zu werden - spontan die Gottesdienste in Vertretung von Pfarrer Florian Öttl gefeiert zu haben und weiterhin zu feiern. „Allen in Sulden ist bewusst, welch spirituelle, aber auch physische Kraft Sie aufbringen, diese Aufgabe trotz Ihres fortgeschrittenen Alters zu erfüllen. Alleine schon, dass Sie nach Ihrer offiziellen Pensionierung das Amt des Tourismusseelsorgers nach wie vor, jahrein jahraus sehr gewissenhaft ausüben – übrigens eine Aufgabe, die speziell von den italienischen Sommergästen hoch geschätzt wird, denn ohne Don Hurton würden die Gottesdienste in den Sommermonaten nicht so stark besucht sein – ist es ein großes Geschenk für die Pfarrgemeinde und die gesamte Ortschaft, auf Sie, verehrter Herr Pfarrer, als Freund und Berater zählen zu dürfen“, sagte Angerer. Er erinnerte auch an die Zeit, als Josef Hurton vor knapp 60 Jahren „als junger und schneidiger Seelsorger“ auf sei-

der Gläubigen aufgenommen. Mit Ihrer Unterstützung haben sich liebende Paare in dieser Kirche für den Bund der Ehe entschieden, manch großen Trost haben Sie den Suchenden und Verzweifelten gespendet und von vielen Suldnerinnen und Suldnern haben Sie in dieser langen Zeit Abschied nehmen müssen und sie zur letzten irdischen Ruhestätte begleitet.“ Angerer dankte Hurton für seine Sorge, seine Gebete und seinen Dienst. In den Dank mit eingeschlossen wurde auch die Haushälterin Alma. Als Zeichen des Dankes konnte Hurton eine kleine, vom Bäck‘n Toni handgefertigte und der Dorfbevölkerung Josef Hurton in der Pfarrkirche eigenhändig unterzeichnete Anzur Hl. Gertraud in Sulden. erkennung entgegennehmen. R ED nem Motorrad nach Sulden kam. Vieles ist seither geschehen, „vieles hat sich zum Guten gewendet, viele kleine Suldner haben Sie mit der Hl. Taufe in dieser Kirche begrüßt und sie in die Gemeinschaft

PR-INFO

Ivoclar Vivadent: Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten NATURNS - Seit dem Jahr 2014

ist das weltweit tätige und 240 Mitarbeitende große Naturnser Dentalunternehmen von der Handelskammer Bozen für das „Audit Familie und Beruf“ zertifiziert. „Es war schon immer ein Anliegen der Verantwortlichen im Betrieb, Rahmenbedingungen zu schaffen, die auch die familiären Aspekte und Bedürfnisse berücksichtigen“, betont Alois Pföstl, Personalleiter bei Ivoclar Vivadent und Sponsor dieses Themas. Nach drei Jahren wurde nun ein Rezertifizierungsaudit vorgenommen. Als Abschluss und Höhepunkt dieser Phase wurden am 22. November im Bozner Merkantilgebäude die Audit-Zertifikate überreicht. Insgesamt 22 familienbewusste Südtiroler Arbeitgeber hatten sich in diesem Jahr für das „audit familieundberuf“ entschieden und nun das erste Audit-Verfahren erfolgreich abgeschlossen. Die übrigen zwölf, unter anderem Ivoclar Vivadent Naturns, haben

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DER VINSCHGER 42/17

Familienlandesrätin Waltraud Deeg und Handelskammerpräsident Michl Ebner bei der Zertifikatsüberreichung an Personaldirektor Luis Pföstl und Projektverantwortlichen Cristian Beneduce

bereits die Phase der Konsolidierung des Audits erreicht. Zu den bereits bestehenden Vorteilen, z.B. einer flexiblen Arbeitszeit in vielen Bereichen, der Verfügbarkeit einer Anlaufstelle für familiäre Angelegenheiten, der gegenseitigen Unterstützung der Mitarbeiter/ innen, der internen Betriebsmensa

mit der Übernahme von 75 % der Gesamtkosten von Seiten der Firma, der Organisation von Familienevents, kamen neue Maßnahmen hinzu. Dabei wurde die flexible Arbeitszeit ausgedehnt, das altersgerechte Arbeiten verschiedener Generationen weiterentwickelt, der Austausch der Führungskräfte

zum Thema forciert und die Zufriedenheit der Mitarbeiter/Innen zu den Maßnahmen und Angeboten erhoben und Verbesserungsvorschläge eingeholt. Eine wachsende Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie, Privatleben und Beruf, durch Ivoclar Vivadent soll erreicht werden, um die Win-win-Situation für Mitarbeitende und Unternehmen auszubauen. „Wir wollen zufriedene und gesunde Mitarbeiter/innen, denn sie sind eine wesentliche Voraussetzung für den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens. Das Wohlbefinden und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unserer Mitarbeitenden sowie deren Gesundheit sind uns wichtig.” unterstreicht Managing Director Christian Frei.