Südtirol – quo vadis?

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Die älteste Bürgerin von Schlanders feiert 101. Geburtstag SCHLANDERS - Am 17. November 2017 feierte Katharina Mair Wwe. Fleischmann ihren 101. Geburtstag. Sie ist nicht nur die älteste Mitbewohnerin im Bürgerheim von Schlanders, sondern auch die älteste Bürgerin der Marktgemeinde Schlanders. Die Seniorin lebt schon seit 20 Jahren im Bürgerheim. Sie stammt vom Schlanderser Sonnenberg und hat dort bis zu ihrem 80sten LeDie Jubilarin (Bildmitte) mit Sohn Roland Fleischmann (links) bensjahr gelebt und in der kleinen und Stiefschwester Helene Kaserer. Landwirtschaft auf Innereggen hart gearbeitet. Für das Bürger- ten Glückwünsche. „Es ist nur Sie haben eine besondere Lebensheim überbrachte Vizepräsident wenigen Menschen beschieden, kraft!“, sagte er zur Jubilarin KaHarald Tappeiner die herzlichs- dieses hohe Alter zu erreichen; tharina Mair. Sein Dank galt der

gesamten Vorgängergeneration, die durch Fleiß und Tüchtigkeit zum heutigen Wohlstand wesentlich beigetragen hat. Auch für die Marktgemeinde Schlanders sei es eine Freude, Mitbürger in diesem stolzen Alter von über 100 Jahren zu haben, betonte Vizebürgermeister Reinhard Schwalt. Mit Liedern eines Frauenquartetts des Kirchenchors Schlanders wurde die kleine Geburtstagsfeier musikalisch umrahmt. INGE

LESERBRIEFE Nationalpark Stilfserjoch“ angeführt werden, können mich nicht überzeugen. Vielmehr lässt Alle Statistiken und „wissenschaft- der Sprachgebrauch aufhorchen. lich abgestützten“ Begründungen, Da werden Jäger, die Muttertiere die im Artikel zur Rechtfertigung (und Kälber) schießen, Entnahfür den „Dreijahresplan zur Re- mespezialisten genannt. Und duzierung der Rotwilddichte im wenn es heißt, es „muss der jährli-

Rotwildmanagement

che Zuwachs in der Rotwildpopulation abgeschöpft (!) werden, weil Schäden an landwirtschaftlichen Kulturflächen und Verbiss-Schäden am Wald zu sozialen Spannungen und einer verstärkten Ablehnung des Schutzgebietes“ führen würden, dann versteht

man eines ganz klar: geschützt werden hier wirtschaftliche und politische Interessen und nicht das Wild. Der eigentliche Wert eines Nationalparks ist längst verkauft. ANDREA LANTHALER, ALGUND, 19.11.2017

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